Playmobil 3150 Wikingerdrachenschiff Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Qualität & Verarbeitung:
- Spaßfaktor:
- Wird langweilig:
- Reinigung & Pflege:
- Fördert die Kreativität:
Erfahrungsbericht von Greifenklaue
Zu Hilf‘, die Nordmänner kommen!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
So und ähnlich hallten gellende Schreie an Nordeuropas Küsten vom 8. Jahrhundert bis weit ins 11. Jahrhundert hinein, doch zumeist ließen sich die Akteure nicht davon abhalten, der Geschichte blutigen Tribut zu zollen. Dabei verschleiert der Mythos Wikinger zumeist den Blick hervorragende Leistungen als Bauern in kargen Land, kühne Entdecker, Kulturstifter und Pioniere. Kurzum, ein spannendes Kapitel Geschichte, was noch heute allerley Geheimnis birgt und seltsame Faszination auf den vom Fernseher gefesselten, von der Zentralheizung gewärmten und vom örtlichen ALDI versorgten Menschen.
Playmobil machte sich nun auf, mit ihren Plastikfigürchen, die die meisten wohl noch aus ihrer Kindheit kennen, den Spielzeugmarkt zu revolutionieren und so mancher schon altgewordener Recke mag sich denken, „Verflucht, warum gab es das nicht schon in meiner Kindheit!“
Und so mag es zustandekommen, das viele Winkingerfestungen- und schiffe von Playmobil ihren Weg unter den Weihnachtsbaum gefunden haben, um den Nachwuchs zu beglücken. Im Hinterkopf mag sich der ein oder andere Vater gedacht haben, super, kann ich selbst mit spielen. Immerhin, da war ich ehrlicher, beschenkte ih mich selbst mit dem Wikingerdrachenschiff, so der offizielle Name, übrigens von dem Geld der diversen Meinungsplattformen zusammengespart, dann wißt ihr mal, was ich damit so für einen Unfug anstelle, *hust*!
Angefangen hat es damit, dass ich ein Figürchen bei einem Freund liegen sah, mit prächtigem Schild, toller Waffe und hervorragendem Bart. Kurz darauf leistete ich mir selbst ein Wikinger als Regalschmuck. Und zu Weihnachten überkam es mich dann!
Das Aufreizen des Pakets läßt den Blick auf den Rumpf, viele Plastiktütchen, eine Aufbauanleitung und auch ein Poster des Schiffs fallen. Und schon machte ich mich an den Aufbau, der rund eine halbe Stunde in Anspruch nehmen sollte – ist aber wohl in der halben Zeit zu schaffen, wenn man nicht die ganze Zeit „geilgeilgeil“ murmelt und sich an den liebevollen Details erfreut!
Der Mast will eingesteckt werden, ein Segel aus festem Filzstoff mit vorgestanzten Lüchern daran befestigt werden und schließlich Seile gespannt, wobei mir meine Rollenspielrätselerfahrung (Wie bekomme ich ein 80 und ein 70cm Seil aus einem 150er, wenn nur ein 15cm Lineal zur Verfügung steht... ;))) zu Gute kam... Also, für Kinder ab 4 nicht unbedingt zum Aufbau geeignet, will ich sagen. Theoretisch ist das Boot gar schwimmfähig und mit Unterwassermotor aufrüstbar, aber verflucht, das setzt man doch nicht ins Wasser, das bekommt einen Ehrenplatz im Regal. Zuguterletzt werden 8 Rundschilde mit nahezu idiotensicherem System mit individuellen Motiven beklebt und paarweise an nack- und steuerbord befestigt!
Das Schiff steht, das Segel ist gesetzt, kommen wir zur Mannschaft: 8 Wikinger, aber nicht wie früher acht gleiche aus plastikgepresste Figuren, sondern 8 individuell unterschiedliche: zwei tragen Lederkappen, drei einen Hörnerhelm (auch wieder unterschiedliche), dazu Pfeilköcher, Manschetten oder Umhänge. Ein kleiner Waffenfundus mit Speeren, Äxten, Beilen, Schwertern, Speeren und Schild liegt auch bei, ein Fäßchen Met, Ruder und eine Art Horn darf nicht fehlen. Selbst Haarfarben, Bärte und Haarschnitt sind unterschiedlich gehalten und zwei haben schon einen Bauchansatz. Weltklasse!
Fazit: Liebe Eltern, schenkt es Euren Kindern, auch ihr werdet wahre Freude daran haben. Und wenn es schon früh ein erstes Interesse an Geschichte weckt, kann dass so falsch nicht sein, also:
„Beschütze uns, gütiger Herr, vor dem Zorn und der Raserei der Nordleute!“
Gebet in England seit dem 8 Jhd.
Die Klaue mit weihnachtlichen Grüßen!
Playmobil machte sich nun auf, mit ihren Plastikfigürchen, die die meisten wohl noch aus ihrer Kindheit kennen, den Spielzeugmarkt zu revolutionieren und so mancher schon altgewordener Recke mag sich denken, „Verflucht, warum gab es das nicht schon in meiner Kindheit!“
Und so mag es zustandekommen, das viele Winkingerfestungen- und schiffe von Playmobil ihren Weg unter den Weihnachtsbaum gefunden haben, um den Nachwuchs zu beglücken. Im Hinterkopf mag sich der ein oder andere Vater gedacht haben, super, kann ich selbst mit spielen. Immerhin, da war ich ehrlicher, beschenkte ih mich selbst mit dem Wikingerdrachenschiff, so der offizielle Name, übrigens von dem Geld der diversen Meinungsplattformen zusammengespart, dann wißt ihr mal, was ich damit so für einen Unfug anstelle, *hust*!
Angefangen hat es damit, dass ich ein Figürchen bei einem Freund liegen sah, mit prächtigem Schild, toller Waffe und hervorragendem Bart. Kurz darauf leistete ich mir selbst ein Wikinger als Regalschmuck. Und zu Weihnachten überkam es mich dann!
Das Aufreizen des Pakets läßt den Blick auf den Rumpf, viele Plastiktütchen, eine Aufbauanleitung und auch ein Poster des Schiffs fallen. Und schon machte ich mich an den Aufbau, der rund eine halbe Stunde in Anspruch nehmen sollte – ist aber wohl in der halben Zeit zu schaffen, wenn man nicht die ganze Zeit „geilgeilgeil“ murmelt und sich an den liebevollen Details erfreut!
Der Mast will eingesteckt werden, ein Segel aus festem Filzstoff mit vorgestanzten Lüchern daran befestigt werden und schließlich Seile gespannt, wobei mir meine Rollenspielrätselerfahrung (Wie bekomme ich ein 80 und ein 70cm Seil aus einem 150er, wenn nur ein 15cm Lineal zur Verfügung steht... ;))) zu Gute kam... Also, für Kinder ab 4 nicht unbedingt zum Aufbau geeignet, will ich sagen. Theoretisch ist das Boot gar schwimmfähig und mit Unterwassermotor aufrüstbar, aber verflucht, das setzt man doch nicht ins Wasser, das bekommt einen Ehrenplatz im Regal. Zuguterletzt werden 8 Rundschilde mit nahezu idiotensicherem System mit individuellen Motiven beklebt und paarweise an nack- und steuerbord befestigt!
Das Schiff steht, das Segel ist gesetzt, kommen wir zur Mannschaft: 8 Wikinger, aber nicht wie früher acht gleiche aus plastikgepresste Figuren, sondern 8 individuell unterschiedliche: zwei tragen Lederkappen, drei einen Hörnerhelm (auch wieder unterschiedliche), dazu Pfeilköcher, Manschetten oder Umhänge. Ein kleiner Waffenfundus mit Speeren, Äxten, Beilen, Schwertern, Speeren und Schild liegt auch bei, ein Fäßchen Met, Ruder und eine Art Horn darf nicht fehlen. Selbst Haarfarben, Bärte und Haarschnitt sind unterschiedlich gehalten und zwei haben schon einen Bauchansatz. Weltklasse!
Fazit: Liebe Eltern, schenkt es Euren Kindern, auch ihr werdet wahre Freude daran haben. Und wenn es schon früh ein erstes Interesse an Geschichte weckt, kann dass so falsch nicht sein, also:
„Beschütze uns, gütiger Herr, vor dem Zorn und der Raserei der Nordleute!“
Gebet in England seit dem 8 Jhd.
Die Klaue mit weihnachtlichen Grüßen!
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