Pizza Rezepte Testbericht

Pizza-rezepte
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Summe aller Bewertungen
  • Arbeits- und Zeitaufwand:  niedrig
  • Kosten:  niedrig

Erfahrungsbericht von Annna13

Pizza alla Anna >> BITTE zum Bewerten einen anderen Bericht aussuchen;-) DANKE!

5
  • Arbeits- und Zeitaufwand:  durchschnittlich
  • Kosten:  durchschnittlich
  • Geeignet für:  Alltag

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Im Scherz oder in Wirklichkeit behauptet man, dass die Italiener die
Pizza am Ende der Woche zubereiten - aus allen Restprodukten im
Kühlschrank. Also man kann recht gut improvisieren. Es gibt aber
Zutaten, ohne die eine Pizza eben keine Pizza ist. Das sind: Hefeteig,
Tomaten, Kräuter und geriebener Käse.

Meine erste Pizza habe ich zum ersten mal vor ca. 25 Jahren gemacht,
als sie sowie in meiner Familie als auch in meinem Land (hinter dem
Eisenvorhang) völlig unbekannt war. Das Rezept hatte ich einer
deutschen Quelle entnommen und es war die
'alla-Napolitana-Variante', also mit Sardellen in Öl aus der Dose. Ich
muss sagen, man war nicht beim 1. Mal gleich begeistert - auch in
meiner Familie gab es 'Bauern, die nicht essen, was sie nicht kennen'
;-) Ich liess aber nicht nach, hatte schon den Spruch über die
'Resteküche' irgendwo gehört, hatte schon verschiedene von
Italienern zubereiteten Pizzas in Deutschland und in Verona und
Venedig probiert und fing mit den Improvisationen an. Da wurde
plötzlich die 'Pizza alla Anna' ein Hit in der Familie und unter Freunden
und ich machte sie in Unmengen zu besonderen Anlässen. Bis heute
und ohne Ende.

Das ursprüngliche Rezept lautet:
Zutaten fuer 4 Portions-Pizzas: 400 h Mehl, 15 g Hefe, ca. 2 Tassen
Milch, 1 Tasse Wasser, 2 EL Olivenöl, 1 Prise Salz, 1 Prise Zucker, 12
Tomaten, Olivenöl zum Beträufeln, 2 Zehen Knoblauch, gehackte
Petersilie, 2 TL Oregano oder Thymian, etwas Rosmarin, 1 kleine Dose
Sardellen in Öl, 150 g geriebnener Käse.
Zubereitung: Das Mehl in eine Schüssel sieben, die zerbröckelte Hefe
in die Mehlmitte geben und mit der lauwarmen Milch einen Vorteig
bereiten. Nachdem der Teig gut gegangen ist, lauwarmes Wasser,
Salz, Zucker und Öl unterrühren und möglichst mit dem Knethaken
einer Küchenmaschine glattarbeiten. Den Teig nochmals aufgehen
lassen, auf dem Tisch in vier teile teilen und diese einzeln mit dem
Wellholz ausrollen. Man zieht die Teigstücke einzeln mit den Händen zu
runden Teigplatten im Durchmesser von ca. 25 cm und legt jeweils
zwei dieser Platten nebeneinander auf ein geöltes Backblech. Auch die
Teigplatten beträufelt man mit etwas Öl und belegt sie
folgendermassen: Die geschälten, in Scheiben zerschnittenen Tomaten
auf dem Teig verteilen, mit zerriebenen Knoblauch Petersilie und den
Kräutern würzen und mit den Sardellen belegen. Dick mit geriebenem
Käse bestreuen, nochmals mit etwas Oel betraeufeln, das Oel aus der
Sardellendose mit verwenden. Bei ca. 200 Grad 10 bis 15 Minuten
backen. Die Pizzas müssen heiß gegessen werden. Bleibt etwas übrig,
so kann man sie auch aufwärmen. Dazu trinkt man ländlichen Rotwein.

Meine Pizzas sehen ein bisschen anders aus. Ich brauchte nicht lange,
um festzustellen, dass mehr als die angegebene Mehlmenge
verbraucht wird, dass der Milchhefeteig unentbehrlich und knusprig ist
und dass nicht alle Zutaten von teuersten Sorten sein müssen. Also
ist das Ergebnis auch mit den billigsten Sorten der Zutaten mehr als
zufriedenstellend und die Zubereitungszeit lässt sich auch verringern.
Auch die Zubereitungsweise habe ich vereinfacht und vervollkommnet.

Ich rühre den Teig immer mit dem Mixgerät, nehme normalerweise 1/2
Päckchen Trockenhefe und bereite zuerst den dicken Vorteig aus der
Milch, Hefe und Mehl. Nach dem Aufgehen kommt das Wasser, es kann
auch etwas mehr sein, und noch Mehl. Vom Salz und Zucker füge ich
je 1 TL hinzu und ca. 30-50 g Sonnenblumenöl. Um das Aufgehen zu
beschleunigen, stelle ich die Schale auf eine warme Stelle - auf den
Kuechenherd, auf die Heizung, in die Sonne und decke sie zu, notfalls
auch in den warmen Backofen. Im Durchschnitt dauert es je ? Stunde.
Dann füge ich noch Mehl hinzu, rühre schon mit einem Löffel und wenn
die Masse glatt und ganz schön dick ist, stürze ich sie auf eine
Arbeitsflaeche und knete sie mit Händen mit Zusatz von noch etwas
Mehl, bis sie nicht mehr klebt. Dann schneide ich davon grosse Stücke
ab und drücke sie ca 0,5 cm dick flach und mit Rand auf 2 grosse
runde Bleche (bei mir haben sie ein Durchmesser von 35-40 cm und die
Pizza wird dann in 4-6-8 Stücke heiss zerschnitten), die ich dann
gleichzeitig belege und nacheinander oder auch gleichzeitig (oben und
unten tauschen) backe. Den restlichen Teig friere ich für die nächsten
Tage ein.

Das Belegen fange ich mit den Tomaten an, häufig auch aus der Dose,
die ich meistens in eine Schale mit dem mit 1 TL Salz zerriebenem
Knoblauch (mit mehreren Zehen schmeckt es viel besser und ist auch
gesünder) und 1 Bund feingehackter Petersilie mische. Damit schmiere
ich dick die geoelte Teigoberfläche. Obendrauf reibe ich zwischen
meinen Handflächen die getrockneten Kräuter - zu 100 % ist das bei
mir Bohnenkraut, das sehr aromatisch, dem Thymian nah steht und
sehr gesund (Blutdruck u.a.) ist. Dann kommt die in Würfel
geschnittene Wurst, am besten eine gewürzte billige Sorte, und der
mit einer Gabel zerdrückten Schafskäse (manchmal lasse ich ihn
aus, ist aber schön würzig und passt gut dazu). Zum Schluss streue
ich geriebenen gelben Käse, ebenso eine Billigsorte.

Wenn ich Abwechselung bringen moechte, lege ich schwarze
entsteinte Oliven, Fischstueckchen, Champignons oder andere Pilze,
Stückchen oder Ringe Paprikaschoten, gruen oder rot, duenne
Wurstscheiben und streue etwas trockenen Parmesan-Käse dazu,
also von allem, was gerade da ist und wir Appetit darauf haben. Von
meinem Sohn kam die Idee von Zwiebeln, denn damit, in Ringen oder
grob gehackt, schmeckt die Pizza auch hervorragend.
Wir haben festgestellt, dass die Pizza nicht nur heiss, sondern auch
kalt wunderbar schmeckt. Zum Beispiel zum Frühstück, als Schul-
oder Reisebrot.

58 Bewertungen, 15 Kommentare

  • hjid55

    19.02.2007, 18:28 Uhr von hjid55
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh & lg Sarah

  • paula2

    18.02.2007, 00:42 Uhr von paula2
    Bewertung: sehr hilfreich

    lecker! LG

  • Zuckermaus29

    12.07.2006, 03:01 Uhr von Zuckermaus29
    Bewertung: sehr hilfreich

    "sh" von mir für Dich :o) Viele Grüße Jeanny

  • Estha

    31.05.2006, 02:01 Uhr von Estha
    Bewertung: sehr hilfreich

    .•:*¨¨*:•. ... sh ... .•:*¨¨*:•.

  • Nintscho

    18.02.2006, 13:51 Uhr von Nintscho
    Bewertung: sehr hilfreich

    Nett, das Du mir Appetit machst und mich gleichermaßen an meinen leeren Kühlschrank wie die nicht vorhandenen Kochkünste erinnerst:-)

  • FUJITOXY

    11.01.2004, 00:52 Uhr von FUJITOXY
    Bewertung: sehr hilfreich

    ich muss mal eben in die kueche ...

  • Gabri

    09.05.2002, 19:02 Uhr von Gabri
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schon viel besser ! So muss das aussehen ! Gruss Gabri

  • Lieselotte5

    07.04.2002, 19:25 Uhr von Lieselotte5
    Bewertung: sehr hilfreich

    das klingt ja sehr lecker!!!

  • hpmaier

    27.03.2002, 08:18 Uhr von hpmaier
    Bewertung: sehr hilfreich

    Interessant !

  • anonym

    19.02.2002, 18:32 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    Bei yopi wie bei Ciao einfach super !

  • JakobineZM

    18.02.2002, 10:28 Uhr von JakobineZM
    Bewertung: sehr hilfreich

    Huhu,ich grüße Dich

  • roma1

    18.02.2002, 09:48 Uhr von roma1
    Bewertung: sehr hilfreich

    Hmm, es muss lecker sein! Knoblauch...mmm lecker

  • interola

    16.02.2002, 21:01 Uhr von interola
    Bewertung: sehr hilfreich

    könnte ich mir gleich mal beim Italiener bestellen

  • anonym

    16.02.2002, 21:00 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    klingt sehr lecker!

  • anonym

    16.02.2002, 20:59 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    Guten Appetit