Paris Testbericht

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Erfahrungsbericht von babsi13

Mit dem Auto in die Mega-Metropole

Pro:

Mit gutem Stadtplan kein Problem

Kontra:

Nichts für zaghafte Autofahrer

Empfehlung:

Ja

Ich bin gerade von meinem Paris-Urlaub zurück und will meine Erfahrungen gleich weitergeben: Mein Freund und ich haben die letzten Tage in Frankreich verbracht. Da wir beide eher spontan sind, haben wir uns keinen fixen Plan gemacht, wann wir was machen. Für uns stand nur eines fest: Wir wollen Paris sehen und uns im Disney-Resort vergnügen...

Da jeder Reiseführer davon abrät, mit dem Auto nach Paris zu fahren, stand für uns fest, wir nehmen ein Hotel außerhalb der Stadt. Da wir auch das Disney-Resort sehen wollten und von dem Disney-Areal ein Zug direkt nach Paris geht war für uns klar, dass wir ein Disney-Hotel buchen.

Da wir mit dem Auto unterwegs waren, und wir bereits eine längere Autofahrt hinter uns hatten, haben wir uns entschlossen, am ersten Tag den Disney-Park zu besuchen. Als wir das Disney-Areal betraten sahen wir gleich neben dem Eingang, das riesige Bahnhofsgebäude von dem aus wir am nächsten Tag unsere Reise nach Paris antreten wollten...

Verpatze Pläne
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Als wir am nächsten Morgen das Bahnhofsgebäude im Disney-Areal betraten, wunderten wir uns, warum da nicht mehr Leute sind. Nachdem wir durch das halbe Gebäude gelaufen sind, haben wir eine Informatinstafel entdeckt auf der geschrieben stand, dass die Bahn und U-Bahn streiken... was sollten wir jetzt machen?

Zu wenig Zeit, zum Warten
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Man teilte uns zwar mit, dass der Streik in den nächsten Tagen beigelegt wird, doch darauf konnten wir nicht warten und wir haben uns kurzerhand dazu entschlossen, Paris mit dem Auto zu \"erobern\".

Das Abenteuer beginnt
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Das Disney-Resort ist ca. 40 Kilometer von Paris entfernt. Also fuhren wir mit einem etwas mulmigen Gefühl im Magen auf die gut beschilderte Autobahn (A4) in Richtung Paris auf.

Da weder mein Freund noch ich französisch sprechen konntn wir die Überkopf-Warntafeln auf der Autobahn, die uns wie sich später herausstellte einen Stau ankündigten, nicht lesen. Wir setzten also unsere Fahrt ins \"Ungewisse\" fort.

Während ich beim Fahren war, startete mein Freund auf seinem Laptop den Autorooter und suchte einen Stadtplan von Paris. Da dieses Computerprogramm sehr aktuell ist und man darauf so gut wie jede kleine Seitenstraße und jedes Parkhaus findet, hat er sich für ein Parkhaus am Stadtrand von Paris entschieden.

Wir verließen die A4 am Stadtrand von Paris (\"Porte de Bercy\") in Richtung Zentrum und parkten unser Auto 2 Straßen weiter im Parkhaus des \"Musèe Des Arts Forains\".

Bezahlbare Parkgebühren
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Ehrlich gesagt hatte ich bedenken, das Auto in dem Parkhaus abzustellen, denn wenn ich daran denke, was man bei uns in einem Parkhaus bezahlt... und schließlich waren wir ja in Paris. Doch mein Freund beruhigte mich und meinte schau mal da links. Dort stand eine Tafel der ich entnehmen konnte, dass die maximale Pargebühr 20,- Euro beträgt.

20,- Euro erschienen mir bezahlbar und wir fuhren in die Tiefgarage ein. Gleich nach dem Schranken, an dem man sein Parkticket erhält hat man die Möglichkeit sein Auto putzen und polieren zu lassen. Diese Idee fand ich ganz witztig und die Franzosen, die dort Parkten schienen den Service zu schätzen, denn es standen einige Autos an.

Das Parkhaus selbst war riesig und gut beleuchtet. Doch wie es in Parkhäusern eben so ist, die Parkplätze waren ziemlich eng. Wir parkten unser Auto zwischen einem aufgrund des angesetzen Stubes schon länger in der Garage abgestellten Wagen und einer Mauer. Um überhaupt in die Parklücke zu kommen, musste ich die Spiegel meines Wagens einklappen. Aber keine Angst, nicht alle Parkplätze waren so schlecht zum Einparken - wir hatten nur keine Lust ewig nach einem freien Platz zu suchen!

Unbedingt Farbe merken
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Da die Parkplätze in den Pariser Parkhäusern nicht nummeriert sind, empfiehlt es sich das Geschoß und den Buchstaben mit der dazügehörigen Farbe zu merken, um sien Auto dann auch relativ schnell wieder zu finden. Merkt man sich das nicht, geht es einem so, wie den beiden Männern, die wir im Parkhaus ziemlich entnerft herumirren sahen.

Der Weg in die Innenstadt
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Gleich in der Nähe der Parkgarage befindet sich eine U-Bahn-Station (\"Cour St. Emilion\"). Da die U-Bahnen bei uns leider streikten, machten wir uns zu Fuß auf den doch sehr weiten Weg in die Stadt (nur für Abenteuerlustige und Wanderfans zu empfehlen *g*).

Fazit
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Da in jedem Reiseführer davon abgeraten wird, Paris mit dem Auto zu erkunden hatte ich erst Bedenken, doch im Nachhinein bin ich froh, dass wir mit dem Auto gefahren sind, sonst wär uns ein toller Tag in Paris entgangen!

Die Autofahrt ist für geübte Stadtfahrer und mit einem aktuellen und guten Stadtplan überhaupt kein Problem. Für zaghafte oder ängstliche Autofahrer oder für solche mit wenig Stadt-Erfahrung ist von dem Trip mit dem Auto aber abzuraten, denn auch in Paris gilt beim Autofahren: Frechheit siegt!

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