Pitch Black - Planet der Finsternis (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 04/2011
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Erfahrungsbericht von sweezer
my pitchi
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Zum Inhalt:
Ein Raumfrachter ist unterwegs, um Ladung und Passagiere an sein Ziel zu bringen. Auf Grund der langen Distanzen befinden sich Crew und Passagiere in Tiefschlaf. Bei einer Kollision im All wird das Raumschiff allerdings stark beschädigt; durch das Sicherheitssystem wird die Crew jedoch geweckt und der Pilotin Fry gelingt es mehr oder weniger rechtzeitig, das Wrack auf einem nahe liegenden Planeten notzulanden.
Leider sind einige Verluste zu beklagen, so auch unter anderem der Captain des Schiffes, der den Absturz nicht überlebt und auch das Raumschiff scheint irreparabel defekt zu sein. Und so findet sich ein kleiner Trupp Überlebender, die auf diesem unbekannten, scheinbar auch unbewohnten Planeten gestrandet sind. Und als hätten sie nicht schon genug Probleme, denn die meisten der Überlebenden sind unerfahrene Zivilisten, so gibt es zusätzlich noch einen hochbrisanten Passagier: Den mehrfachen Mörder Reddick, der keinen Hehl daraus macht, das er jeden töten wird / würde, der ihm in die Quere kommt. Doch leider befinden sich die armen Seelen in einer Notsituation und so müssen sie ein Zweckbündnis mit Reddick eingehen, da jede helfende Hand gebraucht wird.
Kurz darauf stellt die Gruppe jedoch hocherfreut fest, das dieser Planet anscheinend doch nicht so unbewohnt ist. Zuerst stoßen sie auf einen gigantischen Friedhof voller außerirdisch-tierischer Knochen (ähnlich \"unserer\" Elefantenfriedhöfe) und dann finden sie auch tatsächlich noch eine kleine Siedlung. Allerdings ist diese verlassen, besser gesagt ausgestorben, denn es findet sich kein Hinweis auf Bewohner; lediglich alle Habseligkeiten, inclusive einer Raumfähre, sind zurückgelassen. Doch wo sind die Bewohner geblieben ???
Keine Zeit, sich über so etwas Gedanken zu machen, die Gruppe bedient sich der Habseligkeiten und ist froh, vorerst eine Unterkunft und Verpflegung zu haben. Die Geräte der ursprünglichen Siedler lässt die Gruppe darauf schließen, das es sich um Geologen handelte, und Fry findet zusätzlich ein Modell des Planeten samt der dazugehörigen Sonnen ( jawohl, mehrere !), kann aber zunächst nichts damit anfangen.
Als kurz danach ein Gruppenmitglied an einer Erdhöhle verschwindet, glauben erst alle, das Reddick ihn auf dem Gewissen hat. Doch er beteuert glaubhaft \"Also, ich habe dieses Mal wirklich nix damit zu tun…\". Und so untersucht Fry die dunkle Erdhöhle, wo sie auch tatsächlich einige Überreste des Vermissten findet und zeitgleich aus dem Dunkel von einigen Kreaturen attackiert wird. In letzter Sekunde gelingt ihr die Flucht aus der Höhle und schnell steht fest, das diese zwar Kreaturen hochgefährlich, aber absolut lichtempfindlich sind. Und da dieser Planet mit Sonne rund um die Uhr ausgestattet ist, sollte für die Gruppe keine Gefahr bestehen…
Sollte, denn Fry erinnert sich wieder an das Planetenmodell – und nach einer kurzen Untersuchung dessen stellt sie fest, das sich in Kürze die Planetenkonstellation in eine Linie begibt und dann eine lange Sonnenfinsternis anbricht…die auch den tausenden von unterirdischen Kreaturen freie Bahn auf neue Nahrung gibt…
Meine Eindrücke:
Die Grundidee des Filmes war für mich sehr reizvoll. Der Gedanke an Überlebende, die augenscheinlich mehr Glück als Verstand hatten, aber dann in eine noch viel größere Klemme geraten, war interessant. Um es vorweg zu nehmen: Ich bin nicht hundertprozentig überzeugt. Der Film war zwar letztendlich sehr unterhaltsam, hatte aber durchaus einige Schwächen.
POSITIVES: Als erstes nenne ich hier die Darsteller. Bis auf Vin Diesel (James Ryan; Fast and Furios) als Reddick und Claudia Black (Aeryn aus der Serie \"Farscape\") als Passagier und überraschend schnelles Opfer Shazza hatte der Film mit keinerlei bekannten Gesichtern aufzuwarten. Und das war sehr erfrischend; zu sehen wie KEINE auf Hochglanz gestylten Soapschönheiten durchs Zelluloid gehetzt werden. Nehmen wir beispielsweise Radha Mitchell als Protagonistin \"Fry\". Sie kann durchaus als attraktiv bezeichnet werden, ist aber letztendlich eine sehr natürlich wirkende Person.
Weiter hat mir gefallen, das auch gelegentlich mit Humor gearbeitet wurde. So war der Passagier Fitzpatrick mit seinem Fracht-Sammelsurium von Kostbarkeiten und seiner übertriebenen Handhabung damit immer ein Schmunzeln wert.
Noch ein Pluspunkt war die Animation und Vielfältigkeit der Kreaturen. Für Monster kamen sie optisch wirklich sehr schön rüber; und auch das Spiel mit dem Licht durch die verschiedenen Sonnen machte Eindruck.
NEGATIVES: Als allererstes die Synchronstimme von Vin Diesel !!! O.k., der junge Mann \"spricht\" auch Nicholas Cage und bislang hatte ich noch nie Probleme damit. Aber wenn den ganzen Film hindurch in ein und derselben Stimmlage (die eine gewisse und Reddick auch zuzusprechende Coolness darstellen sollte) gesprochen wird, nervt es einfach nur. Wie gesagt, Diesel ist für mich eine gute Besetzung als Reddick gewesen, aber ich war mehrfach geneigt, den Ton abzustellen.
Ferner war die gelegentliche Ausarbeitung der Handlungstränge zu \"hingeklatscht\". Es wurde einfach zuviel begonnen und dann nur lieblos oder husch-husch beendet. Stellenweise hatte ich den Eindruck, das der Regisseur sich dachte: \"Huch, es leben ja noch so viele, mal schnell noch ein paar über die Klinge springen lassen – wie, ist ja egal…\"
Mein Fazit:
Kurz und schmerzlos: Alles in allem und trotz einiger Unzulänglichkeiten für mich ein Film, den man durchaus gesehen haben kann, wenn man an Sci-Fi-Filmen interessiert ist. Natürlich wird er an die Alien-Filme nicht ranreichen, aber ein guter Werktagsersatz auf Video ist er allemal.
Und was lernen wir aus alldem ? Niemals die Taschenlampe zu Hause vergessen, wer weiß, wozu man sie noch brauchen kann…
Ein Raumfrachter ist unterwegs, um Ladung und Passagiere an sein Ziel zu bringen. Auf Grund der langen Distanzen befinden sich Crew und Passagiere in Tiefschlaf. Bei einer Kollision im All wird das Raumschiff allerdings stark beschädigt; durch das Sicherheitssystem wird die Crew jedoch geweckt und der Pilotin Fry gelingt es mehr oder weniger rechtzeitig, das Wrack auf einem nahe liegenden Planeten notzulanden.
Leider sind einige Verluste zu beklagen, so auch unter anderem der Captain des Schiffes, der den Absturz nicht überlebt und auch das Raumschiff scheint irreparabel defekt zu sein. Und so findet sich ein kleiner Trupp Überlebender, die auf diesem unbekannten, scheinbar auch unbewohnten Planeten gestrandet sind. Und als hätten sie nicht schon genug Probleme, denn die meisten der Überlebenden sind unerfahrene Zivilisten, so gibt es zusätzlich noch einen hochbrisanten Passagier: Den mehrfachen Mörder Reddick, der keinen Hehl daraus macht, das er jeden töten wird / würde, der ihm in die Quere kommt. Doch leider befinden sich die armen Seelen in einer Notsituation und so müssen sie ein Zweckbündnis mit Reddick eingehen, da jede helfende Hand gebraucht wird.
Kurz darauf stellt die Gruppe jedoch hocherfreut fest, das dieser Planet anscheinend doch nicht so unbewohnt ist. Zuerst stoßen sie auf einen gigantischen Friedhof voller außerirdisch-tierischer Knochen (ähnlich \"unserer\" Elefantenfriedhöfe) und dann finden sie auch tatsächlich noch eine kleine Siedlung. Allerdings ist diese verlassen, besser gesagt ausgestorben, denn es findet sich kein Hinweis auf Bewohner; lediglich alle Habseligkeiten, inclusive einer Raumfähre, sind zurückgelassen. Doch wo sind die Bewohner geblieben ???
Keine Zeit, sich über so etwas Gedanken zu machen, die Gruppe bedient sich der Habseligkeiten und ist froh, vorerst eine Unterkunft und Verpflegung zu haben. Die Geräte der ursprünglichen Siedler lässt die Gruppe darauf schließen, das es sich um Geologen handelte, und Fry findet zusätzlich ein Modell des Planeten samt der dazugehörigen Sonnen ( jawohl, mehrere !), kann aber zunächst nichts damit anfangen.
Als kurz danach ein Gruppenmitglied an einer Erdhöhle verschwindet, glauben erst alle, das Reddick ihn auf dem Gewissen hat. Doch er beteuert glaubhaft \"Also, ich habe dieses Mal wirklich nix damit zu tun…\". Und so untersucht Fry die dunkle Erdhöhle, wo sie auch tatsächlich einige Überreste des Vermissten findet und zeitgleich aus dem Dunkel von einigen Kreaturen attackiert wird. In letzter Sekunde gelingt ihr die Flucht aus der Höhle und schnell steht fest, das diese zwar Kreaturen hochgefährlich, aber absolut lichtempfindlich sind. Und da dieser Planet mit Sonne rund um die Uhr ausgestattet ist, sollte für die Gruppe keine Gefahr bestehen…
Sollte, denn Fry erinnert sich wieder an das Planetenmodell – und nach einer kurzen Untersuchung dessen stellt sie fest, das sich in Kürze die Planetenkonstellation in eine Linie begibt und dann eine lange Sonnenfinsternis anbricht…die auch den tausenden von unterirdischen Kreaturen freie Bahn auf neue Nahrung gibt…
Meine Eindrücke:
Die Grundidee des Filmes war für mich sehr reizvoll. Der Gedanke an Überlebende, die augenscheinlich mehr Glück als Verstand hatten, aber dann in eine noch viel größere Klemme geraten, war interessant. Um es vorweg zu nehmen: Ich bin nicht hundertprozentig überzeugt. Der Film war zwar letztendlich sehr unterhaltsam, hatte aber durchaus einige Schwächen.
POSITIVES: Als erstes nenne ich hier die Darsteller. Bis auf Vin Diesel (James Ryan; Fast and Furios) als Reddick und Claudia Black (Aeryn aus der Serie \"Farscape\") als Passagier und überraschend schnelles Opfer Shazza hatte der Film mit keinerlei bekannten Gesichtern aufzuwarten. Und das war sehr erfrischend; zu sehen wie KEINE auf Hochglanz gestylten Soapschönheiten durchs Zelluloid gehetzt werden. Nehmen wir beispielsweise Radha Mitchell als Protagonistin \"Fry\". Sie kann durchaus als attraktiv bezeichnet werden, ist aber letztendlich eine sehr natürlich wirkende Person.
Weiter hat mir gefallen, das auch gelegentlich mit Humor gearbeitet wurde. So war der Passagier Fitzpatrick mit seinem Fracht-Sammelsurium von Kostbarkeiten und seiner übertriebenen Handhabung damit immer ein Schmunzeln wert.
Noch ein Pluspunkt war die Animation und Vielfältigkeit der Kreaturen. Für Monster kamen sie optisch wirklich sehr schön rüber; und auch das Spiel mit dem Licht durch die verschiedenen Sonnen machte Eindruck.
NEGATIVES: Als allererstes die Synchronstimme von Vin Diesel !!! O.k., der junge Mann \"spricht\" auch Nicholas Cage und bislang hatte ich noch nie Probleme damit. Aber wenn den ganzen Film hindurch in ein und derselben Stimmlage (die eine gewisse und Reddick auch zuzusprechende Coolness darstellen sollte) gesprochen wird, nervt es einfach nur. Wie gesagt, Diesel ist für mich eine gute Besetzung als Reddick gewesen, aber ich war mehrfach geneigt, den Ton abzustellen.
Ferner war die gelegentliche Ausarbeitung der Handlungstränge zu \"hingeklatscht\". Es wurde einfach zuviel begonnen und dann nur lieblos oder husch-husch beendet. Stellenweise hatte ich den Eindruck, das der Regisseur sich dachte: \"Huch, es leben ja noch so viele, mal schnell noch ein paar über die Klinge springen lassen – wie, ist ja egal…\"
Mein Fazit:
Kurz und schmerzlos: Alles in allem und trotz einiger Unzulänglichkeiten für mich ein Film, den man durchaus gesehen haben kann, wenn man an Sci-Fi-Filmen interessiert ist. Natürlich wird er an die Alien-Filme nicht ranreichen, aber ein guter Werktagsersatz auf Video ist er allemal.
Und was lernen wir aus alldem ? Niemals die Taschenlampe zu Hause vergessen, wer weiß, wozu man sie noch brauchen kann…
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