Patrizier 2 (Management PC Spiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von constantin
Cons mal reich und mächtig
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Nun besitze ich dieses Spiel seit mehr als einem halben Jahr und muss sagen: ich bin voll zufrieden.
Der Hintergrund:
****************
PatrizierII spielt zur Zeit der Hanse.
Die Hanse, im 13. Jahrhundert gegründet, war zunächst nur ein Zusammenschluß wagemutiger Händler. Im Laufe der Zeit "mauserte" sie sich zu einer mächtigen Wirtschaftsorganisation. Wer im Nord- und Ostseeraum nicht nur ein paar Pfennig verdienen, sondern sein eigenes Imperium aufbauen wollte, der bemühte sich tunlichst, ein Mitglied der Hanse zu werden.
Das ist zunächst nur den Patriziern vorbehalten.
Die Patrizier sind "Weltstars" (der damaligen Nord- Ostsee-Welt): sie haben sehr, sehr viel Geld, sehr sehr viel Macht, und graben den Adeligen Stück für Stück das wasser ab. Sie haben es zu sehr viel Geld und Macht gebracht: Durch Handel.
Spielanfang:
************
Da sitzt man nun, auf 25000 Goldstücken und 1 bzw. 2 Schiffen, ohne Ruhm, Einfluss und mit nur sehr wenig Geld. Was also tun? HANDELN.
Man befindet sich zuerst in seinem Heimathafen, kann dort durch einen Klick auf die Hafenkräne mit der Stadt oder seinem Kontor handeln. Rechts die Button zum Verkaufen, links die zum Kaufen. Die Waren sind links davon alphabetisch untereinander aufgelistet.
Nehmen wir mal an, wir befinden uns in Lübeck:
Auf der dem Spiel beiliegenden Karte sieht man, dass in Lübeck Fisch sehr effektiv gefangen wird, und in dem Handelsfenster sieht man, dass 40 Last Fisch vorhanden sind. Man kann sicher sein, dass man hier Fisch zu einem niedrigen Preis einkaufen kann (große Menge, Hertsellungsort). Also schnell auf den Kaufen-Button gedrückt und schon aht man eine Last Fisch (man kann natürlich draufdrücken, bis die Kapazitäten des Schiffes bzw. des Kontors erschöpft sind).
Also klickt man nun den Button in der Buttonleiste, mit dem man die Karten wechselt, und sieht nun eine komplette Karte des Handelsraums vor sich. Unter den Namen der Städte ist immer noch ein kleines, quadratisches Bildchen, auf dem die ware abgebildet ist, die in der betreffenden Stadt zur Zeit am dringendsten benötigt wird. Und jetzt nehmen wir an, unter Reval (ist übrigens die Hauptstadt Estlands) ist das Fischsymbol (sinnigerweise ein Fisch), d.h. in dieser Stadt ist Fisch knapp wenn nicht nicht vorhanden, und entsprechend werden hohe Preise gezahlt. Also lädt man sein Schiff mit Fisch voll (auf Kapazitäten und sontiges Zeugs der Schiffe komme ich nachher noch zu sprechen) und sagt dem Schiff mit einem Rechtsklick auf den Punkt vor dem Namen der Stadt, dass man sehr gerne möchte, dass das Schiff genau dahin fährt. So, die Fahrt dauert 4 Tage. Das Spiel läuft zwar nicht in Echtzeit, aber 4 Tage können sich auch in diesem Spiel hinziehen. Also Zeitung ausgepackt, und in ner Viertelstunde legt das Schiff an.
Nichts da!
Nachdem man dem Schiff klargemacht hat, dass dieses jetzt schnellstmöglich nach Reval fahren soll, klickt man auf den Button neben dem für den Kartenwechsel, und schon hat man den Schnellvorlauf aktiviert.
"Was das fürn Ding" werdet ihr euch jetzt fragen, oder vielleicht auch einfach nur "Was bedeutet denn diese Funktion", jedenfalls irgendwie was in der Richtung. Nun, schnellvorlauf heisst einfach nur, dass die Tage so lange im Zwei-Sekundentakt vorüberziehen, bis irgendetwas wichtiges passiert, ein Piratenangriff, ein wiederkehrender expeditionskonvoi oder einfach nur das Anlegen eines der Schiffe.
Also, wir sind angekommen, und die Bewohner revals haben immer noch Bock auf Fisch: Schnell den Fisch verkauft und schon en paar Taler mehr.
Wichtig nur: Natürlich sollte der Verkaufspreis nicht gleich oder sogar unter dem Einkaufspreis liegen, sonst ist das Geld in den Sand gesetzt und vermehrt sich nicht. Nun, man hat alles verkauft, möchte aber nicht ohne Ladung zurück. Da nützt ein Blick auf die mitgelieferte Papierkarte. Die besagt, dass in Reval sehr effektiv Felle hergestellt werden, die in anderen Städten (das besagt die Karte aber nicht), zu einem Vielfachen verkauft werden können. Also Felle und vielleicht auch Fleisch draufgeladen, zurück nach Lübeck. Damit man noch en bisschen auf der Fahr verdient kann man ja noch in Visby, Malmö und Rostock vorbeischauen. Die möchten alle gerne Felle, und produzieren auch viele schöne sachen.
Natürlich gibt es nicht nur Felle, Fisch und Fleisch: Es gibt Bier, Eisenwaren, Eisenerz, Felle, Fisch, Fleisch, Getreide, Gewürze, Hanf, Holz, Honig, Keramik, Leder, Pech, Salz, Tran, Tuch, Wein, Wolle und Ziegel.
So, das ist zwar keine Komplettlösung, vermittelt aber einen einglick in das Funktionsprinzip.
Nun komme ich zu den
Schiffstypen:
*************
Es gibt verschiedene Arten von Schiffen:
1. die schnigge:
Sie ist die kleinste und wendigste von allen, hat nur eine Kapazität von 15-20 Last und braucht mindestens 5 bis maximl 20 Besatzungsmitglieder.
Daneben gibt es
2. den Kraier:
Er ist sozusagen das Universalgenie der Hanse: 95%ige Wendigkeit im Gegensatz zur Schnigge, hat eine Kapazität von 28-35 Last fährt 6 Knoten (0,5 mehr als die schnigge) und benötigt mindestens 8 und maximal 35 Besatzungsmitglieder.
Danach kommt
3. die Kogge: Auf ihr haben zwischen 45 und 55 Last Platz, bei einer maximalen Geschwindigkeit von 4,5 und hat eine 90%ige Wendigkeit. Sie benötigt mindestens 10, und kann maximal 55 Besatzungsmitglieder mitnehemen.
Als viertes kommt das grösste und imposanteste schiff, dass es zu kaufen gibt:
DER HOLK:
Mit 55 bis 70 Last Fassungsvermögen übersteigt er die schnigge um das 3fache. Das geht natürlich auf Kosten der Wendigkeit, er hat nur 85% im Gegensatz zu der, der Schnigge. Er ist auch 1/2 Knoten langsamer als die Schnigge, was nur bei überaus langen Fahrten bemerkbar ist. Er braucht bzw. fasst zwischen 12 und 70 Matrosen.
Wichtig: den Koggen und Holks ist es nicht möglich, Flüsse wie z.B. den, der zur schönsten Stadt Deutschlands und dem rest der welt führt, zu befahren. der Fluss ist der Rhein und die Stadt ist, RICHTIG, KÖLN!
das musste einfach sein *gg*.
Ab und zu sollte man mit seinen Schiffen eine Werft anfahren, denn die schäden naghen an der Geschwindigkeit.
so, das is erstmal genug für heute,
Gruß aus Köln
Constantin
Der Hintergrund:
****************
PatrizierII spielt zur Zeit der Hanse.
Die Hanse, im 13. Jahrhundert gegründet, war zunächst nur ein Zusammenschluß wagemutiger Händler. Im Laufe der Zeit "mauserte" sie sich zu einer mächtigen Wirtschaftsorganisation. Wer im Nord- und Ostseeraum nicht nur ein paar Pfennig verdienen, sondern sein eigenes Imperium aufbauen wollte, der bemühte sich tunlichst, ein Mitglied der Hanse zu werden.
Das ist zunächst nur den Patriziern vorbehalten.
Die Patrizier sind "Weltstars" (der damaligen Nord- Ostsee-Welt): sie haben sehr, sehr viel Geld, sehr sehr viel Macht, und graben den Adeligen Stück für Stück das wasser ab. Sie haben es zu sehr viel Geld und Macht gebracht: Durch Handel.
Spielanfang:
************
Da sitzt man nun, auf 25000 Goldstücken und 1 bzw. 2 Schiffen, ohne Ruhm, Einfluss und mit nur sehr wenig Geld. Was also tun? HANDELN.
Man befindet sich zuerst in seinem Heimathafen, kann dort durch einen Klick auf die Hafenkräne mit der Stadt oder seinem Kontor handeln. Rechts die Button zum Verkaufen, links die zum Kaufen. Die Waren sind links davon alphabetisch untereinander aufgelistet.
Nehmen wir mal an, wir befinden uns in Lübeck:
Auf der dem Spiel beiliegenden Karte sieht man, dass in Lübeck Fisch sehr effektiv gefangen wird, und in dem Handelsfenster sieht man, dass 40 Last Fisch vorhanden sind. Man kann sicher sein, dass man hier Fisch zu einem niedrigen Preis einkaufen kann (große Menge, Hertsellungsort). Also schnell auf den Kaufen-Button gedrückt und schon aht man eine Last Fisch (man kann natürlich draufdrücken, bis die Kapazitäten des Schiffes bzw. des Kontors erschöpft sind).
Also klickt man nun den Button in der Buttonleiste, mit dem man die Karten wechselt, und sieht nun eine komplette Karte des Handelsraums vor sich. Unter den Namen der Städte ist immer noch ein kleines, quadratisches Bildchen, auf dem die ware abgebildet ist, die in der betreffenden Stadt zur Zeit am dringendsten benötigt wird. Und jetzt nehmen wir an, unter Reval (ist übrigens die Hauptstadt Estlands) ist das Fischsymbol (sinnigerweise ein Fisch), d.h. in dieser Stadt ist Fisch knapp wenn nicht nicht vorhanden, und entsprechend werden hohe Preise gezahlt. Also lädt man sein Schiff mit Fisch voll (auf Kapazitäten und sontiges Zeugs der Schiffe komme ich nachher noch zu sprechen) und sagt dem Schiff mit einem Rechtsklick auf den Punkt vor dem Namen der Stadt, dass man sehr gerne möchte, dass das Schiff genau dahin fährt. So, die Fahrt dauert 4 Tage. Das Spiel läuft zwar nicht in Echtzeit, aber 4 Tage können sich auch in diesem Spiel hinziehen. Also Zeitung ausgepackt, und in ner Viertelstunde legt das Schiff an.
Nichts da!
Nachdem man dem Schiff klargemacht hat, dass dieses jetzt schnellstmöglich nach Reval fahren soll, klickt man auf den Button neben dem für den Kartenwechsel, und schon hat man den Schnellvorlauf aktiviert.
"Was das fürn Ding" werdet ihr euch jetzt fragen, oder vielleicht auch einfach nur "Was bedeutet denn diese Funktion", jedenfalls irgendwie was in der Richtung. Nun, schnellvorlauf heisst einfach nur, dass die Tage so lange im Zwei-Sekundentakt vorüberziehen, bis irgendetwas wichtiges passiert, ein Piratenangriff, ein wiederkehrender expeditionskonvoi oder einfach nur das Anlegen eines der Schiffe.
Also, wir sind angekommen, und die Bewohner revals haben immer noch Bock auf Fisch: Schnell den Fisch verkauft und schon en paar Taler mehr.
Wichtig nur: Natürlich sollte der Verkaufspreis nicht gleich oder sogar unter dem Einkaufspreis liegen, sonst ist das Geld in den Sand gesetzt und vermehrt sich nicht. Nun, man hat alles verkauft, möchte aber nicht ohne Ladung zurück. Da nützt ein Blick auf die mitgelieferte Papierkarte. Die besagt, dass in Reval sehr effektiv Felle hergestellt werden, die in anderen Städten (das besagt die Karte aber nicht), zu einem Vielfachen verkauft werden können. Also Felle und vielleicht auch Fleisch draufgeladen, zurück nach Lübeck. Damit man noch en bisschen auf der Fahr verdient kann man ja noch in Visby, Malmö und Rostock vorbeischauen. Die möchten alle gerne Felle, und produzieren auch viele schöne sachen.
Natürlich gibt es nicht nur Felle, Fisch und Fleisch: Es gibt Bier, Eisenwaren, Eisenerz, Felle, Fisch, Fleisch, Getreide, Gewürze, Hanf, Holz, Honig, Keramik, Leder, Pech, Salz, Tran, Tuch, Wein, Wolle und Ziegel.
So, das ist zwar keine Komplettlösung, vermittelt aber einen einglick in das Funktionsprinzip.
Nun komme ich zu den
Schiffstypen:
*************
Es gibt verschiedene Arten von Schiffen:
1. die schnigge:
Sie ist die kleinste und wendigste von allen, hat nur eine Kapazität von 15-20 Last und braucht mindestens 5 bis maximl 20 Besatzungsmitglieder.
Daneben gibt es
2. den Kraier:
Er ist sozusagen das Universalgenie der Hanse: 95%ige Wendigkeit im Gegensatz zur Schnigge, hat eine Kapazität von 28-35 Last fährt 6 Knoten (0,5 mehr als die schnigge) und benötigt mindestens 8 und maximal 35 Besatzungsmitglieder.
Danach kommt
3. die Kogge: Auf ihr haben zwischen 45 und 55 Last Platz, bei einer maximalen Geschwindigkeit von 4,5 und hat eine 90%ige Wendigkeit. Sie benötigt mindestens 10, und kann maximal 55 Besatzungsmitglieder mitnehemen.
Als viertes kommt das grösste und imposanteste schiff, dass es zu kaufen gibt:
DER HOLK:
Mit 55 bis 70 Last Fassungsvermögen übersteigt er die schnigge um das 3fache. Das geht natürlich auf Kosten der Wendigkeit, er hat nur 85% im Gegensatz zu der, der Schnigge. Er ist auch 1/2 Knoten langsamer als die Schnigge, was nur bei überaus langen Fahrten bemerkbar ist. Er braucht bzw. fasst zwischen 12 und 70 Matrosen.
Wichtig: den Koggen und Holks ist es nicht möglich, Flüsse wie z.B. den, der zur schönsten Stadt Deutschlands und dem rest der welt führt, zu befahren. der Fluss ist der Rhein und die Stadt ist, RICHTIG, KÖLN!
das musste einfach sein *gg*.
Ab und zu sollte man mit seinen Schiffen eine Werft anfahren, denn die schäden naghen an der Geschwindigkeit.
so, das is erstmal genug für heute,
Gruß aus Köln
Constantin
8 Bewertungen, 2 Kommentare
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07.03.2002, 17:51 Uhr von sylvia1983
Bewertung: sehr hilfreichschöner Bericht!
-
23.02.2002, 22:50 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichguter bericht!!
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