Paris Testbericht

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Erfahrungsbericht von sili74

Die schönste Stadt der Welt

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

PARIS, die Stadt der Liebe. Ja, unbestritten! Paris ist die Stadt der Liebe. Paris kann wirklich sehr romantisch sein. Und doch ist dies nicht der Grund warum es mich immer wieder nach Paris zieht. Bis jetzt war ich nämlich „nur“ mit Freunden und meinem Bruder dort. 3 x war ich schon in Paris und es war bestimmt noch nicht das letzte Mal. Es war jedes Mal wunderschön. Paris hat ein ganz besonderes Flair, das man (fast) überall wo man geht und steht wahrnimmt.
Seite Tagen schreibe ich jetzt schon an diesem Bericht und immer wieder fällt mir noch etwas ein was ich euch unbedingt sagen möchte. Aus diesem Grund hat mein Bericht inzwischen eine sehr zeitaufwendige Länge. Ich habe den Bericht deshalb in „Kapitel“ eingeteilt, damit nicht jeder von euch alles lesen muss (obwohl mich das natürlich freuen würde *gg*), sondern sich das aus meinem Bericht herausholen kann, was ihn besonders interessiert.

Kapitel 1 „Die Ankunft“
Kapitel 2 „Die Landpomeranze in der Großstadt“
oder „Wie mir die Metro half mich in Paris zurecht zu finden“
Kapitel 3 „In den Bann gezogen“
Kapitel 4 „Von den Tiroler Bergen zu Eiffelturm und Seine“ oder „Paris und seine beeindruckenden Bauten und Gärten“
Kapitel 5 „Das Fazit“ oder „Ich komme bestimmt wieder“


Beginnen wir also ganz am Anfang wie es sich gehört bei

Kapitel 1
*******
Ich und meine Begleiter landeten also in Paris - auf dem bekannteren der beiden Flughäfen, Charles de Gaulle. Kaum hatten wir unser Reisegepäck vom Laufband geholt, versuchten wir gleich uns mal zu orientieren – was auf genanntem Flughafen wirklich nicht schwer ist. Eilig zum nächsten Informationsstand, gab man uns bereitwillig (auf Englisch) Auskunft darüber, dass direkt vor dem Flughafengebäude die sogenannten Roissy-Busse alle 15 Minuten ins Zentrum von Paris fahren würden.
Hier machte man uns auch gleich mit dem Paris Visitor Ausweis bekannt. Der ist eine feine Sache. Mit dieser Karte ist es möglich für eine bestimmte Zeit (in meinem Fall 5 Tage) alle öffentlichen Verkehrsmittel in Paris zu benutzen, ohne immer wieder Fahrkarten zu lösen. Kostenpunkt umgerechnet EUR 35,00 – die haben wir doch gleich investiert, was wir nicht bereut haben. Rein in den nächsten Roissy-Bus und ab ins Zentrum.


Kapitel 2
*******
So da standen wir nun. Haltestelle Paris Etoile Ecke Av. Carnot und mussten in die Rue irgendwas in unsere bescheidene Unterkunft. Wir zogen also unseren Stadtplan heraus auf der wir während des Fluges schon die Straße, wo unser Hotel war, markiert hatten. Im nächst besten Geschäft fragten wir nun wie wir wohl dorthin kommen würden. Die Dame sagte uns wir müssten nur ein paar Meter die Strasse runter, zur nächsten Metrostation gehen. Sie nannte uns die Linie und die Richtung in die wir fahren mussten. Klang einfach. Und zu unserer Überraschung war es das auch. Die Metro ist einfach ein Hit!
An dieser Stelle möchte ich nun aber zuerst eine Lanze für die Pariser brechen. So gut wie jeder hat uns (entgegen aller Voraussagen) auf englisch Auskunft gegeben, und war bestrebt uns zu helfen. Sogar als wir einmal nicht um Hilfe baten sondern einfach nur so dastanden und die Köpfe ratlos in unseren Stadtplan und den Metro-Plan steckten, blieb ein freundlicher älterer Herr stehen, und fragte ob er uns helfen könne. Echt nett!

Nun aber zurück zur Metro. Was ist die Metro eigentlich? Und wie geht es da unten zu?
Die Metro – eigentlich Metropolitain – ist nichts anderes als eine U-Bahn, die unterirdisch das Zentrum von Paris bis hinaus in die Außenbezirke verbindet. Sie ist das schnellste, billigste und sicherste Verkehrsmittel in Paris. Kein Punkt in Paris ist weiter als 500 Meter von der nächsten Metro-Station entfernt. Es gibt ganz kleine und schmuddelige Metro-Stationen. Aber auch ganz große, gut ausgebaute mit reichlich Einkaufsmöglichkeiten. Manche Stationen sind künstlerisch gestaltet. Besonders die Metro-Stationen der bekanntesten Sehenswürdigkeiten, lassen sofort erkennen, dass man sein Ziel – die jeweilige Sehenswürdigkeit erreicht hat, da sie dem entsprechend dekoriert und gestaltet sind.
In den Metro-Stationen und Zügen trifft man die verschiedensten Leute. Das hat mir auch sehr gefallen. Die verschiedensten Kulturen, die verschiedensten Menschen mit den verschiedensten Zielen. Ein Bettler, der durch das Spielen auf seiner Gitarre ein paar Franc verdienen will, der Banker mit Krawatte und Aktenkoffer; sie alle warten miteinander auf die Metro und sitzen nebeneinander in den Zügen. Sehr interessant zu beobachten!
Es gibt 14 Metro-Linien, die durch Nummern und die jeweiligen Endstationen gekennzeichnet sind. Genau diese Nummern sind dann auch in allen Straßenkarten und Stadtplänen verzeichnet. Man erhält auch überall ganz einfach kostenlos einen Metro-Plan, auf dem alle Lienen und deren Endpunkte bezeichnet sind. Um ein bestimmtes Ziel zu erreichen richtet man sich immer nach der Endstation der Metro-Linie, um nicht in die falsche Richtung zu fahren – was uns am Anfang ein oder zwei Mal passiert ist. Peinlich!
Die Metro-Züge verkehren je nach Tageszeit im Zwei- bis Sieben-Minuten-Takt und fahren von 5.30 Uhr bis 1 Uhr. Aber nicht alle Linien. Hier ist etwas Vorsicht geboten. Im schlimmsten Fall kann man sich ja aber auch mal ein Taxi nehmen.


Kapitel 3
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Im Handumdrehen fanden wir uns in Paris zurecht und fühlten uns total wohl.
Paris übte auf mich von Anfang an einen ganz besonderen Reiz aus. Wie gesagt – obwohl ich noch nie in dieser Stadt war, eigentlich überhaupt noch nie vorher in einer so großen Stadt, fühlte ich mich auf Anhieb wohl.
Selbstverständlich war ich, wie wahrscheinlich die meisten Touristen, zuerst einmal von den bekannten Sehenswürdigkeiten fasziniert, von denen ich euch einige in der Folge kurz beschreiben möchte. Ja, ich wurde von Eindrücken geradezu überschüttet. Die geheimnisvollen Welten von Paris, blieben mir bei meinem ersten Besuch noch mehr verborgen. Und doch - die Stadt der Lebensfreude und des Abenteuers, der Kunst und Kultur, der exquisiten Küche und der architektonischen Meisterwerke zog mich sofort in seinen Bann.

Die Sehenswürdigkeiten, die ich euch jetzt kurz vorstelle, sind nur ein ganz kleiner Abriss von all dem, was es in Paris zu sehen gibt. Und auch meine Informationen und Eindrücke dazu, sind nur ein Bruchteil, dessen was ich zu erzählen hätte. Aber ich will ja kein Buch schreiben sondern einen Bericht. Und ich will euch beim Lesen ja auch nicht ermüden. Deshalb versuche ich mich wirklich kurz zu fassen.

DER EIFELTURM
Der nach zweijähriger Bauzeit, am 6. Mai 1889 eingeweihte Eiffelturm ist das Wahrzeichen von Paris. Obwohl Gustave Eiffel, nach damaliger Meinung, mit der 300 m hohen, nackten Dame aus Stahl das Stadtbild von Paris verschandelte, kann man sich Paris heute ohne den Eiffelturm nicht mehr vorstellen. 7175 Tonnen Eisen wurden für den Turm verbaut. Der Eiffelturm ist mit Aufzügen ausgestattet, sodass man die mehreren hundert Stufen nicht zu Fuß hinaufgehen muss. Auf der zweiten von drei Plattformen gibt es auch ein Restaurant mit sehr guter Küche und traumhaft schöner Aussicht. Am Abend ist der Eifelturm wunderschön und romantisch beleuchtet.
Auf dem Eiffelturm war ich insgesamt glaub ich mindesten 6 mal. Einfach nur um hinunter zu sehen, die Aussicht zu genießen und zu träumen.
Ja, Paris ohne Eifelturm wäre nur halb so schön.

ARC DE TRIOMPHE
Mit seinen 50 Metern Höhe und 45 Metern Breit kann man den protzigen Bau zur Verherrlichung der Siege Napoleons am oberen Ende der Prachtstrasse Champs-Elysées nicht übersehen. Der Triumphbogen, ist eine Art Nationalheiligtum. Von oben hat man einen schönen Blick auf den Wahnsinnsverkehr der Place de l´Eltoile, wo zwölf Avenuen, darunter die Champs-Elysées, sternförmig zusammenlaufen.
Der nächtliche Blick vom Arc de Triomphe auf die Champs-Elysees und den dahinterliegenden, beleuchteten Eifelturm ist atemberaubend schön.

VERSAILLES
Sonnenkönig Ludwig XIV hat sein ganzes Leben lang an Schloss, Gärten und Gartenschlösschen bauen lassen. Er hat einen Großteil der Staatsfinanzen dafür verwendet. Das französische Königtum war damals auf dem Höhepunkt seiner Macht und Versailles war sein glanzvoller Ausdruck.
Im Schloss sind meiner Meinung nach die sehenswertesten Bereichte:
die Prunkgemächer, der Spiegelsaal und die privaten Gemächer von Ludwig XIV.
Im Versailles ist immer extrem viel Andrang, deshalb ist es sinnvoll schon sehr früh zu kommen, wenn man das Schloss mit einer Führung besichtigen will.
Wunderschön sind auch die Parkanlagen. Die mehr als 100 Hektar Park und Gärten mit herrlichen Durchblicken auf das Schloss, die Wasserbecken und die Statuen sind ein wahrer Genuss.

NOTRE-DAME
Victor Hugo hat dieses Meisterwerk der Gotik weltberühmt gemacht. Hier wurden Könige und Königinnen gekrönt. Besonders schön ist die Fassade mit den drei Portalen und den beiden stumpfen Türmen sowie den drei Rosettenfenstern.
Schöner als das Innere von Notre-Dame, der etwas sehr düster ist, ist der Aufstieg auf den 68 Meter hohen Turm, weil man dann die interessanten Wasserspeier und das ganze Bauwerk sieht, aber auch wegen des Blicks auf die Seine-Inseln und die Dächer von Paris.

SACRÉ-COEUR und MONTMARTRE
Der schneeweiße Dom wurde Ende des 19. Jahrhunderts als Zeichen der Sühne und Symbol patriotischer Erneuerung erreichtet. Das romano-byzantinische Kuppelwerk, das an eine Torte mit Puderzucker erinnert, gehört zu Paris fast wie der Eifelturm. Das Innere der Kirch bietet wenig Interessantes. Für mich ist das Innere von Sacré-Coeur jedoch bei weitem schöner als das von Notre-Dame. Es ist niederer, heller und einfach freundlicher.

Wer die 237 Stufen nicht scheut, hat von dem auf dem 130 Meter hohen Hügel Montmartre gelegenen Sacré-Coeur eine herrliche Aussicht auf das gesamte Künstlerviertel. Von dort obern kann man auf der anderen Seite von Montmartre romantische, „verwunschene“ Gärten und Gassen entdecken.


Kapitel 5
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Obwohl es noch eine Vielzahl von Dingen zu berichten gäbe – von der Oper, Grande Arche, la Défense, dem Dom de Invalides, den Katakomben, dem Centre Pompidou, Pont Neuf, Montpranasse, den Museen und Galerien, den Parks und Gärten und nicht zuletzt dem Disneyland möchte ich meinen Rundgang hier beenden.

Paris ist eine magische Stadt. Sie zieht mich an wie ein Magnet. Und auch wenn mein letzter Besuch schon 3 Jahre zurückliegt, werde ich doch so bald wie möglich wiederkommen.
Vielleicht sehen wir uns ja einmal – in der schönsten Stadt der Welt.
Ein Besucht lohnt sich!

23 Bewertungen, 5 Kommentare

  • cosima:-)

    30.05.2002, 14:22 Uhr von cosima:-)
    Bewertung: sehr hilfreich

    Die schönste Stadt der Welt- mit Abstand!!!

  • smudo1

    22.04.2002, 16:44 Uhr von smudo1
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich fahr Mai inzwischen auch schon zum dritten Mal nach Paris, diesmal zwar nur für drei Tage, aber die sind vollgepackt mit den letzten Sehenswürdigkeiten, die ich noch nicht bestaunt hab! Nur den Eiffelturm tu ich mir nicht noch mal an ;-)

  • anonym

    15.04.2002, 22:55 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich liebe Paris und bin jedes Jahr mindestens ein verlängertes Wochenende da.

  • ironeye

    30.03.2002, 18:18 Uhr von ironeye
    Bewertung: sehr hilfreich

    toller bericht.

  • tina123

    30.03.2002, 18:03 Uhr von tina123
    Bewertung: sehr hilfreich

    Vielleicht solltest du noch dazu schreiben, dass man auf den Montmartre auch mit einer Art Lift, bzw. Mini-Bergbahn hochfahren kann.