Rowenta Surfline DE-311 Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Summe aller Bewertungen
- Qualität & Verarbeitung:
- Handhabung & Komfort:
- Aufheizen & Abkühlen:
- Gleitfähigkeit:
Erfahrungsbericht von Tut_Ench_Amun
Na, wenn's denn unbedingt sein muss...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Um’s vorweg zu nehmen: Ich mag nicht besonders gern Bügeln und damit mein Leiden nicht noch verstärkt wird stand bei der Wahl des Bügeleisens diesmal nicht nur der Preis, sondern die allseits gepriesene „Usabillity“ eher im Vordergrund...Ja, ich bin ein stadtbekannter, fauler Hund und darauf bedacht, die Arbeitsabläufe im Haushalt zu optimieren, so nimmt es kein Wunder, dass ich bei einem Dampfbügeleisen verlange, dass ich nicht mit destilliertem Wasser oder irgendwelchen sauteuren Entkalker-Cassetten hantieren will, nur um den Inhalt meines Kleiderschranks nach dem Waschen in Form zu bringen. Mir fiel das Surfline DE 313 (wie ich an anderer Stelle - Ciao - gelesen habe und stark vermute, wohl eine Weiterentwicklung des DE 311) bei MediaMarkt ins Auge, da es...wer mich kennt weiss, was jetzt kommt...BLAU ist (zumindest der Wassertank, der Rest ist in Haushalts-Öde-Standard-Weiss gehalten), gute Voraussetzung also, dass ich es überhaupt eines Blickes würdige. Zum Preis von damals 69.- DM im Angebot habe ich das gute Stück dann auch mitgenommen, auf dass ich nicht mehr ganz so zerknittert auf Erden wandle...
Tanken bitte!
Das Surfline ist ein Dampfbügeleisen mit einem fest montiertem Wassertank, welcher in aufgestellter Lage mit Leitungswasser gefüllt wird, eine nervige Entkalker-Cassette sucht man hier vergebens, die Reinigung der Dampfdüsen in der Sohle - mittels einer „SelfClean“ getauften Funktion - bläst sozusagen Kalkrückstände mit hohem Druck aus den selbigen. Der transparent-blaue Wassertank fasst etwa 500ml Flüssigkeit, der Füllstand ist natürlich durch die Transparenz jederzeit auch während des Bügelns ersichtlich. Füllen kann man das Surfline in kaltem und heissem Zustand problemlos (wie ich in einem anderen Bericht gelesen habe, war das eine Kinderkrankheit des Vorgängermodells DE-311), dank eines kleinen Ventils im Einfüllstutzen. Der trichterförmige Stutzen an sich ist recht klein, man muss schon ein wenig zielen, zumal das Ventil den Eingang zusätzlich einengt, um nicht mehr Wasser daneben zu platschen, als in den Tank fliesst. Eine „Max“-Markierung seitlich am Tank zeigt an, wann man besser mit der Befüllung aufhören sollte...
Ergonomie
Der Wichtigste Punkt, neben der Gleitfähigkeit der Sohle ist die körperangepasste Form und die Erreichbarkeit aller Bedienelemente. Wer will schon das verhasste Bügeln auch noch mit einem Gerät in Angriff nehmen, dass die Ergonomie und Gleitfähigkeit eines Ziegelsteins aufweist? Eben – ich ganz bestimmt auch nicht! Fangen wir mit dem generell lästigsten Bauteil an, dem Kabel: Es hat eine mehr als akzeptable Länge von 1,8 m, besitzt einen Knickschutz und ist 90° schwenkbar am Gerät montiert, so kommt es beim Bügeln selten dazu, dass es im Weg ist, das lange Kabel prädestiniert das Surfline auch um zwischendurch mal aufgehängte Klamotten kurz vorm Anziehen noch mal Abzudampfen, durch die bequeme Länge hat man einen guten Spielraum von der nächsten Steckdose aus.
Die Bedienelemente sind allesamt in Griffweite angebracht, so lassen sich Dampfstoss und Spray bequem mit dem Daumen während des Bügelns bedienen, die Dampfstärke oder die SelfClean-Einstellung zum Entkalken (beides wird mit dem gleichen Schieberegler bedient), stellt man mit dem Zeigefinger ein, für eine bessere Griffigkeit ist der Schieber beidseitig geriffelt (für Links- und Rechtshänder). Die Temperatur-Einstellung befindet sich – wie fast überall üblich – direkt unter dem geschwungenen Handgriff, der Drehregler ist ebenfalls geriffelt und selbst mitten im Bügeln mit Daumen und Zeigefinger zu bedienen, ohne die Hand vom Griff zu nehmen. Die Temperatur kann quasi stufenlos eingestellt werden (leichte, ganz kleine Raststufen, verhindern das Ausleiern des Potentiometers). Das Bügeleisen liegt, wegen des runden und geschwungenen Handgriffs gut in der Hand, mit Wasser gefüllt bringt das gesamte Gerät etwa 1,3 kg auf die Waage – sicher ein guter Kompromiss zwischen Handling und zum Bügeln nötigen Eigengewicht, schliesslich braucht man je höher das Gewicht, weniger Druck selbst ausüben um eventuelle hartnäckige Falten davon zu überzeugen, zu Verschwinden.
Die 22 x 11,5 cm messende, keilförmige Sohle besteht aus rostfreiem Edelstahl, des Hauses INOX / Solingen, per se ein Garant, für Gleitfähig- und Kratzfestigkeit (Das muss der Neid ihnen lassen, obwohl eins unserer Tochterunternehmen den V2A „Nirosta“-Stahl herstellt und ich somit bei der Konkurrenz arbeite). Die Ecken sind schön abgerundet und können dadurch nirgendwo festhaken, die gepfeilte Spitze gelangt auch spielend in absonderlichste Ecken und Tiefen der Wäsche. Die Unterseite der Sohle weist kleine ballige Vertiefungen auf um ein „Aufschaukeln“ von Falten zu verhindern, gleichzeitig wird durch die Reduzierung der Gesamtflächen eine weitere Verbesserung der Gleitfähigkeit erreicht. 19 der 40 Vertiefungen (nämlich der äussere Kranz), beherbergen kleine Löcher...richtig geraten...das sind die Dampfaustrittsdüsen, an denen man auch sehen kann, wie verkalkt sie sind. Aufgeheizt wird das Surfline übrigens mit maximal 1600 Watt, auf höchster Stufe.
Rund um den Gebrauch
Der Aufdruck des Verstellrades weist nur das mittlerweile etablierte Punktesystem auf und keine Klarnamen, wie „Seide“, „Synthtic“ oder „Leinen“ etc. Die Skala ist grob in drei Bereiche aufgeteilt, je nachdem welches Material zum Bügeln ansteht. Eine rote Kontroll-Leuchte gibt an, ob die gewählte Temperaturstufe bereits erreicht ist. Auf der höchsten Stufe (3 Punkte) steht zusätzlich die Dampffunktion zur Verfügung, während man die vorne an der Stirnseite angebrachte (nicht verstellbare) Spraydüse in allen drei Bereichen mit dem Daumentaster verwenden kann. Die Dampfstärke ist in drei Rastern am Schieber mittels Zeigefinger einzustellen, zieht man den Schieber ganz nach hinten zu sich heran, wird das SelfClean ausgelöst, mit welchem man eventuelle Kalkablagerungen mit Heissdampf aus den Düsen schleudert. Abgestellt wird das Bügeleisen entweder auf der abgeflachten Rückseite, worauf es sehr kippsicher steht, legt man es auf die Gitterschale, die an beinahe jedem Bügelbrett zu finden sind, sollte man den Dampf auf ein Minimum reduzieren, bzw. ganz ausschalten, ansonsten tropft es nämlich aus den Düsen und der Tank wird peu á peu leerer.
Fazit
Bügeln kann ich trotzdem immer noch nicht besser leiden, allerdings erleichtert mir das gut gleitende Surfline diese unangenehme Hausarbeit nach Kräften, die kratzfeste Sohle kapituliert auch nicht vor Nieten oder Metallknöpfen in Jeans. Durch die abgerundete Form und die enorme Gleitfähigkeit kommt man auch bei kompliziert geschnittenen Wäschestücken nicht so leicht ins Schleudern. Die Ergonomie ist hervorragend und garantiert ein maximales Mass an Komfort und (für die Arme) ermüdungsfreies Arbeiten, auch bei ausgedehnten Bügel-Sessions (wenn man so lange immer „ach was...morgen“ gesagt hat, bis der Wäscheberg langsam aber sicher doch die Zimmerdecke tóuchiert). Praktisch ist die Verwendung von Leitungswasser, auch wenn man zur Befüllung doch recht gut zielen können muss, dafür ist der Tank blau...das ist ja immerhin schon mal was, auch wenn das Bügeleisen eher zu meinen ungeliebten Tools gehört, erweist sich dieses aber als verdammt nützlich.
Hoffentlich erfindet mal einer Selbstbügler oder bügelfreie Wäsche ;-)
Jürgen
Anmerkung:
Dieser Bericht ist auch 1:1 bei Ciao und Dooyoo zu finden
Tanken bitte!
Das Surfline ist ein Dampfbügeleisen mit einem fest montiertem Wassertank, welcher in aufgestellter Lage mit Leitungswasser gefüllt wird, eine nervige Entkalker-Cassette sucht man hier vergebens, die Reinigung der Dampfdüsen in der Sohle - mittels einer „SelfClean“ getauften Funktion - bläst sozusagen Kalkrückstände mit hohem Druck aus den selbigen. Der transparent-blaue Wassertank fasst etwa 500ml Flüssigkeit, der Füllstand ist natürlich durch die Transparenz jederzeit auch während des Bügelns ersichtlich. Füllen kann man das Surfline in kaltem und heissem Zustand problemlos (wie ich in einem anderen Bericht gelesen habe, war das eine Kinderkrankheit des Vorgängermodells DE-311), dank eines kleinen Ventils im Einfüllstutzen. Der trichterförmige Stutzen an sich ist recht klein, man muss schon ein wenig zielen, zumal das Ventil den Eingang zusätzlich einengt, um nicht mehr Wasser daneben zu platschen, als in den Tank fliesst. Eine „Max“-Markierung seitlich am Tank zeigt an, wann man besser mit der Befüllung aufhören sollte...
Ergonomie
Der Wichtigste Punkt, neben der Gleitfähigkeit der Sohle ist die körperangepasste Form und die Erreichbarkeit aller Bedienelemente. Wer will schon das verhasste Bügeln auch noch mit einem Gerät in Angriff nehmen, dass die Ergonomie und Gleitfähigkeit eines Ziegelsteins aufweist? Eben – ich ganz bestimmt auch nicht! Fangen wir mit dem generell lästigsten Bauteil an, dem Kabel: Es hat eine mehr als akzeptable Länge von 1,8 m, besitzt einen Knickschutz und ist 90° schwenkbar am Gerät montiert, so kommt es beim Bügeln selten dazu, dass es im Weg ist, das lange Kabel prädestiniert das Surfline auch um zwischendurch mal aufgehängte Klamotten kurz vorm Anziehen noch mal Abzudampfen, durch die bequeme Länge hat man einen guten Spielraum von der nächsten Steckdose aus.
Die Bedienelemente sind allesamt in Griffweite angebracht, so lassen sich Dampfstoss und Spray bequem mit dem Daumen während des Bügelns bedienen, die Dampfstärke oder die SelfClean-Einstellung zum Entkalken (beides wird mit dem gleichen Schieberegler bedient), stellt man mit dem Zeigefinger ein, für eine bessere Griffigkeit ist der Schieber beidseitig geriffelt (für Links- und Rechtshänder). Die Temperatur-Einstellung befindet sich – wie fast überall üblich – direkt unter dem geschwungenen Handgriff, der Drehregler ist ebenfalls geriffelt und selbst mitten im Bügeln mit Daumen und Zeigefinger zu bedienen, ohne die Hand vom Griff zu nehmen. Die Temperatur kann quasi stufenlos eingestellt werden (leichte, ganz kleine Raststufen, verhindern das Ausleiern des Potentiometers). Das Bügeleisen liegt, wegen des runden und geschwungenen Handgriffs gut in der Hand, mit Wasser gefüllt bringt das gesamte Gerät etwa 1,3 kg auf die Waage – sicher ein guter Kompromiss zwischen Handling und zum Bügeln nötigen Eigengewicht, schliesslich braucht man je höher das Gewicht, weniger Druck selbst ausüben um eventuelle hartnäckige Falten davon zu überzeugen, zu Verschwinden.
Die 22 x 11,5 cm messende, keilförmige Sohle besteht aus rostfreiem Edelstahl, des Hauses INOX / Solingen, per se ein Garant, für Gleitfähig- und Kratzfestigkeit (Das muss der Neid ihnen lassen, obwohl eins unserer Tochterunternehmen den V2A „Nirosta“-Stahl herstellt und ich somit bei der Konkurrenz arbeite). Die Ecken sind schön abgerundet und können dadurch nirgendwo festhaken, die gepfeilte Spitze gelangt auch spielend in absonderlichste Ecken und Tiefen der Wäsche. Die Unterseite der Sohle weist kleine ballige Vertiefungen auf um ein „Aufschaukeln“ von Falten zu verhindern, gleichzeitig wird durch die Reduzierung der Gesamtflächen eine weitere Verbesserung der Gleitfähigkeit erreicht. 19 der 40 Vertiefungen (nämlich der äussere Kranz), beherbergen kleine Löcher...richtig geraten...das sind die Dampfaustrittsdüsen, an denen man auch sehen kann, wie verkalkt sie sind. Aufgeheizt wird das Surfline übrigens mit maximal 1600 Watt, auf höchster Stufe.
Rund um den Gebrauch
Der Aufdruck des Verstellrades weist nur das mittlerweile etablierte Punktesystem auf und keine Klarnamen, wie „Seide“, „Synthtic“ oder „Leinen“ etc. Die Skala ist grob in drei Bereiche aufgeteilt, je nachdem welches Material zum Bügeln ansteht. Eine rote Kontroll-Leuchte gibt an, ob die gewählte Temperaturstufe bereits erreicht ist. Auf der höchsten Stufe (3 Punkte) steht zusätzlich die Dampffunktion zur Verfügung, während man die vorne an der Stirnseite angebrachte (nicht verstellbare) Spraydüse in allen drei Bereichen mit dem Daumentaster verwenden kann. Die Dampfstärke ist in drei Rastern am Schieber mittels Zeigefinger einzustellen, zieht man den Schieber ganz nach hinten zu sich heran, wird das SelfClean ausgelöst, mit welchem man eventuelle Kalkablagerungen mit Heissdampf aus den Düsen schleudert. Abgestellt wird das Bügeleisen entweder auf der abgeflachten Rückseite, worauf es sehr kippsicher steht, legt man es auf die Gitterschale, die an beinahe jedem Bügelbrett zu finden sind, sollte man den Dampf auf ein Minimum reduzieren, bzw. ganz ausschalten, ansonsten tropft es nämlich aus den Düsen und der Tank wird peu á peu leerer.
Fazit
Bügeln kann ich trotzdem immer noch nicht besser leiden, allerdings erleichtert mir das gut gleitende Surfline diese unangenehme Hausarbeit nach Kräften, die kratzfeste Sohle kapituliert auch nicht vor Nieten oder Metallknöpfen in Jeans. Durch die abgerundete Form und die enorme Gleitfähigkeit kommt man auch bei kompliziert geschnittenen Wäschestücken nicht so leicht ins Schleudern. Die Ergonomie ist hervorragend und garantiert ein maximales Mass an Komfort und (für die Arme) ermüdungsfreies Arbeiten, auch bei ausgedehnten Bügel-Sessions (wenn man so lange immer „ach was...morgen“ gesagt hat, bis der Wäscheberg langsam aber sicher doch die Zimmerdecke tóuchiert). Praktisch ist die Verwendung von Leitungswasser, auch wenn man zur Befüllung doch recht gut zielen können muss, dafür ist der Tank blau...das ist ja immerhin schon mal was, auch wenn das Bügeleisen eher zu meinen ungeliebten Tools gehört, erweist sich dieses aber als verdammt nützlich.
Hoffentlich erfindet mal einer Selbstbügler oder bügelfreie Wäsche ;-)
Jürgen
Anmerkung:
Dieser Bericht ist auch 1:1 bei Ciao und Dooyoo zu finden
12 Bewertungen, 1 Kommentar
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26.12.2008, 02:24 Uhr von frankensteins
Bewertung: sehr hilfreichgenz liebe Grüße aus dem Taunus
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