Paper Moon (DVD) Testbericht
D
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Auf yopi.de gelistet seit 05/2008
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Erfahrungsbericht von pedro57
Du schuldest mir noch 200 Dollar!!!
Pro:
Unterhaltsam, Witzig
Kontra:
Nichts
Empfehlung:
Ja
Mein Bericht über den Film Paper Moon
Anmerkung: Habe den Bericht zwecks Übersichtlichkeit etwas umgegliedert und ergänzt.
_____ Mein Kommentar: _____
Normalerweise schreibe ich meinen eigenen Kommentar (Fazit) am Schluss des Berichtes. Denjenigen aber, welche den Film bereits kennen, möchte ich das lange scrollen nicht zumuten. Deshalb erscheint er an dieser Stelle.
Dies ist ein Film, den ich immer wieder sehen kann. Was mich vor allem fasziniert, ist die kleine Göre Addie, welche mich mit ihren Sprüchen immer wieder zum Lachen bringt, aber auch zum Denken anregt, wenn ein Satz aus ihr heraussprudelt, wo ich mir zuerst überlegen muss, was hat sie nun mit diesem Satz eigentlich gemeint hat.
Es ist ein eher witziger Film, der auch etwas Action beinhaltet. Das er in Schwarz-Weiss gedreht wurde, stört mich hier überhaupt nicht. Es unterstricht etwas die damalige Zeit mit der Prohibition.
Ob nun Addie die Tochter von Moses ist (wegen dem gleichen Kinn), wird während des ganzen Films nicht geklärt. In Wirklichkeit ist sie aber die leibliche Tochter.
Erwähnenswert auch die „Special Features“. Diese sind in folgende Kapitel gegliedert:
Audiokommentar des Regisseurs
Next Picture Show
Fragen nach dem Mond
Hol den Mond
Diese Zugaben sind in der englischen Originalversion, aber glücklicherweise auch mit Untertiteln versehen.
Ich persönlich sehe mir eigentlich diese Zusätze nie an, da ich nicht gerne Untertitel lese und das englisch zuwenig verstehe.
Im Jahre 1973 erhielt Tatum O’Neal den Oscar als beste Nebendarstellerin und war zur damaligen Zeit mit ihren 9 Jahren die jüngste Oscar-Preisträgerin. Ebenfalls erhielt sie im gleichen Jahr den Golden Globe als Aufsteigerin des Jahres.
Ich kann den Film bestens empfehlen für die ganze Familie an einem verregneten Sonntag Nachmittag.
_____ Kaufanreiz: _____
Den Film habe ich gekauft, weil ich ihn schon einige Male im Fernsehen gesehen habe. Er war an meinem Arbeitsplatz in der Liquidation und somit relativ günstig zu haben. Für den Film bezahlte ich 17.90 Schweizerfranken, das sind umgerechnet so ca. 12 Euro.
_____ Inhalt: _____
Dieser Film spielt in den 30er-Jahren in Amerika, genauer in Kansas. Es geht dabei um den Hochstapler Moses Pray, der mit einem künstlichen Goldzahn und einer Ladung Bibeln (in Luxusausführung) trauernde Witwen aufsucht, um den verstorbenen Gatten die bei ihm bestellte Bibel auszuliefern, welche mit den eingravierten Namen der liebsten Gattin versehen sind. Da jedoch der verblichene die Bibel nicht mehr in Empfang nehmen kann, wird sie von der Witwe bezahlt, obwohl diese überhaupt nicht dazu verpflichtet sind, wie der Gauner immer wieder betont.
Eines Tages stolpert er bei der Beerdigung einer durch einen Autounfall umgekommenen Mutter über das Waisenkind Addie Loggins. Da sie das gleiche Kinn wie Moses hat, soll dieser sie zu einer Tante fahren. Dies ist natürlich nur über Umwege möglich, da Moses noch eine ganze Reihe von „Geschäften“ zu tätigen hat.
Als erstes wird der Bruder des Unfallverursachers um 200 Dollar erpresst und mit dem grössten Teil des Geldes gleich einmal das Auto instandgestellt. Dazu kauft er noch ein Zugticket für Addie. Sie soll besser mit dem Zug zu Ihrer Tante fahren. Doch Addie durchschaut Moses und will sofort die 200 Dollar haben, die er ihr schuldet. So sieht sich Moses gezwungen, Addie mit auf seine Reisen zu nehmen. Dabei stellt sich heraus, dass der Bibelverkauf viel mehr Geld einbringt, wenn die kleine dabei ist.
Brenzlig wird die Situation, als Moses auf die Idee kommt, einem Whiskyschmuggler seinen eigenen Whisky zu verkaufen. Dumm nur, dass sich der Whiskyschmuggler als Bruder des Sheriffs entpuppt. Eine turbulente Jagd beginnt.
Mehr möchte ich zum Film nicht verraten, nur eins sei erwähnt: Es gibt natürlich ein Happy-End: Nachdem Addie bei der Tante abgeliefert wurde, finden die beiden mit dem gleichen Kinn einige Minuten später doch wieder zueinander.
_____ Angaben zur DVD: _____
Format 16:9 (1.78:1 Anamorphic Widescreen)
Ländercode 2
Single Sided / Dual Layered
_____ Angaben zum Film: _____
Laufzeit: ca. 98 Minuten
Genre: Drama (offiziell), Komödie (meine Einschätzung)
Regie: Peter Bogdanovich
Musik: Harold Arlen
Freigabe: ab 12 Jahren
Produktionsjahr: 1973 (DVD 2003)
_____ Sprachen: _____
Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch
(alle in Dolby Digital 1)
_____ Untertitel: _____
Dänisch, Holländisch, Englisch, Finnisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch
_____ Bonusmaterial: _____
Audiokommentar
Filmtrailers
Produktionsnotizen
_____ Darsteller: _____
Ryan O'Neal als Moses Pray
Tatum O'Neal als Addie Loggins
Madeline Kahn als Trixie Delight
John Hillerman als Deputy Sheriff Hardin/Jess Hardin
P.J. Johnson als Imogene
Jessie Lee Fulton als Miss Ollie
James N. Harrell als Minister
Lila Waters als Minister's Wife
Noble Willingham als Mr. Robertson
Bob Young als Gas Station Attendant
Jack Saunders als Station Master
Jody Wilbur als Cafe Waitress
Liz Ross als The Widow Morgan (Pearl)
Yvonne Harrison als The Widow Bates (Marie)
Dorothy Price als Ribbon Saleslady
Eleanor Bogart als The Widow Stanley (Elvira)
Dorothy Forster als The Widow Huff (Edna)
Lana Daniel als Moze's Girlfriend
Herschel Morris als The Barber
Dejah Moore als Salesgirl ($20 bill)
Ralph Coder als Store Manager
Harriet Ketchum als Store Customer
Desmond Dhooge als Cotton Candy Man
Kenneth Hughes als Harem Tent Barker
George Lillie als The Photographer
Burton Gilliam als Floyd (Desk Clerk)
Floyd Mahaney als Beau (Hardin's Deputy)
Gilbert Milton als Leroy's Father
Randy Quaid als Leroy
Tandy Arnold als Leroy's Brother
Dennis Beden als Leroy's Brother
Vernon Schwanke als Leroy's Brother
Hugh Gillin als 2nd Deputy
Art Ellison als Silver Mine Gentleman
Rose-Mary Rumbley als Aunt Billie
Ed Reed als The Lawman (Bates Home)
© 2005 Pedro
Anmerkung: Habe den Bericht zwecks Übersichtlichkeit etwas umgegliedert und ergänzt.
_____ Mein Kommentar: _____
Normalerweise schreibe ich meinen eigenen Kommentar (Fazit) am Schluss des Berichtes. Denjenigen aber, welche den Film bereits kennen, möchte ich das lange scrollen nicht zumuten. Deshalb erscheint er an dieser Stelle.
Dies ist ein Film, den ich immer wieder sehen kann. Was mich vor allem fasziniert, ist die kleine Göre Addie, welche mich mit ihren Sprüchen immer wieder zum Lachen bringt, aber auch zum Denken anregt, wenn ein Satz aus ihr heraussprudelt, wo ich mir zuerst überlegen muss, was hat sie nun mit diesem Satz eigentlich gemeint hat.
Es ist ein eher witziger Film, der auch etwas Action beinhaltet. Das er in Schwarz-Weiss gedreht wurde, stört mich hier überhaupt nicht. Es unterstricht etwas die damalige Zeit mit der Prohibition.
Ob nun Addie die Tochter von Moses ist (wegen dem gleichen Kinn), wird während des ganzen Films nicht geklärt. In Wirklichkeit ist sie aber die leibliche Tochter.
Erwähnenswert auch die „Special Features“. Diese sind in folgende Kapitel gegliedert:
Audiokommentar des Regisseurs
Next Picture Show
Fragen nach dem Mond
Hol den Mond
Diese Zugaben sind in der englischen Originalversion, aber glücklicherweise auch mit Untertiteln versehen.
Ich persönlich sehe mir eigentlich diese Zusätze nie an, da ich nicht gerne Untertitel lese und das englisch zuwenig verstehe.
Im Jahre 1973 erhielt Tatum O’Neal den Oscar als beste Nebendarstellerin und war zur damaligen Zeit mit ihren 9 Jahren die jüngste Oscar-Preisträgerin. Ebenfalls erhielt sie im gleichen Jahr den Golden Globe als Aufsteigerin des Jahres.
Ich kann den Film bestens empfehlen für die ganze Familie an einem verregneten Sonntag Nachmittag.
_____ Kaufanreiz: _____
Den Film habe ich gekauft, weil ich ihn schon einige Male im Fernsehen gesehen habe. Er war an meinem Arbeitsplatz in der Liquidation und somit relativ günstig zu haben. Für den Film bezahlte ich 17.90 Schweizerfranken, das sind umgerechnet so ca. 12 Euro.
_____ Inhalt: _____
Dieser Film spielt in den 30er-Jahren in Amerika, genauer in Kansas. Es geht dabei um den Hochstapler Moses Pray, der mit einem künstlichen Goldzahn und einer Ladung Bibeln (in Luxusausführung) trauernde Witwen aufsucht, um den verstorbenen Gatten die bei ihm bestellte Bibel auszuliefern, welche mit den eingravierten Namen der liebsten Gattin versehen sind. Da jedoch der verblichene die Bibel nicht mehr in Empfang nehmen kann, wird sie von der Witwe bezahlt, obwohl diese überhaupt nicht dazu verpflichtet sind, wie der Gauner immer wieder betont.
Eines Tages stolpert er bei der Beerdigung einer durch einen Autounfall umgekommenen Mutter über das Waisenkind Addie Loggins. Da sie das gleiche Kinn wie Moses hat, soll dieser sie zu einer Tante fahren. Dies ist natürlich nur über Umwege möglich, da Moses noch eine ganze Reihe von „Geschäften“ zu tätigen hat.
Als erstes wird der Bruder des Unfallverursachers um 200 Dollar erpresst und mit dem grössten Teil des Geldes gleich einmal das Auto instandgestellt. Dazu kauft er noch ein Zugticket für Addie. Sie soll besser mit dem Zug zu Ihrer Tante fahren. Doch Addie durchschaut Moses und will sofort die 200 Dollar haben, die er ihr schuldet. So sieht sich Moses gezwungen, Addie mit auf seine Reisen zu nehmen. Dabei stellt sich heraus, dass der Bibelverkauf viel mehr Geld einbringt, wenn die kleine dabei ist.
Brenzlig wird die Situation, als Moses auf die Idee kommt, einem Whiskyschmuggler seinen eigenen Whisky zu verkaufen. Dumm nur, dass sich der Whiskyschmuggler als Bruder des Sheriffs entpuppt. Eine turbulente Jagd beginnt.
Mehr möchte ich zum Film nicht verraten, nur eins sei erwähnt: Es gibt natürlich ein Happy-End: Nachdem Addie bei der Tante abgeliefert wurde, finden die beiden mit dem gleichen Kinn einige Minuten später doch wieder zueinander.
_____ Angaben zur DVD: _____
Format 16:9 (1.78:1 Anamorphic Widescreen)
Ländercode 2
Single Sided / Dual Layered
_____ Angaben zum Film: _____
Laufzeit: ca. 98 Minuten
Genre: Drama (offiziell), Komödie (meine Einschätzung)
Regie: Peter Bogdanovich
Musik: Harold Arlen
Freigabe: ab 12 Jahren
Produktionsjahr: 1973 (DVD 2003)
_____ Sprachen: _____
Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch
(alle in Dolby Digital 1)
_____ Untertitel: _____
Dänisch, Holländisch, Englisch, Finnisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch
_____ Bonusmaterial: _____
Audiokommentar
Filmtrailers
Produktionsnotizen
_____ Darsteller: _____
Ryan O'Neal als Moses Pray
Tatum O'Neal als Addie Loggins
Madeline Kahn als Trixie Delight
John Hillerman als Deputy Sheriff Hardin/Jess Hardin
P.J. Johnson als Imogene
Jessie Lee Fulton als Miss Ollie
James N. Harrell als Minister
Lila Waters als Minister's Wife
Noble Willingham als Mr. Robertson
Bob Young als Gas Station Attendant
Jack Saunders als Station Master
Jody Wilbur als Cafe Waitress
Liz Ross als The Widow Morgan (Pearl)
Yvonne Harrison als The Widow Bates (Marie)
Dorothy Price als Ribbon Saleslady
Eleanor Bogart als The Widow Stanley (Elvira)
Dorothy Forster als The Widow Huff (Edna)
Lana Daniel als Moze's Girlfriend
Herschel Morris als The Barber
Dejah Moore als Salesgirl ($20 bill)
Ralph Coder als Store Manager
Harriet Ketchum als Store Customer
Desmond Dhooge als Cotton Candy Man
Kenneth Hughes als Harem Tent Barker
George Lillie als The Photographer
Burton Gilliam als Floyd (Desk Clerk)
Floyd Mahaney als Beau (Hardin's Deputy)
Gilbert Milton als Leroy's Father
Randy Quaid als Leroy
Tandy Arnold als Leroy's Brother
Dennis Beden als Leroy's Brother
Vernon Schwanke als Leroy's Brother
Hugh Gillin als 2nd Deputy
Art Ellison als Silver Mine Gentleman
Rose-Mary Rumbley als Aunt Billie
Ed Reed als The Lawman (Bates Home)
© 2005 Pedro
25 Bewertungen, 3 Kommentare
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11.08.2005, 13:30 Uhr von azadfan
Bewertung: sehr hilfreichdass du das ende verraten hast, aber sonst sehr gut geschrieben.
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04.08.2005, 23:32 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichDen Film kenne ich noch nicht. Hört sich aber gut an =) Mathias
-
04.08.2005, 14:23 Uhr von RudiRe
Bewertung: sehr hilfreichIch finde den Film auch nett. Vor allem das Schwarz/Weiss verleiht der Geschichte den besonderen Charme der Nostalgia. Gruß RudiRe
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