Paris Testbericht

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Erfahrungsbericht von astrosoft

Paris - die romantische Metropole...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Paris ist eine überwältigende Stadt. Viele Sehenswürdigkeiten kann man bequem an einem oder zwei Tagen zu Fuß erreichen. Die besten Reisezeiten sind Mai, Juni, September und Oktober, wenn es meist weder schwül noch nasskalt ist. Für die Einreise aus den Staaten der EU genügt ein gültiger Reisepass. Bürger der Schweiz benötigen einen Reisepass.
Da es in Frankreich keine verbindlichen Ladenschlusszeiten gibt, kann man sich hier nur nach groben Richtwerten halten. Die meisten größeren Geschäfte haben werktags so meist von 9.30 bis 18.30 Uhr geöffnet. Banken haben oft von 12.00 bis 14.30 Mittagspause und sind auch abends nur bis 16.00 Uhr geöffnet. Montags haben sie oft Ruhetag. Bessere Restaurants und viele Einzelhandelsgeschäfte akzeptieren die gängigen Kreditkarten. Geld wechseln kann man in amtlichen Wechselstuben und Banken.
Telefonieren kann man in den meisten Telefonzellen nur noch mit Télecartes, die es in Postämtern oder Tabakläden zu 50 und 120 Einheiten gibt. Offiziell ist es übrigens seit 1992 verboten, in öffentlichen Gebäuden, Restaurants, Hotels und überdachten Plätzen zu rauchen.
Wohnt man nicht in der Innenstadt, was wegen der hohen Hotelpreise auch nicht jedem zu empfehlen ist, ist es das Beste, mit der hervorragend ausgebauten Métro zu fahren. Am besten holt man sich an einem Schalter gleich zehn Fahrscheine ("Carnet"), die dann im Vergleich zu den Einzelbillets ca. 40% billiger sind. Taxis sind prinzipiell etwas günstiger als in Deutschland. Mit dem Mietwagen in der Stadt herumzufahren ist jedenfalls nicht anzuraten. Man sehe sich nur mal den chaotischen Verkehr am und um den Triumphbogen an!
Sehenswürdigkeiten gibt es in der Seinemetropole genügend. Es empfehlen sich zwei bis drei größere Spaziergänge durch die Innenstadt sowie Abstecher zur Kirche Sacre Coeur, dem Montparnasse Gebäude (auf die Aussichtsplattform hochfahren!), Versailles und Disneyland Paris.
In der Innenstadt bietet sich ein - in Etappen aufgliederbarer - Spaziergang an, der an der Bastille nordöstlich der Ile de la Cité beginnt. Von hier aus gelangt man am sehr schönen Place des Vosges vorbei zum Hotel de Ville, dem Rathhaus. Von hier aus begibt man sich am besten auf die Ile de la Cité mit seiner Hauptattraktion der Notre Dame sowie der Saint-Chapelle. Etwas nördlich liegt das Kulturzentrum Centre Pompidou und weiter westlich die ehemaligen Lagerhallen Les Halles. Wieder zurück zur Seine erreicht man gleich das beeindruckende Schloss des Louvre mit seiner gläsernen Pyramide im Innenhof. Anschließend gelangt man automatisch in der Schlossgarten Jardin des Tuileries. Etwas nördlich befindet sich der sehenswerte Place Vendome und noch weiter dann die Oper. Weiter Richtung südwesten gelangt man zur "La Madeleine" und zu dem großen Platz von Paris, dem Place de la Concorde. Nun, da man schon den Triumphbogen sehen kann schlendert man gemütlich die Prachtstraße Champs Elysée entlang, zuerst duch die Allee, dann gesäumt von den bekannten edlen Geschäften.
Wer Zeit hat, kann von hier aus in die "neue Welt", zur Bürostadt La Defense rausfahren, die man vom Triumphbogen schon in der Verlängerung sieht. Ansonsten geht man weiter Richtung Süden und gelangt zum Palais Chaillot, von dem man aus einen bombastischen Blick auf den nun nahen Eiffelturm hat. Es bietet sich nun an, die Seine zu überqueren und die 60 FF für eine Fahrt auf die oberste Plattform des 1889 erbauten Turmes zu erübrigen.
Südlich der Seine kann man nun über das Hotel des Invalides, den Palais Bourbon, das Musée d'Orsay und den Palais de Justice letztlich in den Stadtteil Saint-Germain-des-Prés gelangen. Hier sollte man sich in eines der vielen Cafés setzen und die Atmosphäre geniessen...

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