Project Zero (PS2 Spiel) Testbericht

ab 11,24
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Summe aller Bewertungen
  • Grafik:  gut
  • Sound:  gut
  • Bedienung:  einfach
  • Wird langweilig:  nach wenigen Monaten
  • Suchtfaktor:  hoch
  • Spielanleitung:  gut

Erfahrungsbericht von Kitana

Neulich in der Geister-Villa

4
  • Grafik:  sehr gut
  • Sound:  sehr gut
  • Bedienung:  einfach
  • Wird langweilig:  nach wenigen Monaten
  • Suchtfaktor:  hoch
  • Spielanleitung:  gut
  • Altersbeschränkung:  ab 16 Jahren
  • Schwierigkeitsgrad:  Fortgeschrittene

Pro:

gruselig

Kontra:

bei größeren Gegenern etwas schwer mit der Steuerung

Empfehlung:

Ja

Halli Hallo Halöle,

endlich mal wieder ein Bericht über ein Konsolenspiel von mir, hatte endlich mal wieder Zeit zum Spielen, jipphie.

Das Spiel um das es heute geht ist * Project Zero*, das von Tecmo und Wanadoo auf den Markt gebracht wurde. Project Zero kam 2002 heraus und mittlerweile ist bereits schon der zweite Teil erschienen (aber das ist eine andere Geschichte).

~ Zur Story ~

Die Hauptdarstellerin des Games ist Miku Hinasaki, ein junges Mädchen das den so genannten „Sechsten Sinn“ besitzt und Dinge sehen kann die andere nicht sehen können. Als eines Tage ihr Bruder Mafauyu verschwindet um den legendären Professor Junsei Takamine zu suchen und schließlich nicht mehr auftaucht, macht sie sich auf die Suche nach ihrem einzigsten noch lebenden Familienmitglied. Ihr Anhaltspunkt ist eine verlassene düstere Villa, in der auch der Professor das letzte Mal gesehen wurde. Sie weiß noch nicht was auf sie zukommen wird, alles was sie mitbringt ist eine Kamera mit der man Geister sieht und einfangen kann.

Diese Villa ist aber leider nicht so schön als man denkt. Nein, sie ist riesig, abgelegen, verlassen, dunkel und extrem düster. Sie ist zwar verlassen, aber man kann sich sicher sein, man ist dort ganz ganz sicher nicht alleine! Sie hatte einmal einem mächtigen Großgrundbesitzer gehört der einmal die Herrschaft über diese Gegend hatte, einem Mann namens Himuro. Viele Legenden und Geschichten erzählen sich über diese Villa, und keiner würde sie freiwillig betreten. Naja außer die aufgezählten Personen und natürlich ich!

~ Das erste Spielen ~

Im Vorspann bekommt man schon einmal einen schönen wunderbaren Eindruck der besagten Villa. Man freut sich sofort das man diese schon bald erkunden darf (ich bekomme jetzt schon Gänsehaut). Im Hintergrund erzählt uns Miku warum ihr Bruder sich überhaupt da rein traute.

Und nun geht’s los. Doch anstatt mit Miku zu spielen, beginnt man zuerst mit Mafuyu. In der kurzen spielbaren Szene, die übrigens schwarzweiß gehalten ist, erfährt man was er dort vor findet und wie er verschwand. Er tappst in ein paar dunkle unheimliche Räume, erkundet diese ein wenig und hups, da ist eine frauenähnliche Gestalt, oh nein sie zieht ihn in einen Spiegel…

Und nun beginnt das eigentliche Spiel. Wieder eine Szene, man sieht Miku wie sie die Villa betritt. Spätestens da wird einem klar das man da jetzt wohl durch muß. Ab jetzt ist das Spiel auch bunt und die Villa kann erkundet werden.

Gleich am Anfang macht man natürlich auch gleich schon nette Bekanntschaften mit Geisterwesen. Es gibt da auch wirklich liebe Geister die sogar sehr hilfsbereit sind. Doch da wo was Nettes ist, ist das Böse nicht weit. Ab und zu trifft man auf sehr unfreundliche Geister, die einen sogar noch töten möchten! Aber nicht mit mir (siehe nächster Abschnitt)!

~ Die gerühmte Kamera ~

Wie bereits erwähnt kann man mit der Kamera Dinge sehen die man sonst nicht sehen kann. Die Geister kann man immer und auch ohne Kamera sehen, allerdings hat sie hierfür die Funktion die Geister einzufangen. Mit der Kreistaste visiert man den Geist an, am besten man hält etwas länger darauf damit sich die Energie erhöht, und mit X wird ein Bild gemacht. Bei größeren Gegnern muß dies ein paar Male wiederholt werden bevor der Geist in Energie umgewandelt und schließlich eingesaugt wird. Auch hier kann der Kamerafilm mal schnell zur Neige gehen, in diesem Fall sollte man alle herumliegenden Filme aufsammeln, diese liegen mal hier und mal dort herum. Es gibt auch verschiedene Filme, mal mit mehr oder weniger Stärke. Für jeden erledigten Umherirrenden bekommt man Punkte, mit diesen kann man die Kamera verbessern ( in den Bereichen Geschwindigkeit, Bereich und Maximum), insgesamt hat man hier 4 Level, die man aufrüsten kann.
Manchmal kommen einige Stellen im Spiel wo auch Objekte wie zum Beispiel Türen fotografiert werden müssen. Das hat den Sinn das Dinge sichtbar werden die man sonst auch nicht gesehen hat. So kommt zum Vorschein das eine Trennwand in Wirklichkeit eine Tür ist. Sollte ein Objekt etwas verbergen wird unten am Bildschirm ein Leuchten angezeigt, so weiß man bescheid, wenn ein solches Objekt in der Nähe sein sollte.

~ Menü, Steuerung, Grafik, Gegenstände und so weiter ~

Die Toten sind mal mehr oder mal weniger Stark. Des öfteren trifft man auf sehr starke Wesen, hier kommt man leider nicht drum rum ein wenig Lebensenergie zu verlieren. Da ist es ganz gut das man sehr oft Kräutermedizin vorfindet, die bewirkt wieder ein bisserl die Steigerung der Lebensenergie.

Speichern kann man nicht immer, nur an den sogenannten Speicherpunkten, in diesem Falle ein kleiner Schrein der blau aufleuchtet. Dort kann immer abgespeichert werden, man hat also keine begrenzte Anzahl an Speicherungen. Das Speichern geht relativ schnell. Um Speichern zu könnnen muß man beim ersten Mal erst mal eine Spieldatei anlegen (das dauert ein wenig), aber das geht nur wenn noch 8 MB auf der Memory Card frei sind.

Mit der Dreieckstaste kommt man in das Hauptmenü.
Hier stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung.
Unter dem Punkt Kamera kann man die Filme wechseln oder in die Kamera einlegen. Außerdem kann sie hier auch verbessert werden, wie bereits oben erwähnt. Unter Datei kann man die gesammelten / gefundenen Zeitungsartikel, Tagebücherteile, Zettelchen erneut aufrufen um sie noch mal lesen zu können, denn manchmal geben diese auch Antworten auf Rätsel. Wählt man den Punkt Objekte, kommt man in das Inventar, wo alle gesammelten Gegenstände aufgelistet sind und von dort auch genommen und benutzt werden können. Menüstichpunkt Karten zeigt die jeweilige Karte des Gebietes auf, denn die Villa ist groß und man verläuft sich recht schnell. Hier kann man sehen wo man sich aktuell befindet und kann gut einsehen wo man schon mal war oder nicht.

Übrigens gibt es auch ein Fotobildschirm, dort können alle bisher geschossenen Fotos begutachtet werden. Diese können übrigens auch gelöscht werden. Welchen Sinn dieses jetzt genau hat, außer die Punkte zu sehen welche man mit einem gelungenen Foto erreicht hat, weiß ich leider nicht.

Das Ziel ist nicht nur den verschollenen Bruder zu finden und gegen Geister zu kämpfen, sondern es gibt natürlich auch zahlreiche knackige Rätsel zu lösen. Einige sind leicht zu lösen, doch andere wiederrum stellen eine wahre Rätselherausforderung dar. So muß zum Beispiel eine Tür mit chinesischen Zeichen geknackt werden, die Zeichen sollen Zahlen darstellen, tja wer kenntse? 4 Zahlen hat man doch man weiß nicht was die Zahlen bedeuten. Sehr lustig, sag ich euch!

An die Steuerung gewöhnt man sich recht schnell, man braucht nur die 4 Tasten und das Steuerkreuz. Sollte man mit dem aktuellen Steuerungsbeleg nicht zufrieden sein kann man dies auch im Menü ändern, hier stehen viele Variationen zur Verfügung, selber einstellen kann man es aber allerdings nicht. Miku reagiert schnell und flüssig. Allerdings ist die Steuerung etwas nervig wenn man einen miesen bösen Geist einfangen will. Da man ja öfters die Kamera betätigen muß, hat es einen schneller erwischt als man denkt und ehe man sich versieht verliert man auch schon eine Menge an Energie. Man muß also sehr schnell sein und zwischendurch ganz schnell weg rennen und dann den Geist erneut anvisieren. Ich persönlich bin da zu langsam für, selbst nach langem Spielen bekomme ich es immer noch nicht richtig hin…

Tja dann kommen wir auch schon zur Grafik. Na ja was soll ich sagen, schlecht ist sie nicht. Die unzähligen Hintergrundbilder wurden sehr düster, unheimlich und geheimnisvoll gestaltet. Man sieht hier dort einige Schatten, man weiß nie genau ob da jemand steht oder nicht. Auch sehr schön sind einige Szenen mit den Spiegeln, stellt sich Miku davor und schaut durch die Kamera sieht sie sich selbst und auch außerhalb wird Miku schön gespiegelt wiedergegeben. Die Hintergrundmusik ist eben so schaurig und passt immer in das jeweilige Spielgeschehen. Dann fehlen nur noch die Schockmomente und diese setzen meist immer ein wenn man sie nicht erwartet. Da denkt man doch jedes Mal und jede Minute, ach was sage ich, jede Sekunde, da müsste was kommen und kaum denkt man das jetzt eigentlich nichts Schauriges passieren kann, ja und dann passierts. Man hat kaum eine ruhige Minute, so mitreißend ist das Game, Gänsehaut jede Menge gratis dazu.

~ Sonstiges ~

Das Spiel ist erst ab 16 Jahren freigegeben. Es fließt zwar kein Blut aber dafür ist es ein Thriller für sich. Den Horror kann man ebenso haben auch wenn keines fließt.
Gespielt werden kann es nur mit einem Spieler.
Der Preis müsste im übrigen rapide gesenkt sein (gibt’s bestimmt auch schon als Platinum), da ja schon der 2 Teil: Crimsons Butterfly, erhältlich ist.

~ Fazit ~

Ein schönes Game für Leute die sich gerne gruseln. Mir hat es viel Spaß beschert und etliche Stunden der Langeweile genommen. Auch wenn es ab und zu etwas schwer war, eine Lösung hat sich immer gefunden. Das einzigste woran ich zu knabbern hatte war die Steuerung bei großen Kämpfen, aber Übung macht ja bekanntlich den Meister und auch ich habe es geschafft, was schon viel zu heißen hat. Alles in einem ein schöner Schocker für die Abendstunden. Ich kann das Game mit bestem Gewissen weiter empfehlen, sofern man die Geduld hat sich ein wenig mit den Rätseln und der Steuerung auseinander zu setzen.

So, das war er nun, mein wohl längster Bericht…

Viel Spaß beim Grußeln und ganz vieeeel Gänsehaut,
wünscht Kitana

25 Bewertungen, 1 Kommentar

  • bschleer

    09.11.2004, 00:53 Uhr von bschleer
    Bewertung: sehr hilfreich

    ...geschriebener Bericht...LG