Parker Ertappt!?! Testbericht

Parker-ertappt
ab 5,07
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5 Sterne
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Summe aller Bewertungen
  • Spaßfaktor:  sehr hoch
  • Spielanleitung:  sehr gut
  • Wird langweilig:  nie

Erfahrungsbericht von CyberQueeny

Lügen haben kurze Beine

4
  • Spaßfaktor:  sehr hoch
  • Spielanleitung:  sehr gut
  • Wird langweilig:  nach wenigen Monaten
  • Schwierigkeitsgrad:  sehr schwierig
  • Spieldauer:  sehr kurz (bis 15 Minuten)
  • Spielerzahl:  ab 2
  • Das Spiel für:  Hobby-Spieler

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Halli Hallo Hallöle alle zuammen!!
Mein heutiger Bericht befasst sich mit einem Party- und Aktionspiel. Dieses Spiel ist mehr für die erwachsenen Spieler geeignet. Hergestellt wird das Spiel von der Firma Hasbro und hat den Namen "Ertappt".

Geeignet ist das Spiel für 2-8 Spieler. Meiner Meinung nach macht es aber mehr Spaß, wenn es sehr viele Leute spielen. Aus diesem Grund spielen wir nie mit weniger als fünf Leuten.
Wie oben erwähnt ist das Spiel für Spieler ab 18 geeignet. Ich persönlich denke aber, dass es auch Spieler ab 16 spielen können.

Gekostet hat das Spiel lediglich 20Euro. Was ich eigentlich sehr preiswert finde, wenn man bedenkt wie viel einem in dem Karton erwartet. In dem Karton befinden sich sehr viele verschiedene Dinge. Das Zubehör beinhaltet einen Lügendetektor. Dieser benötigt 3 x 1,5V Batterien. Leider muss man sich diese extra kaufen, denn im Kauf sind sie nicht inclusive. Ansonsten gibt es 180 Karten, auf denen sich Fragen befinden. Weiter gibt es 70 Satanshörner und 70 Heiligenscheine. Beides ist aus Plastik. Ebenfalls gibt es 10 Verhörkarten und 10 Einspruchskarten. Zu guter letzt gibt es noch einen Würfel.
Die Anleitung ist ein sehr kleine, beidseitig bedrucktes Blatt. Es ist sehr leicht zu verstehen und sogar ein 12jähriges Kind, würde die Anleitung ohne Probleme verstehen können.

Kommen wir nun zum Spiel. Als erstes müssen die Batterien in den Lügendetektor eingesetzt werden. Nun bekommt jeder Mitspieler eine Verhörkarte. Für zwei Mitspieler gibt es eine Einspruchkarte, welche aber in die Mitte gelegt wird. Wer mit einer ungeraden Zahl spielt, bekommt bei uns immer eine Karte mehr. Beispiel: Fünf Spieler. Bei vier gäbe es 2 Karten, da es aber keine sechs sind, sollte es so bleiben. Wir geben aber trotzdem drei Karten. Die Fragekarten kommen auch in die Mitte.
Wir lassen immer den jüngsten Spieler anfangen. Der Spieler bekommt den Würfel. Auf diesen gibt es lediglich zwei Symbole. Das Eine steht für Gruppenfrage und das Andere steht für Einzelfrage. So weiß man nun an wen die Frage sich richtet. Ist dies geklärt, dann kommt der Spieler links von dem Spieler, der gewürfelt hat. Dieser zieht eine Fragekarte. Dort gibt es die verschiedensten Fragen. Dazu komme ich aber später.

Der Spieler stellt nun die Frage. Endweder antwortet nur der Würfler oder alle müssen diese Frage beantworten. Bevor man aber eine Frage beantwortet sollte man sich eine Strategie aufbauen. Denn das Ziel des Spiels ist es, dass einer der Spieler sieben Hörner oder Scheine hat. Wer zu erst eins voll hat, der hat gewonnen. Man muss dabei beachten, dass es ein Horn gibt, wenn man im weiten Sinne "Das habe ich schon einmal gemacht ." antwortet. Den heiligen Schein gibt es für das Gegenteil. Der Spieler muss also abstreiten eine solche Schandtat jemals gemacht zu haben.
Klingt leichter als es ist, denn es gibt noch Verhörkarten und die Einspruchskarte. Eine Verhörkarte ist eigentlich gar nichts schlimmes. Man sollte sie aber geziehlt bei peinlichen Fragen einsetzen. Diese Karte berechtigt den Besitzer dazu, dem Spieler, der die Frage beantworten muss, fragen zu sämtlichen Details zu stellen. Endweder er gibt selbst alle peinlichen Infos zu und beantwortet so lange, bis alle Fragen geklärt sind oder er muss eins von seinen Trophäen abgeben. Er kann sich aussuchen, ob er ein Horn oder einen Schein entbeeren möchte.
Die Einspruchkarte ist die gemeinste Karte von allen. Mit dieser Karte kann man verhindern, dass der Spieler sein Horn oder seinen Schein bekommt. Egal, ob er die Frage wahrheitsgemäß beantwortet hat. Sinnvoll ist es aber nur, wenn man diese Karte ausspielt, um einen Sieg zu verhindern. Um diese Karte ausspielen zu können, müssen sich alle anderen Mitspieler einig sein. Ist nur einer dagegen, dann kann sie nicht ausgespielt werden. Aber außer dem Spieler, der das Horn oder den Schein bekommen soll, ist sicher keiner dagegen. Man muss nur bedenken, dass es maximal nur vier Karten gibt.

Wer beides nicht einsetzen will, kann trotzdem verhindern, dass der Mitspieler seine Belohnung erhält. Der Spieler, der die Frage stellen musste, sagt einfach zu dem Spieler, wo er es verhindern möchte, dass er es anzweifelt. Nun kommt der Lügendetektor zum Einsatz. Der Mitspieler, dem nicht vertraut wird, wird die Frage noch einmal gestellt, während er mit dem Lügendetektor überprüft wird. Stimmt die Frage, dann bekommt er seine Belohnung. Hat er aber doch gelogen, dann muss er eine Trophäe abgeben, die er sich in den vorherigen Runden verdient hat. Danach ist der nächste Spieler dran.
Der Lügendetektor funktioniert wie folgt. Man legt zwei Finger auf die vorgesehenen Plätze. Nach zehn Sekunden schaltet man ihn an. Nun sagt man einfach seinen Namen und sein Alter. Danach wird erst die Frage gestellt, die beantwortet werden soll. Sehr genau ist er dabei nicht. Ich habe auch schon mehrfach geflunkert und er hat es nicht gemerkt. Bin wohl zu ruhig. Aber in 80% der Fälle hat er es gemerkt.

Kommen wir nun zu den Fragen. Natürlich kann man sich auch selbst Karten basteln, damit es auch neue Fragen gibt und das Spiel nie langweilig wird. Hier gibt es Fragen wie:
- Hast du schon mal gespickt?
- Hast du beim Sex schon Küchenbedarf benutzt?
- Hast du deine Eltern beim Sex überrascht?
- Hast du schon mal in die Spüle gepinkelt?
- Hattest du schon mal an einen verbotenen Ort Sex?
- Hast du es dir schon einmal selbst gemacht?
- Hast du schon einmal gelogen?
Solche Fragen gibt es. Hoffe ihr könnt euch nun ein kleines Bild machen.

Ein Spiel dauert in der Regel 30-40 Minuten.Es kommt auf die Variante an, die man spielt. Jeder kann es ändern und dadurch kann es länger oder kürzer sein.
Ich finde das Spiel wirklich lustig, denn die Fragen sind wirklich lustig und nicht alle ganz jugendfrei. Man lernt so sehr vieles von den Leuten, mit denen man spielt, kennen. Manche Dinge hätte man echt nicht gedacht. Das Alter ist, was die Fragen angeht, nicht ganz jugendfrei. Trotzdem denke ich, dass es auch jüngere Spielen können. So aufgeklärt wie man in der heutigen Zeit ist, finde ich es doch leicht übertrieben.

Den Lügendetektor kann man auch außerhalb des Spiels verwenden. Wer also mal etwas wirklich wissen will, sollte es sich schon allein deswegen holen. Ist wirklich nen nettes Teil.
Ich muss sagen, wir lachen während des Spiels immer sehr und ich finde es immer sehr interessant etwas von den anderen Mitspielern zu erfahren. Es sind manchmal Fragen, die einen selbst schon beschäftigt haben, aber man sich nie getraut hätte.

Ich kann das Spiel jedem empfehlen und wir spielen das Spiel auch öfters. Nur zu oft macht es langweilig. Wir haben es seit unserem Kauf sechs Mal gespielt und jetzt ist erstmal ne Grenze erreicht, wo wieder was anderes sein muss.
Die Batterien halten übrigens länger als ich dachte. Ich habe den Detektor auch nebenbei benutzt und selbst nach zwei Monaten sind die Batterien noch brauchbar.

Kommen wir zur Bewertung. Ich empfehle das Spiel, wie soll es auch anders sein. Dazu kommen fünf Sterne, denn ich bin von dem Spiel recht angetan. Man kann die Fragen auffüllen, selbst wenn es nur privat ist. Ebenfalls kann man die Regeln nach seinen Bedürfnissen ändern und es wird so eigentlich nicht so schnell langweilig. Es ist aber kein Spiel für jeden Tag. Aus diesem Grund spielen wir es halt nicht ständig.
So, euch viel Spaß mit dem Spiel, einen schönen Abend und nen dickes Bussi. Danke fürs Lesen und Bewerten..CQ

18 Bewertungen, 1 Kommentar

  • edelcat

    01.12.2010, 08:42 Uhr von edelcat
    Bewertung: sehr hilfreich

    Wirklich toller Bericht. Einen schönen Tag. Edeltraud