Purpurpracht-Buntbarsch Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Futterkosten:
- Pflegeaufwand:
Erfahrungsbericht von m0gli
die bunte Pracht
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Vorgeschichte
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Vor einigen Monaten, sah ich in unserem firmeninternen Intranet eine Anzeige, in der Pupurprachtbuntbarsche auch Königscichlide genannt, angeboten wurden. Zu Hause habe ich dann gleich in meinem Fischebuch nachgesehen und war begeistert. Warum? Schaut Euch dass Bild an und lest den weiteren Bericht
Beschreibung
******************
Zuhause ist dieser Fisch in Afrika. Genauer gesagt, im südlichen Nigeria und in Teilen Kameruns. Dort lebt er in Flüssen, ist aber auch im Brackwasser zu finden ist. Er lebt also bevorzugt in fließenden Gewässern, daher macht ihm eine stärkere Filterung nichts, wird sogar einer artgerechten Haltung eher gerecht.
Der lateinische Name des Fisches ist \"Pelvicachromis pulcher\", und er gehört zur Familie Barsche und dort zur Unterart (Gattung) der Zwergcichliden. Cichlide ist der allgemeine Begriff für eine ganze Gattung von Barschen die auch wesentlich größere Fischarten hervorgebrach hat. Daher Zwergcichliden. Der Purpurbuntbarsch wurde 1913 erstmals eingeführt. Heute schwimmen in den Becken der Zooologien fast ausschließlich Nachzuchten, was leider immer noch nicht auf alle verkauften Fischarten zutrifft.
Es handelt sich hier um einen sehr ruhigen Fisch, der lediglich in der Zeit der Brutvorbereitung- und pflege Reviere bildet und diese auch energisch verteidigt. Das Männchen kann ca. 10 cm groß werden, das Weibchen ca. 8 cm.
Da es relativ leicht ist die Fische zur Zucht zu bringen (dazu später mehr) ist natürlich wichtig, ein Pärchen zu haben. Sicher der Fischhändler wird wissen, bei welchem Fisch es sich um ein Männchen und bei welchem um ein Weibchen handelt, aber auch jeder Aquarinaer sollte dies wissen.
Erster Unterschied ist wie schon oben erwähnt die Größe, außerdem ist beim Männchen die Rücken- und Afterflosse spitz ausgezogen. Beim Weibchen ist sie eher abgerundet. Weiterhin sind die Weibchen, was bei Fischen sonst oft umgekehrt ist, meist farbenfroher und somit attraktiver. Aber auch die Männchen sind sehr hübsch und haben besonders in der Zeit der Balz und der Brutpflege wunderschöne Farben.
Ansonsten will ich den Fisch nicht von seinen Farben her beschreiben, da das hier eingestellte Bild mehr sagt als viele Worte, außerdem können die Farben und ihre Anordnung von Tier zu Tier stark variieren.
Lebensweise, Sozialverhalten und Zucht
*************************************************
Ich will diese sehr interessanten Aspekte in eine andere Form verpacken, als den bisherigen Teil meines Berichtes, ich will sie aus meiner direkten Sicht, aus meinem direkten erleben mit den Fischen in meinem Aquarium erzählen.
Bei den Fischen die ich von meiner Kollegin bekam war das natürlich noch nicht er Fall, sie waren alle noch recht unscheinbar und auch das Geschlecht war noch nicht erkennbar. Nach einigen Wochen jedoch begannen sie sich zu färben, Paare bildeten sich heraus. Auch wurde deutlich, dass ein Fisch dominanter war als die anderen, dass er stärker und schnelle wuchs und auch dann noch weiter wuchs, als das Wachstum bei den anderen Fischen zum Stillstand gekommen zu sein schien.
Unverkennbar wurde auch, das es sich bei diesem Fisch um ein Männchen handelte, welches um ein Weibchen balzte und das Weibchen, welches jetzt auch ein stärker gefärbtes Schuppenkleid aufwies als die anderen Weibchen, auf das Hochzeitsspiel einging.
Es wurde also Zeit den Fischen die Möglichkeit zum Laichen zu bieten. Dazu habe ich ein Kokosnuss halbiert und mit einer seitlichen Öffnung versehen, da es sich bei diesen Fischen um Höhlenbrüter handelt. Das bedeutet, das die Eier an die Innenseite der Höhle, in meinem Fall an die Innenseite der halben Kokosnuss, heften.
Lt. Aquarienliteratur ist zur Zucht eine bestimmte Temperatur (26 - 27 Grad C, und eine mittlere Wasserhärte förderlich). Ich habe natürlich die Temperatur den Erfordernissen meiner Fische angepasst, die Wasserhärte aber nicht kontrolliert, allerdings ist unser Leitungswasser sowieso mittelhart)
Immer öfter schwammen die Fische, teils einzeln, teils gemeinsam in die Höhe. Ich wurde immer gespannter ob irgendwann einmal die Kleinen im Becken herumschwimmen würden. Mein Aqurarienatlas informierte mich, das die Eier meist an der Höhlendecke abgelegt werden und dass das Gelege meist aus 200 - 300 Eiern besteht.
Ich konnte beobachten, dass mittlerweile nur noch das Weibchen in die Höhle schwamm, während das männliche Tier keinen anderen Fisch mehr auch nur in die Nähe der Höhle lies. Für mich eigentlich ein sicheres Zeichen, dass sich Eier darin befinden würden. Da ich das natürlich nicht kontrollieren konnte, blieb mir nichts anderes übrig, als zu warten.
Erst veränderte sich nichts an der beschriebenen Situation, doch dann schwamm das Weibchen wieder im Becken umher, während das männliche Tier, oder soll ich jetzt sagen der Vater, nichts auch nur in die Nähe des Weibchens ließ, welches über der Kokosnusshälfte stand. Und direkt auf der Schale standen, ich weiß gar nicht mehr wie viele es waren, ca. 15 - 20 winzig kleine, kaum erkennbare Jungfische, die sich langsam, quasi in Zeitlupe durch das Becken bewegten, die Mutter immer direkt darüber schwimmend.
Das ging ein paar Tage so. Dann war die Situation wieder verändert. Leider in dramatischer Art und Weise. Das Muttertier schwamm frei durchs Becken, dass männliche Tier war weniger revierverteidigend zu beobachten als bisher, und leider waren keinerlei Babys mehr zu entdecken. Ich weiß bis heute nicht, ob sie so starben, oder doch von anderen Fischen gefressen worden waren. Nicht eines hatte überlebt.
Nach relativ kurzer Zeit konnte ich beobachten, dass die Hochzeitsvorbereitungen des Pärchens von neuem begannen, und das das Männchen sich wieder agressiver verhielt, vor allem den Artgenossen gegenüber, die keinerlei Chance hatten sich zu entwickeln, regelrecht kümmerten und schließlich auch starben. Aber ich freute mich, dass mein Paar wieder dabei war für Nachwuchs zu sorgen. Leider wurde aber auch diesmal nichts daraus, denn scheinbar und das haben mir andere Aquarianer inzwischen auch bestätigt, war das Weibchen so mit balzen, Eiablage und Bewachung und Pflege der scheinbar schon vorhandenen Eier beschäftigt, dass es sich zu wenig um sich selbst kümmerte, zu wenig fraß und schließlich noch ehe die Jungfische schlüpfen konnten, starb.
Seitdem schwamm das männliche Tier ohne Artgenossen durch das Becken. Erst nachdem ich jetzt das Aquarium neu eingerichtet habe, meine Stammleser wissen es, habe ich ein neues Weibchen eingesetzt. Und was soll ich sagen, der Fisch hatter gerade den Kecher verlassen, da begann das Weibchen, sich zu präsentieren und sein männliches Gegenüber stieg darauf ein. Seitdem haben anscheinend nicht nur die Hochzeitsvorbereitungen begonnen, nein, wenn die Kokosnuss gläsern wäre, könnte ich wahrscheinlich die Eier unter der Decke hängen sehen.
Ob ich diesmal mehr Glück habe?
Weiteres zur Haltung
*************************
Das Becken sollte gutbepflanzt und mit ausreichenden Versteckmöglichkeiten ausgestattet sind. Da der Fisch gerne und oft schnell schwimmt, sollte es neben Verstekmöglichkeiten auch freien Schwimmraum geben.
Außerdem tut Ihr euch und den Fischen einen Gefallen, wenn das Becken nicht zu klein ist, denn wie schon geschrieben sollte man den Fischen einen gewissen Freiraum bieten und die Aquarienpflege selbst ist um so leichter, je größer das Becken ist.
Sozialverhalten und Fütterung
*************************************
Die Fütterung ist problemlos, zwar nimmt er wie viele Fische bevorzugt Lebendfutter, gibt sich aber auch mit Frostfutter und der ausschließlichen Fütterung mit Flockenfutter zufrieden. Wenn ihr allerdings ihm und den anderen Fischen etwas gutes tun wollt, dann schaut einmal auf diversen Tümpeln und Teichen nach Mückenlarven und Wasserflöhen, ihr werdet staunen wie schnell auch sonst träge Fische sein können, wenn sie solche Leckerbissen bekommen. Aber achtet, so blöd es sich auch anhört, dabe auf die Eigentumsverhältnisse, denn auch die Wasserflöhe auf einem Teich gehören dem, dem der Teich gehört und ein Abfangen kann Folgen haben. Wenn Ihr eine Regentonne im Garten habt, lasst den Deckel mal ab und schaut nach ein paar Tagen nach, ihr werdet dann dort sicher Mückenlarven finden.
Vergesellschaftung
**************************
Auch wenn Barsche oft als agressiv beschrieben werden, kann dieser Fisch ohne Probleme mit anderen Arten vergesellschaftet werden. Selbst dann, wenn er die anderen zur Revierverteidigung schon Mal vertreibt, ich habe es noch nicht gesehen, dass andere Fische verletzt oder gar getötet werden. Probleme könnte es nur, wie von mir erlebt und beschrieben geben, wenn man mehr als ein Pärchen dieses Fisches hält, und das ist natürlich um so schlimmer, je kleiner das Becken ist, meines ist 180l groß und selbst da gab es die beschriebenen Probleme.
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Vor einigen Monaten, sah ich in unserem firmeninternen Intranet eine Anzeige, in der Pupurprachtbuntbarsche auch Königscichlide genannt, angeboten wurden. Zu Hause habe ich dann gleich in meinem Fischebuch nachgesehen und war begeistert. Warum? Schaut Euch dass Bild an und lest den weiteren Bericht
Beschreibung
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Zuhause ist dieser Fisch in Afrika. Genauer gesagt, im südlichen Nigeria und in Teilen Kameruns. Dort lebt er in Flüssen, ist aber auch im Brackwasser zu finden ist. Er lebt also bevorzugt in fließenden Gewässern, daher macht ihm eine stärkere Filterung nichts, wird sogar einer artgerechten Haltung eher gerecht.
Der lateinische Name des Fisches ist \"Pelvicachromis pulcher\", und er gehört zur Familie Barsche und dort zur Unterart (Gattung) der Zwergcichliden. Cichlide ist der allgemeine Begriff für eine ganze Gattung von Barschen die auch wesentlich größere Fischarten hervorgebrach hat. Daher Zwergcichliden. Der Purpurbuntbarsch wurde 1913 erstmals eingeführt. Heute schwimmen in den Becken der Zooologien fast ausschließlich Nachzuchten, was leider immer noch nicht auf alle verkauften Fischarten zutrifft.
Es handelt sich hier um einen sehr ruhigen Fisch, der lediglich in der Zeit der Brutvorbereitung- und pflege Reviere bildet und diese auch energisch verteidigt. Das Männchen kann ca. 10 cm groß werden, das Weibchen ca. 8 cm.
Da es relativ leicht ist die Fische zur Zucht zu bringen (dazu später mehr) ist natürlich wichtig, ein Pärchen zu haben. Sicher der Fischhändler wird wissen, bei welchem Fisch es sich um ein Männchen und bei welchem um ein Weibchen handelt, aber auch jeder Aquarinaer sollte dies wissen.
Erster Unterschied ist wie schon oben erwähnt die Größe, außerdem ist beim Männchen die Rücken- und Afterflosse spitz ausgezogen. Beim Weibchen ist sie eher abgerundet. Weiterhin sind die Weibchen, was bei Fischen sonst oft umgekehrt ist, meist farbenfroher und somit attraktiver. Aber auch die Männchen sind sehr hübsch und haben besonders in der Zeit der Balz und der Brutpflege wunderschöne Farben.
Ansonsten will ich den Fisch nicht von seinen Farben her beschreiben, da das hier eingestellte Bild mehr sagt als viele Worte, außerdem können die Farben und ihre Anordnung von Tier zu Tier stark variieren.
Lebensweise, Sozialverhalten und Zucht
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Ich will diese sehr interessanten Aspekte in eine andere Form verpacken, als den bisherigen Teil meines Berichtes, ich will sie aus meiner direkten Sicht, aus meinem direkten erleben mit den Fischen in meinem Aquarium erzählen.
Bei den Fischen die ich von meiner Kollegin bekam war das natürlich noch nicht er Fall, sie waren alle noch recht unscheinbar und auch das Geschlecht war noch nicht erkennbar. Nach einigen Wochen jedoch begannen sie sich zu färben, Paare bildeten sich heraus. Auch wurde deutlich, dass ein Fisch dominanter war als die anderen, dass er stärker und schnelle wuchs und auch dann noch weiter wuchs, als das Wachstum bei den anderen Fischen zum Stillstand gekommen zu sein schien.
Unverkennbar wurde auch, das es sich bei diesem Fisch um ein Männchen handelte, welches um ein Weibchen balzte und das Weibchen, welches jetzt auch ein stärker gefärbtes Schuppenkleid aufwies als die anderen Weibchen, auf das Hochzeitsspiel einging.
Es wurde also Zeit den Fischen die Möglichkeit zum Laichen zu bieten. Dazu habe ich ein Kokosnuss halbiert und mit einer seitlichen Öffnung versehen, da es sich bei diesen Fischen um Höhlenbrüter handelt. Das bedeutet, das die Eier an die Innenseite der Höhle, in meinem Fall an die Innenseite der halben Kokosnuss, heften.
Lt. Aquarienliteratur ist zur Zucht eine bestimmte Temperatur (26 - 27 Grad C, und eine mittlere Wasserhärte förderlich). Ich habe natürlich die Temperatur den Erfordernissen meiner Fische angepasst, die Wasserhärte aber nicht kontrolliert, allerdings ist unser Leitungswasser sowieso mittelhart)
Immer öfter schwammen die Fische, teils einzeln, teils gemeinsam in die Höhe. Ich wurde immer gespannter ob irgendwann einmal die Kleinen im Becken herumschwimmen würden. Mein Aqurarienatlas informierte mich, das die Eier meist an der Höhlendecke abgelegt werden und dass das Gelege meist aus 200 - 300 Eiern besteht.
Ich konnte beobachten, dass mittlerweile nur noch das Weibchen in die Höhle schwamm, während das männliche Tier keinen anderen Fisch mehr auch nur in die Nähe der Höhle lies. Für mich eigentlich ein sicheres Zeichen, dass sich Eier darin befinden würden. Da ich das natürlich nicht kontrollieren konnte, blieb mir nichts anderes übrig, als zu warten.
Erst veränderte sich nichts an der beschriebenen Situation, doch dann schwamm das Weibchen wieder im Becken umher, während das männliche Tier, oder soll ich jetzt sagen der Vater, nichts auch nur in die Nähe des Weibchens ließ, welches über der Kokosnusshälfte stand. Und direkt auf der Schale standen, ich weiß gar nicht mehr wie viele es waren, ca. 15 - 20 winzig kleine, kaum erkennbare Jungfische, die sich langsam, quasi in Zeitlupe durch das Becken bewegten, die Mutter immer direkt darüber schwimmend.
Das ging ein paar Tage so. Dann war die Situation wieder verändert. Leider in dramatischer Art und Weise. Das Muttertier schwamm frei durchs Becken, dass männliche Tier war weniger revierverteidigend zu beobachten als bisher, und leider waren keinerlei Babys mehr zu entdecken. Ich weiß bis heute nicht, ob sie so starben, oder doch von anderen Fischen gefressen worden waren. Nicht eines hatte überlebt.
Nach relativ kurzer Zeit konnte ich beobachten, dass die Hochzeitsvorbereitungen des Pärchens von neuem begannen, und das das Männchen sich wieder agressiver verhielt, vor allem den Artgenossen gegenüber, die keinerlei Chance hatten sich zu entwickeln, regelrecht kümmerten und schließlich auch starben. Aber ich freute mich, dass mein Paar wieder dabei war für Nachwuchs zu sorgen. Leider wurde aber auch diesmal nichts daraus, denn scheinbar und das haben mir andere Aquarianer inzwischen auch bestätigt, war das Weibchen so mit balzen, Eiablage und Bewachung und Pflege der scheinbar schon vorhandenen Eier beschäftigt, dass es sich zu wenig um sich selbst kümmerte, zu wenig fraß und schließlich noch ehe die Jungfische schlüpfen konnten, starb.
Seitdem schwamm das männliche Tier ohne Artgenossen durch das Becken. Erst nachdem ich jetzt das Aquarium neu eingerichtet habe, meine Stammleser wissen es, habe ich ein neues Weibchen eingesetzt. Und was soll ich sagen, der Fisch hatter gerade den Kecher verlassen, da begann das Weibchen, sich zu präsentieren und sein männliches Gegenüber stieg darauf ein. Seitdem haben anscheinend nicht nur die Hochzeitsvorbereitungen begonnen, nein, wenn die Kokosnuss gläsern wäre, könnte ich wahrscheinlich die Eier unter der Decke hängen sehen.
Ob ich diesmal mehr Glück habe?
Weiteres zur Haltung
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Das Becken sollte gutbepflanzt und mit ausreichenden Versteckmöglichkeiten ausgestattet sind. Da der Fisch gerne und oft schnell schwimmt, sollte es neben Verstekmöglichkeiten auch freien Schwimmraum geben.
Außerdem tut Ihr euch und den Fischen einen Gefallen, wenn das Becken nicht zu klein ist, denn wie schon geschrieben sollte man den Fischen einen gewissen Freiraum bieten und die Aquarienpflege selbst ist um so leichter, je größer das Becken ist.
Sozialverhalten und Fütterung
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Die Fütterung ist problemlos, zwar nimmt er wie viele Fische bevorzugt Lebendfutter, gibt sich aber auch mit Frostfutter und der ausschließlichen Fütterung mit Flockenfutter zufrieden. Wenn ihr allerdings ihm und den anderen Fischen etwas gutes tun wollt, dann schaut einmal auf diversen Tümpeln und Teichen nach Mückenlarven und Wasserflöhen, ihr werdet staunen wie schnell auch sonst träge Fische sein können, wenn sie solche Leckerbissen bekommen. Aber achtet, so blöd es sich auch anhört, dabe auf die Eigentumsverhältnisse, denn auch die Wasserflöhe auf einem Teich gehören dem, dem der Teich gehört und ein Abfangen kann Folgen haben. Wenn Ihr eine Regentonne im Garten habt, lasst den Deckel mal ab und schaut nach ein paar Tagen nach, ihr werdet dann dort sicher Mückenlarven finden.
Vergesellschaftung
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Auch wenn Barsche oft als agressiv beschrieben werden, kann dieser Fisch ohne Probleme mit anderen Arten vergesellschaftet werden. Selbst dann, wenn er die anderen zur Revierverteidigung schon Mal vertreibt, ich habe es noch nicht gesehen, dass andere Fische verletzt oder gar getötet werden. Probleme könnte es nur, wie von mir erlebt und beschrieben geben, wenn man mehr als ein Pärchen dieses Fisches hält, und das ist natürlich um so schlimmer, je kleiner das Becken ist, meines ist 180l groß und selbst da gab es die beschriebenen Probleme.
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