Sony Final Fantasy X (PS2 Spiel) Testbericht



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Auf yopi.de gelistet seit 03/2008
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Summe aller Bewertungen
- Grafik:
- Sound:
- Bedienung:
- Wird langweilig:
- Suchtfaktor:
- Spielanleitung:
Erfahrungsbericht von Nico10mega
Final Fantasy X-2 (PS2)
Pro:
Graphik, Story, Kostüme
Kontra:
manchmal nervige Dialoge
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Leser!
Vor nunmehr einer Woche habe ich wieder mal ein Spiel der bekannten Final Fantasy Reihe durchgespielt. Dabei handelte es sich um den Teil 10- 2.
Hier kommt auch schon mein Bericht dazu.
· Wir erinnern uns...
· Story
· Charaktere
· Minispiele
· Kostümpaletten
· Kostümsphäroiden
· Graphik
· Meinung
· Fazit
· Wir erinnern uns...
Vor zwei Jahren kam Tidus, ein junger Blitzballspieler aus Zanarkand, nach Besaid. Dort traf er einige neue Freunde und ein junges Medium- Yuna.
Dadurch, dass im Besaid und überhaupt die ganze Welt Spira so unbekannt war, beschloss er Yuna und ihre Garde auf ihrer Pilgerreise zu begleiten. Diese Reise hatte den Zweck die hohe Beschwörung zu erlangen und [Sin] zu besiegen. Dieser ist eine Bürde, die der Menschheit vor mehr als 1000 Jahren auferlegt wurde um sie für den Missbrauch der Maschina zu strafen. Auf dieser Reise kommt unter anderem heraus, dass Braska, Yunas Vater, zusammen mit Jekkt, dem Vater von Tidus, einst den Kampf gegen [Sin] aufgenommen hat.
Unterwegs begegnet ihnen der Primas Seymour, der Yuna heiraten und damit den Menschen in Spira ein wenig Frieden geben will. Doch dies ist nicht das wahre Ziel, dass er mit der Hochzeit des Mediums verfolgt. Seymour wird schließlich zum Feind für die Garde. Auch der Orden Yevon ist nicht das, was er vorgibt zu sein. Plötzlich ist die Gruppe als Ketzer verschrien und sämtliche Anhänger Yevons hetzen schwarze Bestia auf sie.
Als sie am Schluss vor [Sin] stehen, kommen unvorstellbare Dinge zum Vorschein- in Bezug auf Tidus. Nachdem die Gruppe jedoch einen Sieg errungen hat, verschwindet Tidus jedoch ganz plötzlich. Denn er ist kein wirklicher Mensch- er ist ein Traum, ein Traum der Asthra...
· Story
Yuan kann nach wie vor nicht glauben, dass ihr geliebter Tidus einfach so verschwunden ist. Aus diesem Grund hat sie sich dem Möwenpack angeschlossen. Das ist eine Gruppe von Sphärojägern. Yuna hofft, einen Sphäro zu finden, auf dem sie mehr über Tidus’ Verbleib erfährt. Yuna, Rikku und Paine werden sogar fündig. Sie finden einen Sphäro auf dem ein Junge in einem Käfig zu sehen ist. Der Junge ähnelt Tidus sehr.
Nach dem Sieg über [Sin] ist es in Spira wieder ruhig geworden. Doch die Welt hat sich wieder in zwei Lager gespalten. Einmal gibt es die Junge Liga und Neu Yevon.
Beide sind sich natürlich nicht gerade grün. Es gibt immer wieder Spannungen. Vor allem auch in Bezug auf Vegnagun. Dies ist eine Maschina, die gebaut wurde, um [Sin] zu besiegen. Doch plötzlich ist Vegnagun verschwunden. Sowie auch die beiden Anführer der Großen in Spira- Baralai und Nooj.
Auch tauchen plötzlich in allen Tempeln Monster auf. Die Krönung dieser Kämpfe sind immer mit Bestiakämpfen verbunden. Aber wo kommen die her? Um [Sin] entgültig zu besiegen, mussten ja alle Bestie getötet werden. Ist eine Bestia besiegt, hinterlässt sie ein Loch im Boden. Niemand weiß, wohin diese Löcher führen.
Nach dem Kampf gegen Ixion aber, fällt Yuna in eins der Löcher und landet im Abyssum, wo sie auf Baralai und Nooj trifft. Diese haben etwas Interessantes zu sagen und auch scheinen sie Paine besser zu kennen, als man es vorher vermutet hätte.
Die Stimmung in Spira wird immer angespannter. Da die Anführer von Liga und Yevon verschwunden sind, haben deren Anhänger nichts zutun und wissen nicht wohin, mit ihrer Energie. Um das Volk wieder zu versöhnen gibt Yuna ein Konzert. Dabei erscheinen plötzlich Bilder von einem Pärchen, das große Ähnlichkeit mit Tidus und Yuna hat. Aber woher kommen die Bilder? Und wieso tauchen sie plötzlich auf?
Wenn ihr das rausfinden wollt, müsst ihr Final Fantasy 10- 2 selber spielen. ;)
· Charaktere
>> Yuna <<
Sie ist das ehemalige hohe Medium. Yuna hat vor zwei Jahren [Sin] besiegt und damit eine ewige stille Zeit nach Spira gebracht. Doch sie hat nach dem Sieg auch ihren geliebten Tidus verloren. Er hat sich einfach in Luft aufgelöst. Nun ist sie beim Möwenpack und auf der Suche nach Hinweisen.
>> Rikku <<
Rikku kennt der FF- Dauerspieler ja schon aus Final Fantasy 10. Sie ist ziemlich zappelig und aufgeweckt. Außerdem ist sie Yunas Cousine. Sie würde so ziemlich alles machen, um sie zu schützen. Auch Rikku ist es zu verdanken, dass Yuna beim Möwenpack ist. Denn Rikku hat sie erst aus ihrer Lethargie herausgeholt.
>> Paine <<
Über Paine ist nicht allzu viel bekannt. Sie ist ruhig und kühl. Wenn sie etwas sagt, ist es meist purer Sarkasmus. Sie selbst sagt, dass sie beim Möwenpack ist, weil sie schon immer mal mit der Celsisus fliegen wollte. Das ist das Flugschiff der Sphärojäger.
Zum Ende hin bekommt man noch heraus, dass Paine mehr über Nooj und Baralai weiß...
· Minispiele
Auch hier gibt es wieder einiges an Nebenaufgaben zu erledigen. Wie z.B. das Sphärobreaktunier. Dabei hat man eine Spielfläche und 15 Münzen. In der Mitte liegt eine so genannte Kernmünze. Man hat nun eine bestimmte Zeit, Anzahl an Runden und ein bestimmtes Soll Ziel, dass es in den Runden zu erreichen gibt.
Der Kernsphäro ändert sich jedoch in jeder Runde. Man muss also versuchen mit den 15 umliegenden Münzen ein Vielfaches des Kernsphräros zu erreichen. Das kann manchmal echt anstrengend sein. Vor allem hat man nur ein bestimmtes Zeitlimit zum Nachdenken. Am Schluss sind es nur noch 40 Sekunden.
Ein weiteres Minispiel wäre noch das Justieren der Blitzableiter in der Donnersteppe. Man hat zehn Blitzableiter und an jedem tauchen mehrere Symbole auf, die man auf immer wieder unterschiedliche Weise treffen muss. Das gestaltet sich, umso weiter man sich zu Turm zehn vorarbeitet, zusehends schwieriger, weil immer mehr Symbole des Spielpads ins Spiel kommen und diese immer schneller zu treffen sind.
Bei einem anderen, umfangreicheren Spiel, gilt es Kaktoren zu fangen.
Man geht dazu in die Wüste Bikanel und spricht mit den Kaktormamis. Diese haben ihre Kinder in die Welt geschickt um zu lernen. Nun droht aber eine Gefahr für die Kaktoren und die Macht der zehn Kaktorwächter wird gebraucht. Man bekommt nun von jeder Mutti einen Hinweis, wo sich ihn Sprössling befindet. Hat man ihn gefunden, beginnt ein kleines Spielchen. Die Kaktoren haben auf ihrer Reise neue Freunde gefunden. Es gilt nun, ihre Erfahrung zu testen. Dies tut man, indem man versucht ihn mit seiner Waffe zu treffen. Dabei gilt es aber, wirklich nur ihn und nicht seine Freunde zu treffen. Allerdings kann der Kaktor auch kontern. Damit zieht er einem die ohnehin schon begrenzte Munition anteilmäßig ab.
Soviel zu den Minispielen. ;)
· Kostümpaletten
Kostümpaletten braucht man, um die Kostüme, auf die ich später noch eingehen werde, zu benutzen. Man bekommt schon gleich am Anfang eine namens „Erste Schritte“. Im Prinzip reicht diese eine eigentlich auch schon aus, um das Spiel zu spielen. Allerdings erhält man an sehr vielen Stellen im Spiele viele andere und bessere Paletten. Diese enthalten Mulden bzw. Schächte, in denen man die Kostümsphäros unterbringen kann.
Die Paletten haben unterschiedliche Funktionen. Eine hat z.B. die Funktion, dass wenn man sie angelegt hat, man dann ohne es vorher erlernt haben zu müssen, Blitz-, Vita- oder andere Zauber benutzen kann. Wieder andere Paletten schützen den jeweiligen Charakter vor einer oder mehreren Zustandsveränderungen. Wieviele Mulden bzw. Schächte so eine Palette hat, ist unterschiedlich. Nachfolgend liste ich ein paar Kostümpaletten auf. Allerdings nicht alle, da das den Rahmen sprengen würde. Es gibt nämlich verdammt viele Paletten im Lauf des Spiels. ;)
>> Beispiele für Kostümpaletten <<
~Meisterkunst – Vorbereitung für Schwarz-, Weiß- und Hexenmagie sinkt
~ Fegefeuer – Zauber Flare
~ Vernichter – Hit Expander, Milchstraße
~ Herrscherin – Hit Expander
· Kostümsphäros
Hierbei handelt es sich um richtige Kostüme, die die Damen anlegen können. Durch diese Kostüme können die Charaktere verschiedene Abilities, Zauber und Techniken lernen. Um diese jedoch vollständig erlernen zu können, sind AP (sog. Abilitypoints) von Nöten. Diese bekommt man im Kampf. Jede der Damen bekommt pro erlegtem Gegner einen AP. Setzt sie allerdings eine spezielle Technik im Kampf ein, bekommt sie für den Einsatz der jeweiligen Technik noch einen zusätzlichen AP. Das kann beim Kostüm „Dieb“ z.B. die Ability „Klauen“ sein. Wenn man für eine Ability z.B. 160 APs benötigt, dauert es dementsprechend lange, bis eine Ability komplett erlernt wurde und noch länger dauert es, bis man Meister für ein Kostüm ist. Im Prinzip muss man gar nicht alles können. Allerdings macht es aber schon nen Harten, wenn man bei jedem Kostüm ein Krönchen hat- das bedeutet nämlich, dass man für das jeweilige Kostüm alle zu erlernenden Abilities vollständig erlernt hat. Bei Abilities für „Elixier“ dauert es allerdings- denn dafür braucht man ganze 999 APs. ;)
>> Beispiele für Kostümsphäros <<
~ Dieb – Abilities wie Klau, Gil- Klau oder Herz- Klau
~ Dunkler Ritter – Abilities wie Dunkle Macht, Dunkler Himmel oder Stein- Schutz
~ Diva – Abilities wie Stumm- Tanz, Blind- Tanz oder Elegie
~ Item Schütze- Abilities wie Potion, Mega Potion oder Zauberlöscher
- Das sind natürlich weder alle Kostüme noch alle Abilities, dies gilt lediglich als kleines Beispiel -
· Graphik
Die Graphik an sich unterscheidet sich nicht wirklich von der des Vorgängers „Final Fantasy 10“. Allerdings sollte man auch hier mal die Details beobachten und auf sich wirken lassen. Wenn man z.B. mal in einer Umgebung stehen bleibt, und sich die Blätter an sieht, bekommt man mit, dass die sich einigermaßen authentisch bewegen, genauso wie das Wasser.
Die Macher waren, denke ich, sehr detailverliebt. Das merkt man wirklich an jeder Stelle der großen Welt von Spira. Besonders gut gefallen hat mir das Abyssum. Dort sieht man, wie man es von kitschigen Postern aus Baumärkten kennt, Wasserfälle und einen rosa Himmel. Das wirkt zwar ein klein wenig zu schön, allerdings passt es aber auch in die ganze Story an dieser Stelle hinein und ist somit nicht übertrieben. Klasse fand ich es auch, wie die Macher es hinbekommen haben, auf dem Berg Gagazet (wo ja in FF X oben noch Wasser war) die Spuren des Wassers an den Steinwänden hinbekommen haben. Dies ist allerdings auch eins der Details, die einem nicht sofort ins Auge springen. Dazu muss man schon ein wenig genauer hinsehen. Aber grade das macht es ja auch so toll, man entdeckt so gesehen immer wieder ein neues optisches Schmankerl. ;)
· Meinung
Als ich anfing, FF X zu spielen, hatte mein Freund es bereits durch und hatte schon mit 10- 2 angefangen. Da war ich natürlich nach ab zu mal zugucken sehr neugierig auf die Story. Denn auf einer Fanseite hatte ich gelesen, dass man in FF 10- 2 eigentlich auf alle Fragen eine Antwort bekommt, die in X- 1 offen bleiben. Ganz besonders am Ende.
Leider musste ich feststellen, das dies nicht so ganz der Fall war. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass die Story an sich nicht mehr soviel mit dem Verschwinden von Tidus zutun. Also mir ging es zumindest so, dass ich mit jedem Kapitel das vorbei ging, immer mehr erwartete, dass ich etwas über seinen Verbleib erfahre. Naja, ich will nichts verraten, deswegen lasse ich mich dazu jetzt nicht mehr sooo sehr aus. ;)
Ein anderer Punkt, der mich ein klein bisschen genervt hat, war Rikku. Die wurde wirklich zu kindisch gemacht. Okay- genervt hat sie schon in 10- 1. Aber nicht soo sehr wie hier. Sie gibt immer komische Geräusche von sich und die Dialoge sind manchmal auch vollkommen sinnlos. Aber zum Glück ist sie ja nicht diejenige welche, die am meisten sagt. ;)
Auch haben mich die Sprüche am Anfang bzw. am Ende eines Kampfes immer etwas genervt. Solche Dinger wie „That’s my monkey!“ von Rikku in ihrer „allerliebsten“ Stimmen sind einfach nur nervig. Es ist ja auch toll, dass man als Diva quasi singen kann. Allerdings ist das bei jeder Dame nur ein billiges „Lalala“. Da hat man irgendwie keine Lust solche in Lied anzuwählen. Auch, wenn es positive Effekte auf die Truppe bringt.
Dann muss ich noch bemängeln, dass die Musik teilweise ein klein wenig zu kindisch und verspielt ist. Manchmal hatte ich den Eindruck, als wollten die Macher vor allem jüngere Spieler durch Musik, Dialoge und Umgebung an die Pads locken. Das macht so ein Spiel für ältere Zocker natürlich ein klein wenig unattraktiv.
Aber genug der negativen Dinge!
Ich finde das Spiel natürlich richtig toll- auch nach soviel Kritik.
Die Story ist klasse- auch wenn sie meines Erachtens nach nur wenig mit der Storyline aus 10- 1 zutun hat. Es wurden halt auch kleinere „Probleme“ aus 10- 1 aufgegriffen, die die Bewohner in Spira haben. Und man trifft am Anfang des Spiels alte Bekannte wieder. Undzwar eine ganze Menge. Obwohl das Durchspielen von 10- 1 nahtlos an das von 10- 2 angeknüpft hat, konnte ich mich teilweise nicht mehr wirklich erinnern. ;) Man bekommt am Anfang ja immer Auswahlmöglichkeiten, ob man noch weiß, wer die Person ist, die vor einem steht. Die Antwort hat natürlich keine Auswirkungen auf den Spielgrad.
Dann finde ich es noch klasse, dass man hier einen Spielverlaufswert hat, der sich natürlich durch das Vorankommen in der Hauptstory aber auch durch das erfolgreiche Beenden der Nebenmissionen erhöht. Allerdings ist es nach einem mal Spielen nicht möglich einen Spielverlaufswert von 100% zu bekommen. Das ist auch eine tolle Sache. Denn so wird man nämlich angespornt, das Spiel noch einmal zu spielen. Man kann z.B. an einer Stelle einen Sphäro statt an New Yevon an die Junge Liga geben oder umgekehrt. So kann man, das Gegenteil von dem beim zweiten Mal Spielen tun, was man beim ersten Mal getan hat. Dadurch, dass man ja dann quasi „alles“ gesehen hat, bekommt man erst dann den 100%igen Spielverlauf mit.
Allerdings fällt mir noch eine negative Sache ein. Die Story besteht aus fünf Kapiteln. Hält man sich strikt nur an die Hauptaufgaben, hat man das Spiel leider zu schnell durch. Das Spiel gewinnt eigentlich erst durch die zahlreichen Nebenmissionen an Spieltiefe. Das ist schade, denn die eigentliche Story ist meines Erachtens nach viel zu kurz. Ich habe inklusive stundenlangem Aufpowern der Ladies bzw. der Abilities für die Ladies und Erledigen fast aller Nebenmissionen nur knapp 80 Stunden gebraucht. Ich finde, für ein Rollenspiel ist das zu wenig. Für den Vorgänger habe ich, ohne alles an zusätzlichem Kram zu machen, über 110 Stunden gebraucht.
· Fazit
Ich kann das Spiel den FF Fetischisten wie auch den Neulingen nur empfehlen. Wenn man über die teilweise kindischen Dialoge und die manchmal absurde Musik hinweg sieht, hat man ziemlich viel Spaß am Spielen. Man kann es auch ohne Probleme spielen, wenn man den Vorgänger nicht kennt. Allerdings macht es als „Insider“ mehr Spaß, wenn man die verschiedenen Gegenden wieder erkennt und sieht, was sich zum Vorgänger verändert hat.
Eine dicke Empfehlung für dieses Spiel und trotz der kleineren Mankos fünf Sterne!
Danke, für’s Lesen und Bewerten!
Vor nunmehr einer Woche habe ich wieder mal ein Spiel der bekannten Final Fantasy Reihe durchgespielt. Dabei handelte es sich um den Teil 10- 2.
Hier kommt auch schon mein Bericht dazu.
· Wir erinnern uns...
· Story
· Charaktere
· Minispiele
· Kostümpaletten
· Kostümsphäroiden
· Graphik
· Meinung
· Fazit
· Wir erinnern uns...
Vor zwei Jahren kam Tidus, ein junger Blitzballspieler aus Zanarkand, nach Besaid. Dort traf er einige neue Freunde und ein junges Medium- Yuna.
Dadurch, dass im Besaid und überhaupt die ganze Welt Spira so unbekannt war, beschloss er Yuna und ihre Garde auf ihrer Pilgerreise zu begleiten. Diese Reise hatte den Zweck die hohe Beschwörung zu erlangen und [Sin] zu besiegen. Dieser ist eine Bürde, die der Menschheit vor mehr als 1000 Jahren auferlegt wurde um sie für den Missbrauch der Maschina zu strafen. Auf dieser Reise kommt unter anderem heraus, dass Braska, Yunas Vater, zusammen mit Jekkt, dem Vater von Tidus, einst den Kampf gegen [Sin] aufgenommen hat.
Unterwegs begegnet ihnen der Primas Seymour, der Yuna heiraten und damit den Menschen in Spira ein wenig Frieden geben will. Doch dies ist nicht das wahre Ziel, dass er mit der Hochzeit des Mediums verfolgt. Seymour wird schließlich zum Feind für die Garde. Auch der Orden Yevon ist nicht das, was er vorgibt zu sein. Plötzlich ist die Gruppe als Ketzer verschrien und sämtliche Anhänger Yevons hetzen schwarze Bestia auf sie.
Als sie am Schluss vor [Sin] stehen, kommen unvorstellbare Dinge zum Vorschein- in Bezug auf Tidus. Nachdem die Gruppe jedoch einen Sieg errungen hat, verschwindet Tidus jedoch ganz plötzlich. Denn er ist kein wirklicher Mensch- er ist ein Traum, ein Traum der Asthra...
· Story
Yuan kann nach wie vor nicht glauben, dass ihr geliebter Tidus einfach so verschwunden ist. Aus diesem Grund hat sie sich dem Möwenpack angeschlossen. Das ist eine Gruppe von Sphärojägern. Yuna hofft, einen Sphäro zu finden, auf dem sie mehr über Tidus’ Verbleib erfährt. Yuna, Rikku und Paine werden sogar fündig. Sie finden einen Sphäro auf dem ein Junge in einem Käfig zu sehen ist. Der Junge ähnelt Tidus sehr.
Nach dem Sieg über [Sin] ist es in Spira wieder ruhig geworden. Doch die Welt hat sich wieder in zwei Lager gespalten. Einmal gibt es die Junge Liga und Neu Yevon.
Beide sind sich natürlich nicht gerade grün. Es gibt immer wieder Spannungen. Vor allem auch in Bezug auf Vegnagun. Dies ist eine Maschina, die gebaut wurde, um [Sin] zu besiegen. Doch plötzlich ist Vegnagun verschwunden. Sowie auch die beiden Anführer der Großen in Spira- Baralai und Nooj.
Auch tauchen plötzlich in allen Tempeln Monster auf. Die Krönung dieser Kämpfe sind immer mit Bestiakämpfen verbunden. Aber wo kommen die her? Um [Sin] entgültig zu besiegen, mussten ja alle Bestie getötet werden. Ist eine Bestia besiegt, hinterlässt sie ein Loch im Boden. Niemand weiß, wohin diese Löcher führen.
Nach dem Kampf gegen Ixion aber, fällt Yuna in eins der Löcher und landet im Abyssum, wo sie auf Baralai und Nooj trifft. Diese haben etwas Interessantes zu sagen und auch scheinen sie Paine besser zu kennen, als man es vorher vermutet hätte.
Die Stimmung in Spira wird immer angespannter. Da die Anführer von Liga und Yevon verschwunden sind, haben deren Anhänger nichts zutun und wissen nicht wohin, mit ihrer Energie. Um das Volk wieder zu versöhnen gibt Yuna ein Konzert. Dabei erscheinen plötzlich Bilder von einem Pärchen, das große Ähnlichkeit mit Tidus und Yuna hat. Aber woher kommen die Bilder? Und wieso tauchen sie plötzlich auf?
Wenn ihr das rausfinden wollt, müsst ihr Final Fantasy 10- 2 selber spielen. ;)
· Charaktere
>> Yuna <<
Sie ist das ehemalige hohe Medium. Yuna hat vor zwei Jahren [Sin] besiegt und damit eine ewige stille Zeit nach Spira gebracht. Doch sie hat nach dem Sieg auch ihren geliebten Tidus verloren. Er hat sich einfach in Luft aufgelöst. Nun ist sie beim Möwenpack und auf der Suche nach Hinweisen.
>> Rikku <<
Rikku kennt der FF- Dauerspieler ja schon aus Final Fantasy 10. Sie ist ziemlich zappelig und aufgeweckt. Außerdem ist sie Yunas Cousine. Sie würde so ziemlich alles machen, um sie zu schützen. Auch Rikku ist es zu verdanken, dass Yuna beim Möwenpack ist. Denn Rikku hat sie erst aus ihrer Lethargie herausgeholt.
>> Paine <<
Über Paine ist nicht allzu viel bekannt. Sie ist ruhig und kühl. Wenn sie etwas sagt, ist es meist purer Sarkasmus. Sie selbst sagt, dass sie beim Möwenpack ist, weil sie schon immer mal mit der Celsisus fliegen wollte. Das ist das Flugschiff der Sphärojäger.
Zum Ende hin bekommt man noch heraus, dass Paine mehr über Nooj und Baralai weiß...
· Minispiele
Auch hier gibt es wieder einiges an Nebenaufgaben zu erledigen. Wie z.B. das Sphärobreaktunier. Dabei hat man eine Spielfläche und 15 Münzen. In der Mitte liegt eine so genannte Kernmünze. Man hat nun eine bestimmte Zeit, Anzahl an Runden und ein bestimmtes Soll Ziel, dass es in den Runden zu erreichen gibt.
Der Kernsphäro ändert sich jedoch in jeder Runde. Man muss also versuchen mit den 15 umliegenden Münzen ein Vielfaches des Kernsphräros zu erreichen. Das kann manchmal echt anstrengend sein. Vor allem hat man nur ein bestimmtes Zeitlimit zum Nachdenken. Am Schluss sind es nur noch 40 Sekunden.
Ein weiteres Minispiel wäre noch das Justieren der Blitzableiter in der Donnersteppe. Man hat zehn Blitzableiter und an jedem tauchen mehrere Symbole auf, die man auf immer wieder unterschiedliche Weise treffen muss. Das gestaltet sich, umso weiter man sich zu Turm zehn vorarbeitet, zusehends schwieriger, weil immer mehr Symbole des Spielpads ins Spiel kommen und diese immer schneller zu treffen sind.
Bei einem anderen, umfangreicheren Spiel, gilt es Kaktoren zu fangen.
Man geht dazu in die Wüste Bikanel und spricht mit den Kaktormamis. Diese haben ihre Kinder in die Welt geschickt um zu lernen. Nun droht aber eine Gefahr für die Kaktoren und die Macht der zehn Kaktorwächter wird gebraucht. Man bekommt nun von jeder Mutti einen Hinweis, wo sich ihn Sprössling befindet. Hat man ihn gefunden, beginnt ein kleines Spielchen. Die Kaktoren haben auf ihrer Reise neue Freunde gefunden. Es gilt nun, ihre Erfahrung zu testen. Dies tut man, indem man versucht ihn mit seiner Waffe zu treffen. Dabei gilt es aber, wirklich nur ihn und nicht seine Freunde zu treffen. Allerdings kann der Kaktor auch kontern. Damit zieht er einem die ohnehin schon begrenzte Munition anteilmäßig ab.
Soviel zu den Minispielen. ;)
· Kostümpaletten
Kostümpaletten braucht man, um die Kostüme, auf die ich später noch eingehen werde, zu benutzen. Man bekommt schon gleich am Anfang eine namens „Erste Schritte“. Im Prinzip reicht diese eine eigentlich auch schon aus, um das Spiel zu spielen. Allerdings erhält man an sehr vielen Stellen im Spiele viele andere und bessere Paletten. Diese enthalten Mulden bzw. Schächte, in denen man die Kostümsphäros unterbringen kann.
Die Paletten haben unterschiedliche Funktionen. Eine hat z.B. die Funktion, dass wenn man sie angelegt hat, man dann ohne es vorher erlernt haben zu müssen, Blitz-, Vita- oder andere Zauber benutzen kann. Wieder andere Paletten schützen den jeweiligen Charakter vor einer oder mehreren Zustandsveränderungen. Wieviele Mulden bzw. Schächte so eine Palette hat, ist unterschiedlich. Nachfolgend liste ich ein paar Kostümpaletten auf. Allerdings nicht alle, da das den Rahmen sprengen würde. Es gibt nämlich verdammt viele Paletten im Lauf des Spiels. ;)
>> Beispiele für Kostümpaletten <<
~Meisterkunst – Vorbereitung für Schwarz-, Weiß- und Hexenmagie sinkt
~ Fegefeuer – Zauber Flare
~ Vernichter – Hit Expander, Milchstraße
~ Herrscherin – Hit Expander
· Kostümsphäros
Hierbei handelt es sich um richtige Kostüme, die die Damen anlegen können. Durch diese Kostüme können die Charaktere verschiedene Abilities, Zauber und Techniken lernen. Um diese jedoch vollständig erlernen zu können, sind AP (sog. Abilitypoints) von Nöten. Diese bekommt man im Kampf. Jede der Damen bekommt pro erlegtem Gegner einen AP. Setzt sie allerdings eine spezielle Technik im Kampf ein, bekommt sie für den Einsatz der jeweiligen Technik noch einen zusätzlichen AP. Das kann beim Kostüm „Dieb“ z.B. die Ability „Klauen“ sein. Wenn man für eine Ability z.B. 160 APs benötigt, dauert es dementsprechend lange, bis eine Ability komplett erlernt wurde und noch länger dauert es, bis man Meister für ein Kostüm ist. Im Prinzip muss man gar nicht alles können. Allerdings macht es aber schon nen Harten, wenn man bei jedem Kostüm ein Krönchen hat- das bedeutet nämlich, dass man für das jeweilige Kostüm alle zu erlernenden Abilities vollständig erlernt hat. Bei Abilities für „Elixier“ dauert es allerdings- denn dafür braucht man ganze 999 APs. ;)
>> Beispiele für Kostümsphäros <<
~ Dieb – Abilities wie Klau, Gil- Klau oder Herz- Klau
~ Dunkler Ritter – Abilities wie Dunkle Macht, Dunkler Himmel oder Stein- Schutz
~ Diva – Abilities wie Stumm- Tanz, Blind- Tanz oder Elegie
~ Item Schütze- Abilities wie Potion, Mega Potion oder Zauberlöscher
- Das sind natürlich weder alle Kostüme noch alle Abilities, dies gilt lediglich als kleines Beispiel -
· Graphik
Die Graphik an sich unterscheidet sich nicht wirklich von der des Vorgängers „Final Fantasy 10“. Allerdings sollte man auch hier mal die Details beobachten und auf sich wirken lassen. Wenn man z.B. mal in einer Umgebung stehen bleibt, und sich die Blätter an sieht, bekommt man mit, dass die sich einigermaßen authentisch bewegen, genauso wie das Wasser.
Die Macher waren, denke ich, sehr detailverliebt. Das merkt man wirklich an jeder Stelle der großen Welt von Spira. Besonders gut gefallen hat mir das Abyssum. Dort sieht man, wie man es von kitschigen Postern aus Baumärkten kennt, Wasserfälle und einen rosa Himmel. Das wirkt zwar ein klein wenig zu schön, allerdings passt es aber auch in die ganze Story an dieser Stelle hinein und ist somit nicht übertrieben. Klasse fand ich es auch, wie die Macher es hinbekommen haben, auf dem Berg Gagazet (wo ja in FF X oben noch Wasser war) die Spuren des Wassers an den Steinwänden hinbekommen haben. Dies ist allerdings auch eins der Details, die einem nicht sofort ins Auge springen. Dazu muss man schon ein wenig genauer hinsehen. Aber grade das macht es ja auch so toll, man entdeckt so gesehen immer wieder ein neues optisches Schmankerl. ;)
· Meinung
Als ich anfing, FF X zu spielen, hatte mein Freund es bereits durch und hatte schon mit 10- 2 angefangen. Da war ich natürlich nach ab zu mal zugucken sehr neugierig auf die Story. Denn auf einer Fanseite hatte ich gelesen, dass man in FF 10- 2 eigentlich auf alle Fragen eine Antwort bekommt, die in X- 1 offen bleiben. Ganz besonders am Ende.
Leider musste ich feststellen, das dies nicht so ganz der Fall war. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass die Story an sich nicht mehr soviel mit dem Verschwinden von Tidus zutun. Also mir ging es zumindest so, dass ich mit jedem Kapitel das vorbei ging, immer mehr erwartete, dass ich etwas über seinen Verbleib erfahre. Naja, ich will nichts verraten, deswegen lasse ich mich dazu jetzt nicht mehr sooo sehr aus. ;)
Ein anderer Punkt, der mich ein klein bisschen genervt hat, war Rikku. Die wurde wirklich zu kindisch gemacht. Okay- genervt hat sie schon in 10- 1. Aber nicht soo sehr wie hier. Sie gibt immer komische Geräusche von sich und die Dialoge sind manchmal auch vollkommen sinnlos. Aber zum Glück ist sie ja nicht diejenige welche, die am meisten sagt. ;)
Auch haben mich die Sprüche am Anfang bzw. am Ende eines Kampfes immer etwas genervt. Solche Dinger wie „That’s my monkey!“ von Rikku in ihrer „allerliebsten“ Stimmen sind einfach nur nervig. Es ist ja auch toll, dass man als Diva quasi singen kann. Allerdings ist das bei jeder Dame nur ein billiges „Lalala“. Da hat man irgendwie keine Lust solche in Lied anzuwählen. Auch, wenn es positive Effekte auf die Truppe bringt.
Dann muss ich noch bemängeln, dass die Musik teilweise ein klein wenig zu kindisch und verspielt ist. Manchmal hatte ich den Eindruck, als wollten die Macher vor allem jüngere Spieler durch Musik, Dialoge und Umgebung an die Pads locken. Das macht so ein Spiel für ältere Zocker natürlich ein klein wenig unattraktiv.
Aber genug der negativen Dinge!
Ich finde das Spiel natürlich richtig toll- auch nach soviel Kritik.
Die Story ist klasse- auch wenn sie meines Erachtens nach nur wenig mit der Storyline aus 10- 1 zutun hat. Es wurden halt auch kleinere „Probleme“ aus 10- 1 aufgegriffen, die die Bewohner in Spira haben. Und man trifft am Anfang des Spiels alte Bekannte wieder. Undzwar eine ganze Menge. Obwohl das Durchspielen von 10- 1 nahtlos an das von 10- 2 angeknüpft hat, konnte ich mich teilweise nicht mehr wirklich erinnern. ;) Man bekommt am Anfang ja immer Auswahlmöglichkeiten, ob man noch weiß, wer die Person ist, die vor einem steht. Die Antwort hat natürlich keine Auswirkungen auf den Spielgrad.
Dann finde ich es noch klasse, dass man hier einen Spielverlaufswert hat, der sich natürlich durch das Vorankommen in der Hauptstory aber auch durch das erfolgreiche Beenden der Nebenmissionen erhöht. Allerdings ist es nach einem mal Spielen nicht möglich einen Spielverlaufswert von 100% zu bekommen. Das ist auch eine tolle Sache. Denn so wird man nämlich angespornt, das Spiel noch einmal zu spielen. Man kann z.B. an einer Stelle einen Sphäro statt an New Yevon an die Junge Liga geben oder umgekehrt. So kann man, das Gegenteil von dem beim zweiten Mal Spielen tun, was man beim ersten Mal getan hat. Dadurch, dass man ja dann quasi „alles“ gesehen hat, bekommt man erst dann den 100%igen Spielverlauf mit.
Allerdings fällt mir noch eine negative Sache ein. Die Story besteht aus fünf Kapiteln. Hält man sich strikt nur an die Hauptaufgaben, hat man das Spiel leider zu schnell durch. Das Spiel gewinnt eigentlich erst durch die zahlreichen Nebenmissionen an Spieltiefe. Das ist schade, denn die eigentliche Story ist meines Erachtens nach viel zu kurz. Ich habe inklusive stundenlangem Aufpowern der Ladies bzw. der Abilities für die Ladies und Erledigen fast aller Nebenmissionen nur knapp 80 Stunden gebraucht. Ich finde, für ein Rollenspiel ist das zu wenig. Für den Vorgänger habe ich, ohne alles an zusätzlichem Kram zu machen, über 110 Stunden gebraucht.
· Fazit
Ich kann das Spiel den FF Fetischisten wie auch den Neulingen nur empfehlen. Wenn man über die teilweise kindischen Dialoge und die manchmal absurde Musik hinweg sieht, hat man ziemlich viel Spaß am Spielen. Man kann es auch ohne Probleme spielen, wenn man den Vorgänger nicht kennt. Allerdings macht es als „Insider“ mehr Spaß, wenn man die verschiedenen Gegenden wieder erkennt und sieht, was sich zum Vorgänger verändert hat.
Eine dicke Empfehlung für dieses Spiel und trotz der kleineren Mankos fünf Sterne!
Danke, für’s Lesen und Bewerten!
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