Ritter Sport Amarettini Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 01/2005
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Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Geruch:
- Suchtfaktor:
- Anhalten der Frische nach Öffnen:
Erfahrungsbericht von Boadicea
Lasciate mi cantare (con la cioccolata in mano)!
Pro:
schon lecker
Kontra:
Aromen irgendwann nervig
Empfehlung:
Ja
Eine meiner tief in meinem Innersten verwurzelten Leidenschaften ist Schokolade! Süßes ohne Schokolade hat für mich keinen besonderen Wert, weshalb ich auch wenn ich essen gehe meist das Dessert ablehne. „Es ist nichts mit Schokolade dabei.“
Nun, solange der BMI nicht leidet, nicht wahr?
Um andere Leute, die vielleicht bei Schokolade weniger leidenschaftlich sind zu überzeugen, dass Schokolade toll, da abwechslungsreich gefüllt usw., kreieren die Schokofuzzis (entschuldiget, soll nicht abwertend klingen, aber ich weiß die genaue Berufsbezeichnung dieser Leute nicht) immer neue Sorten.
Neu entdeckt habe ich da „Ritter Sport Amarettini“. Ein neues Mitglied in der „italienischen Serie“ von Ritter Sport. Ich mag Ritter Sport allgemein sehr gerne, da nicht so süß wie etwa Milka.
Verpackung – woran erkenne ich sie?
Jede Sorte bei Ritter Sport hat ja eine andere Farbe, diese hier trägt eine leicht braun-rötliche Färbung, die sich wohl an die Farbe von Amarettini anlehenen soll. Für die Italophilen unter uns (sono l’Italiano, l’Italiano vero! *sing*) wurde in der linken oberen Ecke eine italienische Flagge gehisst, mit der Unterschrift „nach italienischer Art“. Klingt fast danach, als hätten die Italiener schon seit Jahrhunderten ihr Geheimrezept für Amarettinischokolade, dieses Thema haben wir damals im Italienischunterricht nicht behandelt).
Neben dem charakteristischen Ritter Sport Logo sieht man ein einzelndes quadratisches Stück der Schokolade, nach normaler Vollmilchschokolade sieht es aus, gespickt mit Miniamarettini, also wie Vollnussschokolade, nur mit Amarettini statt Nüssen. Über dem Schokoladenstück sieht man Amarettinivon irgendwoher runterfallen. Hmmm... Damit der Käufer nun auch endlich zugreift, prangt auch noch der rote Schriftzug „NEU – Nur für kurze Zeit“ auf der Packung. Nun, das war mir klar, dass auch diese Schokoladensorte irgendwann nicht mehr neu ist. Unbeeinflusst von diesen Verkaufsstrategien, einfach nur, um mal zu probieren (also doch irgendwo beeinflusst), habe ich die Tafel also gekauft.
Der Preis
Variiert ja bei Schokolade immer um etwa 10c. Mal kostet die Tafel 59c, meist leider 69cent. Wir decken uns immer mit Schokolade ein, wenn sie mal günstiger ist.
Zutaten
Vollmilchschokolade mit Makronen (11%) und Mandeln (6,5%), Kakao 30% mind. Im Schokoladenanteil.
Zucker, Kakaobutter, Sahnepulver, Kakaomasse, Mandeln, Weizenmehl, Eiweiß, Magermilchpulver, Aprikosenkerne (waaas????), Süßmolkenpulver, Milchzucker, Emulgator: Lecithin (Soja), Backrtiebmittel (Ammonium- und Natriumbicarbonat), Aromen.
Spuren: Erdnüsse, Nüsse.
Aussehen – das ungeschminkte Schokostück
Natürlich bröseliger als abgebildet. Die Amarettini sind so in der Schokolade versteckt, dass man sie für Haselnüsse halten könnte, haben auch die gleiche Größe. Kleine Mandelsplitter sind dazwischen zu erkennen. Sieht durchaus lecker aus. Obwohl ich mich gerade mal von dem Schock mit den Aprikosenkernen weiter oben erholen muss.
Geruch, Geschmack – was sagt die Nase, was der Mund?
Tja, riecht nach Vollmilchschokolade, irgendwelche Amarettoaromen kann ich nicht erkennen.
Knackig ist sie, wenn man herzhaft reinbeißt, angenehm fließen im Mund diverse Aromen ineinander. Die Amarettini sind zwar süß, schmecken aber recht wenig nach Amaretto, überlagern dadurch wenigstens nicht völlig die Schokolade. Die Mandeln befreienein wenig von der Amarettinisüße und runden den Geschmack ab. Die Schokolade zergeht recht schnell im Mund.
Insgesamt ist der Geschmack angenehm, zwar süß, aber nicht pappig, nur zuckrig süß, die Amarettini bringen ein etwas exotisches Erlebnis in die Schokolade.
Ich bin sonst kein großer Amarettiniesser, aber in Schokolade gefallen sie mir ganz gut.
Wer allerdings gar nichts mit Amarettini an sich anfangen kann, der sollte wohl die Finger von der Schokolade lassen, genauso wie Freunde zartbitterer Schokolade (dazu gehöre ich zwar auch, aber ich esse ja alles, wo Schokolade drauf steht *g*)
Empfolene Lagerungs- und Verzehrtemperatur ist übrigens 15°, ich glaube, bei uns im Abstellraum ist es ein paar Grad wärmer, es schmeckte trotzdem. Auf diese Temperatur weist ein kleines, putziges Thermometer auf der Rückseite der Packung hin, ganz unten rechts in der Ecke. Niedlich!
Ein positiver Aspekt bei dieser Schokolade ist auch, dass sie doch wegen der Aromen usw. nicht tafelweise zu genießen ist. Ein, vielleicht zwei Riegel reichen völlig, alles weitere würde meine Geschmacksnerven überspannen.
Fazit – kaufen oder laufen? (OK, doofer Reim...)
Wie schon gesagt: wer mit Amarettini nichts anfangen kann, der sollte sich nicht an dieser Schokolade versuchen, alle anderen Schokoladenfreude sind jedoch herzlich eingeladen, mal eine Schokolade zu probieren, die mal neue Geschmacksnuancen bietet als Nuss oder Nugat.
Durchaus empfehlenswert!
Dieser Bericht ist auch bei Ciao erschienen
Nun, solange der BMI nicht leidet, nicht wahr?
Um andere Leute, die vielleicht bei Schokolade weniger leidenschaftlich sind zu überzeugen, dass Schokolade toll, da abwechslungsreich gefüllt usw., kreieren die Schokofuzzis (entschuldiget, soll nicht abwertend klingen, aber ich weiß die genaue Berufsbezeichnung dieser Leute nicht) immer neue Sorten.
Neu entdeckt habe ich da „Ritter Sport Amarettini“. Ein neues Mitglied in der „italienischen Serie“ von Ritter Sport. Ich mag Ritter Sport allgemein sehr gerne, da nicht so süß wie etwa Milka.
Verpackung – woran erkenne ich sie?
Jede Sorte bei Ritter Sport hat ja eine andere Farbe, diese hier trägt eine leicht braun-rötliche Färbung, die sich wohl an die Farbe von Amarettini anlehenen soll. Für die Italophilen unter uns (sono l’Italiano, l’Italiano vero! *sing*) wurde in der linken oberen Ecke eine italienische Flagge gehisst, mit der Unterschrift „nach italienischer Art“. Klingt fast danach, als hätten die Italiener schon seit Jahrhunderten ihr Geheimrezept für Amarettinischokolade, dieses Thema haben wir damals im Italienischunterricht nicht behandelt).
Neben dem charakteristischen Ritter Sport Logo sieht man ein einzelndes quadratisches Stück der Schokolade, nach normaler Vollmilchschokolade sieht es aus, gespickt mit Miniamarettini, also wie Vollnussschokolade, nur mit Amarettini statt Nüssen. Über dem Schokoladenstück sieht man Amarettinivon irgendwoher runterfallen. Hmmm... Damit der Käufer nun auch endlich zugreift, prangt auch noch der rote Schriftzug „NEU – Nur für kurze Zeit“ auf der Packung. Nun, das war mir klar, dass auch diese Schokoladensorte irgendwann nicht mehr neu ist. Unbeeinflusst von diesen Verkaufsstrategien, einfach nur, um mal zu probieren (also doch irgendwo beeinflusst), habe ich die Tafel also gekauft.
Der Preis
Variiert ja bei Schokolade immer um etwa 10c. Mal kostet die Tafel 59c, meist leider 69cent. Wir decken uns immer mit Schokolade ein, wenn sie mal günstiger ist.
Zutaten
Vollmilchschokolade mit Makronen (11%) und Mandeln (6,5%), Kakao 30% mind. Im Schokoladenanteil.
Zucker, Kakaobutter, Sahnepulver, Kakaomasse, Mandeln, Weizenmehl, Eiweiß, Magermilchpulver, Aprikosenkerne (waaas????), Süßmolkenpulver, Milchzucker, Emulgator: Lecithin (Soja), Backrtiebmittel (Ammonium- und Natriumbicarbonat), Aromen.
Spuren: Erdnüsse, Nüsse.
Aussehen – das ungeschminkte Schokostück
Natürlich bröseliger als abgebildet. Die Amarettini sind so in der Schokolade versteckt, dass man sie für Haselnüsse halten könnte, haben auch die gleiche Größe. Kleine Mandelsplitter sind dazwischen zu erkennen. Sieht durchaus lecker aus. Obwohl ich mich gerade mal von dem Schock mit den Aprikosenkernen weiter oben erholen muss.
Geruch, Geschmack – was sagt die Nase, was der Mund?
Tja, riecht nach Vollmilchschokolade, irgendwelche Amarettoaromen kann ich nicht erkennen.
Knackig ist sie, wenn man herzhaft reinbeißt, angenehm fließen im Mund diverse Aromen ineinander. Die Amarettini sind zwar süß, schmecken aber recht wenig nach Amaretto, überlagern dadurch wenigstens nicht völlig die Schokolade. Die Mandeln befreienein wenig von der Amarettinisüße und runden den Geschmack ab. Die Schokolade zergeht recht schnell im Mund.
Insgesamt ist der Geschmack angenehm, zwar süß, aber nicht pappig, nur zuckrig süß, die Amarettini bringen ein etwas exotisches Erlebnis in die Schokolade.
Ich bin sonst kein großer Amarettiniesser, aber in Schokolade gefallen sie mir ganz gut.
Wer allerdings gar nichts mit Amarettini an sich anfangen kann, der sollte wohl die Finger von der Schokolade lassen, genauso wie Freunde zartbitterer Schokolade (dazu gehöre ich zwar auch, aber ich esse ja alles, wo Schokolade drauf steht *g*)
Empfolene Lagerungs- und Verzehrtemperatur ist übrigens 15°, ich glaube, bei uns im Abstellraum ist es ein paar Grad wärmer, es schmeckte trotzdem. Auf diese Temperatur weist ein kleines, putziges Thermometer auf der Rückseite der Packung hin, ganz unten rechts in der Ecke. Niedlich!
Ein positiver Aspekt bei dieser Schokolade ist auch, dass sie doch wegen der Aromen usw. nicht tafelweise zu genießen ist. Ein, vielleicht zwei Riegel reichen völlig, alles weitere würde meine Geschmacksnerven überspannen.
Fazit – kaufen oder laufen? (OK, doofer Reim...)
Wie schon gesagt: wer mit Amarettini nichts anfangen kann, der sollte sich nicht an dieser Schokolade versuchen, alle anderen Schokoladenfreude sind jedoch herzlich eingeladen, mal eine Schokolade zu probieren, die mal neue Geschmacksnuancen bietet als Nuss oder Nugat.
Durchaus empfehlenswert!
Dieser Bericht ist auch bei Ciao erschienen
16 Bewertungen, 1 Kommentar
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03.02.2005, 14:00 Uhr von mima007
Bewertung: sehr hilfreichÜberschrift! Da möchte man am liebsten gleich mitjodeln;-) vg, mima
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