Paris Testbericht




ab 27,54 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Erfahrungsbericht von Kayti_e
Insider Tipps und Tricks zu Paris
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
So... nachdem ich die letzen zwei Wochen ziemlich viel Stress hatte, hab ich jetzt endlich wieder etwas mehr Zeit und kann endlich mal anfangen, die ganzen Meinungen zu schreiben, die ich schon auf der Liste stehen habe.
Anfangen möchte ich mit einem Bericht über Paris... Nein, hört jetzt nicht gleich wieder auf zu lesen... "Och Paris, da hab ich schon so viel drüber gelesen... Louvre, Sacre-Coeur, etc... ", "Steht doch eh immer wieder das gleiche drin", etc... Ich habe nämlich gar nicht vor, wie die meisten Kurztrip nach Paris-Beschreibungen, hier eine Sehenswürdigkeit nach der anderen kurz darzustellen... Wer also darüber was lesen will, der sollte vielleicht wirklich einen anderen Bericht lesen.
Nein... ich hab letztes Jahr knapp 2 Monate in Paris gelebt und möchte Euch einfach einige von den Erfahrungen, die ich dort gemacht habe, hier zuteil werden lassen... Sozusagen, "Insider-Tips zu Paris"...
Rumkommen in Paris
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wer viel laufen will und es nicht eilig hat, irgendwo hin zu kommen, dem reichen eigentlich Carnets (Einzelkarten – am günstigsten im 10er Pack zu kaufen) für die U-Bahn (la Metro)... Ich glaub aber ca. 2-3 U-Bahnfahrten pro Tag lohnt sich eine Carte Orange – eine Monatskarte also... (Passfoto nicht vergessen)... Für Kurzbesuche gibt es natürlich noch die Carte Paris Visite (3 oder 5 Tage), die gewährt dann auch kostenlosen Eintritt oder Ermäßigungen für Museen.
Abends wird die Fortbewegung in Paris schon schwieriger da die Metro meist nur bis eins fährt. Dafür gibt es dann das Noctabus-System, was eigentlich recht praktisch ist, wenn man es denn mal durchschaut hat. Wichtig ist, dass die Zentrale Haltestelle Châtelet ist. Man sollte also grundsätzlich erst mal versuchen dort hin zu kommen (nicht aus Versehen mit dem Bus der richtigen Nummer in die falsche Richtung fahren – das kann sehr abenteuerlich werden, insbesondere wenn der Busfahrer plötzlich beschließt anzuhalten und alle Insassen rausschmeisst *g*). Von Châtelet aus fahren dann die Busse in so ziemlich jede Richtung. Im Grunde muss man einfach die 2-3 Parallelstrassen dort ablaufen um zu sehen, welcher der vielen Busse der richtige ist. Ab da ist es dann recht einfach, man sollte nur ein wenig die Augen offen halten (was zu der Tages- bzw. Nachtzeit schon schwieriger sein könnte), damit man nicht vergisst, an der entsprechenden Haltestelle einen Stop zu bestellen.
Alternative zum "Unter-der-Brücke-Schlafen"
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Günstige Unterkünfte für längere Zeit gibt es auch über den C.R.O.U.S.: Die haben ein Faltblatt mit massenweise Adressen und Telefonnummern von Foyers (private Wohnheime). Sind meist recht einfach gehalten, Mehrbettzimmer, Dusche auf dem Gang, oft nur für Frauen oder Männer, zum Teil auch mit Alterbeschränkung, aber gerade wenn man nur für einige Monate in Paris ist eigentlich ideal, da man dort auch recht schnell Leute kennenlernt. (Adresse vom C.R.O.U.S.: 39, av. George Bernanos, 75231 Paris Cedex 05, Tel: 01 40 51 36 00; www.crous-paris.fr).
Ich selber habe damals im Foyer U.C.J.F. gewohnt (22, rue de Naples 75008 Paris; 0153043747, Fax: 0453043754) Das war von der Lage her super (15 Minute zu Fuß zur Champs Elysees (und dem Chesterfield Cafe ;-)) und auch so ansonsten ganz O.K. aber eben sehr einfach... Wenn man keine 4 Sterne Ansprüche hat aber für einige Wochen durchaus annehmbar. Das einzige was man beachten sollte, ist dass die dort eine komische Art und Weise der Abrechnung dort ist... Es gibt zwar Monats und halb Monatstarife, diese richten sich aber nach dem Kalendermonat, so dass man ansonsten wenn man in der Mitte eines Monats kommt und Mitte des nächsten fährt, sehr viel mehr zahlt, als man es tun würde, wenn man einen vollen Kalendermonat da ist... Ich selber habe mich damals wahnsinnig geärgert, hätte im Endeffekt nur 50 FF mehr bezahlt, wenn ich noch bis zum Ende des Monats (eine Woche länger) geblieben wäre... Naja... sollte man vielleicht einfach versuchen sonst irgendwie im voraus zu klären. Auch sehr empfehlenswert und von der Art her ähnlich ist wohl der Foyer Porta (14, rue Pierre Demours; 75017 Paris) – hier sprechen die Leute auch Deutsch und nehmen auch bevorzugt Deutsche auf... was natürlich nicht sonderlich viel fürs Französisch lernen bringt, trotzdem aber ganz angenehm sein kann...
Essen und Trinken
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Paris ist ja bekanntlich ein teures Pflaster, aber wenn man weiß, wo man schauen muss, kommt man auch mit beschränktem Budget aus, ohne zu verhungern:
Hier ein paar Tips:
Crepes – muss man einfach mal gegessen haben, wenn man in Paris war. Crepestände gibt es fast an jeder Ecke und die Auswahl ist eigentlich immer recht groß – von süß, über mächtig zu salzig... Hier sollte man aber auch ein wenig auf die Preise achten, da gibt es von Crepestand zu Crepestand riesen Unterschied. Meines Erachtens der Beste: direkt an der Ecke des La Samaritaine (eines der drei großen Nobelkaufhäuser) - Quai du Louvre: M° Pont Neuf. Meine Lieblingsvariante: Crèpe Chocolât Banane – da wird man richtig satt von, als Mahlzeit-Ersatz bieten sich natürlich auch die deftigeren Varianten an – Käse, Schinken, Salami... kann man alles haben. Auch unbedingt mal ausprobieren: Crème du Maron!
Bagels – eigentlich nicht wirklich französisch sondern importiert, trotzdem gut, und in den größeren Varianten auch guter Ersatz einer größeren Mahlzeit – hier gibt’s natürlich auch eine Riesenauswahl, sowohl an den Bagelarten, wie auch an Belagen... Klassich, gut und nicht so sättigend: Bagels mit Cream Cheese, ansonsten im Grunde alle möglichen Sandwichvarianten... (Achtung: zum Teil sind die so dick belegt, dass man sie fast nicht mehr in den Mund kriegt...) "The Bagel°Place" gibt’s verschiedenerorts in Paris:
Les Halles: 6, Place Saint Opportune (1. Quartier)
Montorgeuil: 3, rue Mardar (2. Quartier)
Opera: 51-53 Passage de Choiseul (2. Quartier)
Marais: 5, rue du Bourg Tibourg (4. Q.)
St. Germain: 24, rue St. André des Arts (6. Q.)
Dort unbedingt nach der "Bonus Bagel Card Paris" fragen... sollte man öfters dort vorbeischauen, könnte es sich lohnen, der 11. Bagel ist nämlich dann umsonst!!!
Sparvariante – am günstigsten ist es natürlich, wenn man sich selber eindeckt... Und in Paris sind ja Baguettes ja schon wieder richtig stilecht. Ich fands jedenfalls immer schön, mir einfach in irgendeinem Laden ein Baguette und ein Stück Käse zu holen (Abends gerne noch ne Flasche Rotwein dazu) und sich dann einfach irgendwo damit hinzusetzen... Es muss ja nicht immer Kaviar sein, gelle?
Günstig kann man in Paris auch chinesisch essen. Hier aber darauf achten, dass es ein sogenannter chinois traiteur ist... Das ist dann nicht ganz so nobel, wie ein "normales" Restaurant, aber für den Geldbeutel sehr viel angenehmer. Läuft dann so ab, dass vorne eine Theke ist, in der man die ganzen Speisen sieht... Man sagt dann wieviel man von was haben will, zahlt dann meist auch gleich und setzt sich dann. Die Schälchen werden zwischenzeitig in der Mikrowelle aufgewärmt und dann an den Tisch gebracht.
Für jüngere Parisreisende biete sich auch der Besuch einer der diversen Restaurants Universitaires an. Die sind recht günstig (so um die 14,90 FF) und haben eine recht gute Auswahl. Adressen bekommt man eigentlich in jedem deutschen Studentenwerk, wo man sich dann auch den (hierzu erforderlichen) Deutsch- Französischen Studentenausweis machen lassen kann.
Wer dann doch mal Lust hat auf ein gescheites Menu, sollte unbedingt in die rue de la Huchette gehen (Quartier Latin, M° St. Michel, dann links halten). Dort reiht sich ein Restaurant an das andere, und alle haben ein günstige Menu du Jour (von ca. 49FF bis 119FF) im Angebot. Hier sollte man sich auf keinen Fall gleich ins erste Restaurant setzen (Wobei man von den Angestellten dort natürlich immer gleich fast reingelockt wird) , sondern erst mal die Straße durchgehen und die Parallelstraße zurück. Von Chinesen über Mexikaner und Griechen gibt es hier fast alles und natürlich fehlen auch nicht die traditionell französischen Restaurants. Hat man sich dann ein Restaurant ausgesucht sollte man sich unbedingt Zeit beim Essen lassen... Die Geschäftsidee dort liegt einfach darin, dass sie versuchen die Leute möglichst schnell durch das 3-4 gängige Essen zu schleußen und wieder raus damit die nächsten Gäste den Tisch haben können. Das heißt man sitzt kaum da steht schon der Salat vor einem und sobald man die Gabel hingelegt hat kommt schon der Hauptgang... Schön wenn man Hunger hat und keine Lust hat lange aufs essen zu warten... ansonsten – solange man vor dem Salat oder der Suppe sitzt, wird auch der nächste Gang noch nicht gebracht, also einfach Zeit lassen... dann kann man dort auch gut mal 2 Stunden gemütlich sitzen. ;-)
Leitungswasser, bzw. stilles Wasser bekommt man übrigens in den meisten (allen?) Restaurants umsonst, wenn man also nicht unbedingt gerade Lust auf ein Glas Wein oder ein Bier hat, kann man an Getränken recht gut sparen.
Bummeln
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Eine Seltenheit für uns aus Deutschland mit seinen Ladenöffnungszeitengesetzen kommende: In Paris haben die Läden, insb. an der Champs-Ellysees zum Teil bis nachts um 23:00 auf... Sehr angenehm da die Geschäfte doch deutlich leerer sind. Tip für die Kosmetika-Tester: Auch der Sephora – ein riesen großer Palast der Düfte (man findet so ziemlich jedes denkbare Parfüm dort, und natürlich auch jede Kosmetika-Marke) hat so lange auf... Es wurde für uns fast zum Ritual, vor dem Weggehen noch mal schnell dort vorbei zu schauen... Mal schnell einen Duft aufgesprüht (oder auch etwas von dem glitzernden Lidschatten ausprobiert) – beste Gelegenheit zu testen, ob man sich mit einem bestimmten Duft auch wohl fühlt... ;-)
Souvenirs, Postkarten etc... bekommt man am günstigsten bei den Bouquinisten am Quai du Louvre... auch hier am besten nicht gleich auf den ersten Stand stürzen, sondern ein wenig um schauen... wenn man sich am ersten Stand gleich über das 8 Postkarten für 10 FF Angebot freut, wird man sich nachher ärgern, wenn es drei Stände weiter 12 Stück für den gleichen Preis gibt. Freunde antiquarischer Bücher sollten sich hier sehr viel Zeit nehmen, hier kann man sicherlich auch das ein oder andere Schnäppchen machen.
Apropos Bücher: Unbedingt mal vorbeischauen sollte man im Buchladen "Shakespeare & Co." (Quartier Latin – 37, rue de la Bûcherie – gegenüber Notre Dame, nur halt auf der anderen Seite der Seine) – unten im Grunde ein normaler (total verwinkelter) Buchladen – oben (total urige schmale steile Treppe hoch) dann eine Art Bücherei – super viele Couchen, super viele (auch alte, seltene) Bücher, die dann aber nicht zum Verkauf sondern zum dort lesen bestimmt sind... In jeder Ecke sitzen dann auch ein paar Leute am schmökern...
Für Musiker lohnt sich die Rue dem Rome (nähe Gare St. Lazare M° St. Lazare oder Villiers) – dort reiht sich ein Musikgeschäft ans nächste... Auf der Straße stehen auch immer Kisten mit Sonderangeboten antiquarischer Musik... (aber bei Noten ist das ja relativ egal, wie alt sie sind)...
Super schön fand ich auch die rue Mouffetard (hinter dem Pantheon im 5. Quartier) – etwas ethnisch angehaucht mit super vielen kleinen Läden, Cafés und Restaurants... Studentenviertel, daher ist auch das Publikum dort generell etwas jünger.
Und abends
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Was das Abends ausgehen angeht, kann ich Euch leider nicht allzu viele Tips an die Hand geben. Das liegt nicht daran, dass wir nicht wegwaren, sondern eher daran, dass wir recht schnell unsere absolute Lieblingskneipe gefunden haben und dann fast immer dort waren:
Chesterfield Cafe (123, rue la Boétie). Wirbt mit Food, Drinks und Live Music und alles ist ziemlich gut. Die Speisekarte ist mexikanisch, spanisch angehaucht... Tacos, Tortillas, Fajitas, Nachos... Nicht unbedingt billig, aber an Pariser Verhältnissen gemessen stimmt das Preis-Leistungsverhältnis definitiv. Drinks sind teuer (Bier für umgerechnet 9 Mark). Dafür die Cocktails aber um so leckerer... Unbedingt probieren: Pina Colada – meines Erachtens der beste der Welt. Fast jeden Abend ist live Music, wobei sich das auf ca. 60-90 Minuten zwischen Mitternacht und ein Uhr beschränkt. Sehr unterschiedliche Bands, oft aus den Staaten, die dann jeweils über ein bis zwei Wochen mehrmals die Woche spielen. Montags oder Dienstags war immer so eine Art Open Stage mit Jungbands aus der Umgebung. Die coole Stimmung im Chesterfield wird sicher nicht unwesentlich von der Besatzung dort beeinflusst. Sind fast alles Leute zwischen 20 und 30, die für einige Monate in Paris sind und jetzt eben im Chesterfield jobben... Scheinen einen Wahnsinnsspaß bei der Arbeit zu haben, auch wenn es dort sicherlich nie stressfrei zugeht... Eine wahre Freude, den Barkeepern beim Shaken und Mixen der Cocktails zuzuschauen (insbesondere wenn Antonello da war *g*). Besonderes Highlight jeden Abend war wenn das Lied YMCA gespielt wurde.... Dann sprang nämlich die gesamte Besatzung auf die Theke und fing an dort zu tanzen... (Ich weiß, das gehört sicher alles zum Konzept der Kneipe und ist von vornerein so geplant, aber egal... es war auf jeden Fall jedes Mal wieder eine Mordsgaudi!)
Letztes Frühjahr war Salsa und Latino Music der Beat in Paris und so wurden wir auch eines Abends in eine entsprechende Diskothek mitgeschleift: Latina Café (Ecke rue de Washington, Champs-Elysées), war von der Musik her nicht schlecht, aber super teuer (100 Francs Eintritt, dafür war dann aber ein Getränk dabei (sonst kann man die sich auch nicht leisten). Zu erwähnen ist noch, das für die Pariser(innen) das abendliche Weggehen eine regelrechte Modenschau ist... Während man in Kneipen noch "normal" gekleidet reinkommt, ist das in vielen Clubs und Diskotheken nicht mehr der Fall... Jeans sollte man also lieber im Schrank hängen lassen... wobei man als Frau mit einem Lächeln sich auch manchmal an den Türstehern vorbeimogeln kann... ;-)
Ansonsten sollte natürlich noch das Viertel rund um die Bastille (insbesondere die rue de Lappe) erwähnt werden – dort sammeln sich abends die Menschenmassen... eine Kneipe neben der nächsten, dazwischen noch ein paar Restaurants, Clubs und Diskotheken...
Wer den Abend etwas ruhiger angehen möchte, sollte unbedingt mal abends einen Spaziergang durchs Montmartre machen... Insbesondere der place du tertre ist immer ein allgemeiner Treffpunkt (da sollte man sich aber vorher drüber im Klaren sein, ob man sich malen lassen will, sonst bekommt man ein Portrait schneller aufgeschwatzt und angefertigt bevor man sich umdrehen kann...). Super schön ist es auch, abends dann auf den Treppenstufen vor Sacre-Coeur zu sitzen. Dort ist auch immer recht viel los... Erinnerte mich ein wenig an die Spanische Treppe in Rom... Viele Leute, die dort sitzen, gemeinsam plaudern oder auch einfach nur die Aussicht über Paris genießen... Im Gegensatz zur italienischen Metropole herrscht hier kein Speisen und Getränkeverbot... also unbedingt noch eine Flasche Rotwein mitnehmen und einfach die Stimmung dort genießen... Irgendwer hat meist auch immer eine Gitarre dabei, so dass auch für die musikalische Untermalung gesorgt ist...
Doch noch ein paar Sight-Seeing Tips:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Weiß nicht, ob es noch so ist, aber als ich dort war, wurde der Eiffelturm abends ab 7 zu jeder vollen Stunde mit tausenden kleinen Lichtern "erleuchtet". Egal, ob man nun direkt davor auf dem Place de Trocadero sitzt und gleichzeitig den tausenden von Kindern und Jugendlichen beim Rollerbladen- und skaten zuschaut, oder vom Sacre-Coeur aus rübergeschaut – ist auf jeden Fall ein sehr schöner Anblick, dieser funkelnde Eiffelturm.
Wer es sich irgendwie zeitlich einrichten kann, sollte einen Besuch nach Paris unbedingt so planen, dass er/sie an einem ersten Sonntag im Monat dort ist. An diesen 12 Tagen im Jahr herrscht nämlich "tarif gratuit" in allen Museen und Sehenswürdigkeiten. Das wissen natürlich dort auch fast alle, so dass man sich einen Besuch im Louvre lieber gleich sparen sollte (erst mal lange Schlangen vor der Pyramide und drinnen dann auch ziemlich voll). Lohnenswerter ist es vielmehr, so die ganzen kleineren Sachen anzuschauen, bei denen einem sonst meist der Eintritt zu teuer ist. Sainte-Chapelle, Invalidendom, etc...
Was mir sonst noch so einfällt
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Abhilfe gegen mögliche Langeweile schaffen die beiden Pariser Veranstaltungskalender pariscope und l'officiel des spectacles. Beide erscheinen wöchentlich, sind an jedem Zeitungskiosk zu erhalten, kosten 2 bzw. 3 FF und enthalten Seitenweise Veranstaltungstipps zu Parties, Kinofilmen, Vorträgen, Konzerten und so ziemlich allem was es sonst noch so gibt.
So... also jetzt also nichts wie hin ins Reisebüro und dann ab nach Paris!!!
Viel Spaß und schreibt mir ne Postkarte!
K.
Anfangen möchte ich mit einem Bericht über Paris... Nein, hört jetzt nicht gleich wieder auf zu lesen... "Och Paris, da hab ich schon so viel drüber gelesen... Louvre, Sacre-Coeur, etc... ", "Steht doch eh immer wieder das gleiche drin", etc... Ich habe nämlich gar nicht vor, wie die meisten Kurztrip nach Paris-Beschreibungen, hier eine Sehenswürdigkeit nach der anderen kurz darzustellen... Wer also darüber was lesen will, der sollte vielleicht wirklich einen anderen Bericht lesen.
Nein... ich hab letztes Jahr knapp 2 Monate in Paris gelebt und möchte Euch einfach einige von den Erfahrungen, die ich dort gemacht habe, hier zuteil werden lassen... Sozusagen, "Insider-Tips zu Paris"...
Rumkommen in Paris
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wer viel laufen will und es nicht eilig hat, irgendwo hin zu kommen, dem reichen eigentlich Carnets (Einzelkarten – am günstigsten im 10er Pack zu kaufen) für die U-Bahn (la Metro)... Ich glaub aber ca. 2-3 U-Bahnfahrten pro Tag lohnt sich eine Carte Orange – eine Monatskarte also... (Passfoto nicht vergessen)... Für Kurzbesuche gibt es natürlich noch die Carte Paris Visite (3 oder 5 Tage), die gewährt dann auch kostenlosen Eintritt oder Ermäßigungen für Museen.
Abends wird die Fortbewegung in Paris schon schwieriger da die Metro meist nur bis eins fährt. Dafür gibt es dann das Noctabus-System, was eigentlich recht praktisch ist, wenn man es denn mal durchschaut hat. Wichtig ist, dass die Zentrale Haltestelle Châtelet ist. Man sollte also grundsätzlich erst mal versuchen dort hin zu kommen (nicht aus Versehen mit dem Bus der richtigen Nummer in die falsche Richtung fahren – das kann sehr abenteuerlich werden, insbesondere wenn der Busfahrer plötzlich beschließt anzuhalten und alle Insassen rausschmeisst *g*). Von Châtelet aus fahren dann die Busse in so ziemlich jede Richtung. Im Grunde muss man einfach die 2-3 Parallelstrassen dort ablaufen um zu sehen, welcher der vielen Busse der richtige ist. Ab da ist es dann recht einfach, man sollte nur ein wenig die Augen offen halten (was zu der Tages- bzw. Nachtzeit schon schwieriger sein könnte), damit man nicht vergisst, an der entsprechenden Haltestelle einen Stop zu bestellen.
Alternative zum "Unter-der-Brücke-Schlafen"
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Günstige Unterkünfte für längere Zeit gibt es auch über den C.R.O.U.S.: Die haben ein Faltblatt mit massenweise Adressen und Telefonnummern von Foyers (private Wohnheime). Sind meist recht einfach gehalten, Mehrbettzimmer, Dusche auf dem Gang, oft nur für Frauen oder Männer, zum Teil auch mit Alterbeschränkung, aber gerade wenn man nur für einige Monate in Paris ist eigentlich ideal, da man dort auch recht schnell Leute kennenlernt. (Adresse vom C.R.O.U.S.: 39, av. George Bernanos, 75231 Paris Cedex 05, Tel: 01 40 51 36 00; www.crous-paris.fr).
Ich selber habe damals im Foyer U.C.J.F. gewohnt (22, rue de Naples 75008 Paris; 0153043747, Fax: 0453043754) Das war von der Lage her super (15 Minute zu Fuß zur Champs Elysees (und dem Chesterfield Cafe ;-)) und auch so ansonsten ganz O.K. aber eben sehr einfach... Wenn man keine 4 Sterne Ansprüche hat aber für einige Wochen durchaus annehmbar. Das einzige was man beachten sollte, ist dass die dort eine komische Art und Weise der Abrechnung dort ist... Es gibt zwar Monats und halb Monatstarife, diese richten sich aber nach dem Kalendermonat, so dass man ansonsten wenn man in der Mitte eines Monats kommt und Mitte des nächsten fährt, sehr viel mehr zahlt, als man es tun würde, wenn man einen vollen Kalendermonat da ist... Ich selber habe mich damals wahnsinnig geärgert, hätte im Endeffekt nur 50 FF mehr bezahlt, wenn ich noch bis zum Ende des Monats (eine Woche länger) geblieben wäre... Naja... sollte man vielleicht einfach versuchen sonst irgendwie im voraus zu klären. Auch sehr empfehlenswert und von der Art her ähnlich ist wohl der Foyer Porta (14, rue Pierre Demours; 75017 Paris) – hier sprechen die Leute auch Deutsch und nehmen auch bevorzugt Deutsche auf... was natürlich nicht sonderlich viel fürs Französisch lernen bringt, trotzdem aber ganz angenehm sein kann...
Essen und Trinken
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Paris ist ja bekanntlich ein teures Pflaster, aber wenn man weiß, wo man schauen muss, kommt man auch mit beschränktem Budget aus, ohne zu verhungern:
Hier ein paar Tips:
Crepes – muss man einfach mal gegessen haben, wenn man in Paris war. Crepestände gibt es fast an jeder Ecke und die Auswahl ist eigentlich immer recht groß – von süß, über mächtig zu salzig... Hier sollte man aber auch ein wenig auf die Preise achten, da gibt es von Crepestand zu Crepestand riesen Unterschied. Meines Erachtens der Beste: direkt an der Ecke des La Samaritaine (eines der drei großen Nobelkaufhäuser) - Quai du Louvre: M° Pont Neuf. Meine Lieblingsvariante: Crèpe Chocolât Banane – da wird man richtig satt von, als Mahlzeit-Ersatz bieten sich natürlich auch die deftigeren Varianten an – Käse, Schinken, Salami... kann man alles haben. Auch unbedingt mal ausprobieren: Crème du Maron!
Bagels – eigentlich nicht wirklich französisch sondern importiert, trotzdem gut, und in den größeren Varianten auch guter Ersatz einer größeren Mahlzeit – hier gibt’s natürlich auch eine Riesenauswahl, sowohl an den Bagelarten, wie auch an Belagen... Klassich, gut und nicht so sättigend: Bagels mit Cream Cheese, ansonsten im Grunde alle möglichen Sandwichvarianten... (Achtung: zum Teil sind die so dick belegt, dass man sie fast nicht mehr in den Mund kriegt...) "The Bagel°Place" gibt’s verschiedenerorts in Paris:
Les Halles: 6, Place Saint Opportune (1. Quartier)
Montorgeuil: 3, rue Mardar (2. Quartier)
Opera: 51-53 Passage de Choiseul (2. Quartier)
Marais: 5, rue du Bourg Tibourg (4. Q.)
St. Germain: 24, rue St. André des Arts (6. Q.)
Dort unbedingt nach der "Bonus Bagel Card Paris" fragen... sollte man öfters dort vorbeischauen, könnte es sich lohnen, der 11. Bagel ist nämlich dann umsonst!!!
Sparvariante – am günstigsten ist es natürlich, wenn man sich selber eindeckt... Und in Paris sind ja Baguettes ja schon wieder richtig stilecht. Ich fands jedenfalls immer schön, mir einfach in irgendeinem Laden ein Baguette und ein Stück Käse zu holen (Abends gerne noch ne Flasche Rotwein dazu) und sich dann einfach irgendwo damit hinzusetzen... Es muss ja nicht immer Kaviar sein, gelle?
Günstig kann man in Paris auch chinesisch essen. Hier aber darauf achten, dass es ein sogenannter chinois traiteur ist... Das ist dann nicht ganz so nobel, wie ein "normales" Restaurant, aber für den Geldbeutel sehr viel angenehmer. Läuft dann so ab, dass vorne eine Theke ist, in der man die ganzen Speisen sieht... Man sagt dann wieviel man von was haben will, zahlt dann meist auch gleich und setzt sich dann. Die Schälchen werden zwischenzeitig in der Mikrowelle aufgewärmt und dann an den Tisch gebracht.
Für jüngere Parisreisende biete sich auch der Besuch einer der diversen Restaurants Universitaires an. Die sind recht günstig (so um die 14,90 FF) und haben eine recht gute Auswahl. Adressen bekommt man eigentlich in jedem deutschen Studentenwerk, wo man sich dann auch den (hierzu erforderlichen) Deutsch- Französischen Studentenausweis machen lassen kann.
Wer dann doch mal Lust hat auf ein gescheites Menu, sollte unbedingt in die rue de la Huchette gehen (Quartier Latin, M° St. Michel, dann links halten). Dort reiht sich ein Restaurant an das andere, und alle haben ein günstige Menu du Jour (von ca. 49FF bis 119FF) im Angebot. Hier sollte man sich auf keinen Fall gleich ins erste Restaurant setzen (Wobei man von den Angestellten dort natürlich immer gleich fast reingelockt wird) , sondern erst mal die Straße durchgehen und die Parallelstraße zurück. Von Chinesen über Mexikaner und Griechen gibt es hier fast alles und natürlich fehlen auch nicht die traditionell französischen Restaurants. Hat man sich dann ein Restaurant ausgesucht sollte man sich unbedingt Zeit beim Essen lassen... Die Geschäftsidee dort liegt einfach darin, dass sie versuchen die Leute möglichst schnell durch das 3-4 gängige Essen zu schleußen und wieder raus damit die nächsten Gäste den Tisch haben können. Das heißt man sitzt kaum da steht schon der Salat vor einem und sobald man die Gabel hingelegt hat kommt schon der Hauptgang... Schön wenn man Hunger hat und keine Lust hat lange aufs essen zu warten... ansonsten – solange man vor dem Salat oder der Suppe sitzt, wird auch der nächste Gang noch nicht gebracht, also einfach Zeit lassen... dann kann man dort auch gut mal 2 Stunden gemütlich sitzen. ;-)
Leitungswasser, bzw. stilles Wasser bekommt man übrigens in den meisten (allen?) Restaurants umsonst, wenn man also nicht unbedingt gerade Lust auf ein Glas Wein oder ein Bier hat, kann man an Getränken recht gut sparen.
Bummeln
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Eine Seltenheit für uns aus Deutschland mit seinen Ladenöffnungszeitengesetzen kommende: In Paris haben die Läden, insb. an der Champs-Ellysees zum Teil bis nachts um 23:00 auf... Sehr angenehm da die Geschäfte doch deutlich leerer sind. Tip für die Kosmetika-Tester: Auch der Sephora – ein riesen großer Palast der Düfte (man findet so ziemlich jedes denkbare Parfüm dort, und natürlich auch jede Kosmetika-Marke) hat so lange auf... Es wurde für uns fast zum Ritual, vor dem Weggehen noch mal schnell dort vorbei zu schauen... Mal schnell einen Duft aufgesprüht (oder auch etwas von dem glitzernden Lidschatten ausprobiert) – beste Gelegenheit zu testen, ob man sich mit einem bestimmten Duft auch wohl fühlt... ;-)
Souvenirs, Postkarten etc... bekommt man am günstigsten bei den Bouquinisten am Quai du Louvre... auch hier am besten nicht gleich auf den ersten Stand stürzen, sondern ein wenig um schauen... wenn man sich am ersten Stand gleich über das 8 Postkarten für 10 FF Angebot freut, wird man sich nachher ärgern, wenn es drei Stände weiter 12 Stück für den gleichen Preis gibt. Freunde antiquarischer Bücher sollten sich hier sehr viel Zeit nehmen, hier kann man sicherlich auch das ein oder andere Schnäppchen machen.
Apropos Bücher: Unbedingt mal vorbeischauen sollte man im Buchladen "Shakespeare & Co." (Quartier Latin – 37, rue de la Bûcherie – gegenüber Notre Dame, nur halt auf der anderen Seite der Seine) – unten im Grunde ein normaler (total verwinkelter) Buchladen – oben (total urige schmale steile Treppe hoch) dann eine Art Bücherei – super viele Couchen, super viele (auch alte, seltene) Bücher, die dann aber nicht zum Verkauf sondern zum dort lesen bestimmt sind... In jeder Ecke sitzen dann auch ein paar Leute am schmökern...
Für Musiker lohnt sich die Rue dem Rome (nähe Gare St. Lazare M° St. Lazare oder Villiers) – dort reiht sich ein Musikgeschäft ans nächste... Auf der Straße stehen auch immer Kisten mit Sonderangeboten antiquarischer Musik... (aber bei Noten ist das ja relativ egal, wie alt sie sind)...
Super schön fand ich auch die rue Mouffetard (hinter dem Pantheon im 5. Quartier) – etwas ethnisch angehaucht mit super vielen kleinen Läden, Cafés und Restaurants... Studentenviertel, daher ist auch das Publikum dort generell etwas jünger.
Und abends
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Was das Abends ausgehen angeht, kann ich Euch leider nicht allzu viele Tips an die Hand geben. Das liegt nicht daran, dass wir nicht wegwaren, sondern eher daran, dass wir recht schnell unsere absolute Lieblingskneipe gefunden haben und dann fast immer dort waren:
Chesterfield Cafe (123, rue la Boétie). Wirbt mit Food, Drinks und Live Music und alles ist ziemlich gut. Die Speisekarte ist mexikanisch, spanisch angehaucht... Tacos, Tortillas, Fajitas, Nachos... Nicht unbedingt billig, aber an Pariser Verhältnissen gemessen stimmt das Preis-Leistungsverhältnis definitiv. Drinks sind teuer (Bier für umgerechnet 9 Mark). Dafür die Cocktails aber um so leckerer... Unbedingt probieren: Pina Colada – meines Erachtens der beste der Welt. Fast jeden Abend ist live Music, wobei sich das auf ca. 60-90 Minuten zwischen Mitternacht und ein Uhr beschränkt. Sehr unterschiedliche Bands, oft aus den Staaten, die dann jeweils über ein bis zwei Wochen mehrmals die Woche spielen. Montags oder Dienstags war immer so eine Art Open Stage mit Jungbands aus der Umgebung. Die coole Stimmung im Chesterfield wird sicher nicht unwesentlich von der Besatzung dort beeinflusst. Sind fast alles Leute zwischen 20 und 30, die für einige Monate in Paris sind und jetzt eben im Chesterfield jobben... Scheinen einen Wahnsinnsspaß bei der Arbeit zu haben, auch wenn es dort sicherlich nie stressfrei zugeht... Eine wahre Freude, den Barkeepern beim Shaken und Mixen der Cocktails zuzuschauen (insbesondere wenn Antonello da war *g*). Besonderes Highlight jeden Abend war wenn das Lied YMCA gespielt wurde.... Dann sprang nämlich die gesamte Besatzung auf die Theke und fing an dort zu tanzen... (Ich weiß, das gehört sicher alles zum Konzept der Kneipe und ist von vornerein so geplant, aber egal... es war auf jeden Fall jedes Mal wieder eine Mordsgaudi!)
Letztes Frühjahr war Salsa und Latino Music der Beat in Paris und so wurden wir auch eines Abends in eine entsprechende Diskothek mitgeschleift: Latina Café (Ecke rue de Washington, Champs-Elysées), war von der Musik her nicht schlecht, aber super teuer (100 Francs Eintritt, dafür war dann aber ein Getränk dabei (sonst kann man die sich auch nicht leisten). Zu erwähnen ist noch, das für die Pariser(innen) das abendliche Weggehen eine regelrechte Modenschau ist... Während man in Kneipen noch "normal" gekleidet reinkommt, ist das in vielen Clubs und Diskotheken nicht mehr der Fall... Jeans sollte man also lieber im Schrank hängen lassen... wobei man als Frau mit einem Lächeln sich auch manchmal an den Türstehern vorbeimogeln kann... ;-)
Ansonsten sollte natürlich noch das Viertel rund um die Bastille (insbesondere die rue de Lappe) erwähnt werden – dort sammeln sich abends die Menschenmassen... eine Kneipe neben der nächsten, dazwischen noch ein paar Restaurants, Clubs und Diskotheken...
Wer den Abend etwas ruhiger angehen möchte, sollte unbedingt mal abends einen Spaziergang durchs Montmartre machen... Insbesondere der place du tertre ist immer ein allgemeiner Treffpunkt (da sollte man sich aber vorher drüber im Klaren sein, ob man sich malen lassen will, sonst bekommt man ein Portrait schneller aufgeschwatzt und angefertigt bevor man sich umdrehen kann...). Super schön ist es auch, abends dann auf den Treppenstufen vor Sacre-Coeur zu sitzen. Dort ist auch immer recht viel los... Erinnerte mich ein wenig an die Spanische Treppe in Rom... Viele Leute, die dort sitzen, gemeinsam plaudern oder auch einfach nur die Aussicht über Paris genießen... Im Gegensatz zur italienischen Metropole herrscht hier kein Speisen und Getränkeverbot... also unbedingt noch eine Flasche Rotwein mitnehmen und einfach die Stimmung dort genießen... Irgendwer hat meist auch immer eine Gitarre dabei, so dass auch für die musikalische Untermalung gesorgt ist...
Doch noch ein paar Sight-Seeing Tips:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Weiß nicht, ob es noch so ist, aber als ich dort war, wurde der Eiffelturm abends ab 7 zu jeder vollen Stunde mit tausenden kleinen Lichtern "erleuchtet". Egal, ob man nun direkt davor auf dem Place de Trocadero sitzt und gleichzeitig den tausenden von Kindern und Jugendlichen beim Rollerbladen- und skaten zuschaut, oder vom Sacre-Coeur aus rübergeschaut – ist auf jeden Fall ein sehr schöner Anblick, dieser funkelnde Eiffelturm.
Wer es sich irgendwie zeitlich einrichten kann, sollte einen Besuch nach Paris unbedingt so planen, dass er/sie an einem ersten Sonntag im Monat dort ist. An diesen 12 Tagen im Jahr herrscht nämlich "tarif gratuit" in allen Museen und Sehenswürdigkeiten. Das wissen natürlich dort auch fast alle, so dass man sich einen Besuch im Louvre lieber gleich sparen sollte (erst mal lange Schlangen vor der Pyramide und drinnen dann auch ziemlich voll). Lohnenswerter ist es vielmehr, so die ganzen kleineren Sachen anzuschauen, bei denen einem sonst meist der Eintritt zu teuer ist. Sainte-Chapelle, Invalidendom, etc...
Was mir sonst noch so einfällt
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Abhilfe gegen mögliche Langeweile schaffen die beiden Pariser Veranstaltungskalender pariscope und l'officiel des spectacles. Beide erscheinen wöchentlich, sind an jedem Zeitungskiosk zu erhalten, kosten 2 bzw. 3 FF und enthalten Seitenweise Veranstaltungstipps zu Parties, Kinofilmen, Vorträgen, Konzerten und so ziemlich allem was es sonst noch so gibt.
So... also jetzt also nichts wie hin ins Reisebüro und dann ab nach Paris!!!
Viel Spaß und schreibt mir ne Postkarte!
K.
17 Bewertungen, 3 Kommentare
-
09.04.2002, 16:05 Uhr von Nancer
Bewertung: sehr hilfreichdanke ich will balt da hin fahren
-
22.02.2002, 18:04 Uhr von LadyBlackTop
Bewertung: sehr hilfreichich hab so Lust auf Urlaub!!
-
19.02.2002, 18:17 Uhr von sexygirlie84
Bewertung: sehr hilfreichdein bericht gefällt. mir.die tipps hätte ich vor ner woche gebraucht. schau ma bei meinem paris bericht vorbei.greetinx
Bewerten / Kommentar schreiben