Paris Testbericht




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Erfahrungsbericht von Qualle
Zu Fuß durch eine Weltstadt
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hier möchte ich die Eindrücke meines letzten Besuchs, der nun auch schon wieder einige Zeit zurückliegt, schildern.
Also im Jahre 1998 beginnen wir unseren Sommerurlaub mit einem Tagesbesuch in Paris. Wie immer bezogen wir auf einem Zeltplatz Quartier. Etwa 15 Kilometer östlich des Zentrums bei Neuilly fanden wir einen doch recht angenehmen Platz. Für 90FF (heute umgerechnet nicht mal 15 Euro) war der Platz preiswert und ordentlich. Zwei Jahre zuvor waren wir auf einen Zeltplatz - nicht gerade anziehenden, aber billig in Preis und Komfort - in der Nähe des Disneylands.
Nun gegen zehn Uhr morgens erreichten wir, das noch recht verschlafene Paris. In einem Parkhaus, fast in Zentrumsnähe, finden wir einen freien Platz. Neunzig France (knapp 14 Euro) wird man uns für das Parken dann am späten Abend abnehmen. Auf Stadtrundfahrt im Bus und auf der Seine verzichten wir heute, da wir das schon einmal mitgemacht haben. Ich empfehle es aber für alle, die Paris zum ersten Mal besuchen. Man bekommt einen guten Überblich über die Sehenswürdigkeiten.
Interessant, aber heute nicht auf unserem Programm sind u.a.:
Künstlerviertel Montmartre,
Palais de Chailot
Pont Neuf – älteste Brücke von Paris
Opera ,de la Bastille
In der Seine steht eine Nachbildung der Freiheitsstatue von New York.
Die „Rote Mühle“ (am Tage unscheinbar – aber nachts geht die Post ab)
viele teure Einkaufsstraßen usw.
Wir verlassen das Parkhaus und erreichen schon nach wenigen Schritten den „Place de la Concarde“ Es ist einer der schönsten Plätze mit zwei herrlichen Springbrunnen um den schon von weitem sichtbaren Obelisk.
Was ich jedes mal in Paris bewundere ist der geordnete kaotische Straßenverkehr. Hier am Platz stehen dreizehn Fahrzeuge - Autos und Motorräder- nebeneinander, die Ampel schaltet auf grün, der Zug von Fahrzeugen setzt sich in alle Richtungen in Bewegung und funktioniert ohne Unfall- heute und hier. Schaut man dann auf die parkenden Autos am Straßenrand, so stehen diese nur Zentimeter auseinander, und haben fast alle kleine Beulen. Fußgänger interessieren sich nicht, ob die Ampel rot oder grün zeigt. Bei jeden Besuch wundere ich mich, dass ich noch nie - in der Stadt - einen Unfall sah. Und da geht es um jetzt am Vormittag noch ruhig zu. Bei unserem ersten Besuch in Paris waren gegen sieben morgens die Straßen leer und nach Mitternacht ging es im Stop und Go Tempo voran.
Nun nutzen wir den ruhigeren Vormittag um etwas von der Stadt zu sehen.
Vorbei an der Kirche „Notre Dame“ (– die berühmteste, Kathedrale mit wunderschönen Fassade, sowie interessanten und geschichtsträchtigen Vorplatz)
und dem „Louvre“ (– mit seiner modernen Glaspyramide und dem alten Pavillon „Sully“ Der Louvre beherbergt viele Museen)
laufen wir zur Königin unter den Pariser Straßen, der „Avenue des Champs-Elysees“. Diese Straße begeistert mich immer wieder. Am Ende dieser langen Straße ist der „Arc de Triomphe“. Heute werden schon die ersten Vorbereitungen getroffen um am Sonntag die Radfahrer der Tour de France würdig zu begrüßen. Straßenhändler und verschiedene Künstler beginnen ihre Stände, Staffelei und lebende Bilder aufzubauen. Alles bereitet sich für den allabendlichen Besuchelanstrom vor. Die Straßencafes stellen Tische und Stühle raus und bald wird sich die Straße mit Menschenmassen füllen. Einkehren wollen wir heute nicht hier. Die Preise sind sehr nobel. Am Straßentheater vorbei schlendern wir bis zum Triumphbogen. Nach etwas Suchen finden wir eine Unterführung und können uns nun das rege Leben auf der Straßen um den Bogen und auf den 12 sternförmig abgehenden Straßen von der Mitte aus ansehen. Erhaben liegt das sehenswerte Bauwerk (für Besucher geöffnet) des Triumphbogens über den Straßen.
Ich glaube jeder, der in Paris war, kenn auch den Eifelturm. Es ist zwar heute nicht der pure Sonnenschein, aber trotzdem wollen wir uns Paris einmal von oben anzusehen. Nun an den Liften und Treppen stehen Schlangen von Menschen. Da die Menschendtraube vor den Treppen lange nicht so groß ist, wie am Lift, kaufen wir für 14 FF (etwa 2,20 Euro) pro Person eine Eintrittskarte und laufen nach oben. Auf gut gesicherten Treppen erreichen wir die erste und zweite Plattform. Um nach ganz oben zu gelangen, müssten wir den Lift benutzen, aber wie schon gesagt zum Schlangestehen haben wir keine Lust. Der Ausblick auf den Fluss - Seine - und die Stadt Paris mit den hellgraugedeckten Häusern, den grünen Parks - ist auch auf der zweiten Plattform sehr schön. Im Turm selbst befindet sich eine Ausstellung über die Errichtung des Turms. Wie Spielzeug liegt das Land unter uns.
Unsere Wanderung durch Paris setzen wir bei trüben Wetter im Park „Cham de Mars“ hinter dem Eifelturm fort. Im langgezogenen Park ist es sehr ruhig und erholsam. Eine Oase zu Erholen für gestresste Besucher.
Etwas belebter ist es dann am „Hotel des Invalides“ und am „Dome des Invalides“. Hier befindet sich auch die Gruft Napoleons I.
Es ist ein sehenswerter Innenhof.
Müde vom Fußmarsch schlenderten wir zum Auto zurück und verließen die Innenstadt.
Hier möchte ich noch zwei sehenswerte Orte außerhalb von Paris erwähnen, wo sich ein Besuch lohnt.
Das Schloss des Sonnenkönigs in Versailles
Und das Schloss, wo einst auch Napoleon wohnte, in Fontainebleau
18 Bewertungen, 5 Kommentare
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30.05.2002, 14:20 Uhr von cosima:-)
Bewertung: sehr hilfreichIch liebe Paris!
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20.04.2002, 12:52 Uhr von UNGELE
Bewertung: sehr hilfreichBin jezt auch Angemeldet habe schon 3 Meinungen geschrieben MfG Reiner
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19.04.2002, 13:17 Uhr von Andreas1501
Bewertung: sehr hilfreichOh, Paris! Seit Jahren war ich nicht mehr dort, eigentlich schade... Gruß Andreas
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19.04.2002, 13:14 Uhr von Sandra69
Bewertung: sehr hilfreichIn Paris haben mein Mann und ich ein Wochenende verbracht. Einfach eine herrliche Stadt und es wird auch nicht das letzte Mal gewesen sein. Liebe Grüße *Sandra*
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19.04.2002, 13:13 Uhr von greinha
Bewertung: sehr hilfreichnicht billig ??? leicht untertrieben.
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