Pizza Rezepte Testbericht

Pizza-rezepte
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Summe aller Bewertungen
  • Arbeits- und Zeitaufwand:  niedrig
  • Kosten:  niedrig

Erfahrungsbericht von Mausbaer1977

Pizza Pizza - Ein Stück vom Himmel

Pro:

wenn's mal etwas mehr sein muss

Kontra:

die Qual der Wahl des Belags

Empfehlung:

Ja

Heute mal wieder Neues aus Silkchens Kochstudio.
Letztens hatte mal ne Freundin von mir Einweihungsparty. Und mein Mann und ich waren mit eingeladen. Und wir Mädels wollten kochen. Und was kocht man am besten, wenn man keine Lust hat, lange am Herd zu stehen, und was man auch zusammen machen kann, und was auch jedem schmeckt?

PIZZA!!!!!

Gesagt getan, wir besorgten also die Zutaten und legten los.....

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Was brauch ich?
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Teig:
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1 Päckchen frische Hefe
1 TL Salz
etwas Zucker
200 – 250 ml warmes Wasser
500 g Mehl
1 Schuss gutes Olivenöl
3 – 4 Packungen Mozzarella

Belag:
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auf jeden Fall:
1 Päckchen passierte Tomaten
Basilikum und Oregano (am besten frisch, zur Not auch getrocknet)
Salz, Pfeffer
Olivenöl

beliebig:
200 g frischen Lachs
200 g Brokkoliröschen
oder
1 Dose Thunfisch
2 Zwiebeln
oder
150 g gekochten Schinken
1 kleine Dose Ananas
oder
100 g Salami
Peperoni
oder
1 Gläschen Sardellen
3 Zehen Knoblauch
oder was man halt sonst gern drauf hat.

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was macht man?
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Teig:
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Man gibt das Mehl in eine große Rührschüssel (z. B. die von Tupper, die hat nen Deckel) und macht eine Mulde in die Mitte. Da krümelt man dann die Hefe hinein, streut 1 EL Zucker auf die Hefe und gibt etwas lauwarmes Wasser darauf. Dann verrührt man das Ganze in der Mulde locker mit einer Gabel.

Diesen Vorteig stellt man dann auf die Heizung oder bei 50 °C in den Ofen oder wo anders hin, wo’s warm ist und nicht zieht. Abdecken nicht vergessen. Deswegen ist die Tupperschüssel so toll, weil man da kein Geschirrtuch anbatzen muss.

Nach ca. 15 Minuten wird der Vorteig etwas aufgegangen sein. Dann kann man den Knethaken vom Handrührer zum Einsatz bringen. Man kippt erst etwas Wasser, das Öl und das Salz auf das Mehl mit dem Vorteig drin und rührt kräftig. Dann kippt man so viel Wasser nach, dass ein zäher aber nicht baziger Teig entsteht. Wenn euer Rührer beim Rühren heiß läuft, wisst Ihr, dass er zu wenig Watt hat und knetet besser mit der Hand weiter *g*

Dann deckt man das Ganze wieder ab und lässt den Teig wiederum an einem warmen Ort mindestens eine halbe Stunde gehen. Er wird mindestens doppelt so hoch sein, wenn nicht, länger gehen lassen!

Wenn der Teig dann gegangen ist, macht Ihr eine Arbeitsfläche sauber, bemehlt sie stark und kippt die Hälfte des Teigs drauf. Kurz durchkneten, dann kommt das Nudelholz zum Einsatz. Einmehlen und den Teig so groß ausrollen, dass er auf ein Backblech passt. Wer sich’s zutraut, nimmt den ausgerollten Teig vorsichtig und lässt ihn über die Handflächen rollen. Das schaut dann aus wie beim Pizzabäcker ums Eck. Wenn man vorsichtig genug ist, reißt einem der Teig auch nicht ein.

Dann wird ein Backblech mit Olivenöl ausgepinselt und der Teig drauf gegeben.

Mit der zweiten Hälfte Teig geht man genauso vor.

Beide Backbleche lasst Ihr dann noch mal eine halbe Stunde an einem warmen Ort zugedeckt stehen, der Teig wird noch mal aufgehen!

Während der Teig auf seinem Blech so vor sich hin geht, könnt Ihr den Belag vorbereiten.

Belag
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Ihr könnt zwei der oben angegebenen Zutaten-Varianten wählen oder aber selber noch was dazu tun, was euch schmeckt.

Erst mal den Mozzarella (man kann auch anderen Käse nehmen, z.B. geriebenen Emmentaler, ich bevorzuge aber die ungeschnittene Mozzarella-Version, da dieser besser zerläuft) in sehr dünne Scheiben schneiden. Dazu eignet sich am Besten ein Tomatenmesser mit Sägezahn vorne, dann reißt der Käse an den Enden nicht so aus.

Lachs-Brokkoli
Lachs nehm ich immer vom Lidl, da kostet er 2,29 EUR. Den lasst Ihr auftauen und schneidet Ihr in Stückchen von ca. 2 x 2 cm.
Die Brokkoliröschen werden in kochendes gesalzenes Wasser gegeben und ca. 5 Minuten gedämpft.

Thunfisch-Zwiebel:
Den Thunfisch einfach mit einer Gabel aus der Dose bröseln.
Die Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden

Schinken-Ananas:
Den Schinken in Streifchen (1 x 3 cm) schneiden
Die Ananas gut abtropfen und falls nicht eh schon gewürfelt in Würfel von ca. 2 x 2 cm schnippeln.

Salami-Peperoni:
Bei kleinen Salami-Scheiben einfach ganz lassen, Peperoni auch. Große Salamischeiben ggf. in Streifchen von 3 x 1 cm schneiden, wer mag, kann die Peperoni ringeln.

Sardelle-Knoblauch:
Sardellen aus dem Glas nehmen und mit klarem kalten Wasser etwas das Salz abspülen. Den Knoblauch abziehen und fein hacken.

Das Belegen
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Wenn der Teig gegangen, der Belag geschnippelt ist, holt man sich die Bleche wieder und deckt sie ab. Erst mal pinselt man den Teig mit etwas Olivenöl ein. Dann verteilt man gleichmäßig das Tomatenpüree auf beiden Blechen. Man würzt etwas mit Salz und Pfeffer, verteilt klein geschnippeltes Basilikum und Oregano auf der Tomatenpampe. Dann kommt dünn der Mozzarella drauf. Wichtig, dass der Käse, egal, welcher, unten liegt, dann verbrennt er nicht so schnell und bleibt schon klebrig :-)

Auf den Käse kommen dann die geschnittenen Zutaten, der rohe Lachs (der wird durch’s Backen durch, man sollte aber noch etwas Salz und Pfeffer drauf geben) und die gegarten Brokkoliröschen, der Schinken, die Peperoni, die Sardellen oder was man halt sonst so hat, gleichmäßig obenauf.

Jetzt schiebt man einfach das erste Blech bei ca. 180 °C in den vorgeheizten Ofen und wartet etwa 20 – 25 Minuten und fertig ist die Pizza!


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Fazit
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Diesmal ist das Rezept relativ einfach zum Nachmachen. Ist noch jedem gelungen, der’s ausprobiert hat. Außerdem kann man hier selbst entscheiden, welche Zutaten einem am besten schmecken und was man auf seine Pizza drauf will. Wenn ich oben jetzt eine Zutat vergessen hab, denkt sie euch einfach dazu, denn man kann wirklich drauf legen, was man gerne mag (Schwammerl, Paprika, Bohnen, Hackfleisch [Zwiebel hacken, anbraten, Fleisch mit anbraten, mit Salz, Pfeffer, etwas Chili würzen, fertig],.....)

Das Rezept eignet sich super für Partys oder auch mal abends zum so futtern. Und die Reste kann man wunderbar am nächsten Tag in die Mikrowelle packen und aufwärmen.

Kosten kann ich diesmal wirklich keine angeben. Für den Teig so 2 EUR, der Rest kommt auf den Belag an und wo Ihr einkaufen geht.

Zeitaufwand hat man mittelmäßig durch’s Ausrollen. Das Teig Gehenlassen jetzt mal nicht mitgezählt, dafür ist’s nicht kompliziert.

Ach ja... hätt ich fast vergessen! Wenn euch Teig übrig bleibt, formt Ihr einfach einen kleinen Laib draus und backt ihn mit der Pizza mit. Gibt ein wunderbares Brot!

Viel Spaß beim Ausprobieren, eure Gäste werden euch dafür lieben!!

Das war’s bei Silkchen’s Kochstudio, bis zum nächsten Mal!

10 Bewertungen