PowerQuest PartitionMagic Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Benutzerfreundlichkeit:  sehr gut
  • Updatemöglichkeit:  gut

Erfahrungsbericht von canadian121

Ist es Magie?

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hallo liebe Leser!


Und nun folgt wieder einmal ein Bericht aus dem Softwarebereich. Heute soll es um die berühmten Partitionen gehen. Jeder hat schon einmal davon gehört, aber nur die wenigsten wissen damit wirklich etwas anzufangen. Zu einer der Leihen gehörte ich auch einst. Partitionen bedeuteten für mich nur Bahnhof und auch als ich mich mit dieser Materie auseinander setzen musste, war mir nicht klar wie ich vor gehen sollte. Immerhin nimmt man Eingriffe in die Partitionstabelle der Festplatte vor, wobei man viel falsch machen kann. Doch um auf Nummer sicher zu gehen und wirklich alles richtig zu machen, legte ich mir das Programm Partition Magic 8.0 von PowerQuest zu.


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Wie ich zu Partition Magic 8.0 kam
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Bis vor ca. einen Monat hatte ich mit Partitionen wenig am Hals. Ich besaß schon seit 3 Jahren meine 10GB Festplatte, die in die Partitionen C, D und E aufgeteilt waren. Die erste Aufteilung nahm mein Bruder vor, der damals IT- Systemelektroniker lernte. Ich gab mich mit den 3 Partitionen zufrieden. Doch mal ehrlich: wie kann man 10GB schon aufteilen? Doch nun, 3 Jahre später, war es soweit mich einmal mit der Materie Partitionen zu befassen. Anfang Juni sollte es soweit sein- meine neue Festplatte wird angeschlossen. Die zusätzlichen 60GB kamen mir sehr gelegen, da meine Festplatte randvoll war. Ich koppelte die neue Platte mit der alten und war nun bereit die zusätzlichen 60GB zu füllen. Doch dann wurde mir klar, dass es doch nicht so schnell geht, wie ich mir das gedacht habe...! Mein Bruder wurde zu Rat gezogen und er erklärte mir alles...

Nur wenige Tage später kam er mit dem aktuellen und besten Partitionsprogramm für knapp 40 Euro an. Normalerweise kostet es 50 Euro und mehr, aber wenn man es zum Einkaufspreis beziehen kann, ist das sehr vorteilig. Nun stand ich da, mein Bruder war sofort wieder weg und ich hatte Zeitdruck die Partitionen zu erstellen, da vor mir schon die CD- Rom für das Spiel GTA Vice City lagen. Also, schnell...


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Installation
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Das Kopieren der Dateien, auch die Installation genannt, geschieht wirklich sehr einfach, schnell und benutzerfreundlich. Man wird problemlos durch die Installation geführt und schließt diese schon nach wenigen Minuten ab. Das Programm benötigt nur knappe 55 MB und ist doch recht umfangreich, wie sich später heraus stellen wird. Neben dem Programm selber werden noch die Programme PowerQuest DataKeeper, sowie BootMagic installiert. Zudem wird ein Tutorial installiert, dass einen anfangs durch das Programm und dessen nützlichsten Funktionen führt. Natürlich ist auch ein Readme vorhanden.

Besondere Systemanforderungen stellt Partition Magic 8.0 nicht, es muss nur eines der üblichen Betriebssysteme von Windows oder anderen Herstellern vorhanden sein.


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Die Funktionen von Partition Magic 8.0
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Nachdem man das Programm gestartet hat, erscheint einem die Benutzeroberfläche im schicken Stil des Betriebsprogramms Windows XP. Auf den ersten Blick erscheint einem alles sehr übersichtlich. Der Arbeitsbereich ist sehr gut gestaltet. Am linken Bildrand befindet sich die

- Aufgabenleiste, die im dunklen blau gehalten ist und dadurch auch hervorsticht. Dieser Bereich ist in drei Teile unterteilt, welche sich durch nur einen Klick minimieren lassen. Hier kann man neue Partitionen erstellen, die Größe der selbigen ändern, zudem Partitionen kopieren und sie auch zusammenführen. Von hieraus können weitere Betriebssysteme installiert werden, freie Speicherplätze neu verteilt werden und Backup- Partitionen erstellt werden. Im zweiten Teil dieses Bereiches werden die aktuellen Partitionsvorgänge angezeigt. Im dritten Teil sind alle vorstehenden Vorgänge aufgeführt. Gleich darüber befindet sich die

- Bedienungsleiste! Sie ist recht einfach gestaltet und im schlichten grau gehalten. Von hieraus kann man eine Vielzahl anderer Vorgänge starten. So kann man auch einige der Vorgänge, die in der Aufgabenleiste aufgeführt sind, ausführen. Sie ist sehr nützlich, wird aber durch die ausführliche Aufgabenleiste fast überflüssig. Jedoch gehört sie noch immer zum Standart eines jeden guten Programms, genau wie der

- Arbeitsbereich. Man kann ihn aber auch als „grafischen Bereich“ bezeichnen, denn hier kann man alle Einstellungen, die man verändern möchte, sich visuell anzeigen lassen. So wird die Festplatte als Balken dargestellt, welchen man nun per Mausklick in mehrere Partitionen (Festplatten) aufteilen kann. Besonders für Anfänger wie mich ist dies von großem Vorteil, wenn man eine visuelle Unterstützung hat.

Ein weiterer bedeutsamer Vorteil von Partition Magic 8.0 ist die Vielzahl der zusätzlichen Programme, die gleich mit auf die Festplatte eingebrannt werden. Hierzu zählen zum Beispiel:

- DriveMapper! Wenn man die Partitionen verschiebt, so kann es schon einmal vor kommen, dass das Programm (z.b Microsoft Word) gleich mit geteilt wird. Es liegen nun ein Teil der Dateien im Bereich „C“, der andere Teil im Bereich „D“. So weisen die Dateien unterschiedliche Pfade auf. Aus diesem Grunde werden die Programme nicht funktionieren. Dem hat PowerQuest vorgesorgt. DriveMapper aktualisiert die Pfade, sodass Programme wieder einwandfrei gestartet werden können. Natürlich gibt es Einzelfälle, bei denen DriveMapper versagt.

- Boot- Magic! Für alle Neueinsteiger: Dieses Programm legt nach der eifolgreichen Partitionierung fest, von welcher Festplatte der PC gestartet werden soll. Dies kann bei falscher Bedienung fatal enden, wenn man auf der zweiten Festplatte kein Betriebssystem hat. Schlimmstenfalls muss man das System neu konfigurieren.

- Partition- Info! Dieses kleine Tool ermöglicht es einem, alle nötigen Informationen über die einzelnen Partitionen abzurufen. Mag vielleicht ganz nützlich sein oder zumindest so ausschauen, ist aber dennoch reine Spielerei.

- DataKeeper! Ermöglicht es einem jeden seine Daten sicher zu schützen. Dieses Programm ist sehr zu empfehlen, falls der PC während der Partitions- Erstellung versagt, sind alle Dateien wieder herstellbar.


Nun noch kurz und knapp einige nützliche Informationen für alle interessierten:
- Partition Magic 8.0 unterstützt jetzt auch Partitionen von bis zu 160 GB
- Es unterstützt fast alle gängigen Dateisysteme (FAT16, FAT32, GRUB, Linux Swap, Linux Ext
- Nicht nur USB 1.1, sondern auch das brandneue USB 2 wird durch PartitionMagic unterstützt.
- Neustart nur nach Erstellung von Partitionen nötig (nicht nötig nach Verschiebung oder Größenänderung)


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Der Härtetest: Bestanden
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Nun möchte ich euch nicht den ganzen Vorgang der Erstellung erläutern, aber zumindest einmal anschneiden, da ich immerhin 60GB neu aufteilen musste, konnte ich viel Erfahrung sammeln.

„Du aber hebe deinen Stab auf und recke deine
Hand über das Meer und teile es mitten durch,
sodass die Israeliten auf dem Trockenen mitten
durch das Meer gehen“ (2. Mose 14, 16)


Nicht ganz so, aber ähnlich war auch mein Auftrag. Ich war nun bereit und startete den Assistenten zum Erstellen der neuen Partitionen. Man kann sich mit dem Assistenten wirklich schnell zurecht finden und eigentlich nichts falsch machen. Im Nu sind die neuen Partitionen erstellt. Man kann angeben wo die Partitionen erstellt werden sollen und zudem wie groß sie sein sollen. Die Namengebung erfolgt automatisch, kann aber auch manuell vorgenommen werden. Sofern man zu wenig Platz hat, kann man ohne weiteres von anderen Partitionen einige MB nehmen und der neuen Partition anfügen.

>>>> Meine 60GB Festplatte teilte ich mit dem Assistenten in die Partitionen G, H und I auf. Ohne Probleme wurden die Teile zu 30 GB („G“), 20GB („H“) und 20GB („I“) eingerichtet. Natürlich musste ich nach der Erstellung der Partitionen einen Neustart durchführen. Komischerweise wurde bei der Installation von Partition Magic gleich Boot Magic installiert. Dieses Programm erscheint beim Starten des PCs und dient zum manuellen Wechsel zwischen den Betriebssystemen. Bei mir ist das jedoch überflüssig, da ich nur Windows 98 besitze. <<<<


Doch dann, gleich nach dem Neustart, bekam ich einen Schrecken. Ich prüfte meine Partitionen noch einmal nach, indem ich meinen Arbeitsplatz öffnete und wurde überrascht. Es wurde nur eine weitere Partition- „G“- erstellt. Ich forschte nach und benachrichtigte meinen Bruder, wobei ich schon anfing über das Programm zu meckern und bekam dann bald darauf heraus, dass mein Board nur 30GB akzeptiert. Ich musste es einem Update unterziehen und gleich danach waren auch die anderen Partitionen vorhanden. Nun konnte ich meine Daten von Festplatte 1 zur 2. Festplatte verschieben. Dies verlief natürlich ohne Probleme.


Doch ich war noch nicht zufrieden, sodass ich nach langem hin und her meine Partitionen noch einmal verschob. Ich wollte eine extra Partition für meine schulischen Programme, Dateien und für die Erfahrungsberichte. So änderte ich eine Partition auf stolze 5GB, damit ich diese notfalls komplett auf eine DVD brennen kann. Ich denke hierbei an die Zukunft, da ich noch keinen DVD- Brenner besitze. Man sollte beim Partitionieren grundsätzlich in die Zukunft blicken, da man nie weis wie groß manche Programme oder Spiele einmal werden. Mein Bruder besaß schon ein Programm mit mehr als 10GB Verbrauch.


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Zusammenfassend
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Nach meinem ausführlichen Tests konnte ich keine Mängel fest stellen. Partition Magic 8.0 stellte mich voll und ganz zufrieden und übertraf sogar meine Erwartungen. Partitionen lassen sich wirklich mit wenigen Mausklicks erstellen, verschieben, löschen etc.

Jeder der sich für Partition Magic entscheiden wird, sei es denn die neueste Version 8.0 oder eine ältere, er wird zufrieden sein. Das Programm ist sehr übersichtlich aufgebaut, einfach zu bedienen und durch visuelle Unterstützung besonders für Anfänger geeignet. Bei kaum einem anderen Programm gab ich so gerne die 5 Sterne. Partition Magic 8.0 hat sich diese aber auch verdient.


„Und die Israeliten gingen hinein mitten ins Meer
auf dem Trockenen, und das Wasser war ihnen eine
Mauer zur Rechten und Linken“ (2. Mose 14, 22)


In diesem Sinne,

Viel Spaß beim Spalten, aufteilen und Partitionieren!


Marcel Klitzsch




© Marcel Klitzsch, Juli 2003