Die Wolke (Taschenbuch) / Gudrun Pausewang Testbericht
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Erfahrungsbericht von labernet
Die Wolke
Pro:
Es ist sehr spannend. Es fesselt einen, so sehr das man so ganz die Zeit vergisst und in einer Buchwelt lebt.
Kontra:
Es gibt nichts negatives.
Empfehlung:
Ja
Hallo, ich bin Adam und bin 15 Jahre jung.
In der Schule gibt es neue Lehrpläne und nach diesen plänen muss ein Schüler einmal im Jahr, in einem Fach nach Wahl eine besondere Leistung erbringen. Meine Aufgabe war es eine Zusammenfassung über das Buch DIE WOLKE zu schreiben.
Ich hoffe es gefällt euch.
Die Wolke
Alle sitzen ruhig in dem Klassenzimmer und hören Herr Benzig, Janna Bertas Französisch Lehrer, bei einer Lektüre zu. Plötzlich ertönt ein Alarm. Alle denken es sei nur wieder ein Testalarm. Komische Uhrzeit für einen Testalarm denkt der Lehrer. Elmar der Klassenbeste sagt, dass es ein ABC Alarm ist. Niemand will es wahr haben und der Unterricht geht ganz normal weiter. Hektisch ertönt eine Aussage aus dem Lautsprecher vom Direktor der Schule. Der Schulleiter befielt eine sofortige Evakuierung, alle sollen das Schulhaus verlassen und nach Hause gehen. Janna Berta versteht die Welt nicht mehr. Ein Junge in der Oberstufe namens Lars fragt Janna Berta ob er sie Heimfahren soll. Sie schlägt sich durch die Masse und folgt Lars direkt zum Auto. Er nimmt noch drei andere Mitschüler mit nach Schlitz. Auf dem Weg dort hin reden sie sehr viel über Super-Gau und einer Giftigen Wolke. Es kommt auch zu Wort das alle aus Schweinsfurt schon so gut wie tot sind. Janna B. bekommt einen Schreck, denn sie weiß, dass ihre Eltern dort auf einer Tagung sind. Mit auf der Tagung ist auch Kai ihr drei Jähriger kleiner Bruder. Im nahe gelegenen Grafenrheinfeld ist es zu einem atomaren Reaktorunfall gekommen, sagt einer von Lars Freunden. Jo, Jannas Mutters Mutter ist so was in der Art wie eine Krankenschwester dort nähe Grafenrheinfeld. Lars Mutter winkt hysterisch dem noch fahrenden Auto zu. So, hier ist Endstation denkt sich Janna. Sie steigt aus und rennt dem noch ungefähr 10 min. entfernten Haus auf dem Hügel zu. Sie hofft, dass Uli schon zu Hause ist. Ihr kleiner Bruder winkt ihr schon von weitem zu. Als sie oben ist hört sie ernste Musik aus dem Radio. Uli erzählt von einer giftigen Wolke und einer Explosion. Das Radio lässt die Krisengebiete durchgeben. Darunter ist auch der Ort, an welchem sich auch Janna Bertas Eltern mit Kai befinden. Die Polizei und die Medien sagen, dass jeder sich in Luftdichten Räumen wie z.B. Kellern oder Schulhallen zurückziehen soll, solange sie nicht von den Behörden abgeholt werden. Es ertönt ein Anrufklingeln. Janna B. geht an den Hörer. Ihre Mutter befielt ihr Hektisch und ohne Widerspruch die Stadt zu verlassen und zu Helga in Hamburg zu fahren. Die Leitung ist gestört und bricht ab. Daraufhin packen beide ihre sieben Sachen und schwingen sich auf das Fahrrad, da schon jeder der ein Auto hat weggefahren ist.
Uli will kehrt machen um den Papagei zu füttern denn er hat es seinem Opa versprochen. Doch Janna Berta schreit ihn an und darauf hin fängt er an zu weinen und fährt beleidigt mit. Während sie fahren überholen sie Autos in denen z.B. Der Metzger, der Zahnarzt und die Nachbarn sitzen. Uli und Janna werden mehrmals gefragt ob sie denn nicht mitfahren wollen, doch sie antworten immer mit einem klaren NEIN! Sie fahren durch mehrere Ortschaften bis Uli durst bekommt. Sie halten an und trinken verzweifelt aus einer klaren Wasserlache. In den meisten Dörfern herrscht Chaos. Über all, auf jeder Straße, die in Richtung Autobahn verläuft, ist Stau. Ein Hund rennt einem Auto hinterher bis er dann jauchzend aufgibt. Uli meint, dass der Hund auch alleine gelassen wird genau wie sein Papagei Cocko. Uli beginnt wieder zu heulen und will den Hund streicheln. Janna hält ihn davon ab weil sie weiter fahren müssen. Bad Hersfeld ist nicht mehr weit entfernt. Janna Berta denkt sich das sie ganz gemütlich in einen Intercity Zug nach Hamburg zu Helga fahren werden. Beide erschrecken sich als links neben einem Haus ein Collie erschossen wird. Janna B zweifelt daran das Uli es bis zum Ziel schafft. Sie versucht es mit Psychologischen Tricks. Sie schlägt vor ein kleines Rennen zu machen. Uli will sich beweisen und fährt schneller als sonst. Nun sind sie kurz vor einer Ortschaft. Alle stehen im Stau und sie überholen sogar ihre Nachbarn, den Metzger und den Zahnarzt. Ein Mercedes bleibt in einem Blumenerdegarten stecken. Hinter ihm helfen, Leute die denselben Weg fahren müssen, ihm Raus damit sie auch weiter können. Ein Polizist verweigert einen weiteren Durchgang der Autos. Der Mercedesfahrer tritt arrogant auf das Gaspedal! Der Beamte zieht eine Waffen und warnt vor dem Schuss. Doch der Fahrer gibt nicht auf und saust weiter. Janna Berta sagt Uli, dass er schnell weiter fahren soll. Im Hintergrund hören sie Geschrei und einen Schuss. Uli glaubt, dass jemand totgeschossen wird. Janna B. hingegen versichert dass es bloß ein Luftschuss ist. Beide schauen in den Himmel der mittlerweile nicht mehr blau und glasklar ist. Eine Gewitterfront zeiht auf!!! Da der Wind von Südost weht ist er gefährlich. Uli und Janna ziehen Jacken mit Kapuzen auf. Der Weg auf dem sie fahren wird immer schmaler und endet im Feld. Sie überlegen sich umzukehren, doch plötzlich hören sie Motor Geräusche hinter dem Bahndamm. Sie schleppen ihre Fahrräder hoch um nach zu schauen. Uli ist zu erst oben weil er kleiner und flinker ist und abgesehen davon stolpert Janna B. auf dem Weg nach oben. Uli rennt nach unten auf die Straße und erfreut sich an dem super Weg den ER gefunden hat. Und schon schwingt er sich auf seinen Sattel und fährt schnell weiter. In dem Augenblick als Janna Berta ihn ermahnen will, weil es so uneben ist, kommt ein Auto angerast. Uli verliert die Kontrolle und fliegt samt seinem Teddybär, ohne den er gar nicht einschlafen kann, über Kopf und bleibt liegen. Janna Berta will ihm helfen aber sie kommt zu spät!!! Sie hört nur noch einen dumpfen Schlag und ein Auto. Janna realisiert nur noch den rot bespritzten Mercedes. Ulis Kopf ist so seltsam Flach, es kommt immer mehr eine Blutlache zum Vorschein. Sie ist starr vor Angst. Angst davor, dass sie Uli nie wieder in den Arm nehmen kann!!!
Jana Berta setzt sich entsetzt und weinend neben Uli. Die Wagen hinter ihr kümmern sie wenig. Ein bärtiger Mann mit einer rotblonden Frau steigt aus einem Auto aus und läuft zu Janna. Sie befehlen ihr, sich ins Auto zu setzen. Doch Janna B. will bei Uli bleiben. Der bärtige Mann schleppt Uli weiter ins leuchtende Rapsfeld hinein. Jana will ihn daran hindern doch die Frau hält sie fest. Der Bärige kommt Blutverschmiert wieder zurück. Janna will nicht in das Auto und schlägt wild um sich. Sie bekommt eine schallende Ohrfeige. Von nun an ist sie still und lässt sich in den Wagen zerren. Sie setzt sich hinten neben drei Mädchen auf den Rücksitz. Nach einer Weile sind sie schon in Bad Hersfeld angelangt. Nun müssen sie nur noch ein bisschen laufen. Zum Glück kennt sich Janna einigermaßen in Bad Hersfeld aus. Sie eilen zum Bahnhof. Janna führt Susanne an der Hand. Annika, die kleinste, sitzt auf ihrem Vater und Nina, die älteste, rennt so schnell wie möglich mit. Überall ist Geschrei und Hupenkonzerte.
Bert, der Vater, befielt Janna auf alle seine drei Töchter aufzupassen und irgendwie über die Mauer in die Richtung der Züge zu gelangen. Janna ist sportlich und klettert fix über die Mauer mit den anderen. Nun wartet sie auf die Eltern der drei Mädchen. Doch sie kommen nicht. Die Männer auf der anderen Seite der Mauer wollen auch rüber und versuchen das Eiserne Tor zu durchdringen. Nach einer Weile gelingt es ihnen auch. Eine Menschenmasse kommt Janna entgegen. Sie verliert zwei Mädchen in dem Getümmel bis auf Annika. Die Eltern kommen herangestürmt und beschimpfen Janna weil sie die Töchter verloren hat. Doc sie bricht in ein verstörtes Lachen aus. Sie rennt in die falsche Richtung. Sie will wieder zum wunderbar blühenden Rapsfeld. Es gewittert und die Wolken entladen sich. Jeder stellt sich irgendwo unter nur Janna tanzt und dreht sich. Sie sieht klar vor sich das Rapsfeld. Völlig durchnässt läuft sie in Richtung Autobahn. Plötzlich sieht sie ihr gelbes Traumfeld nicht mehr. Sie lehnt sich auf das Notruftelefon af der Schnellstraße. Ein bunter VW Bus hält an und nimmt sie mit. Sie schläft mit gewechselten Klamotten ein. Nach einer Weile gibt es unerwartet eine Vollbremsung. Sie sind in der Nähe der Grenze zwischen Ost und West Deutschland. Janna Berta steigt aus und will nicht mehr mit, weil die anderen einen anderen Eingang zur ’’Sicherheit’’ suchen wollen. In dem Vorort wo sie sich befindet ist ein Laden in dem es heiß her geht. Janna wird davon gescheucht, bei dem versuch sich Wasser anzueignen. Sie läuft weiter und klingelt an einer Haustüre. Eine ältere Dame will ihr Wasser holen doch als sie erfährt woher Janna kommt, schließt sie die Türe zu. Janna sucht ein Lazarett. Sie ist auf einer Brücke, und muss sich übergeben. Dann läuft sie weiter und verspürt schon wieder so einen Spuckreiz. Sie übergibt sich ein zweites Mal und bricht zusammen. Sie wacht in einem alten Schulhaus auf und versucht sich erfolglos zu orientieren. Neben ihr liegt ein türkisches Mädchen namens Ayse. Janna schaut sich im Spiegel an und erkennt sich selbst nicht wieder. Sie hat ein spitzes Kinn, ausgebeulte Augen und sie ist abgemagert. Sie ist das älteste Mädchen und wird dadurch benachteiligt. Kinder haben Durchfall und müssen sich übergeben. Das Klo ist dauer – benutzt und wer zu schwach ist um es bi zur Toilette zu schaffen, der lässt es einfach in seinem Bett laufen. Janna Berta ekelt sich vor dem Gestank. Florians Mutter besucht manchmal Janna und streichelt ihr über den Kopf, dann beginnt sie zu weinen. Sie versucht nicht an Uli und die anderen zu denken. Bald bekommt das Nothospital in Herleshausen hohen Besuch von einem Minister. Im Tiefflug kommt ein Hubschrauber in dem der angekündigte Politiker sitzt. Er sieht den Notstand und veranlasst das, das Hospital mehr Ärztliche Hilfe und frische Bettlaken bekommt.
Seit dem Besuch des Ministers isst Janna wieder. Sie fühlt sich langsam wieder gesund. Plötzlich geht die Saaltür auf und Janna Berta sieht einen neuen Arzt, eine Schwester und zwei Zivilbeauftragte. Einer der beiden Zivis heißt Tünnes, der andere wurde einem anderen Saal zugeteilt. Alle bekommen neue Bettlaken. Tünnes stellt einen Fernseher in die Richtung der Schultafel. Janna und Ayse schauen die Nachrichten an. Es gibt bis jetzt 16.000 Tote. Die Schwester fragt nach den Eltern von Janna B. Vielleicht sind sie ja in der Suchkartei vom Roten Kreuz. Janna Berta fragt Tünnes ob er nicht mal nachschauen könnte, ob Janas Eltern aufgelistet sind. Er verspricht es ihr. Doch selbst nach zwei Tagen sagt er ihr, dass er entweder keine Zeit hat oder es vergessen hat. Viele sterben im Saal, selbst Florian welkt einfach dahin. Seine Eltern können es nicht glauben. Janna Berta will nicht den Wohnort ihrer Tante Helga preisgeben. Sie und Ayse fühlen sich schon so gut das sie der Schwester helfen beim füttern usw. Ayse bekommt Besuch von Verwandten, doch sie können noch nicht mit ihr abreisen weil sie noch nicht ganz gesund ist. Mittlerweiler ist Janna Berta in der Suchkartei aufgelistet. Von einem Tag auf den anderen fühlen sich die beiden schlecht. Der Arzt meint, dass es ein Spätausbruch. Ayse verliert Büschelweise beim kämmen ihre Haare. Bis auf ein paar Strähnchen über den Ohren ist sie kahl. Janna traut sich nicht mehr zu kämmen. Sie will kein Haarausfall erleiden. Doch beim spielen hat auf einmal Ayse einen Büschel Haare von Janna in der Hand. Janna gibt Ayse eine Faust dafür mit. Beide haben jetzt Durchfall und müssen wieder erbrechen. Sie sind jetzt Verstritten. Die Schwester verschenkt allen Kranken, Mützen und Kopftücher.
Als Janna Berta aufwacht, verspürt sie eine kalte, fremde Hand. Es ist Helga aus Hamburg. Janna ist noch zu schwach um richt kommunizieren zu können. In einem Gespräch stellt sich heraus das Kai und Ihre Eltern nicht auf der Suchliste stehen sondern auf der Todesliste. Janna richtet sich auf und beginnt wild um sich zu schlagen und zu schreien. Tünnes kommt her und Janna beschmeißt ihn mit der Mütze auf ihren Kopf. Sie bekommt eine Beruhigungsspritze. Der Arzt meint, dass sie in drei Wochen entlassen werden kann. Eines Abends wacht Janna Berta auf und schreit nach einer Schwester, weil Ayse ganz heiß ist, also Fieber hat. Am nächsten Tag ist Ayses Bett leer. Janna wird erklärt das sie in einen anderen Saal gewechselt hat. Am nächsten Tag erfährt sich das ihre einzige Freundin tot ist. Am Mittag ist wieder Helga da und erkundigt sich bei Janna nach Uli. Als sie die Schreckensnachricht erfährt flippt Helga aus und rennt raus. Nach einer Weile ist sie wieder da. Sie besprechen, dass sie Oma und Opa Berta, welche in Mallorca Urlaub machen, nichts von dem Tod der Familie zu sagen. Janna Berta bekommt schreckliche Albträume und versteht im Traum, dass das tot sein nicht so schlimm ist als sie geglaubt hat… eher im Gegenteil man hat wenigstens keine Schmerzen mehr. Die 21 Tage sind vorüber und Helga holt Janna ab um nach Hamburg zu fahren. Sie machen einen großen Bogen um die Unglücksgebiete. Janna will keine Mütze anziehen, doch selbst im Restaurant neben der Autobahn, setzten sich die Leute wegen ihr um.
Das Leben scheint sich langsam wieder zu normalisieren. Helga unterrichtet wieder an einer Schule. Janna Berta soll auch wieder in eine Schule eingewiesen werden. Sie ist nicht die einzige Strahlenkranke dort. Alle anderen tragen selbst jetzt im Sommer Mützen und Perücken, nur Janna nicht. Dort in der Schule hat sie keine Freunde. Eines Tages trifft sie Elmar aus ihrer alten Klasse. Er hat sich auch verändert. Er ist schmaler und ist genauso kahl wie Janna. Elmar beschimpft häufig gaffende Passanten. Er erklärt Janna das ihre Nachfahren vielleicht Krüppel werden. Die Friemels, Helgas Mitbewohner, schauen zu ersten mal wieder eine lustige Sendung im Fernsehen. Janna B. fühlt sich immer nicht ein bisschen schwach und geht Schlafen. Sie denkt oft über die alten Zeiten nach. Helga kommt ins Zimmer und will die Geburtstagsfeier von Janna planen. Helga meint lächelnd, dass nur die Überlebenden kommen können. Doch auf viele Briefe, welche Helga all ihren verwandten verschickt, kommt nur die Rückpost, welche besagt das der oder die Gesuchte nicht zu finden ist. Janna hat immer noch oft diese verwirrten Albträume.
Eines Morgens klopft es an der Tür. Es ist Almut, Janna Bertas Tante. Janna ist erfreut und wirft sich ihr an den Hals. Sie fängt gleich an etwas für die Gäste zu kochen. Mittlerweile ist auch schon Helga gekommen. Alle 5, Janna, Almut, Helga und die Friemels diskutieren beim Essen. Es kommt zu Wort, dass alle Überlebenden vom `GAU´, Hibakushi heißen. Almut hat ihr Kind bekommen und muss leider auch schon bald wieder zu ihrem Mann, der wieder Arbeitstätig ist. Beim zu Bett gehen schläft Almut in Jannas Zimmer auf einer Matratze. Sie erzählt Janna, dass alle die in Sperrzone 1, also rund um Grafenrheinfeld sind, werden von den Polizisten mit einem Maschinengewehr erschossen, wenn sie nur einen Schritt auf die Straße machen. Alle in Zone 1 sind sowieso schon tot wegen den Strahlen. Am nächsten Morgen muss Almut schon wieder gehen. Janna will mit ihr mit, doch selbst Almut hat noch keinen festen Wohnplatz. Also bleibt Janna bei Helga.
Janna ist jetzt fast jeden Tag mit Elmar zusammen. Er ist in der letzten Zeit schweigsamer geworden. Es nähern sich langsam aber sicher die Ferien. Jeder wird von einem Mädchen zum Geburtstag eingeladen nur Janna und die anderen Strahlenskranken nicht. Helga geht mit Janna eine Perücke kaufen, da sie ja Bald Geburtstag hat. Am letzten Schultag bekommen alle ihre Zeugnisse. Nur bei Janna Berta steht Versetzung auf Probe. In der ersten Ferienwoche will Janna ihren Kumpel Elmar besuchen gehen. Sie bekommt die Adresse bei der Schulsekretärin. Als sie vor Elmars Hochhaus steht, redet sie mit der Hausmeisterin. Sie sagt ihr, dass Elmar mit Tabletten Suizid gemacht hat. Janna beginnt zu weinen und läuft wieder zu Helga. Früh m nächsten Morgen packt Janna ihre Sieben Sachen in eine kleine Tüte und läuft in Richtung Süden. Dort wird sie dann von mehreren fahren in die Stadt Wiesbaden gefahren. Nun ist es schon Abend und Janna trottet dahin. Sie fragt an einer Haustür nach einer Hausnummer, da es schon Abend war und sie nicht mehr richtig die Nummer erkennen konnte. Glücklicherweise ist sie gleich Richtig gelandet. Die alte Dame, die zur Haustür kommt, meint dass hier schon genügend Leute Zwangswohnen. Janna geht um das Haus und klopft an einem Fenster. Es meldet sich Reinhard, Almuts Mann. Sie springt durch das Fenster in die warme Stube rein.
Janna Berta schläft mit Almut auf einer Matratze und Reinhard mit seinem Vater, den alle Paps nennen. Es ist zwar eng in der Kellerwohnung doch wenigstens darf sich Janna Berta ungepflegt benehmen und ``scheiße´´ sagen sooft die will. Sie geht öfters mit Paps einkaufen und lernt schnell auf was man zu achten hat beim Einkauf. Außerdem bekommt Janna eine Luftmatratze damit jeder wieder in seinem eigenen Bett schlafen kann. Reinhard unterrichtet als Lehrer und Almut stellt eine Selbsthilfegruppe der Hibakushas zusammen. Eines Morgens platzt Helga herein und schreit alles Gute zum Geburtstag!!! Sie bringt Janna, Briefe mit den Antworten der verwandten auf die plötzliche absage der Feier. Janna bekommt von Helga 300 Mark geschenkt. Helga bringt ihr außerdem ihre restlichen Klamotten. Sie muss leider schon gehen, aber die Tür bei Helga in Hamburg steht immer für Janna offen. Richtung Abend sind auch noch drei Hibakushis in der Wohnung, da sie gemeinsam etwas basteln für die Selbsthilfegruppe. Es kommt so ganz neben bei zu Wort das Janna heute Geburtstag hat. Es wird extra nur für sie der teuere Kartoffelsalat gemacht. Sie tanzen und lachen noch die ganze Nacht. Janna freut sich besonders weil Almut entdeckt hat das Janna langsam wieder Haare bekommt.
Reinhard treibt eine größere Wohnung auf. Sie ziehen von dem einen auf den anderen Tag gleich um. Die neue Wohnung hat weder eine Heizung noch einen Ofen, nur einen offenen Kamin. Reinhard und Almut besprechen dass sie ihre adoptierten Kinder samt der Oma zu sich ins Haus holen. Ruth und Irmela heißen ihre Kinder. Die Oma ist dicklich, humpelt auf einem Bein und trägt eine Brille. Almut und Reinhard gehen mit Janna zu einer Demo an der französischen Grenze. Janna erblickt plötzlich die Jordans und die Hofmanns aus Schlitz. Sie reden miteinander. Die Hofmanns werden bald nach Kolumbien auswandern. Reinhard wird bei der heftigen Demonstration von den französischen Behörden festgenommen und hat eine Platzwunde. Erst am Abend darf er wieder nach Hause. Die Politiker geben die Sperrzone 3 ab ersten Oktober frei. Paps sieht das negativ, weil dort der Boden immer noch verseucht ist. Im Hibakusha – Zentrum wird alles für eine Eröffnung vorbereitet. Janna träumt wieder in dieser Nacht von ihren Eltern.
Jetzt am ersten Oktober sieht man im Fernsehen, vor Glück weinende Leute, die wieder in ihre Heimatstadt zurück dürfen. Meike, eine alte Schulkameradin, begrüßt Jana im Hibakusha – Zentrum. Doch im hastigen Gespräch sagt Meike das Ingrid gestorben ist. Ingrid ist Jannas beste Schulfreundin. Janna B, zieht sich in einen ruhigen Raum zurück, um nachzudenken. Plötzlich stürmt Lars herein und umarmt sie. Lars erzählt viel von Schlitz, Freunden und Bekannten. Alle sind ausgewandert z.B. nach Venezuela, Marbella und Kanada. Selbst Lars´ Eltern ziehen bald nach Südafrika. Lars regt sich darüber auf weil es dort sehr viel Rassenhass gibt (Stand 80 er Jahre). Paar Tage danach beschließt Janna mal ihren Wohnort zu besuchen. Jeder ist bestürzt aber man kann sie ja nicht daran hindern. Früh am Morgen schenkt die Oma, Jana eine Mütze weil es ja im Oktober kalt ist. Janna nimmt den ersten Bus nach Schlitz.
An der nächsten Raststätte pflückt Janna Berta Blumen. Ein junger und bärtiger Mann fragt Janna wohin sie wolle. Kurz darauf nimmt er sie mit. Nach einer Weile bedankt sie sich und steigt aus. Sie will an Ulis Todesstelle gehen. Janna geht nicht erst durch das Dorf sonder sie geht gleich stapfend durch die Felder. Sie entdeckt ihr altes, verrostetes Fahrrad und den Platt gefahrenen Teddybären. Sie läuft in das Rapsfeld rein um Uli zu finden. Sie hat seine Überreste gefunden und gräbt ihn ein. Darauf hin nimmt sie ihr altes Fahrrad und pumpt die leeren Reifen auf. Das Fahrrad bringt sie zu ihrem alten Haus am Hang. Sie steigt die Treppen hinauf und bemerkt das das Unkraut zurecht gestutzt ist. Könnte das alles mit ihren Eltern ein Missverständnis gewesen sein ?
Janna Berta schließt langsam die Tür auf. Sie hört kein Trampeln und sie richt auch nicht ihr Vaters Pfeifenrauch. Plötzlich hört sie Schritte. Es ist Opa Hans Georg und gleich dahinter Oma Berta. Sie sind vom Urlaub zurück. Sie setzten sich gemütlich an den Tisch und trinken Kaffe und Kakao. Nebenbei essen sie den wunderbar duftenden Kuchen, welchen Oma Berta gebacken hat. Fast wie früher. Janna Berta fällt es schwer die wahren Antworten zu geben auf die Fragen von den Großeltern. Sie behält ihre Mütze, welche ihren Kahlen Kopf bedeckt, auf dem Kopf. Janna hält es nicht mehr aus zu lügen, reißt sich die Mütze vom Kopf und beginnt zu erzählen.
The End
Written by Adam K.
In der Schule gibt es neue Lehrpläne und nach diesen plänen muss ein Schüler einmal im Jahr, in einem Fach nach Wahl eine besondere Leistung erbringen. Meine Aufgabe war es eine Zusammenfassung über das Buch DIE WOLKE zu schreiben.
Ich hoffe es gefällt euch.
Die Wolke
Alle sitzen ruhig in dem Klassenzimmer und hören Herr Benzig, Janna Bertas Französisch Lehrer, bei einer Lektüre zu. Plötzlich ertönt ein Alarm. Alle denken es sei nur wieder ein Testalarm. Komische Uhrzeit für einen Testalarm denkt der Lehrer. Elmar der Klassenbeste sagt, dass es ein ABC Alarm ist. Niemand will es wahr haben und der Unterricht geht ganz normal weiter. Hektisch ertönt eine Aussage aus dem Lautsprecher vom Direktor der Schule. Der Schulleiter befielt eine sofortige Evakuierung, alle sollen das Schulhaus verlassen und nach Hause gehen. Janna Berta versteht die Welt nicht mehr. Ein Junge in der Oberstufe namens Lars fragt Janna Berta ob er sie Heimfahren soll. Sie schlägt sich durch die Masse und folgt Lars direkt zum Auto. Er nimmt noch drei andere Mitschüler mit nach Schlitz. Auf dem Weg dort hin reden sie sehr viel über Super-Gau und einer Giftigen Wolke. Es kommt auch zu Wort das alle aus Schweinsfurt schon so gut wie tot sind. Janna B. bekommt einen Schreck, denn sie weiß, dass ihre Eltern dort auf einer Tagung sind. Mit auf der Tagung ist auch Kai ihr drei Jähriger kleiner Bruder. Im nahe gelegenen Grafenrheinfeld ist es zu einem atomaren Reaktorunfall gekommen, sagt einer von Lars Freunden. Jo, Jannas Mutters Mutter ist so was in der Art wie eine Krankenschwester dort nähe Grafenrheinfeld. Lars Mutter winkt hysterisch dem noch fahrenden Auto zu. So, hier ist Endstation denkt sich Janna. Sie steigt aus und rennt dem noch ungefähr 10 min. entfernten Haus auf dem Hügel zu. Sie hofft, dass Uli schon zu Hause ist. Ihr kleiner Bruder winkt ihr schon von weitem zu. Als sie oben ist hört sie ernste Musik aus dem Radio. Uli erzählt von einer giftigen Wolke und einer Explosion. Das Radio lässt die Krisengebiete durchgeben. Darunter ist auch der Ort, an welchem sich auch Janna Bertas Eltern mit Kai befinden. Die Polizei und die Medien sagen, dass jeder sich in Luftdichten Räumen wie z.B. Kellern oder Schulhallen zurückziehen soll, solange sie nicht von den Behörden abgeholt werden. Es ertönt ein Anrufklingeln. Janna B. geht an den Hörer. Ihre Mutter befielt ihr Hektisch und ohne Widerspruch die Stadt zu verlassen und zu Helga in Hamburg zu fahren. Die Leitung ist gestört und bricht ab. Daraufhin packen beide ihre sieben Sachen und schwingen sich auf das Fahrrad, da schon jeder der ein Auto hat weggefahren ist.
Uli will kehrt machen um den Papagei zu füttern denn er hat es seinem Opa versprochen. Doch Janna Berta schreit ihn an und darauf hin fängt er an zu weinen und fährt beleidigt mit. Während sie fahren überholen sie Autos in denen z.B. Der Metzger, der Zahnarzt und die Nachbarn sitzen. Uli und Janna werden mehrmals gefragt ob sie denn nicht mitfahren wollen, doch sie antworten immer mit einem klaren NEIN! Sie fahren durch mehrere Ortschaften bis Uli durst bekommt. Sie halten an und trinken verzweifelt aus einer klaren Wasserlache. In den meisten Dörfern herrscht Chaos. Über all, auf jeder Straße, die in Richtung Autobahn verläuft, ist Stau. Ein Hund rennt einem Auto hinterher bis er dann jauchzend aufgibt. Uli meint, dass der Hund auch alleine gelassen wird genau wie sein Papagei Cocko. Uli beginnt wieder zu heulen und will den Hund streicheln. Janna hält ihn davon ab weil sie weiter fahren müssen. Bad Hersfeld ist nicht mehr weit entfernt. Janna Berta denkt sich das sie ganz gemütlich in einen Intercity Zug nach Hamburg zu Helga fahren werden. Beide erschrecken sich als links neben einem Haus ein Collie erschossen wird. Janna B zweifelt daran das Uli es bis zum Ziel schafft. Sie versucht es mit Psychologischen Tricks. Sie schlägt vor ein kleines Rennen zu machen. Uli will sich beweisen und fährt schneller als sonst. Nun sind sie kurz vor einer Ortschaft. Alle stehen im Stau und sie überholen sogar ihre Nachbarn, den Metzger und den Zahnarzt. Ein Mercedes bleibt in einem Blumenerdegarten stecken. Hinter ihm helfen, Leute die denselben Weg fahren müssen, ihm Raus damit sie auch weiter können. Ein Polizist verweigert einen weiteren Durchgang der Autos. Der Mercedesfahrer tritt arrogant auf das Gaspedal! Der Beamte zieht eine Waffen und warnt vor dem Schuss. Doch der Fahrer gibt nicht auf und saust weiter. Janna Berta sagt Uli, dass er schnell weiter fahren soll. Im Hintergrund hören sie Geschrei und einen Schuss. Uli glaubt, dass jemand totgeschossen wird. Janna B. hingegen versichert dass es bloß ein Luftschuss ist. Beide schauen in den Himmel der mittlerweile nicht mehr blau und glasklar ist. Eine Gewitterfront zeiht auf!!! Da der Wind von Südost weht ist er gefährlich. Uli und Janna ziehen Jacken mit Kapuzen auf. Der Weg auf dem sie fahren wird immer schmaler und endet im Feld. Sie überlegen sich umzukehren, doch plötzlich hören sie Motor Geräusche hinter dem Bahndamm. Sie schleppen ihre Fahrräder hoch um nach zu schauen. Uli ist zu erst oben weil er kleiner und flinker ist und abgesehen davon stolpert Janna B. auf dem Weg nach oben. Uli rennt nach unten auf die Straße und erfreut sich an dem super Weg den ER gefunden hat. Und schon schwingt er sich auf seinen Sattel und fährt schnell weiter. In dem Augenblick als Janna Berta ihn ermahnen will, weil es so uneben ist, kommt ein Auto angerast. Uli verliert die Kontrolle und fliegt samt seinem Teddybär, ohne den er gar nicht einschlafen kann, über Kopf und bleibt liegen. Janna Berta will ihm helfen aber sie kommt zu spät!!! Sie hört nur noch einen dumpfen Schlag und ein Auto. Janna realisiert nur noch den rot bespritzten Mercedes. Ulis Kopf ist so seltsam Flach, es kommt immer mehr eine Blutlache zum Vorschein. Sie ist starr vor Angst. Angst davor, dass sie Uli nie wieder in den Arm nehmen kann!!!
Jana Berta setzt sich entsetzt und weinend neben Uli. Die Wagen hinter ihr kümmern sie wenig. Ein bärtiger Mann mit einer rotblonden Frau steigt aus einem Auto aus und läuft zu Janna. Sie befehlen ihr, sich ins Auto zu setzen. Doch Janna B. will bei Uli bleiben. Der bärtige Mann schleppt Uli weiter ins leuchtende Rapsfeld hinein. Jana will ihn daran hindern doch die Frau hält sie fest. Der Bärige kommt Blutverschmiert wieder zurück. Janna will nicht in das Auto und schlägt wild um sich. Sie bekommt eine schallende Ohrfeige. Von nun an ist sie still und lässt sich in den Wagen zerren. Sie setzt sich hinten neben drei Mädchen auf den Rücksitz. Nach einer Weile sind sie schon in Bad Hersfeld angelangt. Nun müssen sie nur noch ein bisschen laufen. Zum Glück kennt sich Janna einigermaßen in Bad Hersfeld aus. Sie eilen zum Bahnhof. Janna führt Susanne an der Hand. Annika, die kleinste, sitzt auf ihrem Vater und Nina, die älteste, rennt so schnell wie möglich mit. Überall ist Geschrei und Hupenkonzerte.
Bert, der Vater, befielt Janna auf alle seine drei Töchter aufzupassen und irgendwie über die Mauer in die Richtung der Züge zu gelangen. Janna ist sportlich und klettert fix über die Mauer mit den anderen. Nun wartet sie auf die Eltern der drei Mädchen. Doch sie kommen nicht. Die Männer auf der anderen Seite der Mauer wollen auch rüber und versuchen das Eiserne Tor zu durchdringen. Nach einer Weile gelingt es ihnen auch. Eine Menschenmasse kommt Janna entgegen. Sie verliert zwei Mädchen in dem Getümmel bis auf Annika. Die Eltern kommen herangestürmt und beschimpfen Janna weil sie die Töchter verloren hat. Doc sie bricht in ein verstörtes Lachen aus. Sie rennt in die falsche Richtung. Sie will wieder zum wunderbar blühenden Rapsfeld. Es gewittert und die Wolken entladen sich. Jeder stellt sich irgendwo unter nur Janna tanzt und dreht sich. Sie sieht klar vor sich das Rapsfeld. Völlig durchnässt läuft sie in Richtung Autobahn. Plötzlich sieht sie ihr gelbes Traumfeld nicht mehr. Sie lehnt sich auf das Notruftelefon af der Schnellstraße. Ein bunter VW Bus hält an und nimmt sie mit. Sie schläft mit gewechselten Klamotten ein. Nach einer Weile gibt es unerwartet eine Vollbremsung. Sie sind in der Nähe der Grenze zwischen Ost und West Deutschland. Janna Berta steigt aus und will nicht mehr mit, weil die anderen einen anderen Eingang zur ’’Sicherheit’’ suchen wollen. In dem Vorort wo sie sich befindet ist ein Laden in dem es heiß her geht. Janna wird davon gescheucht, bei dem versuch sich Wasser anzueignen. Sie läuft weiter und klingelt an einer Haustüre. Eine ältere Dame will ihr Wasser holen doch als sie erfährt woher Janna kommt, schließt sie die Türe zu. Janna sucht ein Lazarett. Sie ist auf einer Brücke, und muss sich übergeben. Dann läuft sie weiter und verspürt schon wieder so einen Spuckreiz. Sie übergibt sich ein zweites Mal und bricht zusammen. Sie wacht in einem alten Schulhaus auf und versucht sich erfolglos zu orientieren. Neben ihr liegt ein türkisches Mädchen namens Ayse. Janna schaut sich im Spiegel an und erkennt sich selbst nicht wieder. Sie hat ein spitzes Kinn, ausgebeulte Augen und sie ist abgemagert. Sie ist das älteste Mädchen und wird dadurch benachteiligt. Kinder haben Durchfall und müssen sich übergeben. Das Klo ist dauer – benutzt und wer zu schwach ist um es bi zur Toilette zu schaffen, der lässt es einfach in seinem Bett laufen. Janna Berta ekelt sich vor dem Gestank. Florians Mutter besucht manchmal Janna und streichelt ihr über den Kopf, dann beginnt sie zu weinen. Sie versucht nicht an Uli und die anderen zu denken. Bald bekommt das Nothospital in Herleshausen hohen Besuch von einem Minister. Im Tiefflug kommt ein Hubschrauber in dem der angekündigte Politiker sitzt. Er sieht den Notstand und veranlasst das, das Hospital mehr Ärztliche Hilfe und frische Bettlaken bekommt.
Seit dem Besuch des Ministers isst Janna wieder. Sie fühlt sich langsam wieder gesund. Plötzlich geht die Saaltür auf und Janna Berta sieht einen neuen Arzt, eine Schwester und zwei Zivilbeauftragte. Einer der beiden Zivis heißt Tünnes, der andere wurde einem anderen Saal zugeteilt. Alle bekommen neue Bettlaken. Tünnes stellt einen Fernseher in die Richtung der Schultafel. Janna und Ayse schauen die Nachrichten an. Es gibt bis jetzt 16.000 Tote. Die Schwester fragt nach den Eltern von Janna B. Vielleicht sind sie ja in der Suchkartei vom Roten Kreuz. Janna Berta fragt Tünnes ob er nicht mal nachschauen könnte, ob Janas Eltern aufgelistet sind. Er verspricht es ihr. Doch selbst nach zwei Tagen sagt er ihr, dass er entweder keine Zeit hat oder es vergessen hat. Viele sterben im Saal, selbst Florian welkt einfach dahin. Seine Eltern können es nicht glauben. Janna Berta will nicht den Wohnort ihrer Tante Helga preisgeben. Sie und Ayse fühlen sich schon so gut das sie der Schwester helfen beim füttern usw. Ayse bekommt Besuch von Verwandten, doch sie können noch nicht mit ihr abreisen weil sie noch nicht ganz gesund ist. Mittlerweiler ist Janna Berta in der Suchkartei aufgelistet. Von einem Tag auf den anderen fühlen sich die beiden schlecht. Der Arzt meint, dass es ein Spätausbruch. Ayse verliert Büschelweise beim kämmen ihre Haare. Bis auf ein paar Strähnchen über den Ohren ist sie kahl. Janna traut sich nicht mehr zu kämmen. Sie will kein Haarausfall erleiden. Doch beim spielen hat auf einmal Ayse einen Büschel Haare von Janna in der Hand. Janna gibt Ayse eine Faust dafür mit. Beide haben jetzt Durchfall und müssen wieder erbrechen. Sie sind jetzt Verstritten. Die Schwester verschenkt allen Kranken, Mützen und Kopftücher.
Als Janna Berta aufwacht, verspürt sie eine kalte, fremde Hand. Es ist Helga aus Hamburg. Janna ist noch zu schwach um richt kommunizieren zu können. In einem Gespräch stellt sich heraus das Kai und Ihre Eltern nicht auf der Suchliste stehen sondern auf der Todesliste. Janna richtet sich auf und beginnt wild um sich zu schlagen und zu schreien. Tünnes kommt her und Janna beschmeißt ihn mit der Mütze auf ihren Kopf. Sie bekommt eine Beruhigungsspritze. Der Arzt meint, dass sie in drei Wochen entlassen werden kann. Eines Abends wacht Janna Berta auf und schreit nach einer Schwester, weil Ayse ganz heiß ist, also Fieber hat. Am nächsten Tag ist Ayses Bett leer. Janna wird erklärt das sie in einen anderen Saal gewechselt hat. Am nächsten Tag erfährt sich das ihre einzige Freundin tot ist. Am Mittag ist wieder Helga da und erkundigt sich bei Janna nach Uli. Als sie die Schreckensnachricht erfährt flippt Helga aus und rennt raus. Nach einer Weile ist sie wieder da. Sie besprechen, dass sie Oma und Opa Berta, welche in Mallorca Urlaub machen, nichts von dem Tod der Familie zu sagen. Janna Berta bekommt schreckliche Albträume und versteht im Traum, dass das tot sein nicht so schlimm ist als sie geglaubt hat… eher im Gegenteil man hat wenigstens keine Schmerzen mehr. Die 21 Tage sind vorüber und Helga holt Janna ab um nach Hamburg zu fahren. Sie machen einen großen Bogen um die Unglücksgebiete. Janna will keine Mütze anziehen, doch selbst im Restaurant neben der Autobahn, setzten sich die Leute wegen ihr um.
Das Leben scheint sich langsam wieder zu normalisieren. Helga unterrichtet wieder an einer Schule. Janna Berta soll auch wieder in eine Schule eingewiesen werden. Sie ist nicht die einzige Strahlenkranke dort. Alle anderen tragen selbst jetzt im Sommer Mützen und Perücken, nur Janna nicht. Dort in der Schule hat sie keine Freunde. Eines Tages trifft sie Elmar aus ihrer alten Klasse. Er hat sich auch verändert. Er ist schmaler und ist genauso kahl wie Janna. Elmar beschimpft häufig gaffende Passanten. Er erklärt Janna das ihre Nachfahren vielleicht Krüppel werden. Die Friemels, Helgas Mitbewohner, schauen zu ersten mal wieder eine lustige Sendung im Fernsehen. Janna B. fühlt sich immer nicht ein bisschen schwach und geht Schlafen. Sie denkt oft über die alten Zeiten nach. Helga kommt ins Zimmer und will die Geburtstagsfeier von Janna planen. Helga meint lächelnd, dass nur die Überlebenden kommen können. Doch auf viele Briefe, welche Helga all ihren verwandten verschickt, kommt nur die Rückpost, welche besagt das der oder die Gesuchte nicht zu finden ist. Janna hat immer noch oft diese verwirrten Albträume.
Eines Morgens klopft es an der Tür. Es ist Almut, Janna Bertas Tante. Janna ist erfreut und wirft sich ihr an den Hals. Sie fängt gleich an etwas für die Gäste zu kochen. Mittlerweile ist auch schon Helga gekommen. Alle 5, Janna, Almut, Helga und die Friemels diskutieren beim Essen. Es kommt zu Wort, dass alle Überlebenden vom `GAU´, Hibakushi heißen. Almut hat ihr Kind bekommen und muss leider auch schon bald wieder zu ihrem Mann, der wieder Arbeitstätig ist. Beim zu Bett gehen schläft Almut in Jannas Zimmer auf einer Matratze. Sie erzählt Janna, dass alle die in Sperrzone 1, also rund um Grafenrheinfeld sind, werden von den Polizisten mit einem Maschinengewehr erschossen, wenn sie nur einen Schritt auf die Straße machen. Alle in Zone 1 sind sowieso schon tot wegen den Strahlen. Am nächsten Morgen muss Almut schon wieder gehen. Janna will mit ihr mit, doch selbst Almut hat noch keinen festen Wohnplatz. Also bleibt Janna bei Helga.
Janna ist jetzt fast jeden Tag mit Elmar zusammen. Er ist in der letzten Zeit schweigsamer geworden. Es nähern sich langsam aber sicher die Ferien. Jeder wird von einem Mädchen zum Geburtstag eingeladen nur Janna und die anderen Strahlenskranken nicht. Helga geht mit Janna eine Perücke kaufen, da sie ja Bald Geburtstag hat. Am letzten Schultag bekommen alle ihre Zeugnisse. Nur bei Janna Berta steht Versetzung auf Probe. In der ersten Ferienwoche will Janna ihren Kumpel Elmar besuchen gehen. Sie bekommt die Adresse bei der Schulsekretärin. Als sie vor Elmars Hochhaus steht, redet sie mit der Hausmeisterin. Sie sagt ihr, dass Elmar mit Tabletten Suizid gemacht hat. Janna beginnt zu weinen und läuft wieder zu Helga. Früh m nächsten Morgen packt Janna ihre Sieben Sachen in eine kleine Tüte und läuft in Richtung Süden. Dort wird sie dann von mehreren fahren in die Stadt Wiesbaden gefahren. Nun ist es schon Abend und Janna trottet dahin. Sie fragt an einer Haustür nach einer Hausnummer, da es schon Abend war und sie nicht mehr richtig die Nummer erkennen konnte. Glücklicherweise ist sie gleich Richtig gelandet. Die alte Dame, die zur Haustür kommt, meint dass hier schon genügend Leute Zwangswohnen. Janna geht um das Haus und klopft an einem Fenster. Es meldet sich Reinhard, Almuts Mann. Sie springt durch das Fenster in die warme Stube rein.
Janna Berta schläft mit Almut auf einer Matratze und Reinhard mit seinem Vater, den alle Paps nennen. Es ist zwar eng in der Kellerwohnung doch wenigstens darf sich Janna Berta ungepflegt benehmen und ``scheiße´´ sagen sooft die will. Sie geht öfters mit Paps einkaufen und lernt schnell auf was man zu achten hat beim Einkauf. Außerdem bekommt Janna eine Luftmatratze damit jeder wieder in seinem eigenen Bett schlafen kann. Reinhard unterrichtet als Lehrer und Almut stellt eine Selbsthilfegruppe der Hibakushas zusammen. Eines Morgens platzt Helga herein und schreit alles Gute zum Geburtstag!!! Sie bringt Janna, Briefe mit den Antworten der verwandten auf die plötzliche absage der Feier. Janna bekommt von Helga 300 Mark geschenkt. Helga bringt ihr außerdem ihre restlichen Klamotten. Sie muss leider schon gehen, aber die Tür bei Helga in Hamburg steht immer für Janna offen. Richtung Abend sind auch noch drei Hibakushis in der Wohnung, da sie gemeinsam etwas basteln für die Selbsthilfegruppe. Es kommt so ganz neben bei zu Wort das Janna heute Geburtstag hat. Es wird extra nur für sie der teuere Kartoffelsalat gemacht. Sie tanzen und lachen noch die ganze Nacht. Janna freut sich besonders weil Almut entdeckt hat das Janna langsam wieder Haare bekommt.
Reinhard treibt eine größere Wohnung auf. Sie ziehen von dem einen auf den anderen Tag gleich um. Die neue Wohnung hat weder eine Heizung noch einen Ofen, nur einen offenen Kamin. Reinhard und Almut besprechen dass sie ihre adoptierten Kinder samt der Oma zu sich ins Haus holen. Ruth und Irmela heißen ihre Kinder. Die Oma ist dicklich, humpelt auf einem Bein und trägt eine Brille. Almut und Reinhard gehen mit Janna zu einer Demo an der französischen Grenze. Janna erblickt plötzlich die Jordans und die Hofmanns aus Schlitz. Sie reden miteinander. Die Hofmanns werden bald nach Kolumbien auswandern. Reinhard wird bei der heftigen Demonstration von den französischen Behörden festgenommen und hat eine Platzwunde. Erst am Abend darf er wieder nach Hause. Die Politiker geben die Sperrzone 3 ab ersten Oktober frei. Paps sieht das negativ, weil dort der Boden immer noch verseucht ist. Im Hibakusha – Zentrum wird alles für eine Eröffnung vorbereitet. Janna träumt wieder in dieser Nacht von ihren Eltern.
Jetzt am ersten Oktober sieht man im Fernsehen, vor Glück weinende Leute, die wieder in ihre Heimatstadt zurück dürfen. Meike, eine alte Schulkameradin, begrüßt Jana im Hibakusha – Zentrum. Doch im hastigen Gespräch sagt Meike das Ingrid gestorben ist. Ingrid ist Jannas beste Schulfreundin. Janna B, zieht sich in einen ruhigen Raum zurück, um nachzudenken. Plötzlich stürmt Lars herein und umarmt sie. Lars erzählt viel von Schlitz, Freunden und Bekannten. Alle sind ausgewandert z.B. nach Venezuela, Marbella und Kanada. Selbst Lars´ Eltern ziehen bald nach Südafrika. Lars regt sich darüber auf weil es dort sehr viel Rassenhass gibt (Stand 80 er Jahre). Paar Tage danach beschließt Janna mal ihren Wohnort zu besuchen. Jeder ist bestürzt aber man kann sie ja nicht daran hindern. Früh am Morgen schenkt die Oma, Jana eine Mütze weil es ja im Oktober kalt ist. Janna nimmt den ersten Bus nach Schlitz.
An der nächsten Raststätte pflückt Janna Berta Blumen. Ein junger und bärtiger Mann fragt Janna wohin sie wolle. Kurz darauf nimmt er sie mit. Nach einer Weile bedankt sie sich und steigt aus. Sie will an Ulis Todesstelle gehen. Janna geht nicht erst durch das Dorf sonder sie geht gleich stapfend durch die Felder. Sie entdeckt ihr altes, verrostetes Fahrrad und den Platt gefahrenen Teddybären. Sie läuft in das Rapsfeld rein um Uli zu finden. Sie hat seine Überreste gefunden und gräbt ihn ein. Darauf hin nimmt sie ihr altes Fahrrad und pumpt die leeren Reifen auf. Das Fahrrad bringt sie zu ihrem alten Haus am Hang. Sie steigt die Treppen hinauf und bemerkt das das Unkraut zurecht gestutzt ist. Könnte das alles mit ihren Eltern ein Missverständnis gewesen sein ?
Janna Berta schließt langsam die Tür auf. Sie hört kein Trampeln und sie richt auch nicht ihr Vaters Pfeifenrauch. Plötzlich hört sie Schritte. Es ist Opa Hans Georg und gleich dahinter Oma Berta. Sie sind vom Urlaub zurück. Sie setzten sich gemütlich an den Tisch und trinken Kaffe und Kakao. Nebenbei essen sie den wunderbar duftenden Kuchen, welchen Oma Berta gebacken hat. Fast wie früher. Janna Berta fällt es schwer die wahren Antworten zu geben auf die Fragen von den Großeltern. Sie behält ihre Mütze, welche ihren Kahlen Kopf bedeckt, auf dem Kopf. Janna hält es nicht mehr aus zu lügen, reißt sich die Mütze vom Kopf und beginnt zu erzählen.
The End
Written by Adam K.
14 Bewertungen, 1 Kommentar
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13.02.2005, 17:17 Uhr von Oase0138
Bewertung: sehr hilfreichDa brauch man das Buch ja gar nicht mehr lesen, obwohl ich es auch machen musste :-) oase0138
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