Piazza Venezia & Nationaldenkmal Testbericht
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Erfahrungsbericht von Peter3110
MEINE ABSCHLUSSFAHRT TEIL III
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Neben den vielen antiken Stätten bietet die ewige Stadt Rom auch einige Bauwerke aus moderner Zeit. Zu diesen Bauwerken gehört ohne Zweifel das Nationaldenkmal für Vittorio Emanuele II an der Piazza Venezia.
Dieses Nationaldenkmal soll das Thema meines heutigen Berichtes sein und ist somit der dritte Teil meiner Abschlussfahrtreihe.
Das Nationaldenkmal wurde von 1885-1911 nach Plänen von G.Sacconi gebaut, um an die Einheit Italiens zu erinnern, denn Italien war über lange Zeit in einzelne Kleinstaaten geteilt, man denke hier nur an Florenz oder Mailand, ohne Rom zu vergessen.
So war es ein erklärtes Ziel die nationale Einheit Italiens zu erreichen, ähnlich wie in Deutschland im 19.Jahrhundert.
Ungewöhnlich ist die lange Baudauer, die für die damalige Zeit sehr lang war. Dies lag gemäß der Aussage unserer dortigen Führung an den finanziellen Mitteln.
Jetzt aber zu dem Nationaldenkmal selbst.
Wenn man die dichtbefahrenen Straßen an der Piazza Venezia überquert hat, steht man vor einem imposanten Anblick. Eine große Treppe führt zum sogenannten Altar des Vaterlandes.
Am unteren Teil dieses Altars befindet sich das Grab des unbekannten Soldaten aus dem ersten Weltkrieg. Dieses Grab wird Tag und Nacht von zwei Soldaten flankiert.
Darüber befindet sich nun die Statue der Roma, die triumphiert.
Links und rechts neben ihr befinden sich zahlreiche kunstvolle Reliefe, die auf der linken Seite die Arbeit und auf der rechten Seite die Vaterlandsliebe symbolisieren. Diese Reliefe wurden Angelo Zanelli angefertigt, wobei man anmerken muss, dass man seine Arbeiten schon etwas überinterpretieren muss, um zu den jeweiligen Ergebnissen zu kommen.
Sieht man nun von der Treppe aus nach links und nach rechts, bemerkt man auf beiden Seiten jeweils einen aufwendigen Brunnen, wobei der auf der linken Seite das Adriatische Meer und der auf der rechten Seite das Tyrrhenische Meer darstellen, die ja bekanntlich Italien umgeben.
Blickt man nun nach oben, sieht man auf einem hohen Sockel, der sich aus dem Altar des Vaterlandes erhebt, die Reiterstatue Vittorio Emanuele II, die mal wieder eine kleine Reinigung vertragen könnte, aber trotzdem noch ihre alte majestätische Wirkung nicht verloren hat. Neben dieser Statue sollte man aber auch besonders auf den Sockel achten, da auf ihm die wichtigsten italienischen Städte abgebildet sind. Dies ist aber eher etwas für Italiener, da die jeweiligen Attribute den dortigen Menschen besser bekannt sind, als den Kulturreisenden.
Oberhalb des gesamten Denkmals erstreckt sich eine lange Säulenhalle, an deren Dach alle italienischen Regionen als Statuen dargestellt werden. Diese Säulenhalle wird an beiden Seiten von zwei schön gestalteten Propyläen abgeschlossen, auf denen in lateinischer Sprache die Ziele der Einigungsbewegung Italiens abgebildet sind, nämlich ein vereintes Vaterland und ein freies Volk.
Insgesamt ist also das Denkmal eine Verbindung der antiken und der frühmodernen Bauweise und soll damit Italiens Ausrichtung symbolisieren.
Wenn ihr das Denkmal besucht, wobei man es selbst nicht betreten darf, sondern nur das Museum im Inneren, solltet ihr auf den Verkehr aufpassen, da das Denkmal von einem Verkehrsknotenpunkt umgeben wird. Die erleichtert zwar die Anreise per Bus, dafür aber für Besucher aus anderen Ländern, die die Verkehrgepflogenheiten der Italiener nicht so gut kennen, kann es bedrohlich wirken.
Fazit
Zu jedem Rom Besuch gehört das Nationaldenkmal auf jeden Fall dazu, vor allem für diejenigen, denen die Sehenswürdigkeiten des alten Roms zu verfallen sind, wobei mein persönlich meinen Schwerpunkt eindeutig auf das antike Rom gelegt habe und auch weiterhin lege. Aber auch so mit dem Blick auf die eindrucksvolle Säulenhalle einiges für mich zu sehen, da diese Bauweise auch auf der Akropolis anzutreffen ist.
Auf jeden Fall habe ich den Besuch dort nicht bereut und kann euch dies auch nur wärmstens empfehlen.
Vielen Dank fürs Lesen und ich freue mich schon auf zahlreiche Kommentare.
Dieses Nationaldenkmal soll das Thema meines heutigen Berichtes sein und ist somit der dritte Teil meiner Abschlussfahrtreihe.
Das Nationaldenkmal wurde von 1885-1911 nach Plänen von G.Sacconi gebaut, um an die Einheit Italiens zu erinnern, denn Italien war über lange Zeit in einzelne Kleinstaaten geteilt, man denke hier nur an Florenz oder Mailand, ohne Rom zu vergessen.
So war es ein erklärtes Ziel die nationale Einheit Italiens zu erreichen, ähnlich wie in Deutschland im 19.Jahrhundert.
Ungewöhnlich ist die lange Baudauer, die für die damalige Zeit sehr lang war. Dies lag gemäß der Aussage unserer dortigen Führung an den finanziellen Mitteln.
Jetzt aber zu dem Nationaldenkmal selbst.
Wenn man die dichtbefahrenen Straßen an der Piazza Venezia überquert hat, steht man vor einem imposanten Anblick. Eine große Treppe führt zum sogenannten Altar des Vaterlandes.
Am unteren Teil dieses Altars befindet sich das Grab des unbekannten Soldaten aus dem ersten Weltkrieg. Dieses Grab wird Tag und Nacht von zwei Soldaten flankiert.
Darüber befindet sich nun die Statue der Roma, die triumphiert.
Links und rechts neben ihr befinden sich zahlreiche kunstvolle Reliefe, die auf der linken Seite die Arbeit und auf der rechten Seite die Vaterlandsliebe symbolisieren. Diese Reliefe wurden Angelo Zanelli angefertigt, wobei man anmerken muss, dass man seine Arbeiten schon etwas überinterpretieren muss, um zu den jeweiligen Ergebnissen zu kommen.
Sieht man nun von der Treppe aus nach links und nach rechts, bemerkt man auf beiden Seiten jeweils einen aufwendigen Brunnen, wobei der auf der linken Seite das Adriatische Meer und der auf der rechten Seite das Tyrrhenische Meer darstellen, die ja bekanntlich Italien umgeben.
Blickt man nun nach oben, sieht man auf einem hohen Sockel, der sich aus dem Altar des Vaterlandes erhebt, die Reiterstatue Vittorio Emanuele II, die mal wieder eine kleine Reinigung vertragen könnte, aber trotzdem noch ihre alte majestätische Wirkung nicht verloren hat. Neben dieser Statue sollte man aber auch besonders auf den Sockel achten, da auf ihm die wichtigsten italienischen Städte abgebildet sind. Dies ist aber eher etwas für Italiener, da die jeweiligen Attribute den dortigen Menschen besser bekannt sind, als den Kulturreisenden.
Oberhalb des gesamten Denkmals erstreckt sich eine lange Säulenhalle, an deren Dach alle italienischen Regionen als Statuen dargestellt werden. Diese Säulenhalle wird an beiden Seiten von zwei schön gestalteten Propyläen abgeschlossen, auf denen in lateinischer Sprache die Ziele der Einigungsbewegung Italiens abgebildet sind, nämlich ein vereintes Vaterland und ein freies Volk.
Insgesamt ist also das Denkmal eine Verbindung der antiken und der frühmodernen Bauweise und soll damit Italiens Ausrichtung symbolisieren.
Wenn ihr das Denkmal besucht, wobei man es selbst nicht betreten darf, sondern nur das Museum im Inneren, solltet ihr auf den Verkehr aufpassen, da das Denkmal von einem Verkehrsknotenpunkt umgeben wird. Die erleichtert zwar die Anreise per Bus, dafür aber für Besucher aus anderen Ländern, die die Verkehrgepflogenheiten der Italiener nicht so gut kennen, kann es bedrohlich wirken.
Fazit
Zu jedem Rom Besuch gehört das Nationaldenkmal auf jeden Fall dazu, vor allem für diejenigen, denen die Sehenswürdigkeiten des alten Roms zu verfallen sind, wobei mein persönlich meinen Schwerpunkt eindeutig auf das antike Rom gelegt habe und auch weiterhin lege. Aber auch so mit dem Blick auf die eindrucksvolle Säulenhalle einiges für mich zu sehen, da diese Bauweise auch auf der Akropolis anzutreffen ist.
Auf jeden Fall habe ich den Besuch dort nicht bereut und kann euch dies auch nur wärmstens empfehlen.
Vielen Dank fürs Lesen und ich freue mich schon auf zahlreiche Kommentare.
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