Polen Testbericht
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Erfahrungsbericht von Mundi
Was wissen sie über Polen?
Pro:
Faszinierende Landschaft, Kulturdenkmäler, und gastfreundliche Menschen
Kontra:
Vorurteile und Belastungen aus der gemeinsamen Geschichte
Empfehlung:
Ja
Zunächst eine Vorbemerkung:
Man muss Kenntnisse über das „pendeln“ des polnischen Territoriums, zwischen Stettin, Lausitz und Prag im Westen, bis kurz vor Moskau im Osten, in den vergangenen tausend Jahren haben, um mit einem Polen über die Grenzen zu diskutieren. Man muss auch Kenntnisse mitbringen über die Bedeutung dieses Landes für die Ottonen, Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Wer dann auch noch ein wenig Ahnung hat über die Geschichte des Untergangs dieses Staates, wird sicher einen schnellen Zugang zum polnischen Menschen und zu seinem Herzen finden.
Die Geschichte Polens in Kurzform
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Gründung des Staates und Aufstieg zur Großmacht
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Um 960 erscheint der Herzog Mieszko als erster Herrscher Polens aus dem Hause der Piasten. Sein Übertritt zum Christentum 966 gilt als das Jahr der Christianisierung Polens. Sein Sohn Bolesław I. Chrobry dehnte um 1018 sein Land von der Oder bis Kiew aus. Um die heidnischen Pruzzen (Preußen) im Norden zu bekehren, rief der Teilfürst Konrad von Masowien 1225 den Deutschen Orden (Kreuzritter) herbei. Dieser Orden hatte durchaus auch weltliche machtpolitische Interessen. Er dehnte seinen Machtbereich auf Pommerellen (Westpreußen) und Ostpreußen aus. Er unterstützte die deutsche Kolonisation auf polnischen Gebieten. Die Beziehung zu Polen wurde dadurch immer schlechter, es gab viele Kämpfe. Noch heute gilt das Wort Kreuzritter (Krzyżak) als Schimpfwort. Henryk Sienkiewicz schrieb einen Roman über diese Zeit. (Die Kreuzritter). Herzog Wladyslaw Łokietek ließ sich 1320 in Krakau, nach Gniezno (Gnesen) der neuen Hauptstadt, als König von Polen krönen.
Die Blüte und der Höhepunkt der Macht
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Als 1386 der litauische Großfürst Jagiełło polnischer König wurde und Litauen zusammen mit Weißrussland und Ukraine mit Polen vereinigte, entstand ein mächtiger Staat „vom Meer zum Meer“ (Ostsee bis zum Schwarzen Meer). In diesem goldenen Zeitalter, Kopernikus formulierte in Polen das neue Weltbild, trafen sich die europäischen Künstler in Krakau. Die Universität dort war eine geistige Hochburg in Europa. Dieser Staat, der damals die größte europäische Landmacht war, wird heute noch von vielen Polen verklärt, sie trauern, ähnlich den Spaniern (gran Pasado), der ruhmreichen Vergangenheit immer noch nach. Sie wird in der Literatur und Liedern häufig beschworen und ist sicher auch die Grundlage für den polnischen Nationalstolz! Die Kreuzritter wurden 1410 in der Schlacht bei Grunwald (in Deutschland wird Tannenberg genannt) endgültig geschlagen. Allmählich fielen die Gebiete Pommerellen und Ostpreußen an Polen zurück. Um 1569 wurde der ganze Norden mit Ausnahme der Städte Danzig, Thorn und Elbing, die ihre Selbstständigkeit behielten, unter polnische Hoheit gestellt. Dabei zeichnete sich bereits im 15 Jh. der Zerfall Polens ab.
Der beginnende Untergang
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Der Adel (szlachta) wurde immer mächtiger. Die Verfassung hatte einen entscheidenden „Webfehler“, das „liberum veto“ - die vorgeschriebene Einstimmigkeit. Damit konnte eine einzige, oft gekaufte Stimme, ein Gesetz verhindern. Im Polnischen Parlament (Sejm) wurden wegen Uneinigkeit zunehmend ausländische Fürsten zu polnischen Königen gewählt. Sie verloren in verschiedenen Kriegen und Aufständen Teile Polens an die Nachbarn, die immer mächtiger wurden. Im Norden die schwedische Großmacht, im Süden das Osmanische Reich, und im Osten das immer stärker werdende Russland unter Iwan dem Schrecklichen. Die intolerante Haltung des Adels in diesem Vielvölkerstaat belastete das Zusammenleben noch zusätzlich. Man gibt sich noch stark. Aus Warszawa (Warschau), der neuen Hauptstadt, erhebt man Anspruch auf die schwedische Krone und den Zarenthron in Moskau. Die schwedische „Sintflut“ (im Roman von H. Sienkiewicz beschrieben) verwüstet das Land, Preußen und Livland (Lettland) gehen verloren. Noch einmal bäumte sich Polen auf: Unter Jan III. Sobieski wurde in den siegreichen Türkenkriegen (1674-1696) Podolien zurückgewonnen. Er trug maßgeblich mit seinem Heer 1683 vor Wien dazu bei, den Türken (vorläufig) den Weg nach Mitteleuropa zu verwehren. Der sächsische Kurfürst August der Starke (1697-1733) als gewählter König Polens baute die Hauptstadt Warschau weiter aus, verstrickte aber das Land im „großen Nordischem Krieg“. Der Adel ist zerstritten, den Städten verweigert man die Mitbestimmung, die Armee veraltet.
Polens Teilung und Untergang
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Im 18. Jahrhundert beginnen die stärker werdenden Nachbarn Russland, Preußen und Habsburg die Schwäche Polens zu nutzen. 1772 verliert Polen ein Drittel seines Territoriums. Unter diesem Schock wird unter dem letzten polnischen König Stanisław (Stanislaus) Poniatowski am 3. Mai 1791 die erste moderne Verfassung Europas ausgearbeitet!!! Er beschneidet auch die Privilegien des Adels, reformiert das Bildungswesen und die Verwaltung. Es kommt alles zu spät. 1793 kommt es zu einer zweiten, 1795 zur dritten Teilung, die Polen ganz von der Landkarte verschwinden lässt. Dabei fallen an Russland 2/3 des Landes, der Rest von 1/3, zusammen an Preußen und Österreich. Vergeblich versucht das Volk unter Kościuszko 1793/1794 in Aufständen sich von den Besatzern zu befreien. Sie gaben in den folgenden Jahren nie auf. Sie kämpften als Legionäre in verschiedenen Ländern auch um die Freiheit IHRES Landes. „Noch ist Polen nicht verloren, so lange wir leben...“ – dieses Lied der polnischen Legionäre in Italien, wurde später zur polnischen Nationalhymne.
General Tadeusz Kościuszko aus litauischem Adel, war im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg der Adjutant von Georg Washington. Nach ihm wurde der höchste Berg Australiens (Mount Kosciuszko 2234m) benannt. (Wäre eine gute Frage bei Jauchs Millionenspiel!)
Polens Wiedergeburt und die Kriege
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Als Folge des 1. Weltkrieges wird mit Unterstützung der USA (Woodrow Wilson) den Polen das Recht auf einen souveränen Staat zugesprochen. (Das erklärt vielleicht die bedingungslose polnische Unterstützung der USA im aktuellen Irakkonflikt!)
Am 11.11.1918 wurde die Republik Polen gegründet (prov. Staatsoberhaupt Piłsudski). Die Westgrenzen wurden im Versailler Vertrag festgelegt. Als Ostgrenze wurde die sogenannte „Curson-Linie“ vorgeschlagen, sie wurde die Ursache für den 1. Krieg der jungen Republik gegen die Sowjetunion 1920. Nachdem der polnische Angriff auf Kiew scheiterte und der sowjetische Gegenstoß bei Warschau (Charles de Gaul war als Militärberater der Polen dabei) mit einer Niederlage der unerfahrenen Roten Armee endete (das Wunder an der Weichsel), wurde in Riga 1921 im Friedensvertrag die Ostgrenze zu Gunsten Polens festgelegt.
Die umstrittenen Grenzen und die labile politische Situation im Inland wurden der neuen Republik in den nächsten Jahren zum Verhängnis. Polens Außenpolitik war eng mit Frankreich verbunden und orientierte sich zunehmend gegen das Deutsche Reich. Erst Außenminister Beck versuchte eine neue Orientierung. Er schloss mit Deutschland 1934 einen Nichtangriffspakt ab, der Bündnispakt mit Frankreich blieb jedoch bestehen.
Polens Untergang im 2. Weltkrieg
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1938 annektierte Polen das Olsa-Gebiet (Tschechoslowakei) und begann damit selbst mit der Revision des Versailler Vertrages. Nachdem die deutsche Forderung nach Mitarbeit gegen die Sowjetunion und einer Lösung der „Korridorfrage“ (bei Danzig) von den Polen abgelehnt wurde, nutzte Hitler die britische Garantie für Polen vom 6.4.1938, um den deutsch-polnischen Nichtangriffspakt zu kündigen.
Nach dem deutsch – sowjetischen Nichtangriffspakt und einem Geheimabkommen über die Abgrenzung der gegenseitigen Interessen, begann am 1. September 1939 mit dem Überfall auf Polen der Krieg. Als Folge dieses Überfalls erklärten die Bündnisstaaten Polens Frankreich und Großbritannien, nach abgelaufenem Ultimatum, dem Deutschen Reich den Krieg. Es wurde daraus der II. Weltkrieg und Polen verschwand wieder von der Landkarte.
Polens Weg zurück nach Europa
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Gegen Ende des Krieges, im Februar 1945 beschließen die künftigen Siegesmächte auf Druck Stalins, die Grenzen des künftigen polnischen Staates nach Westen an die Oder und Neiße zu verschieben. Im Osten musste Polen 1/3 seines Gebietes abtreten. Es folgte eine Völkerwanderung der Polen aus der Ukraine, Weißrussland und Litauen. Sie fanden im Westen in den „wiedergewonnenen“ deutsche Ostgebieten, die zuvor auf Anordnung der Siegermächte mehr oder weniger „human“ von der deutschen Bevölkerung gesäubert wurden, eine neue Heimat. Es folgt eine faktische Besetzung Polens durch die Sowjetunion. Eine pro-kommunistische Marionettenregierung wird eingesetzt und Polen in den Warschauer Pakt einverleibt.. Doch die kurz wiedergewonnene Freiheit nach dem Krieg war den Polen zu kostbar, um sie freiwillig wieder herzugeben. Es folgen ab 1956 Aufstände und Meutereien von Arbeitern und Studenten. Eine Freie Gewerkschaft unter Lech Wałęsa wird gegründet (Solidarność). Der polnische Kardinal Karol Wojtyła unterstützt als neugewählter Papst Johannes Paul II., trotz Kriegsrecht in Polen, ausgerufen durch General Jaruzelski, die Protestbewegung der Massen. 1989 muss die Regierung kapitulieren. Die Rote Armee zieht ab. Polen ist frei! Die Ereignisse in Polen in den 80er Jahren hatten einen sehr großen Einfluss auf die Entwicklung in der damaligen DDR und sogar in Moskau selbst. 1999 tritt Polen der NATO und am 1. Mai 2004 der Europäischen Union bei. Nach tausend bewegten Jahren ist Polen wieder Mitglied des Abendlandes.
Willkommen zu Hause!
Über die polnische Sprache
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Die polnische Sprache gehört zum westlichen Zweig der slawischen Sprachenfamilie mit vielen Vokabeln, die den romanischen Sprachen (Latein, Französisch) entnommen wurden. Begriffe des Städterechtes oder der Technik wurden auch aus der deutschen Sprache entliehen. (Gegenleistung: das deutsche Wort „Grenze“ stammt aus dem Polnischen „Granica“ für Grenze
Über 40 % der Polen verfügen über Deutschkenntnisse, in Deutschland sind es gerade
2 %, die etwas polnisch sprechen. (GEO-Umfrage).
Die notorisch falsche Aussprache polnischer Namen in den Fernseh- oder Rundfunkberichten wird von den Polen nicht als Bildungslücke der Sprecher (was vermutlich zutrifft), sondern eher als Arroganz empfunden. Hat es sich noch nicht bis G. Jauch herumgesprochen, dass z.B. Adam Małysz etwa wie „Mauisch“ ausgesprochen wird (ein richtiger Zungenbrecher!). Mit dem polnischen Namen des Prof. Grzimek hatte man wenig Probleme, mehr mit der Olympiasiegerin im Schwimmen Jędrzejczak (Originalsprecherton: „Jedrezizezak“ statt „Jen-dschej-tschak). Das erinnert mich an Beckenbauers „Schach-scharmach“, gemeint war der Pariser Club Saint Germain! Schon die Höflichkeit gebietet, besonders Familiennamen korrekt auszusprechen. Dabei ist die polnische Aussprache gar nicht so schwierig, wenn einige Regeln befolgt werden:
Grundsätzlich wird, ähnlich wie im Spanischen, die vorletzte Silbe betont. Der Buchstabe „Ł, ł“ werden wie „w“ im englischen Namen „Owen“ ausgesprochen. (Małysz). „S“ wie „ß“ und „z“ wie „s“ im Wort “Sense“. Der Buchstabe „c“ immer wie das deutsche „z“, auch in Verbindung mit "ck", (Also wird Rybicki wie Rybitzki und nicht wie Rybiki ausgesprochen). "ch" wie rauhes "h" (z.B. Hristus für Christus). Der Buchstabe “ó“ wie „u“. Der Buchstabe „ń“ wie „ñ“ im Spanischen. Zusammengesetzte Buchstaben werden wie folgt ausgesprochen: „sz“ wie „sch“, „cz“ wie „tsch“. Der Buchstabe „ż” und die Buchstabengruppe „rz” werden wie das „G“ im Wort „Genie“ ausgesprochen (Grzimek). Zum Beispiel wird das Wort „Gendarm“ für Polizist „Żandarm“ geschrieben und ausgesprochen. Wie in anderen slawischen Sprachen, werden Familiennamen dekliniert. Ein und der selbe Familienname hat eine männliche und eine weibliche Form. So heißt die Frau von Herrn Kowalski, Frau Kowalska oder die von Herrn Urbaniak, Frau Urbaniakowa.
Weitere Besonderheiten sind die Nasalvokale „ą” und „ę“, die der Sprache einen französischen Klang verleihen.
„ą“ wird wie „on“ im Wort „Balkon“ und „ę“ wie oder „en“ im französischem „bien“ ausgesprochen.
Schwieriger sind die palatalen Zischlaute ś, ć, ź.
„ś“ oder „s“ in Verbindung mit „i“ („si“) werden wie „ch“ im Wort „gleiche“ ausgesprochen
„ć“ (und „ci“) etwa wie „tchi“
„ź“ (und „zi“) eher wie ein weiches „sch“ etwa wie franz. „Gilet“
Und jetzt viel Spaß mit dem Zungenbrecher „Chrząszcz brzmi w trzcinie” (Der Käfer tönt im Schilf)!.
Ein kleiner Trost:
In größeren Ortschaften kann man sich auch gut auf deutsch oder englisch (nicht aber russisch!) verständigen. Die Jugend lernt eifrig Englisch und Deutsch, ältere Menschen in gehobenen Kreisen haben zudem auch noch Schulkenntnisse der französischen Sprache.
Mir persönlich gefallen die romantischen Bezeichnungen einiger Kalendermonate:
Styczeń - Monat der Begegnung (Januar)
Luty - der Eisige (Februar)
Marzec - Monat der Träumerei (März)
Kwiecień - Monat der Blüte (April)
Czerwiec - die Röte (Juni)
Lipiec - die Linde(nblüte) (Juli)
Sierpień - die Sichel der Ernte (August)
Wrzesień - Erika, die Heideblume (September)
Listopad - die fallenden Bläter (November)
Grudzień - gefrorene Erdscholle (Dezember)
Polen heute
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Die Statistik
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Polen hat eine Fläche von 312.520 qkm, ist also etwas kleiner als Deutschland aber deutlich größer als z.B. Italien.
Einwohner: 38 Millionen verteilt auf durchschnittlich 124 Einwohner pro qkm (Deutschland 231)
Ethnische Zusammensetzung: 98 % Polen, Rest Deutsche, Ukrainer u.a. (in Deutschland zum Beispiel 91 % Deutsche)
95% der Bevölkerung sind römisch-katholisch, der Rest verteilt sich auf Orthodoxen und Protestanten.
Heute leben in Polen etwa 5000 Juden.
Die größten Städte: Warschau (Hauptstadt) 1.700.000 Einwohner, Lodz 780.000 und Krakau 750.000.
Das Parlament besteht aus 2 Häusern: dem Sejm mit 460 Abgeordneten und dem Senat (100)
Die Währung: 1 Złoty (PLN) etwa 0,20 Ct, entsprechend 1 € = 5 PLN
Internetextension und Landeskenzeichen für Autos: PL
Vorwahl: +48
Die Preise
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Das Preisniveau ist deutlich niedriger als in Deutschland. Besonders das Essen und Trinken in den Gaststätten, sowie Dienstleitungen wie Friseur, Autoreparatur oder Reiten sind sehr preiswert.
Einige Beispiele:
Benzin 0,86€ , Diesel 0,71€, Mietwagen (Opel Corsa) 290 €/Woche.
Unterkunft in Privatpensionen: ab 23€/Tag (Strandhäuschen an der Ostsee), Ferienwohnungen ab 10€/Tag, 42€ für Vollpension und 3 Reitstunden täglich in einer Reiterfarm.
Essen in einem guten Restaurant etwa 60 % des deutschen Preises
Die Verkehrssituation
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Polen besitzt kaum Autobahnen. Die Hauptstrassen habe ich jedoch im guten Zustand erlebt. Es stören aber noch viele Baustellen. Es wird empfohlen, die jeweiligen Geschwindigkeitsbegrenzungen zu beachten, sonst drohen saftige Strafen. Eine Diskussion mit der Polizei ist zwecklos, sie spricht besser polnisch als wir, ist aber sonst sehr hilfsbereit und korrekt. Das öffentliche Verkehrsnetz wie die Bahn (PKP) oder ein dichtes Überlandbus-Netz ist gut ausgebaut und preiswert.
Sehenswürdigkeiten
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Von den Städten die ich besucht habe, hat mir besonders Krakau, die Partnerstadt von Nürnberg, meiner Heimat, gefallen. Da sie nicht im Krieg beschädigt wurde, spürt man dort noch den Hauch der großen Geschichte. Fließend deutsch sprechende Historikerin hat uns die Kunstwerke erklärt.
Warschau wurde zwar teilweise liebevoll restauriert, besitzt aber nicht diese persönliche Note von Krakau und anderen kleineren Städten. Der schönste Platz dort, erzählte ein Warschauer, ist der Ausblick vom „Kulturpalast“ (ein Geschenk Stalins an Warschau), denn von dort ist der Kulturpalast selbst, nicht zu sehen.
Ein „Muss“ für alle Polenbesucher, nicht nur der Katholiken, ist der Marienwallfahrtsberg Jasna Góra - der Helle Berg in Tschenstochau mit der berühmten „Schwarzen Madonna“ in der Klosterfestung des Paulinerordens. Für den Besuch sollte man sich aber nicht gerade einen Feiertag aussuchen. Da kann es, bei manchmal über einer Million Pilger, recht aufregend werden.
Um auf diese Sehenswürdigkeiten genauer einzugehen, müsste ich diesen Bericht mächtig aufblähen. Es sollte aber noch ein wenig Platz für weitere Berichte, von mir und anderen ciao-usern, über diese Städte gelassen werden.
Die Landschaften
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Polen verfügt über viele schöne Landschaften, die dank der geringen Bevölkerungsdichte noch relativ unberührt sind. Mir persönlich, als Freund des Wassers, haben die endlosen Strände an der 500 km langen Ostseeküste gefallen. Besonders attraktiv ist die kaschubische und die masurische Seenplatte. Da gibt es, mitten in einsamen Wäldern zwischen kleinen Hügeln aus der Eiszeit, unzählige Seen und Weiher. Abgesehen von Stellen, die bereits touristisch erschlossen sind, hat das Wasser fast Trinkwasserqualität!
Über die Masuren werde ich einen gesonderten Bericht schreiben!
An der Ostgrenze Polens liegt das große Naturschutzgebiet, der Nationalpark Bialowieża (Weißer Turm). Dort leben noch Wisente in freier Wildbahn. Reichsmarschall und Reichsjägermeister Göring „geruhte“ noch vor Ausbruch des 2. Weltkrieges dort zu jagen.
Ein wenig bekannter, aber wunderbarer Nationalpark wird von den Polen empfohlen. Er liegt in den Ostkarpaten an der ukrainischen Grenze (Bieszczady).
Ich sah das Riesengebirge, leider an 2 verregneten Tagen und hörte, dass dort viele deutsche Familien im Sommer, aber besonders im Winter (Ski und Rodeln) preiswerten Urlaub machen.
Über Gastfreundschaft in Polen
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„Gość w domu, Bóg w domu“ (Gast im Haus, Gott im Haus) ist in Polen nicht nur ein Sprichwort, sondern sehr oft Ehrensache. Von großer Symbolik ist der Brauch in vielen Familien, am heiligen Abend zusätzlich ein leeres Gedeck für einen möglichen Überraschungsgast bereitzustellen.
Als wir das Haus, in dem meine Eltern gewohnt haben, fotografiert hatten, fragte uns der jetzige Bewohner, Herr Z., um den Grund. Dann lud er uns (4 Personen) zu sich ein. Seine Frau war in der Küche mit der Zubereitung eines Fischbratens für 2 Personen beschäftigt. Wir durften mitessen, es waren genügend Fische auf dem Tisch, ähnlich wie bei der aus der Bibel bekannten „wundersamen Brotvermehrung“. Danach verabschiedeten wir uns, um vor der Abreise noch den Friedhof zu besuchen. Nach etwa 1 Stunde waren wir dann an unserem Auto, dass in einer Seitenstrasse abgestellt war. Dort wartete, für uns ganz überraschend, Herr Z., inzwischen festlich gekleidet, und bat uns dringlich noch zum Kaffe zu kommen. In dieser knappen Stunde hat seine Frau noch für uns extra einen Kuchen gebacken. Es war rührend für uns, diese Gastfreundschaft hautnah zu erleben
Über die Kriminalität in Polen
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Man sollte Geld nicht auf der Strasse, sondern in einer Wechselstube oder Bank tauschen, da bekommt man echte Scheine. Auch auf den Märkten ist bei Kauf von vermeintlicher „Markenware“ zu Schnäppchenpreisen Vorsicht geboten. Beim Tanken, hörte ich, wird manchmal der Zähler nicht auf 0 gesetzt. Obwohl ich zwei mal mit dem Auto im polnischen Norden war und dort nicht nur auf bewachten Parkplätzen, sondern wie bereits erzählt, auch auf Nebenstrassen geparkt habe, wurde das Auto weder beschädigt noch geklaut. Auch die Tankstellen arbeiteten korrekt. In Częstochowa (Tschenstochau) warnte man uns wegen der vielen Pilger vor Taschendieben. Eine Dame aus unserem Reisebus stellte fest, dass sie irgendwo ihre Handtasche vergessen hat. Sie erinnerte sich an ein Straßencafe, das sie besucht hat und kehrte dort zurück. Ihre Handtasche hing noch auf der Lehne am bereits leerem Tisch. Es fehlte nichts! Allerdings erzählten 2 Autofahrerinnen an der Grenze, dass man bei ihnen das Kunststoff-Schiebedach vor einem Hotel aufgeschlitzt hat. Wem ähnliches noch nie in Deutschland passiert ist oder noch nie von Diebstählen in Deutschland gehört hat, kann zu Recht mit dem Finger auf andere Länder zeigen!
Über den Beitrag der polnischen Kultur und Wissenschaft
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Wer denkt schon bei den Tänzen Polka, Masurka, Polonaise oder Krakowiak an Polen? Oder wer weiß, dass Fahrenheit 1686 in Danzig geboren wurde? Aber auch bei uns kennt man das Werk „Quo vadis“ des polnischen Nobelpreisträgers Henryk Sienkiewicz, die Science-Fiction-Romane von Stanisław Lem, die Romane von Korzeniowski (sein Künstlername war Joseph Conrad), oder die Satiren von Mrożek. Die Filmhochschule in Lodz brachte so bekannte Regisseure wie Andrzej Wajda und Roman Polański hervor.
Chopin, Wieniawski, Szymanowski und Penderecki, schenkten der Welt ihre Musik, Zamenhof erfand das Esperanto – den Versuch, eine universelle Weltsprache einzuführen.
Nach dem Heimatland der polnischen Wissenschaftlerin Maria Skłodowska, später Madame Curie, 2fache Nobelpreisträgerin (Chemie und Physik), wurde das radioaktive Element „Polonium“ benannt.
Der Tenor Jan Kiepura begeisterte an der Seite seiner Frau Martha Eggert im Vorkriegseuropa („Ob blond, ob braun, ich liebe alle Frauen“) mit seiner strahlenden Stimme das breite Publikum.
Die Helden der Neuzeit waren der selig gesprochene Pater Kolbe, die Kämpfer des Warschauer Aufstandes, der vom Geheimdienst ermordete Priester Popiełuszko und der ehemalige Gewerkschaftsführer und Staatspräsident Wałęsa. Nicht vergessen sollte man Janusz Korczak, der als Leiter eines jüdischen Waisenhauses, freiwillig „seine“ Kinder nach Treblinka in den Tod begleitete.
Es sind immer noch Papst Johannes Paul, die Geher-Ikone und 4facher Olympiasieger Ryszard Korzeniowski und der Skispringer Adam Małysz. (Nicht immer in dieser Reihenfolge!)
Über Verhältnis der Polen zu den Deutschen
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Trotz der Folgen des 2. Weltkrieges bringen die Polen Deutschland viel Sympathie entgegen. Besonders die jungen Leute sind da sehr aufgeschlossen. Die zeitweise grausame gemeinsame Geschichte verblasst immer mehr. Wenn ältere Menschen in Polen immer noch Vorbehalte gegen zu großen Freundschaft mit den Deutschen haben, so sind es paradoxerweise nicht die Toten des Krieges (fast jede Familie hat ein Opfer zu beklagen), sondern andere Gründe. Die Polen (siehe Geschichte) sind gewohnt zu kämpfen und für die Freiheit zu sterben. Sie errangen Siege und ertrugen Niederlagen. Eines können sie nicht vergessen: Die Demütigungen der Besatzer, wie z.B. die Strassenbahnschilder in Warschau „Nur für Deutsche“ , die abfälligen Bemerkungen über die slawischen Untermenschen und die „polnische Wirtschaft“. Diese Vorbehalte erhalten auch heute noch ihre Nahrung durch ungeprüfte Nachrichten, in denen bei jedem Autodiebstahl in Europa „Banden aus Polen“ vermutet werden. Der Durchschnittspole ist, auch wenn er arm sein sollte, stolz auf seine Geschichte und seine Kultur. Er bewundert die deutsche Technik und ihre Qualität und die Entwicklung der deutschen Industrie nach dem Krieg, und natürlich auch die Bundesliga! Die Jugend lernt fleißig Fremd- und Programmiersprachen. Sie kleidet sich modisch und liebt westliche Musik. Als Mitglied der Nato und der EU wollen die Polen nicht nur den Wiederanschluss an das Abendland, sondern auch Verbesserungen in der Wertschätzung der Deutschen. Ihrer Meinung nach, haben sie schon bisher Vorzeigbares geleistet, ohne milliardenschwerem West-Ost-Transfer wie in Deutschland und ohne EU-Subventionen.
Fazit
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Neben meinen Erlebnissen und Erfahrungen in und mit Polen, habe ich einen großen Teil meines Berichtes der Geschichte, der Sprache und der Kultur gewidmet. Denn ich habe dort gelernt, dass nur diese Menschen Zugang zum polnischen Herz und zur polnischen Seele bekommen, die ein Interesse und auch das Wissen über diese Grundlagen und Wurzeln des polnischen Wesens vorzeigen können.
Ich hoffe Euer Interesse an diesem Land geweckt, und vielleicht auch einige Vorurteile beseitigt zu haben, und danke für das Interesse und für die hoffentlich zahlreichen Lesungen und Kommentare.
PS.
Ein Hinweis auf thematisch ähnliche Berichte:
Über die Kreuzritter
http://www.ciao.de/Die_Kreuzritter_Henryk_Sienkiewicz__Test_2862251 von Longasc
und über Janusz Korczak
http://www.ciao.de/Nicht_mich_will_ich_retten_Pelz_Monika__Test_2888189 von philo.grant
160 Bewertungen, 32 Kommentare
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06.01.2009, 01:02 Uhr von anonym
Bewertung: besonders wertvollKlasse Bericht! Bw. LG Just86
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28.12.2008, 20:47 Uhr von Zzaldo
Bewertung: besonders wertvollliebe Grüße sendet dir Stephan
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06.10.2008, 01:28 Uhr von blackangel63
Bewertung: sehr hilfreichGrUsS aNjA.......................
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29.09.2008, 15:32 Uhr von anonym
Bewertung: besonders wertvollWow, was für ein Bericht !!
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24.09.2008, 17:00 Uhr von Lucia007
Bewertung: sehr hilfreichDas Datum, wann es mal garkein Polen mehr gab hatte ich immer gesucht. Leider habe ich keine bh mehr.
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21.09.2008, 17:17 Uhr von anonym
Bewertung: besonders wertvolltoller Bericht - besser geht es kaum !
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19.09.2008, 15:02 Uhr von giselamaria
Bewertung: sehr hilfreichsuper berichtet!!! Ich wünsche dir noch einen schönen Tag :-) herzliche Grüße Gisela
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09.09.2008, 22:04 Uhr von frankensteins
Bewertung: sehr hilfreichsuper lg Wernern
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27.07.2008, 02:42 Uhr von web242
Bewertung: besonders wertvollschöner Bericht, Gruß web242
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25.07.2008, 16:58 Uhr von Estha
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße und ein schönes Wochenende
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17.06.2008, 16:25 Uhr von hbscgirl
Bewertung: besonders wertvollliebe grüße
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09.04.2008, 13:12 Uhr von Striker1981
Bewertung: sehr hilfreichSH ..mfg STRIKER`
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17.05.2006, 01:12 Uhr von Zuckermaus29
Bewertung: sehr hilfreich"sh" von mir für Dich :o) Viele Grüße Jeanny
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05.08.2005, 12:03 Uhr von XoceansoulX
Bewertung: sehr hilfreichecht interessant geschrieben! war selbst leider noch nie in polen. lg
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04.08.2005, 12:12 Uhr von gromis
Bewertung: sehr hilfreichMundi , wieder mal ein sehr sxchöner und informativer Bericht . Meine Oma Kam aus Lodz und deshalb gefällt mir am besten das kapitel über die gastfreundschaft , denn das hast du sehr schön beschrieben genauso sollte es überall sei
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03.08.2005, 19:38 Uhr von PublicEnemy
Bewertung: sehr hilfreichWar auch schon oft in Polen, v.a. in Krakau,und liebe das Land. Leider aber haben wir auch schon Erfahrungen mit der Kriminalität gemacht und wurden auch schon verarscht (v.a. von Taxifahrern)! Dennoch werde ich immer wieder kommen und die Situation h
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22.07.2005, 01:17 Uhr von feldhase
Bewertung: sehr hilfreichist super klasse. Sehr ausführlich, einprägsam und interessant geschrieben. 1a! LG vom Feldhasen
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25.04.2005, 14:33 Uhr von modschegibbchen
Bewertung: sehr hilfreichdass es hier bei yopi keine bh´s gibt. klasse bericht. lg heike
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22.04.2005, 04:14 Uhr von mami_online
Bewertung: sehr hilfreichwo holst du das alles her???
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10.03.2005, 17:42 Uhr von roma1
Bewertung: sehr hilfreichdass es hier keine BH gibt. Liebe Grüße aus Polen Joanna
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25.02.2005, 16:49 Uhr von Kinga
Bewertung: sehr hilfreichist ein toller Bericht! Ich bin auch schon zum hellen Berg gepilgert, obwohl ich nicht sehr gläubig bin...Aber es lohnt sich wirklich! Lg Kinga
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16.02.2005, 13:26 Uhr von Tris.
Bewertung: sehr hilfreichSehr informmativ geschrieben,
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26.01.2005, 10:34 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichgibt kein bh hier... LG Silke
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25.01.2005, 18:01 Uhr von mima007
Bewertung: sehr hilfreichirgendwie umfassend informiert:-) Auch wenn TheConsultant anderer Ansicht ist als du. VG, mima
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25.01.2005, 15:18 Uhr von theConsultant
Bewertung: sehr hilfreichbei der 3. poln. Teilung "fallen an Russland 2/3 des Landes, an Preußen und Österreich je 1/3 Polens" - das macht 4/3. Und: "Nach tausend bewegten Jahren ist Polen wieder Mitglied des Abendlandes" - bei soviel Pathos strä
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25.01.2005, 03:12 Uhr von redwomen
Bewertung: sehr hilfreichein super Bericht. Obwohl ich persönlich denke "Polen in Polen" oder "Polen in Deutschland". Hier unterscheiden sich sicherlich "die Geister". LG Maria
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24.01.2005, 23:43 Uhr von DvonLuetzow
Bewertung: sehr hilfreichDas ist sehr schön beschrieben
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24.01.2005, 23:20 Uhr von Allisander
Bewertung: sehr hilfreichsehr schön beschrieben
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24.01.2005, 23:15 Uhr von Jasimin
Bewertung: sehr hilfreichdeine Berichte sind alle Klasse
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24.01.2005, 23:07 Uhr von Bundschuh
Bewertung: sehr hilfreichDas ist ein sehr kluger emotional geschriebener Bericht
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24.01.2005, 23:02 Uhr von bjlghs
Bewertung: sehr hilfreichwie ich schon sagte : brilliant - gruß jörg
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24.01.2005, 22:40 Uhr von Lisolotto
Bewertung: sehr hilfreichdas ist ein wunderschöner Bericht
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