Paris Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von sugips
Paris mit Kind
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Das ist wieder ein Thema. Romane könnte man schreiben. Sehenswürdigkeiten, Shopping, Essen, Flanieren, Night Life. Daher diesmal etwas Spezielles: Paris mit Kind.
Meine Tochter war neun. Ferien allein mit dem Papa und vierzehn Tage Paris. Der Flug ein Erlebnis, sie dufte vor zum Captain ins Cockpit, es gab Spielkarten, ein Malbuch und überhaupt alles neu. Transfer ins Hotel beim Gare de Lyon - per RER und Metro, schnell und umkompliziert. Ein nettes Zimmer, kinderfreundlichstes Personal, wunderbar. Der Name sei verraten "Hotel Zephyr", dzt. etwa DM 100 p.P.
Am nächsten Tag ein Spaziergang durchs Marais, ein aristokatisches Viertel, im 13. Jahrhundert durch das Trockenlegen von Sümpfen (=marais) als Land gewonnen. Im Zentrum die Place de Vosges, der älteste und für mich auch der schönste der großen Plätze von Paris. Wunderbar geschhlossene Architektur, Arkaden, kleine Geschäfte. In der Mitte ein Park, ein Kinderspielplatz und das Leben gerettet. Höflich hatte sich Elisa (meine Tochter) die Geschichte angehört, dann kam schon der begehrliche Blick zur Rutsche. Also nichts wie hin. Sie tollte herum, ich sass gemütlich im Cafe im steten Blickkontakt und ließ die Seele baumeln. Das wiederholte sich beim Spaziergang durch die malerischen kleinen Gassen, wunderbar für uns beide. Mittagessen: die französische Küche für Kinder - zumindest meines - Pate möglichst einfach, Brot und Cola. Oder MacDonalds oder ganz anderes, davon später. Am Nachmittag zu Baubourg und den Hallen, das eine ein wunderbares Museum - noch nicht für Neunjährige, darum und bis zu den ehemaligen Hallen, Gaukler, Musikanten, Ringelspiele, da jauchzt das Kinderherz. Am Abend, erraten Paté.
An den nächsten drei Tagen eine einfache Übung: Eurodisney. Hamburger und zickmal die Piraten der Karibik, Geisterhaus, Space Mountain etc. etc. Man bewahre sich eine kindliche Seele und Vater und Tochter haben einen Heidenspass. Das Erlebnis am vorletzten Tag am Weg ins Hotel - ich hoffe sie gibt es noch: Brasserie "Tramway de Lyon": ein nettes Paar als Besitzer, günstig und ein Kindermenü bestehend aus: schon wieder erraten Paté (aber auch Gemüsesuppe in Cremeform wurde zweimal genommen, wir waren zehnmal dort), danach ein Viertel Brathuhn oder ein Steak Hache also eine Bulette oder Faschiertes Laibchen. Danach Schokoladencreme oder Kompott. Das kulinarische Leben war gerettet. Ich schmauste je nach Laune Meeresfrüchte oder andere Spezialitäten der französischen Küche, alles bestens. Ab dem zweiten Tag gab es einen Kinderaperitif aus Fruchtsaft mit Zuckerrand als Geschenk des Hauses - war ein Kinderleben schön.
Mit Anreise mittlerweile fünf Tage: das Programm war bei weitem nicht komplett, dieser Text wird aber schon sehr lang. Also in Kurzform: 1 Tag nach Vilette ins Technische Museum mit einem hervorragenden Kindermuseum. Man darf als Erwachsener auch nur in Begleitung zumindest eines Kindes hinein und sollte es keinesfalls versäumen. Kleine Experimente, viele kostenlose Give-aways, viel Spass. Danach noch durch das U-Boot vor dem Museum und ins 360 Grad Kino. Ein Tag spazieren durchs Quartier Latin und danach ins neue Naturhistorische Museum, auch sehr kindergerecht, spannend, interessant und lustig. Ein Tag über die Champs Elysees nach La Defense, dort ins Automobilmuseum und davor auf die vielen Spielplätze. Ein Tag in die Tuilerien vor dem Louvre, auch viel los, Schifferl fahren, Ringelspiele und dazwischen erzählt man etwas über das Museum und den Palast. Das Interesse war geweckt und so für eine Stunde waren wir auch im Louvre, die Mona Lisa und ein paar Highlights waren schon gut für das Angeben unter Schulkameraden. Ein Tag nach Versailles, Rad-Fahren im Park, eine Kinderführung. Einmal Notre Dame und zum Ausgleich etwas Zeit in den wunderbaren Spielzeugabteilungen der Pariser Kaufhäuser - ich empfehle Printemps wegen der Jugenstilarchitektur. Ein Ruhetag, mit der Metro zum Sacré Coeur, die Aussicht bewundert und dann in einen Garten gesetzt und gespielt. Ein Tag nach freier Wahl, in das zweite technische Museum, zu einem Briefmarkenflohmarkt - ist halt ihr Hobby. Und der letzte Tag, Abschied vom Restaurantehepaar und Rückflug.
Ich weiß, ich habe vieles ausgelassen, die Buchhändler an der seine, die vielen Kirchen und Paläste, die Umgebung und flauschige Stunden unter Bäumen oder in einer der vielen Bars und Nachtlokale. Aber es war ein Urlaub mit meiner Tochter, der erste alleine, und er war schön, für beide
Meine Tochter war neun. Ferien allein mit dem Papa und vierzehn Tage Paris. Der Flug ein Erlebnis, sie dufte vor zum Captain ins Cockpit, es gab Spielkarten, ein Malbuch und überhaupt alles neu. Transfer ins Hotel beim Gare de Lyon - per RER und Metro, schnell und umkompliziert. Ein nettes Zimmer, kinderfreundlichstes Personal, wunderbar. Der Name sei verraten "Hotel Zephyr", dzt. etwa DM 100 p.P.
Am nächsten Tag ein Spaziergang durchs Marais, ein aristokatisches Viertel, im 13. Jahrhundert durch das Trockenlegen von Sümpfen (=marais) als Land gewonnen. Im Zentrum die Place de Vosges, der älteste und für mich auch der schönste der großen Plätze von Paris. Wunderbar geschhlossene Architektur, Arkaden, kleine Geschäfte. In der Mitte ein Park, ein Kinderspielplatz und das Leben gerettet. Höflich hatte sich Elisa (meine Tochter) die Geschichte angehört, dann kam schon der begehrliche Blick zur Rutsche. Also nichts wie hin. Sie tollte herum, ich sass gemütlich im Cafe im steten Blickkontakt und ließ die Seele baumeln. Das wiederholte sich beim Spaziergang durch die malerischen kleinen Gassen, wunderbar für uns beide. Mittagessen: die französische Küche für Kinder - zumindest meines - Pate möglichst einfach, Brot und Cola. Oder MacDonalds oder ganz anderes, davon später. Am Nachmittag zu Baubourg und den Hallen, das eine ein wunderbares Museum - noch nicht für Neunjährige, darum und bis zu den ehemaligen Hallen, Gaukler, Musikanten, Ringelspiele, da jauchzt das Kinderherz. Am Abend, erraten Paté.
An den nächsten drei Tagen eine einfache Übung: Eurodisney. Hamburger und zickmal die Piraten der Karibik, Geisterhaus, Space Mountain etc. etc. Man bewahre sich eine kindliche Seele und Vater und Tochter haben einen Heidenspass. Das Erlebnis am vorletzten Tag am Weg ins Hotel - ich hoffe sie gibt es noch: Brasserie "Tramway de Lyon": ein nettes Paar als Besitzer, günstig und ein Kindermenü bestehend aus: schon wieder erraten Paté (aber auch Gemüsesuppe in Cremeform wurde zweimal genommen, wir waren zehnmal dort), danach ein Viertel Brathuhn oder ein Steak Hache also eine Bulette oder Faschiertes Laibchen. Danach Schokoladencreme oder Kompott. Das kulinarische Leben war gerettet. Ich schmauste je nach Laune Meeresfrüchte oder andere Spezialitäten der französischen Küche, alles bestens. Ab dem zweiten Tag gab es einen Kinderaperitif aus Fruchtsaft mit Zuckerrand als Geschenk des Hauses - war ein Kinderleben schön.
Mit Anreise mittlerweile fünf Tage: das Programm war bei weitem nicht komplett, dieser Text wird aber schon sehr lang. Also in Kurzform: 1 Tag nach Vilette ins Technische Museum mit einem hervorragenden Kindermuseum. Man darf als Erwachsener auch nur in Begleitung zumindest eines Kindes hinein und sollte es keinesfalls versäumen. Kleine Experimente, viele kostenlose Give-aways, viel Spass. Danach noch durch das U-Boot vor dem Museum und ins 360 Grad Kino. Ein Tag spazieren durchs Quartier Latin und danach ins neue Naturhistorische Museum, auch sehr kindergerecht, spannend, interessant und lustig. Ein Tag über die Champs Elysees nach La Defense, dort ins Automobilmuseum und davor auf die vielen Spielplätze. Ein Tag in die Tuilerien vor dem Louvre, auch viel los, Schifferl fahren, Ringelspiele und dazwischen erzählt man etwas über das Museum und den Palast. Das Interesse war geweckt und so für eine Stunde waren wir auch im Louvre, die Mona Lisa und ein paar Highlights waren schon gut für das Angeben unter Schulkameraden. Ein Tag nach Versailles, Rad-Fahren im Park, eine Kinderführung. Einmal Notre Dame und zum Ausgleich etwas Zeit in den wunderbaren Spielzeugabteilungen der Pariser Kaufhäuser - ich empfehle Printemps wegen der Jugenstilarchitektur. Ein Ruhetag, mit der Metro zum Sacré Coeur, die Aussicht bewundert und dann in einen Garten gesetzt und gespielt. Ein Tag nach freier Wahl, in das zweite technische Museum, zu einem Briefmarkenflohmarkt - ist halt ihr Hobby. Und der letzte Tag, Abschied vom Restaurantehepaar und Rückflug.
Ich weiß, ich habe vieles ausgelassen, die Buchhändler an der seine, die vielen Kirchen und Paläste, die Umgebung und flauschige Stunden unter Bäumen oder in einer der vielen Bars und Nachtlokale. Aber es war ein Urlaub mit meiner Tochter, der erste alleine, und er war schön, für beide
14 Bewertungen, 1 Kommentar
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25.10.2005, 12:23 Uhr von nele83
Bewertung: sehr hilfreichsh, toller Bericht.
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