Rock am Ring Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Preis-Leistungs-Verhältnis:
- Empfehlenswert:
Erfahrungsbericht von Ingwer
Die Eifel rockt
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Pfingsten 2002 in der Eifel- und Ingwer mit dabei. Mit Freunden, Zelten und allem Ungesunden, was dazugehört ;-)
In meiner Meinung wird es nicht konkret um Bands gehen, sondern eher such um allgemeinere Informatinonen, die Euch auch fürs nächste Jahr ganz nützlich sein könnten.
Historie
Rock am Ring ist eins der großen Festivals- und außerdem in diesem Jahr beinahe schon volljährig.
Das esret Mal fand Rock am Ring 1985 statt, damals als einmailge Veranstaltung geplant, doch aufgrund des Erfolgs und des unglaublich großen Medienechos promt fortgesetzt. Mittlerweile ist Rock am Ring eins der bekanntesten (wenn nicht sogar das bekannteste) Festival Deutschlands.
Anreise und Camping
Als erstes steht natürlich die Frage, ob man mit Auto oder Bahn anreist. Praktischer ist natürlich, das Auto zu nehmen- vor allem, da man beim Camping ja immer eine ganze Menge Sachen braucht, die man erstens mit dem Auto besser transportieren kann und zweitens bei Regenwetter (was Pfingsten ja leider keine Ausnahme ist) im Auto sicher und trocken lagern kann.
Die Campinggebühr betrug dieses Jahr für zwei Personen mit Auto und Zelt 18 Euro; ohne Camping wurden pro Tag 5 Euro Parkgebühren fällig.
Gute Anreisepläne gibt es auf der offiziellen Rock am Ring- Homepage (www.rock-am-ring.de).
Mit Staus muss man leider rechnen, wenn man später als Donnerstag nachmittag erst in der Eifel ankommt- mein Tipp ist also: Möglichst früh losfahren.
Wer öffentliche Verkehrsmittel nutzt, sollte sich frühzeitig nach Gruppenermäßigungen und Sondertarifen erkundigen (hier in NRW gibt es z.B. das "Schöner Tag-Ticket"
Tickets
Die Tickets sind für alle Musikbegeisterten natürlich das wichtigste, was es zu kaufen gibt. Dies kann man in jedem Geschäft tun, wo auch sonst Tickets verkauft werden (auf der Homepage gibt es eine Übersicht über die verschiedenen Geschäftsstellen in ganz Deutschland), bei der Hotline anrufen (ticket hotline 0180-5352530) oder aber, ganz easy und entspannt, die Karten erst nach der Ankunft in der Eifel kaufen.
Die Preise dieses Jahr sahen folgendermaßen aus:
Festivaltickets im Vorverkauf: 78 Euro
Festivaltickets an der Kasse: 80 Euro
Tageskarten an der Kasse: 55 Euro
Für ein Wochenende ist dies schon recht viel, wenn man bedenkt, dass man ja auch noch Camping- und Anfahrtskosten (s.o.) sowie Verpflegung etc. einkalkulieren muss: Andererseits bekommt man auch eine ganze Menge dafür geboten: Über 100 Bands auf 4 verschiedenen Bühnen.
Anders als in den Jahren zuvor gab es dieses Jahr erstmals keine Festivalbändchen, die man am Arm als Erkennungszeichen mit sich tragen musste, sondern eine Eintrittskarte, die an drei Stellen abreißbar war (für jeden Tag einmal). Wenn man das Gelände verließ, bekam man eine Augangskarte, die man, wenn man wieder hineinwollte, zusammen mit der Originalkarte vorzeigen musste. Meiner Meinung nach kein besonders gutes System, da man leicht entweder eine der Karten verlieren konnte, oder aber versehentlich einen Abschnitt an der Eintrittskarte abreißen konnte, die damit dann ungültig wurde.
Ich plädiere für die guten alten Bändchen!
(Denn wie sonst sollen all die netten Menschen mit Festivalbändchen hoch bis zum Ellenbogen zeigen, wie weit sie doch schon rumgekommen sind ;-))
Ein kleiner Ausschnitt aus dem diesjährigen Programm
Dieses Jahr konnte man auf der Centerstage zum Beispiel aufsteigende Newcomer wie System of a Down, P.O.D. sowie Faithless sehen, die als Hoffnungsträger mit großer Zukunft gelten. Außerdem Folkrockerinnen wie Jewel und Natalie Merchant, die erstmals nach langer Abwesenheit wieder in Europa zu sehen sind. Zu den Headlinern des Festivals zählten auch Lenny Kravitz und Ozzy Osborne, DIE Legende des Heavy Metal.
Auf der etwas kleineren Alternastage versammelte sich das Beste der alternativen und modernen Musikszene, wie etwa Muse, Bush, Eskobar, Starsailor, Sportfreunde Stiller, Such a Surge, H-Blockx, Tocotronic und viele andere.
Im Talentforum tummelten sich die aufstrebenden Sternchen unter den Stars: Teilweise beinahe unbekannte Bands wie De-Phazz, Kosheen, Lamb, 4Lynn etc. erheiterten Tag und Nacht.
Ein kleine Packliste
Unbedingt sollte man an die fürs Campen notwendigen Utensilien denken. Zelt, Schlafsack und eventuell Isomatte oder Luftmatratze: Lieber zuhause nocheinmal durchchecken, ob wirklich alle Heringe und Stangen da sind, als auf dem Campingplatz vor einem Problem, bzw. nicht aufbaubaren Zelt stehen.
Besonders wichtig ist auch, sich vernünftige Klamotten einzupacken: damit meine ich, sowohl Klamotten für warmes, als auch GENÜGEND Klamotten für kaltes Wetter. In der Eifel schwenkt das Wetter schnell um, und außerdem wird es selbst bei warmen Pfingstwetter abends und nachts empfindlich kalt. Bei warmem Sonnenschein sollte man weder Sonnencreme noch eine Kopfbedeckung vergessen, um Sonnenbrand und Sonnenstich vorzubeugen.
Für das leibliche Wohl kann man bei Rock am Ring viel Geld an diversen Imbissbuden ausgeben- die günstigere Alternative ist das Essen auf dem Campingplatz: Grill bzw. Gaskocher mitnehmen (natürlich mit dem benötigten Zubehör wie Kohle und Grillanzünder)- und natürlich das zugehörige Essen: Fleisch (bzw vegetarische Alternativen), Brot, Dosenzeug zum Aufwärmen, ein bisschen Obst und Gemüse für die Vitaminversorgung (die am Ring sehr leidet), und dann natürlich diverse Knabbereien, angefangen von Chips über Schokolade, bis hin zu Marshmallows, die man über Grill oder Lagerfeuer rösten kann. Getränke (besonders auch nicht-alkoholische) sollten auch mitgenommen werden. Aufs Gelände darf man allerdings nur Tetrapacks bis zu 1 Liter mitnehmen; wer mischen möchte, sollte auf Verpackungen mit schraubverschluss achten.
Dinge, die schnell knapp werden können, sind auf dem Campingplatz meist Zigaretten bzw. Alkoholika: Da also vorrausschauend planen.
Fotoapperate und Tonbandgeräte dürfen nicht mit aufs Gelände genommen werden, also sollte man überlegen, ob man sie nicht besser zu Hause lässt. (oder einfach versucht, sie reinzuschmuggeln ;-))
Sinnvoll ist auch, Toilettenpapier mitzunehmen, da man sich entweder mit den aufgestellten Dixie-Klos oder mit der mehr oder weniger unberührten Natur rund um den Ring begnügen muss.
Für die tägliche Hygiene kann man Wasserkanister mitnehmen, auf den Campingplätzen gibt es (meist neben den Klos) jedoch auch ein paar Wasserhähne. Auch Duschen gibt es- die ich allerdings nicht benutzt habe und die wohl recht unangenehm und teuer sind.
Hier nun einige Wertungen von mir, wie ich dieses Festival erlebt habe:
Sicherheit
Hier kriegt dieses Festival ein ganz dickes Minus von mir. Die Eingangkontrollen sind mitnichten so streng wie sie aussehen- mit etwas Mühe kann man fast alles durch die Tastkontrolle schmuggeln.
Auf dem Festivalgelände halte ich nach tödlich ausgehenden Festivalunfällen wie z.B. Roskilde vor einigen Jahren für unzureichend: Nur ein einziger Wellenbrecher vor der Centerstage. Glücklicherweise kam es aber dieses Jahr kaum zu Panik bzw. Unfällen.
Gelände[b/b]
Nicht wirklich schön- keine Wiese à la Woodstock, sondern Beton bzw. abfedernder Kunststoffboden- ungemütlich, aber wenigstens nicht matschig bei Regen. Nach der Verkleinerung des Festivalgeländes letztes Jahr waren die Wege, die man zwischen den Bühnen zurücklegen musste human.
Sehr gesalzen hingegen die Preise für Getränke (2,50 für Bier oder Cola), entsprechend mehr für Cocktails etc.
Die Toiletten auf dem Gelände kosteten auch nocheinmal 50 Cent. Aber was tut man nicht alles für ein bisschen Musik und Spaß?
Publikum
Manchmal leider erschreckend unkontrolliert- abgefüllt bis unters Kinn und kaum noch bewegungsfähig- das muss doch nicht sein. Ich verstehe nicht, wie man sich auf einem Festival so weit abschießen kann, dass man nichts mehr mitkriegt.
Rock am Ring ist leider auch das Festival, wo ich die aggressivste Stimmung erlebt habe- kein bloßes Pogen, sondern Prügeln teilweise.
Sehr krass fand ich zum Beispiel, dass bei Lamb (wer die Musik kennt, wird sich genauso wundern wie ich), ein Typ vollkommen ausrastete und ein Mädchen am Kopf packte und auf den Boden schlug- schreckliche Szene. Ich stand daneben, als die Securityleute reinsprungen und alles auseinander rissen- das hat schon ein wenig Angst gemacht (und eine blutende Lippe).
Ansonsten kann ich nur sagen, dass Rock am Ring recht gesellig ist. Wenn man die richtigen Leute dabeihat bzw. trifft, kann man sich schon selbst sein eigenes kleines Woodstock machen und sehr viel Spaß haben. Und darauf kommt es schließlich bei einem solchen Wochenende an.
Meine Gesamtwertung liegt trotzdem nur bei 2 Punkten (gut).
Ich grüße alle Rocker vom Ring :-)
Ingwer
In meiner Meinung wird es nicht konkret um Bands gehen, sondern eher such um allgemeinere Informatinonen, die Euch auch fürs nächste Jahr ganz nützlich sein könnten.
Historie
Rock am Ring ist eins der großen Festivals- und außerdem in diesem Jahr beinahe schon volljährig.
Das esret Mal fand Rock am Ring 1985 statt, damals als einmailge Veranstaltung geplant, doch aufgrund des Erfolgs und des unglaublich großen Medienechos promt fortgesetzt. Mittlerweile ist Rock am Ring eins der bekanntesten (wenn nicht sogar das bekannteste) Festival Deutschlands.
Anreise und Camping
Als erstes steht natürlich die Frage, ob man mit Auto oder Bahn anreist. Praktischer ist natürlich, das Auto zu nehmen- vor allem, da man beim Camping ja immer eine ganze Menge Sachen braucht, die man erstens mit dem Auto besser transportieren kann und zweitens bei Regenwetter (was Pfingsten ja leider keine Ausnahme ist) im Auto sicher und trocken lagern kann.
Die Campinggebühr betrug dieses Jahr für zwei Personen mit Auto und Zelt 18 Euro; ohne Camping wurden pro Tag 5 Euro Parkgebühren fällig.
Gute Anreisepläne gibt es auf der offiziellen Rock am Ring- Homepage (www.rock-am-ring.de).
Mit Staus muss man leider rechnen, wenn man später als Donnerstag nachmittag erst in der Eifel ankommt- mein Tipp ist also: Möglichst früh losfahren.
Wer öffentliche Verkehrsmittel nutzt, sollte sich frühzeitig nach Gruppenermäßigungen und Sondertarifen erkundigen (hier in NRW gibt es z.B. das "Schöner Tag-Ticket"
Tickets
Die Tickets sind für alle Musikbegeisterten natürlich das wichtigste, was es zu kaufen gibt. Dies kann man in jedem Geschäft tun, wo auch sonst Tickets verkauft werden (auf der Homepage gibt es eine Übersicht über die verschiedenen Geschäftsstellen in ganz Deutschland), bei der Hotline anrufen (ticket hotline 0180-5352530) oder aber, ganz easy und entspannt, die Karten erst nach der Ankunft in der Eifel kaufen.
Die Preise dieses Jahr sahen folgendermaßen aus:
Festivaltickets im Vorverkauf: 78 Euro
Festivaltickets an der Kasse: 80 Euro
Tageskarten an der Kasse: 55 Euro
Für ein Wochenende ist dies schon recht viel, wenn man bedenkt, dass man ja auch noch Camping- und Anfahrtskosten (s.o.) sowie Verpflegung etc. einkalkulieren muss: Andererseits bekommt man auch eine ganze Menge dafür geboten: Über 100 Bands auf 4 verschiedenen Bühnen.
Anders als in den Jahren zuvor gab es dieses Jahr erstmals keine Festivalbändchen, die man am Arm als Erkennungszeichen mit sich tragen musste, sondern eine Eintrittskarte, die an drei Stellen abreißbar war (für jeden Tag einmal). Wenn man das Gelände verließ, bekam man eine Augangskarte, die man, wenn man wieder hineinwollte, zusammen mit der Originalkarte vorzeigen musste. Meiner Meinung nach kein besonders gutes System, da man leicht entweder eine der Karten verlieren konnte, oder aber versehentlich einen Abschnitt an der Eintrittskarte abreißen konnte, die damit dann ungültig wurde.
Ich plädiere für die guten alten Bändchen!
(Denn wie sonst sollen all die netten Menschen mit Festivalbändchen hoch bis zum Ellenbogen zeigen, wie weit sie doch schon rumgekommen sind ;-))
Ein kleiner Ausschnitt aus dem diesjährigen Programm
Dieses Jahr konnte man auf der Centerstage zum Beispiel aufsteigende Newcomer wie System of a Down, P.O.D. sowie Faithless sehen, die als Hoffnungsträger mit großer Zukunft gelten. Außerdem Folkrockerinnen wie Jewel und Natalie Merchant, die erstmals nach langer Abwesenheit wieder in Europa zu sehen sind. Zu den Headlinern des Festivals zählten auch Lenny Kravitz und Ozzy Osborne, DIE Legende des Heavy Metal.
Auf der etwas kleineren Alternastage versammelte sich das Beste der alternativen und modernen Musikszene, wie etwa Muse, Bush, Eskobar, Starsailor, Sportfreunde Stiller, Such a Surge, H-Blockx, Tocotronic und viele andere.
Im Talentforum tummelten sich die aufstrebenden Sternchen unter den Stars: Teilweise beinahe unbekannte Bands wie De-Phazz, Kosheen, Lamb, 4Lynn etc. erheiterten Tag und Nacht.
Ein kleine Packliste
Unbedingt sollte man an die fürs Campen notwendigen Utensilien denken. Zelt, Schlafsack und eventuell Isomatte oder Luftmatratze: Lieber zuhause nocheinmal durchchecken, ob wirklich alle Heringe und Stangen da sind, als auf dem Campingplatz vor einem Problem, bzw. nicht aufbaubaren Zelt stehen.
Besonders wichtig ist auch, sich vernünftige Klamotten einzupacken: damit meine ich, sowohl Klamotten für warmes, als auch GENÜGEND Klamotten für kaltes Wetter. In der Eifel schwenkt das Wetter schnell um, und außerdem wird es selbst bei warmen Pfingstwetter abends und nachts empfindlich kalt. Bei warmem Sonnenschein sollte man weder Sonnencreme noch eine Kopfbedeckung vergessen, um Sonnenbrand und Sonnenstich vorzubeugen.
Für das leibliche Wohl kann man bei Rock am Ring viel Geld an diversen Imbissbuden ausgeben- die günstigere Alternative ist das Essen auf dem Campingplatz: Grill bzw. Gaskocher mitnehmen (natürlich mit dem benötigten Zubehör wie Kohle und Grillanzünder)- und natürlich das zugehörige Essen: Fleisch (bzw vegetarische Alternativen), Brot, Dosenzeug zum Aufwärmen, ein bisschen Obst und Gemüse für die Vitaminversorgung (die am Ring sehr leidet), und dann natürlich diverse Knabbereien, angefangen von Chips über Schokolade, bis hin zu Marshmallows, die man über Grill oder Lagerfeuer rösten kann. Getränke (besonders auch nicht-alkoholische) sollten auch mitgenommen werden. Aufs Gelände darf man allerdings nur Tetrapacks bis zu 1 Liter mitnehmen; wer mischen möchte, sollte auf Verpackungen mit schraubverschluss achten.
Dinge, die schnell knapp werden können, sind auf dem Campingplatz meist Zigaretten bzw. Alkoholika: Da also vorrausschauend planen.
Fotoapperate und Tonbandgeräte dürfen nicht mit aufs Gelände genommen werden, also sollte man überlegen, ob man sie nicht besser zu Hause lässt. (oder einfach versucht, sie reinzuschmuggeln ;-))
Sinnvoll ist auch, Toilettenpapier mitzunehmen, da man sich entweder mit den aufgestellten Dixie-Klos oder mit der mehr oder weniger unberührten Natur rund um den Ring begnügen muss.
Für die tägliche Hygiene kann man Wasserkanister mitnehmen, auf den Campingplätzen gibt es (meist neben den Klos) jedoch auch ein paar Wasserhähne. Auch Duschen gibt es- die ich allerdings nicht benutzt habe und die wohl recht unangenehm und teuer sind.
Hier nun einige Wertungen von mir, wie ich dieses Festival erlebt habe:
Sicherheit
Hier kriegt dieses Festival ein ganz dickes Minus von mir. Die Eingangkontrollen sind mitnichten so streng wie sie aussehen- mit etwas Mühe kann man fast alles durch die Tastkontrolle schmuggeln.
Auf dem Festivalgelände halte ich nach tödlich ausgehenden Festivalunfällen wie z.B. Roskilde vor einigen Jahren für unzureichend: Nur ein einziger Wellenbrecher vor der Centerstage. Glücklicherweise kam es aber dieses Jahr kaum zu Panik bzw. Unfällen.
Gelände[b/b]
Nicht wirklich schön- keine Wiese à la Woodstock, sondern Beton bzw. abfedernder Kunststoffboden- ungemütlich, aber wenigstens nicht matschig bei Regen. Nach der Verkleinerung des Festivalgeländes letztes Jahr waren die Wege, die man zwischen den Bühnen zurücklegen musste human.
Sehr gesalzen hingegen die Preise für Getränke (2,50 für Bier oder Cola), entsprechend mehr für Cocktails etc.
Die Toiletten auf dem Gelände kosteten auch nocheinmal 50 Cent. Aber was tut man nicht alles für ein bisschen Musik und Spaß?
Publikum
Manchmal leider erschreckend unkontrolliert- abgefüllt bis unters Kinn und kaum noch bewegungsfähig- das muss doch nicht sein. Ich verstehe nicht, wie man sich auf einem Festival so weit abschießen kann, dass man nichts mehr mitkriegt.
Rock am Ring ist leider auch das Festival, wo ich die aggressivste Stimmung erlebt habe- kein bloßes Pogen, sondern Prügeln teilweise.
Sehr krass fand ich zum Beispiel, dass bei Lamb (wer die Musik kennt, wird sich genauso wundern wie ich), ein Typ vollkommen ausrastete und ein Mädchen am Kopf packte und auf den Boden schlug- schreckliche Szene. Ich stand daneben, als die Securityleute reinsprungen und alles auseinander rissen- das hat schon ein wenig Angst gemacht (und eine blutende Lippe).
Ansonsten kann ich nur sagen, dass Rock am Ring recht gesellig ist. Wenn man die richtigen Leute dabeihat bzw. trifft, kann man sich schon selbst sein eigenes kleines Woodstock machen und sehr viel Spaß haben. Und darauf kommt es schließlich bei einem solchen Wochenende an.
Meine Gesamtwertung liegt trotzdem nur bei 2 Punkten (gut).
Ich grüße alle Rocker vom Ring :-)
Ingwer
26 Bewertungen, 3 Kommentare
-
30.05.2002, 00:59 Uhr von Andreas68
Bewertung: sehr hilfreichMir sind das zu einseitig kommerziell orientierte Kapellen u. Künstler. Die geschilderte Stimmung - na danke, da lobe ich mir das Wave-Gothic-Treffen in Leipzig.
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30.05.2002, 00:12 Uhr von Volker111
Bewertung: sehr hilfreichTja, auch ältere Semester haben da ihren Spaß. ;-))
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28.05.2002, 23:15 Uhr von grapefruity
Bewertung: sehr hilfreichLenny Kravitz hätte ich mir auch gern mal life angeschaut. ;)
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