Paris Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von yopi-user
Schon eine Idee für Sylvester ??!!!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Es war im Dezember, im Dezember des Jahres 2001. Und wie jedes Jahr musste diese Frage kommen: Was machen wir eigentlich Sylvester ??
Kurz entschlossen fragten wir im Freundes- und Bekanntenkreis herum, was dort geplant war. Tja, viel kam dabei nicht heraus, eigentlich gar nichts.
Evt. wollte man mal zu Hause bleiben, oder aber mit den Kindern feiern (!!) oder ab in die Disco gehen. Nun, darauf hatten wir eigentlich keine Lust.
Ein Altstadtbesuch in Düsseldorf, ja, das war schon mal gut, also wäre das ja durchaus eine Idee. Aber zu zweit ? Nein, das bringt´s wohl nicht.
Liebe Leser, nicht, dass ich was gegen „Ältere“ habe, aber ich finde, gerade an SYLVESTER merkt man, dass jeder irgendwie älter wird. Plötzlich sind Kinder da und es heißt....“nein, Sylvester möchten wir mit den kleinen feiern, sonst geben wir die gerne mal zu Oma und Opa (sogar Weihnachten !).....aber Sylvester ?? NEIIIIIIIIIIN“ Oder aber.........“och, Altstadt...nö, das ist immer so voll an Sylvester dort......nö, mag nicht.“.
Nun werde ich ja langsam auch älter, aber naja.......irgendwie will man ja doch noch irgendwas unternehmen.
Nach einer grummeligen Nacht frühstückte ich am nächsten erst mal im Büro und las Zeitung.
URBAN REISEN bot eine Sylvesterreise nach Berlin oder Paris an. Berlin, da waren wir Sylvester schon mal, also eher zweitrangig. Aber Paris......hm,da waren wir ja noch nie !
Das wär´s......
Ab ins Reisebüro und gebucht. Prima.
Zwei Tage später kam die schriftl. Bestätigung. Ab zur Bank und Geld überwiesen. Kaum bin ich zu Hause klingelt das Telefon: URBAN REISEN. „Leider müssen wir mangels Teilnehmerzahl die Reise absagen !!!“.
Ja spinn ich denn ?????
Ein Blick in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen bestätigen meinen Verdacht: Der Reiseveranstalter durfte das sogar. MIST.
Also, am nächsten Tag wieder ins Reisebüro.........kurz und gut, am 21.12.2001 haben wir dann über den Veranstalter HAFERMANN REISEN eine 3 Tages (bzw. Nächte-)reise nach Paris gebucht.
Busfahrt mit Unterbringung im „Hotel Libertel de suede“ (vgl. ggfs. gesonderten Bericht). Preis: 429,- DM p.P. inkl. Stadtrundfahrt.
Wir wurden in unserem Wohnort Oberhausen per Taxi abgeholt und dann nach Duisburg gebracht, dort stiegen wir in den Bus ein. Ab gings nach Kölle. Dort trafen sich mehrere Hafermann Busse und die Passagiere wurden je nach Paris-Hotel auf die Hotel aufgeteilt. So wurden große Kurvereien in Paris vermieden. Gut durchdacht.
Nach insgesamt ca. 8,5 Stunden Fahrt ( mit Stau und Schneefall) kamen wir am 29.12.01 um ca. 15 Uhr in Paris an.
Das Hotel gefiel uns gut, wir packten die Tasche aus und marschierten ab in Richtung Zentrum. Auch wenns langsam dunkel wurde, wir wollten jedenfalls die Stunden nutzen. Außerdem mussten wir ja noch Franz.Francs holen, in Deutschland war nichts mehr aufzutreiben. Und bis zum 1.1.02 (EUROLAND ;-) ) war es ja noch etwas hin *g*.
Also, ab zum nächsten Geldautomaten...mal lieber nicht zu wenig holen, Freunde sagten, Paris sei sehr teuer.
Das konnten wir uns gut vorstellen, denn im Herbst 2001 hatten wir die Preise von London (vgl. ggf. entsprechenden Bericht) kennengelernt und somit war für uns alles vorstellbar ! ! !
Aber ich kann es vorweg nehmen........Paris ist gar nicht so teuer. Eintrittspreise sind annehmbar, wenn überhaupt welche anfallen. In London mussten wir teilweise 15,- DM p.P. zahlen, nur um in eine Kirche (!!) zu kommen. In Paris gibt´s das zum Nulltarif. Notre Dame und Sacre Cour.......KOSTENLOS ! Wow, wer hätte das gedacht.
Aber ich will mal der Reihe nach anfangen:
Unsere Zeit war beschränkt, also wollten wir das Optimale rausholen:
29.12.01:
Ab ins halbdunkle Paris....Notre Dame beleuchtet, das hat schon was. Das Centre Pompidu sieht abends besser aus als tagsüber, aber das ganze Gebäude (ein modernes Museum) ist ohnehin Geschmackssache.
In der Ferne sah man den Eiffelturm, zumindest für den ersten tag unerreichbar weit weg. Naja, es musste ja nicht alles auf einmal erledigt werden.
Ein wenig um das Rathaus (samt Schlittschuhbahn) gebummelt, den Louvre beleuchtet angeguckt.......ja, das hatte alles schon was. Die Seine wurde farbig angestrahlt, ebenso dortige Brücken.......SCHÖN.
Dann gings Pizza essen. Mit 15,- DM für die Champ.Pizza war es nur unerheblich teuer als hier. Wir waren verwundert.
30.12.01:
Vormittags war die Stadtrundfahrt angesagt. Recht gekonnt fuhr uns der Busfahrer quer durch die Stadt: Wir sahen sämtliche Highlights.....das Moulin Rouge, Notre Dame, Champs Elysee, den Triumpfbogen, den Place de la Concorde, das Pantheon, den Invalidenpalast und und und und...........unser Reiseführer war klasse. Er lebte einige Jahre in Paris und hatte prima Hintergrundwissen. Sowas ist viel wert, kann ich euch sagen.
Die Rundfahrt endete am Eiffelturm. Dort begann unser „freier Nachmittag“. Für den Abend wurde für einen Aufpreis von 10,- DM eine sog. „Lichterfahrt“ angeboten: Mit dem Bus durch das dunkle, aber beleuchtete Paris. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen.
Ok, da standen wir nun am Wahrzeichen von Paris, dem Eiffelturm. Nicht ganz so mächtig wie man sich das vorstellt, aber schon beeindruckend. Natürlich wollten wir raus. Klar, wenn man schon mal dort ist......HOPPLA, die Menschenschlangen vor den 4 Kassen waren unendlich lang. Aber, höhö, dort war eine Schlange......die war nur halb so lang wie die anderen, sind die Menschen denn blöd ?? Wieso stellen die sich dort an, wo sie länger warten müssen ?????????????? Kapier´ich nicht. OK, bereits nach 40 Min kamen wir in die Sichtweite des „Ticketverkaufsschalters“. Ohje.....was steht denn da ??? Schnell den Übersetzer rausgeholt und der Wahrheit ins Auge geblickt:
Kein Wunder, dass die Schlange so kurz war: HIER KONNTE MAN NUR EINRITTSKARTEN FÜR DEN TREPPENAUFSTIEG KAUFEN, nicht für die Fahrstühle.
*schluck*.
OK, kurz mit der Frau beratschlagt und es war beschlossen: WIR BLIEBEN und wollten hochlaufen. Für umgerechnet 6,- DM wurde uns Einlass gewährt und es begann......aber es endete auch bald. Sooooooooooo hoch kann man da gar nicht laufen, nur bis zur zweiten von insgesamt 3 Plattformen. Bis zur Dritten konnte man fahren, wenn man warten und zahlen wollte. Wollten wir nicht, denn wir waren vormittags schon auf einem Hochhaus, das uns einen herrlichen Überblick auf Paris gewährte.
OK, Eiffelturm war damit erledigt. Und nun ? Zur Lichterrundfahrt wollte man sich an der Anlegestelle der Ausflugsboote treffen.
Also mussten wir zur City. Zu Fuß ? nein, wir holten Tickets und fuhren mit der Metro.
Ein tolles und preisgünstiges System...man fragt sich, wieso man sowas nicht in Deutschland hinbekommt.
Angekommen in der City holten wir uns erst einmal ein Baquette. MITTAGSPAUSE.
Anschließen bummelten wir nochmal über den Place de la Concorde, gingen zum Triumpfbogen und zum Louvre. TOLL.
Die Zeit verging schnell, abends traf man sich und die Lichterfahrt begann. Schön, sehr schön, auch das lohnte sich. Tolle alte Gebäude, in bunten Farben angestrahlt, beleuchtete Cafés.........einfach toll.
31.12.01
Putzmunter genossen wir unser reichhaltiges Frühstück und los gings. Der Tag war frei, wir wollten auf eigene Faust die Stadt erkunden. Wir schlenderten durch Montmartre und ließen es uns gut gehen. Wir schauten uns die großen Kaufhäuser an und staunten immer und immer wieder darüber, dass paris nur aus alten schönen Häusern zu bestehen schien. Kein Wunder, Paris hat nie irgendwelche Bombenangriffe erlebt.
Der Tag verging, der Abend kam: SYLVESTER !
Wir gingen Essen, zum Pizza Hut, das weiß man, was man hat *g*.
Auch dortige Preise waren nur geringfügig höher als in Deutschland.
DOCH HALT, eines hab ich vergessen: Wir waren nachmittags in der Innenstadt einen Cappuccino trinken: 9,- DM p.P. !!!!!!!!! Ohne weiteren Kommentar ! Offenbar wird man in totaler Citylage doch abgezockt !
Zur Jahreswende wollten wir eigentlich zum Eiffelturm, aber wir erfuhren, dass von dort um 0:30 Uhr die letzte Metro Richtung Hotel fuhr. Entfernung zu Fuß: ca. 9 KM ! Zu weit. Taxi ? Wohl kaum zu bekommen und wenn: ZU TEUER. Also hörten wir auf den Reiseführer und wir gingen zu Sacre Couer. Einen tollen Überblick über die Stadt, sollte man –von Paris´ höchster Erhebung- haben. Stimmte, bis um 23:30 Uhr Nebel aufzog :-( . Egal, die Stimmung war trotzdem gut. Wir hatten Sekt und Baguette dabei und schauten uns das Treiben an. Hauptsächlich Touristen tummelten sich dort um mit recht kleinem Feuerwerk das Jahr 2002 zu begrüßen.
Und eisekalt wars auch. Aber egal, wir hatten Spaß, lernten andere Länder und andere Sitten kennen.
01.01.2002
Wir konnten ausschlafen....danach die Tasche packen und wurden am späten Vormittag abgeholt. Mit dem Bus ging es dann erneut nach Notre Dame, diesmal mit Innenbesichtigung.
Anschließend gings mit dem Bus gen Heimat.
Auch auf der Rückfahrt traf man sich mit anderen Bussen und die Organisation schien sehr vernünftig zu sein.
FAZIT:
Paris ist eine tolle, wunderschöne Stadt. Wir werden bestimmt nochmal hinfahren, das steht fest. 3 Tage sind zu wenig, um all die netten kleinen Straßen kennenzulernen, all die Sehenswürdigkeit angemessen zu begutachten.
Aber für den Anfang war das schon mal optimal.
Auch ein Kompliment an Hafermann Reisen.
Durchdachte Organisation und ein engagierter Reiseleiter rundeten den Kurztrip ab.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-02-13 07:36:37 mit dem Titel Hotel Libertel de suede - Ein Schwede in Paris
Zum Ende des letzten Jahres stellte sich –wiedereinmal- die Frage: Was machen wir an Sylvester ?? Nun, ohne ins Detail gehen zu wollen.....irgendwie gefielen uns die Planungen von Freunden und Bekannten nicht so richtig, um mitmachen zu wollen.
Wir entschlossen uns also wegzufahren. Vor Jahren waren wir Sylvester in Berlin, am Brandenburger Tor. Das war toll. Ok, aber das kannten wir nun also. London ? Nein, da waren wir erst im Herbst. Aber HALT, PARIS, die Stadt der Liebe. Da waren wir noch nie.
Kurz entschlossen gingen wir ins Reisebüro und buchten eine Busreise. Warum eine Busreise ?
Na, das werde ich vielleicht in einem anderen Bericht erklären, zum Hotel gehört das ja jedenfalls nicht.
RÄUME UND MAHLZEITEN
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Als wir am 29.12.01 am Nachmittag ankamen, setzte uns der Bus auf dem Boulevard de Magenta, Haus Nr. 106, 7510 Paris, ab. Schnell rannten wir mit unseren Taschen auf die andere Straßenseite und marschierten rein, in das Hotel LIBERTEL DE SUEDE. Der erste Eindruck war gut: Ein nettes, unauffälliges Gebäude mit großen Fenstern im Erdgeschoss, einer schmucken kleinen Lobby mit Rezeption und einer kleinen Sesselecke.
Wir bekamen unseren Zimmerschlüssel (die Dame an der Rezeption verstand sogar ein paar wenige Brocken Englisch), und stiegen in den recht kleinen Fahrstuhl.
Schnell wurde die „2“ gedrückt und ab ging´s.
Es empfing uns ein Flur in warmen Farben und unterhaltsamen „Tim und Struppi“ Bildern an der Wand.
Ah, dort war unser Zimmer für die nächsten 3 Nächte.
Schlüssel rein, Tür auf.....die Spannung stieg...und ...positive Überraschung ! Freunde und Arbeitskollegen erzählten, dass gerade in Paris gute Hotels nicht ganz billig sind. Und so erwarteten wir das schlimmste. Aber nein.....abgesehen von recht heftigem Geruch von Desinfektionsmitteln ging das in Ordnung. Natürlich war´s kein Tanzsaal, eher ein Raum für ein Doppelbett, 2 Nachtschränke, ein Schreibtisch und ein Kleiderschrank. Viel Bewegungsfreiheit war nicht vorhanden.
Die Tapeten waren schön, die Bilder liebevoll ausgewählt.
Und nun erst mal das Fenster auf....HUCH ! Ca.2 Meter vom Fenster entfernt stand direkt die nächste Hauswand gegenüber. Naja, was soll´s.....wir sind ja nicht hier, um aus dem Fenster zu gaffen *g*.
Das Badezimmer enthielt Waschbecken, Toilette, Heizung und Dusche. Alles sauber und praktisch.
Ok, andere Länder, andere Sitten. Wasserleitungen waren hier eben „über Putz“ verlegt worden, nicht „unter Putz“, wie es schöner wäre.
Was soll´s.......3 Nächte.....die sind schnell vorüber.
Am nächsten Morgen ging’s dann zum Frühstück. Auch hier ein wenig voreingenommen durch Hinweise von Freunden („Frühstück ist in Paris nichts besonderes, Toast und Marmelade, das war´s!“) gingen wir ins Untergeschoss.
Es empfing uns ein absolut gemütlicher Raum, mit Platz für ca. 15-20 Personen. Und dann ein Frühstücksbuffet!
Croissants, Brötchen, Baquettes, Wurst, Käse, Marmelade, Kaffee, Tee, O-Saft, Multivitaminsaft, Heißer Kakao, Cappuccino, Obst, Yoghurt, Müsli, verschiedene Kelloggs.....und alles was so dazu gehört.
Wir waren echt platt. Es war zwar nicht riesengroß, doch die Auswahl stimmte absolut.
PRIMA PRIMA. Und das war jeden Morgen so.
Das Personal war durchgehend freundlich, man versuchte sogar Englisch zu sprechen. Und das soll in Paris schon was heißen !
Kommen wir nun zur
HOTELLAGE
°°°°°°°°°°°
Anschrift: Boulevard de Magenta, Nr. 106, 7510 Paris,
In der Nähe sind zu Fuß gut erreichbar der Gare du Nord und der Gare de l'Est. Beides sind Bahnhöfe, von denen man aus prima per Metro Ausflüge starten kann.
Zu Fuß zur Stadt ist´s etwas weiter, aber bis zum Rathaus braucht man ca. 25 Minuten, was auch noch vertretbar ist.
Wir wollten Sylvester eigentlich am Eiffelturm verbringen, doch der war weit weg! Und die letzte Metro fuhr um 0:30 Uhr zurück. Nein, das war zu früh und zu weit zum Laufen (ca.7 KM!!). der Reiseführer empfahl Montmartre, eine nettes Stadtviertel in ca. 15 Min. Gehzeit-Entfernung. Dort oben, aber der höchsten Erhebung Paris´steht Sacre Couer, eine Kirche. Vor diesem Gebäude wird auch Sylvester gefeiert, wegen des Stadtpanoramas. Wäre nicht dummerweise Nebel aufgezogen, hätte das auch gestimmt.
Ich würde die Lage des Hotels als In Ordnung bezeichnen. Es war zwar nicht absolut Zentrumsnah, dafür aber ruhig und vielleicht etwas schöner als vergleichbare in der City.
PREISE
°°°°°°°
Tja, ich könnte ja jetzt den Pauschalpreis nennen, aber das bringt euch wohl nicht weiter.
Das Doppelzimmer kosten laut http://www.parisreisen.com/de/prix/0/2/300113/0/hotel.htm momentan 105 €. Pro Zimmer , inkl.Frühstück.
Meiner Meinung nach geht das in Ordnung. Man wohnt dann nun mal in einer Metropole und dort ist´s eben teuer als sonst wo.
FAZIT:
°°°°°°
Ein absolut empfehlenswertes Hotel zu einem fairen Preis. Und auch das Frühstück geht voll in Ordnung ;-) .
Ich würde es jederzeit wieder buchen.
Wieso ist in der Überschrift von einem Schweden die Rede ?
=====================================
Nun, der Hotelname ist schuld dran.......SUEDE heisst „Schwede“...übersetzt also : Hotel des Schweden.
Aber wieso das Hotel so benannt wurde ??? Keine Ahnung ;-)
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-03 08:11:21 mit dem Titel Ein Schwede in Paris: "Libertel Suede"
Zum Ende des letzten Jahres stellte sich –wiedereinmal- die Frage: Was machen wir an Sylvester ?? Nun, ohne ins Detail gehen zu wollen.....irgendwie gefielen uns die Planungen von Freunden und Bekannten nicht so richtig, um mitmachen zu wollen.
Wir entschlossen uns also wegzufahren. Vor Jahren waren wir Sylvester in Berlin, am Brandenburger Tor. Das war toll. Ok, aber das kannten wir nun also. London ? Nein, da waren wir erst im Herbst. Aber HALT, PARIS, die Stadt der Liebe. Da waren wir noch nie.
Kurz entschlossen gingen wir ins Reisebüro und buchten eine Busreise. Warum eine Busreise ?
Na, das werde ich vielleicht in einem anderen Bericht erklären, zum Hotel gehört das ja jedenfalls nicht.
RÄUME UND MAHLZEITEN
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Als wir am 29.12.01 am Nachmittag ankamen, setzte uns der Bus auf dem Boulevard de Magenta, Haus Nr. 106, 7510 Paris, ab. Schnell rannten wir mit unseren Taschen auf die andere Straßenseite und marschierten rein, in das Hotel LIBERTEL DE SUEDE. Der erste Eindruck war gut: Ein nettes, unauffälliges Gebäude mit großen Fenstern im Erdgeschoss, einer schmucken kleinen Lobby mit Rezeption und einer kleinen Sesselecke.
Wir bekamen unseren Zimmerschlüssel (die Dame an der Rezeption verstand sogar ein paar wenige Brocken Englisch), und stiegen in den recht kleinen Fahrstuhl.
Schnell wurde die „2“ gedrückt und ab ging´s.
Es empfing uns ein Flur in warmen Farben und unterhaltsamen „Tim und Struppi“ Bildern an der Wand.
Ah, dort war unser Zimmer für die nächsten 3 Nächte.
Schlüssel rein, Tür auf.....die Spannung stieg...und ...positive Überraschung ! Freunde und Arbeitskollegen erzählten, dass gerade in Paris gute Hotels nicht ganz billig sind. Und so erwarteten wir das schlimmste. Aber nein.....abgesehen von recht heftigem Geruch von Desinfektionsmitteln ging das in Ordnung. Natürlich war´s kein Tanzsaal, eher ein Raum für ein Doppelbett, 2 Nachtschränke, ein Schreibtisch und ein Kleiderschrank. Viel Bewegungsfreiheit war nicht vorhanden.
Die Tapeten waren schön, die Bilder liebevoll ausgewählt.
Und nun erst mal das Fenster auf....HUCH ! Ca.2 Meter vom Fenster entfernt stand direkt die nächste Hauswand gegenüber. Naja, was soll´s.....wir sind ja nicht hier, um aus dem Fenster zu gaffen *g*.
Das Badezimmer enthielt Waschbecken, Toilette, Heizung und Dusche. Alles sauber und praktisch.
Ok, andere Länder, andere Sitten. Wasserleitungen waren hier eben „über Putz“ verlegt worden, nicht „unter Putz“, wie es schöner wäre.
Was soll´s.......3 Nächte.....die sind schnell vorüber.
Am nächsten Morgen ging’s dann zum Frühstück. Auch hier ein wenig voreingenommen durch Hinweise von Freunden („Frühstück ist in Paris nichts besonderes, Toast und Marmelade, das war´s!“) gingen wir ins Untergeschoss.
Es empfing uns ein absolut gemütlicher Raum, mit Platz für ca. 15-20 Personen. Und dann ein Frühstücksbuffet!
Croissants, Brötchen, Baquettes, Wurst, Käse, Marmelade, Kaffee, Tee, O-Saft, Multivitaminsaft, Heißer Kakao, Cappuccino, Obst, Yoghurt, Müsli, verschiedene Kelloggs.....und alles was so dazu gehört.
Wir waren echt platt. Es war zwar nicht riesengroß, doch die Auswahl stimmte absolut.
PRIMA PRIMA. Und das war jeden Morgen so.
Das Personal war durchgehend freundlich, man versuchte sogar Englisch zu sprechen. Und das soll in Paris schon was heißen !
Kommen wir nun zur
HOTELLAGE
°°°°°°°°°°°
Anschrift: Boulevard de Magenta, Nr. 106, 7510 Paris,
In der Nähe sind zu Fuß gut erreichbar der Gare du Nord und der Gare de l'Est. Beides sind Bahnhöfe, von denen man aus prima per Metro Ausflüge starten kann.
Zu Fuß zur Stadt ist´s etwas weiter, aber bis zum Rathaus braucht man ca. 25 Minuten, was auch noch vertretbar ist.
Wir wollten Sylvester eigentlich am Eiffelturm verbringen, doch der war weit weg! Und die letzte Metro fuhr um 0:30 Uhr zurück. Nein, das war zu früh und zu weit zum Laufen (ca.7 KM!!). der Reiseführer empfahl Montmartre, eine nettes Stadtviertel in ca. 15 Min. Gehzeit-Entfernung. Dort oben, aber der höchsten Erhebung Paris´steht Sacre Couer, eine Kirche. Vor diesem Gebäude wird auch Sylvester gefeiert, wegen des Stadtpanoramas. Wäre nicht dummerweise Nebel aufgezogen, hätte das auch gestimmt.
Ich würde die Lage des Hotels als In Ordnung bezeichnen. Es war zwar nicht absolut Zentrumsnah, dafür aber ruhig und vielleicht etwas schöner als vergleichbare in der City.
PREISE
°°°°°°°
Tja, ich könnte ja jetzt den Pauschalpreis nennen, aber das bringt euch wohl nicht weiter.
Das Doppelzimmer kosten laut http://www.parisreisen.com/de/prix/0/2/300113/0/hotel.htm momentan 105 €. Pro Zimmer , inkl.Frühstück.
Meiner Meinung nach geht das in Ordnung. Man wohnt dann nun mal in einer Metropole und dort ist´s eben teuer als sonst wo.
FAZIT:
°°°°°°
Ein absolut empfehlenswertes Hotel zu einem fairen Preis. Und auch das Frühstück geht voll in Ordnung ;-) .
Ich würde es jederzeit wieder buchen.
Wieso ist in der Überschrift von einem Schweden die Rede ?
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Nun, der Hotelname ist schuld dran.......SUEDE heisst „Schwede“...übersetzt also : Hotel des Schweden.
Wieso das so heisst ??? Keine Ahnung ;-)
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-03 09:42:20 mit dem Titel Schon eine Idee für Sylvester ?? :-)
Es war im Dezember, im Dezember des Jahres 2001. Und wie jedes Jahr musste diese Frage kommen: Was machen wir eigentlich Sylvester ????
Kurz entschlossen fragten wir im Freundes- und Bekanntenkreis herum, was dort geplant war. Tja, viel kam dabei nicht heraus, eigentlich gar nichts.
Evt. wollte man mal zu Hause bleiben, oder aber mit den Kindern feiern (!!!!) oder ab in die Disco gehen. Nun, darauf hatten wir eigentlich keine Lust.
Ein Altstadtbesuch in Düsseldorf, ja, das war schon mal gut, also wäre das ja durchaus eine Idee. Aber zu zweit ? Nein, das bringt´s wohl nicht.
Liebe Leser, nicht, dass ich was gegen „Ältere“ habe, aber ich finde, gerade an SYLVESTER merkt man, dass jeder irgendwie älter wird. Plötzlich sind Kinder da und es heißt......“nein, Sylvester möchten wir mit den kleinen feiern, sonst geben wir die gerne mal zu Oma und Opa (sogar Weihnachten !).....aber Sylvester ?? NEIIIIIN“ Oder aber......“och, Altstadt...nö, das ist immer so voll an Sylvester dort....nö, mag nicht.“.
Nun werde ich ja langsam auch älter, aber naja......irgendwie will man ja doch noch irgendwas unternehmen.
Nach einer grummeligen Nacht frühstückte ich am nächsten erst mal im Büro und las Zeitung.
URBAN REISEN bot eine Sylvesterreise nach Berlin oder Paris an. Berlin, da waren wir Sylvester schon mal, also eher zweitrangig. Aber Paris....hm,da waren wir ja noch nie !
Das wär´s.... .
Ab ins Reisebüro und gebucht. Prima.
Zwei Tage später kam die schriftl. Bestätigung. Ab zur Bank und Geld überwiesen. Kaum bin ich zu Hause klingelt das Telefon: URBAN REISEN. „Leider müssen wir mangels Teilnehmerzahl die Reise absagen !!!“.
Ja spinn ich denn ???
Ein Blick in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen bestätigen meinen Verdacht: Der Reiseveranstalter durfte das sogar. MIST.
Also, am nächsten Tag wieder ins Reisebüro......kurz und gut, am 21.12.2001 haben wir dann über den Veranstalter HAFERMANN REISEN eine 3 Tages (bzw. Nächte-)reise nach Paris gebucht.
Busfahrt mit Unterbringung im „Hotel Libertel de suede“ (vgl. ggfs. gesonderten Bericht). Preis: 429,- DM p.P. inkl. Stadtrundfahrt.
Wir wurden in unserem Wohnort Oberhausen per Taxi abgeholt und dann nach Duisburg gebracht, dort stiegen wir in den Bus ein. Ab gings nach Kölle. Dort trafen sich mehrere Hafermann Busse und die Passagiere wurden je nach Paris-Hotel auf die Hotel aufgeteilt. So wurden große Kurvereien in Paris vermieden. Gut durchdacht.
Nach insgesamt ca. 8,5 Stunden Fahrt ( mit Stau und Schneefall) kamen wir am 29.12.01 um ca. 15 Uhr in Paris an.
Das Hotel gefiel uns gut, wir packten die Tasche aus und marschierten ab in Richtung Zentrum. Auch wenns langsam dunkel wurde, wir wollten jedenfalls die Stunden nutzen. Außerdem mussten wir ja noch Franz.Francs holen, in Deutschland war nichts mehr aufzutreiben. Und bis zum 1.1.02 (EUROLAND ;-) ) war es ja noch etwas hin *g*.
Also, ab zum nächsten Geldautomaten...mal lieber nicht zu wenig holen, Freunde sagten, Paris sei sehr teuer.
Das konnten wir uns gut vorstellen, denn im Herbst 2001 hatten wir die Preise von London (vgl. ggf. entsprechenden Bericht) kennengelernt und somit war für uns alles vorstellbar ! ! !
Aber ich kann es vorweg nehmen.....Paris ist gar nicht so teuer. Eintrittspreise sind annehmbar, wenn überhaupt welche anfallen. In London mussten wir teilweise 15,- DM p.P. zahlen, nur um in eine Kirche (!!) zu kommen. In Paris gibt´s das zum Nulltarif. Notre Dame und Sacre Cour........KOSTENLOS ! Wow, wer hätte das gedacht.
Aber ich will mal der Reihe nach anfangen:
Unsere Zeit war beschränkt, also wollten wir das Optimale rausholen:
29.12.01:
Ab ins halbdunkle Paris....Notre Dame beleuchtet, das hat schon was. Das Centre Pompidu sieht abends besser aus als tagsüber, aber das ganze Gebäude (ein modernes Museum) ist ohnehin Geschmackssache.
In der Ferne sah man den Eiffelturm, zumindest für den ersten tag unerreichbar weit weg. Naja, es musste ja nicht alles auf einmal erledigt werden.
Ein wenig um das Rathaus (samt Schlittschuhbahn) gebummelt, den Louvre beleuchtet angeguckt......ja, das hatte alles schon was. Die Seine wurde farbig angestrahlt, ebenso dortige Brücken....SCHÖN.
Dann gings Pizza essen. Mit 15,- DM für die Champ.Pizza war es nur unerheblich teuer als hier. Wir waren verwundert.
30.12.01:
Vormittags war die Stadtrundfahrt angesagt. Recht gekonnt fuhr uns der Busfahrer quer durch die Stadt: Wir sahen sämtliche Highlights.....das Moulin Rouge, Notre Dame, Champs Elysee, den Triumpfbogen, den Place de la Concorde, das Pantheon, den Invalidenpalast und und und und...........unser Reiseführer war klasse. Er lebte einige Jahre in Paris und hatte prima Hintergrundwissen. Sowas ist viel wert, kann ich euch sagen.
Die Rundfahrt endete am Eiffelturm. Dort begann unser „freier Nachmittag“. Für den Abend wurde für einen Aufpreis von 10,- DM eine sog. „Lichterfahrt“ angeboten: Mit dem Bus durch das dunkle, aber beleuchtete Paris. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen.
Ok, da standen wir nun am Wahrzeichen von Paris, dem Eiffelturm. Nicht ganz so mächtig wie man sich das vorstellt, aber schon beeindruckend. Natürlich wollten wir raus. Klar, wenn man schon mal dort ist....HOPPLA, die Menschenschlangen vor den 4 Kassen waren unendlich lang. Aber, höhö, dort war eine Schlange....die war nur halb so lang wie die anderen, sind die Menschen denn blöd ?? Wieso stellen die sich dort an, wo sie länger warten müssen ???????????? Kapier´ich nicht. OK, bereits nach 40 Min kamen wir in die Sichtweite des „Ticketverkaufsschalters“. Ohje.....was steht denn da ??? Schnell den Übersetzer rausgeholt und der Wahrheit ins Auge geblickt:
Kein Wunder, dass die Schlange so kurz war: HIER KONNTE MAN NUR EINRITTSKARTEN FÜR DEN TREPPENAUFSTIEG KAUFEN, nicht für die Fahrstühle.
*schluck*.
OK, kurz mit der Frau beratschlagt und es war beschlossen: WIR BLIEBEN und wollten hochlaufen. Für umgerechnet 6,- DM wurde uns Einlass gewährt und es begann......aber es endete auch bald. Sooooooooooo hoch kann man da gar nicht laufen, nur bis zur zweiten von insgesamt 3 Plattformen. Bis zur Dritten konnte man fahren, wenn man warten und zahlen wollte. Wollten wir nicht, denn wir waren vormittags schon auf einem Hochhaus, das uns einen herrlichen Überblick auf Paris gewährte.
OK, Eiffelturm war damit erledigt. Und nun ? Zur Lichterrundfahrt wollte man sich an der Anlegestelle der Ausflugsboote treffen.
Also mussten wir zur City. Zu Fuß ? nein, wir holten Tickets und fuhren mit der Metro.
Ein tolles und preisgünstiges System...man fragt sich, wieso man sowas nicht in Deutschland hinbekommt.
Angekommen in der City holten wir uns erst einmal ein Baquette. MITTAGSPAUSE.
Anschließen bummelten wir nochmal über den Place de la Concorde, gingen zum Triumpfbogen und zum Louvre. TOLL.
Die Zeit verging schnell, abends traf man sich und die Lichterfahrt begann. Schön, sehr schön, auch das lohnte sich. Tolle alte Gebäude, in bunten Farben angestrahlt, beleuchtete Cafés.........einfach toll.
31.12.01
Putzmunter genossen wir unser reichhaltiges Frühstück und los gings. Der Tag war frei, wir wollten auf eigene Faust die Stadt erkunden. Wir schlenderten durch Montmartre und ließen es uns gut gehen. Wir schauten uns die großen Kaufhäuser an und staunten immer und immer wieder darüber, dass paris nur aus alten schönen Häusern zu bestehen schien. Kein Wunder, Paris hat nie irgendwelche Bombenangriffe erlebt.
Der Tag verging, der Abend kam: SYLVESTER !
Wir gingen Essen, zum Pizza Hut, das weiß man, was man hat *g*.
Auch dortige Preise waren nur geringfügig höher als in Deutschland.
DOCH HALT, eines hab ich vergessen: Wir waren nachmittags in der Innenstadt einen Cappuccino trinken: 9,- DM p.P. !!!!!! Ohne weiteren Kommentar ! Offenbar wird man in totaler Citylage doch abgezockt !
Zur Jahreswende wollten wir eigentlich zum Eiffelturm, aber wir erfuhren, dass von dort um 0:30 Uhr die letzte Metro Richtung Hotel fuhr. Entfernung zu Fuß: ca. 9 KM ! Zu weit. Taxi ? Wohl kaum zu bekommen und wenn: ZU TEUER. Also hörten wir auf den Reiseführer und wir gingen zu Sacre Couer. Einen tollen Überblick über die Stadt, sollte man –von Paris´ höchster Erhebung- haben. Stimmte, bis um 23:30 Uhr Nebel aufzog :-( . Egal, die Stimmung war trotzdem gut. Wir hatten Sekt und Baguette dabei und schauten uns das Treiben an. Hauptsächlich Touristen tummelten sich dort um mit recht kleinem Feuerwerk das Jahr 2002 zu begrüßen.
Und eisekalt wars auch. Aber egal, wir hatten Spaß, lernten andere Länder und andere Sitten kennen.
01.01.2002
Wir konnten ausschlafen....danach die Tasche packen und wurden am späten Vormittag abgeholt. Mit dem Bus ging es dann erneut nach Notre Dame, diesmal mit Innenbesichtigung.
Anschließend gings mit dem Bus gen Heimat.
Auch auf der Rückfahrt traf man sich mit anderen Bussen und die Organisation schien sehr vernünftig zu sein.
FAZIT:
======
Paris ist eine tolle, wunderschöne Stadt. Wir werden bestimmt nochmal hinfahren, das steht fest. 3 Tage sind zu wenig, um all die netten kleinen Straßen kennenzulernen, all die Sehenswürdigkeit angemessen zu begutachten.
Aber für den Anfang war das schon mal optimal.
Auch ein Kompliment an Hafermann Reisen.
Durchdachte Organisation und ein engagierter Reiseleiter rundeten den Kurztrip ab.
Kurz entschlossen fragten wir im Freundes- und Bekanntenkreis herum, was dort geplant war. Tja, viel kam dabei nicht heraus, eigentlich gar nichts.
Evt. wollte man mal zu Hause bleiben, oder aber mit den Kindern feiern (!!) oder ab in die Disco gehen. Nun, darauf hatten wir eigentlich keine Lust.
Ein Altstadtbesuch in Düsseldorf, ja, das war schon mal gut, also wäre das ja durchaus eine Idee. Aber zu zweit ? Nein, das bringt´s wohl nicht.
Liebe Leser, nicht, dass ich was gegen „Ältere“ habe, aber ich finde, gerade an SYLVESTER merkt man, dass jeder irgendwie älter wird. Plötzlich sind Kinder da und es heißt....“nein, Sylvester möchten wir mit den kleinen feiern, sonst geben wir die gerne mal zu Oma und Opa (sogar Weihnachten !).....aber Sylvester ?? NEIIIIIIIIIIN“ Oder aber.........“och, Altstadt...nö, das ist immer so voll an Sylvester dort......nö, mag nicht.“.
Nun werde ich ja langsam auch älter, aber naja.......irgendwie will man ja doch noch irgendwas unternehmen.
Nach einer grummeligen Nacht frühstückte ich am nächsten erst mal im Büro und las Zeitung.
URBAN REISEN bot eine Sylvesterreise nach Berlin oder Paris an. Berlin, da waren wir Sylvester schon mal, also eher zweitrangig. Aber Paris......hm,da waren wir ja noch nie !
Das wär´s......
Ab ins Reisebüro und gebucht. Prima.
Zwei Tage später kam die schriftl. Bestätigung. Ab zur Bank und Geld überwiesen. Kaum bin ich zu Hause klingelt das Telefon: URBAN REISEN. „Leider müssen wir mangels Teilnehmerzahl die Reise absagen !!!“.
Ja spinn ich denn ?????
Ein Blick in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen bestätigen meinen Verdacht: Der Reiseveranstalter durfte das sogar. MIST.
Also, am nächsten Tag wieder ins Reisebüro.........kurz und gut, am 21.12.2001 haben wir dann über den Veranstalter HAFERMANN REISEN eine 3 Tages (bzw. Nächte-)reise nach Paris gebucht.
Busfahrt mit Unterbringung im „Hotel Libertel de suede“ (vgl. ggfs. gesonderten Bericht). Preis: 429,- DM p.P. inkl. Stadtrundfahrt.
Wir wurden in unserem Wohnort Oberhausen per Taxi abgeholt und dann nach Duisburg gebracht, dort stiegen wir in den Bus ein. Ab gings nach Kölle. Dort trafen sich mehrere Hafermann Busse und die Passagiere wurden je nach Paris-Hotel auf die Hotel aufgeteilt. So wurden große Kurvereien in Paris vermieden. Gut durchdacht.
Nach insgesamt ca. 8,5 Stunden Fahrt ( mit Stau und Schneefall) kamen wir am 29.12.01 um ca. 15 Uhr in Paris an.
Das Hotel gefiel uns gut, wir packten die Tasche aus und marschierten ab in Richtung Zentrum. Auch wenns langsam dunkel wurde, wir wollten jedenfalls die Stunden nutzen. Außerdem mussten wir ja noch Franz.Francs holen, in Deutschland war nichts mehr aufzutreiben. Und bis zum 1.1.02 (EUROLAND ;-) ) war es ja noch etwas hin *g*.
Also, ab zum nächsten Geldautomaten...mal lieber nicht zu wenig holen, Freunde sagten, Paris sei sehr teuer.
Das konnten wir uns gut vorstellen, denn im Herbst 2001 hatten wir die Preise von London (vgl. ggf. entsprechenden Bericht) kennengelernt und somit war für uns alles vorstellbar ! ! !
Aber ich kann es vorweg nehmen........Paris ist gar nicht so teuer. Eintrittspreise sind annehmbar, wenn überhaupt welche anfallen. In London mussten wir teilweise 15,- DM p.P. zahlen, nur um in eine Kirche (!!) zu kommen. In Paris gibt´s das zum Nulltarif. Notre Dame und Sacre Cour.......KOSTENLOS ! Wow, wer hätte das gedacht.
Aber ich will mal der Reihe nach anfangen:
Unsere Zeit war beschränkt, also wollten wir das Optimale rausholen:
29.12.01:
Ab ins halbdunkle Paris....Notre Dame beleuchtet, das hat schon was. Das Centre Pompidu sieht abends besser aus als tagsüber, aber das ganze Gebäude (ein modernes Museum) ist ohnehin Geschmackssache.
In der Ferne sah man den Eiffelturm, zumindest für den ersten tag unerreichbar weit weg. Naja, es musste ja nicht alles auf einmal erledigt werden.
Ein wenig um das Rathaus (samt Schlittschuhbahn) gebummelt, den Louvre beleuchtet angeguckt.......ja, das hatte alles schon was. Die Seine wurde farbig angestrahlt, ebenso dortige Brücken.......SCHÖN.
Dann gings Pizza essen. Mit 15,- DM für die Champ.Pizza war es nur unerheblich teuer als hier. Wir waren verwundert.
30.12.01:
Vormittags war die Stadtrundfahrt angesagt. Recht gekonnt fuhr uns der Busfahrer quer durch die Stadt: Wir sahen sämtliche Highlights.....das Moulin Rouge, Notre Dame, Champs Elysee, den Triumpfbogen, den Place de la Concorde, das Pantheon, den Invalidenpalast und und und und...........unser Reiseführer war klasse. Er lebte einige Jahre in Paris und hatte prima Hintergrundwissen. Sowas ist viel wert, kann ich euch sagen.
Die Rundfahrt endete am Eiffelturm. Dort begann unser „freier Nachmittag“. Für den Abend wurde für einen Aufpreis von 10,- DM eine sog. „Lichterfahrt“ angeboten: Mit dem Bus durch das dunkle, aber beleuchtete Paris. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen.
Ok, da standen wir nun am Wahrzeichen von Paris, dem Eiffelturm. Nicht ganz so mächtig wie man sich das vorstellt, aber schon beeindruckend. Natürlich wollten wir raus. Klar, wenn man schon mal dort ist......HOPPLA, die Menschenschlangen vor den 4 Kassen waren unendlich lang. Aber, höhö, dort war eine Schlange......die war nur halb so lang wie die anderen, sind die Menschen denn blöd ?? Wieso stellen die sich dort an, wo sie länger warten müssen ?????????????? Kapier´ich nicht. OK, bereits nach 40 Min kamen wir in die Sichtweite des „Ticketverkaufsschalters“. Ohje.....was steht denn da ??? Schnell den Übersetzer rausgeholt und der Wahrheit ins Auge geblickt:
Kein Wunder, dass die Schlange so kurz war: HIER KONNTE MAN NUR EINRITTSKARTEN FÜR DEN TREPPENAUFSTIEG KAUFEN, nicht für die Fahrstühle.
*schluck*.
OK, kurz mit der Frau beratschlagt und es war beschlossen: WIR BLIEBEN und wollten hochlaufen. Für umgerechnet 6,- DM wurde uns Einlass gewährt und es begann......aber es endete auch bald. Sooooooooooo hoch kann man da gar nicht laufen, nur bis zur zweiten von insgesamt 3 Plattformen. Bis zur Dritten konnte man fahren, wenn man warten und zahlen wollte. Wollten wir nicht, denn wir waren vormittags schon auf einem Hochhaus, das uns einen herrlichen Überblick auf Paris gewährte.
OK, Eiffelturm war damit erledigt. Und nun ? Zur Lichterrundfahrt wollte man sich an der Anlegestelle der Ausflugsboote treffen.
Also mussten wir zur City. Zu Fuß ? nein, wir holten Tickets und fuhren mit der Metro.
Ein tolles und preisgünstiges System...man fragt sich, wieso man sowas nicht in Deutschland hinbekommt.
Angekommen in der City holten wir uns erst einmal ein Baquette. MITTAGSPAUSE.
Anschließen bummelten wir nochmal über den Place de la Concorde, gingen zum Triumpfbogen und zum Louvre. TOLL.
Die Zeit verging schnell, abends traf man sich und die Lichterfahrt begann. Schön, sehr schön, auch das lohnte sich. Tolle alte Gebäude, in bunten Farben angestrahlt, beleuchtete Cafés.........einfach toll.
31.12.01
Putzmunter genossen wir unser reichhaltiges Frühstück und los gings. Der Tag war frei, wir wollten auf eigene Faust die Stadt erkunden. Wir schlenderten durch Montmartre und ließen es uns gut gehen. Wir schauten uns die großen Kaufhäuser an und staunten immer und immer wieder darüber, dass paris nur aus alten schönen Häusern zu bestehen schien. Kein Wunder, Paris hat nie irgendwelche Bombenangriffe erlebt.
Der Tag verging, der Abend kam: SYLVESTER !
Wir gingen Essen, zum Pizza Hut, das weiß man, was man hat *g*.
Auch dortige Preise waren nur geringfügig höher als in Deutschland.
DOCH HALT, eines hab ich vergessen: Wir waren nachmittags in der Innenstadt einen Cappuccino trinken: 9,- DM p.P. !!!!!!!!! Ohne weiteren Kommentar ! Offenbar wird man in totaler Citylage doch abgezockt !
Zur Jahreswende wollten wir eigentlich zum Eiffelturm, aber wir erfuhren, dass von dort um 0:30 Uhr die letzte Metro Richtung Hotel fuhr. Entfernung zu Fuß: ca. 9 KM ! Zu weit. Taxi ? Wohl kaum zu bekommen und wenn: ZU TEUER. Also hörten wir auf den Reiseführer und wir gingen zu Sacre Couer. Einen tollen Überblick über die Stadt, sollte man –von Paris´ höchster Erhebung- haben. Stimmte, bis um 23:30 Uhr Nebel aufzog :-( . Egal, die Stimmung war trotzdem gut. Wir hatten Sekt und Baguette dabei und schauten uns das Treiben an. Hauptsächlich Touristen tummelten sich dort um mit recht kleinem Feuerwerk das Jahr 2002 zu begrüßen.
Und eisekalt wars auch. Aber egal, wir hatten Spaß, lernten andere Länder und andere Sitten kennen.
01.01.2002
Wir konnten ausschlafen....danach die Tasche packen und wurden am späten Vormittag abgeholt. Mit dem Bus ging es dann erneut nach Notre Dame, diesmal mit Innenbesichtigung.
Anschließend gings mit dem Bus gen Heimat.
Auch auf der Rückfahrt traf man sich mit anderen Bussen und die Organisation schien sehr vernünftig zu sein.
FAZIT:
Paris ist eine tolle, wunderschöne Stadt. Wir werden bestimmt nochmal hinfahren, das steht fest. 3 Tage sind zu wenig, um all die netten kleinen Straßen kennenzulernen, all die Sehenswürdigkeit angemessen zu begutachten.
Aber für den Anfang war das schon mal optimal.
Auch ein Kompliment an Hafermann Reisen.
Durchdachte Organisation und ein engagierter Reiseleiter rundeten den Kurztrip ab.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-02-13 07:36:37 mit dem Titel Hotel Libertel de suede - Ein Schwede in Paris
Zum Ende des letzten Jahres stellte sich –wiedereinmal- die Frage: Was machen wir an Sylvester ?? Nun, ohne ins Detail gehen zu wollen.....irgendwie gefielen uns die Planungen von Freunden und Bekannten nicht so richtig, um mitmachen zu wollen.
Wir entschlossen uns also wegzufahren. Vor Jahren waren wir Sylvester in Berlin, am Brandenburger Tor. Das war toll. Ok, aber das kannten wir nun also. London ? Nein, da waren wir erst im Herbst. Aber HALT, PARIS, die Stadt der Liebe. Da waren wir noch nie.
Kurz entschlossen gingen wir ins Reisebüro und buchten eine Busreise. Warum eine Busreise ?
Na, das werde ich vielleicht in einem anderen Bericht erklären, zum Hotel gehört das ja jedenfalls nicht.
RÄUME UND MAHLZEITEN
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Als wir am 29.12.01 am Nachmittag ankamen, setzte uns der Bus auf dem Boulevard de Magenta, Haus Nr. 106, 7510 Paris, ab. Schnell rannten wir mit unseren Taschen auf die andere Straßenseite und marschierten rein, in das Hotel LIBERTEL DE SUEDE. Der erste Eindruck war gut: Ein nettes, unauffälliges Gebäude mit großen Fenstern im Erdgeschoss, einer schmucken kleinen Lobby mit Rezeption und einer kleinen Sesselecke.
Wir bekamen unseren Zimmerschlüssel (die Dame an der Rezeption verstand sogar ein paar wenige Brocken Englisch), und stiegen in den recht kleinen Fahrstuhl.
Schnell wurde die „2“ gedrückt und ab ging´s.
Es empfing uns ein Flur in warmen Farben und unterhaltsamen „Tim und Struppi“ Bildern an der Wand.
Ah, dort war unser Zimmer für die nächsten 3 Nächte.
Schlüssel rein, Tür auf.....die Spannung stieg...und ...positive Überraschung ! Freunde und Arbeitskollegen erzählten, dass gerade in Paris gute Hotels nicht ganz billig sind. Und so erwarteten wir das schlimmste. Aber nein.....abgesehen von recht heftigem Geruch von Desinfektionsmitteln ging das in Ordnung. Natürlich war´s kein Tanzsaal, eher ein Raum für ein Doppelbett, 2 Nachtschränke, ein Schreibtisch und ein Kleiderschrank. Viel Bewegungsfreiheit war nicht vorhanden.
Die Tapeten waren schön, die Bilder liebevoll ausgewählt.
Und nun erst mal das Fenster auf....HUCH ! Ca.2 Meter vom Fenster entfernt stand direkt die nächste Hauswand gegenüber. Naja, was soll´s.....wir sind ja nicht hier, um aus dem Fenster zu gaffen *g*.
Das Badezimmer enthielt Waschbecken, Toilette, Heizung und Dusche. Alles sauber und praktisch.
Ok, andere Länder, andere Sitten. Wasserleitungen waren hier eben „über Putz“ verlegt worden, nicht „unter Putz“, wie es schöner wäre.
Was soll´s.......3 Nächte.....die sind schnell vorüber.
Am nächsten Morgen ging’s dann zum Frühstück. Auch hier ein wenig voreingenommen durch Hinweise von Freunden („Frühstück ist in Paris nichts besonderes, Toast und Marmelade, das war´s!“) gingen wir ins Untergeschoss.
Es empfing uns ein absolut gemütlicher Raum, mit Platz für ca. 15-20 Personen. Und dann ein Frühstücksbuffet!
Croissants, Brötchen, Baquettes, Wurst, Käse, Marmelade, Kaffee, Tee, O-Saft, Multivitaminsaft, Heißer Kakao, Cappuccino, Obst, Yoghurt, Müsli, verschiedene Kelloggs.....und alles was so dazu gehört.
Wir waren echt platt. Es war zwar nicht riesengroß, doch die Auswahl stimmte absolut.
PRIMA PRIMA. Und das war jeden Morgen so.
Das Personal war durchgehend freundlich, man versuchte sogar Englisch zu sprechen. Und das soll in Paris schon was heißen !
Kommen wir nun zur
HOTELLAGE
°°°°°°°°°°°
Anschrift: Boulevard de Magenta, Nr. 106, 7510 Paris,
In der Nähe sind zu Fuß gut erreichbar der Gare du Nord und der Gare de l'Est. Beides sind Bahnhöfe, von denen man aus prima per Metro Ausflüge starten kann.
Zu Fuß zur Stadt ist´s etwas weiter, aber bis zum Rathaus braucht man ca. 25 Minuten, was auch noch vertretbar ist.
Wir wollten Sylvester eigentlich am Eiffelturm verbringen, doch der war weit weg! Und die letzte Metro fuhr um 0:30 Uhr zurück. Nein, das war zu früh und zu weit zum Laufen (ca.7 KM!!). der Reiseführer empfahl Montmartre, eine nettes Stadtviertel in ca. 15 Min. Gehzeit-Entfernung. Dort oben, aber der höchsten Erhebung Paris´steht Sacre Couer, eine Kirche. Vor diesem Gebäude wird auch Sylvester gefeiert, wegen des Stadtpanoramas. Wäre nicht dummerweise Nebel aufgezogen, hätte das auch gestimmt.
Ich würde die Lage des Hotels als In Ordnung bezeichnen. Es war zwar nicht absolut Zentrumsnah, dafür aber ruhig und vielleicht etwas schöner als vergleichbare in der City.
PREISE
°°°°°°°
Tja, ich könnte ja jetzt den Pauschalpreis nennen, aber das bringt euch wohl nicht weiter.
Das Doppelzimmer kosten laut http://www.parisreisen.com/de/prix/0/2/300113/0/hotel.htm momentan 105 €. Pro Zimmer , inkl.Frühstück.
Meiner Meinung nach geht das in Ordnung. Man wohnt dann nun mal in einer Metropole und dort ist´s eben teuer als sonst wo.
FAZIT:
°°°°°°
Ein absolut empfehlenswertes Hotel zu einem fairen Preis. Und auch das Frühstück geht voll in Ordnung ;-) .
Ich würde es jederzeit wieder buchen.
Wieso ist in der Überschrift von einem Schweden die Rede ?
=====================================
Nun, der Hotelname ist schuld dran.......SUEDE heisst „Schwede“...übersetzt also : Hotel des Schweden.
Aber wieso das Hotel so benannt wurde ??? Keine Ahnung ;-)
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-03 08:11:21 mit dem Titel Ein Schwede in Paris: "Libertel Suede"
Zum Ende des letzten Jahres stellte sich –wiedereinmal- die Frage: Was machen wir an Sylvester ?? Nun, ohne ins Detail gehen zu wollen.....irgendwie gefielen uns die Planungen von Freunden und Bekannten nicht so richtig, um mitmachen zu wollen.
Wir entschlossen uns also wegzufahren. Vor Jahren waren wir Sylvester in Berlin, am Brandenburger Tor. Das war toll. Ok, aber das kannten wir nun also. London ? Nein, da waren wir erst im Herbst. Aber HALT, PARIS, die Stadt der Liebe. Da waren wir noch nie.
Kurz entschlossen gingen wir ins Reisebüro und buchten eine Busreise. Warum eine Busreise ?
Na, das werde ich vielleicht in einem anderen Bericht erklären, zum Hotel gehört das ja jedenfalls nicht.
RÄUME UND MAHLZEITEN
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Als wir am 29.12.01 am Nachmittag ankamen, setzte uns der Bus auf dem Boulevard de Magenta, Haus Nr. 106, 7510 Paris, ab. Schnell rannten wir mit unseren Taschen auf die andere Straßenseite und marschierten rein, in das Hotel LIBERTEL DE SUEDE. Der erste Eindruck war gut: Ein nettes, unauffälliges Gebäude mit großen Fenstern im Erdgeschoss, einer schmucken kleinen Lobby mit Rezeption und einer kleinen Sesselecke.
Wir bekamen unseren Zimmerschlüssel (die Dame an der Rezeption verstand sogar ein paar wenige Brocken Englisch), und stiegen in den recht kleinen Fahrstuhl.
Schnell wurde die „2“ gedrückt und ab ging´s.
Es empfing uns ein Flur in warmen Farben und unterhaltsamen „Tim und Struppi“ Bildern an der Wand.
Ah, dort war unser Zimmer für die nächsten 3 Nächte.
Schlüssel rein, Tür auf.....die Spannung stieg...und ...positive Überraschung ! Freunde und Arbeitskollegen erzählten, dass gerade in Paris gute Hotels nicht ganz billig sind. Und so erwarteten wir das schlimmste. Aber nein.....abgesehen von recht heftigem Geruch von Desinfektionsmitteln ging das in Ordnung. Natürlich war´s kein Tanzsaal, eher ein Raum für ein Doppelbett, 2 Nachtschränke, ein Schreibtisch und ein Kleiderschrank. Viel Bewegungsfreiheit war nicht vorhanden.
Die Tapeten waren schön, die Bilder liebevoll ausgewählt.
Und nun erst mal das Fenster auf....HUCH ! Ca.2 Meter vom Fenster entfernt stand direkt die nächste Hauswand gegenüber. Naja, was soll´s.....wir sind ja nicht hier, um aus dem Fenster zu gaffen *g*.
Das Badezimmer enthielt Waschbecken, Toilette, Heizung und Dusche. Alles sauber und praktisch.
Ok, andere Länder, andere Sitten. Wasserleitungen waren hier eben „über Putz“ verlegt worden, nicht „unter Putz“, wie es schöner wäre.
Was soll´s.......3 Nächte.....die sind schnell vorüber.
Am nächsten Morgen ging’s dann zum Frühstück. Auch hier ein wenig voreingenommen durch Hinweise von Freunden („Frühstück ist in Paris nichts besonderes, Toast und Marmelade, das war´s!“) gingen wir ins Untergeschoss.
Es empfing uns ein absolut gemütlicher Raum, mit Platz für ca. 15-20 Personen. Und dann ein Frühstücksbuffet!
Croissants, Brötchen, Baquettes, Wurst, Käse, Marmelade, Kaffee, Tee, O-Saft, Multivitaminsaft, Heißer Kakao, Cappuccino, Obst, Yoghurt, Müsli, verschiedene Kelloggs.....und alles was so dazu gehört.
Wir waren echt platt. Es war zwar nicht riesengroß, doch die Auswahl stimmte absolut.
PRIMA PRIMA. Und das war jeden Morgen so.
Das Personal war durchgehend freundlich, man versuchte sogar Englisch zu sprechen. Und das soll in Paris schon was heißen !
Kommen wir nun zur
HOTELLAGE
°°°°°°°°°°°
Anschrift: Boulevard de Magenta, Nr. 106, 7510 Paris,
In der Nähe sind zu Fuß gut erreichbar der Gare du Nord und der Gare de l'Est. Beides sind Bahnhöfe, von denen man aus prima per Metro Ausflüge starten kann.
Zu Fuß zur Stadt ist´s etwas weiter, aber bis zum Rathaus braucht man ca. 25 Minuten, was auch noch vertretbar ist.
Wir wollten Sylvester eigentlich am Eiffelturm verbringen, doch der war weit weg! Und die letzte Metro fuhr um 0:30 Uhr zurück. Nein, das war zu früh und zu weit zum Laufen (ca.7 KM!!). der Reiseführer empfahl Montmartre, eine nettes Stadtviertel in ca. 15 Min. Gehzeit-Entfernung. Dort oben, aber der höchsten Erhebung Paris´steht Sacre Couer, eine Kirche. Vor diesem Gebäude wird auch Sylvester gefeiert, wegen des Stadtpanoramas. Wäre nicht dummerweise Nebel aufgezogen, hätte das auch gestimmt.
Ich würde die Lage des Hotels als In Ordnung bezeichnen. Es war zwar nicht absolut Zentrumsnah, dafür aber ruhig und vielleicht etwas schöner als vergleichbare in der City.
PREISE
°°°°°°°
Tja, ich könnte ja jetzt den Pauschalpreis nennen, aber das bringt euch wohl nicht weiter.
Das Doppelzimmer kosten laut http://www.parisreisen.com/de/prix/0/2/300113/0/hotel.htm momentan 105 €. Pro Zimmer , inkl.Frühstück.
Meiner Meinung nach geht das in Ordnung. Man wohnt dann nun mal in einer Metropole und dort ist´s eben teuer als sonst wo.
FAZIT:
°°°°°°
Ein absolut empfehlenswertes Hotel zu einem fairen Preis. Und auch das Frühstück geht voll in Ordnung ;-) .
Ich würde es jederzeit wieder buchen.
Wieso ist in der Überschrift von einem Schweden die Rede ?
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Nun, der Hotelname ist schuld dran.......SUEDE heisst „Schwede“...übersetzt also : Hotel des Schweden.
Wieso das so heisst ??? Keine Ahnung ;-)
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-03 09:42:20 mit dem Titel Schon eine Idee für Sylvester ?? :-)
Es war im Dezember, im Dezember des Jahres 2001. Und wie jedes Jahr musste diese Frage kommen: Was machen wir eigentlich Sylvester ????
Kurz entschlossen fragten wir im Freundes- und Bekanntenkreis herum, was dort geplant war. Tja, viel kam dabei nicht heraus, eigentlich gar nichts.
Evt. wollte man mal zu Hause bleiben, oder aber mit den Kindern feiern (!!!!) oder ab in die Disco gehen. Nun, darauf hatten wir eigentlich keine Lust.
Ein Altstadtbesuch in Düsseldorf, ja, das war schon mal gut, also wäre das ja durchaus eine Idee. Aber zu zweit ? Nein, das bringt´s wohl nicht.
Liebe Leser, nicht, dass ich was gegen „Ältere“ habe, aber ich finde, gerade an SYLVESTER merkt man, dass jeder irgendwie älter wird. Plötzlich sind Kinder da und es heißt......“nein, Sylvester möchten wir mit den kleinen feiern, sonst geben wir die gerne mal zu Oma und Opa (sogar Weihnachten !).....aber Sylvester ?? NEIIIIIN“ Oder aber......“och, Altstadt...nö, das ist immer so voll an Sylvester dort....nö, mag nicht.“.
Nun werde ich ja langsam auch älter, aber naja......irgendwie will man ja doch noch irgendwas unternehmen.
Nach einer grummeligen Nacht frühstückte ich am nächsten erst mal im Büro und las Zeitung.
URBAN REISEN bot eine Sylvesterreise nach Berlin oder Paris an. Berlin, da waren wir Sylvester schon mal, also eher zweitrangig. Aber Paris....hm,da waren wir ja noch nie !
Das wär´s.... .
Ab ins Reisebüro und gebucht. Prima.
Zwei Tage später kam die schriftl. Bestätigung. Ab zur Bank und Geld überwiesen. Kaum bin ich zu Hause klingelt das Telefon: URBAN REISEN. „Leider müssen wir mangels Teilnehmerzahl die Reise absagen !!!“.
Ja spinn ich denn ???
Ein Blick in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen bestätigen meinen Verdacht: Der Reiseveranstalter durfte das sogar. MIST.
Also, am nächsten Tag wieder ins Reisebüro......kurz und gut, am 21.12.2001 haben wir dann über den Veranstalter HAFERMANN REISEN eine 3 Tages (bzw. Nächte-)reise nach Paris gebucht.
Busfahrt mit Unterbringung im „Hotel Libertel de suede“ (vgl. ggfs. gesonderten Bericht). Preis: 429,- DM p.P. inkl. Stadtrundfahrt.
Wir wurden in unserem Wohnort Oberhausen per Taxi abgeholt und dann nach Duisburg gebracht, dort stiegen wir in den Bus ein. Ab gings nach Kölle. Dort trafen sich mehrere Hafermann Busse und die Passagiere wurden je nach Paris-Hotel auf die Hotel aufgeteilt. So wurden große Kurvereien in Paris vermieden. Gut durchdacht.
Nach insgesamt ca. 8,5 Stunden Fahrt ( mit Stau und Schneefall) kamen wir am 29.12.01 um ca. 15 Uhr in Paris an.
Das Hotel gefiel uns gut, wir packten die Tasche aus und marschierten ab in Richtung Zentrum. Auch wenns langsam dunkel wurde, wir wollten jedenfalls die Stunden nutzen. Außerdem mussten wir ja noch Franz.Francs holen, in Deutschland war nichts mehr aufzutreiben. Und bis zum 1.1.02 (EUROLAND ;-) ) war es ja noch etwas hin *g*.
Also, ab zum nächsten Geldautomaten...mal lieber nicht zu wenig holen, Freunde sagten, Paris sei sehr teuer.
Das konnten wir uns gut vorstellen, denn im Herbst 2001 hatten wir die Preise von London (vgl. ggf. entsprechenden Bericht) kennengelernt und somit war für uns alles vorstellbar ! ! !
Aber ich kann es vorweg nehmen.....Paris ist gar nicht so teuer. Eintrittspreise sind annehmbar, wenn überhaupt welche anfallen. In London mussten wir teilweise 15,- DM p.P. zahlen, nur um in eine Kirche (!!) zu kommen. In Paris gibt´s das zum Nulltarif. Notre Dame und Sacre Cour........KOSTENLOS ! Wow, wer hätte das gedacht.
Aber ich will mal der Reihe nach anfangen:
Unsere Zeit war beschränkt, also wollten wir das Optimale rausholen:
29.12.01:
Ab ins halbdunkle Paris....Notre Dame beleuchtet, das hat schon was. Das Centre Pompidu sieht abends besser aus als tagsüber, aber das ganze Gebäude (ein modernes Museum) ist ohnehin Geschmackssache.
In der Ferne sah man den Eiffelturm, zumindest für den ersten tag unerreichbar weit weg. Naja, es musste ja nicht alles auf einmal erledigt werden.
Ein wenig um das Rathaus (samt Schlittschuhbahn) gebummelt, den Louvre beleuchtet angeguckt......ja, das hatte alles schon was. Die Seine wurde farbig angestrahlt, ebenso dortige Brücken....SCHÖN.
Dann gings Pizza essen. Mit 15,- DM für die Champ.Pizza war es nur unerheblich teuer als hier. Wir waren verwundert.
30.12.01:
Vormittags war die Stadtrundfahrt angesagt. Recht gekonnt fuhr uns der Busfahrer quer durch die Stadt: Wir sahen sämtliche Highlights.....das Moulin Rouge, Notre Dame, Champs Elysee, den Triumpfbogen, den Place de la Concorde, das Pantheon, den Invalidenpalast und und und und...........unser Reiseführer war klasse. Er lebte einige Jahre in Paris und hatte prima Hintergrundwissen. Sowas ist viel wert, kann ich euch sagen.
Die Rundfahrt endete am Eiffelturm. Dort begann unser „freier Nachmittag“. Für den Abend wurde für einen Aufpreis von 10,- DM eine sog. „Lichterfahrt“ angeboten: Mit dem Bus durch das dunkle, aber beleuchtete Paris. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen.
Ok, da standen wir nun am Wahrzeichen von Paris, dem Eiffelturm. Nicht ganz so mächtig wie man sich das vorstellt, aber schon beeindruckend. Natürlich wollten wir raus. Klar, wenn man schon mal dort ist....HOPPLA, die Menschenschlangen vor den 4 Kassen waren unendlich lang. Aber, höhö, dort war eine Schlange....die war nur halb so lang wie die anderen, sind die Menschen denn blöd ?? Wieso stellen die sich dort an, wo sie länger warten müssen ???????????? Kapier´ich nicht. OK, bereits nach 40 Min kamen wir in die Sichtweite des „Ticketverkaufsschalters“. Ohje.....was steht denn da ??? Schnell den Übersetzer rausgeholt und der Wahrheit ins Auge geblickt:
Kein Wunder, dass die Schlange so kurz war: HIER KONNTE MAN NUR EINRITTSKARTEN FÜR DEN TREPPENAUFSTIEG KAUFEN, nicht für die Fahrstühle.
*schluck*.
OK, kurz mit der Frau beratschlagt und es war beschlossen: WIR BLIEBEN und wollten hochlaufen. Für umgerechnet 6,- DM wurde uns Einlass gewährt und es begann......aber es endete auch bald. Sooooooooooo hoch kann man da gar nicht laufen, nur bis zur zweiten von insgesamt 3 Plattformen. Bis zur Dritten konnte man fahren, wenn man warten und zahlen wollte. Wollten wir nicht, denn wir waren vormittags schon auf einem Hochhaus, das uns einen herrlichen Überblick auf Paris gewährte.
OK, Eiffelturm war damit erledigt. Und nun ? Zur Lichterrundfahrt wollte man sich an der Anlegestelle der Ausflugsboote treffen.
Also mussten wir zur City. Zu Fuß ? nein, wir holten Tickets und fuhren mit der Metro.
Ein tolles und preisgünstiges System...man fragt sich, wieso man sowas nicht in Deutschland hinbekommt.
Angekommen in der City holten wir uns erst einmal ein Baquette. MITTAGSPAUSE.
Anschließen bummelten wir nochmal über den Place de la Concorde, gingen zum Triumpfbogen und zum Louvre. TOLL.
Die Zeit verging schnell, abends traf man sich und die Lichterfahrt begann. Schön, sehr schön, auch das lohnte sich. Tolle alte Gebäude, in bunten Farben angestrahlt, beleuchtete Cafés.........einfach toll.
31.12.01
Putzmunter genossen wir unser reichhaltiges Frühstück und los gings. Der Tag war frei, wir wollten auf eigene Faust die Stadt erkunden. Wir schlenderten durch Montmartre und ließen es uns gut gehen. Wir schauten uns die großen Kaufhäuser an und staunten immer und immer wieder darüber, dass paris nur aus alten schönen Häusern zu bestehen schien. Kein Wunder, Paris hat nie irgendwelche Bombenangriffe erlebt.
Der Tag verging, der Abend kam: SYLVESTER !
Wir gingen Essen, zum Pizza Hut, das weiß man, was man hat *g*.
Auch dortige Preise waren nur geringfügig höher als in Deutschland.
DOCH HALT, eines hab ich vergessen: Wir waren nachmittags in der Innenstadt einen Cappuccino trinken: 9,- DM p.P. !!!!!! Ohne weiteren Kommentar ! Offenbar wird man in totaler Citylage doch abgezockt !
Zur Jahreswende wollten wir eigentlich zum Eiffelturm, aber wir erfuhren, dass von dort um 0:30 Uhr die letzte Metro Richtung Hotel fuhr. Entfernung zu Fuß: ca. 9 KM ! Zu weit. Taxi ? Wohl kaum zu bekommen und wenn: ZU TEUER. Also hörten wir auf den Reiseführer und wir gingen zu Sacre Couer. Einen tollen Überblick über die Stadt, sollte man –von Paris´ höchster Erhebung- haben. Stimmte, bis um 23:30 Uhr Nebel aufzog :-( . Egal, die Stimmung war trotzdem gut. Wir hatten Sekt und Baguette dabei und schauten uns das Treiben an. Hauptsächlich Touristen tummelten sich dort um mit recht kleinem Feuerwerk das Jahr 2002 zu begrüßen.
Und eisekalt wars auch. Aber egal, wir hatten Spaß, lernten andere Länder und andere Sitten kennen.
01.01.2002
Wir konnten ausschlafen....danach die Tasche packen und wurden am späten Vormittag abgeholt. Mit dem Bus ging es dann erneut nach Notre Dame, diesmal mit Innenbesichtigung.
Anschließend gings mit dem Bus gen Heimat.
Auch auf der Rückfahrt traf man sich mit anderen Bussen und die Organisation schien sehr vernünftig zu sein.
FAZIT:
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Paris ist eine tolle, wunderschöne Stadt. Wir werden bestimmt nochmal hinfahren, das steht fest. 3 Tage sind zu wenig, um all die netten kleinen Straßen kennenzulernen, all die Sehenswürdigkeit angemessen zu begutachten.
Aber für den Anfang war das schon mal optimal.
Auch ein Kompliment an Hafermann Reisen.
Durchdachte Organisation und ein engagierter Reiseleiter rundeten den Kurztrip ab.
15 Bewertungen, 2 Kommentare
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19.04.2002, 15:22 Uhr von LosGatos
Bewertung: sehr hilfreichich habe auch mal - ist wohl schon 25 Jahre her - Sylvester in Paris verbracht, allerdings auf privater Feier. Salut
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03.04.2002, 11:51 Uhr von guardien
Bewertung: sehr hilfreichmassiv text, oder?;) hey... "YOPIUSER- WIE SIND SIE WIRLICH?" auf le-guardien-TV. viel spaß:)
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