Ray (DVD) Testbericht
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Erfahrungsbericht von Marc12
Drogenrausch
Pro:
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Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
- - - Z u m F i l m - - -
Dieser Film behandelt die Schlüsselmomente im Leben vom Musiker Ray Charles. Alles beginnt mit einer Busreise von Florida nach Seattle – quer durch die USA. Der farbige, blinde Teenager Ray muss seinen ganzen Mut für diese Reise aufbringen. Er will aber unbedingt nach Seattle, denn dort ist die angesagteste Jazz-Szene Amerikas zu dieser Zeit und er hofft mir seinem überragenden Talent dort Fuß zu fassen. In Seattle beginnt der junge Ray langsam aber sicher seinen eigenen Musik-Stil zu finden. Dabei muss er aber nicht nur musikalisch Überzeugen, sondern sich auch mit sozialen Widerständen umgehen lernen. Er wird betrogen und belogen. Immer wieder nutzt man ihn aus. Sein erster Durchbruch gelingt ihm schließlich, als er einen Schallplattenvertrag bei Atlantic Records bekommt. Ray entwickelt sich immer mehr zum umjubelten Weltstar. Dieser Erfolg steigt Ray langsam aber sicher zu Kopf. Er beginnt zahllose Liebesaffären und verstrickt sich immer mehr in die Welt der Drogen. Im laufe des Films über einen der größten und einflussreichsten Musiker seiner Zeit, wird auch die Kindheit dieses Mannes beleuchtet. Im alter von fünf Jahren passieren gleich zwei Tragödien. Rays Bruder stirbt und er wird blind. Wir erleben an der Seite von Ray schöne Ereignisse, z.B. seine Hochzeit, aber auch schlimme Begebenheiten wie die Drogen immer mehr sein Leben übernehmen.
- - - D a r s t e l l e r - - -
Jamie Foxx - Ray Charles
Kerry Washington - Della Bea Robinson
Clifton Powell - Jeff Brown
Harry Lennix - Joe Adams
Terrence Dashon Howard - Gossie McKee
Larenz Tate - Quincy Jones
Richard Schiff - Jerry Wexler
- - - F i l m s t a b - - -
Regie: Taylor Hackford
Produktion: Taylor Hackford, Stuart Benjamin, Howard Baldwin
Drehbuch: James L. White
Filmmusik: Craig Armstrong
- - - w e i t e r e I n f o s - - -
US-Titel: Ray
Genre: Drama
Land: USA
Jahr: 2004
Länge: 152 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
- - - O s c a r s 2 0 0 4- - -
Jamie Foxx - Bester Hauptdarsteller
- - - O s c a r – N o m i n i e r u n g 2 0 0 4- - -
Taylor Hackford, Stuart Benjamin, Howard Baldwin - Bester Film
Taylor Hackford - Beste Regie
Sharen Davis - Beste Kostüme
Scott Millan, Greg Orloff, Bob Beemer, Steve Cantamessa - Bester Ton
Paul Hirsch - Bester Schnitt
- - - M e i n e M e i n u n g - - -
Schon allein die Geschichte wie dieser Film zustande kam ist einen eigenen Film wert. Regie-Veteran Taylor Hackford hatte über 15 Jahre die Idee das Leben der Soul-Legende Ray Charles zu verfilmen. Man sagte ihm aber überall, dass ein Biographiefilm über seinen schwarzen Musiker nichts einbringen wird. Hackfords Glück war ein Milliardär namens Philip Anschutz, der unbedingt ins Filmgeschäft einsteigen wollte. 40 Millionen Dollar wurden auf den Tisch gelegt und das Projekt in Schwung gebracht. Da der Teufel bekanntlich immer auf den größten Haufen scheißt, wurde der Film ein riesiger Erfolg und Anschutz reichlich mit neuen Dollarnoten beschenkt.
Das dies alles so gut ging hat man von allem einem guten Hauptdarsteller zu verdanken. Gerade in einer Filmbiographie kommt sehr viel auf diese Person an. Hier hat man eine richtig gute Nase bewiesen und sich für Jamie Foxx entschieden. Er war zu diesem Zeitpunkt neben Will Smith und Denzel Washington wohl der dunkelhäutige Schauspieler, der auf den Weg zur absoluten Spitze war. Dies hat er mit diesem Film auf jeden Fall geschafft. Jamie Foxx hatte das große Glück, dass er seine Rolle von einem Mann lernen konnte, der Ray Charles am besten kannte, nämlich von Ray höchst persönlich. Ich habe mich lange gefragt, wie Foxx es schaffte den Gesichtsausdruck von Ray Charles so perfekt hin zu bekommen. Die Lösung meiner Frage muss wohl zum teil in einer speziellen Augenprothese zu finden sein, die Foxx die Welt so sehen ließ, wie Ray sie sah. Sehr harmonisch ist mir die Zusammenstellung der Nebendarsteller aufgefallen. Gerade die starken Frauencharaktere sind mit Regina King und Kerry Washington sehr gut besetzt.
Sehr geschickt finde ich die Einbindung der Kindheit Rays in den kompletten Film. Durch diesen ständigen Bruch der Chronologie entsteht auch noch etwas mehr Spannung, denn die Lösung des Schlüsselerlebnisses wird erst nach und nach aufgedeckt.
Am 10. Juni 2004 verstarb Ray Charles. Meiner Meinung nach hat dies dem Film auch geholfen so bekannt zu werden. So sarkastisch es auch ist, aber mit den Tod eines Künstlers kann man immer noch das meiste Geld verdienen. So sicherlich auch hier, auch wenn es auch so ein sehr guter Film geworden ist.
Dieser Film schießt einem durch viele Bereiche der Gefühlswelt. Am Anfang tut einem Ray ziemlich leid, dann beginnt man ihn zu huldigen, schließlich zu hassen und dann wieder zu lieben. Genau diese Gefühlsachterbahn macht diesen Film so speziell. Dies ist mal wieder ein Film, den man einfach gesehen haben muss. Einfach klasse gemacht.
38 Bewertungen, 14 Kommentare
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26.03.2007, 00:44 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße :o)
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18.03.2007, 23:27 Uhr von panico
Bewertung: sehr hilfreichsh & lg panico:-)
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09.02.2007, 12:15 Uhr von evafl
Bewertung: sehr hilfreichsh! lg Eva
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07.02.2007, 12:57 Uhr von golfgirl
Bewertung: sehr hilfreichLiebe grüsse Dani
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07.02.2007, 12:43 Uhr von B_Engal
Bewertung: sehr hilfreichSh von mir. MfG B_Engal
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07.02.2007, 12:31 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh :o)
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07.02.2007, 07:42 Uhr von sandrad198
Bewertung: sehr hilfreichsh & lg Sandra
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07.02.2007, 03:55 Uhr von LittleSparko
Bewertung: sehr hilfreichlg, daniela
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07.02.2007, 00:57 Uhr von luxusklasse1
Bewertung: sehr hilfreichsh + lg
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07.02.2007, 00:27 Uhr von kirbekind
Bewertung: sehr hilfreichsh :-D
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07.02.2007, 00:11 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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07.02.2007, 00:04 Uhr von Maxima24
Bewertung: sehr hilfreich✰ ~ SH ~ ✰
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07.02.2007, 00:04 Uhr von swissflyer
Bewertung: sehr hilfreich°~°~° sh °~°~°
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06.02.2007, 23:57 Uhr von echodelta
Bewertung: sehr hilfreichSH von mir! VG KAI
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