Erfahrungsbericht von Tobinger
Autopsie - Hier können nicht nur Hobby-Ermittler noch was lernen
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ich muss sagen, dass mich RTL2 mit dieser Sendung absolut in seinen Bann gezogen hat. Gerade bei diesem Sender hätte ich mit so einer spannenden Serie wie Autopsie - Misteriöse Todesfälle - nicht gerechnet.
*** Um was geht\'s ***
Bei Autopsie werden tatsächlich eingetretene Todesfälle \"aufgeklärt\". Das heisst, dass interessante Todesfälle vom ersten Hinweis (z.B. einem Anruf oder dem Fund einer Leiche) über Ermittlungen (Vernehmungen (Darstellung von Widersprüchen), gerichtsmedizinischen Untersuchungen...) bis zur Ermittlung der Todesursache und ggfls. der Ermittlung des Täters nacherzählt werden.
Dies geschieht jedoch nicht als Spielfilm. Man könnte es eher als Dokumentation sehen.
Die Szenen werden hierbei teilweise nachgespielt, jedoch handelt es sich bei den meisten Einblendungen um Interviews bzw. Aussagen von tatsächlich in diesem Fall eingesetzen Personen wie z.B. vor Ort anwesenden Polizisten, Gerichtsmedizinern, Staatsanwälten...
Erklärungen zu den Aussagen werden teilweise mit Originalfotos belegt.
Pro Sendung gibt es ca. 5-7 Fälle, über die berichtet wird.
*** Die Aufmachung ***
Ich denke, dass das Intro bereits einen Einblick darauf gibt, was man in der Sendung erwarten kann. Es werden einige Bilder von Todesfällen gezeigt und daneben werden andauern Begriffe der Kriminalität in weisser Schrift auf schwarzem Hintergrund eingeblendet. Diese sind in dieser Form zu sehen, wie sie auch im Duden stehen (also mit einer kurzen Erklärung und Trennungszeichen).
Auch ist die Tonwahl sehr gut gelungen. Es gibt fast keine Musik zur Sendung sondern lediglich zwei bis drei immer wiederkehrende Soundteile, wie z.B. den regelmässigen Ton, der auch im Krankenhaus den Herzschlag verdeutlichen soll.
Ansonsten werden die Personen bei ihren jeweiligen Tätigkeiten dargestellt, wenn sie nicht gerade eine Erklärung zu ihrer Ermittlung abgeben.
*** Die Fälle ***
Bei den Fällen handelt es sich zu 95 Prozent um Mordfälle. Es wurden jedoch auch schon Selbstmorde behandelt, von denen man zunächst zweifelsfrei ausging, dass es sich um einen Mord handelt.
Die Mordfälle sind generell solche, die man nicht eben schnell klären kann, weil sich der Täter eben mal neben die Leiche gesetzt hat oder irgenwann bei der Polizei einmarschiert und sagt \"Hier bin ich!\". Vielmehr werden Fälle dargestellt, bei denen erst nach monatelangen Ermittlungen ein Täter gefunden werden konnte.
Oft sind es auch Mordserien, die sich bereits über Jahre hinweggezogen.
Leider gab es bis jetzt nur ein oder zwei Sendungen, die solche Fälle aus Deutschland dokumentiert hat. Die restlichen Sendungen beziehen sich alle auf Amerika.
Trotzdem kommen in fast jedem Bericht deutsche Gerichtsmediziner vor, die das Vorgehen ihrer amerikanischen Kollegen ebenfalls kommentieren.
*** Ab wann die Sendung schauen? ***
Ich denke, dass man diese Sendung aufgrund der Bilder Kindern nicht zeigen sollte. Die Sendezeit wurde meiner Meinung nach sehr gut gewählt, da Jugendliche (ab 15-16 Jahre) bereits einen Einblick in sehr interessante Berufe (nein, kein Profi-Killer!!!) erhalten können, die sie vielleicht in ihrem weiteren Leben zu ihrem Beruf machen wollen.
*** Fazit ***
Diese immer Montags ab 22.05 Uhr laufende Sendung (es gibt sonntags Wiederholung) ist für jeden Polizisten, Staatsanwalt, Gerichtsmediziner und auch jeden anderen, der nur ein bißchen Interesse an kriminalistischen Ermittlungen hat zu empfehlen. Hier werden nur wirklich passierte Geschehnisse auf eine spannende und unterhaltsame Art dokumentiert.
*** Um was geht\'s ***
Bei Autopsie werden tatsächlich eingetretene Todesfälle \"aufgeklärt\". Das heisst, dass interessante Todesfälle vom ersten Hinweis (z.B. einem Anruf oder dem Fund einer Leiche) über Ermittlungen (Vernehmungen (Darstellung von Widersprüchen), gerichtsmedizinischen Untersuchungen...) bis zur Ermittlung der Todesursache und ggfls. der Ermittlung des Täters nacherzählt werden.
Dies geschieht jedoch nicht als Spielfilm. Man könnte es eher als Dokumentation sehen.
Die Szenen werden hierbei teilweise nachgespielt, jedoch handelt es sich bei den meisten Einblendungen um Interviews bzw. Aussagen von tatsächlich in diesem Fall eingesetzen Personen wie z.B. vor Ort anwesenden Polizisten, Gerichtsmedizinern, Staatsanwälten...
Erklärungen zu den Aussagen werden teilweise mit Originalfotos belegt.
Pro Sendung gibt es ca. 5-7 Fälle, über die berichtet wird.
*** Die Aufmachung ***
Ich denke, dass das Intro bereits einen Einblick darauf gibt, was man in der Sendung erwarten kann. Es werden einige Bilder von Todesfällen gezeigt und daneben werden andauern Begriffe der Kriminalität in weisser Schrift auf schwarzem Hintergrund eingeblendet. Diese sind in dieser Form zu sehen, wie sie auch im Duden stehen (also mit einer kurzen Erklärung und Trennungszeichen).
Auch ist die Tonwahl sehr gut gelungen. Es gibt fast keine Musik zur Sendung sondern lediglich zwei bis drei immer wiederkehrende Soundteile, wie z.B. den regelmässigen Ton, der auch im Krankenhaus den Herzschlag verdeutlichen soll.
Ansonsten werden die Personen bei ihren jeweiligen Tätigkeiten dargestellt, wenn sie nicht gerade eine Erklärung zu ihrer Ermittlung abgeben.
*** Die Fälle ***
Bei den Fällen handelt es sich zu 95 Prozent um Mordfälle. Es wurden jedoch auch schon Selbstmorde behandelt, von denen man zunächst zweifelsfrei ausging, dass es sich um einen Mord handelt.
Die Mordfälle sind generell solche, die man nicht eben schnell klären kann, weil sich der Täter eben mal neben die Leiche gesetzt hat oder irgenwann bei der Polizei einmarschiert und sagt \"Hier bin ich!\". Vielmehr werden Fälle dargestellt, bei denen erst nach monatelangen Ermittlungen ein Täter gefunden werden konnte.
Oft sind es auch Mordserien, die sich bereits über Jahre hinweggezogen.
Leider gab es bis jetzt nur ein oder zwei Sendungen, die solche Fälle aus Deutschland dokumentiert hat. Die restlichen Sendungen beziehen sich alle auf Amerika.
Trotzdem kommen in fast jedem Bericht deutsche Gerichtsmediziner vor, die das Vorgehen ihrer amerikanischen Kollegen ebenfalls kommentieren.
*** Ab wann die Sendung schauen? ***
Ich denke, dass man diese Sendung aufgrund der Bilder Kindern nicht zeigen sollte. Die Sendezeit wurde meiner Meinung nach sehr gut gewählt, da Jugendliche (ab 15-16 Jahre) bereits einen Einblick in sehr interessante Berufe (nein, kein Profi-Killer!!!) erhalten können, die sie vielleicht in ihrem weiteren Leben zu ihrem Beruf machen wollen.
*** Fazit ***
Diese immer Montags ab 22.05 Uhr laufende Sendung (es gibt sonntags Wiederholung) ist für jeden Polizisten, Staatsanwalt, Gerichtsmediziner und auch jeden anderen, der nur ein bißchen Interesse an kriminalistischen Ermittlungen hat zu empfehlen. Hier werden nur wirklich passierte Geschehnisse auf eine spannende und unterhaltsame Art dokumentiert.
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