Pulmoll Hustenbonbons classic Testbericht

Pulmoll-hustenbonbons-classic
ab 4,73
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5 Sterne
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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  sehr gut
  • Grad der Süße:  gering
  • Suchtfaktor:  durchschnittlich
  • Anhalten der Frische nach Öffnen:  sehr lang
  • Aus biologischer Erzeugung:  nein

Erfahrungsbericht von Anonym113

Jetzt geht’s mir an den Hals

4
  • Geschmack:  gut
  • Geruch:  gut
  • Suchtfaktor:  hoch
  • Anhalten der Frische nach Öffnen:  durchschnittlich
  • Kaufanreiz:  Werbung

Pro:

hilft

Kontra:

evtl. der Lakritzgeschmack

Empfehlung:

Ja

Liebe Leserinnen und Leser

Das Kratzen im Hals ist in dieser Jahreszeit ja nicht verwunderlich und so habe auch ich in diesen Tagen hin und wieder einen Frosch im Hals. Als Großkunde in unserer Apotheke bekomme ich da auch von diversen Hustenbonbons immer eine Packung mit. Zuletzt von Ricola und Pulmoll. Mit letzterer möchte ich mal beginnen.


1.) Objekt

Pulmoll Hustenbonbons
Classic
Inhalt 75 g
Preis. 1,40 Euro


2.) Hersteller

Milupa GmbH & Co. KG
Bahnstraße 14-30
61379 Friedrichsdorf
Telefon: 06172 / 99-0
Fax: 06172 / 991595
www.pulmoll.de


3.) Bezugsquelle

die müssten eigentlich überall erhältlich sein wo es Bonbons gibt. Meine sind wie gesagt aus der Apotheke


5.) Inhaltsstoffe

Zucker, Glukosesirup, Honig, Süßholzextrakt, Pflanzenfett, Menthol, Anethol, Trennmittel, Talkum, Verdickungsmittel, Gummi arabicum.

Während auf der Sorte Salbei die Brenn- und Nährwerte angegeben sind, suche ich die hier vergeblich. Ich schätze mal, dass es ungefähr aufs Gleiche rauskommt. Das waren bei den Salbeibonbons 379 kcal/ 100g


Meine Erfahrungen mit
**************
6.) Aussehen, Geruch und Geschmack

Da ist sie nun, die klassische rote Dose, wie sie mein Opa schon hatte. Schüttelt man die Dose, so klappern die Bonbons darin ganz schon laut. Mein Opa konnte sich nicht mehr so einfach anschleichen, wenn er die in der Hosentasche hatte. Um an den Inhalt zu gelangen empfiehlt es sich den Klebestreifen zu entfernen, den der Hersteller um die Dose (7,5 cm im Durchmesser und 2 cm hoch) angebracht hat. Nachdem ich mir auch die Anwendungsgebiete durchgelesen habe (hilft bei Heiserkeit und Husten) öffne ich die Dose und staune. Da sind jede Menge Bonbons drin, obwohl sich 75 g gar nicht so viel anhört. Was mir aber nicht gefällt ist die Tatsache, dass die Bonbons (1,5 cm im Durchmesser und einen halben Zentimeter dick) nach Lakritz riechen. Ich hasse Lakritz!

Bei den Zutaten hätte ich es ja schon wissen müssen, denn es ist Süßholz drin und Lakritz wird aus den getrockneten Nebenwurzeln der Süßholzpflanze gemacht. Nun war es zu spät, die Dose war auf. Die Bonbons sehen in der Dose schwarz aus, hält man sie aber gegen das Licht scheinen sie bräunlich durch. Auf der Vorder- und Rückseite ist ein erhabenes PM aufgedruckt. Der Süßholzgeruch überdeckt alles andere was sich da sonst noch dufttechnisch in Szene setzen möchte und ich muss probieren ob mir das jetzt schmeckt, oder nicht.

Der erste Eindruck ist wie ich befürchtet habe ziemlich lakritzlastig. Erst nach und nach, kommt das Menthol zur Geltung, kann aber nicht wirklich viel gegen das Süßholz ausrichten. Im Gegensatz zu den ekelhaften Lakritzschnecken, die ich als Kind schon verschmähte lassen sich diese Bobons aber noch einigermaßen gut lutschen. Gegen Ende dann merkt man den Zucker, obwohl er an erster Stelle in der Zutatenliste steht, kommt sein Geschmack reichlich spät. Beim Einatmen macht sich dann wieder das Menthol bemerkbar, es kühlt den Atem. Das Lutschen fördert den Speichelfluss und das Kratzen im Hals lässt nach. Im Nachgeschmack sind sie mir aber dann doch etwas süß.


7.) Schlusswort

Die Bonbons sind bekanntlich ein Klassiker und darum auch bestimmt empfehlenswert. Der Lakritzgeschmack ist aber nun mal leider nicht mein Fall und so werde ich mir diese Sorte nicht mehr nach Hause holen. Gegen Husten und Heiserkeit helfen sie aber gut, doch das tun auch andere Hustenbonbons. Wer Lakritz liebt und das sind bestimmt viele, der wird hiervon begeistert sein. Es ist auch nicht so, dass ich sie gar nicht essen könnte, das Menthol macht es schon erträglich, aber wenn ich die Wahl habe, dann greife ich zu anderen.


Vielen Dank für euer Interesse, fürs Bewerten und Kommentieren

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