Paris Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Spocht
Spocht in Gefahr: PARIS!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Spocht in Gefahr: Paris!
Ganz Gallien ist bekannt. Ganz Gallien? Nein, ein kleines Dorf an der Seine ist mir noch weitgehgend unbekannt. Zeit, das Völkchen, das da lebt, ein wenig besser kennenzulernen. Und zwar live- Reiseführer lesen kann doch jeder. Daher ein kleiner Bericht mit ein paar Tips.
Also- die Anfahrt. Eigentlich relativ simpel, A5, A66, dreimal um Mainz und Wiesbaden drumherum, Richtung Saarbrücken, und ab gehts über die Grenze.
Mit Spocht reisen heißt clever reisen: Höhö, von kurzen Frankreich-Trips (Elsass) war mir bekannt, daß der Sprit in Gallien teuer ist. Also kurz vorher in Deutschland nochmal raus und vollgetankt.
Mit Spocht reisen heißt aber auch teuer reisen: kurz hinter der Grenze runter von der Autobahn, um zum Mittagessen was einzukaufen. Und was muß ich festestellen?
1.) Oh, auch in Frankreich gilt der Euro.
2.) Oh, man sieht hier deutlich daß der Sprit hier weniger kostet als in Deutschland. Scheiße. Aber eine Garantie darauf geb ich keine *g*
Dann gings weiter auf der Autobahn. Und die erste brenzlige Situation: Kleine Gefahrenhinweisschilder ("PEAGE"). Hier ist Vorsicht geboten! Denn kurz darauf kommen feste Straßenkontrollpunkte, und man wird immer -IMMER-! rüde angehalten und muß Geld bezahlen. Und zwar nur bezahlen- denn was man falsch gemacht hat, sagt einem keiner, so daß man auch bei der nächsten Gefahrenwarntafel zahlen muß- auch wenn man noch so vorsichtig und vorschriftsgemäß fährt.
(Wer's bis eben noch nicht gerafft hat: "PEAGE" bedeutet Autobahngebühr, ein weitverbreitetes Übel in Frankreich - Tschuldigung, Spocht.)
So, die Route führte also an Reims, Metz und Verdun vorbei (für die Reihenfolge möchte ich jetzt auch nicht die Hand ins Feuer legen), und irgendwann nähert man sich Paris. Woran man das merkt? Die GEschwindigkeit wird auf 110 begrenzt, es werden mehr Spuren, mehr Autos, und wer genau aufpaßt, sieht es auch an den Entfernungsschildern.
Wir hatten Glück, da die französische A4 genau an da auf den Peripherique (Stadtautobahn) stößt, wo wir auch abfahren mußten- ab da konnten wir uns also in den Stadtverkehr stürzen. Hurra!
Und das ist in der Tat eine weitere Gefahr; Beulen sind nicht weiter schlimm (zumindest in den Augen derer, die sie reinfahren; auch die anderen scheinen sich nicht gar so drüber aufzuregen wie wir Teutonen), es wird etwas enger gefahren, und entgegen allen Gerüchten wurde erstaunlich wenig gehupt. Und wenn man denkt, gleich knallt man an den Außenspiegel des Nachbarn, fährt eben noch mal ein Moped vorbei.
Die spinnen, die Gallier!
Naja, das Hotel haben wir dann relativ schnell gefunden (IBIS in der Nähre des Place de la Bastille) und Plan B ausbaldowert: Parkplatz suchen, einchecken, zurück zum Auto, Gepäck holen. Soviel zur Theorie.
Praxis: GEFÄHRLICH wenig Parkplätze. Und oft noch mit Parkschein! Ergo: Ehrenrunde gedreht, das Viertel begutachtet und sofort in die Tiefgarage. Sicher- und kostenpflichtig- aber das ist die Sache wert, ehrlich.
Das Hotel war soweit gut, ordentliches Zimmer, ordentlich möbliert, sogar ein deutscher Sender (RTL), nur etwas klein.
Das Frühstück (in Frankreich selten inbegriffen): 6 Euro pro Nase, Buffet mit Croissants, und Pain au Chocolat (GEFAHR! Kalorien!!), Baguette, Kaffee, Saft- kurzum, alles, was satt macht.
So dann, ausgepackt, und los gings: zur nahgelgegenen Metro. Hier lauerte die nächste Gefahr: die Tickets. Zur Sache:
Mit Spocht reisen heißt clever reisen: Einzelne Fahrscheine kaufen? Viel zu teuer! Daher sofort zwei Wochenkarten am Automaten (Toll: die akzeptieren die Eurocard, da kann sich der Scheiß-RMV mal ein Scheibchen abschneiden- glaube ich)
Mit Spocht reisen ... s.o. : Die Wochenkarten gelten natürlich nicht einfach die nächsten 7 Tage, sondern von Montag bis Sonntag. Heißt: Wer wie wir Samstags die Karte kauft, hat zwei Tage verschenkt. TIP: Lieber zehn Karten auf einmal kaufen; die sind dann etwas billiger, und wer sich auch ein paar SAchen mal zu Fuß anschaut, kommt so ungefähr mit dem selben Geld aus.
Sehenswert: der Verkehr. Aber auch: die Metro. So verschachtelte Gänge erinnern einen unwillkürlich an diesen doofen Ford-Spot: Rein-Rauf-Runter-Raus. Noch ein paar mal mehr "Runter" und "Rauf" und "links" und "rechts", so muß man sich das vorstellen.
Jaja, die Metro: Etwas ungewohnt die Personenvereinzelungsanlagen, aber ansonsten sehr verläßlich. Wenn ich die Taktfrequenzen mit denen in Frankfurt (Sch.. - halt, hatten wir ja oben schon mal) vergleiche, und zwar spätabends- absolut klasse. Lustig auch: jede Menge 3-4 Mann-Combos, die live in der Bahn spielen. Waren gar nicht schlecht. Bis auf den gefährlich lauten Saxophon-Spieler, der unbedingt noch Hintergrund-Musik, Mikro und Verstärker braucht. Lief dann eher auf Guten-Morgen-Gute-Laune-Hotel-Frühstückszimmer-Berieselungsmusik raus; nicht ganz mein Fall. Naja.
Wo waren wir? Ach so, ja: Sehenswert. Also der Verk- weiter. Der Eifelturm: es geht nicht ohne. Nicht ohne? Warten natürlich. Drollig die fliegenden Händler. Und die (man verzeihe es mir) japanischen Reisegruppen, die wie in allen schlechten Vorurteilen alles fotografieren- und zum Teil für den Mitteleuropäer ungewohnte OP-Masken tragen ("Salü, Missjöh le Schapanois, mäh die Lüft ißi in Pari et tre tre gut- no Mündschütz, silwuplait!" Mal sehen, ob sich das rumspricht...)
Also- Eifelturm. Wer ihn geshen hat, Paris auch noch von oben sehen will, sollte sich überlegen, ob er nicht vielleicht auch hochlaufen kann- doch, doch, das geht; es ist auch gesünder, billiger, und die Schlangen sind kürzer. Und noch n Tipp: Von der Höhe her vergleichbar ist auch ein Hochhaus, dessen Name mir jetzt nicht einfaällt (Montparanass oder so)- viel weniger Schlangen.
Lustig auch eine Fahrt auf der Seine mit dem Schiffscheböötsche: direkt gegenüber vom Turm gehts los. Nicht so empfehlenswert Boote der Linie "Bateau Mouche" oder so; hier werden die Sehenswürdigkeiten nicht in Deutsch angesagt, sondern nur in Französisch, English, Spanisch und natürlich Japanisch. Aber wofür gibts Reiseführer? Noch n Tip: Abends fahren. Ist einfach netter!
Der Louvre: Nein, ich war nicht drin. Aber allein schon der Innenhof ist nett: die Glaspyramiden sehen schon toll aus.. Und groß ist das Ding.... Hölle, Hölle.
Weiter klasse: La Defense. Ein futuristisch anmutendes Büroviertel, nach hinten abgegrenzt durch den großen Bogen (So ne Art Hohler Würfel, nett.) Von dort aus kann man auch über die verlängerte Champs Elysees bis zum Triumphbogen schauen. Etwas lästig: der Bahnhof hat zwar Toiletten, diese waren auch ausgeschildert, aber alle zu. Doof, das, wird man doch so genötigt, ein Mc-D-Restaurant (Burger King: Fehlanzeige. Schade!) aufzusuchen, um sich zu erleichtern- und wenn man da ist, kann man auch gleich was Essen. GEFAHR!
Zurück fährt man dann wieder ein bis sieben Stationen mit der Metro. Am besten am Triumphbogen aussteigen und ein paar Meter die Schohsälli- Champig- Chompsl- die Hauptstraße flanieren. Ruhig mal in die Geschäfte schauen und sich freuen: Zumindest billiger scheint es in Deutschland zu sein. Tip: im DisneyStore (auf der linke Seite, Stadteinwärts gesehen) am besten schon die Tickets für Eurodisney besorgen- dann steht man da nicht mehr so lange an und kann schon zur zweiten Schlange vorrücken.
Sehenswert auch: Sacre Coeur in Montmatre. Toller Blick über die Stadt- und von unten auf den Hügel hoch. Die Kirche hat mir persönlich besser gefallen als Notre Dame. Geschmackssache. GEFAHR: Fliegende nette Menschen, die einem unbedingt ein Bändhcen um die Hand flechten wollen.
Und wer da schon in der Nähe ist: Das Pantheon sollte man sich auch mal anschauen. Da hängt nämlich das Focaultsche Pendel- hat schon was... doch, doch. Und Außerdem liegen da prominente tote Franzosen, in deren Grabkammern man reinschauen kann; ab und zu liegen da auch noch ein paar Blumen. Sehr feierlich.
Lustig anzusehen auch die vielen Touri-GEschäfte mit viel Kitsch, manchmal sogar Kunsthandwerk; nicht unbedingt alles gut, aber unterhaltsam.
Und wer Briefmarken braucht und die nirgendwo bekommt: an der Metro-Station "Abysse" ist die Post.
Wo man auch mal durchgehen sollte: Die "Fressgass" von Paris. Vor Notre Dame stehend nach rechts über die Brücke gehen und die erste Querstraße nach der Hauptstraße rechts rein. Lokale, Lokale, Lokale, besonders griechische. Aber auch nicht schlech: "La Brasserade". Gemütlich eingerichtet, lecker Fresschen, Koch bzw. Chef mit deutscher Schwiegermutter (aus Koblenz, sagte er).
Disneyland? Na klar. FastPass? Nette Sache, nur blöd, wenn bei manchen Attraktionen schon vormittags Zeiten kurz vor Schließung des Parks angezeigt werden. Fahrenswert: SpaceMountain. Und GEFAHR: Indiana Jones und der Tempel des Todes. Rückwärtsachterbahn mit Looping! Ob Disneyland gut ist? Ich finde, ja, zumindest bei akzeptablem Wetter in der Nebensaison. Weitere Infos: bitte irgendne Meinung zu dem Thema lesen, vielleicht gibt's ja schon (wieder- kleiner Seitenhieb auf yopi!) welche.
Schnitt. Es gibt einfach so viel in Paris zu sehen, daß es eine Zeitverschwendung ist, zuhause vor dem Compi zu sitzen. So. Also los, raus mit Euch- es lohnt sich!
Noch ein paar TIPS:
- Mitte Februar ist es zwar kalt, aber: Nebensaison, relativ leer (Paris & Eurodisney) und etwas billiger.
- Laßt um Gottes willen das Auto in Paris stehen- lauft oder nehmt die Metro (GEFAHR!)
- Die Flics sind etwas unlustiger als die Deutschen Polizisten.
- Die Fahrkarten nach dem einsteigen nicht wegschmeißen!
Und zuguterletzt: Keinen gelben Schnee essen und schön rechts fahren!
Bis bald aus dem aktuellen Spochtstudio
Spocht.
Ganz Gallien ist bekannt. Ganz Gallien? Nein, ein kleines Dorf an der Seine ist mir noch weitgehgend unbekannt. Zeit, das Völkchen, das da lebt, ein wenig besser kennenzulernen. Und zwar live- Reiseführer lesen kann doch jeder. Daher ein kleiner Bericht mit ein paar Tips.
Also- die Anfahrt. Eigentlich relativ simpel, A5, A66, dreimal um Mainz und Wiesbaden drumherum, Richtung Saarbrücken, und ab gehts über die Grenze.
Mit Spocht reisen heißt clever reisen: Höhö, von kurzen Frankreich-Trips (Elsass) war mir bekannt, daß der Sprit in Gallien teuer ist. Also kurz vorher in Deutschland nochmal raus und vollgetankt.
Mit Spocht reisen heißt aber auch teuer reisen: kurz hinter der Grenze runter von der Autobahn, um zum Mittagessen was einzukaufen. Und was muß ich festestellen?
1.) Oh, auch in Frankreich gilt der Euro.
2.) Oh, man sieht hier deutlich daß der Sprit hier weniger kostet als in Deutschland. Scheiße. Aber eine Garantie darauf geb ich keine *g*
Dann gings weiter auf der Autobahn. Und die erste brenzlige Situation: Kleine Gefahrenhinweisschilder ("PEAGE"). Hier ist Vorsicht geboten! Denn kurz darauf kommen feste Straßenkontrollpunkte, und man wird immer -IMMER-! rüde angehalten und muß Geld bezahlen. Und zwar nur bezahlen- denn was man falsch gemacht hat, sagt einem keiner, so daß man auch bei der nächsten Gefahrenwarntafel zahlen muß- auch wenn man noch so vorsichtig und vorschriftsgemäß fährt.
(Wer's bis eben noch nicht gerafft hat: "PEAGE" bedeutet Autobahngebühr, ein weitverbreitetes Übel in Frankreich - Tschuldigung, Spocht.)
So, die Route führte also an Reims, Metz und Verdun vorbei (für die Reihenfolge möchte ich jetzt auch nicht die Hand ins Feuer legen), und irgendwann nähert man sich Paris. Woran man das merkt? Die GEschwindigkeit wird auf 110 begrenzt, es werden mehr Spuren, mehr Autos, und wer genau aufpaßt, sieht es auch an den Entfernungsschildern.
Wir hatten Glück, da die französische A4 genau an da auf den Peripherique (Stadtautobahn) stößt, wo wir auch abfahren mußten- ab da konnten wir uns also in den Stadtverkehr stürzen. Hurra!
Und das ist in der Tat eine weitere Gefahr; Beulen sind nicht weiter schlimm (zumindest in den Augen derer, die sie reinfahren; auch die anderen scheinen sich nicht gar so drüber aufzuregen wie wir Teutonen), es wird etwas enger gefahren, und entgegen allen Gerüchten wurde erstaunlich wenig gehupt. Und wenn man denkt, gleich knallt man an den Außenspiegel des Nachbarn, fährt eben noch mal ein Moped vorbei.
Die spinnen, die Gallier!
Naja, das Hotel haben wir dann relativ schnell gefunden (IBIS in der Nähre des Place de la Bastille) und Plan B ausbaldowert: Parkplatz suchen, einchecken, zurück zum Auto, Gepäck holen. Soviel zur Theorie.
Praxis: GEFÄHRLICH wenig Parkplätze. Und oft noch mit Parkschein! Ergo: Ehrenrunde gedreht, das Viertel begutachtet und sofort in die Tiefgarage. Sicher- und kostenpflichtig- aber das ist die Sache wert, ehrlich.
Das Hotel war soweit gut, ordentliches Zimmer, ordentlich möbliert, sogar ein deutscher Sender (RTL), nur etwas klein.
Das Frühstück (in Frankreich selten inbegriffen): 6 Euro pro Nase, Buffet mit Croissants, und Pain au Chocolat (GEFAHR! Kalorien!!), Baguette, Kaffee, Saft- kurzum, alles, was satt macht.
So dann, ausgepackt, und los gings: zur nahgelgegenen Metro. Hier lauerte die nächste Gefahr: die Tickets. Zur Sache:
Mit Spocht reisen heißt clever reisen: Einzelne Fahrscheine kaufen? Viel zu teuer! Daher sofort zwei Wochenkarten am Automaten (Toll: die akzeptieren die Eurocard, da kann sich der Scheiß-RMV mal ein Scheibchen abschneiden- glaube ich)
Mit Spocht reisen ... s.o. : Die Wochenkarten gelten natürlich nicht einfach die nächsten 7 Tage, sondern von Montag bis Sonntag. Heißt: Wer wie wir Samstags die Karte kauft, hat zwei Tage verschenkt. TIP: Lieber zehn Karten auf einmal kaufen; die sind dann etwas billiger, und wer sich auch ein paar SAchen mal zu Fuß anschaut, kommt so ungefähr mit dem selben Geld aus.
Sehenswert: der Verkehr. Aber auch: die Metro. So verschachtelte Gänge erinnern einen unwillkürlich an diesen doofen Ford-Spot: Rein-Rauf-Runter-Raus. Noch ein paar mal mehr "Runter" und "Rauf" und "links" und "rechts", so muß man sich das vorstellen.
Jaja, die Metro: Etwas ungewohnt die Personenvereinzelungsanlagen, aber ansonsten sehr verläßlich. Wenn ich die Taktfrequenzen mit denen in Frankfurt (Sch.. - halt, hatten wir ja oben schon mal) vergleiche, und zwar spätabends- absolut klasse. Lustig auch: jede Menge 3-4 Mann-Combos, die live in der Bahn spielen. Waren gar nicht schlecht. Bis auf den gefährlich lauten Saxophon-Spieler, der unbedingt noch Hintergrund-Musik, Mikro und Verstärker braucht. Lief dann eher auf Guten-Morgen-Gute-Laune-Hotel-Frühstückszimmer-Berieselungsmusik raus; nicht ganz mein Fall. Naja.
Wo waren wir? Ach so, ja: Sehenswert. Also der Verk- weiter. Der Eifelturm: es geht nicht ohne. Nicht ohne? Warten natürlich. Drollig die fliegenden Händler. Und die (man verzeihe es mir) japanischen Reisegruppen, die wie in allen schlechten Vorurteilen alles fotografieren- und zum Teil für den Mitteleuropäer ungewohnte OP-Masken tragen ("Salü, Missjöh le Schapanois, mäh die Lüft ißi in Pari et tre tre gut- no Mündschütz, silwuplait!" Mal sehen, ob sich das rumspricht...)
Also- Eifelturm. Wer ihn geshen hat, Paris auch noch von oben sehen will, sollte sich überlegen, ob er nicht vielleicht auch hochlaufen kann- doch, doch, das geht; es ist auch gesünder, billiger, und die Schlangen sind kürzer. Und noch n Tipp: Von der Höhe her vergleichbar ist auch ein Hochhaus, dessen Name mir jetzt nicht einfaällt (Montparanass oder so)- viel weniger Schlangen.
Lustig auch eine Fahrt auf der Seine mit dem Schiffscheböötsche: direkt gegenüber vom Turm gehts los. Nicht so empfehlenswert Boote der Linie "Bateau Mouche" oder so; hier werden die Sehenswürdigkeiten nicht in Deutsch angesagt, sondern nur in Französisch, English, Spanisch und natürlich Japanisch. Aber wofür gibts Reiseführer? Noch n Tip: Abends fahren. Ist einfach netter!
Der Louvre: Nein, ich war nicht drin. Aber allein schon der Innenhof ist nett: die Glaspyramiden sehen schon toll aus.. Und groß ist das Ding.... Hölle, Hölle.
Weiter klasse: La Defense. Ein futuristisch anmutendes Büroviertel, nach hinten abgegrenzt durch den großen Bogen (So ne Art Hohler Würfel, nett.) Von dort aus kann man auch über die verlängerte Champs Elysees bis zum Triumphbogen schauen. Etwas lästig: der Bahnhof hat zwar Toiletten, diese waren auch ausgeschildert, aber alle zu. Doof, das, wird man doch so genötigt, ein Mc-D-Restaurant (Burger King: Fehlanzeige. Schade!) aufzusuchen, um sich zu erleichtern- und wenn man da ist, kann man auch gleich was Essen. GEFAHR!
Zurück fährt man dann wieder ein bis sieben Stationen mit der Metro. Am besten am Triumphbogen aussteigen und ein paar Meter die Schohsälli- Champig- Chompsl- die Hauptstraße flanieren. Ruhig mal in die Geschäfte schauen und sich freuen: Zumindest billiger scheint es in Deutschland zu sein. Tip: im DisneyStore (auf der linke Seite, Stadteinwärts gesehen) am besten schon die Tickets für Eurodisney besorgen- dann steht man da nicht mehr so lange an und kann schon zur zweiten Schlange vorrücken.
Sehenswert auch: Sacre Coeur in Montmatre. Toller Blick über die Stadt- und von unten auf den Hügel hoch. Die Kirche hat mir persönlich besser gefallen als Notre Dame. Geschmackssache. GEFAHR: Fliegende nette Menschen, die einem unbedingt ein Bändhcen um die Hand flechten wollen.
Und wer da schon in der Nähe ist: Das Pantheon sollte man sich auch mal anschauen. Da hängt nämlich das Focaultsche Pendel- hat schon was... doch, doch. Und Außerdem liegen da prominente tote Franzosen, in deren Grabkammern man reinschauen kann; ab und zu liegen da auch noch ein paar Blumen. Sehr feierlich.
Lustig anzusehen auch die vielen Touri-GEschäfte mit viel Kitsch, manchmal sogar Kunsthandwerk; nicht unbedingt alles gut, aber unterhaltsam.
Und wer Briefmarken braucht und die nirgendwo bekommt: an der Metro-Station "Abysse" ist die Post.
Wo man auch mal durchgehen sollte: Die "Fressgass" von Paris. Vor Notre Dame stehend nach rechts über die Brücke gehen und die erste Querstraße nach der Hauptstraße rechts rein. Lokale, Lokale, Lokale, besonders griechische. Aber auch nicht schlech: "La Brasserade". Gemütlich eingerichtet, lecker Fresschen, Koch bzw. Chef mit deutscher Schwiegermutter (aus Koblenz, sagte er).
Disneyland? Na klar. FastPass? Nette Sache, nur blöd, wenn bei manchen Attraktionen schon vormittags Zeiten kurz vor Schließung des Parks angezeigt werden. Fahrenswert: SpaceMountain. Und GEFAHR: Indiana Jones und der Tempel des Todes. Rückwärtsachterbahn mit Looping! Ob Disneyland gut ist? Ich finde, ja, zumindest bei akzeptablem Wetter in der Nebensaison. Weitere Infos: bitte irgendne Meinung zu dem Thema lesen, vielleicht gibt's ja schon (wieder- kleiner Seitenhieb auf yopi!) welche.
Schnitt. Es gibt einfach so viel in Paris zu sehen, daß es eine Zeitverschwendung ist, zuhause vor dem Compi zu sitzen. So. Also los, raus mit Euch- es lohnt sich!
Noch ein paar TIPS:
- Mitte Februar ist es zwar kalt, aber: Nebensaison, relativ leer (Paris & Eurodisney) und etwas billiger.
- Laßt um Gottes willen das Auto in Paris stehen- lauft oder nehmt die Metro (GEFAHR!)
- Die Flics sind etwas unlustiger als die Deutschen Polizisten.
- Die Fahrkarten nach dem einsteigen nicht wegschmeißen!
Und zuguterletzt: Keinen gelben Schnee essen und schön rechts fahren!
Bis bald aus dem aktuellen Spochtstudio
Spocht.
18 Bewertungen, 1 Kommentar
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23.06.2003, 16:51 Uhr von susperia
Bewertung: sehr hilfreichklasse ausführlicher Bericht!!! Bye, bye Deine Susperia
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