Rolling Stones Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von PMaier
Und wieder "reingefallen"... :-)
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Sehe ich richtig, dass es bei Yopi nur eine Kategorie zu den Stones gibt? Ja soll ich denn jede Plattenkritik in einen Mega-Beitrag schreiben?? Mal sehen, wie lange Yopi dies durchhält...
Damit wären wir auch schon beim heutigen Thema: einer Stones-Platte. Jedesmal, wenn eine neue CD von den Rolling Stones rauskommt, nehme ich mir vor, sie *nicht* zu kaufen. Ich kann mir eigentlich beim besten Willen nicht vorstellen, daß die CD gut ist - die Stones müssen weder sich, noch ihrem Publikum mehr etwas beweisen, können praktisch alles verkaufen und aus der Sicht der Stones lohnt sich der geistige Aufwand, ein richtig gutes Album zu produzieren, eigentlich nicht. Außerdem sind -so das gängige Vorurteil- "die alten Sachen doch immer die besten". Denke ich jedesmal, vor allem aber nach der leicht mißglückten vorletzten CD 'Voodoo Lounge'. Und doch kaufe ich die Platte schlußendlich, weil mich jedesmal eine Singleauskopplung einfach umhaut - klasse Sound, tolle Musik und Mick Jaggers charakteristischen Gesang.
In diesem Fall war es das Lied "Anyone seen my baby". Und als ich die CD zum ersten Mal spielte, war ich wirklich überrascht: Die Platte begeistert mit tollen Stücken, abwechlungsreicher Musik und ist überraschend hochwertig. Sie zeigt, daß die Stones musikalisch offensichtlich noch nicht zum alten Eisen gehören.
Folgende Songs sind auf der CD enthalten:
1.Flip The Switch
2.Anybody Seen My Baby
3.Low Down
4.Already Over Me
5.Gunface
6.You Don't Have To Mean It
7.Out Of Control
8.Saint Of Me
9.Might As Well Get Juiced
10.Always Suffering
11.Too Tight
12.Thief In The Nicht
13.How Can I Stop
Bei Amazon.de beträgt der Preis für die CD gegenwärtig rund DM 33,-.
Als Besonderheit ist anzumerken, daß diese CD die erste ohne den langjährigen Bassisten Bill Wyman ist. Daryl Jones hat den Bass übernommen, wird aber nicht als 'vollwertiges' Mitglied der Band geführt.
Die Kritiker waren bei dieser CD nicht sonderlich gnädig: Sie bemängelten in erster Linie, daß es keinen einheitlichen Sound gäbe, auch wurde der Band mangelne Innovationkraft vorgeworfen. Letzteres kann ich weitgehend bestätigen, auch wenn das nicht weiter überraschend sein sollte - wer von den Rolling Stones plötzlich musikalische Wunderdinge erwartet, hat die falsche CD gekauft. Daß der Sound nicht einheitlich ist, finde ich persönlich eher gut, weil die Platte dadurch recht abwechslungsreich ist: Schnelle Stücke wie 'Flip the switch', in denen Mick Jagger gesanglich auftrumpft, wechseln sich mit sehr schönen langsamen Liedern wie 'Already over me'. 'Saint of me' ist einer meiner Favoriten auf dieser CD, über die gesanglichen Einlagen von Keith Richards dagegen möchte ich lieber den Mantel des Schweigens breiten... Schnell und fetzig übrigens auch 'Out of control' und 'Too tight', wobei sich das letztere etwas nach 'Streamline - wir brauchen noch irgendein schnelles Lied zur Abrundung' anhört. Trotzdem: Überdurchschnittlich, wie die ganze Platte.
Musik ist für mich immer sehr stimmungsbezogen - am liebsten hätte ich für jede Stimmung eine dazu passende Platte. Für kalte Winterabende ist Sade gut geeignet, für anspruchsvolle Musik Joe Jackson - wie paßt diese CD da rein?
'Bridges to Babylon' ist für mich eine typische CD zum 'Zwischendurchhören'. Beim Autofahren ist sie prima, weil die Songs schnell, abwechslungsreich und gut sind, wenn die Sonne scheint zum (mehr oder weniger) laut mitsingen etc. Es ist keine Platte für ruhige Momente, eher für energiegeladene Situationen.
Fazit
Ein Album, das sich lohnt, nicht nur für eingefleischte Stones-Fans. Vielleicht kein innovatives Meisterwerk, wie Kritiker herumnörgeln, aber dafür sind die Jungs ja auch schon alle Großvater (auch wenn man das der Musik nicht anhört!). Ich kann die CD empfehlen und höre sie immer wieder gerne - und von "Anybody seen my baby" kann ich immer noch nicht genug bekommen...
Damit wären wir auch schon beim heutigen Thema: einer Stones-Platte. Jedesmal, wenn eine neue CD von den Rolling Stones rauskommt, nehme ich mir vor, sie *nicht* zu kaufen. Ich kann mir eigentlich beim besten Willen nicht vorstellen, daß die CD gut ist - die Stones müssen weder sich, noch ihrem Publikum mehr etwas beweisen, können praktisch alles verkaufen und aus der Sicht der Stones lohnt sich der geistige Aufwand, ein richtig gutes Album zu produzieren, eigentlich nicht. Außerdem sind -so das gängige Vorurteil- "die alten Sachen doch immer die besten". Denke ich jedesmal, vor allem aber nach der leicht mißglückten vorletzten CD 'Voodoo Lounge'. Und doch kaufe ich die Platte schlußendlich, weil mich jedesmal eine Singleauskopplung einfach umhaut - klasse Sound, tolle Musik und Mick Jaggers charakteristischen Gesang.
In diesem Fall war es das Lied "Anyone seen my baby". Und als ich die CD zum ersten Mal spielte, war ich wirklich überrascht: Die Platte begeistert mit tollen Stücken, abwechlungsreicher Musik und ist überraschend hochwertig. Sie zeigt, daß die Stones musikalisch offensichtlich noch nicht zum alten Eisen gehören.
Folgende Songs sind auf der CD enthalten:
1.Flip The Switch
2.Anybody Seen My Baby
3.Low Down
4.Already Over Me
5.Gunface
6.You Don't Have To Mean It
7.Out Of Control
8.Saint Of Me
9.Might As Well Get Juiced
10.Always Suffering
11.Too Tight
12.Thief In The Nicht
13.How Can I Stop
Bei Amazon.de beträgt der Preis für die CD gegenwärtig rund DM 33,-.
Als Besonderheit ist anzumerken, daß diese CD die erste ohne den langjährigen Bassisten Bill Wyman ist. Daryl Jones hat den Bass übernommen, wird aber nicht als 'vollwertiges' Mitglied der Band geführt.
Die Kritiker waren bei dieser CD nicht sonderlich gnädig: Sie bemängelten in erster Linie, daß es keinen einheitlichen Sound gäbe, auch wurde der Band mangelne Innovationkraft vorgeworfen. Letzteres kann ich weitgehend bestätigen, auch wenn das nicht weiter überraschend sein sollte - wer von den Rolling Stones plötzlich musikalische Wunderdinge erwartet, hat die falsche CD gekauft. Daß der Sound nicht einheitlich ist, finde ich persönlich eher gut, weil die Platte dadurch recht abwechslungsreich ist: Schnelle Stücke wie 'Flip the switch', in denen Mick Jagger gesanglich auftrumpft, wechseln sich mit sehr schönen langsamen Liedern wie 'Already over me'. 'Saint of me' ist einer meiner Favoriten auf dieser CD, über die gesanglichen Einlagen von Keith Richards dagegen möchte ich lieber den Mantel des Schweigens breiten... Schnell und fetzig übrigens auch 'Out of control' und 'Too tight', wobei sich das letztere etwas nach 'Streamline - wir brauchen noch irgendein schnelles Lied zur Abrundung' anhört. Trotzdem: Überdurchschnittlich, wie die ganze Platte.
Musik ist für mich immer sehr stimmungsbezogen - am liebsten hätte ich für jede Stimmung eine dazu passende Platte. Für kalte Winterabende ist Sade gut geeignet, für anspruchsvolle Musik Joe Jackson - wie paßt diese CD da rein?
'Bridges to Babylon' ist für mich eine typische CD zum 'Zwischendurchhören'. Beim Autofahren ist sie prima, weil die Songs schnell, abwechslungsreich und gut sind, wenn die Sonne scheint zum (mehr oder weniger) laut mitsingen etc. Es ist keine Platte für ruhige Momente, eher für energiegeladene Situationen.
Fazit
Ein Album, das sich lohnt, nicht nur für eingefleischte Stones-Fans. Vielleicht kein innovatives Meisterwerk, wie Kritiker herumnörgeln, aber dafür sind die Jungs ja auch schon alle Großvater (auch wenn man das der Musik nicht anhört!). Ich kann die CD empfehlen und höre sie immer wieder gerne - und von "Anybody seen my baby" kann ich immer noch nicht genug bekommen...
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