Royal Canin Indoor 27 4kg Testbericht

Royal-canin-indoor-27-4kg
ab 16,01
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
5 Sterne
(7)
4 Sterne
(1)
3 Sterne
(0)
2 Sterne
(0)
1 Stern
(0)
0 Sterne
(0)
Summe aller Bewertungen
  • Akzeptanz beim Tier:  sehr gut
  • Verträglichkeit:  sehr gut
  • Nährgehalt:  sehr gut
  • Geruch:  gut

Erfahrungsbericht von Nicky1803

Für meine Indoor-Katzen nur das Beste!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Vor kurzem hat mich meine Züchterin, von welcher ich meinen Somalikater Ramses habe, darauf hin gewiesen, daß Royal Canin ein neues Trockenfutter auf den Markt bringt. Und letzte Woche entdeckte ich es schließlich auch endlich in einem Zoofachgeschäft.

Dieses Trockenfutter ist speziell für Katzen hergestellt, die nur im Haus leben.

Viele werden sich denken „Ja spinnt die denn, so teures Futter? Das Futter aus dem Aldi oder Whiskas tuts doch auch...!“.
Klar...billig sind Qualitätsfutter wie eben Royal Canin, Hills Science Plan oder Iams garantiert nicht, aber damit tut ihr Euren Katzen nun mal etwas gutes.
(Die Preise liegen hier bei 9,49 DM für 500 Gramm, 36,- DM für 2 kg).
Jeder Tierarzt wird Euch bestätigen, daß diese Futtermarken wesentlich hochwertiger sind, als die altbekannten Marken (Whiskas, Kitekat & Co), welche man in jedem Supermarkt erstehen kann. Darum gibt es erwähnte Marken auch nur in Zoofachgeschäften oder bei Tierärzten.

Hellhörig wurde ich, als der Kater meiner Großmutter an Harnsteinen erkrankte. Eine Krankheit, unter welcher vorallem Kater häufig leiden. Die Tierärztin fragte sie schließlich welches Futter sie denn verwendet hätte, und das hochwertiges Futter die Anfälligkeit verringere, aber dafür wars dann schon zu spät. Da ich damals auch schon einen Kater mein eigen nennen konnte, beschloß ich , kein Billigfutter mehr zu füttern. Denn die Gesundheit meiner Tiere ist mir nun mal sehr sehr wichtig.

Und ich habe bisher nur beste Erfahrungen gemacht.

So...und nun aber zum eigentlich beschriebenen Produkt. Das neue Trockenfutter „Indoor 27“.
Wieso denn überhaupt ein Indoor-Futter?

Es ist nun mal so, daß die Katzen, welche allein in der Wohnun leben, auch ein anderes Verhalten und Ernährungsbedürfnisse an den Tag legen, als ihre Artgenossen, welche den ganzen lieben langen Tag durch die Wiesen toben.

Sie leben z.B. geschützt vor Feuchtigkeit und wechselnden Temperatur- bzw. Lichtverhältnissen.
Und dies führt dazu, daß unsere Indoor-Katzen einmal einen verstärkten Haarverlust haben, und somit natürlich auch viel mehr Haare in den Magen gelangen. Ich habe Euch ja schon in meiner Malt-Bits-Meinung geschildert, wie das ganze dann wieder zu Tage gefördert wird. Nämlich oben raus anstatt hinten. Denn die Haarballen können nicht so ohne weiteres wieder ausgeschieden werden, sondern werden größtenteils wieder erbrochen.

Durch dieses Futter wird veranlaßt (wie auch bei anderen ähnlichen Produkten), daß die Haare durch den Darm wieder das Licht der Welt erblicken. Außerdem wird durch das „Hairball Transit System“ (so der Fachausdruck) die Klumpenbildung im Magen minimiert.

Fakt ist nun mal auch, daß Wohnungs- und Hauskatzen sich nicht allzu sehr körperlich betätigen. Klar...ihr Bewegungsfreiraum ist ja um einiges geringer als bei einer Katze, die in den Wiesen ihr Unwesen treibt. Bestes Beispiel ist meine Cajou, welche nur noch ihre schöne warme Fensterliege verläßt
a) um zu fressen
b) um aufs Klo zu gehen
c) ein paar Streicheleinheiten von mir oder Rainer einzufordern.
Die geringe Bewegung läßt auch bei ihr langsam Spuren. Sie hat nämlich schon einiges zugenommen. Zudem wird bei geringerer Bewegung der Darm träge und dies kann wiederum Verdauungsbeschwerden verursachen.

Dieses Futter wurde darum auch darauf ausgelegt. Denn das Futter soll die Verdauungdurch Stimulation und Unterstützung der natürlichen Darmflora optimieren.

Und noch etwas Neues haben sich die Katzenfutter-Erfinder ausgedacht: Dieses Futter soll nämlich auch die Abgase unserer Lieben reduzieren.
Euch geht es doch da bestimmt so wie mir...täglich wenn ich die Katzenklos säubere, und den Deckel hebe, kommen mir da wirklich grausame Abgase entgegen. Vorallem mein Katerchen Ramses hält in Sachen Abgaswerten den absoluten Rekord. Wenn er auf dem Klo war riecht man es in der ganzen Wohnung.
Durch die Verwendung von Ballaststoffen, Fructo-Oligosaccariden (Huch, was ist denn das????) und Tonerdemineralen sowie durch einen moderaten Proteingehalt stimuliert das Futter die natürliche Darmflora, Toxine werden resorbiert...und genau das soll zu einer Verminderung der Abgaswerte führen.
Hört sich doch schon mal nicht schlecht an. Was der Katalysator fürs Auto, scheint also dieses Futter für die Katze zu sein!

So...was ist denn jetzt so in diesem Futter drin. Ich schreibe mal alles von der Packung ab, wobei ich leider mit ein zwei Begriffen nichts anfangen kann:
Geflügelfleischmehl, Reis, Mais, Maisfuttermehl, Maisglutenfutter, Geflügelfett, Erbsenkleie, pflanzliches Proteinsolat, Zuckerrübentrockenschnitzel, Pflanzenöl, Mineralstoffe, Fructo-Oligosaccaride, Zeolith, Bierhefe, Fischöl, Spurenelemente, DL-Methionin, Taurin, Vitamine.

Die Zusammensetzung ist:
27 % Rohprotein, 13 % Rohfett, 7,6 % Rohasche, 5,7% Rohfaser, 0,09 % Magnesium, 1% Phosphor.

Eigentlich braucht man kein weiteres Futter mehr, wenn man dieses oder ähnliche Produkte füttert. Denn der Energiehaushalt der Katzen wird allein dadurch vollkommen gedeckt.
Aber seien wir doch mal ehrlich: Wir wollen doch auch nicht jeden Tag Schnitzel, oder?
Deshalb gibt es auch für meine süßen so alle 3 Tage was besonderes. Entweder in Form einer Katzenfutter-Dose, oder Putenfleisch (für das alle vier sterben würden).

Ich würde hier nicht so begeistert schreiben, wenn meine Katzen nicht allesamt begeistert gewesen wären von diesem Futter. Ich füllte etwas davon in den Napf, und alle vier waren gleich völlig von den Socken. Das übliche Trockenfutter blieb mißgeachtet liegen, bis dann auch der letzte Krümel verputzt war. Und das mag was heißen...denn um den Futterwünschen meiner beiden Grazien gerecht zu werden, muß ich mich manchmal mächtig ins Zeug legen und herumprobieren.
Meine Kater sind allerdings absolut flexibel, und fressen so ziemlich alles, was ihnen vors Maul kommt.

Allerdings wenn man z.B. von Whiskas oder ähnliches auf dieses Futter umstellt, sollte man es langsam angehen, und das ganze etwas mischen, und täglich die Konzentration etwas erhöhen. Meine Katzen waren vor ein paar Jahren anfangs auch nicht von der Futterumstellung allzu begeistert, aber nach 1 –2 Monaten sind kleine Protestaktionen oder ähnliches Geschichte.

Wer immer noch nicht überzeugt ist:
Denkt mal darüber nach, was eine Packung Whiskas oder Kitekat Trockenfutter kostet...so ein Päckchen mit einem halben Kilo so an die 2-3 DM (bin nicht wirklich informiert).
Jetzt überlegt Euch mal ernsthaft, wieviel hochwertige Stoffe da denn nun drin sein können.
Vorallem wenn Ihr Euch mal ein bißchen ausrechnet, wieviel diese Hersteller täglich in Werbung wie Fernsehspots und Zeitungswerbung ausgeben. Meiner Meinung nach kann da nicht allzuviel drin sein, für diesen fast geschenkten Preis.
Ihr seid doch schließlich auch darauf bedacht Euch gesund und ausgewogen zu ernähren!

Ein weiterer Aspekt, welchen ich bei der Futterumstellung bemerkt hatte: meine Katzen fraßen tatsächlich weniger als vorher. Und...meine Katzenklos waren nicht mehr täglich mit etlichen vielen braunen Würstchen angereichert, das ganze ging erheblich zurück. Ganz einfach, weil die Katzen dieses Futter besser verwerten können. Und wenn sie mal das große Geschäft verrichten...meine Katzen haben seit 5 Jahren keinerlei Durchfall oder dergleichen!

Noch ein Tip, welcher mir mein Tierarzt gegeben hat: Man sollte nicht ständig mit den Futtersorten herummixen. Nicht denken 500 Gramm davon, 500 Gramm hiervon, vielleicht noch 300 Gramm von dem Futter...sondern kontinuierlich höchstens zwei Futtersorten füttern. Auch erwartet von einmal Füttern keine Wunder, denn die ganze Umstellung dauert schon ein paar Monate.
Ich habe aufjedenfall schon positiv feststellen können, daß, seitdem ich seit ca. 4 Monaten die Hair & Skin Produkte füttere, z.B. mein Kater ein wesentlich schöneres Fell sein eigen nennn kann, und es wirklich nicht mehr gar so sehr verfilzt.
Auch hatte keine meiner vier Katzen (wobei einer ja noch ganz klein ist und hier nicht mitgezählt werden darf), bisher irgendwelche Krankheiten. Meine Cajou ist mit 8 Jahren zwar etwas untersetzt, aber gesundheitlich topfit. Dies wird mir jährlich von meinem Tierarzt bestätigt.
Noch was: Ich habe hier schon von Horror-Geschichten gehört, die angeblich diese Futtersorten Hair & Skin, Indoor und ähnliches hervorrufen können: Mein Tierarzt sagte dies wäre nicht der Fall, und empfahl mir weiterhin dieses Futter!

22 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Catwoman

    22.03.2002, 19:51 Uhr von Catwoman
    Bewertung: sehr hilfreich

    bin auch hochzufrieden und meine älteste Katzendame ist schon 16, was die Qualität des Futters wohl ganz gut widerspiegelt!