Philips Kala 6121 Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von MausiHasi
Ausgepackt, eingepackt und wieder umgetauscht !!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Nachdem Weihnachten nun bereits zwei Wochen her ist und damit auch die Zeit der Geschenke, möchte ich euch heute gerne einmal das Kala 200 der Firma Philips etwas näher vorstellen. Sicherlich werden sich nun einige fragen, was denn dieses Telefon mit Weihnachten zu tun hat, aber diese Geschichte ist ziemlich schnell erzählt.
So suchten meine Freundin und ich knapp drei Wochen vor Weihnachten nach einem geeigneten Geschenk für ihre Eltern und kamen dabei auf die Idee, das ein neues Telefon hier wohl die beste Lösung wäre. Da wir allerdings nicht genau wußten, welches Telefon für dieses Geschenk in Frage käme, schauten wir uns zunächst einmal in einigen Läden um und entschieden uns dann aufgrund des relativ niedrigen Preises von genau 159,- DM für dieses Telefon der Firma Philips, welches ich euch heute gerne einmal näher vorstellen möchte.
Warum wir uns für das Kala 200 der Firma Philips entschieden:
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Bei unserer Entscheidungen dieses Telefon zu kaufen, sollte es nicht darum gehen, daß das Telefon über besonders viele Funktionen verfügt. Viel mehr ging es uns dabei, ein gutes Produkt für wenig Geld zu kaufen und da dieses Telefon mit eines der günstigsten war und eigentlich auch recht ansprechend auf uns wirkte, entschieden wir uns dann zu diesem Kauf.
Erleichtert wurde unsere Kaufentscheidung dann auch noch damit, das wir dieses Telefon vorab bei uns testen konnten (da wir hierauf ein Umtauschrecht von 14 Tagen hatten) und somit keine Angst davor zu haben brauchten, das falsche Geschenk ausgewählt zu haben.
Meine Erfahrungen mit dem Kala 200 der Firma Philips:
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Wie ich bereits oben erwähnte, wollten wir dieses Telefon zunächst einmal bei mir testen und so machten wir uns zu Hause auch daran, die Verpackung vorsichtig zu öffnen und die einzelnen Komponenten (diese bestehen aus einer Basisstation, einem Mobiltelefon, einem Akku, einem Netzstecker, einer Bedienunganleitung, sowie jeweils ein Telefonkabel für Analog oder ISDN) daraus zu entnehmen.
Ganz im Gegensatz zu dem Auspacken (da wir die Verpackung nicht beschädigen wollten) gestaltete sich dann die Installation dieses Telefons denkbar einfach. So braucht man hierfür noch nicht einmal die Bedienungsanleitung zu studieren, denn die zwei Kabel für den Netzstecker sowie dem Analogen Anschluß sind wirklich schnell und leicht angeschlossen und so braucht man zu guter letzt nur noch den Akku in das Mobiltelefon einzulegen.
Nachdem nun alles angeschlossen war, mußte ich zunächst einmal das Mobiltelefon in die Bassisstation einstecken, um dieses aufzuladen. Da ich nun erstmal nichts mehr machen konnte, außer vielleicht mir den Ladevorgang anzuschauen, machte ich mich erstmal über die Bedienungsanleitung her. Hier wollte ich mich schon mal vorab genauer Informieren, über welche Funktionen dieses Handy verfügt und wie diese schließlich funktionieren würden Allerdings wurde ich hier dann auch das erste Mal enttäuscht. So war mir zwar schon beim Auspacken aufgefallen, das die Bedienungsanleitung nur aus einen Faltblatt (in der Größe eines Din A-3 Blattes) und eben nicht aus einem richtigen Büchlein bestand, aber ich hätte nicht erwartet, das hier so wenig erläutert werden würde.
Zwar wird hier mit Hilfe einiger kleiner Bildchen versucht, die wichtigsten Funktionen zu erläutern, aber dies gelingt hier doch eher weniger. Sicherlich werden nun einige denken, das ein solches Din A-3 Blatt doch nicht gerade klein ist und das darauf doch wirklich genügend Platz für eine mehr als ausreichende Bedienungsanleitung vorhanden sein sollte, aber dies ist weit gefehlt. So drängeln sich auf dieser Bedienungsanleitung nämlich acht, in verschiedenen Sprachen verfaste Beschreibungen, welche durch den Platzmangel dann auch entsprechend kurz ausfallen. Desweiteren hatte ich durch diesen Platzmangel einige Mühe, die Schrift überhaupt fehlerfrei zu entziffern und so bekam ich immer mehr den Eindruck, das diese Anleitung mehr für einen wie Sherlock Holmes (immerhin verfügt dieser über eine Lupe) gestaltet wurden ist.
Als ich dann also mit dieser mehr als dürftigen Bedienungsanleitung fertig war, konnte ich leider nicht mehr viel machen, da das Akku in der kurzen Zeit nicht aufgeladen werden konnte. Deshalb entschloß ich mich dann dazu, mir die Basisstation und das darauf noch zum Laden befindliche Mobiltelefon näher zu betrachten und machte dabei einige positive Erfahrungen. So war mir zwar schon beim Kauf aufgefallen, daß das Mobiltelefon über keine sichtbare Antenne verfügt, aber nicht, das auch das Basisteil so gestaltet wurden ist, das man dort keine Antenne zu sehen bekommt.
Dies empfinde ich persönlich als sehr positiv, denn dadurch kann diese Antenne beim Herunterfallen nicht umknicken, oder eben auch nicht angeknabbert (bei dem alten Telefon meiner Freundins Eltern sah die Antenne wie ein Beißring aus) werden. Allerdings war das noch nicht alles, was ich positives zu berichten habe, denn ich entdeckte beim näheren Betrachten der Basisstation einen kleinen Knopf an deren Seite, welchen ich auch für ziemlich Sinnvoll halte. Da ich nicht genau wußte, wofür dieser vorhanden war, versuchte ich nochmals anhand der Bedienungsanleitung dies herauszufinden. Hier fand ich dann doch noch eine kleine Bemerkung darüber, das dieser Knopf einen Rufton beim Mobiltelefon auslöst und somit eine Suche (falls man das Mobiltelefon mal verlegt) erleichtert werden würde.
Desweiteren empfinde ich die Form des Mobiltelefons sehr gut, denn dieses liegt wirklich gut in der Hand. Auch konnte ich dieses sehr gut an meinen Ohr halten, wobei meine Freundin allerdings einige Probleme hatte. Deshalb denke ich mir auch mal, das jeder hier anders empfinden wird, aber für mich war dieses Gefühl schon sehr positiv, da ich auch schon andere Telefone erlebt hatte, die hier bedeutend schlechter waren.
Leider war dies dann aber schon alles, was ich Positives beim näheren Betrachten entdecken konnte, und so möchte ich nun gerne zu den negativen Aspekten kommen. So gefiel mir die Form der Basisstation schon im Laden nicht sonderlich, denn diese ist zum einen sehr schmal und zum anderen für meinen Geschmack viel zu hoch gestaltet wurden. Sicherlich kann diese schmale Form beim Aufstellen des Telefons sehr nützlich sein, da man so nicht sonderlich viel Platz benötigt, aber dadurch steht es nicht gerade sehr stabil (zumal das Gewicht mit Mobiltelefon gerade mal 155g und damit sehr gering ist) und somit kann diese Basisstation auch sehr schnell umkippen. Vielleicht mag dem einen oder anderen diese Form ja gefallen, aber ich für meinen Teil bevorzuge eher Basisstationen, die mehr in die Breite gehen und nicht wie dieses in die Höhe.
Desweiteren besteht dieses Telefon aus einem für meine Begriffe sehr schlechten Plastik, welches ich nicht gerade eine sehr lange Haltbarkeit bescheinigen möchte, denn ich hatte von Anfang an ein sehr schlechtes Gefühl dabei, das diese Telefon einen kleineren Sturz überleben würde. Es mag ja vielleicht sein, das ich hier falsch liege und dieses Telefon bei weitem mehr aushält als es scheint, aber ich wollte dies nun auch nicht näher austesten, denn dann hätte ich wohl am Ende über ein weiteres kaputtes Telefon in meinen Haushalt verfügt. Gerade deswegen, denke ich, ist dieses Telefon nicht für einen Haushalt geeignet, in dem es mehrere kleine Kinder gibt, denn diese lassen gerne mal Dinge herunterfallen.
Nachdem das Akku dann später endlich aufgeladen war, machte ich mich daran die genauen Funktionen dieses Telefons zu erforschen und konnte dabei fast nur gute Erfahrungen sammeln. So verfügt dieses Telefon über fast soviele Funktionen wie ein normales Handy. Eine dieser Funktionen ist zum Beispiel das Telefonbuch, welches in zwei Hälften (jeweils zehn Einträge sind hier gestattet) unterteilt ist und demnach auch mit zwei verschiedenen Tasten aufgerufen werden kann. Sicherlich ist dies nicht unbedingt was neues bei einem Telefon, aber bei den meisten anderen kann man hier nur Nummern unter verschiedenen Tasten speichern und dies ist nicht immer sehr übersichtlich gestaltet. Dadurch das man bei diesem Telefon aber die Listen anzeigen lassen kann und auch die jeweiligen Namen dazu erscheinen, ist diese Funktion meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Auch ist hier der Vorteil gegeben, das zum Beispiel die Kinder einer Familie, ihre Nummern unter dem einen Telefonbuch abspeichern können, während eben die Eltern dann das andere benutzen.
Eine weitere Funktion, die ich persönlich eigentlich sehr gut finde, ist das man bei dem Kala 200 zwischen sieben verschiedenen Ruftönen wählen kann. Allerdings konnte ich hier keinen Rufton finden, der mir wirklich gefiel, aber dies sollte wohl eher jeder für sich entscheiden, da Geschmäcker ja bekanntlich verschieden sind. So konzentrierte ich mich dann für meine Bewertung auch mehr auf die Lautstärke dieser Ruftöne, als auf deren Klang. Hierbei stelte ich dann auch einen weiteren entscheidenden Nachteil fest.
Dieser Nachteil bestand nämlich darin, das zwar das Mobiltelefon relativ gut zu hören war, wenn man sich im selben Raum befand, aber sobald man in einem Nebenzimmer war, konnte man davon nichts mehr hören. Hier hätte ich mir schon einen etwas lauteren Rufton gewünscht, zumal die Basisstation selber keinen Ton von sich gibt. Deswegen denke ich, das dieses Telefon auch für einen größeren Haushalt nur unzureichend geeignet ist, denn wenn man sich mal etwas weiter vom Mobiltelefon entfernt, kann man dessen Rufton nicht mehr vernehmen.
Nachdem ich nun diese Funktionen zu genüge getestet hatte, machte ich mich über die nächste nützliche Funktion her. Diese bestand darin, das dieses Telefon über einen integrierten Gebührenzähler verfügt, was einem so manch teure Rechnung ersparen kann, da man hier immer darüber informiert wird, wieviel man ungefähr für die bisher geführten Telefonate zu bezahlen hat. Zwar verfügen über diese Funktion auch schon einige andere Telefone, aber bei den meisten anderen braucht man hierfür einen Extrazähler, welcher zudem noch Mehrkosten mit sich bringt. Nicht nur deshalb finde ich diese Funktion sehr gut, denn sie ist zum einen wirklich einfach zu bedienen und zum anderen schreckt sie so manch einen vor stundenlangen Telefonaten (meine Freundins Schwester ist hierfür nur zu gut bekannt) ab.
Wenn diese Abschreckung allerdings noch nicht ausreichen sollte, gibt es aber noch eine wohl weitaus bessere Methode, den unbefugten Zugang ans Telefon zu verhindern, da man das Kala 200 durch Eingabe eines bestimmten Codes abmelden kann. So sollte eigentlich (solange niemand den Code knackt) das Telefon bestens geschützt sein und trotzdem können eingehende Anrufe weiterhin entgegen genommen werden.
Abschließend zu meinen Erfahrungen mit diesen Funktionen, möchte ich nun noch etwas zu den allgemeinen Daten (wie eben der Klangqualität oder der Reichweite) dieses Telefons sagen, da ich hiermit nur gute Erfahrungen sammeln konnte. Zwar verfügt sicherlich fast jedes Funktelefon mittlerweile über eine Reichweite von mindestens 100 Metern (im Vergleich dazu soll das Kala 200 über eine maximale Reichweite von 200 Metern verfügen), aber nicht alle sind dabei wirklich gut im Klang und es kommt hier schon mal vor, das schon nach 30 Metern Entfernung (zur Basisstation) ein leichtes Rauschen zu vernehmen ist. So habe ich mir mal den Spaß gemacht und bin zu mir in den Garten gegangen (ca. eine Entfernung von 150 Metern) und hab meine Freundin dann auf ihr Handy angerufen. Hierbei konnte ich allerdings nicht das geringste Rauschen vernehmen und auch meine Freundin konnte alles verstehen, was ich ihr so mitteilte.
Das letzte was ich dann nun noch in dieser Meinung bemerken möchte ist, das der Akku wirklich sehr lange hält. So haben meine Freundin und ich diesen nicht einmal in den vier Tagen, wo wir das Kala 200 testeten zum aufladen in die Basisstation eingelegt und trotzdem war dieser immer noch (laut der Anzeige im Display) zur Hälfte aufgeladen. Dies spricht für eine hohe Haltbarkeit dieses Akkus, denn wir benutzten dieses Telefon über diese Zeit doch schon ziemlich oft. Die Stand-Bye-Zeit wird so dann auch mit 200 Stunden in der Bedienungsanleitung angegeben, allerdings denke ich mal, das diese schon noch etwas höher ist.
Mein Fazit zu dem Kala 200 der Firma Philips:
++++++++++++++++++++++++++++++++++
Da ich mich in der Zeit in der wir dieses Telefon testeten, nicht sonderlich mit dem Kala 200 anfreunden konnte, beschloß ich zusammen mit meiner Freundin dieses dann auch umzutauschen. Zwar waren wir schon mit den äußerst reichhaltigen und gut gestalteten Funktionen zufrieden, aber die Verarbeitung (eben daß das Kala 200 nicht gerade sehr Stabil ist) und einige kleinere negative Erfahrungen mit den Funktionen brachten uns dazu, dieses Telefon lieber gegen ein anderes einzutauschen.
Bei meiner Bewertung habe ich dann auch schon etwas mehr Mühe gehabt, als bei einigen anderen Produkten. So habe ich mich dann dafür entschieden, diesem Telefon "nur" drei Sterne zu geben, da ich denke das die negativen Aspekte zu sehr überwiegen und das man für 159,- DM schon etwas mehr erwarten dürfte, als das ich hierfür vier Sterne vergeben könnte. In meiner Empfehlung werde ich aber trotzdem ein Ja anklicken, da drei Sterne hierfür noch sprechen sollten, oder?
Liebe Grüße
Stefan (alias MausiHasi)
So suchten meine Freundin und ich knapp drei Wochen vor Weihnachten nach einem geeigneten Geschenk für ihre Eltern und kamen dabei auf die Idee, das ein neues Telefon hier wohl die beste Lösung wäre. Da wir allerdings nicht genau wußten, welches Telefon für dieses Geschenk in Frage käme, schauten wir uns zunächst einmal in einigen Läden um und entschieden uns dann aufgrund des relativ niedrigen Preises von genau 159,- DM für dieses Telefon der Firma Philips, welches ich euch heute gerne einmal näher vorstellen möchte.
Warum wir uns für das Kala 200 der Firma Philips entschieden:
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Bei unserer Entscheidungen dieses Telefon zu kaufen, sollte es nicht darum gehen, daß das Telefon über besonders viele Funktionen verfügt. Viel mehr ging es uns dabei, ein gutes Produkt für wenig Geld zu kaufen und da dieses Telefon mit eines der günstigsten war und eigentlich auch recht ansprechend auf uns wirkte, entschieden wir uns dann zu diesem Kauf.
Erleichtert wurde unsere Kaufentscheidung dann auch noch damit, das wir dieses Telefon vorab bei uns testen konnten (da wir hierauf ein Umtauschrecht von 14 Tagen hatten) und somit keine Angst davor zu haben brauchten, das falsche Geschenk ausgewählt zu haben.
Meine Erfahrungen mit dem Kala 200 der Firma Philips:
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Wie ich bereits oben erwähnte, wollten wir dieses Telefon zunächst einmal bei mir testen und so machten wir uns zu Hause auch daran, die Verpackung vorsichtig zu öffnen und die einzelnen Komponenten (diese bestehen aus einer Basisstation, einem Mobiltelefon, einem Akku, einem Netzstecker, einer Bedienunganleitung, sowie jeweils ein Telefonkabel für Analog oder ISDN) daraus zu entnehmen.
Ganz im Gegensatz zu dem Auspacken (da wir die Verpackung nicht beschädigen wollten) gestaltete sich dann die Installation dieses Telefons denkbar einfach. So braucht man hierfür noch nicht einmal die Bedienungsanleitung zu studieren, denn die zwei Kabel für den Netzstecker sowie dem Analogen Anschluß sind wirklich schnell und leicht angeschlossen und so braucht man zu guter letzt nur noch den Akku in das Mobiltelefon einzulegen.
Nachdem nun alles angeschlossen war, mußte ich zunächst einmal das Mobiltelefon in die Bassisstation einstecken, um dieses aufzuladen. Da ich nun erstmal nichts mehr machen konnte, außer vielleicht mir den Ladevorgang anzuschauen, machte ich mich erstmal über die Bedienungsanleitung her. Hier wollte ich mich schon mal vorab genauer Informieren, über welche Funktionen dieses Handy verfügt und wie diese schließlich funktionieren würden Allerdings wurde ich hier dann auch das erste Mal enttäuscht. So war mir zwar schon beim Auspacken aufgefallen, das die Bedienungsanleitung nur aus einen Faltblatt (in der Größe eines Din A-3 Blattes) und eben nicht aus einem richtigen Büchlein bestand, aber ich hätte nicht erwartet, das hier so wenig erläutert werden würde.
Zwar wird hier mit Hilfe einiger kleiner Bildchen versucht, die wichtigsten Funktionen zu erläutern, aber dies gelingt hier doch eher weniger. Sicherlich werden nun einige denken, das ein solches Din A-3 Blatt doch nicht gerade klein ist und das darauf doch wirklich genügend Platz für eine mehr als ausreichende Bedienungsanleitung vorhanden sein sollte, aber dies ist weit gefehlt. So drängeln sich auf dieser Bedienungsanleitung nämlich acht, in verschiedenen Sprachen verfaste Beschreibungen, welche durch den Platzmangel dann auch entsprechend kurz ausfallen. Desweiteren hatte ich durch diesen Platzmangel einige Mühe, die Schrift überhaupt fehlerfrei zu entziffern und so bekam ich immer mehr den Eindruck, das diese Anleitung mehr für einen wie Sherlock Holmes (immerhin verfügt dieser über eine Lupe) gestaltet wurden ist.
Als ich dann also mit dieser mehr als dürftigen Bedienungsanleitung fertig war, konnte ich leider nicht mehr viel machen, da das Akku in der kurzen Zeit nicht aufgeladen werden konnte. Deshalb entschloß ich mich dann dazu, mir die Basisstation und das darauf noch zum Laden befindliche Mobiltelefon näher zu betrachten und machte dabei einige positive Erfahrungen. So war mir zwar schon beim Kauf aufgefallen, daß das Mobiltelefon über keine sichtbare Antenne verfügt, aber nicht, das auch das Basisteil so gestaltet wurden ist, das man dort keine Antenne zu sehen bekommt.
Dies empfinde ich persönlich als sehr positiv, denn dadurch kann diese Antenne beim Herunterfallen nicht umknicken, oder eben auch nicht angeknabbert (bei dem alten Telefon meiner Freundins Eltern sah die Antenne wie ein Beißring aus) werden. Allerdings war das noch nicht alles, was ich positives zu berichten habe, denn ich entdeckte beim näheren Betrachten der Basisstation einen kleinen Knopf an deren Seite, welchen ich auch für ziemlich Sinnvoll halte. Da ich nicht genau wußte, wofür dieser vorhanden war, versuchte ich nochmals anhand der Bedienungsanleitung dies herauszufinden. Hier fand ich dann doch noch eine kleine Bemerkung darüber, das dieser Knopf einen Rufton beim Mobiltelefon auslöst und somit eine Suche (falls man das Mobiltelefon mal verlegt) erleichtert werden würde.
Desweiteren empfinde ich die Form des Mobiltelefons sehr gut, denn dieses liegt wirklich gut in der Hand. Auch konnte ich dieses sehr gut an meinen Ohr halten, wobei meine Freundin allerdings einige Probleme hatte. Deshalb denke ich mir auch mal, das jeder hier anders empfinden wird, aber für mich war dieses Gefühl schon sehr positiv, da ich auch schon andere Telefone erlebt hatte, die hier bedeutend schlechter waren.
Leider war dies dann aber schon alles, was ich Positives beim näheren Betrachten entdecken konnte, und so möchte ich nun gerne zu den negativen Aspekten kommen. So gefiel mir die Form der Basisstation schon im Laden nicht sonderlich, denn diese ist zum einen sehr schmal und zum anderen für meinen Geschmack viel zu hoch gestaltet wurden. Sicherlich kann diese schmale Form beim Aufstellen des Telefons sehr nützlich sein, da man so nicht sonderlich viel Platz benötigt, aber dadurch steht es nicht gerade sehr stabil (zumal das Gewicht mit Mobiltelefon gerade mal 155g und damit sehr gering ist) und somit kann diese Basisstation auch sehr schnell umkippen. Vielleicht mag dem einen oder anderen diese Form ja gefallen, aber ich für meinen Teil bevorzuge eher Basisstationen, die mehr in die Breite gehen und nicht wie dieses in die Höhe.
Desweiteren besteht dieses Telefon aus einem für meine Begriffe sehr schlechten Plastik, welches ich nicht gerade eine sehr lange Haltbarkeit bescheinigen möchte, denn ich hatte von Anfang an ein sehr schlechtes Gefühl dabei, das diese Telefon einen kleineren Sturz überleben würde. Es mag ja vielleicht sein, das ich hier falsch liege und dieses Telefon bei weitem mehr aushält als es scheint, aber ich wollte dies nun auch nicht näher austesten, denn dann hätte ich wohl am Ende über ein weiteres kaputtes Telefon in meinen Haushalt verfügt. Gerade deswegen, denke ich, ist dieses Telefon nicht für einen Haushalt geeignet, in dem es mehrere kleine Kinder gibt, denn diese lassen gerne mal Dinge herunterfallen.
Nachdem das Akku dann später endlich aufgeladen war, machte ich mich daran die genauen Funktionen dieses Telefons zu erforschen und konnte dabei fast nur gute Erfahrungen sammeln. So verfügt dieses Telefon über fast soviele Funktionen wie ein normales Handy. Eine dieser Funktionen ist zum Beispiel das Telefonbuch, welches in zwei Hälften (jeweils zehn Einträge sind hier gestattet) unterteilt ist und demnach auch mit zwei verschiedenen Tasten aufgerufen werden kann. Sicherlich ist dies nicht unbedingt was neues bei einem Telefon, aber bei den meisten anderen kann man hier nur Nummern unter verschiedenen Tasten speichern und dies ist nicht immer sehr übersichtlich gestaltet. Dadurch das man bei diesem Telefon aber die Listen anzeigen lassen kann und auch die jeweiligen Namen dazu erscheinen, ist diese Funktion meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Auch ist hier der Vorteil gegeben, das zum Beispiel die Kinder einer Familie, ihre Nummern unter dem einen Telefonbuch abspeichern können, während eben die Eltern dann das andere benutzen.
Eine weitere Funktion, die ich persönlich eigentlich sehr gut finde, ist das man bei dem Kala 200 zwischen sieben verschiedenen Ruftönen wählen kann. Allerdings konnte ich hier keinen Rufton finden, der mir wirklich gefiel, aber dies sollte wohl eher jeder für sich entscheiden, da Geschmäcker ja bekanntlich verschieden sind. So konzentrierte ich mich dann für meine Bewertung auch mehr auf die Lautstärke dieser Ruftöne, als auf deren Klang. Hierbei stelte ich dann auch einen weiteren entscheidenden Nachteil fest.
Dieser Nachteil bestand nämlich darin, das zwar das Mobiltelefon relativ gut zu hören war, wenn man sich im selben Raum befand, aber sobald man in einem Nebenzimmer war, konnte man davon nichts mehr hören. Hier hätte ich mir schon einen etwas lauteren Rufton gewünscht, zumal die Basisstation selber keinen Ton von sich gibt. Deswegen denke ich, das dieses Telefon auch für einen größeren Haushalt nur unzureichend geeignet ist, denn wenn man sich mal etwas weiter vom Mobiltelefon entfernt, kann man dessen Rufton nicht mehr vernehmen.
Nachdem ich nun diese Funktionen zu genüge getestet hatte, machte ich mich über die nächste nützliche Funktion her. Diese bestand darin, das dieses Telefon über einen integrierten Gebührenzähler verfügt, was einem so manch teure Rechnung ersparen kann, da man hier immer darüber informiert wird, wieviel man ungefähr für die bisher geführten Telefonate zu bezahlen hat. Zwar verfügen über diese Funktion auch schon einige andere Telefone, aber bei den meisten anderen braucht man hierfür einen Extrazähler, welcher zudem noch Mehrkosten mit sich bringt. Nicht nur deshalb finde ich diese Funktion sehr gut, denn sie ist zum einen wirklich einfach zu bedienen und zum anderen schreckt sie so manch einen vor stundenlangen Telefonaten (meine Freundins Schwester ist hierfür nur zu gut bekannt) ab.
Wenn diese Abschreckung allerdings noch nicht ausreichen sollte, gibt es aber noch eine wohl weitaus bessere Methode, den unbefugten Zugang ans Telefon zu verhindern, da man das Kala 200 durch Eingabe eines bestimmten Codes abmelden kann. So sollte eigentlich (solange niemand den Code knackt) das Telefon bestens geschützt sein und trotzdem können eingehende Anrufe weiterhin entgegen genommen werden.
Abschließend zu meinen Erfahrungen mit diesen Funktionen, möchte ich nun noch etwas zu den allgemeinen Daten (wie eben der Klangqualität oder der Reichweite) dieses Telefons sagen, da ich hiermit nur gute Erfahrungen sammeln konnte. Zwar verfügt sicherlich fast jedes Funktelefon mittlerweile über eine Reichweite von mindestens 100 Metern (im Vergleich dazu soll das Kala 200 über eine maximale Reichweite von 200 Metern verfügen), aber nicht alle sind dabei wirklich gut im Klang und es kommt hier schon mal vor, das schon nach 30 Metern Entfernung (zur Basisstation) ein leichtes Rauschen zu vernehmen ist. So habe ich mir mal den Spaß gemacht und bin zu mir in den Garten gegangen (ca. eine Entfernung von 150 Metern) und hab meine Freundin dann auf ihr Handy angerufen. Hierbei konnte ich allerdings nicht das geringste Rauschen vernehmen und auch meine Freundin konnte alles verstehen, was ich ihr so mitteilte.
Das letzte was ich dann nun noch in dieser Meinung bemerken möchte ist, das der Akku wirklich sehr lange hält. So haben meine Freundin und ich diesen nicht einmal in den vier Tagen, wo wir das Kala 200 testeten zum aufladen in die Basisstation eingelegt und trotzdem war dieser immer noch (laut der Anzeige im Display) zur Hälfte aufgeladen. Dies spricht für eine hohe Haltbarkeit dieses Akkus, denn wir benutzten dieses Telefon über diese Zeit doch schon ziemlich oft. Die Stand-Bye-Zeit wird so dann auch mit 200 Stunden in der Bedienungsanleitung angegeben, allerdings denke ich mal, das diese schon noch etwas höher ist.
Mein Fazit zu dem Kala 200 der Firma Philips:
++++++++++++++++++++++++++++++++++
Da ich mich in der Zeit in der wir dieses Telefon testeten, nicht sonderlich mit dem Kala 200 anfreunden konnte, beschloß ich zusammen mit meiner Freundin dieses dann auch umzutauschen. Zwar waren wir schon mit den äußerst reichhaltigen und gut gestalteten Funktionen zufrieden, aber die Verarbeitung (eben daß das Kala 200 nicht gerade sehr Stabil ist) und einige kleinere negative Erfahrungen mit den Funktionen brachten uns dazu, dieses Telefon lieber gegen ein anderes einzutauschen.
Bei meiner Bewertung habe ich dann auch schon etwas mehr Mühe gehabt, als bei einigen anderen Produkten. So habe ich mich dann dafür entschieden, diesem Telefon "nur" drei Sterne zu geben, da ich denke das die negativen Aspekte zu sehr überwiegen und das man für 159,- DM schon etwas mehr erwarten dürfte, als das ich hierfür vier Sterne vergeben könnte. In meiner Empfehlung werde ich aber trotzdem ein Ja anklicken, da drei Sterne hierfür noch sprechen sollten, oder?
Liebe Grüße
Stefan (alias MausiHasi)
33 Bewertungen, 2 Kommentare
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24.03.2002, 17:46 Uhr von uteker
Bewertung: sehr hilfreichHuhu Stefan. Weiter so ;-) Gruß Ute
-
24.03.2002, 13:35 Uhr von stadtkommandant
Bewertung: sehr hilfreichWann hast Du den Weihnachten..
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