Thunderhead (Taschenbuch) / Douglas Preston, Lincoln Child Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 06/2004
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Erfahrungsbericht von tempoaw
>> WER FINDET DIE GOLDENE INDIANDERSTADT? <<
Pro:
Spannung, Story
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Ja
Wieder einmal schaut Nora Kelly auf der familieneigenen und mittlerweile seit vielen Jahren verlassen Ranch nach dem Rechten. Nicht ahnend, dass das Böse in diesen Mauern schon auf sie wartet. Als war es nur ein böser Traum, begegnet sie dem Fremden und Ungewöhnlichen. Vor Furcht geängstigt und erschrocken von jenen „Das“, verlässt sie schlagartig das Grundstück, wobei ihr ein Brief den weiteren Weg weisen wird.
Seit vielen Jahren besteht ihre Familie nur noch aus ihrem Bruder und sich selbst. 16 Jahre lang sah und hörte sie nichts von ihrem Vater, der seit diesen Tagen als vermisst gilt. Damals machte er sich wieder einmal in die Wildnis auf und wurde nicht mehr gesehen. Komisch das gerade jetzt und so viele Jahre später, der Zufall Nora einen Brief zuspielt.
Nora stieg früh in die Fußstapfen ihres Vaters und mittlerweile hat sie es bis zum „Santa Fe Archäological Institute“ geschafft, wo sie eine Stelle als Assistenzprofessorin bekleidet. Ihr war das Erwittern von Geheimnissen und Ausgraben von Seltenem stets mehr als wichtig. Noras Leben galt der Wissenschaft, so wie damals auch ihrem Vater.
Was sollte dieser Brief nach 16 Jahren und wieso wurde er erst jetzt zugestellt? Nach dem Lesen des Briefes fragte sich Nora auch, wer diesen Brief auf seinen Weg brachte. Ihr Vater schaffte es mit einem Brief, Nora´s vollste Aufmerksamkeit zu erlangen, schrieb er doch über „Quivira“, jener goldenen Stadt der „Anazasi Indianer“, um die es viele Legenden gab. Nie wurden Beweise für die Stadt gefunden, zu wenig wusste man im Allgemeinen über dieses Volk. Nun aber behauptete dieser Brief, Nora´s Vater sei auf der richtigen Spur gewesen.
Fast blind vor Tatendrang und zuversichtlich in das Vertrauen des eigenen Blutes, nahm Nora diesen Brief als Zukunftsweisend. Sie musste den Angaben des Briefes folgen, vielleicht erfuhr sie so, was mit ihrem Vater passierte.
Durch eine glückliche Fügung konnte Nora auf weitere Mithilfe bei der Entschlüsselung des Briefes hoffen. Schnell ließen sich einige Ortsangaben aus dem Brief belegen, nicht ganz so schnell überzeugte sie ihre Skeptiker, vom bevorstehenden Unterfangen. Doch es gelang ihr schließlich, das Institut unterstützt ihre Suche nach dieser Stadt und ihrem Vater. Sie erhält die nötigte Unterstützung, um ein wichtiges Rätsel lösen zu können und ein persönliches in Angriff zu nehmen. Die Expedition nach „Quivira“ beginnt.
Der Weg wird die Teilnehmer in eine unwirkliche Canyonlandschaft führen, Schluchten in die sich normal kein Mensch verirrt. Abgeschieden von der Zivilisation, abgeschottet von der Außenwelt, eine alles andere als gefahrlose Tour. Was Nora bis dato nicht weiß, ihre Bekanntschaft mit dem anfänglichen „Das“, wird nicht die einzige gewesen sein. Andere sind auch auf der Fährte des Briefes…….
„Preston“ und „Child“, so wie ich diese beiden Autoren kenne, Spannung und Unterhaltung pur. Die Geschichte über ihre „Schlucht des Verderbens“, passender könnte dieser Untertitel des Buches nicht ausfallen. Fesselnd berichten sie vom Tatendrang einer Expedition zu den Wurzeln eines mysteriösen Indianerstammes. Gekonnt führen sich mich als Leser an der Nase herum, heimtückisch lassen die Böse umher schleichen, bis es erbarmungslos zupackt.
Die Mischung aus Unbekanntem, Tatendrang und Glaube, zog mich schließlich in den Bann. Es unterhielt mich in fast jeder Sekunden und ließ die Zeit fast unbemerkt vergehen. Stets befand ich mich in der Geschichte und sah mich tatsächlich umkreist von einer engen Schlucht. Ich spürte nicht nur das Böse, dank der passenden Beschreibung, konnte ich es sogar auch riechen. Manches Mal reichen wenige Worte aus, um das Bild im Kopfe zu vollenden.
Für mich steht daher auch die Höchstnote fest, da ich eine vorbildliche Unterhaltung genießen durfte. Sehnsüchtig werde ich das nächste Buch von „Douglas Preston“ und „Lincoln Child“ in Angriff nehmen, den Herren der Spannung……..
„Thunderhead“ – „Schlucht des Verderbens“, liegt mir hier als Taschenbuchausgabe aus dem „Knaur-Verlag“ vor. Das Cover ist eindeutig schöner als das Abgebildete und der Preis liegt bei 9,90€.
ISBN: 3-426-62158-4
Die Übersetzung aus dem Amerikanischen von Thomas A. Merk wirft keine Fragen auf und liest sich sehr gut. Deutschsprachig erschien dieser Titel erstmalig 2001. Weitere Infos unter www.knaur.de
Es grüßt Euch der Jürgen
(Bereits bei www.ciao.de veröffentlicht)
Seit vielen Jahren besteht ihre Familie nur noch aus ihrem Bruder und sich selbst. 16 Jahre lang sah und hörte sie nichts von ihrem Vater, der seit diesen Tagen als vermisst gilt. Damals machte er sich wieder einmal in die Wildnis auf und wurde nicht mehr gesehen. Komisch das gerade jetzt und so viele Jahre später, der Zufall Nora einen Brief zuspielt.
Nora stieg früh in die Fußstapfen ihres Vaters und mittlerweile hat sie es bis zum „Santa Fe Archäological Institute“ geschafft, wo sie eine Stelle als Assistenzprofessorin bekleidet. Ihr war das Erwittern von Geheimnissen und Ausgraben von Seltenem stets mehr als wichtig. Noras Leben galt der Wissenschaft, so wie damals auch ihrem Vater.
Was sollte dieser Brief nach 16 Jahren und wieso wurde er erst jetzt zugestellt? Nach dem Lesen des Briefes fragte sich Nora auch, wer diesen Brief auf seinen Weg brachte. Ihr Vater schaffte es mit einem Brief, Nora´s vollste Aufmerksamkeit zu erlangen, schrieb er doch über „Quivira“, jener goldenen Stadt der „Anazasi Indianer“, um die es viele Legenden gab. Nie wurden Beweise für die Stadt gefunden, zu wenig wusste man im Allgemeinen über dieses Volk. Nun aber behauptete dieser Brief, Nora´s Vater sei auf der richtigen Spur gewesen.
Fast blind vor Tatendrang und zuversichtlich in das Vertrauen des eigenen Blutes, nahm Nora diesen Brief als Zukunftsweisend. Sie musste den Angaben des Briefes folgen, vielleicht erfuhr sie so, was mit ihrem Vater passierte.
Durch eine glückliche Fügung konnte Nora auf weitere Mithilfe bei der Entschlüsselung des Briefes hoffen. Schnell ließen sich einige Ortsangaben aus dem Brief belegen, nicht ganz so schnell überzeugte sie ihre Skeptiker, vom bevorstehenden Unterfangen. Doch es gelang ihr schließlich, das Institut unterstützt ihre Suche nach dieser Stadt und ihrem Vater. Sie erhält die nötigte Unterstützung, um ein wichtiges Rätsel lösen zu können und ein persönliches in Angriff zu nehmen. Die Expedition nach „Quivira“ beginnt.
Der Weg wird die Teilnehmer in eine unwirkliche Canyonlandschaft führen, Schluchten in die sich normal kein Mensch verirrt. Abgeschieden von der Zivilisation, abgeschottet von der Außenwelt, eine alles andere als gefahrlose Tour. Was Nora bis dato nicht weiß, ihre Bekanntschaft mit dem anfänglichen „Das“, wird nicht die einzige gewesen sein. Andere sind auch auf der Fährte des Briefes…….
„Preston“ und „Child“, so wie ich diese beiden Autoren kenne, Spannung und Unterhaltung pur. Die Geschichte über ihre „Schlucht des Verderbens“, passender könnte dieser Untertitel des Buches nicht ausfallen. Fesselnd berichten sie vom Tatendrang einer Expedition zu den Wurzeln eines mysteriösen Indianerstammes. Gekonnt führen sich mich als Leser an der Nase herum, heimtückisch lassen die Böse umher schleichen, bis es erbarmungslos zupackt.
Die Mischung aus Unbekanntem, Tatendrang und Glaube, zog mich schließlich in den Bann. Es unterhielt mich in fast jeder Sekunden und ließ die Zeit fast unbemerkt vergehen. Stets befand ich mich in der Geschichte und sah mich tatsächlich umkreist von einer engen Schlucht. Ich spürte nicht nur das Böse, dank der passenden Beschreibung, konnte ich es sogar auch riechen. Manches Mal reichen wenige Worte aus, um das Bild im Kopfe zu vollenden.
Für mich steht daher auch die Höchstnote fest, da ich eine vorbildliche Unterhaltung genießen durfte. Sehnsüchtig werde ich das nächste Buch von „Douglas Preston“ und „Lincoln Child“ in Angriff nehmen, den Herren der Spannung……..
„Thunderhead“ – „Schlucht des Verderbens“, liegt mir hier als Taschenbuchausgabe aus dem „Knaur-Verlag“ vor. Das Cover ist eindeutig schöner als das Abgebildete und der Preis liegt bei 9,90€.
ISBN: 3-426-62158-4
Die Übersetzung aus dem Amerikanischen von Thomas A. Merk wirft keine Fragen auf und liest sich sehr gut. Deutschsprachig erschien dieser Titel erstmalig 2001. Weitere Infos unter www.knaur.de
Es grüßt Euch der Jürgen
(Bereits bei www.ciao.de veröffentlicht)
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