PowerQuest PartitionMagic Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Benutzerfreundlichkeit:
- Updatemöglichkeit:
Erfahrungsbericht von ghostwriterk
It's a kind of Partition Magic
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Begingt durch eine kleine Nachlässigkeit meinerseits beim Computerkauf stand ich bei dessen neuer 40 GB Festplatte mit einer einzigen Partition da. Glücklich war ich damit nicht, denn mit zunehmendem Datenbestand wurde das System immer langsamer. Da half auch die UDMA 100 Schnittstelle nichts. Darüber hinaus hatte ich aber auch noch einen schlecht verwalteten Speicherplatz. 22 bis 25 % Verlust aufgrund zu großer Cluster haben die Sache dann vollends unerträglich gemacht. Da muss Abhilfe her. Mit FDISK wollte ich mich nicht herumschlagen, dass wäre meinem PC wahrscheinlich nicht so bekommen.
Andere Tools in diesem Bereich gibt es zwar auch, doch setzen diese meist auch auf FDISK auf und haben eine Dokumentation, die zumindest bei mir, noch einige Fragen offen lässt. In diesem Bereich habe ich bis zu diesem Zeitpunkt noch keine Erfahrung gehabt und das neu eingerichtete System wollte ich nicht gleich ruinieren. So bin ich dann zu diesem magischen Helfer Partition Magic 6.0 gekommen. Mit diesem Programm ist es auch für einen relativ unerfahrenen PC Besitzer möglich, die Festplatte nach seinen Wünschen einzurichten.
Das Programm gliedert sich in zwei Teile, eine DOS-Version und eine für Windows. Da ich nur mit der Windows Version gearbeitet habe, bezieht sich meine Beschreibung darauf. Die Installation ist einfach und geht in weniger als 5 Minuten über die Bühne. Nach dem Neustart finden sich dann folgende Programme:
Boot Disk Builder; damit können PowerQuest Bootdisketten erstellt werden
DriveMapper; dieses Programm passt Programmverknüpfungen nach einer Partitionierung an
Partition Info; dieses Tool zeigt eine Übersicht der Festplatte und
Partition Magic 6.0 selbst.
Es ist auch noch möglich, den Bootmanager BootMagic zu installieren. Dadurch kann man z. B. mehrere Betriebssysteme auf verschiedenen Partitionen einrichten, wenn man das will.
Des weiteren gibt es noch eine umfangreiche Onlinehilfe und ein Handbuch liegt dem Programm auch bei. Was die Dokumentation angeht, so bleiben für mich damit keine Wünsche offen.
Die Arbeit mit dem Programm selbst ist recht einfach. Man wählt aus, was man tun will und Partition Magic setzt es in die Tat um. Diese Änderung(en) muss man dann aktivieren und los geht\'s. Vorher sollte man dennoch eine Sicherungskopie der Daten machen, man weis ja nie, ob nicht Murphy mal zufällig vorbei kommt.
Die Möglichkeiten von Partition Magic 6.0:
Das Programm unterstützt die Dateiformate FAT, FAT32, NTFS, LINUX Ext2, LINUX Swap, NET WARE und HPFS. Des weiteren werden erweiterte Partitionen, unzugeordneter und unformatierter Speicherplatz, sowie belegter und freier Speicher angezeigt. Erkennbar sind diese am leichtesten an verschiedenen Farben, mit denen die Partitionen angezeigt werden. Zu sehen ist dann noch der Name der Partition, die Größe selbiger, wie viel Platz belegt und wie viel noch frei ist, der Status und ob es sich um eine primäre oder logische Partition handelt.
Mit Dem Programm kann ich dann eine Partition in der Größe verändern, ich kann sie verschieben, eine neue Erstellen, eine alte Löschen und Wiederherstellen. Es ist auch möglich, die Bezeichnung eines Laufwerks zu ändern, dieses zu Formatieren oder in ein anderes Format zu konvertieren. Bei letzterem sollte man aber die Einschränkungen beachten, die es zu den verschiedenen Formaten gibt. Es ist zwar nicht möglich unter Win 98 eine Partition von FAT32 in NTFS oder LINUX Swap zu konvertieren. Aber ein falscher Klick kann dennoch Schaden anrichten, also Vorsicht.
An Möglichkeiten des Programms fehlen jetzt noch das Teilen und das Zusammenführen von Partitionen, die Fehlerprüfung und die speziellen Funktionen. Diese umfassen das Gegenprüfen von Sektoren, die Möglichkeit, eine Partition zu verstecken, die Stammverzeichnisgröße zu ändern, eine aktive in eine inaktive Partition zu wandeln und umgekehrt und noch die Clustergröße zu Verändern. Über letzteres kann ich die Ausnutzung des Speicherplatzes optimieren. Um sich gegen unerwünschte Änderungen abzusichern, kann man das Programm noch mit einem Kennwort schützen.
Hier bleiben also nach meinem Ermessen keine Wünsche offen. Teilweise sind Funktionen des Programms aber auch nur auf speziellen Betriebssystemen verfügbar. So wird die Änderung von Laufwerksbuchstaben nur unter Windows NT unterstützt. Die anstehende(n) Änderung(en) werden im übrigen zuerst gesammelt und erst nach Bestätigung in einem Rutsch durchgearbeitet. Bei einer neuen Platte kann das schon mal etwas dauern, das Ergebnis entschädigt aber für die Arbeit und die Wartezeit. Was das Ändern von Partitionen angeht, so ist es auch zu empfehlen, sich zuerst einmal die Hilfe anzusehen. Fehler bei der Planung lassen sich so am besten vermeiden und die Hilfe ist wirklich zu empfehlen. Zumal diese ausführlicher und umfangreicher als das Handbuch ist.
Unterm Stich ist Partition Magic 6.0 für mich das Programm zum Partitionieren von Festplatten. Seinen Preis von etwa 120,- DM ist es in meinen Augen wert. Nicht nur wegen der umfangreichen Funktionen, sondern auch wegen der guten Dokumentation. Damit ist das Partitionieren von Festplatten für mich keine Magie mehr.
Nachtrag: Aktuell ist zur Zeit die Version 7, die auch Windows XP unterstützt. Der Preis für diese Vollverison beträgt etwa 66,- Euro. Wer noch mit Windows 98 oder früher bzw mit NT arbeitet, für den geht auch eine frührere Version. Diese bekommt man ab und an kostenlos auf CDs verschiedener PC-Zeitschriften.
Anmerken möchte ich noch, dass man Veränderungen der Festplattenaufteilung immer mit der gleichen Version machen sollte. Ansonsten kann es zu unangenehmen Überraschungen kommen.
© ghostwriterk
alias bugsbunny (ciao); trashwriter (dooyoo)
Andere Tools in diesem Bereich gibt es zwar auch, doch setzen diese meist auch auf FDISK auf und haben eine Dokumentation, die zumindest bei mir, noch einige Fragen offen lässt. In diesem Bereich habe ich bis zu diesem Zeitpunkt noch keine Erfahrung gehabt und das neu eingerichtete System wollte ich nicht gleich ruinieren. So bin ich dann zu diesem magischen Helfer Partition Magic 6.0 gekommen. Mit diesem Programm ist es auch für einen relativ unerfahrenen PC Besitzer möglich, die Festplatte nach seinen Wünschen einzurichten.
Das Programm gliedert sich in zwei Teile, eine DOS-Version und eine für Windows. Da ich nur mit der Windows Version gearbeitet habe, bezieht sich meine Beschreibung darauf. Die Installation ist einfach und geht in weniger als 5 Minuten über die Bühne. Nach dem Neustart finden sich dann folgende Programme:
Boot Disk Builder; damit können PowerQuest Bootdisketten erstellt werden
DriveMapper; dieses Programm passt Programmverknüpfungen nach einer Partitionierung an
Partition Info; dieses Tool zeigt eine Übersicht der Festplatte und
Partition Magic 6.0 selbst.
Es ist auch noch möglich, den Bootmanager BootMagic zu installieren. Dadurch kann man z. B. mehrere Betriebssysteme auf verschiedenen Partitionen einrichten, wenn man das will.
Des weiteren gibt es noch eine umfangreiche Onlinehilfe und ein Handbuch liegt dem Programm auch bei. Was die Dokumentation angeht, so bleiben für mich damit keine Wünsche offen.
Die Arbeit mit dem Programm selbst ist recht einfach. Man wählt aus, was man tun will und Partition Magic setzt es in die Tat um. Diese Änderung(en) muss man dann aktivieren und los geht\'s. Vorher sollte man dennoch eine Sicherungskopie der Daten machen, man weis ja nie, ob nicht Murphy mal zufällig vorbei kommt.
Die Möglichkeiten von Partition Magic 6.0:
Das Programm unterstützt die Dateiformate FAT, FAT32, NTFS, LINUX Ext2, LINUX Swap, NET WARE und HPFS. Des weiteren werden erweiterte Partitionen, unzugeordneter und unformatierter Speicherplatz, sowie belegter und freier Speicher angezeigt. Erkennbar sind diese am leichtesten an verschiedenen Farben, mit denen die Partitionen angezeigt werden. Zu sehen ist dann noch der Name der Partition, die Größe selbiger, wie viel Platz belegt und wie viel noch frei ist, der Status und ob es sich um eine primäre oder logische Partition handelt.
Mit Dem Programm kann ich dann eine Partition in der Größe verändern, ich kann sie verschieben, eine neue Erstellen, eine alte Löschen und Wiederherstellen. Es ist auch möglich, die Bezeichnung eines Laufwerks zu ändern, dieses zu Formatieren oder in ein anderes Format zu konvertieren. Bei letzterem sollte man aber die Einschränkungen beachten, die es zu den verschiedenen Formaten gibt. Es ist zwar nicht möglich unter Win 98 eine Partition von FAT32 in NTFS oder LINUX Swap zu konvertieren. Aber ein falscher Klick kann dennoch Schaden anrichten, also Vorsicht.
An Möglichkeiten des Programms fehlen jetzt noch das Teilen und das Zusammenführen von Partitionen, die Fehlerprüfung und die speziellen Funktionen. Diese umfassen das Gegenprüfen von Sektoren, die Möglichkeit, eine Partition zu verstecken, die Stammverzeichnisgröße zu ändern, eine aktive in eine inaktive Partition zu wandeln und umgekehrt und noch die Clustergröße zu Verändern. Über letzteres kann ich die Ausnutzung des Speicherplatzes optimieren. Um sich gegen unerwünschte Änderungen abzusichern, kann man das Programm noch mit einem Kennwort schützen.
Hier bleiben also nach meinem Ermessen keine Wünsche offen. Teilweise sind Funktionen des Programms aber auch nur auf speziellen Betriebssystemen verfügbar. So wird die Änderung von Laufwerksbuchstaben nur unter Windows NT unterstützt. Die anstehende(n) Änderung(en) werden im übrigen zuerst gesammelt und erst nach Bestätigung in einem Rutsch durchgearbeitet. Bei einer neuen Platte kann das schon mal etwas dauern, das Ergebnis entschädigt aber für die Arbeit und die Wartezeit. Was das Ändern von Partitionen angeht, so ist es auch zu empfehlen, sich zuerst einmal die Hilfe anzusehen. Fehler bei der Planung lassen sich so am besten vermeiden und die Hilfe ist wirklich zu empfehlen. Zumal diese ausführlicher und umfangreicher als das Handbuch ist.
Unterm Stich ist Partition Magic 6.0 für mich das Programm zum Partitionieren von Festplatten. Seinen Preis von etwa 120,- DM ist es in meinen Augen wert. Nicht nur wegen der umfangreichen Funktionen, sondern auch wegen der guten Dokumentation. Damit ist das Partitionieren von Festplatten für mich keine Magie mehr.
Nachtrag: Aktuell ist zur Zeit die Version 7, die auch Windows XP unterstützt. Der Preis für diese Vollverison beträgt etwa 66,- Euro. Wer noch mit Windows 98 oder früher bzw mit NT arbeitet, für den geht auch eine frührere Version. Diese bekommt man ab und an kostenlos auf CDs verschiedener PC-Zeitschriften.
Anmerken möchte ich noch, dass man Veränderungen der Festplattenaufteilung immer mit der gleichen Version machen sollte. Ansonsten kann es zu unangenehmen Überraschungen kommen.
© ghostwriterk
alias bugsbunny (ciao); trashwriter (dooyoo)
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