Portugal Testbericht
ab 28,79 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Erfahrungsbericht von wild_cuty
Sonne, Strand und Meer Teil 2
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo noch einmal,
und da bin ich wieder mit meinem zweiten Teil zu meiner letzten Reise.
Da sich der erste Bericht um Spanien handelte und das Nachbarland Portugal ist und wir auch dort hin gefahren sind, handelt sich dieser Bericht natürlich auch um
======
Portugal
======
Weiterhin zum vierten Tag:
====================
Wir haben das Hotel verlassen und sind in Richtung Portugal, genauer gesagt Lagos, gefahren. Diese Fahrt hat eine halbe Ewigkeit gedauert, denn wir standen in einem dicken Stau und ehe der sich aufgelöst hatte, ist eine gute Stunde vergangen.
Als wir in Lagos angekommen sind, haben wir Kontakt zu den Vermietern des Ferienhauses aufgenommen und eine Frau mit einem Jeep kam kurze Zeit später zu uns, die uns dann auch den Weg zu unseren Ferienhaus gewiesen hatte.
Allein hätten wir den Weg jedenfalls nicht gefunden, denn wir mussten aus Lagos raus und sind über einige Sandwege einen kleinen Hügel hochgefahren.
Zum Glück hatten wir einen Opel Kombi, der auch für seine Fahrt gedacht ist!
Als wir ankamen, waren wir doch ziemlich verwirrt, denn wir dachten, wir hätten ein kleines Häuschen mit einem eigenen Pool, aber das war nicht der Fall.
Das Anwesen, war ein Privatanwesen und in der Mitte stand ein riesiges Haus, geradezu befanden sich drei aneinander gepresste winzige Häuschen. Jedes hatte ein kleine Terrasse und ein Weg befand sich davor. Am Ende des Weges führte eine Treppe zu einem Pool, einem Gemeinschaftspool. Von dort aus hatten wir einen direkten Blick auf den Ozean.
Das Grundstück war schön angelegt, denn es war völlig grün durch eine Menge Palmen, Blumen und weitere Pflanzen. Dadurch machte es einen freundlichen Eindruck.
Auf der rechten Seite vom Hausgesehen, befand sich ein Hart-Tennisplatz.
Das Ferienhaus war klein und besaß neben zwei Zimmern, ein Wohnzimmer, ein kleines Bad und eine kleine Küche.
Für mich mussten wir wieder eine Aufbettung besorgen, die wir aus dem Haus der Vermieter bekommen haben.
Dort befand sich ein eine weitere Ferienwohnung. Allerdings war das die luxuriösere Variante.
Wie immer machten wir uns gleich für den Strand fertig, aber diesmal konnten wir nicht einfach rausspazieren, sondern mussten mit unserem Auto den Hügel hinunter fahren und uns dort noch einen Parkplatz suchen, was immer ziemlich nervenraubend war.
Dieser Strand war noch viel schöner als der vorige, denn hier war der Sand noch weißer und das Wasser war wunderschön klar. Es war so klar, dass man bis zu 10 Metern im Wasser den Grund noch sehen konnte und weiter draußen auch noch alle Fische, die recht groß waren.
An diesem Strand gab es nichts auszusetzen, außer dass der Wind manchmal doch stärker als an unserem vorigen Strand wehte. Allerdings hat die Sonne hier noch mehr geknallt.
Am späten Nachmittag sind wir noch einmal in die Stadt Lagos gefahren, um uns dort die Altstadt anzusehen. Hier herrschten nur etwas merkwürdige Öffnungszeiten, wegen der Siesta. Die Läden waren hier auch um einiges teurer. Gerade die Shops, die mir gefallen haben. As war dann ziemlich ärgerlich.
Als wir wieder am Ferienhaus waren, haben wir erst einmal gegessen. Da wir uns jetzt selbst verpflegen mussten, mussten wir natürlich auch öfter einkaufen, aber von den Vermietern hatten wir schon ein Startpaket für unseren Kühlschrank bekommen.
Irgendwann sind wir dann auch in unsere Betten gefallen.
Der fünfte Tag:
===========
Mein Vater und ich sind sehr früh aufgestanden, um nach Faro zu fahren, denn dort sollte meine Schwester landen, die nicht mit uns fliegen konnte, weil sie noch Prüfungen anzustehen hatte.
Morgens gegen 8.00 Uhr haben wir sie am Flughafen angetroffen.
Dann mussten wir die rund 80 km wieder zurück.
Auf dem Weg zu unserem derzeitigen Wohnort, waren wir aber noch einkaufen und zwar in einem riesigen Einkaufszentrum.
Dort gab es nicht nur einige viele Läden, sondern auch einen riesigen Store für Lebensmittel.
Dieser glich total einem amerikanischen Laden und er sah nicht nur so aus, sondern führte auch diese Lebensmittel. Was meine Schwester und mich sehr erfreute. Da wir durch unsere Trips nach Amerika sehr durch american food geprägt wurden.
Mein Vater wollte allerdings so schnell wie möglich wieder dort raus.
Als wir wieder bei uns ankamen, haben die anderen schon gewartet. Wie haben dann etwas gegessen und uns strandfertig gemacht.
Wir lagen etwa zwei Stunden am Strand bis die anderen keine Lust mehr hatten und gegangen sind. Meine Schwester und ich wollten aber noch bleiben und sagten, wir wollen gegen 16.30 Uhr wieder abgeholt werden. Allerdings wussten wir überhaupt nicht, wie spät es denn war. Irgendwann gingen wir dann wieder ins Wasser und waren vollkommen verbrannt. Da wir immer noch nicht wussten, wie spät es denn war, haben wir beschlossen, zu unseren Häuschen zu gehen.
Wir liefen gute 3 km in absoluter Hitze bis uns unsere Erlösung entgegen kam: unser Vater.
Nach unserem Abendessen, sind wir wieder in die Altstadtgefahren, die meine Schwester unbedingt sehen wollte.
Im Dunkeln sah die Stadt noch viel schöner als am Vortag.
Allerdings konnte man sich in den kleinen Gassen, die in alle Richtungen zeigten schon mal verlaufen, aber wir haben immer einen Weg zurück gefunden.
Wir haben uns alle wieder getroffen und sind zurück. Dort sind wir wieder in unsere Betten gefallen. Obwohl mir das Schlafen sehr schwer gefallen ist, denn der Sonnenbrand hat ziemlich weh getan.
Der sechste Tag:
============
Nach dem Frühstück habe ich ein neues Buch angefangen und ich bin den ganzen Tag nicht einmal richtig rausgegangen, denn ich hatte Angst, dass sich der Sonnenbrand verschlimmern würde.
Der ganze Tag bestand also aus lesen, schlafen und essen. Also habe ich richtig gefaulenzt.
Der siebente Tag:
=============
Dieser Tag verlief anfangs wie der andere.
Später sind meine Schwester und unser Vater aber wieder los, um etwas zu Essen zu besorgen. Wir wollten zu LIDL und folgten auch Schildern, aber wir haben nichts gefunden. Also fuhren wir in der Gegend umher und haben einen Laden gesucht.
Nach einer längeren Fahrt, haben wir auch etwas gefunden und landeten an der schönen Steilalgarve. Diese bewunderte mein Vater so sehr, denn hier befinden sich lauter Felsen und schöne und auch einsame Buchten.
Wir hatten aber nicht viel Zeit, um uns die überwältigende Natur anzusehen, denn wir mussten unsere Besorgungen Heim bringen.
Dann gab es wieder einmal Abendessen und danach haben wir wieder einmal Karten gespielt und weiterhin gelesen. Da mein Buch so spannend war, konnte ich es gar nicht aus der Hand legen.
Der achte Tag:
===========
Dieser Tag fing wieder gelangweilt an.
Ich habe mich noch immer nicht richtig in die Sonne getraut und war nur für kurze Zeit am Pool oder habe mich auf unserer Terrasse versucht zu bräunen.
Nach dem Abendessen sind wir wieder in das riesige Einkaufszentrum, um dieses mal richtig einzukaufen.
Meine Schwester und ich ließen keinen Laden aus und es waren sehr schöne dabei.
Das Zentrum bestand aus zwei Geschossen und hat eine Vielfalt an Läden angeboten.
Wie hatten noch so viel an, aber gekauft haben wir letzten Endes nichts.
Ich habe etwas an Lebensmitteln gekauft, denn diese kann man hier leider nicht kaufen.
Als wir uns nach zwei Stunden wieder trafen, sind wir bei einem Mexikaner essen gegangen.
Danach haben wir uns noch ein riesiges Eis gegönnt, was wirklich gut war. So ein gutes Eis habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht gegessen. Leider war es viel zu viel und mir war danach echt schlecht.
Müde und rund wie eine Kugel Eis habe ich mich ins Bett geschmissen und bin eingeschlafen.
Der neunte Tag:
============
An diesem Donnerstag haben wir erst ein weil am Pool gelegen und sind dann wieder einmal in die Stadt Lagos gefahren. Dort haben wir uns zu einer Bootstour angemeldet, die durch Grüften an der Küste führten.
Das war wirklich wunderschön, denn einige Felsen haben wirklich wie Tiere oder bekannte Bauten ausgesehen.
Nach dieser Fahrt sind wir nach Sagres gefahren. Ein Stück dahinter befindet sich die Küste und diese ist der süd-westlichste Punkt Europas.
Dort war es völlig windig und wir haben Probleme gehabt überhaupt nur zu laufen.
Dort gab es „Die letzte Bratwurst vor Amerika“ und eine Art Burg, die am Abhang stand.
Dort war es zum Glück windstiller, aber mit jedem Schritt zur Front dieser Burg, wurde es windiger und wir mussten aufpassen, dass unsere Kleidung überhaupt am Körper blieb.
Die Wellen waren riesig, bestimmt 4 Meter hoch und sie klatschten nur so an die Brandung.
Es war verwunderlich, dass dort wirklich noch Boote mit Touristen in die Fluten fuhren, denn diese sahen aus wie Nussschalen.
Wir fuhren zurück und es war sehr angenehm wieder der Wärme entgegen zu fahren.
An unseren Ferienhäuschen, haben wir uns wieder an den Pool geschmissen und später gegessen. Ansonsten haben wir wieder nur gelesen bzw. Karten gespielt.
Der zehnte Tag:
============
Dieser Tag war der absolute Pool-Tag, denn meine Schwester und ich haben nur am Pool gelegen und waren auch baden.
Ich habe mir nur eine kleine Sonnenpause gegönnt, denn den ganzen Tag und dann noch in der Mittagssonne zu liegen, ist doch eine große Herausforderung.
Glücklicherweise bin ich an diesem Tag nicht verbrannt.
Mein Vater und seine Freunde sind am Abend wiedergekommen, denn sie waren den ganzen Tag unterwegs, und haben unser letztens Abendessen in unseren Ferienhaus besorgt.
Es gab Pizza, Nachos und Melone. Da wir einen dämlichen Gasherd hatten, ist die Pizza an der Unterseite aber verbrannt.
Ansonsten haben wir noch Ligretto gespielt. Ein Spiel, vor dem ich keinen großen Respekt habe.
Der elfte Tag:
==========
Mit dem Packen und frühstücken haben wir uns Zeit gelassen. Gegen 10.15 Uhr haben wir das Ferienhaus verlassen und sind in Richtung Albofeira gefahren.
Kurz dahinter haben wir ein weiteres RIU-Hotel (Falesia di Mar) aufgesucht.
Hierbei handelte es sich wieder um ein Hotel-Komplex, das sich in zwei Anlagen aufteilte.
Wir hatten unsere Zimmer in der ersten. In der ganz normalen: Zimmer, Halbpension und Pool.
Die zweite Anlage war für die all-inclusive-Leute.
Unser Hotel sah jedoch anders aus, denn wir hatten nur sehr kleine Balkons und es war nicht so rustikal, wie das andere.
Von der zweiten Anlage führte ein Weg zum Strand. Dieser war allerdings katastrophal, denn es ging entweder sehr steil oder es gab furchtbare Treppen, die entweder zu breit oder zu schmal waren.
Nach der Anmeldung haben wir erst ein Zimmer bekommen, denn das andere wurde noch nicht gereinigt. Also warteten wir eine Weile.
Natürlich sind wir gleich wieder zum Strand gegangen, aber dieser war auch katastrophal, denn es war dort so stürmisch, dass uns der Sand um die Ohren gehauen wurde und kein Ende in Sicht war.
Nach kurzer Zeit hatten wir genug und wollten etwas trinken. Dafür mussten wir aber über Felsen klettern. Die Sache war gar nicht so ungefährlich, denn wir hatten nur Badelatschen an und die Felsen waren sandig und somit glatt. Außerdem führte ein Abhang zum Meer und unter dem Wasser befanden sich Steine.
Wir sind hinter drei Felsen uns zwei Buchten zu unseren Ziel gekommen und konnten endlich etwas trinken.
Zurück mussten wir diesem Weg aber auch folgen und hatten nach dieser Anstrengung während der Hitze wider durst.
Es war dann aber auch schon wieder Essenszeit.
Alle RIU-Hotels gleichen in der Art der Buffets einander. Also hatten wir auch wieder eine große Auswahl und haben uns richtig satt gegessen.
Als wir mit dem Essen fertig waren, sind wir in die Stadt Albofeira gefahren. Es war wieder ein Akt, um nur einen Parkplatz zu finden. Wir konnten uns aber nicht die ganze Stadt ansehen, denn dafür hätten wir mehr als einen Abend benötigt.
Diese Altstadt war aber auch nicht so schön, wie die in Lagos. Dort gab es nur wenige Läden, die uns ansprachen. Es war eben eine Großstadt und dort war die Altstadt nicht der Mittelpunkt allen Lebens.
Spät sind wir wieder ins Hotel gekommen und auch gleich ins Bett gegangen.
Der zwölfte Tag:
============
Jane musste schon früher fliegen als wir und sie musste auch wieder früher aufstehen als wir.
Als ich dann doch sehr früh aufgestanden bin, bin ich ins Bad gegangen und wurde dann in meinem Zimmer von den Reinigungskräften eingeschlossen.
Mein Vaters Freundin ist vorbei gekommen und bat eine Angestellte aufzuschließen. Wir sind dann frühstücken gegangen und haben nach unserer letzten Mahlzeit in diesem Hotel unsere Taschen gepackt.
Allerdings sind wir noch einmal zum Strand runter und da Ebbe war, konnten wir über die Steine und den Strand zu den Buchten gelangen. Dort lagen dann natürlich auch mehr als bei Flut, so wie wir dir Buchten aufgefunden haben.
Wie verbrachten den ganzen Mittag und den halben Nachmittag am Strand.
Bevor die Flut vollständig zurückgetreten ist, sind wir geflüchtet und waren noch einmal im Pool, der zu unserer Anlage gehörte.
Wir genossen das letzte Bad, das wir in unserem Urlaub haben sollten, ausgiebig.
Da nicht alle Zimmer besetzt waren, bekamen wir noch ein Zimmer zu Verfügung gestellt, in dem wir uns umziehen und baden konnten.
Wir haben unsere Taschen geschnappt und sind auf und davon gefahren.
In Albufeira waren wir noch etwas Essen bevor wir zum Flughafen gefahren sind.
Am Flughafen haben wir unser Auto abgegeben und haben uns eingecheckt. Mit einem Bus sind wir zu unseren Flugzeug gebracht worden. Kurz danach ging es auch schon los.
Über Deutschland befand sich ein großes Gewitter, das wir durchfliegen mussten, aber trotzdem sind wir sicher gegen 23.40 Uhr deutscher Zeit angekommen.
Wir nahmen unsere letzte Hürde in Angriff und fuhren von Hannover nach Rathenow, das sich etwa 70 km westlich von Berlin befindet.
Endlich wieder zu Hause und endlich war wieder deutschen Empfang auf meinem Handy zu erkennen!
Fazit:
====
Natürlich ähneln sich Spanien und Portugal sehr, nicht nur in ihrer Landschaft, sondern auch vom Verkehr und den Leuten her.
Allerdings konnten die Menschen hier besser mit uns kommunizieren als in Spanien, denn hier beherrschten die meisten englisch.
Das Klima war sehr schön, wenn auch etwas stürmisch, aber bei der Hitze war das ganz angenehm.
Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden mit unserer kleinen Reise, denn ich bin richtig knackig braun geworden, worum mich viele beneiden, hab viel gesehen und hatte viel Spaß.
Außerdem ist es empfehlenswerte an mehreren Orten zu bleiben und nicht nur an einem, denn nach ein paar Tagen hat man doch oft schon die Schnauze voll, weil man schon alles kennt.
Schöne Grüße und man liest sich wild_cuty!
P.S.: Ich hoffe, meine beiden Berichte haben euch gefallen!? Lob und Kritik sind bei mir sehr willkommen.
und da bin ich wieder mit meinem zweiten Teil zu meiner letzten Reise.
Da sich der erste Bericht um Spanien handelte und das Nachbarland Portugal ist und wir auch dort hin gefahren sind, handelt sich dieser Bericht natürlich auch um
======
Portugal
======
Weiterhin zum vierten Tag:
====================
Wir haben das Hotel verlassen und sind in Richtung Portugal, genauer gesagt Lagos, gefahren. Diese Fahrt hat eine halbe Ewigkeit gedauert, denn wir standen in einem dicken Stau und ehe der sich aufgelöst hatte, ist eine gute Stunde vergangen.
Als wir in Lagos angekommen sind, haben wir Kontakt zu den Vermietern des Ferienhauses aufgenommen und eine Frau mit einem Jeep kam kurze Zeit später zu uns, die uns dann auch den Weg zu unseren Ferienhaus gewiesen hatte.
Allein hätten wir den Weg jedenfalls nicht gefunden, denn wir mussten aus Lagos raus und sind über einige Sandwege einen kleinen Hügel hochgefahren.
Zum Glück hatten wir einen Opel Kombi, der auch für seine Fahrt gedacht ist!
Als wir ankamen, waren wir doch ziemlich verwirrt, denn wir dachten, wir hätten ein kleines Häuschen mit einem eigenen Pool, aber das war nicht der Fall.
Das Anwesen, war ein Privatanwesen und in der Mitte stand ein riesiges Haus, geradezu befanden sich drei aneinander gepresste winzige Häuschen. Jedes hatte ein kleine Terrasse und ein Weg befand sich davor. Am Ende des Weges führte eine Treppe zu einem Pool, einem Gemeinschaftspool. Von dort aus hatten wir einen direkten Blick auf den Ozean.
Das Grundstück war schön angelegt, denn es war völlig grün durch eine Menge Palmen, Blumen und weitere Pflanzen. Dadurch machte es einen freundlichen Eindruck.
Auf der rechten Seite vom Hausgesehen, befand sich ein Hart-Tennisplatz.
Das Ferienhaus war klein und besaß neben zwei Zimmern, ein Wohnzimmer, ein kleines Bad und eine kleine Küche.
Für mich mussten wir wieder eine Aufbettung besorgen, die wir aus dem Haus der Vermieter bekommen haben.
Dort befand sich ein eine weitere Ferienwohnung. Allerdings war das die luxuriösere Variante.
Wie immer machten wir uns gleich für den Strand fertig, aber diesmal konnten wir nicht einfach rausspazieren, sondern mussten mit unserem Auto den Hügel hinunter fahren und uns dort noch einen Parkplatz suchen, was immer ziemlich nervenraubend war.
Dieser Strand war noch viel schöner als der vorige, denn hier war der Sand noch weißer und das Wasser war wunderschön klar. Es war so klar, dass man bis zu 10 Metern im Wasser den Grund noch sehen konnte und weiter draußen auch noch alle Fische, die recht groß waren.
An diesem Strand gab es nichts auszusetzen, außer dass der Wind manchmal doch stärker als an unserem vorigen Strand wehte. Allerdings hat die Sonne hier noch mehr geknallt.
Am späten Nachmittag sind wir noch einmal in die Stadt Lagos gefahren, um uns dort die Altstadt anzusehen. Hier herrschten nur etwas merkwürdige Öffnungszeiten, wegen der Siesta. Die Läden waren hier auch um einiges teurer. Gerade die Shops, die mir gefallen haben. As war dann ziemlich ärgerlich.
Als wir wieder am Ferienhaus waren, haben wir erst einmal gegessen. Da wir uns jetzt selbst verpflegen mussten, mussten wir natürlich auch öfter einkaufen, aber von den Vermietern hatten wir schon ein Startpaket für unseren Kühlschrank bekommen.
Irgendwann sind wir dann auch in unsere Betten gefallen.
Der fünfte Tag:
===========
Mein Vater und ich sind sehr früh aufgestanden, um nach Faro zu fahren, denn dort sollte meine Schwester landen, die nicht mit uns fliegen konnte, weil sie noch Prüfungen anzustehen hatte.
Morgens gegen 8.00 Uhr haben wir sie am Flughafen angetroffen.
Dann mussten wir die rund 80 km wieder zurück.
Auf dem Weg zu unserem derzeitigen Wohnort, waren wir aber noch einkaufen und zwar in einem riesigen Einkaufszentrum.
Dort gab es nicht nur einige viele Läden, sondern auch einen riesigen Store für Lebensmittel.
Dieser glich total einem amerikanischen Laden und er sah nicht nur so aus, sondern führte auch diese Lebensmittel. Was meine Schwester und mich sehr erfreute. Da wir durch unsere Trips nach Amerika sehr durch american food geprägt wurden.
Mein Vater wollte allerdings so schnell wie möglich wieder dort raus.
Als wir wieder bei uns ankamen, haben die anderen schon gewartet. Wie haben dann etwas gegessen und uns strandfertig gemacht.
Wir lagen etwa zwei Stunden am Strand bis die anderen keine Lust mehr hatten und gegangen sind. Meine Schwester und ich wollten aber noch bleiben und sagten, wir wollen gegen 16.30 Uhr wieder abgeholt werden. Allerdings wussten wir überhaupt nicht, wie spät es denn war. Irgendwann gingen wir dann wieder ins Wasser und waren vollkommen verbrannt. Da wir immer noch nicht wussten, wie spät es denn war, haben wir beschlossen, zu unseren Häuschen zu gehen.
Wir liefen gute 3 km in absoluter Hitze bis uns unsere Erlösung entgegen kam: unser Vater.
Nach unserem Abendessen, sind wir wieder in die Altstadtgefahren, die meine Schwester unbedingt sehen wollte.
Im Dunkeln sah die Stadt noch viel schöner als am Vortag.
Allerdings konnte man sich in den kleinen Gassen, die in alle Richtungen zeigten schon mal verlaufen, aber wir haben immer einen Weg zurück gefunden.
Wir haben uns alle wieder getroffen und sind zurück. Dort sind wir wieder in unsere Betten gefallen. Obwohl mir das Schlafen sehr schwer gefallen ist, denn der Sonnenbrand hat ziemlich weh getan.
Der sechste Tag:
============
Nach dem Frühstück habe ich ein neues Buch angefangen und ich bin den ganzen Tag nicht einmal richtig rausgegangen, denn ich hatte Angst, dass sich der Sonnenbrand verschlimmern würde.
Der ganze Tag bestand also aus lesen, schlafen und essen. Also habe ich richtig gefaulenzt.
Der siebente Tag:
=============
Dieser Tag verlief anfangs wie der andere.
Später sind meine Schwester und unser Vater aber wieder los, um etwas zu Essen zu besorgen. Wir wollten zu LIDL und folgten auch Schildern, aber wir haben nichts gefunden. Also fuhren wir in der Gegend umher und haben einen Laden gesucht.
Nach einer längeren Fahrt, haben wir auch etwas gefunden und landeten an der schönen Steilalgarve. Diese bewunderte mein Vater so sehr, denn hier befinden sich lauter Felsen und schöne und auch einsame Buchten.
Wir hatten aber nicht viel Zeit, um uns die überwältigende Natur anzusehen, denn wir mussten unsere Besorgungen Heim bringen.
Dann gab es wieder einmal Abendessen und danach haben wir wieder einmal Karten gespielt und weiterhin gelesen. Da mein Buch so spannend war, konnte ich es gar nicht aus der Hand legen.
Der achte Tag:
===========
Dieser Tag fing wieder gelangweilt an.
Ich habe mich noch immer nicht richtig in die Sonne getraut und war nur für kurze Zeit am Pool oder habe mich auf unserer Terrasse versucht zu bräunen.
Nach dem Abendessen sind wir wieder in das riesige Einkaufszentrum, um dieses mal richtig einzukaufen.
Meine Schwester und ich ließen keinen Laden aus und es waren sehr schöne dabei.
Das Zentrum bestand aus zwei Geschossen und hat eine Vielfalt an Läden angeboten.
Wie hatten noch so viel an, aber gekauft haben wir letzten Endes nichts.
Ich habe etwas an Lebensmitteln gekauft, denn diese kann man hier leider nicht kaufen.
Als wir uns nach zwei Stunden wieder trafen, sind wir bei einem Mexikaner essen gegangen.
Danach haben wir uns noch ein riesiges Eis gegönnt, was wirklich gut war. So ein gutes Eis habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht gegessen. Leider war es viel zu viel und mir war danach echt schlecht.
Müde und rund wie eine Kugel Eis habe ich mich ins Bett geschmissen und bin eingeschlafen.
Der neunte Tag:
============
An diesem Donnerstag haben wir erst ein weil am Pool gelegen und sind dann wieder einmal in die Stadt Lagos gefahren. Dort haben wir uns zu einer Bootstour angemeldet, die durch Grüften an der Küste führten.
Das war wirklich wunderschön, denn einige Felsen haben wirklich wie Tiere oder bekannte Bauten ausgesehen.
Nach dieser Fahrt sind wir nach Sagres gefahren. Ein Stück dahinter befindet sich die Küste und diese ist der süd-westlichste Punkt Europas.
Dort war es völlig windig und wir haben Probleme gehabt überhaupt nur zu laufen.
Dort gab es „Die letzte Bratwurst vor Amerika“ und eine Art Burg, die am Abhang stand.
Dort war es zum Glück windstiller, aber mit jedem Schritt zur Front dieser Burg, wurde es windiger und wir mussten aufpassen, dass unsere Kleidung überhaupt am Körper blieb.
Die Wellen waren riesig, bestimmt 4 Meter hoch und sie klatschten nur so an die Brandung.
Es war verwunderlich, dass dort wirklich noch Boote mit Touristen in die Fluten fuhren, denn diese sahen aus wie Nussschalen.
Wir fuhren zurück und es war sehr angenehm wieder der Wärme entgegen zu fahren.
An unseren Ferienhäuschen, haben wir uns wieder an den Pool geschmissen und später gegessen. Ansonsten haben wir wieder nur gelesen bzw. Karten gespielt.
Der zehnte Tag:
============
Dieser Tag war der absolute Pool-Tag, denn meine Schwester und ich haben nur am Pool gelegen und waren auch baden.
Ich habe mir nur eine kleine Sonnenpause gegönnt, denn den ganzen Tag und dann noch in der Mittagssonne zu liegen, ist doch eine große Herausforderung.
Glücklicherweise bin ich an diesem Tag nicht verbrannt.
Mein Vater und seine Freunde sind am Abend wiedergekommen, denn sie waren den ganzen Tag unterwegs, und haben unser letztens Abendessen in unseren Ferienhaus besorgt.
Es gab Pizza, Nachos und Melone. Da wir einen dämlichen Gasherd hatten, ist die Pizza an der Unterseite aber verbrannt.
Ansonsten haben wir noch Ligretto gespielt. Ein Spiel, vor dem ich keinen großen Respekt habe.
Der elfte Tag:
==========
Mit dem Packen und frühstücken haben wir uns Zeit gelassen. Gegen 10.15 Uhr haben wir das Ferienhaus verlassen und sind in Richtung Albofeira gefahren.
Kurz dahinter haben wir ein weiteres RIU-Hotel (Falesia di Mar) aufgesucht.
Hierbei handelte es sich wieder um ein Hotel-Komplex, das sich in zwei Anlagen aufteilte.
Wir hatten unsere Zimmer in der ersten. In der ganz normalen: Zimmer, Halbpension und Pool.
Die zweite Anlage war für die all-inclusive-Leute.
Unser Hotel sah jedoch anders aus, denn wir hatten nur sehr kleine Balkons und es war nicht so rustikal, wie das andere.
Von der zweiten Anlage führte ein Weg zum Strand. Dieser war allerdings katastrophal, denn es ging entweder sehr steil oder es gab furchtbare Treppen, die entweder zu breit oder zu schmal waren.
Nach der Anmeldung haben wir erst ein Zimmer bekommen, denn das andere wurde noch nicht gereinigt. Also warteten wir eine Weile.
Natürlich sind wir gleich wieder zum Strand gegangen, aber dieser war auch katastrophal, denn es war dort so stürmisch, dass uns der Sand um die Ohren gehauen wurde und kein Ende in Sicht war.
Nach kurzer Zeit hatten wir genug und wollten etwas trinken. Dafür mussten wir aber über Felsen klettern. Die Sache war gar nicht so ungefährlich, denn wir hatten nur Badelatschen an und die Felsen waren sandig und somit glatt. Außerdem führte ein Abhang zum Meer und unter dem Wasser befanden sich Steine.
Wir sind hinter drei Felsen uns zwei Buchten zu unseren Ziel gekommen und konnten endlich etwas trinken.
Zurück mussten wir diesem Weg aber auch folgen und hatten nach dieser Anstrengung während der Hitze wider durst.
Es war dann aber auch schon wieder Essenszeit.
Alle RIU-Hotels gleichen in der Art der Buffets einander. Also hatten wir auch wieder eine große Auswahl und haben uns richtig satt gegessen.
Als wir mit dem Essen fertig waren, sind wir in die Stadt Albofeira gefahren. Es war wieder ein Akt, um nur einen Parkplatz zu finden. Wir konnten uns aber nicht die ganze Stadt ansehen, denn dafür hätten wir mehr als einen Abend benötigt.
Diese Altstadt war aber auch nicht so schön, wie die in Lagos. Dort gab es nur wenige Läden, die uns ansprachen. Es war eben eine Großstadt und dort war die Altstadt nicht der Mittelpunkt allen Lebens.
Spät sind wir wieder ins Hotel gekommen und auch gleich ins Bett gegangen.
Der zwölfte Tag:
============
Jane musste schon früher fliegen als wir und sie musste auch wieder früher aufstehen als wir.
Als ich dann doch sehr früh aufgestanden bin, bin ich ins Bad gegangen und wurde dann in meinem Zimmer von den Reinigungskräften eingeschlossen.
Mein Vaters Freundin ist vorbei gekommen und bat eine Angestellte aufzuschließen. Wir sind dann frühstücken gegangen und haben nach unserer letzten Mahlzeit in diesem Hotel unsere Taschen gepackt.
Allerdings sind wir noch einmal zum Strand runter und da Ebbe war, konnten wir über die Steine und den Strand zu den Buchten gelangen. Dort lagen dann natürlich auch mehr als bei Flut, so wie wir dir Buchten aufgefunden haben.
Wie verbrachten den ganzen Mittag und den halben Nachmittag am Strand.
Bevor die Flut vollständig zurückgetreten ist, sind wir geflüchtet und waren noch einmal im Pool, der zu unserer Anlage gehörte.
Wir genossen das letzte Bad, das wir in unserem Urlaub haben sollten, ausgiebig.
Da nicht alle Zimmer besetzt waren, bekamen wir noch ein Zimmer zu Verfügung gestellt, in dem wir uns umziehen und baden konnten.
Wir haben unsere Taschen geschnappt und sind auf und davon gefahren.
In Albufeira waren wir noch etwas Essen bevor wir zum Flughafen gefahren sind.
Am Flughafen haben wir unser Auto abgegeben und haben uns eingecheckt. Mit einem Bus sind wir zu unseren Flugzeug gebracht worden. Kurz danach ging es auch schon los.
Über Deutschland befand sich ein großes Gewitter, das wir durchfliegen mussten, aber trotzdem sind wir sicher gegen 23.40 Uhr deutscher Zeit angekommen.
Wir nahmen unsere letzte Hürde in Angriff und fuhren von Hannover nach Rathenow, das sich etwa 70 km westlich von Berlin befindet.
Endlich wieder zu Hause und endlich war wieder deutschen Empfang auf meinem Handy zu erkennen!
Fazit:
====
Natürlich ähneln sich Spanien und Portugal sehr, nicht nur in ihrer Landschaft, sondern auch vom Verkehr und den Leuten her.
Allerdings konnten die Menschen hier besser mit uns kommunizieren als in Spanien, denn hier beherrschten die meisten englisch.
Das Klima war sehr schön, wenn auch etwas stürmisch, aber bei der Hitze war das ganz angenehm.
Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden mit unserer kleinen Reise, denn ich bin richtig knackig braun geworden, worum mich viele beneiden, hab viel gesehen und hatte viel Spaß.
Außerdem ist es empfehlenswerte an mehreren Orten zu bleiben und nicht nur an einem, denn nach ein paar Tagen hat man doch oft schon die Schnauze voll, weil man schon alles kennt.
Schöne Grüße und man liest sich wild_cuty!
P.S.: Ich hoffe, meine beiden Berichte haben euch gefallen!? Lob und Kritik sind bei mir sehr willkommen.
Bewerten / Kommentar schreiben