Ravensburger Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von carpediem
Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
In einem Spielzeuggeschäft bin ich auf ein neuartiges Puzzle gestoßen: Hologramm-Puzzle VISION-LINE von Ravensburger. Der Name Vision-Line macht schon neugierig, denn Vision bedeutet Traumbild oder Erscheinung.
Vision-Line ist eine neue Ravensburger Puzzleserie, die Holografie-Bilder bietet.
Was ist Holografie?
Die Holografie ist eine wellenoptische Technik der Bildwiedergabe, die 1948 von D. Gábor erfunden wurde. Sie ermöglicht, im Gegensatz zur Fotografie, die Wiedergabe dreidimensionaler Strukturen von räumlichen Szenen durch Lasertechnik (fragt mich bitte nicht nach Einzelheiten!)
Das Puzzle, für das ich mich schließlich entschied, heißt „Heiß und Eis“ (Nr. 154913). Es ist ein schwarz-grauer , quadratischer Kasten, ca. 28x28 cm groß. Das Motiv ist als Hologramm mitten auf den Deckel aufgeklebt. Hologramme kann man nicht aufdrucken, deshalb befindet sich auf dem Kasten ein abnehmbares Bild. Der Serienname VISION-LINE steht als Überschrift in gelb-orange-rot-lila-verlaufender Schrift oben auf dem Deckel. Die Zahl 505 (so viele Teile hat das Puzzle) steht am unteren Rand, ebenso wie die bekannte blaue Ravensburger Ecke, die auch hier für Qualität bürgt.
Dieses Puzzle zeigt, je nach Blickwinkel, zwei völlig verschiedene Bilder. Schaut man mehr von rechts, sieht man eine afrikanische Steppenlandschaft mit ihren typischen Tieren: im Vordergrund ein prächtiger Löwe mit zwei Löwenjungen, etwas im Hintergrund drei Giraffen, zwei Elefanten und auf den Bäumen große Vögel (könnten Störche sein). Bis auf die drei Löwen im Vordergrund sind die Tiere nur schemenhaft zu erkennen, da sie vor der untergehenden Sonne stehen, die den Himmel mit einem rot-orange-gelben Feuerwerk überstrahlt.
Schaut man mehr von links, ist das Motiv völlig anders. Man sieht eine arktische Landschaft, Eisberge und Wasser, in kühlem Blau gehalten.
Im Vordergrund ein Seehund mit zwei jungen Heulern (süüüß!), weiter hinten sind fünf Pinguine zu sehen.
Dieser Kontrast zwischen „heiß“: Wüste, Afrika und „Eis“: Arktis, hat mich völlig fasziniert. Das ist ja mal etwas total neues! Ich konnte es kaum abwarten, dieses Puzzle zu Hause auszupacken.
Glücklicherweise haben wir ein Zimmer, das wir nicht weiter brauchen. Dort kann ich mich sehr gut ausbreiten mit dem Puzzle. Eigentlich ist ausbreiten in dem Fall übertrieben, denn das fertige Puzzle ist nur 47x47 cm groß.
Also – Plastik ab und den stabilen Karton aufgemacht. Die Teile liegen vor mir, jungfräulich unberührt in einer Plastiktüte. Ich nehme ein Teil raus und schaue es mir genauer an. Es ist geriffelt und verändert seine Farbe je nach Blickwinkel. Es wird entweder blau (das muß zum Arktis-Bild gehören) oder orange (das ist das Afrika-Bild).
Als alte Puzzlerin habe ich ein System, das ich auch hier wieder anwende: zuerst den Rand fertig machen. Das ist noch relativ einfach, weil man ja schon eine Seite vorgegeben hat. Schnell finde ich heraus, dass die Riffel immer nur in eine Richtung gehen (eigentlich logisch, da das fertige Puzzle ja auch nur in eine Richtung geriffelt ist), aber für mich war es ein „Aha-Erlebnis“.
Wenn ein Teil passt, fügt es sich mit einem leisen „Knack“ein, ein Geräusch, das ich beim puzzlen dieses Bildes mehr und mehr lieben lernte! Denn passende Teile zu finden war leichter gesagt als getan. Die Teile sehen sich fast alle sehr ähnlich. Die Grundfarben sind, je nach Motiv, rot-gelb oder blau-weiß und schon nach kürzester Zeit achtet man auf kleinste Farbnuancen, winzigste Zweige an den Bäumen oder Kantenverläufe an den Eisbergen.
Als der Rand fertig war, hatte ich die endgültige Größe des Bildes vor Augen und das Puzzlefieber hatte mich gepackt. Mit der Zeit gewöhnt man sich daran, dass man jedes Teil aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten muß und immer häufiger war das geliebte „Knack“ zu hören. Die zusammengefügten Teile halten ungewöhnlich fest zusammen, so daß man komplette Teilstücke im Ganzen hochheben kann.
Wenn mich jemand beim Puzzlen beobachtet hätte, der hätte sich sicher köstlich amüsiert, denn ich muß wohl ein lustiges Bild abgegeben haben. Wenn man nämlich schon etwas mehr vom Puzzle fertig hat, bewegt man sich ganz automatisch vor, zurück, nach rechts, nach links, um beide Motive sehen zu können. Das sieht dann wohl aus wie eine Art Sitztanz...
Das Puzzle ist zwar ungewöhnlich interessant, aber auch um einiges schwieriger als „normale“ Puzzles. Meinen Kinder (7/9/11) war es zu schwer und sie haben schnell wieder aufgegeben. Das ständige Denken in zwei verschiedenen Bildern hat sie wohl überfordert.
Nach einigen Stunden Puzzlespaß liegt das fertige Bild nun vor mir. Ich kann mich noch nicht entscheiden, ob ich es wieder auseinandernehme oder ob ich es klebe und als Blickfang aufhänge.
Ein Hingucker ist so ein Hologramm ohne Zweifel. Wenn man vorbeigeht und es anschaut, verändert es sich sogar mehrmals (Eis-heiß-Eis-heiß...)
Zum Kleben sollte unbedingt beachtet werden, dass man das Puzzle vor dem Kleben wenden muß, um es auf der Rückseite zu kleben. Die geriffelte Vorderseite darf keinesfalls mit dem Puzzle-Kleber in Kontakt kommen, sonst wird der Hologramm-Effekt zerstört. Man kann das Bild aber gut wenden, weil die Teile sehr gut zusammenhalten.
Na gut, ich werde es kleben (übrigens mit dem Puzzle-Kleber von Ravensburger) und mir noch ein anderes Puzzle aus der Vision-Line-Serie gönnen.
Übrigens habe ich festgestellt, dass der stolze Preis bei Einführung der Serie (70 DM/ca. 35 Euro) schon auf ca. 40-50 DM (20-25 Euro) gesunken ist.
Vision-Line ist eine neue Ravensburger Puzzleserie, die Holografie-Bilder bietet.
Was ist Holografie?
Die Holografie ist eine wellenoptische Technik der Bildwiedergabe, die 1948 von D. Gábor erfunden wurde. Sie ermöglicht, im Gegensatz zur Fotografie, die Wiedergabe dreidimensionaler Strukturen von räumlichen Szenen durch Lasertechnik (fragt mich bitte nicht nach Einzelheiten!)
Das Puzzle, für das ich mich schließlich entschied, heißt „Heiß und Eis“ (Nr. 154913). Es ist ein schwarz-grauer , quadratischer Kasten, ca. 28x28 cm groß. Das Motiv ist als Hologramm mitten auf den Deckel aufgeklebt. Hologramme kann man nicht aufdrucken, deshalb befindet sich auf dem Kasten ein abnehmbares Bild. Der Serienname VISION-LINE steht als Überschrift in gelb-orange-rot-lila-verlaufender Schrift oben auf dem Deckel. Die Zahl 505 (so viele Teile hat das Puzzle) steht am unteren Rand, ebenso wie die bekannte blaue Ravensburger Ecke, die auch hier für Qualität bürgt.
Dieses Puzzle zeigt, je nach Blickwinkel, zwei völlig verschiedene Bilder. Schaut man mehr von rechts, sieht man eine afrikanische Steppenlandschaft mit ihren typischen Tieren: im Vordergrund ein prächtiger Löwe mit zwei Löwenjungen, etwas im Hintergrund drei Giraffen, zwei Elefanten und auf den Bäumen große Vögel (könnten Störche sein). Bis auf die drei Löwen im Vordergrund sind die Tiere nur schemenhaft zu erkennen, da sie vor der untergehenden Sonne stehen, die den Himmel mit einem rot-orange-gelben Feuerwerk überstrahlt.
Schaut man mehr von links, ist das Motiv völlig anders. Man sieht eine arktische Landschaft, Eisberge und Wasser, in kühlem Blau gehalten.
Im Vordergrund ein Seehund mit zwei jungen Heulern (süüüß!), weiter hinten sind fünf Pinguine zu sehen.
Dieser Kontrast zwischen „heiß“: Wüste, Afrika und „Eis“: Arktis, hat mich völlig fasziniert. Das ist ja mal etwas total neues! Ich konnte es kaum abwarten, dieses Puzzle zu Hause auszupacken.
Glücklicherweise haben wir ein Zimmer, das wir nicht weiter brauchen. Dort kann ich mich sehr gut ausbreiten mit dem Puzzle. Eigentlich ist ausbreiten in dem Fall übertrieben, denn das fertige Puzzle ist nur 47x47 cm groß.
Also – Plastik ab und den stabilen Karton aufgemacht. Die Teile liegen vor mir, jungfräulich unberührt in einer Plastiktüte. Ich nehme ein Teil raus und schaue es mir genauer an. Es ist geriffelt und verändert seine Farbe je nach Blickwinkel. Es wird entweder blau (das muß zum Arktis-Bild gehören) oder orange (das ist das Afrika-Bild).
Als alte Puzzlerin habe ich ein System, das ich auch hier wieder anwende: zuerst den Rand fertig machen. Das ist noch relativ einfach, weil man ja schon eine Seite vorgegeben hat. Schnell finde ich heraus, dass die Riffel immer nur in eine Richtung gehen (eigentlich logisch, da das fertige Puzzle ja auch nur in eine Richtung geriffelt ist), aber für mich war es ein „Aha-Erlebnis“.
Wenn ein Teil passt, fügt es sich mit einem leisen „Knack“ein, ein Geräusch, das ich beim puzzlen dieses Bildes mehr und mehr lieben lernte! Denn passende Teile zu finden war leichter gesagt als getan. Die Teile sehen sich fast alle sehr ähnlich. Die Grundfarben sind, je nach Motiv, rot-gelb oder blau-weiß und schon nach kürzester Zeit achtet man auf kleinste Farbnuancen, winzigste Zweige an den Bäumen oder Kantenverläufe an den Eisbergen.
Als der Rand fertig war, hatte ich die endgültige Größe des Bildes vor Augen und das Puzzlefieber hatte mich gepackt. Mit der Zeit gewöhnt man sich daran, dass man jedes Teil aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten muß und immer häufiger war das geliebte „Knack“ zu hören. Die zusammengefügten Teile halten ungewöhnlich fest zusammen, so daß man komplette Teilstücke im Ganzen hochheben kann.
Wenn mich jemand beim Puzzlen beobachtet hätte, der hätte sich sicher köstlich amüsiert, denn ich muß wohl ein lustiges Bild abgegeben haben. Wenn man nämlich schon etwas mehr vom Puzzle fertig hat, bewegt man sich ganz automatisch vor, zurück, nach rechts, nach links, um beide Motive sehen zu können. Das sieht dann wohl aus wie eine Art Sitztanz...
Das Puzzle ist zwar ungewöhnlich interessant, aber auch um einiges schwieriger als „normale“ Puzzles. Meinen Kinder (7/9/11) war es zu schwer und sie haben schnell wieder aufgegeben. Das ständige Denken in zwei verschiedenen Bildern hat sie wohl überfordert.
Nach einigen Stunden Puzzlespaß liegt das fertige Bild nun vor mir. Ich kann mich noch nicht entscheiden, ob ich es wieder auseinandernehme oder ob ich es klebe und als Blickfang aufhänge.
Ein Hingucker ist so ein Hologramm ohne Zweifel. Wenn man vorbeigeht und es anschaut, verändert es sich sogar mehrmals (Eis-heiß-Eis-heiß...)
Zum Kleben sollte unbedingt beachtet werden, dass man das Puzzle vor dem Kleben wenden muß, um es auf der Rückseite zu kleben. Die geriffelte Vorderseite darf keinesfalls mit dem Puzzle-Kleber in Kontakt kommen, sonst wird der Hologramm-Effekt zerstört. Man kann das Bild aber gut wenden, weil die Teile sehr gut zusammenhalten.
Na gut, ich werde es kleben (übrigens mit dem Puzzle-Kleber von Ravensburger) und mir noch ein anderes Puzzle aus der Vision-Line-Serie gönnen.
Übrigens habe ich festgestellt, dass der stolze Preis bei Einführung der Serie (70 DM/ca. 35 Euro) schon auf ca. 40-50 DM (20-25 Euro) gesunken ist.
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