Rovinj Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 05/2005
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Erfahrungsbericht von CocoK
Die Perle Istriens
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Vorwort
********
Rovinj - die Perle von Istrien – so nennen die Bewohner die Stadt, die schon zur Zeit der Römer als Feriendomizil berühmt war. Dass viele ihrer Besucher der gleichen Meinung sind, wird niemanden verwundern, im Gegenteil: immer größer wird die Zahl derer, die sich dem Reiz der Stadt nicht entziehen können und sie somit jedes Jahr aufs Neue als Urlaubsziel ausmachen....
Allgemeines
***********
Die Stadt leigt an der Westküste Istriens, zwischen porec und Pula, nur etwa fünf Kilometer südlich vom Limski – Kanal. Die Altstadt drängt sich auf einer kleinen halbinsel, die bis Mitte des 18. Jahrhunderts noch ganz von Wasser umgeben war. Erst dann wurde ein Damm aufgeschüttet, um die Enge zu entzerren. Aber diese Enge macht eigentlich den Charme der Altstadt aus. Die dichte Bebauung mit den schmalen Häusern und den engen Gassen ist vielleicht nicht einzigartig aber eben doch faszinierend.
Dieses so überaus reizvolle Stadtbild entstand am Anfang des 17. Jahrhunderts, als die Pest in Istrien wütete, Rovinj aber verschont blieb. Viele Familien suchten Schutz in der Stadt und Rovinj, so dass diese aus allen Nähten platzte. Die Häuser gingen in die Höhe oder wurden außen an die Stadtmauer gebaut. In jedem Haus waren mehrere Wohnungn, jede mit einem eigenen Kamin. Dadurch entstand das heute so reizvolle und charaklteristische Bild mit den engen Gassen, den überbauten Torbögen und den zahlreichen Kaminen. Wenn man durch die Stadt geht, stellt man fest, dass wirklich kein Zentimeter ungenutzt gelassen wurde.
Diese überaus faszinierende Altstadt mit ihrer historischen Atmosphäre ist eigentlich ein leinziges Museum und nicht umsonst wurde sie 1963 zum Kulturdenkmal erklärt. Einer der Höhepunkte im wahrsten Sinn des Wortes ist sicherlich die auf einem Hügel über der Altstadt erbaute Kirche zur heiligen Euphemia, deren 60 Meter hoher Glockenturm dem Turm der St. Markus Kirche in Venedig nachempfunden wurde. Ein Besuch dieser Kirche und des Glockenturms gehört zu jedem Rovinj – Besuch. Vom Turm selbst hat man einen fantastischen Blick sowohl über die Küste als auch über die Altstadt mit ihren Dächern.
In der Kirche selbst steht rechts vom Hauptaltar der Marmorsakophag der heiligen Euphemia. Der Legende nach gelangte der Sarkophag des Mädchens, das im Jahr 304 v. Chr. Zu Tode gemartert wurde, im Jahr 800 an den Strand von Rovinj und keiner der kräftigen Männer und Ochsen konnte ihn auch nur einen Zentimeter bewegen. Erst ein kleiner Junge, dem die Heilige zuvor erschienen war, zog den Sarkophag mit seinen Kühen den Berg hinauf zur Kirche.
Den Weg hinauf zur Kirche sollte man auf jeden Fall noch einmal abends unternehmen. Dann nämlich taucht die Sonne das Meer und die vorgelagerten Inseln in das schönste Rot und man kann von einem Quasi-Balkon den herrlichsten Sonnenuntergang erleben. Diesen Weg, direkt am steilen Ufer entlang, nennt man nicht umsonst den „Weg der Verliebten“. Wer dann noch Zeit und Lust hat, sollte den Abend auf jeden Fall in einem der schönen, direkt über dem Meer gelegenen Lokale oder aber in einer der vielen kleinen Bars am Hafen bei einem Glas Wein ausklingen lassen.
Spezielles
*********
Der Hafen selbst ist einer der größten Fischereihäfen Istriens und viele kleine „Batane“, typische rovinjische Fischerboote bringen täglich den Frischfisch an Land. Daher sollte man es auf keinen Fall versäumen in einem der ebenfalls direkt am Hafen gelegenene zahlreichen Lokale Fischgerichte zu probieren. Ob man jedoch soweit gehen sollte und sich zu einer Schiffahrt mit Fischessen auf dem Boot verleiten lassen sollte, ist die Frage. Die Fahrt selber, auf jeden Fall auch in den Limski – Kanal führt, ist mit Sicherheit ein Erlebnis. Das Fischessen an Bord aber muss nicht sein. Ich habe bisher keinen Touristen gesprochen, der das so toll fand. Es gibt auch Bootsfahrten, die ihre Fahrt ohne Fisch und Wein anbieten...
Neben dem Fisch gibt es aber auch noch andere kulinarische Köstlichkeiten, die man versuchen sollte. Unter anderem bietet eine Weinschänke (auch am Hafen gelegen) einen Krug Wein und eine Kante Schinken an. Die Einrichtung besteht aus groben Holzbänken und Tischen und nicht nur wegen der Live-Musik ist die Atmosphäre eine ganz besondere.
Auch das Bummeln durch die Altstadt nach Sonnenuntergang ist ein ganz besonderes Erlebnis. Die mittelalterlichen Laternen werfen ein geheimnisvolles Licht auf die Wege. Die Menschen in ihren alten Trachten und die am Straßenrand sitzenden Fischer tun ein übriges dazu, dass man das Gefühl hat, die Zeit sei stehengeblieben, so dass man sich zurückversetzt fühlt in vergangene Jahrhunderte.
Abschließendes
*************
Wer Rovinj einmal besucht hat, wird die Bezeichnung „Perle von Istrien“ auf jeden Fall nachempfinden können. Es lohnt sich auf jeden Fall, ein paar Tage in dieser herrlichen Stadt zu verweilen und das Flair richtig auf sich einwirken lassen. Da es entlang der Küste zahlreiche Hotels, Pensionen oder Campingplätze gibt, ist man nicht darauf angewiesen, in Rovinj selber Quartier zu beziehen. Besuche der Stadt, auch am Abend, aber sind Pficht für jeden Istrien – Urlauber.
Fotos unter www.cocos-fotowelt.de.vu
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Rovinj - die Perle von Istrien – so nennen die Bewohner die Stadt, die schon zur Zeit der Römer als Feriendomizil berühmt war. Dass viele ihrer Besucher der gleichen Meinung sind, wird niemanden verwundern, im Gegenteil: immer größer wird die Zahl derer, die sich dem Reiz der Stadt nicht entziehen können und sie somit jedes Jahr aufs Neue als Urlaubsziel ausmachen....
Allgemeines
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Die Stadt leigt an der Westküste Istriens, zwischen porec und Pula, nur etwa fünf Kilometer südlich vom Limski – Kanal. Die Altstadt drängt sich auf einer kleinen halbinsel, die bis Mitte des 18. Jahrhunderts noch ganz von Wasser umgeben war. Erst dann wurde ein Damm aufgeschüttet, um die Enge zu entzerren. Aber diese Enge macht eigentlich den Charme der Altstadt aus. Die dichte Bebauung mit den schmalen Häusern und den engen Gassen ist vielleicht nicht einzigartig aber eben doch faszinierend.
Dieses so überaus reizvolle Stadtbild entstand am Anfang des 17. Jahrhunderts, als die Pest in Istrien wütete, Rovinj aber verschont blieb. Viele Familien suchten Schutz in der Stadt und Rovinj, so dass diese aus allen Nähten platzte. Die Häuser gingen in die Höhe oder wurden außen an die Stadtmauer gebaut. In jedem Haus waren mehrere Wohnungn, jede mit einem eigenen Kamin. Dadurch entstand das heute so reizvolle und charaklteristische Bild mit den engen Gassen, den überbauten Torbögen und den zahlreichen Kaminen. Wenn man durch die Stadt geht, stellt man fest, dass wirklich kein Zentimeter ungenutzt gelassen wurde.
Diese überaus faszinierende Altstadt mit ihrer historischen Atmosphäre ist eigentlich ein leinziges Museum und nicht umsonst wurde sie 1963 zum Kulturdenkmal erklärt. Einer der Höhepunkte im wahrsten Sinn des Wortes ist sicherlich die auf einem Hügel über der Altstadt erbaute Kirche zur heiligen Euphemia, deren 60 Meter hoher Glockenturm dem Turm der St. Markus Kirche in Venedig nachempfunden wurde. Ein Besuch dieser Kirche und des Glockenturms gehört zu jedem Rovinj – Besuch. Vom Turm selbst hat man einen fantastischen Blick sowohl über die Küste als auch über die Altstadt mit ihren Dächern.
In der Kirche selbst steht rechts vom Hauptaltar der Marmorsakophag der heiligen Euphemia. Der Legende nach gelangte der Sarkophag des Mädchens, das im Jahr 304 v. Chr. Zu Tode gemartert wurde, im Jahr 800 an den Strand von Rovinj und keiner der kräftigen Männer und Ochsen konnte ihn auch nur einen Zentimeter bewegen. Erst ein kleiner Junge, dem die Heilige zuvor erschienen war, zog den Sarkophag mit seinen Kühen den Berg hinauf zur Kirche.
Den Weg hinauf zur Kirche sollte man auf jeden Fall noch einmal abends unternehmen. Dann nämlich taucht die Sonne das Meer und die vorgelagerten Inseln in das schönste Rot und man kann von einem Quasi-Balkon den herrlichsten Sonnenuntergang erleben. Diesen Weg, direkt am steilen Ufer entlang, nennt man nicht umsonst den „Weg der Verliebten“. Wer dann noch Zeit und Lust hat, sollte den Abend auf jeden Fall in einem der schönen, direkt über dem Meer gelegenen Lokale oder aber in einer der vielen kleinen Bars am Hafen bei einem Glas Wein ausklingen lassen.
Spezielles
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Der Hafen selbst ist einer der größten Fischereihäfen Istriens und viele kleine „Batane“, typische rovinjische Fischerboote bringen täglich den Frischfisch an Land. Daher sollte man es auf keinen Fall versäumen in einem der ebenfalls direkt am Hafen gelegenene zahlreichen Lokale Fischgerichte zu probieren. Ob man jedoch soweit gehen sollte und sich zu einer Schiffahrt mit Fischessen auf dem Boot verleiten lassen sollte, ist die Frage. Die Fahrt selber, auf jeden Fall auch in den Limski – Kanal führt, ist mit Sicherheit ein Erlebnis. Das Fischessen an Bord aber muss nicht sein. Ich habe bisher keinen Touristen gesprochen, der das so toll fand. Es gibt auch Bootsfahrten, die ihre Fahrt ohne Fisch und Wein anbieten...
Neben dem Fisch gibt es aber auch noch andere kulinarische Köstlichkeiten, die man versuchen sollte. Unter anderem bietet eine Weinschänke (auch am Hafen gelegen) einen Krug Wein und eine Kante Schinken an. Die Einrichtung besteht aus groben Holzbänken und Tischen und nicht nur wegen der Live-Musik ist die Atmosphäre eine ganz besondere.
Auch das Bummeln durch die Altstadt nach Sonnenuntergang ist ein ganz besonderes Erlebnis. Die mittelalterlichen Laternen werfen ein geheimnisvolles Licht auf die Wege. Die Menschen in ihren alten Trachten und die am Straßenrand sitzenden Fischer tun ein übriges dazu, dass man das Gefühl hat, die Zeit sei stehengeblieben, so dass man sich zurückversetzt fühlt in vergangene Jahrhunderte.
Abschließendes
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Wer Rovinj einmal besucht hat, wird die Bezeichnung „Perle von Istrien“ auf jeden Fall nachempfinden können. Es lohnt sich auf jeden Fall, ein paar Tage in dieser herrlichen Stadt zu verweilen und das Flair richtig auf sich einwirken lassen. Da es entlang der Küste zahlreiche Hotels, Pensionen oder Campingplätze gibt, ist man nicht darauf angewiesen, in Rovinj selber Quartier zu beziehen. Besuche der Stadt, auch am Abend, aber sind Pficht für jeden Istrien – Urlauber.
Fotos unter www.cocos-fotowelt.de.vu
36 Bewertungen, 1 Kommentar
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14.10.2005, 13:30 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh und lg Patricia
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