Rolling Stones Testbericht

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Erfahrungsbericht von mbumr

Die Rolling Stones...was soll ich sagen...lest selbst

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Die Rolling Stones ? Ihre frühen Jahre
1962 - 1972

Die Vorgeschichte der Mitglieder

Mick Jagger:

Geboren am 26. Juli 1944 als Michael Philip Jagger ist über seine Kindheit nicht viel bekannt. Als Sohn eines Physiklehrers, dessen Karriere bereits vorgeplant war, besuchte er bis 1962 die Schule in Dartford (Grafschaft Kent). Als 17-jähriger fuhr er nach London um dort zu studieren. Auf seiner Reise traf er Keith Richard, der ein alter Schulkamerad war. Sie stellten fest, dass sie beide dem Rhythm and Blues, ein in England wenig bekannter Musikstil, verfallen waren. Daraufhin beschlossen sie, eine eigene Band zu gründen. Sie nahmen zusammen drei Lieder auf, die sie an Alexis Korner, den \"Vater des weißen Blues\", schickten. Daraufhin lud er Mick in den Club, in dem er gerade gastierte, ein und gab ihm Anfang 1962 die Chance, als Sänger einzusteigen. Während dieser Zeit gründete er zusammen mit Keith und Brian Jones eine neue Gruppe, die musikalisch dort weitermachte, wo Alexis Korner aufgehört hat. Für seine Karriere als Musiker brach er sein Wirtschaftsstudium ab.


Keith Richard:

Er wurde am 18. Dezember 1943 ebenfalls in Dartford geboren. Die Musik liegt bei ihm in der Familie und, als er mit 15 seine erste Gitarre geschenkt bekommt, bringt er sich das Spielen autodidaktisch bei. Ein Jahr später gründet er mit ein paar Mitschülern zusammen eine Country & Western Band. Später besuchte er die Sidcup Art School. Dort lernte er Dick Taylor kennen, ein Rolling Stone, der jedoch für einen Platz an der Royal College of Art früh ausstieg. Durch einen Zufall traf er einen alten Freund von der Volksschule, Mick Jagger, wieder. Dabei stellten sie fest, dass sie die gleichen musikalischen Interessen hatten. Deshalb schlossen sie sich zu einer Band zusammen. Zunächst jobte er jedoch weiter als Aushilfe bei der Post, da er finanziell nicht so gut dastand wie Mick Jagger. Dick, Mick und Keith nahmen nebenbei drei Lieder auf, die sie A. Korner schickten. Er lud sie ein und Keith bekam, genau wie Mick, die Chance in seiner Gruppe mitzuspielen. Hier lernten die beiden Brian Jones kennen, der genau wie sie ein Fan des Rhythm and Blues war. Nach einem Probestück der drei begleitet von A. Korner Drummer Charlie Watts stand für ihn fest: Wir müssen eine Band gründen.


Brian Jones:

wurde am 28. Februar 1942 geboren. Mit 16 Jahren konnte er schon Mundharmonika, Gitarre, Klavier, Orgel und Saxophon nahezu perfekt spielen. Er wurde schon früh ein Profimusiker, der aber oft nicht wußte, was er am nächsten Tag essen sollte. Brian hatte aber ein Talent um das ihn viele beneideten; er konnte Liedern ihren eigenen \"Drive\" geben, sie musikalisch ausgestalten. Jedoch war er ein sehr unausgeglichener Mensch. Den einen Augenblick war er herzlich, im nächsten aber brutal und widerlich. Während er für A. Korner spielte, lernte er Mick und Keith kennen, mit denen er sich zusammenschloß. Aber nicht weil ihn ihr musikalisches Können dermaßen beeindruckte, sondern weil er hier die Möglichkeit sah, der Kopf einer Band zu sein. Er verläßt am 8. Juni 1969 die Stones und wird am 3. Juli ?69 tot in seinem Haus aufgefunden.


Bill Wyman:

Der älteste Stone wurde am 24. Oktober 1936 unter dem Namen William Perks in Penge, Grafschaft Kent, geboren. Er ging zuerst in die Oakfield Junior School, danach in die Beckenham Grammar School. Nachdem er mit der Schule fertig war, fing er in London als Buchmachergehilfe an, ehe er seinen zweijährigen Pflichtdienst bei der Royal Air Force absolvierte. Hier spielte er in der Musikkapelle. Da ihm dort seine Kenntnisse auf dem Klavier und der Klarinette nichts halfen (diese Instrumente waren bereits besetzt), lernte er das Baßspielen. Nachdem er seinen Militärdienst geleistet hatte, fing er als Manager einer Ingenieursfirma an. 1959 heiratete er seine Freundin Diane und wurde 1962 Vater eines Sohnes. Mittlerweile hatte er auch sein erste Musikgruppe, die \"Cliftons\", gegründet.

Als Dick Taylor nach kurzem Gastspiel die Rolling Stones verließ, annoncierten diese nach einem neuen Bassisten. Als sich daraufhin Bill meldete, gab nicht nur sein Können, sondern auch seine Verstärkeranlage, die er mitbrachte, den Ausschlag. Er wurde genommen.

Charlie Watts

erblickte am 2. Juni 1941 in Wembley, Middlesex, das Licht der Welt. An seinem 14. Geburtstag bekam er sein erstes Schlagzeug von seinen Eltern geschenkt. Er übte jede freie Minute um sich seinen großen Traum zu erfüllen: Drummer einer Jazzband zu sein. Zugleich besuchte er die Tyler?s Croft Secundary Modern School und anschließend die Harrow School of Art wo er eine dreijährige Ausbildung als Grafiker hatte.

Seine Premiere gab er mit der Gruppe \"Blues by Five\" in einem Club bei Chelsea. Später spielte er dann A. Korners Band. Hier lernte er auch Mick, Keith und Brian kennen. Da er nie der technisch perfekte Schlagzeuger war, sah er seine Chancen mehr im Rhythm and Blues und schloß sich deshalb im Januar 1963 den Rolling Stones an.


Mick Taylor

Michael Taylor wurde am 17. Januar 1948 geboren. Er kommt aus Welwyn Garden City in Hertfordshire. Nachdem er mit 15 Jahren die Schule verließ, brachte er sich das Gitarrespielen selber bei. Seinen ersten großen Auftritt hatte er, als für Eric Clapton eingesprungen war. Dies tat er so gut, dass er nach dem endgültigen Ausscheidens von Eric Clapton bei John Mayall als Ersatz in die Gruppe einstieg. Dieses Engagement war genau das richtige für ihn, denn er konnte Geld verdienen und dabei auch noch viel über das Gitarrenspiel lernen. Hier blieb er für zwei Jahre und erspielte sich einen sehr guten Ruf. Als die Stones nach dem Ausscheiden von Brian Jones einen neuen Gittaristen brauchten, luden sie ihn zu einem Probespiel ein. Er war der Richtige. Im Dezember 1974 verließ er aber die Stones wieder um einmal wieder richtigen Blues spielen zu können.


Ron Wood

wurde am 1. Juni 1947 in Hillingdon, Middlesex, geboren. Durch seine beiden älteren Brüder wurde er früh in die Musik eingeführt. Als kleiner Junge lernte er bereits Klarinette, Horn, Waschbrett und Schlagzeug zu spielen. Mitte und Ende der Sechziger Jahre spielte er bei vielen Gruppen, u.a. bei Jeff Beck und den Faces (mit Rod Stewart). Als er 1974 an seinem ersten Soloalbum \"I?ve Got My Own Album To Do\" arbeitete, lernte er Keith Richard kennen. Die beiden wurden Freunde und als Mick Taylor die Stones verließ, war es Keith der ihn als neuen Gittaristen vorschlug. Allerdings konnte er erst im Dezember 1975 ein vollständiges Mitglied der Stones werden, da er vorher noch bei der Gruppe Faces spielte. Die Gruppe löste sich allerdings Ende ?75 auf und Ron Wood wurde ein vollständiges Mitglied der Stones.


Die Band:

Im Jahre 1962 gründeten Mick Jagger, Keith Richards und Brian Jones eine Rhythm and Blues Gruppe die sie zunächst die \"Silver Rolling Stones\" nannten. Die Idee zu dem Namen hatte Brian Jones, der musikalische Kopf der Gruppe, als er den Song \"Rolling Stones\" von Muddy Waters hörte. Etwas später ließen sie aber das \"Silver\" weg. Ihren ersten Auftritt hatten sie noch im selben Jahr in einem kleinen Pub in West London. Ihr Auftritt war dem Besitzer nur fünf Pfund wert; und das zurecht. Zu Beginn waren nur 2 Gäste anwesend und die Rolling Stones spielten so laut und schlecht, das sie den Club frühzeitig verlassen mußten. Sie ließen sich aber dadurch nicht von ihrem Vorhaben, eine berühmte Rhythm and Blues Gruppe zu werden, abbringen und probten weiter.

Als eines Tages A. Korner, den sie gut kannten, einen Auftritt bei der BBC hatte, sprangen sie für ihn ein. Inzwischen komplett besetzt (Mick Jagger, Keith Richard, Brian Jones, Bill Wyman und Charlie Watts) war es ein kleiner Durchbruch, denn daraufhin bekamen sie ein achtmonatiges Engagement im Crawdaddy Club in Richmond. Dort spielten sie so erfolgreich, dass sogar Stars wie Eric Clapton oder George Harrison vorbeischauten. Der Clubbesitzer war es aber, der sie in die Presse brachte. Er lud mehrere Journalisten zu sich in den Club ein. Die Stones waren schnell in aller Munde und so fanden sie ihre ersten Manager. Es waren Andrew Oldham und Eric Easton. Die beiden engagierten die Stones aber nicht nur wegen ihrer Musik, sondern auch wegen ihrer Bühnenshow in der Mick Jagger die Teenager durch seine Bewegungen verrückt machte. Zwei Wochen nach Vertragsabschluß, es war der 10. Mai 1963, nahmen sie ihre erste Single (Come on von Chuck Berry) auf. Diese erste Studioaufnahme war so schlecht, dass sie am 7. Juli des selben Jahres wiederholt wurde. Am selben Tag noch hatten sie ihren ersten Fernsehauftritt. Es war jedoch ein schlechter Auftritt, denn die Rolling Stones fühlten sich in ihren Klamotten (Anzüge) nicht wohl und die Zuschauern fanden ihren Auftritt obszön. Ihr schlechtes Bild in der Öffentlichkeit wurde noch bestärkt, als die Stones, auf anraten ihrer Manager, während Interviews sich nicht benahmen, andere Gruppen beleidigten oder auf gesellschaftliche Normen und Regeln pfiffen. Das ganze hatte den Zweck ein Gegenstück zu den \"netten und braven\" Beatles zu bekommen. Und sie hatten damit Erfolg. Plötzlich waren sie auf fast allen Titelseiten zu sehen. Damit war der Grundstein für ihren späteren Ruf, die härteste Rockgruppe der Welt zu sein, gelegt. 1963 hatten sie auch ihre erste Tour ? allerdings noch im Vorprogramm. Im November ?63 erschien dann auch noch ihre zweite Single (I Wanna Be Your Man ). Dieser Song wurde geschrieben von John Lennon und Paul McCartney. Diese \"überraschende\" Zusammenarbeit war möglich, weil Ihr Manager Andrew Oldham früher für die Beatles arbeitete und ein Freund von ihnen war. Dieser Song wurde ihr erster großer Hit.

1963 hatten die Stones dann ihre erste eigenen Tour und neben ein paar Singles erschien auch ihr erstes Album (The Rolling Stones). Das war der völlige Durchbruch. Das Album kletterte auf Platz 1 der Charts und entthronte damit die Beatles, die seit zwölf Monaten ununterbrochen auf diesem Platz waren. Es wurde in nur 14 Tagen über 150.000mal verkauft. Anfang Juni war es dann soweit. Die Stones hatten ihre erste USA-Tournee. In New York wurden sie noch frenetisch gefeiert, bei den weiteren Konzerten blieben die Fans jedoch aus. Zudem wurden sie auch noch bei einer Fernsehsendung von Dean Martin dermaßen schlecht gemacht, daß jetzt erst recht niemand mehr kam. Die Reise in die USA war jedoch nicht völlig umsonst, denn in Chicago nahmen sie einen neuen Sing auf (It?s All Over Now). Erstmals wurde ein Song ( auf der B-Seite) vom Duo Jagger/Richard, die inzwischen einen eigenen Musikverlag gegründet hatten und für fast alle zukünftigen Hits sorgten, geschrieben. Auch dieser Song landete auf Platz 1 der Charts. 1964 bekamen die Rolling Stones auch das erstemal ernste Probleme wegen ihrem \"bösem\" Image. So gab es mehrere Ausschreitungen der Fans mit anschließenden Polizeieinsatz für die die Stones verantwortlich gemacht wurden. Nachdem zu dieser Zeit ihr Sound noch professioneller und heißer geworden war, gewannen sie am 10. September zwei Preise (populärste Gruppe, bester Schlager). Im Oktober versuchten sie einen zweiten Anlauf und flogen erneut in die USA. Diesmal wurde es keine Blamage. Im November veröffentlichen sie einen neuen Song, für den schon vorher 300.00 Vorbestellungen eingegangen waren und der Nr. 1 wurde (Little Red Rooster).

Im Januar und Februar waren die Stones zum größten Teil in Südostasien und Australien unterwegs, wo sie ein paar Konzerte gaben. Im März starteten sie eine neue Englandtournee bei der es zum Konflikt zwischen Brian Jones und Mick Jagger kam. Brian meinte, dass entgegen ihrer Absprache, Mick sich immer mehr zum Kopf der Band entwickelte. Es war meistens nicht mehr von den Rolling Stones sondern von Mick Jagger und den Rolling Stones die Sprache. Außerdem gefiel Brian nicht, daß sich die Stones von ihrer ursprünglichen Musik, des Rhythm and Blues, immer weiter zur weißen Popmusik abkamen. Ein dritter Grund war sicherlich auch das Geld; Brian störte es, dass Mick und Keith die meisten Songs alleine schrieben, ohne den anderen die Chance zu geben mitzuwirken, und damit viel Geld verdienten. Aber verlassen wollte er die Stones trotz allem nicht. Am 20. August erschien eines der erfolgreichsten und besten Lieder der Stones, nämlich \"I Can?t Get No Satisfaktion\". Dann, am 28. August, geschieht ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Stones. Der Vertrag mit Eric Easton, einem ihrer Manager, wird nicht verlängert und dafür Allen Klein, ein amerikanischer Manager, engagiert. Kurz darauf konnte er den Plattenvertrag bei Decca enorm verbessern. Am 6. September erschien das dritte Album \"Out Of Our Heads\". Im Oktober veröffentlichten sie eine neue Single und starteten mittlerweile ihre vierte Tour durch Amerika.

Im Februar wurde durch Australien und Neuseeland getourt, anschließend im März zogen sie zwei Wochen lang durch Belgien, Holland, Frankreich, Deutschland, Schweden und Dänemark. Am 15. April erschien das Album Aftermath von dem erstmals alle 14 Titel von Mick und Keith stammten. Ende Juni starteten sie wieder eine Tournee durch die USA und Kanada. Ihr erster Werbefilm Gather No Moss wurde in England ausgestrahlt. Anfang September gab es eine kleine Deutschlandtournee und zum Start der angesetzten Englandtournee Ende September bekamen sie 20 Goldene Schallplatten überreicht. Am 29. Oktober startete ihre 6. Amerikatournee und im November erschienen 2 Alben der Stones. Das erste war eine Sammlung der größten Hits (Big Hits) und das zweite ein Live-Mitschnitt (Got Live If You Want It). Im Dezember wurden sie erneut von den Lesern des New Musical Express erneut zur besten Rhythm and Blues Band gewählt.

Ihr Album Between The Buttons und die Single Let?s Spend The Night Together erschienen im Januar und im März begann eine Europatournee in Schweden. Anfang April wurden die Stones ihrem Image wieder einmal gerecht, als sie sich in einem Hotel ausfallend benahmen. Die Stones versuchten aber diesen Vorfall herunterzuspielen. Am 13. April gab es eine weitere Premiere für die Stones, denn sie gaben zum erstenmal hinter dem Eisernen Vorhang in Warschau ein Konzert. Im Juni erschien ihr nächstes Album (Flowers) und am 18. August die Single We Love You bei der John Lennon und Paul McCartney Backgroundvocals gesungen haben. Am 29. September gaben die Stones bekannt, das sie sich von ihrem langjährigen Manager Andrew Oldham trennen und ab sofort auch die Produktion selber übernehmen wollen. Im September gab es Gerüchte, dass die Stones mit den Beatles zusammen arbeiten wollen. Daraus wurde jedoch nichts. Am 16. Dezember gaben sie bekannt, dass sie eine eigene Plattenfirma gründen wollen.

Am 25. Mai erschien ihre Single Jumping Jack Flash, die die Stones wieder näher an den Rhythm and Blues heranbringen ? und außerdem auf Platz 1 der Charts führte. Ebenfalls für Mai geplant war ein Film mit Jean Luc Godard mit dem Titel \"One Plus One\". Im September wurde ihr neu erschienener Song \"Street Fighting Man\" von mehreren Radiostationen boykottiert. Der Grund: man befürchtete neue Krawalle. Am 5. Dezember war es soweit: ihr neues Album \"Beggars Banquet\" erschien. Laut Experten war es das Meisterwerk der Stones, wurde aber nicht zu dem erhofften Verkaufsschlager.

Denn am 8. Juni verließ Brian Jones die Band. Der Grund waren die ewigen Auseinandersetzungen mit Mick, wer die Nr. 1 in der Band sei. Dieser Konflikt wurde noch weiter aufgeheitzt, da Brian Jones es immer noch nicht verkraftet hatte, dass man ihn bei der Gründung des Musikverlages übergangen hatte. Am 13. Juni wurde sein Nachfolger, es war der 20-jährige Mick Taylor, bekanntgegeben. Dieser äußerst schnelle Ersatz von Brian läßt darauf schließen, dass Brian nicht ganz freiwillig die Band verließ. Dann, am 3. Juli geschah das unfaßbare: Brian Jones wurde tot in seinem Swimmingpool aufgefunden. Offizielle Todesursache war Ertrinken unter Einfluß von Alkohol und Rauschmitteln. Bereits vorher war für den 5. Juli ein Live-Konzert geplant. Es wurde jedoch nicht abgesagt sondern zum Gedenkkonzert umfunktioniert. Vor Beginn las Mick Jagger ein Gedicht vor, das beschreiben sollte, wie die Stones sich fühlten und danach stiegen 5000 gelbe Schmetterlinge auf. Danach fing das Konzert an. Am 11. Juli erschien dann der Song \"Honky Tonk Women\", einer der besten Stones-Singles, und wurde wiederum Nr. 1 der Charts. Im September wurde ein Album herausgegeben, das die größten Hits der Stones beinhaltete (Through The Past Darkly). Es sollte an den verstorbenen Brian erinnern. Am 17. Oktober trafen die Stones in Los Angeles ein, wo sie eine US-Tournee starteten. Zeitgleich zur Tour erschien auch das Album \"Let It Bleed\". Am 6. Dezember dann ein weiterer schwerer Schlag für die Rolling Stones. Bei dem Konzert in Altamont kamen statt der erwarteten 100.000 Besucher die dreifache Menge. Es gab insgesamt vier Tote zu beklagen; drei Menschen sind durch Unfälle ums Leben gekommen, ein Schwarzer wurde sogar umgebracht, weil er angeblich mit einem Revolver auf die Stones losgehen wollte. Es wurde jedoch nie eine Waffe gefunden.

Erst im August ließen die Stones wieder etwas von sich hören; sie starteten, nach fast einjähriger Pause, wieder eine Tournee durch Europa. Anfang September erschien ein weiteres Album der Stones (Get Your Ya Yas Out), diesmal ein Live-Mitschnitt der ?69 US-Tour. Im Dezember lief dann auch noch ihr Dokumentarfilm (Gimme Shelter) der letzten US-Tournee an.

Der neue Manager heißt jetzt Marshall Chess. Ihr erster Song der unter dem neuem Label erschien war Brown Sugar, ebenfalls Nr. 1. Bald darauf, im April, erschien auch das Album Sticky Fingers, ein musikalisch starkes Album, das durch Mick Taylors neuer Energie beeinflußt wurde. 1971 brachte die Decca, ihre alte Plattenfirma, noch ein paar alte, unveröffentlichte Songs der Stones heraus, die aber nicht besonders gut waren.

Am 14. April veröffentlichten die Stones, nach fast einem Jahr Pause, endlich eine neue Single mit dem Namen \"Tumblin? Dice\". Dieser Song schaffte es immerhin auf Platz 5 der Charts. Am 12. Mai erschien dann endlich auch ein neues Album (Exile On Main Street). Obwohl es viele ungünstigen Faktoren gab, so mußten die Songs des öfteren neu gemischt werden und dann wollte auch noch ihr Ex-Manager Geld von den Stones haben, wurde es ein erstklassiges Doppelalbum. Anfang Juni wurde eine US-Tournee gestartet. Danach wurde es musikalisch ruhiger um die Stones, neue Alben und Songs waren meist nur Aufgewärmtes.


Alle Singles der Stones im Überblick (1963-1972):

1963:

7. Juni / Come On

1. November / I Wanna Be Your Man

1964:

21. Februar / Not Fade Away

26. Juni / It?s All Over Now

13. November / Little Red Rooster

1965:

26. Februar / The Last Time

20. August / I Can?t Get No Satisfaction

22. Oktober / Get Off Of My Cloud

1966:

4. Februar / 19th Nervous Breakdown

13. Mai / Paint It Black

23. September / Have You Seen Your Mother, Baby, Standing In The Shadow

1967:

13. Januar / Let?s Spend The Night Together

18. August / We Love You

1968:

24. Mai / Jumpin? Jack Flash

1969:

11. Juli / Honky Tonk Women

1971:

16. April / Brown Sugar

1972:

14. April / Tumbling? Dice


Gesang: Mick Jagger

Gitarre: Brian Jones, Mick Taylor, Ron Wood

Gitarre: Keith Richard

Bass: Bill Wyman

Schlagzeug: Charlie Watts



Quelle: Die Rolling Stones ? die härteste Rockgruppe der Welt

Von Hans-Ulrich Prost und Gerd Röckl


Die Rollig Stones, meine Meinung:

Sie haben doch viel erreicht in ihrem Leben oder nicht?
Mick Jagger hat heute noch Top Hits und das will doch was heißen!
Zu dieser Musik bin ich durch meinen Vater gekommen, da er sie gerne hört muss ich sie ja auch hören und ich mag die musik!
Der Stil ist einzigartig und die Musik spricht Bände.
Ich hoffe die Band wird noch sehr lange in unserer Erinnerung bleiben und wir sollten diese Musik auch an unsere Kinder weitergeben.
Rock hört zwar nicht jeder gerne, aber man muss sie wenigstens einmal gehört haben um sich ein schlechtes Urteil bilden zu dürfen, doch wer ein schlechtes Urteil abgibt der weiß nicht was gute Musik ist und was es bedeutet sollche musik selbst zu produzieren und mit den eigenen Händen zu spielen!

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