Pflegetipps für das Haar Testbericht

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Erfahrungsbericht von Fernsteuerung

Geheimtipp Henna.

Pro:

Glänzendes und gepflegtes Haar ohne chemische Keule.

Kontra:

Zeitaufwendig.

Empfehlung:

Ja

Henna für die Haarpflege.
„Geheimtipp Henna.“

Lange Haare sind ein schöner Blickfang, wenn sie gepflegt sind. Alle sechs bis acht Wochen werden meine langen Haare mit einer pflanzlichen Kurpackung verwöhnt. Für schön glänzendes Haar.

Was ist Henna?
Keine chemische Keule, sondern eine pulversierte Pflanze, die meine Haare zum glänzen bringen. Hin und wieder auch zu einer anderen Farbe: Eine natürliche Tönung, die sich nach einigen Wochen wieder auswäscht. Glänzendes kräftiges Haar ist das Ergebnis der Pflege mit diesem Pulver.

Die pulverisierte Pflanze ist eine Art Gras namens Henna, die ich in meiner Apotheke käuflich erwerben kann. 250g dieses Hennapulvers kosten vier Euro, ein Preis den mein Konto gut verschmerzt. Jederzeit in der Apotheke (zumindest in meiner) zu bekommen, ohne Wartezeit.

Anwendung des Hennapulvers.
250g Hennapulver (neutral, nicht färbend) vermenge ich und häufigem Umrühren so lange mit heißem Wasser, bis sich eine dicke Paste bildet. Diese lasse ich auf Körpertemperatur abkühlen; bis dahin sind die Haare auch schon gewaschen. Dann wird die dicke Paste gleichmäßig im Haar verteilt und ungefähr 30 Minuten im Haar belassen. Um Patzereien zu vermeiden, wickle ich für diese Zeit ein Handtuch drüber. Ist die Einwirkzeit vorbei, wasche ich das Henna aus meinen Haaren und lasse sie trocknen. Glanz und Geschmeidigkeit sind das Ergebnis. Alle sechs bis acht Wochen wiederhole ich diese Prozedur.


Manchmal verändere ich meine Haarfarbe gerne.
Eine chemische Keule kommt mir nicht in meine langen Haare. Wohl aber Henna, weil es meine Haare trotz Farbe pflegt.

Drei Hennasorten gibt es:
blond – rot – neutral.

Das „rote Henna“.
Damit meine langen Haare kein „Pumuklrot“ sondern einen satt glänzenden Rotschimmer erhalten, der auch im Dunklen zu sehen ist, gehe ich folgendermaßen vor:
Ich koche einen halben Liter Wasser mit vier bis fünf Packungen Schwarztee auf und gebe 250g rot färbendes Henna in den heißen Schwarztee bis sich eine dicke Paste bildet. Hat sich diese Paste auf Körpertemperatur abgekühlt, dann wird sie gleichmäßig in meinem gewaschenen Haar verteilt. Eine Stunde lang belasse ich das Henna in der Form in meinem Haar. Schwarztee verwende ich, weil dieser mit seiner dunklen Farbe das „Schrille“ im Hennarot dämpft. Das Ergebnis ist ein sattes schön glänzendes Rot im Haar. Kurpackung und Farbe in einem. Nach ungefähr sechs bis acht Wochen ist die Farbe wieder ausgewaschen.

Das „blonde“ Henna.
In der wärmeren Jahreszeit verleihe ich meinen langen Haaren recht gerne einen helleren Glanz, der im Sonnenlicht recht gut zu sehen ist.
Dazu koche ich mir wieder einen halben Liter Wasser mit fünf Packerl Kamillentee und einer Zitrone. Diese beiden „Zutaten“ verstärken die Helligkeit des „blonden“ Henna. 250g „blondes Henna“ vermenge ich dann solange mit dem vorbereiteten Zitronen-Kamillentee, bis sich eine dicke Paste bildet. Ist diese dann auf Körpertemperatur abgekühlt, kommt diese Paste wieder für eine Stunde lang in meine Haare, mit dem aufhellenden Ergebnis, das meine Haare heller glänzen als gewohnt. Nach einigen Wochen ist auch diese Helligkeit aus meinen Haaren wieder ausgewaschen.

Schlusswort.
Die Pflege meiner Haare mit Hennapulver ist zwar zeitaufwendig, doch bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Gepflegte lange Haare, die glänzen. Manchmal heller, manchmal natur, manchmal rötlich. Eine günstige Alternative, um Kurpackung und Farbe zu vereinen ohne chemische Zusätze.

Danke für´s Lesen, Bewerten und Kommentieren!

Copyright by FERNSTEUERUNG.

26. Februar. 2005
Erstveröffentlichung bei Yopi.

49 Bewertungen, 5 Kommentare

  • hjid55

    10.02.2007, 22:37 Uhr von hjid55
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh & lg Sarah

  • Fluetie

    26.11.2005, 21:49 Uhr von Fluetie
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr nützlich ( Sprache: Altyopi ) :-) lg Dirk

  • antjeeule

    26.11.2005, 14:03 Uhr von antjeeule
    Bewertung: sehr hilfreich

    Susi, es gibt auch noch Henna natur, jedenfalls bei uns in D. Darauf bin ich mal vor vielen, vielen Jahren reingefallen. Der Verkäufer versicherte mir, dass Natur eben nicht färbt. Das Ergebnis strafte ihn Lügen. ;-) Es hätte Henna neutral sein müssen. Abe

  • schrift

    28.02.2005, 21:03 Uhr von schrift
    Bewertung: sehr hilfreich

    habe ich auch schon oft gemacht. :)

  • redwomen

    26.02.2005, 22:35 Uhr von redwomen
    Bewertung: sehr hilfreich

    *sfg* das hatte ich mal vor X-Jahren benützt und anscheinend irgendwie falsch angewendet. Auf alle Fälle hatte ich damals plötzlich "karottenfarbiges" Haar. Man da habe ich vielleicht dumm aus der Wäsche geguckt. *lach* LG mar