Sabine Christiansen Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Unterhaltungswert:
- Informationsgehalt:
- Präsentation:
- Spaß:
- Spannung:
- Romantik:
Erfahrungsbericht von TurboFranky
Sabine beisst (leider) nicht
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Die meisten mögen sie.... viele gucken sie.... und ich bin anderer Meinung.
Sonntagabend, nach dem „Tatort“ im Ersten: Das Gute an der Sendung \"Christiansen\" ist nicht die Moderatorin, das Gute sind die Gäste in ihrer Talkshow. Ich bezweifele nicht, dass die Ex-Tagesthemen-Frau eine klasse Journalistin ist – das hat sie auch in ihren Reportagen schon oft bewiesen -, aber in dieser Sendung ist kein Biss gefragt. Das sieht man übrigens nicht nur an der harmlosen Abfragerei, sondern auch an der internen Struktur: \"Christiansen\" wird von der Firma \"Medienkontor\" im Auftrag des Norddeutschen Rundfunks (NDR) produziert, allerdings für den Bereich \"Unterhaltung\". Normalerweise sind Informationssendungen in der ARD den Chefredaktionen unterstellt.
Aber die Sendung hat Erfolg. Dafür gibt es zwei Gründe:
1. \"Christiansen\" hat den besten \"Vorlauf\", den eine regelmässige Sendung im deutschen Fernsehen haben kann: den \"Tatort\". Das Publikum, dass sich gerade einen Krimi angeguckt hat, passt ziemlich gut zu diesem ruhigen Talk-Format und bleibt deshalb relativ lange in der Sendung.
2. Durch die hohe Einschaltquote und die harmlosen Fragen ist die Sendung für Spitzenpolitiker attraktiv. Die Besetzung der Stühle daher in aller Regel hochrangig.
So richtig engagiert wird bei \"Christiansen\" selten diskutiert. Die Gäste werden nacheinander abgefragt, nach einer festen Dramaturgie und zugeteilten Redezeiten. Bei Politikern ist das so eine Sache, denn wenn Politiker reden dürfen, kommen meist nur die phrasenhaften Stereotypen raus. Im Publikum sitzen nicht nur „Normale“ Zuschauer, sondern oft die Pressesprecher mit kleinen Delegationen. Dass dabei keine flammende Diskussion rauskommen kann, liegt auf der Hand. Mir gefallen am Besten die Einspielfilme am Anfang der Sendung, denn die sind wirklich \"erste Sahne\", in alter ZAK-Qualität. Und ziemlich provokant. Dagegen fällt die eigentliche Talk-Runde ziemlich ab.
Aber vielleicht passt \"Christiansen\" aus genannten Gründen wirklich optimal auf den derzeitigen Sendeplatz. Denn wer will Sonntagabends schon Krawall hören.
Sonntagabend, nach dem „Tatort“ im Ersten: Das Gute an der Sendung \"Christiansen\" ist nicht die Moderatorin, das Gute sind die Gäste in ihrer Talkshow. Ich bezweifele nicht, dass die Ex-Tagesthemen-Frau eine klasse Journalistin ist – das hat sie auch in ihren Reportagen schon oft bewiesen -, aber in dieser Sendung ist kein Biss gefragt. Das sieht man übrigens nicht nur an der harmlosen Abfragerei, sondern auch an der internen Struktur: \"Christiansen\" wird von der Firma \"Medienkontor\" im Auftrag des Norddeutschen Rundfunks (NDR) produziert, allerdings für den Bereich \"Unterhaltung\". Normalerweise sind Informationssendungen in der ARD den Chefredaktionen unterstellt.
Aber die Sendung hat Erfolg. Dafür gibt es zwei Gründe:
1. \"Christiansen\" hat den besten \"Vorlauf\", den eine regelmässige Sendung im deutschen Fernsehen haben kann: den \"Tatort\". Das Publikum, dass sich gerade einen Krimi angeguckt hat, passt ziemlich gut zu diesem ruhigen Talk-Format und bleibt deshalb relativ lange in der Sendung.
2. Durch die hohe Einschaltquote und die harmlosen Fragen ist die Sendung für Spitzenpolitiker attraktiv. Die Besetzung der Stühle daher in aller Regel hochrangig.
So richtig engagiert wird bei \"Christiansen\" selten diskutiert. Die Gäste werden nacheinander abgefragt, nach einer festen Dramaturgie und zugeteilten Redezeiten. Bei Politikern ist das so eine Sache, denn wenn Politiker reden dürfen, kommen meist nur die phrasenhaften Stereotypen raus. Im Publikum sitzen nicht nur „Normale“ Zuschauer, sondern oft die Pressesprecher mit kleinen Delegationen. Dass dabei keine flammende Diskussion rauskommen kann, liegt auf der Hand. Mir gefallen am Besten die Einspielfilme am Anfang der Sendung, denn die sind wirklich \"erste Sahne\", in alter ZAK-Qualität. Und ziemlich provokant. Dagegen fällt die eigentliche Talk-Runde ziemlich ab.
Aber vielleicht passt \"Christiansen\" aus genannten Gründen wirklich optimal auf den derzeitigen Sendeplatz. Denn wer will Sonntagabends schon Krawall hören.
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