Paris Testbericht

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Erfahrungsbericht von Clau2411

°°° Paris mon amour !!! °°°

Pro:

tolle Sehenswürdigkeiten, wunderschöne Architektur, meist besseres Wetter als in Deutschland, nette Bewohner, lecker Essen (besonders in den Cafés), der Louvre, Stadt der Liebe, Métro fahren macht soviel Spaß

Kontra:

zum Teil recht teuer, mein französisch ist recht schlecht

Empfehlung:

Ja

Nach meinem langen Bericht über die Golden Girls habe ich richtig Lust bekommen, noch so einen ausführlichen Bericht zu schreiben.
Und da ist mir ganz spontan meine absolute Lieblingsstadt eingefallen: PARIS
Nachdem ich nun schon 3mal dort war, denke ich, dass ich einiges zu dieser wunderschönen Stadt sagen kann.
Hier also nun mein Bericht:

---- Wann ich dort war -----

Wie ich schon geschrieben habe, war ich 3mal in Paris.

I Das erste Mal war ich vor vielen Jahren mit meinen Eltern dort. Für genau 2 Tage, wobei wir einen Tag im Disneyland Paris.
II Für 2 Tage war ich dann noch mit circa 30 Schülern zum Schüleraustausch dort. Das war vor ungefähr 4 Jahren. Bevor wir zu unseren Tauschfamilien gefahren sind, waren wir also noch 2 Tage in Paris.
III Letztes Jahr im Sommer bin ich mit meinem Freund für 1 Woche in die Stadt der Liebe geflogen.

Also denke ich, ich kann euch einiges über Paris berichten.

------- Was man unbedingt gesehen haben muss -------

Zuallererst werde ich über die Sehenswürdigkeiten berichten, die man bei einem Paris-Besuch unbedingt gesehen haben muss.

1. Eiffelturm
2. Louvre
3. Montmartre und Sacré C ur
4. L Arc de Triomphe
5. Champs-Elysées
6. Notre Dame
7. Versailles
8. Disneyland Paris

1. La Tour Eiffel (Der Eiffelturm)
Klar, dass dieses Bauwerk bei meiner Liste der wichtigsten Sehenswürdigkeiten ganz oben auftaucht.
Dieser 320m hohe und 7000 Tonnen schwere Turm, wurde im Mai 1889 von dem Brückenbauingenieur Gustav Eiffel (1832 1923) erbaut.
Das aus 12.000 Einzelteilen bestehende Wahrzeichen der Stadt wurde damals anlässlich der Weltausstellung erschaffen. Zu diesem Zeitpunkt war er jedoch noch nicht so beliebt wie heute. Der Eiffelturm wurde als hässlich und unnütz bezeichnet.
Um auf den Turm zu kommen gibt es 2 Möglichkeiten: den Aufzug nehmen oder (sehr viele) Treppen steigen. Da er auf 4 Stahlbeinen steht gibt es 2 Aufzüge und 2 Treppen. Wo was ist kann man ziemlich leicht erkennen: Wo so circa 100 Menschen in einer riesigen Schlange stehen muss die Aufzug-Station sein!!! Tja, das zeigt auch, dass man schon ein wenig (mehr) Zeit mitbringen muss, wenn man die schöne Aussicht genießen will. Außerdem ist der Aufzug teurer als der Treppenweg.
Über den Ausblick kann ich leider nichts sagen, da ich noch nie auf dem Eiffelturm war. Jetzt fragt man sich natürlich, wie das sein kann, wenn man die Stadt schon 3mal besucht hat !! Tja, das liegt einfach an meiner extremem Höhenangst. Schade eigentlich. Aber ich habe schon viele Photos gesehen. Es muss einfach herrlich sein.
Oben im Turm befindet sich das berühmte Restaurant Jules Vernes . Wenn man dort essen möchte sollte man schon Wochen im Voraus reservieren und auch das nötige Kleingeld mitbringen. Im Sommer hat das Restaurant von 9:00 bis 24:00 Uhr auf und im Winter von 9:30 bis 23:00 Uhr.
Besonders schön ist auch die Gartenanlage Champ de Mars , die sich rund um den Turm befindet. Hier standen früher auch zahlreiche fliegende Händler , die letztes Jahr jedoch verschwunden waren. Wahrscheinlich sieht man es nicht mehr gerne und hat sie aus diesem Bereich verbannt. Aber in ganz Paris gibt es außerordentlich viele Souvenir-Shops mit Miniatur-Eiffeltürmen, Postkarten, Fingerhüten, Magneten etc.
Das einzig störende am Eiffelturm sind die Malerarbeiten. Ein Teil des Turmes ist immer mit einem Gerüst und Planen verdeckt. Tja, wenn sie einmal den ganzen Turm neu gestrichen haben, müssen sie leider am Anfang wieder anfangen.

2. Musée du Louvre
Dies ist mein absoluter Lieblings-Ort in Paris. Bei meinen 3 besuchen in der Stadt war ich schon 2mal dort. Beim letzten Mal habe ich mir richtig Zeit genommen, um alles zu sehen. Dafür habe ich circa 4 Stunden gebraucht. Wer sich also sehr für Kunst und Geschichte interessiert, sollte ordentlich Zeit mitbringen.
Der Louvre ist das größte Kunstmuseum der Welt und beheimatet zahlreiche Gemälde, Skulpturen, Möbel und weitere Kunstobjekte.
Allein das Gebäude an sich ist wunderschön, mit seiner Renaissance-Fassade, den verschachtelten Innenhöfen, Pavillons, Rundgängen und Portalen.
Bevor der Louvre 1793 (nach der französischen Revolution) zum Kunstmuseum wurde, diente er als Königspalast. Bis Ludwig XIV Versailles als neuen Regierungssitz erbauen ließ.
Im Innenhof des Louvre stehen mehrere Glaspyramiden, die vom US-chinesischen Architekten Ieoh Ming Pei entworfen wurden. Unter der größten befindet sich eine Treppe und ein Fahrstuhl, die direkt in die Eingangshalle hinunterführen. In dieser Halle gibt s ein buntes Treiben, da sich hier die Eingänge, Souvenirshops, Cafés und Buchhandlungen befinden.
Den Eintritt bezahlt man an einem Schalter und bekommt dort auch noch einen Plan, ohne den man absolut verloren wäre. Letztes Jahr im Sommer habe ich für die Tageskarte 7 bezahlt und das finde ich wirklich wahnsinnig billig.
Von der Eingangshalle aus kann man sich auch entscheiden in welchen der 3 Flügel man zuerst hin will: Denon, Sully oder Richilieu
In den knapp 200 Sälen gibt es natürlich auch Highlights. Zum Beispiel, das Kunstwerk was jedem bei der Erwähnung des Louvres zuerst einfällt: die Mona Lisa von da Vinci aus dem Jahr 1504. Wenn man durch die Gänge streift, kann man dieses Kunstwerk super schnell ausfindig machen. Einfach gucken, wo circa 50 Menschen dicht gedrängt herumstehen. Meistens sind 80% dieser Schaulustigen Japaner *g*
Wenn man dann vor diesem weltberühmten Kunstwerk steht ist man relativ schnell enttäuscht, da es wirklich recht klein ist und hinter wahnsinnig dickem Glas hängt. Naja, aber wenn man da ist muss man sie natürlich schon gesehen haben.
Positiv aufgefallen ist mir, dass die einzelnen Sammlungen sehr schön und übersichtlich gestaltet sind. Da gibt es eine ägyptische, griechische, römische und orientalische Sammlung mit Kunsthandwerk, Gemälde-Galerien, eine graphische Sammlung und eine spezielle Abteilung, die sich nur mit der Geschichte des Louvres befasst. Insgesamt weist der Louvre 6 Hektar Ausstellungsfläche auf. Jetzt weiß man auch warum man ein paar Stunden braucht, um alles sehen zu können.
Besonders toll ist natürlich, dass man alles Fotografieren kann. Das hat mich schon sehr überrascht, da das in Deutschland ja absolut nicht üblich ist.

Adresse:
Palais du Louvre
75001 Paris
Métro-Station : Palais Royal

www.louvre.fr

Öffnungszeiten : täglich 9:00 18:00 (Do. bis So.)
Mi. 9:00 bis 21:45
Mo. Und Di. geschlossen

3. Montmartre und Sacré Coeur
Fährt man mit der Métro zu der Station Abesses-Butte Montmartre muss man noch ein paar hundert Meter einige steile Straßen hinauf krackseln und man befindet sich mitten in dem ehemaligen Künstlerviertel Montmartre im Norden von Paris.
Einst Heimat zahlreicher mittelloser Künstler (z.B. Van Gogh, Toulouse-Lautrec, Renoir und Picasso), ist dieser Stadtteil heute eher eine Touristenattraktion. Am Place du Tertre sitzen viele Künstler, die für ein kleines Entgeld Portraits der Touris zeichnen. Um diesen Platz herum befinden sich auch viele kleine schöne Lokale und natürlich das Pariser Rotlichtviertel Pigalli .
Das Moulin Rouge ist sicherlich nach dem gleichnamigen Film jedem ein Begriff. Es befindet sich direkt am Fuße des Butte Montmartre .
Ganz oben auf dem Hügel steht die wunderschöne Kirche Sacré Coeur , die man entweder über die zahlreichen Treppen erreicht oder mit einer Seilbahn. Hat man eine Tageskarte oder 3-Tageskarte der Métro, kann man diese Seilbahn gratis nutzen.
Nach der Niederlage der Franzosen im Krieg gegen die Preußen baute man sie als Sühnekirche. Aufgrund ihrer schönen weißen Farbe und der runden Türmchen wird sie häufig scherzhaft, als Zuckerbäcker-Kathedrale bezeichnet. Und irgendwie passt das ja auch.
Gebaut ist die Kathedrale im neoromanisch-byzantinischen Stil. Am Ende der riesigen Treppe gibt es ein schönes altertümliches Karussell auf dem Kinder gratis fahren können.
Geöffnet ist Sacré Coeur von 6:45 bis 23:00 Uhr.
Für alle die es interessiert kann ich an dieser Stelle noch einen Tipp geben.
Montmartre-Cimetière, der Friedhof von Montmartre. Der 1795 angelegte Platz ist der dritt-größte Friedhof in ganz Paris. Hier sind Berühmtheiten, wie Heinrich Heine, Emile Zola und Alexandre Dumas, begraben. Auf dem sehr schön angelegten Friedhof kann man Gräber sehen, die schon kleinen Kapellen am nächsten kommen. Sehr schön.
Geöffnet ist der Cimetière von 9:00 bis 17:30 Uhr und am Eingang befindet sich eine große Tafel auf der alle berühmten Gräber eingezeichnet sind, damit man nicht lange suchen muss.

4. L arc de Triomphe (Der Triumphbogen)
Dieser 50m hohe Triumphbogen zählt mit dem Eiffelturm zu den vielen Sehenswürdigkeiten Paris . Er steht am Ende der berühmten Champs-Elysées und ist von einem Kreisverkehr umgeben. Aufgrund des hohen Verkehrs wäre es natürlich lebensmüde zu Fuß hinüberzugehen, deshalb gibt es eine Unterführung, durch die man sicher zum Triumphbogen gelangt.
1806 ließ Napoléon die Arbeiten am Triumphbogen beginnen. Beendet wurde er jedoch erst 30 Jahre später.
Eine Treppe und ein Fahrstuhl führen nach ganz oben, von wo aus man eine phantastische Sicht über ganz Paris hat, sofern das Wetter mitspielt und es nicht zu neblig ist. Den Fahrstuhl darf man jedoch nur als Behinderter oder Rentner benutzen.
Von oben sieht man dann auch, dass 12 Straßen von diesem Platz (Place Charles-de-Gaulle) ausgehen. Auf der Karte und auf Luftaufnahmen sieht das aus wie ein Stern. Dies ist auch der Grund warum der Platz früher Place de l Etoile (Sternenplatz) hieß.
Bevor man auf der obersten Plattform ankommt, muss man noch durch das kleine Museum (Musée de l Arc de Triomphe), welches die Geschichte des Bauwerkes dokumentiert.

Öffnungszeiten:
Täglich 10:30 bis 17:30
April bis September 9:30 bis 18:00 Fr. bis 23:00 Uhr

5. Champs-Elysées ( Gefilde der Seligen )
Diese riesige, 100m breite Hauptstraße von Paris kennt sicherlich jeder und das nicht nur, weil hier jährlich die Zieleinfahrt der Tour de France stattfindet.
Diese Straße erstreckt sich genau zwischen Place de la Concorde , auf dem der bekannte ägyptische Obelisk steht, und l Arc de Triomphe .
Früher gab es hier zahlreiche Cafés und Restaurants, heute findet man hier mehr und mehr Banken, Versicherungen, Fluggesellschaften, Luxusboutiquen und Fast-Food-Ketten. Nur diese Firmen können sich die horrenden Mieten auf dem Boulevard leisten.
Trotzdem macht es Spaß ein Stück auf der Champs-Elysées zu flanieren und vielleicht mal einen Café au lait für 5 zu trinken ;-)
Besonders abends, wenn alles schön hell erleuchtet ist, ist diese Straße faszinierend.

6. Notre Dame ( Zu unserer lieben Frau )
Diese gotische Kathedrale steht auf der Seine-Insel Ile de la Cité , wo vor 2300 Jahren die Geschichte Paris begann. Beendet wurde der Bau dieser Kirche Ende des 13. Jahrhunderts.
Hier wurden viele Könige und Kaiser gekrönt und beerdigt, sowie Hochzeiten gefeiert.
Aber weltweit bekannt wurde diese Kathedrale sicherlich durch die Geschichte Der Glöckner von Notre Dame .

Öffnungszeiten:
Turmaufstieg: täglich 10:00 bis 17:00, im Sommer bis 18:00 Uhr
Museum und Schatzkammer: täglich 10:00 bis 18:00 Uhr, So. 14:00 bis 18:00

Auf dem riesigen Vorhof stehen viele Händler die Souvenirs verkaufen und dort befindet sich auch ein in die Steine eingelassener Messing-Stern, der zum einen das geografische Zentrum Frankreichs symbolisiert und zum anderen den point zéro markiert à die Mitte von Paris.

Außerdem befindet sich hinter der Kathedrale ein wunderschöner Garten mit Parkbänken, einem Brunnen und schattenspendenden Bäumen.

7. Versailles
Circa 20 km westlich von Paris steht das prächtige Schloß Versailles . Nachdem Ludwig XIV (1638-1715) beschloss, dass der Louvre als Regierungssitz nicht mehr ausreiche, ließ er Versailles bauen. Dieses Mammut-Projekt dauerte 50 Jahre und es waren 30.000 Menschen (Künstler und Kunsthandwerker) daran beteiligt.
Wenn man davor steht, kann man sich schon ganz gut vorstellen, warum es so lange gedauert hat.
Der wohl berühmteste und prächtigste Raum im ganzen Schloß ist der Spiegelsaal, indem Bismarck 1871 das deutsche Kaiserreich ausrief.
Auch die Gartenanlage ist sehenswert. Auf über 100 Hektar befinden sich Terrassen, Blumenrabatte, Springbrunnen, ein Kanalsystem das Venedig nachempfunden ist, Baumgruppen etc.
In der riesigen Gartenanlage befindet sich auch der Modellbauernhof Le Hameau , den Ludwig seiner Frau Marie-Antoinette schenkte, damit sie den Alltag der Landbevölkerung nachspielen konnte.

Öffnungszeiten:
Täglich (außer Mo.) 9:00 bis 17:00 Uhr
Der Park ist täglich zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang geöffnet.

An sich ist Versailles sehr schön, besonders der Garten, doch wenn man schon ein paar Schlösser gesehen hat, ist man vielleicht etwas enttäuscht. Vor allem den Spiegelsaal hatte ich mir anders vorgestellt. Größer und gepflegter. Die Spiegel waren ziemlich dreckig und schmierig. Es kann natürlich auch sein, dass sich das bis heute geändert hat.
Aufgrund der Französischen Revolution sind auch viele Möbelstücke verbrannt und verschwunden, so dass ein Großteil der Ausstellungsstücke nicht mehr originalgetreu sind und auch in geringer Zahl vorhanden.

8. Disneyland Paris
Dieser wohl berühmteste Freizeitpark in Europa liegt 32 km östlich von Paris. Täglich strömen zehntausende Besucher durch die zahlreichen Eingänge.
Der Eintritt kostet pro Tag 36 /29 (normal/ermäßigt)
In der Nebensaison 27 /23
Den Preis finde ich schon Ok, wenn man bedenkt, dass der Heide Park in Soltau mittlerweile schon über 30 kostet.

Wie es in den meisten Parks der Fall ist, gibt es auch hier einzelne Unterteilungen:
à Main Street, USA; wo es die vielen berühmten Paraden gibt. Vor allem die Lichtparade am späten Abend ist sehenswert.
à Frontierland; Trapper, Cowboys und Minenarbeiter bestimmen hier das Bild.
à Adventureland; hier geht es um Abenteurer, Schatzsucher, Piraten etc. Besonders das Schiff von Käpt n Hook ist interessant.
à Fantasyland; hier kann man auf alle Figuren aus den berühmten Zeichentrickfilmen stoßen. Zum Beispiel Peter Pan, Dornröschen, Alice im Wunderland etc.
à Discoveryland; dort geht es um Zukunftsforscher, Astronauten, das Weltall etc.

Auf jeden fall ist das Disneyland sehenswert für Jung und Alt. Und wenn man schon mal ein paar Tage in Paris, sollte man einen davon unbedingt im Disneyland verbringen.

----------- Geschichte -------

Im 3. Jahrhundert vor Christus lebten auf der Ile de la Cité, wo heute Notre Dame steht, keltische Gallier. Später wurden diese von den Römern kolonialisiert und die Stadt Lutentia Parisorum genannt.
360 n.Chr. ließ der römische Kaiser Apostata die Stadt in Parisia umbenennen.
Nach zahlreichen Königen, die in Paris residierten, wird sie durch Hugo Carpet zur Hauptstadt des Königreichs.
Im 12. Jahrhundert teilte man Paris dann in drei Bereiche: La Cité als Sitz; Ville für die Bürger und Université als Zentrum der Wissenschaft.
Als Friedrich II. stirbt und Ludwig IX. Herrscher wird (1250) ist Paris nun die bedeutenste Metropole der gesamten Epoche.
Mit dem Sturm auf die Bastille beginnt am 14. Juli 1789 die Französische Revolution in Paris.
1889 wird der Eiffelturm für die Weltausstellung fertig und ein Jahr später wird die erste Métro-Linie in Betrieb genommen.

--------- Allgemeine Daten -------

Der historische Kern umschließt 20 km², indem 500.000 Menschen leben.
Die Gesamtfläche Paris beträgt 105 km², mit 2,2 Mio. Einwohnern.
Mit den Vororten würden noch circa 10 Mio. Menschen dazukommen.
Obwohl Paris nur 2,2% der Gesamtfläche Frankreichs ausmacht, leben hier 18,8% der Gesamtbevölkerung.
Paris ist außerdem sehr multikulturell ; 12% der Arbeitnehmer sind Ausländer, z.B. Algerier, Portugiesen oder Spanier.

-------- Shopping ---------

Wenn man weiß wo, kann man in Paris sehr gut und günstig einkaufen. Doch die meisten Kaufhäuser und Boutiquen sind wahnsinnig teuer. Ich habe hier mal ein paar Shopping-Möglichkeiten aufgelistet:

°°°Kaufhaus
Galeries Lafayette
Direkt in der Nähe der Oper befindet sich dieses riesige Kaufhaus. Steht man in der wahnsinnig großen Parfumerie- und Kosmetik-Abteilung und schaut nach oben, sieht man die wunderschöne bunte Glaskuppel, für die das Kaufhaus berühmt ist.
Hier findet man Kleidung von allen namhaften Designern, schmuck, Kosmetik etc.
Leider ist das Kaufhaus wahnsinnig teuer.
Adresse:
40, Boulevard Haussmann
8.Arr.
Métrostation: Chaussée d Antin
Öffnungszeiten :Mo. Sa. 9:30 bis 18:45 Uhr
- jeden Mittwoch und Freitag gibt es um 11:00 Uhr eine Modenschau

°°°Les Halles
Auf diesem Platz mussten früher alle Händler ihre Waren verkaufen. Im 19. jahrhundert wurden hier dann einige Markthallen errichtet. Nachdem diese jedoch 1969 außerhalb angelagert wurden, war dieser Platz jahrelang nur eine Baustelle.
Heute ist das alles erneuert und es steht ein riesen Komplex auf dem Platz mit Einkaufszentren, Restaurants, Kinos, Theater, Cafés und dem Wachsfigurenkabinett Musée Grevin . Die ganze Anlage ähnelt schon den Malls in Amerika.
Rundherum befinden sich dann noch viele kleine Boutiquen und Second Hand Shops.
Praktisch ist auch, dass sich direkt unter Les Halles eine Métrostation ( Les Halles ) befindet.
Einfach mal hinfahren und ein paar der 400 Läden (z.B. einen 3stöckigen H&M) anschauen.

°°°Antiquitäten
Da Paris ja die Stadt der Kunst und Geschichte ist, gibt es auch viele Läden die Antiquitäten führen. Besonders in der Nähe des Louvres gibt es sehr viele davon, mit einer großen Auswahl an Möbeln, Puppen und Dekor.
In der Nähe des Invalidendoms steht der einstige Schweizer Pavillon von der Weltausstellung. Dieser beherbergt heute mehr als 100 Händler.

°°°Bücher
Wer gerne in alten Büchern schmökert, schaut sich am besten am Seine Ufer um. Dort gibt es die Bouquinisten; kleine Stände mit alten Büchern, Postkarten, Plakaten etc.
Und das beste...man kann handeln *g*

-------- Essen ---------

Als ich mit meinem Freund in Paris waren wir nicht so oft essen, weil es wirklich teuer werden kann. Ein Cappuccino kostet da bis zu 5 und das ist mir dann wirklich zu kostenaufwendig. Wenn man Geld sparen möchte kann man auch ein Baguette und Käse oder Wurst im Supermarkt kaufen und sich so ein lecker Mittag machen. Im Sommer mag ich eh nicht so gerne heißes essen. Außerdem sind Baguettes wirklich billig.

Insgesamt gibt es in Paris 12.000 Cafés, Bistros, Brasserien und Restaurants. Meist wird man an einen Platz gesetzt. Ein typisch französisches Essen läuft wie folgt ab. Apéretif, Vorspeise (Entrée), Hauptgang, Nachtisch (dessert), Käse (fromage). Dazu gibt s dann Kaffee, Brot und Wasser. Wein schmeckt zum Essen natürlich besonders gut.
Bei so vielen Lokalen ist es klar, dass man in Paris, kulinarische Genüsse aus der ganzen Welt essen kann, wenn man die richtigen Restaurants findet.
Fast Food gibt es natürlich auch, aber nicht so extrem, wie in anderen Ländern. Bei jungen Leuten ist McDoof, Burger King etc. natürlich beliebt, aber bei den Eltern verpönt.

°°°Bistro
Chez Fred
Ein sehr bekanntes schönes Bistro, wo viele Journalisten zu Gast sind.

°°°Restaurants und Cafés
BON
Ein schönes vegetarisches Restaurant. Das sollte man seinem schatz aber vorher sagen ;-)

Berthillon
Eines der besten Eiscafés in ganz Paris. Wo hat man sonst 60 verschiedene Sorten Eis und Sorbet.
31 rue St.-Louis-en-l Ile
Métro-Station : Pont Marie

Cybéria
Für alle Surfer gibt s natürlich noch einen Tipp, das Internet-Café Cybéria . Also ich brauch im Urlaub unbedingt einen Internet-Zugang, um Mails abzurufen. Tja, und hier gibt s noch nen leckeren Kaffee dazu.
23 rue du Renard

-------- Hotels ---------

In Paris gibt es sehr viele Übernachtungsmöglichkeiten, für jeden Anspruch und Geldbeutel.
Am Besten bucht man Wochen im Voraus das Hotel-Zimmer. Oft wird ein Scheck mit dem Betrag für eine Nacht gefordert.
Auch Bed & Breackfast - Zimmer bei Privatfamilien gibt es in Paris.

°°°Hotels ab 260 / Doppelzimmer / Nacht
Montalembert
Dieses Hotel hat der Designer Christian Liagre 1926 entworfen. Hier gibt es 56 Zimmer.
3, rue Montalembert
Métrostation: Rue du Bac

Plaza Athénée
Hier gehen viele Milliardäre und Models ein und aus. Es gibt 210 Zimmer und 42 Suiten. Wer also das nötige Kleingeld hat kann hier residieren.
25, av. Montaigne
Métrostation: Franklin D. Roosevelt

°°°Hotels ab 40 /Doppelzimmer / Nacht
Hotel du Brésil
Ein einfaches aber gepflegtes kleines Hotel mit 30 Zimmern
10, rue le Goff

°°°Privatunterkünfte
Good Morning Paris
Dies ist besonders für junge Leute eine Alternative. Die Agentur vermittelt Zimmer (inkl. Frühstück) in Privatwohnungen. Die Preise für ein Zimmer liegen zwischen 40 und 50
Zusätzlich kann man auch Apartments für 2-4 Personen (ab 65 ) mieten.
43, rue Lacépède
Tel. 01/47 07 28 29

°°°Jugendherbergen / -hotels
Centre International de Séjour de Paris (C.I.S.P.)
Das ist ein schönes Haus im Grünen mit Pool und Restaurant.
6, av. Maurice Ravel

Union de maisons d Etudiants (U.M.E)
Hier gibt es 80 Studentenheime für die kleinen Geldbeutel
93, bd. St.-Michel
Tel. 01/46 34 11 16

------- Métro ------

Wer für mehr als einen Tag in Paris bleibt braucht auf jeden Fall die Carte Paris Visite , die für 3 oder 5 Tage ausgestellt werden kann. Dabei kann man dann selbst entscheiden welche Tage das sein sollen.
Die Monatskarte heißt Carte Orange . Dafür braucht man dann aber noch ein Passbild.
Die Einzelkarten heißen Carnets .
Leider kann ich euch nicht mehr sagen, wie teuer oder billig die waren; aber wenn man einiges sehen möchte und nicht zu denjenigen gehört die gerne ein paar Kilometer am Tag laufen, lohnt es sich auf jeden Fall. Taxis sind nämlich einfach zu teuer und Métro fahren macht echt Spaß und es ist wirklich einfach; auch wenn man am Anfang vielleicht etwas Panik davor hat auch in der richtigen zu sein.
Die Métro fährt meist nur bis 1 Uhr nachts und danach sollte man sowieso besser ein Taxi nehmen. In allen Reiseführern steht auch, dass man in den engen U-Bahn Gängen auf Taschendiebe achten soll. Zum Glück habe ich damit noch keine Erfahrungen gemacht; aber Vorsicht ist ja bekanntermaßen besser als Nachsicht.
Die 14 Métro-Linien auf denen in wenigen Minuten-Abständen, sind so gut angeordnet, dass man nahezu jeden Punkt in ganz Paris schnell erreichen kann.
Beim Fahren muss man jedoch auf die Nummer und die Endstation achten.
Wer noch mehr Informationen haben möchte kann auf www.ratp.fr gehen.

---------- Fazit --------

Ich hoffe euch hat der Bericht weitergeholfen, um die nächste Reise zu buchen oder ein Referat vorzubereiten oder weil ihr einfach mal mehr über die Stadt der Liebe wissen wollt.
Natürlich könnte man noch viel mehr schreiben und noch weiter ins Detail gehen, aber das wäre dann wahrscheinlich zu viel ;-)
Ja, jetzt kann ich eigentlich gar nix mehr schreiben. Freue mich einfach nur auf eure Kommentare und Bewertungen!!!

LG Eure Claudia

66 Bewertungen, 6 Kommentare

  • sowhatyousay

    03.06.2005, 21:52 Uhr von sowhatyousay
    Bewertung: sehr hilfreich

    da will ich nochmal hin :)) schöner bericht, schöne stadt ;)

  • Mundi

    28.02.2005, 23:38 Uhr von Mundi
    Bewertung: sehr hilfreich

    Der Turm ist immer noch hässlich und unnütz. Das Eis vor dem Turm ist auch viel zu teuer. Sonst ist Paris sehr schön. lg Mundi

  • sindimindi

    28.02.2005, 23:14 Uhr von sindimindi
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ein sehr schön geschriebener Bericht, den man nicht nur abklicken sollte...;-)- ich hätte gedacht, Du kannst perfekt französisch...*fg* LG; Roland

  • redwomen

    28.02.2005, 22:59 Uhr von redwomen
    Bewertung: sehr hilfreich

    die Stadt der Liebe. Leider war ich noch nie dort, würde aber mal wahnsinnig gerne hinfahren. Ist nur die Frage ob mein Mann das mitmacht. LG Maria

  • kleinvolli

    07.02.2005, 14:49 Uhr von kleinvolli
    Bewertung: sehr hilfreich

    ja stimmt ist recht teuer. In Paris selbst war ich leider noch nicht, nur im Disney Land Paris...und das is auch schon Ewigkeiten her...schwelg, schwelg

  • anonym

    14.09.2004, 20:30 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    Hi, meine Freundin wohnt in Paris (studiert auch da) ... Sie war für 2 Semester in Bremen, so habe ich sie kennengelernt ... Gruß, Sven (Zoobremia, der gerne wieder nach Paris möchte)