Premutos (Horrorfilm) Testbericht
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- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von Wuschel_F
Horror auf bayrisch?
Pro:
nette Effekte, viel Blut
Kontra:
Dialekt, Gespräche
Empfehlung:
Ja
REGISSEUR
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Noch dazu, weil er aus meiner Wohngegend kommt. Und zwar aus Fürstenfeldbruck, was etwa 20km von meinem Wohnort entfernt liegt, gibt es ein paar Infos zum Regisseur Olaf Ittenbach.
Geboren ist er dort 1969 und schon seit seiner Kindheit interessierte er sich fürs Horrorgenre. Sein Erstlingswerk „Black Past“ sollte eigentlich nie öffentlich vertrieben werden, aber das Fanzine „Splitting Image“ bekam das Band in die Hände und es wurde doch noch vertrieben. Ein neuer Stern am Splatterhimmel war geboren.
Filme:
• 1989 – Black Past
• 1992 – The burning moon
• 1997 – Premutos - Der gefallene Engel
• 2000 Legion of the dead
• Neuester Filme: „beyond the limits“, \"Legions ... for we are many”, “Garden of love”
STORY
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Ich hoffe ich kann das jetzt richtig wiedergeben, muss nämlich gestehen, dass es zum Teil für mich etwas verwirrend war, nachdem ich den Film ja zum ersten Mal gesehen habe…
Premutos ist ein gefallener Engel, d. h. er wurde wie einst Luzifer aus dem Himmel verbannt, nur schon lange vor diesem und war überhaupt der älteste jemals verbannte Engel. Sein Ziel ist es seitdem, die Herrschaft über Leben und Tod auf der Erde zu erlangen, aber dazu muss er erst wieder ins Leben zurückkehren. Seinen Sohn schickt er als Wegbereiter vor, in den verschiedensten Zeitepochen (Hexenverbrennung, Kreuzigung Jesus, Stalingrad…) taucht dieser auf.
In der Gegenwart findet der Bauer Walter, ein großer Waffennarr und Militärfreund einen gelben Trank und ein komisches Buch über die Geschichte Premutos. Dummerweise kommt sein (ziemlich vertrottelter) Sohn mit der gelben Flüssigkeit in Berührung und hat auch schon die ganze Zeit seltsame Visionen, in denen er als Sohn des Premutos zu den unterschiedlichsten Schauplätzen der Geschichte anwesend ist, immer dort wo Verwüstung und Krieg herrscht. Und immer stirbt er zuletzt in diesen Visionen.
Die Geburtstagsparty von seinem Vater Walter ist gerade im vollen Gange, als sein Sohn endgültig mutiert und sich selbst verwandelt in ein schrecklich entstelltes Ungetüm, Premutos Sohn. Mit einer Schar Untoten, macht er sich über alles lebende her und räumt gehörig auf, bis sich Walter und sein Freund Hugo sich ihm in den Weg stellen und letztendlich auch mit der Fleischwerdung Premutos zu kämpfen haben. Ein blutiges Gemetzel beginnt und wer zum Schluss überlebt sag ich jetzt nicht.
Ich hoffe das war jetzt einigermaßen verständlich, aber mich hat das Ganze wie ihr seht etwas verwirrt ;-)
FILMINFOS
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OT: Premutos
Land: Deutschland
Jahr: 1997
Ländercode: 2
Laufzeit: 106 Minuten
Regie: Olaf Ittenbach
Produzent: Olaf Ittenbach
Drehbuch: Olaf Ittenbach
Darsteller: Olaf Ittenbach (Mathias), Andre Stryi (Hugo), Ella Wellmann (Tanja), Christopher Stacey (Walter), Anke Fabre (Edith)
Tonformat: Dolby Digital
Bildformat: 4:3
Studio: Laser Paradise
FSK: 18
DARSTELLER
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Ist ja schon ganz spaßig, einen Horrorfilm zu sehen, in dem die Schauspieler bayrisch reden ;-))
Im Großen und Ganzen fand ich die Schauspielerische Leistung jetzt auch nicht so schlecht, Vor allem Walter (Christopher Stacey) fand ich gut! Den Mathias spielt Olaf Ittenbach ja selbst ;-) Wie gesagt, er kommt ziemlich vertrottelt, verhätschelt, etwas zurückgeblieben rüber, ist aber denke ich voll beabsichtigt. Andre Stryi spielt den Hugo wie ich finde auch sehr gut, vor allem die Verwandlung vom unterdrückten Ehemann zum „Kämpfer“. Auch wenn ich mir unter einem Helden etwas anderes vorstellen würde…
DVD MENÜ / EXTRAS
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Das Menü ist ziemlich einfach aber schön gestaltet und auch sehr übersichtlich, wenn auch die Schrift etwas schwer zu erkennen ist, wenn man weiter weg sitzt vom Fernseher.
Es gibt ein Kapitelmenü, in dem man in 8 verschiedenen Szenen des Films wieder einsteigen kann.
Extras:
• Making of: 50 Minuten Spezial über den Film und seine Herstellung. Ist schon interessant
• Special Olaf Ittenbach: Biografie des Regisseurs
• Trailer: Der Trailer zum Film „Premutos“
• Trailershow: Trailer zu „Angel of the night“, „Pentagramm“, „Ritter der Dämonen”, “DellaMorte DellAmore”, “The Dead” und “Kolobos”
BILD- /TONQUALITÄT
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Eigentlich doch recht ansehnlich, ich konnte keine größeren Mängel feststellen, aber wie schon des Öfteren erwähnt bin ich da auch nicht besonders wählerisch oder verwöhnt.
MEINE MEINUNG
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Wie gesagt war es mein erster Ittenbach-Film, daher kann ich jetzt nicht mit früheren Werken oder späteren vergleichen. Zu Beginn kam mir das Ganze schon ziemlich gestelzt vor, die Ganze Handlung ist eigentlich nur darauf aufgebaut, möglichst viele Splatter-Szenen unter zu bringen und die Dialoge bleiben auf der Strecke. Im Laufe des Filmes wird das allerdings, wie ich finde besser, auch wenn die Dialoge zum Teil immer noch sehr gekünstelt wirken. Komisch fand ich auch, warum die ganzen Visionen nicht in einer chronologischen Reihenfolge erfolgen sondern quer durchs Gemüsebeet, mal ist er bei der Zeit der Hexenverbrennung, dann in Stalingrad und dann wieder bei der Kreuzigung Jesus dabei. Auch geht mir nicht ein, wenn Premutos, bzw. dessen Sohn immer zu Zeiten schwerer Kriege oder anderer Schicksalsschläge erschienen ist, wieso erscheint er dann gerade auf Walters Geburtstagsparty??? Und wieso schickt er überhaupt immer seinen Sohn vor???? Aber ich glaube derartige Filme entbehren meistens ohnehin jeglicher Logik, da es ja hauptsächlich um schöne Splattereffekte geht und die gibt es wahrhaftig reichlich!!! Auch die Mutation von Mathias finde ich wirklich klasse gemacht. Der Film ist bestimmt was für meine Mutti, muss ich ihr demnächst mal leihen, Für sie gilt: Je mehr Blut desto besser!!
Die Darsteller waren mir jetzt von den Namen her völlig unbekannt, auch wenn mich der Walter erst einbisschen an den Hauptdarsteller von „Satanic“ erinnert hatte ;-)
Eine reife Leistung ist der Film auf jeden Fall, nachdem Ittenbach ja nicht nur Regie geführt hat sondern auch selbst Produziert hat, das Drehbuch geschrieben hat und dann noch eine der Hautrollen in dem Film übernommen hat.
Positiv aufgefallen ist mir außerdem noch die Filmmusik, wobei ich hier aber keine Titel oder so nennen kann, müsste ich nachprüfen.
Das Ende erinnert mich von der Art her stark an „Brain Dead“ und da dieser Film einer meiner Lieblingsfilme ist, werde ich sicher auch „Premutos“ noch mal anschauen und hoffe, dass ich ihn dann besser verstehe oder mich damit abfinde, dass man ihn einfach nicht besser verstehen muss.
In dem Sinne erst einmal Danke fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren! Freu mich auch über Hinweise von Ittenbach Kennern zu meinen Fragen am Ende ;-)
Liebe Grüße an alle vom Wuschel!!!
44 Bewertungen, 5 Kommentare
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16.03.2007, 14:47 Uhr von Baby1
Bewertung: sehr hilfreich.•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.
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02.12.2005, 19:43 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichprima bericht
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21.10.2005, 12:38 Uhr von Fernsteuerung
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich.
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13.07.2005, 11:23 Uhr von Tom_Araya
Bewertung: sehr hilfreich...ein nettes Amateur-Metzelfilmchen ;)
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08.07.2005, 02:20 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichHi Du ;-) - man sollte ja meinen, daß wenigstens hier was los ist, wenn ciao schon spinnt ohne Ende, aber auch hier Fehlanzeige. Bei dem Film kann ich natürlich mal wieder nicht mitreden, aber immerhin weiß ich jetzt woher Dein Blutdurst k
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