Paris Testbericht




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Erfahrungsbericht von muzi2002
Paris muss man gesehen haben!
Pro:
Weltstadt, Sehenswürdigkeiten, öffentliches Verkehrsnetz
Kontra:
Schmutzig, Verständigungsprobleme, Teuer
Empfehlung:
Ja
Nachdem ich vor Kurzem erst aus Paris zurückgekehrt bin, muss ich jetzt gleich meine Erfahrungen niederschreiben. Ich war das erste Mal in Paris, überhaupt in Frankreich. Hier mal ein paar Eckdaten zu meiner Reise:
Dauer: 12. Mai - 15. Mai 2005
Flug: Mit FlyNiki von Wien nach Paris Charles de Gaulle (CDG), Hinflug am Nachmittag (ca. 14 Uhr), Rückflug ebenfalls Nachmittag (ca. 16:30 Uhr). Buchung des Fluges über www.airberlin.de, Kosten pro Person:
Flug € 131
Zuschläge wie Kerosin, Taxen, Sitzplatzreservierung ca. € 69
daher Flugpreis pro Person: 200 €
Der Flug war echt angenehm, Niki hat ja ziemlich neue Maschinen, und obwohl ich nicht unbedingt ein Fan vom Fliegen bin, hab ich mich sehr wohl gefühlt. Wir haben Zeitungen bekommen (Krone, Kurier, News, Seitenblicke usw.), Getränke und einen Snack. Unterhaltungsprogramm gab es auch (Kurzvideos, Audiokanäle). Alles in allem war ich sehr zufrieden mit dem Flug.
Mein Erfahrungen in Paris
-----------------------------------
*Vom Flughafen zum Hotel*
Die erste Schwierigkeit, die wir überwinden mussten, war der Weg vom Flughafen zum Hotel. Ich hatte zwar in der Schule 5 Jahre lang französisch gelernt, aber irgendwie ist das auch schon länger her. Ich verstehe zwar die meisten Sachen, wenn ich sie lese, aber verständigen kann ich mich nur bei sehr einfachen Dingen.
In zahlreichen Reiseführern habe ich gelesen, dass man sich einen Einzelfahrschein oder einen 10er-Block Tickets kaufen kann. Allerdings war bei uns das Problem, dass am Ticketschalter total viele Leute angestellt waren, also haben wir uns gedacht, wir probierens bei einem Automaten. Da konnte man allerdings nur Karten mit einem bestimmten Reiseziel (zB Paris-Stadt) auswählen, also haben wir so eine gekauft (Kosten: € 7,50). Danach sind wir mit der RER bis in die Stadt hineingefahren und dort in die Metro umgestiegen - das ging alles ganz problemlos. Es ist allerdings etwas mühsam, da in Paris die U-Bahn-Stationen sehr weitläufig sind, aber darüber werde ich später noch berichten.
Übrigens, man kann auch mit dem Bus vom Flughafen in die Stadt fahren, aber da wo wir angekommen sind (Terminal 3), haben wir den Bus nicht gefunden. Ich glaube allerdings, dass das bei den anderen beiden Terminals einfacher ist, weil das irgendwie die Haupterminals sein dürften.
*Die Metro*
Das Pariser U-Bahn-System ist ziemlich weitläuftig, allerdings liegen die U-Bahn-Stationen ziemlich nah beeinander, also kann man manchmal auch zu Fuß gehen. Die Stationen selber liegen ziemlich tief, und es gibt sehr sehr viele Stiegen. Besonders in den Knotenpunkten wie Chatelet oder Gare du Nord legt man sehr weite Strecken zurück, wenn man zB umsteigen oder die Linie wechseln möchte.
Grundsätzlich sind die Stationen gut beschriftet, man bekommt auch überall Metro-Pläne. Wichtig ist, dass man weiß, mit welcher Linie man fahren will und in welche Richtung (Endstation). Dann hält man einfach immer nach Wegweisern Ausschau. "Sortie" heißt übrigens Ausgang - es gibt allerdings meist mehrere, daher muss man wissen, auf welche Straße man raus will, und in den größeren Stationen heißen die Wege zu den Umsteigeverbindungen "Correspondance".
Achja, für Behinderte sind nur manche Stationen geeignet, weil es nicht überall Rolltreppen bzw. Aufzüge gibt (nur in den größeren Stationen, manchmal gibt es auch so Transportbänder) oder die sehr schwer zu finden sind.
Die Züge selbt sind teilweise modern, aber es gibt in allen so runterklappbare Sitze, die sind sehr praktisch (allerdings darf man die nicht benutzen, wenn der Zug sehr voll ist). Viel Platz ist ja nicht in den Zügen, also mit Gepäck kann es sehr eng werden (lieber am Ende des Waggons einsteigen und einen Klappsitz benutzen).
Bezüglich der Fahrkarten: Es ist so, dass man am Eingang der Stationen so Durchgangssperren hat, wo man die Fahrkarte reinsteckt, dann wird sie abgestempelt und man kann die Sperre passieren (Achtung - für Gepäck gibt es eine Durchgangspunkte, wo man den Koffer durchschieben kann - sonst wirds etwas anstrengend).
Man kann Einzelkarten kaufen, damit kann man so oft in beliebig viele Richtungen und mit verschiedenen Linien fahren, so lange man die Station nicht verlässt. Man kann auch gleich 10er Tickets kaufen, das ist beim Sehenswürdigkeitenanschauen praktisch. Wir hatten allerdings eine 3-Tages-Karte, die "Paris Visite" (Kosten: ca. € 18 pro Person), mit der man so oft mit allen Verkehrsmitteln (Metro, RER, Bus) fahren kann. Das einzige Problem, das wir hatten, war die Anzahl der Zonen. Paris ist in Zonen unterteilt, und wenn man die Karte kauft, muss man sagen, für wieviele Zonen - danach richtet sich auch der Preis. Wenn man nur die Stadt anschauen will (Innenstadt), reicht die Zone 1. Wir hatten sicherheitshalber die Zonen 1 - 3, weil unser Hotel etwas außerhalb war. Aber für diese Tarife gibts eh auch überall einen Informationsfolder. Man könnte für einen längeren Aufenthalt auch eine Wochen- oder Monatskarte kaufen, dafür braucht man allerdings ein Passfoto (es gibt überall Automaten, Kosten für 4 Bilder ca € 4).
Es gibt teilweise in den Stationen sehr viele Bettler, aber die sind meist harmlos, die wollen nur Geld verdienen, aber sie sagen nichts Böses oder so, wenn man ihnen nichts gibt. Die Stationen sind meist sehr dreckig und oft regnet es auch rein - wir haben auch Mäuse gesehen, aber damit muss man leben.
*Sehenswürdigkeiten*
Über die Sehenswürdigkeiten könnte man ja sehr viel schreiben, aber ich werde versuchen, mich kurz zu halten (werde nur die beschreiben, die ich auch selbst besucht habe).
**Eiffelturm
Dazu kann ich nur eines sagen: WOW!!!!! Der war das Beeindruckendste für mich an der Stadt! Wir haben ihn schon beim Anflug gesehen, aber dann live davor zu stehen war einfach überwältigend. Vor dem Turm gibt es ja einen Park, den "Champs de Mars". Dort sind die ganzen Touristen, liegen in der Wiese und machen Fotos (man bekommt den ganzen Turm drauf, wenn man ganz zurück geht).
Natürlich waren wir auch am Turm oben, allerdings nur auf der 1. und 2. Plattform, da man nur auf die Spitze fahren sollte, wenn klare Sicht ist. Ich kann empfehlen, abends hinzufahren (ca. 19 - 20 Uhr). Wir mussten überhaupt nicht waren, haben die Karte gekauft (Aufzug zur 2. Plattform ca. € 7 pro Person) und sind sofort mit dem nächsten Aufzug zur zweiten Plattform gefahren. Oben gibt es ein paar Souvenirgeschäfte und ein kleines Geschäft, wo man Essen und Trinken kaufen kann. Außerdem kann man die Aussicht genießen.
Danach sind wir zu Fuß über die Stiegen zur 1. Plattform gegangen - das kann ich nur empfehlen, wenn man wirklich schwindelfrei ist!!!!! Ansonsten würd ich empfehlen, auf den Aufzug zu warten. Die erste Plattform ist echt schön, es gibt ein Restaurant, das Altitude 95 - lt. Reiseführer ist es nicht allzu teuer. Dann gibt es eine Art Museum über Eiffel selbst, da waren wir aber nicht drinnen. Weiters gibt es so einen schön ausgebauten Raum, wo man sich Filme über den Turm ansehen kann, zB wie er gestrichen wurde. Und ein Kino mit einem Film über die Erbauung gibt es auch. Dann gibt es so eine kleine Snackbar und ein paar Tische. Die erste Plattform ist auch von der Aussicht her schöner, man hat rundherum immer so eine Art Wegweiser, wo eingezeichnet ist, welche anderen Sehenswürdigkeiten von dem Punkt aus grad sehen kann, und eine kurze Beschreibung zu diesen.
Sehenswert ist der Eiffelturm auch in der Nacht, da ist er wunderschön beleuchtet, und zu jeder vollen Stunde gibt es für ca. 10 Minuten so ein Lichtspiel, wo es aussieht, als würde der Turm glitzern.
**Notre Dame
Also Notre Dame ist wirklich eine schöne Kirche, sie ist aber mehr Touristenanziehungspunkt als Gottesstätte. Vor der Kirche ist ein großer Platz, wo immer massenhaft Leute sind, wo man aber die besten Fotos machen kann. Der Eintritt in die Kirche ist frei, man darf auch fotografieren und kann sich am Eingang Audiführer oder so Heftchen kaufen. Es ist nicht wirklich ruhig oder andächtig in der Kirche, da meist sehr sehr viele Touristen sind. Die Rosettenfenster sind auch das ein oder andere Foto wert.
Natürlich kann man auch Kerzen anzünden, diese kleinen Teelichter kosten allerdings € 2, die großen glaub ich so um die € 6. Einen Souvenirshop gibt es auch (sehr teuer).
Man kann auch den Turm besteigen, allerdings weiß ich nicht mehr, wieviel das kostet.
**Quartier Latin
Nach dem Besuch in Notre Dame haben wir einen kurzen Abstecher ins Quartier Latin, das Viertel der Intelektuellen und Studenten gemacht. Es gibt dort gleich in der Nähe von Notre Dame kleine Bäckereien, zB für einen Mittagssnack. Wir haben dort auch Postkarten gekauft, aber Achtung - man sollte unbedingt Preise vergleichen!!!! Die ersten Karten, die wir gesehen haben, kosteten € 0,50, aber etwas weiter gab es welche um € 0,20, und das ist schon ein gewaltiger Unterschied! Es waren auch wirklich schöne Karten.
Im Quartier Latin gibt es auch kleine Geschäfte, wo man zB günstig wirklich schönen Modeschmuck kaufen kann.
**Bootsfahrt auf der Seine
Das ist jetzt keine Sehenswürdigkeit für sich, aber bei gutem Wetter kann ich sie nur empfehlen. Wir sind mit den Bateaux Parisiennes gefahren, Abfahrtspunkt ist gleich unter der Brücke bei Notre Dame. Die Boote fahren jede Stunde, die Fahrt dauert ca. 50 Minuten und kostet € 10 für Erwachsene. Achtung - bei der Metrokarte "Paris Visite" ist ein Gutscheinheft dabei, wo ein Ermäßigungsgutschein für diese Boote drin ist. Allerdings gilt dieser nur, wenn man vom Eiffelturm wegfährt!
Die Bootsfahrt selbst war schön, die Audiokommentare sind live, allerdings nur in Französisch und Englisch, manchmal auch in Deutsch (der Führer hat uns zu Beginn gefragt, woher wir sind, also hat er teilweise probiert, auch in Deutsch zu kommentieren, allerdings habe ich da noch weniger verstanden als auf Englisch). Wie gesagt - die Fahrt ist nur bei relativ schönem Wetter - kein Regen, kein Wind - zu empfehlen, da man dann draußen nicht erfriert und wirklich schöne Fotos machen kann. Man fährt an den tollen Sehenswürdigkeiten, die an der Seine liegen, vorbei, zB Notre Dame, Louvre, Musee d´Orsay, Eiffelturm usw.
Leider hat mich eines gestört, und zwar konnte man während der Fahrt nicht aussteigen, zB am Louvre. Bei anderen Bootsfirmen, ich glaube das heißt Batobus, hat man so ein Hop on-Hop off-Ticket, da kann man raus wenn man will. Hat alles seine Vor- und Nachteile!
**Maison de l´air
Nachdem es einen Tag nicht so tolles Wetter gab, und wir nicht in den Louvre gehen wollten (da wir nicht so kunstinteressiert sind und weil so viele Leute waren), haben wir beschlossen, das Maison de l´air zu besuchen. Im Internet habe ich diesen Tipp gefunden, also haben wir uns auf den Weg dorthin gemacht. Es liegt etwas abseits im Osten der Stadt, ist aber per U-Bahn zu erreichen, nachher muss man ca. 5 Minuten bergauf gehen. Leider hatte das Museum geschlossen, aber der Blick auf die Stadt und der angrenzende Park waren echt atemberaubend!!! Es war ein sehr ruhiger Park (am Eingang waren leider einige finster aussehende Jugendliche) und die Pflanzen standen in voller Blüte. Diesen Park kann ich jedem empfehlen, der Abwechslung von den Touristenmassen sucht!
**Montmatre und Sacre Coeur
Wir wollten natürlich unbedingt Sacre Coeur, die Zuckerbäckerkirche, anschauen, nachdem wir sie so ziemlich in der ganzen Stadt sehen kann, weil sie auf einem Hügel liegt. Nachdem das Viertel, Montmatre, in dem die Kirche liegt, sehr hügelig ist, haben wir uns vorher informiert und im Reiseführer gelesen, dass vom Place Pigalle (Metro: Pigalle, dort wo das Moulin Rouge ist) ein kleiner Zug fährt, der einen direkt zur Kirche bringt (Montmatrain). Als wir dort waren, wären wir aber fast verzweifelt, da die Place Pigalle ziemlich groß ist, und weit und breit keine Haltestelle für den Zug angeschrieben ist. Also fiel diese Möglichkeit einmal aus.
Die zweite Möglichkeit war der Montmatrebus, der jede 1/4 Stunde ebenfalls von der Place Pigalle fährt. Er ist leicht zu finden, man braucht nur nach dem Bushaltestellenschild für eben diesen Bus Ausschau halten. Der Vorteil bei dem Bus ist, dass man nicht extra zahlen muss, sondern das Metroticket benutzen kann. Der Nachteil ist, dass er einen nicht direkt bist zur Kirche bringt, sondern ca. 300 m weiter unterhalb aussteigen lässt. Aber das war garnicht so schlimm (bis auf das, dass wir zuerst nicht genau wussten, in welche Richtung wir gehen sollten), denn man kommt an vielen kleinen (und günstigen) Souvenirgeschäften und Künstlern bei der Arbeit vorbei. Es gibt auch viele kleine Cafes und Bistros dort.
Sacre Coeur selbst ist umwerfend wenn man davor steht!!!! An dem Tag, an dem wir dort waren, war die Kirche ganz besonders schön, weil der Kalkstein, aus dem sie gebaut ist, bei Regen noch mehr Kalk absondert und dadurch die Kirche noch viel weißer aussieht. Von dem Platz vor der Kirche sieht man herrlich über Paris (der Eiffelturm ist übrigens rechter Hand). Wenn man die Stiegen runtergeht, kann man auch echt tolle Fotos von der Kirche machen.
Leider ist diese Kirche nicht so touristen"freundlich" wie Notre Dame. Man zahlt zwar auch keinen Eintritt, aber man muss drinnen absolut ruhig sein und fotografieren ist verboten. Informationsbroschüren gibt es auch nicht. Die Kerzen kosten ebenfalls € 2 bzw. € 6. Die Kirche ist auch schön, aber mir gefällt sie außen fast besser als innen. Man kann auch die Krypta besuchen (außen, links neben dem Eingang wenn man vor der Kirche steht), aber laut Reiseführer ist die nicht so interessant.
Nun zurück zum Montmatrain: der fährt nämlich direkt vor der Kirche ab. Das ist so ein lieber kleiner Bummelzug, der mit einem durch das ganze Viertel fährt. Er kostet € 5 pro Erwachsenem für ca. 40 Minuten fahrt, allerdings ist in dem Gutscheinheft der Metrofahrkarte wieder ein Ermäßigungsbon drinnen, also wenn 2 Erwachsene fahren muss nur einer bezahlen. Es gibt auch wieder Audikommentare (vom Band), allerdings sehr schnell gesprochen und wieder nur auf Englisch und Französisch. Irgendwie war die Fahrt schon schön, allerdings kann man in Montmatre nicht sehr viel sehen (einen Weinberg, ein kleines Theater, den Friedhof, viele Stiegen...). Also man könnte es auch zu Fuß erkunden. Der Nachteil von dem Zug ist auch, dass man nirgends aussteigen kann, sondern wieder nach Sacre Coeur zurückfahren muss.
Danach sind wir zu Fuß zur Metro gegangen -jedem, der das vorhat, würde ich dringend empfehlen, einen Stadtplan mitzunehmen!!!! Wir haben uns nämlich ziemlich verlaufen und sind total im Kreis gerannt, bis wir endlich die nächste Metrostation gefunden haben (wäre mit Plan nicht so schwierig gewesen). Wir hätten auch wieder in den Montmatrebus einsteigen können.
**Les Halles (UBahn: Les Halles - Chatelet)
Das ist eigentlich auch keine Sehenswürdigkeit, da es ein riesiges, unterirdisches Einkaufszentrum ist. Es ist glaub ich auch ein Kunstforum, aber das haben wir nicht gefunden.
Leider sind wir beim falschen Ausgang raus, und irgendwie haben wir dann ziemlich lange den Eingang zum Einkaufszentrum nicht gefunden. Also sind wir rundherum gegangen, und dann endlich haben wir die Rolltreppe gefunden (wie gesagt, es ist unterirdisch). Es hat 3 Stockwerke, und es gibt sowohl kleinere Boutiquen als auch große Ketten (H & M - 3stöckig!!!, Zara, Bijou Brigitte, McDonalds, Starbucks usw.). Den Preis kann ich jetzt nur von H & M sagen, dort ist er ca. gleich wie bei uns in Österreich (Bluse ca. € 19,90). Ich war auch in einigen Schmuckgeschäften - es gibt wirklich sehr schönen und günstigen Modeschmuck in Frankreich. Schuhe sind allerdings echt teuer dort.
Das Einkaufszentrum selbst ist ziemlich verwirrend, aber es hängen eh überall Pläne. Es gibt auch sehr viele Securities, eigentlich bei jedem Geschäft. Achja, eine Schwimmhalle gibt es auch dort unten, allerdings weiß ich nicht, ob die öffentlich zugänglich ist.
**Arc de Triomphe - Champs Elysees
Leider hat es echt seeeehr viel geregnet, also waren wir nur kurz dort. Eigentlich hatte ich mir den Triumphbogen ja größer vorgestellt... Soweit ich weiß ist oben eine Aussichtsplattform, dort kommt man allerdings nur über Stiegen hin. Ob es was kostet weiß ich leider auch nicht. Die Champs Elysees ist bei Regen auch nicht so wirklich beeindruckend - einfach eine große Straße mit sehr vielen Touristen. Es werden übrigens an jeder Ecke Regenschirme verkauft.
Wir waren dann noch beim großen McDonalds, der ist wirklich schön, Essen ist aber gleich wie bei uns. ;)
Tipps
--------
Nachdem ich das erste Mal in Paris war, kann ich nur ein paar Tipps geben:
* Die Hotelkategorie sagt nicht unbedingt viel über die Ausstattung aus. Man sollte sich auf jeden Fall vorher die Kritiken auf Websites wie CIAO durchlesen, um eine Auswahl zu treffen. Ich tat mir ziemlich schwer, da ich nicht wirklich wusste, ob ein Hotel, das lt. Beschreibung "außerhalb" liegt, auch wirklich so weit außerhalb liegt, dass es Probleme gibt.
* Grundsätzlich würde ich sagen, man sollte schauen, dass das Hotel eine Anbindung an die Öffis hat. Die Metrostationen sind ja in Paris nicht wirklich weit voneinander entfernt, aber es gibt ja zB auch noch Busse usw.
* Zu den Fahrkarten: nur wenn man wirklich viel fährt, sollte man sich eine 3-Tages-Karte kaufen, da sie doch relativ teuer ist. Für die 18 € der 3-Tages-Karte hätte ich schon ca. 15 Einzelfahrscheine bekommen, und nachdem man ja so weit fahren kann, solange man die Station nicht verlässt, sollte man sich das gut überlegen. Natürlich ist man mit so einer Komplettkarte eher "freier".
* Ihr solltet euch vorher einen Plan machen, was ihr ca. wann ansehen sollt. Ich glaube, dass ist bei solchen Städtereisen überhaupt sinnvoll, damit man nichts Wichtiges verpasst. Ein guter Reiseführer ist zB der Spiralo, dort sind auch Touren vorgeschlagen. Allerdings kommt es immer drauf an, ob ihr sehr kulturinteressiert seid oder eher nicht.
* Geld: Es gibt überall Bankomaten, und im Hotel und in den Geschäften kann man auch mit Visa bzw. teilweise auch mit Bankomatkarte zahlen. Allerdings muss man bedenken, dass zB im Supermarkt die Rechnung mindestens 15 Euro betragen muss, damit man mit Karte zahlen kann. Wir haben für unsere 3 1/2 Tage zu zweit ohne Hotel ca. 200 Euro gebraucht, da haben wir es uns aber wirklich gut gehen lassen und auch Souvenirs gekauft.
* Trinkgeld: Im Restaurant ist das Trinkgeld schon im Rechnungspreis inkludiert, da es gesetzlich vorgeschrieben ist. Ich finde aber den Anteil ziemlich hoch, zB war bei einer Rechnung über ca. € 30 das Trinkgeld bereits 4 €. So viel würde ich zu Hause nie geben (bin vielleicht geizig). Manchmal haben wir noch 20 - 50 Cent extra gegeben - wenn man kein Trinkgeld gibt, schauen sie dich schon auch komisch an.
* Einkaufen: Wir waren in zwei verschiedenen Supermärkten in Paris. Das war sehr interessant, weil manche Sachen gleich sind wie zu Hause, aber anders heißen. Manche Sachen sind auch sehr viel billiger (zB Kosmetikartikel kosten die Hälfte im Vergleich zu Österreich). Supermarkt ist zB Franprix oder Champion (hat mir besser gefallen). Enttäuscht war ich nur, dass die Supermärkte sehr schmutzig sind und deshalb einen unhygienischen Eindruck machen. Für zu Hause könnte man zB Marmelade, Wein, oder Senf mitnehmen. Die Supermärkte haben von Mo - Sa bis ca. 21:30 Uhr geöffnet, Sonntags sind sie geschlossen.
Schmuck oder Gewand einkaufen sollte man eher außerhalb der Touristenzentren, dort ist es billiger (außer man kauft bei H & M oder ähnlichen Ketten). Einen Besuch wert sind auf jeden Fall die kleinen Schmuckboutiquen, da kann man echt schöne Stücke ergattern.
* Souvenirs: Natürlich ist ein Eiffelturm vom Eiffelturm schon toll, aber auch sehr teuer (mittlere Größe ca. € 7). Günstiger kaufen kann man diese Souvenirs in Montmatre, eher weiter weg von Sacre Coeur. Dort gibt es die kleine Eiffelturm-Figuren ab € 1, die mittleren kosten ca. € 4. Es gibt auch Schlüsselanhänger usw., die kosten ca. € 0,80. Man muss halt ein bisschen Preise vergleichen. Es gibt dort auch handgemalte Bilder oder T-Shirts von Paris, eben diese typischen Souvenirs.
Wie bereits gesagt, bei Postkarten sollte man auch unbedingt verlgeichen. Unsere kosteten € 0,20, aber wir haben auch welche um € 0,50 gesehen. Briefmarken bekommt man bei der Post ("La Poste"), das Stück kostet glaub ich innerhalb Europas € 0,55. Die Post hat übrigens unter der Woche und samstag bis ca. 19 Uhr offen, sonntags geschlossen.
* Essen gehen: Es ist absolut kein Problem, wenn man vor Betreten eines Lokals die Speisekarten, die meist in den Fenstern ausgehängt sind, studiert. Man bekommt oft Menüs, zB eine Vorspeise, Hauptspeise und Nachspeise um ca. 15 Euro. Einzelspeisen kosten so zwischen 6 und 15 Euro, kommt drauf an, ob man in der Stadt ist oder eher außerhalb. Getränke: Cola 0,33 ca. € 3, Flasche Bier (zb 1664), € 3 - 4.
Die meisten Kellner verstehen ein bisschen Englisch oder auch Deutsch, zumindest die Zahlen. Es wäre natürlich gut, wenn man ein bisschen französisch kann. Ich möchte heißt zB "Je voudrais...". Es hilft auch, wenn man auf die Speise in der Karte zeigt.
Sehr empfehlen kann ich zB das Steak House "Buffalo Grill". Das ist zwar sehr amerikanisch und nicht französisch, aber die Rippchen kosten ca. € 12 und die Steaks ca. € 14 (250 g), und das Essen war ausgezeichnet.
Zu Mittag ist man übrigens am besten ein Baguette, das bekommt man an jeder Ecke. Der billigste Preis war ca. € 2,50, der teuerste € 4,50. Man sollte also zB nicht in den Metrostationen kaufen, dort ist es meist teurer. Gut sind die Baguettes mit Schinken (jambon) oder Hühnchen (poulet). Getränke dazu sollte man eher im Supermarkt kaufen, da sie dort auf jeden Fall billiger als zB bei den Automaten sind.
Frühstück isst man am besten in einem Cafe. Auch hier gibt es meist so Kombinationen, da bekommt man eine Tartine (halbes Baguette mit Butter), ein Croissant, Marmelade und eine heiße Schokolade oder eine Kaffee um ca. € 6. Ich finde, das ist für ein Frühstück vollkommen ausreichen. Man kann auch zum Bäcker gehen und sich dort was holen.
Empfehlen würde ich auch unbedingt, eine "tarte" aus einer Patisserie zu probieren. Das sind so kleine Mürbteigtörtchen, meist mit Früchten drauf (zB Himbeeren, Erdbeeren, Äpfel usw.). Meist is auch noch Vanillepudding drauf. So ein Törtchen kostet ca. € 2,50 - 3, ist aber wirklich sehr gut!
* Nehmt auf jeden Fall ein Wörterbuch mit, das kann echt sehr hilfreich sein!!!!
* Bettler: Es gibt in jeder UBahn-Station und oft auch auf den Straßen Bettler. So lange sie nicht betrunken sind, sind sie ganz okay, und gehen einen auch nicht irgendwie blöd an, wenn man ihnen nichts gibt. Nachts und bei Betrunkenen sollte man eher ausweichen, da haben uns einige ziemlich fies beschimpft.
Tja, das wars eigentlich. Mein Bericht ist doch etwas länger geworden, als geplant, aber Paris ist einfach eine so große Stadt, da könnt ich tagelang erzählen!!!! :))))
©muzi2002 für Ciao und Yopi
Dauer: 12. Mai - 15. Mai 2005
Flug: Mit FlyNiki von Wien nach Paris Charles de Gaulle (CDG), Hinflug am Nachmittag (ca. 14 Uhr), Rückflug ebenfalls Nachmittag (ca. 16:30 Uhr). Buchung des Fluges über www.airberlin.de, Kosten pro Person:
Flug € 131
Zuschläge wie Kerosin, Taxen, Sitzplatzreservierung ca. € 69
daher Flugpreis pro Person: 200 €
Der Flug war echt angenehm, Niki hat ja ziemlich neue Maschinen, und obwohl ich nicht unbedingt ein Fan vom Fliegen bin, hab ich mich sehr wohl gefühlt. Wir haben Zeitungen bekommen (Krone, Kurier, News, Seitenblicke usw.), Getränke und einen Snack. Unterhaltungsprogramm gab es auch (Kurzvideos, Audiokanäle). Alles in allem war ich sehr zufrieden mit dem Flug.
Mein Erfahrungen in Paris
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*Vom Flughafen zum Hotel*
Die erste Schwierigkeit, die wir überwinden mussten, war der Weg vom Flughafen zum Hotel. Ich hatte zwar in der Schule 5 Jahre lang französisch gelernt, aber irgendwie ist das auch schon länger her. Ich verstehe zwar die meisten Sachen, wenn ich sie lese, aber verständigen kann ich mich nur bei sehr einfachen Dingen.
In zahlreichen Reiseführern habe ich gelesen, dass man sich einen Einzelfahrschein oder einen 10er-Block Tickets kaufen kann. Allerdings war bei uns das Problem, dass am Ticketschalter total viele Leute angestellt waren, also haben wir uns gedacht, wir probierens bei einem Automaten. Da konnte man allerdings nur Karten mit einem bestimmten Reiseziel (zB Paris-Stadt) auswählen, also haben wir so eine gekauft (Kosten: € 7,50). Danach sind wir mit der RER bis in die Stadt hineingefahren und dort in die Metro umgestiegen - das ging alles ganz problemlos. Es ist allerdings etwas mühsam, da in Paris die U-Bahn-Stationen sehr weitläufig sind, aber darüber werde ich später noch berichten.
Übrigens, man kann auch mit dem Bus vom Flughafen in die Stadt fahren, aber da wo wir angekommen sind (Terminal 3), haben wir den Bus nicht gefunden. Ich glaube allerdings, dass das bei den anderen beiden Terminals einfacher ist, weil das irgendwie die Haupterminals sein dürften.
*Die Metro*
Das Pariser U-Bahn-System ist ziemlich weitläuftig, allerdings liegen die U-Bahn-Stationen ziemlich nah beeinander, also kann man manchmal auch zu Fuß gehen. Die Stationen selber liegen ziemlich tief, und es gibt sehr sehr viele Stiegen. Besonders in den Knotenpunkten wie Chatelet oder Gare du Nord legt man sehr weite Strecken zurück, wenn man zB umsteigen oder die Linie wechseln möchte.
Grundsätzlich sind die Stationen gut beschriftet, man bekommt auch überall Metro-Pläne. Wichtig ist, dass man weiß, mit welcher Linie man fahren will und in welche Richtung (Endstation). Dann hält man einfach immer nach Wegweisern Ausschau. "Sortie" heißt übrigens Ausgang - es gibt allerdings meist mehrere, daher muss man wissen, auf welche Straße man raus will, und in den größeren Stationen heißen die Wege zu den Umsteigeverbindungen "Correspondance".
Achja, für Behinderte sind nur manche Stationen geeignet, weil es nicht überall Rolltreppen bzw. Aufzüge gibt (nur in den größeren Stationen, manchmal gibt es auch so Transportbänder) oder die sehr schwer zu finden sind.
Die Züge selbt sind teilweise modern, aber es gibt in allen so runterklappbare Sitze, die sind sehr praktisch (allerdings darf man die nicht benutzen, wenn der Zug sehr voll ist). Viel Platz ist ja nicht in den Zügen, also mit Gepäck kann es sehr eng werden (lieber am Ende des Waggons einsteigen und einen Klappsitz benutzen).
Bezüglich der Fahrkarten: Es ist so, dass man am Eingang der Stationen so Durchgangssperren hat, wo man die Fahrkarte reinsteckt, dann wird sie abgestempelt und man kann die Sperre passieren (Achtung - für Gepäck gibt es eine Durchgangspunkte, wo man den Koffer durchschieben kann - sonst wirds etwas anstrengend).
Man kann Einzelkarten kaufen, damit kann man so oft in beliebig viele Richtungen und mit verschiedenen Linien fahren, so lange man die Station nicht verlässt. Man kann auch gleich 10er Tickets kaufen, das ist beim Sehenswürdigkeitenanschauen praktisch. Wir hatten allerdings eine 3-Tages-Karte, die "Paris Visite" (Kosten: ca. € 18 pro Person), mit der man so oft mit allen Verkehrsmitteln (Metro, RER, Bus) fahren kann. Das einzige Problem, das wir hatten, war die Anzahl der Zonen. Paris ist in Zonen unterteilt, und wenn man die Karte kauft, muss man sagen, für wieviele Zonen - danach richtet sich auch der Preis. Wenn man nur die Stadt anschauen will (Innenstadt), reicht die Zone 1. Wir hatten sicherheitshalber die Zonen 1 - 3, weil unser Hotel etwas außerhalb war. Aber für diese Tarife gibts eh auch überall einen Informationsfolder. Man könnte für einen längeren Aufenthalt auch eine Wochen- oder Monatskarte kaufen, dafür braucht man allerdings ein Passfoto (es gibt überall Automaten, Kosten für 4 Bilder ca € 4).
Es gibt teilweise in den Stationen sehr viele Bettler, aber die sind meist harmlos, die wollen nur Geld verdienen, aber sie sagen nichts Böses oder so, wenn man ihnen nichts gibt. Die Stationen sind meist sehr dreckig und oft regnet es auch rein - wir haben auch Mäuse gesehen, aber damit muss man leben.
*Sehenswürdigkeiten*
Über die Sehenswürdigkeiten könnte man ja sehr viel schreiben, aber ich werde versuchen, mich kurz zu halten (werde nur die beschreiben, die ich auch selbst besucht habe).
**Eiffelturm
Dazu kann ich nur eines sagen: WOW!!!!! Der war das Beeindruckendste für mich an der Stadt! Wir haben ihn schon beim Anflug gesehen, aber dann live davor zu stehen war einfach überwältigend. Vor dem Turm gibt es ja einen Park, den "Champs de Mars". Dort sind die ganzen Touristen, liegen in der Wiese und machen Fotos (man bekommt den ganzen Turm drauf, wenn man ganz zurück geht).
Natürlich waren wir auch am Turm oben, allerdings nur auf der 1. und 2. Plattform, da man nur auf die Spitze fahren sollte, wenn klare Sicht ist. Ich kann empfehlen, abends hinzufahren (ca. 19 - 20 Uhr). Wir mussten überhaupt nicht waren, haben die Karte gekauft (Aufzug zur 2. Plattform ca. € 7 pro Person) und sind sofort mit dem nächsten Aufzug zur zweiten Plattform gefahren. Oben gibt es ein paar Souvenirgeschäfte und ein kleines Geschäft, wo man Essen und Trinken kaufen kann. Außerdem kann man die Aussicht genießen.
Danach sind wir zu Fuß über die Stiegen zur 1. Plattform gegangen - das kann ich nur empfehlen, wenn man wirklich schwindelfrei ist!!!!! Ansonsten würd ich empfehlen, auf den Aufzug zu warten. Die erste Plattform ist echt schön, es gibt ein Restaurant, das Altitude 95 - lt. Reiseführer ist es nicht allzu teuer. Dann gibt es eine Art Museum über Eiffel selbst, da waren wir aber nicht drinnen. Weiters gibt es so einen schön ausgebauten Raum, wo man sich Filme über den Turm ansehen kann, zB wie er gestrichen wurde. Und ein Kino mit einem Film über die Erbauung gibt es auch. Dann gibt es so eine kleine Snackbar und ein paar Tische. Die erste Plattform ist auch von der Aussicht her schöner, man hat rundherum immer so eine Art Wegweiser, wo eingezeichnet ist, welche anderen Sehenswürdigkeiten von dem Punkt aus grad sehen kann, und eine kurze Beschreibung zu diesen.
Sehenswert ist der Eiffelturm auch in der Nacht, da ist er wunderschön beleuchtet, und zu jeder vollen Stunde gibt es für ca. 10 Minuten so ein Lichtspiel, wo es aussieht, als würde der Turm glitzern.
**Notre Dame
Also Notre Dame ist wirklich eine schöne Kirche, sie ist aber mehr Touristenanziehungspunkt als Gottesstätte. Vor der Kirche ist ein großer Platz, wo immer massenhaft Leute sind, wo man aber die besten Fotos machen kann. Der Eintritt in die Kirche ist frei, man darf auch fotografieren und kann sich am Eingang Audiführer oder so Heftchen kaufen. Es ist nicht wirklich ruhig oder andächtig in der Kirche, da meist sehr sehr viele Touristen sind. Die Rosettenfenster sind auch das ein oder andere Foto wert.
Natürlich kann man auch Kerzen anzünden, diese kleinen Teelichter kosten allerdings € 2, die großen glaub ich so um die € 6. Einen Souvenirshop gibt es auch (sehr teuer).
Man kann auch den Turm besteigen, allerdings weiß ich nicht mehr, wieviel das kostet.
**Quartier Latin
Nach dem Besuch in Notre Dame haben wir einen kurzen Abstecher ins Quartier Latin, das Viertel der Intelektuellen und Studenten gemacht. Es gibt dort gleich in der Nähe von Notre Dame kleine Bäckereien, zB für einen Mittagssnack. Wir haben dort auch Postkarten gekauft, aber Achtung - man sollte unbedingt Preise vergleichen!!!! Die ersten Karten, die wir gesehen haben, kosteten € 0,50, aber etwas weiter gab es welche um € 0,20, und das ist schon ein gewaltiger Unterschied! Es waren auch wirklich schöne Karten.
Im Quartier Latin gibt es auch kleine Geschäfte, wo man zB günstig wirklich schönen Modeschmuck kaufen kann.
**Bootsfahrt auf der Seine
Das ist jetzt keine Sehenswürdigkeit für sich, aber bei gutem Wetter kann ich sie nur empfehlen. Wir sind mit den Bateaux Parisiennes gefahren, Abfahrtspunkt ist gleich unter der Brücke bei Notre Dame. Die Boote fahren jede Stunde, die Fahrt dauert ca. 50 Minuten und kostet € 10 für Erwachsene. Achtung - bei der Metrokarte "Paris Visite" ist ein Gutscheinheft dabei, wo ein Ermäßigungsgutschein für diese Boote drin ist. Allerdings gilt dieser nur, wenn man vom Eiffelturm wegfährt!
Die Bootsfahrt selbst war schön, die Audiokommentare sind live, allerdings nur in Französisch und Englisch, manchmal auch in Deutsch (der Führer hat uns zu Beginn gefragt, woher wir sind, also hat er teilweise probiert, auch in Deutsch zu kommentieren, allerdings habe ich da noch weniger verstanden als auf Englisch). Wie gesagt - die Fahrt ist nur bei relativ schönem Wetter - kein Regen, kein Wind - zu empfehlen, da man dann draußen nicht erfriert und wirklich schöne Fotos machen kann. Man fährt an den tollen Sehenswürdigkeiten, die an der Seine liegen, vorbei, zB Notre Dame, Louvre, Musee d´Orsay, Eiffelturm usw.
Leider hat mich eines gestört, und zwar konnte man während der Fahrt nicht aussteigen, zB am Louvre. Bei anderen Bootsfirmen, ich glaube das heißt Batobus, hat man so ein Hop on-Hop off-Ticket, da kann man raus wenn man will. Hat alles seine Vor- und Nachteile!
**Maison de l´air
Nachdem es einen Tag nicht so tolles Wetter gab, und wir nicht in den Louvre gehen wollten (da wir nicht so kunstinteressiert sind und weil so viele Leute waren), haben wir beschlossen, das Maison de l´air zu besuchen. Im Internet habe ich diesen Tipp gefunden, also haben wir uns auf den Weg dorthin gemacht. Es liegt etwas abseits im Osten der Stadt, ist aber per U-Bahn zu erreichen, nachher muss man ca. 5 Minuten bergauf gehen. Leider hatte das Museum geschlossen, aber der Blick auf die Stadt und der angrenzende Park waren echt atemberaubend!!! Es war ein sehr ruhiger Park (am Eingang waren leider einige finster aussehende Jugendliche) und die Pflanzen standen in voller Blüte. Diesen Park kann ich jedem empfehlen, der Abwechslung von den Touristenmassen sucht!
**Montmatre und Sacre Coeur
Wir wollten natürlich unbedingt Sacre Coeur, die Zuckerbäckerkirche, anschauen, nachdem wir sie so ziemlich in der ganzen Stadt sehen kann, weil sie auf einem Hügel liegt. Nachdem das Viertel, Montmatre, in dem die Kirche liegt, sehr hügelig ist, haben wir uns vorher informiert und im Reiseführer gelesen, dass vom Place Pigalle (Metro: Pigalle, dort wo das Moulin Rouge ist) ein kleiner Zug fährt, der einen direkt zur Kirche bringt (Montmatrain). Als wir dort waren, wären wir aber fast verzweifelt, da die Place Pigalle ziemlich groß ist, und weit und breit keine Haltestelle für den Zug angeschrieben ist. Also fiel diese Möglichkeit einmal aus.
Die zweite Möglichkeit war der Montmatrebus, der jede 1/4 Stunde ebenfalls von der Place Pigalle fährt. Er ist leicht zu finden, man braucht nur nach dem Bushaltestellenschild für eben diesen Bus Ausschau halten. Der Vorteil bei dem Bus ist, dass man nicht extra zahlen muss, sondern das Metroticket benutzen kann. Der Nachteil ist, dass er einen nicht direkt bist zur Kirche bringt, sondern ca. 300 m weiter unterhalb aussteigen lässt. Aber das war garnicht so schlimm (bis auf das, dass wir zuerst nicht genau wussten, in welche Richtung wir gehen sollten), denn man kommt an vielen kleinen (und günstigen) Souvenirgeschäften und Künstlern bei der Arbeit vorbei. Es gibt auch viele kleine Cafes und Bistros dort.
Sacre Coeur selbst ist umwerfend wenn man davor steht!!!! An dem Tag, an dem wir dort waren, war die Kirche ganz besonders schön, weil der Kalkstein, aus dem sie gebaut ist, bei Regen noch mehr Kalk absondert und dadurch die Kirche noch viel weißer aussieht. Von dem Platz vor der Kirche sieht man herrlich über Paris (der Eiffelturm ist übrigens rechter Hand). Wenn man die Stiegen runtergeht, kann man auch echt tolle Fotos von der Kirche machen.
Leider ist diese Kirche nicht so touristen"freundlich" wie Notre Dame. Man zahlt zwar auch keinen Eintritt, aber man muss drinnen absolut ruhig sein und fotografieren ist verboten. Informationsbroschüren gibt es auch nicht. Die Kerzen kosten ebenfalls € 2 bzw. € 6. Die Kirche ist auch schön, aber mir gefällt sie außen fast besser als innen. Man kann auch die Krypta besuchen (außen, links neben dem Eingang wenn man vor der Kirche steht), aber laut Reiseführer ist die nicht so interessant.
Nun zurück zum Montmatrain: der fährt nämlich direkt vor der Kirche ab. Das ist so ein lieber kleiner Bummelzug, der mit einem durch das ganze Viertel fährt. Er kostet € 5 pro Erwachsenem für ca. 40 Minuten fahrt, allerdings ist in dem Gutscheinheft der Metrofahrkarte wieder ein Ermäßigungsbon drinnen, also wenn 2 Erwachsene fahren muss nur einer bezahlen. Es gibt auch wieder Audikommentare (vom Band), allerdings sehr schnell gesprochen und wieder nur auf Englisch und Französisch. Irgendwie war die Fahrt schon schön, allerdings kann man in Montmatre nicht sehr viel sehen (einen Weinberg, ein kleines Theater, den Friedhof, viele Stiegen...). Also man könnte es auch zu Fuß erkunden. Der Nachteil von dem Zug ist auch, dass man nirgends aussteigen kann, sondern wieder nach Sacre Coeur zurückfahren muss.
Danach sind wir zu Fuß zur Metro gegangen -jedem, der das vorhat, würde ich dringend empfehlen, einen Stadtplan mitzunehmen!!!! Wir haben uns nämlich ziemlich verlaufen und sind total im Kreis gerannt, bis wir endlich die nächste Metrostation gefunden haben (wäre mit Plan nicht so schwierig gewesen). Wir hätten auch wieder in den Montmatrebus einsteigen können.
**Les Halles (UBahn: Les Halles - Chatelet)
Das ist eigentlich auch keine Sehenswürdigkeit, da es ein riesiges, unterirdisches Einkaufszentrum ist. Es ist glaub ich auch ein Kunstforum, aber das haben wir nicht gefunden.
Leider sind wir beim falschen Ausgang raus, und irgendwie haben wir dann ziemlich lange den Eingang zum Einkaufszentrum nicht gefunden. Also sind wir rundherum gegangen, und dann endlich haben wir die Rolltreppe gefunden (wie gesagt, es ist unterirdisch). Es hat 3 Stockwerke, und es gibt sowohl kleinere Boutiquen als auch große Ketten (H & M - 3stöckig!!!, Zara, Bijou Brigitte, McDonalds, Starbucks usw.). Den Preis kann ich jetzt nur von H & M sagen, dort ist er ca. gleich wie bei uns in Österreich (Bluse ca. € 19,90). Ich war auch in einigen Schmuckgeschäften - es gibt wirklich sehr schönen und günstigen Modeschmuck in Frankreich. Schuhe sind allerdings echt teuer dort.
Das Einkaufszentrum selbst ist ziemlich verwirrend, aber es hängen eh überall Pläne. Es gibt auch sehr viele Securities, eigentlich bei jedem Geschäft. Achja, eine Schwimmhalle gibt es auch dort unten, allerdings weiß ich nicht, ob die öffentlich zugänglich ist.
**Arc de Triomphe - Champs Elysees
Leider hat es echt seeeehr viel geregnet, also waren wir nur kurz dort. Eigentlich hatte ich mir den Triumphbogen ja größer vorgestellt... Soweit ich weiß ist oben eine Aussichtsplattform, dort kommt man allerdings nur über Stiegen hin. Ob es was kostet weiß ich leider auch nicht. Die Champs Elysees ist bei Regen auch nicht so wirklich beeindruckend - einfach eine große Straße mit sehr vielen Touristen. Es werden übrigens an jeder Ecke Regenschirme verkauft.
Wir waren dann noch beim großen McDonalds, der ist wirklich schön, Essen ist aber gleich wie bei uns. ;)
Tipps
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Nachdem ich das erste Mal in Paris war, kann ich nur ein paar Tipps geben:
* Die Hotelkategorie sagt nicht unbedingt viel über die Ausstattung aus. Man sollte sich auf jeden Fall vorher die Kritiken auf Websites wie CIAO durchlesen, um eine Auswahl zu treffen. Ich tat mir ziemlich schwer, da ich nicht wirklich wusste, ob ein Hotel, das lt. Beschreibung "außerhalb" liegt, auch wirklich so weit außerhalb liegt, dass es Probleme gibt.
* Grundsätzlich würde ich sagen, man sollte schauen, dass das Hotel eine Anbindung an die Öffis hat. Die Metrostationen sind ja in Paris nicht wirklich weit voneinander entfernt, aber es gibt ja zB auch noch Busse usw.
* Zu den Fahrkarten: nur wenn man wirklich viel fährt, sollte man sich eine 3-Tages-Karte kaufen, da sie doch relativ teuer ist. Für die 18 € der 3-Tages-Karte hätte ich schon ca. 15 Einzelfahrscheine bekommen, und nachdem man ja so weit fahren kann, solange man die Station nicht verlässt, sollte man sich das gut überlegen. Natürlich ist man mit so einer Komplettkarte eher "freier".
* Ihr solltet euch vorher einen Plan machen, was ihr ca. wann ansehen sollt. Ich glaube, dass ist bei solchen Städtereisen überhaupt sinnvoll, damit man nichts Wichtiges verpasst. Ein guter Reiseführer ist zB der Spiralo, dort sind auch Touren vorgeschlagen. Allerdings kommt es immer drauf an, ob ihr sehr kulturinteressiert seid oder eher nicht.
* Geld: Es gibt überall Bankomaten, und im Hotel und in den Geschäften kann man auch mit Visa bzw. teilweise auch mit Bankomatkarte zahlen. Allerdings muss man bedenken, dass zB im Supermarkt die Rechnung mindestens 15 Euro betragen muss, damit man mit Karte zahlen kann. Wir haben für unsere 3 1/2 Tage zu zweit ohne Hotel ca. 200 Euro gebraucht, da haben wir es uns aber wirklich gut gehen lassen und auch Souvenirs gekauft.
* Trinkgeld: Im Restaurant ist das Trinkgeld schon im Rechnungspreis inkludiert, da es gesetzlich vorgeschrieben ist. Ich finde aber den Anteil ziemlich hoch, zB war bei einer Rechnung über ca. € 30 das Trinkgeld bereits 4 €. So viel würde ich zu Hause nie geben (bin vielleicht geizig). Manchmal haben wir noch 20 - 50 Cent extra gegeben - wenn man kein Trinkgeld gibt, schauen sie dich schon auch komisch an.
* Einkaufen: Wir waren in zwei verschiedenen Supermärkten in Paris. Das war sehr interessant, weil manche Sachen gleich sind wie zu Hause, aber anders heißen. Manche Sachen sind auch sehr viel billiger (zB Kosmetikartikel kosten die Hälfte im Vergleich zu Österreich). Supermarkt ist zB Franprix oder Champion (hat mir besser gefallen). Enttäuscht war ich nur, dass die Supermärkte sehr schmutzig sind und deshalb einen unhygienischen Eindruck machen. Für zu Hause könnte man zB Marmelade, Wein, oder Senf mitnehmen. Die Supermärkte haben von Mo - Sa bis ca. 21:30 Uhr geöffnet, Sonntags sind sie geschlossen.
Schmuck oder Gewand einkaufen sollte man eher außerhalb der Touristenzentren, dort ist es billiger (außer man kauft bei H & M oder ähnlichen Ketten). Einen Besuch wert sind auf jeden Fall die kleinen Schmuckboutiquen, da kann man echt schöne Stücke ergattern.
* Souvenirs: Natürlich ist ein Eiffelturm vom Eiffelturm schon toll, aber auch sehr teuer (mittlere Größe ca. € 7). Günstiger kaufen kann man diese Souvenirs in Montmatre, eher weiter weg von Sacre Coeur. Dort gibt es die kleine Eiffelturm-Figuren ab € 1, die mittleren kosten ca. € 4. Es gibt auch Schlüsselanhänger usw., die kosten ca. € 0,80. Man muss halt ein bisschen Preise vergleichen. Es gibt dort auch handgemalte Bilder oder T-Shirts von Paris, eben diese typischen Souvenirs.
Wie bereits gesagt, bei Postkarten sollte man auch unbedingt verlgeichen. Unsere kosteten € 0,20, aber wir haben auch welche um € 0,50 gesehen. Briefmarken bekommt man bei der Post ("La Poste"), das Stück kostet glaub ich innerhalb Europas € 0,55. Die Post hat übrigens unter der Woche und samstag bis ca. 19 Uhr offen, sonntags geschlossen.
* Essen gehen: Es ist absolut kein Problem, wenn man vor Betreten eines Lokals die Speisekarten, die meist in den Fenstern ausgehängt sind, studiert. Man bekommt oft Menüs, zB eine Vorspeise, Hauptspeise und Nachspeise um ca. 15 Euro. Einzelspeisen kosten so zwischen 6 und 15 Euro, kommt drauf an, ob man in der Stadt ist oder eher außerhalb. Getränke: Cola 0,33 ca. € 3, Flasche Bier (zb 1664), € 3 - 4.
Die meisten Kellner verstehen ein bisschen Englisch oder auch Deutsch, zumindest die Zahlen. Es wäre natürlich gut, wenn man ein bisschen französisch kann. Ich möchte heißt zB "Je voudrais...". Es hilft auch, wenn man auf die Speise in der Karte zeigt.
Sehr empfehlen kann ich zB das Steak House "Buffalo Grill". Das ist zwar sehr amerikanisch und nicht französisch, aber die Rippchen kosten ca. € 12 und die Steaks ca. € 14 (250 g), und das Essen war ausgezeichnet.
Zu Mittag ist man übrigens am besten ein Baguette, das bekommt man an jeder Ecke. Der billigste Preis war ca. € 2,50, der teuerste € 4,50. Man sollte also zB nicht in den Metrostationen kaufen, dort ist es meist teurer. Gut sind die Baguettes mit Schinken (jambon) oder Hühnchen (poulet). Getränke dazu sollte man eher im Supermarkt kaufen, da sie dort auf jeden Fall billiger als zB bei den Automaten sind.
Frühstück isst man am besten in einem Cafe. Auch hier gibt es meist so Kombinationen, da bekommt man eine Tartine (halbes Baguette mit Butter), ein Croissant, Marmelade und eine heiße Schokolade oder eine Kaffee um ca. € 6. Ich finde, das ist für ein Frühstück vollkommen ausreichen. Man kann auch zum Bäcker gehen und sich dort was holen.
Empfehlen würde ich auch unbedingt, eine "tarte" aus einer Patisserie zu probieren. Das sind so kleine Mürbteigtörtchen, meist mit Früchten drauf (zB Himbeeren, Erdbeeren, Äpfel usw.). Meist is auch noch Vanillepudding drauf. So ein Törtchen kostet ca. € 2,50 - 3, ist aber wirklich sehr gut!
* Nehmt auf jeden Fall ein Wörterbuch mit, das kann echt sehr hilfreich sein!!!!
* Bettler: Es gibt in jeder UBahn-Station und oft auch auf den Straßen Bettler. So lange sie nicht betrunken sind, sind sie ganz okay, und gehen einen auch nicht irgendwie blöd an, wenn man ihnen nichts gibt. Nachts und bei Betrunkenen sollte man eher ausweichen, da haben uns einige ziemlich fies beschimpft.
Tja, das wars eigentlich. Mein Bericht ist doch etwas länger geworden, als geplant, aber Paris ist einfach eine so große Stadt, da könnt ich tagelang erzählen!!!! :))))
©muzi2002 für Ciao und Yopi
11 Bewertungen, 3 Kommentare
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27.09.2006, 20:04 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichLieben Gruß :-)) Marianne
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20.07.2005, 23:13 Uhr von Schatzy81
Bewertung: sehr hilfreichdie stadt der liebe. ich will da auch hin.
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20.07.2005, 17:55 Uhr von nele83
Bewertung: sehr hilfreichträum ja schon immer von Paris und der Bericht, weckt die Träume wieder.
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