Holes (Taschenbuch) / Louis Sachar Testbericht
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Erfahrungsbericht von dani___
\"If only, if only!\"
Pro:
Training der englischen Sprache, nette Story, abwechslungsreich, spannend, viele Vokabeln gut erklärt, Preis
Kontra:
zu einfache Vokabeln sind auch erklärt
Empfehlung:
Ja
Wenn man etwas verbrochen hat, muss man auch dafür gerade stehen.
Das ist immer so.
Auch Stanley muss das. Er soll Sportschuhe von einem bekannten und gefeierten Basketballspieler, die für einem wohltätigen Zweck versteigert werden sollten, geklaut haben.
Blöd ist es nur, wenn man eigentlich wirklich nichts dafür kann und man einfach nur durch einen Zufall in diese dumme Situation gekommen ist. Und so ging es auch Stanley. Denn er hatte diese Schuhe nicht geklaut, sondern bekam sie nur durch einen Zufall in die Hände, wurde damit erwischt und prompt zur Verantwortung gezogen. Nun muss er sich entscheiden, ob er „Buße tun“ will oder ein Weilchen ins Gefängnis gehen will und Stanley entscheidet sich schließlich für ein Camp, das Camp Green Lake.
Er will in kein Gefängnis und hofft auf eine angemessen schöne Zeit dort.
Doch ihn erwartet etwas ganz anderes. Eine trockene und einsame Landschaft, in der er, wie auch alle anderen „Inhaftierten“, Tag für Tag rießen Löcher, deren Durchmesser vorgeschrieben ist, in den Boden graben muss.
Es ist ziemlich anstrengende Arbeit, denn es ist heiß und Stanley ist auch nicht der dünnste und durchtrainierteste Junge in seinem Alter. Noch dazu wird er von seinen neuen Mitbewohnern nicht gerade gleich akzeptiert, was es dem schüchternen Stanley zusätzlich erschwert, die Zeit dort gut über die Bühne zu bringen.
Nach dem ersten Tag will er nur noch seine Ruhe und sehnt sich schon nach Hause zurück.
Obwohl das Ziel des Camps darin besteht, den Jugendlichen zu zeigen, in welche Richtung sie gehen müssen und sie in ihrer Entwicklung zu unterstützen, haben die Campbetreuer anderes vor. Das Motto, den Charakter zu stärken, das im Buch immer wieder betont wird, steht nebenan, denn sie suchen auf dem Gelände einen Schatz, der einer Geschichte nach vor etlichen Jahren hier irgendwo verbuddelt worden sein soll.
Sie geben Anweisung an die Jungs, dass sie alles vorzeigen sollen, was sie finden, es gibt sogar Belohnungen für Funde, nur die Jungs wissen nicht, um was es sich dabei handelt!
Stanley hat währendessen immer weniger Lust auf das Ganze, er versteht den Sinn des Camps nicht und fühlt sich von den Betreuern falsch behandelt. Schließlich ist ein guter Freund, der er im Camp kennen und schätzen gelernt hat, und er verschwunden – sie machen sich auf die Suche nach einem Ausgang aus dem Camp, obwohl die Betreuer von Anfang an meinten, dass sie vorher verdursten würden, wenn sie danach suchen würden.
Eine phantastische und spannende Story beginnt, in der man viel über Freundschaft, Sorge, Zweifel und Hoffnung lesen kann. Den Schluss möchte ich hier nicht verraten.
-_-_-_ _-_-_- -_-_-_ _-_-_-
Meinung
Die Story an sich ist wirklich sehr gut beschrieben und ausgefeilt. Zu Anfang dachte ich, mein Gott, das kann noch toll werden, wenn hier von Löchergraben die Rede sein soll. Aber das ist nur das Äußere um eine total gute Story.
Wenn man mal beim Lesen ist und nicht mehr los lassen kann, dann ist es wirklich sehr spannend, man will immer wissen, was als nächstes passiert. Und weil hier vieles vorfällt, ist es auch nie langweilig.
Manchmal macht man sich um die Charaktere echt Sorgen, wenn sie in der prallen Sonne arbeiten müssen, oder als Stanley und sein Kumpel fast am Verdursten sind. Man hofft und bangt mit ihnen mit, weiß was sie fühlen und man möchte irgendwie helfen.
Eben ein Buch, bei dem man mitfühlen kann, was mir sehr wichtig ist.
Die Tatsache, dass das Buch auf Englisch geschrieben ist, hat mir keine Probleme bereitet. Wenn man mal einige Seiten gelesen hat, kennt man das Vokabular der Thematik. Außerdem sind viele Wörter am Ende jeder Seite abgedruckt, sodass es kein Problem sein sollte, den Sinn zu verstehen.
Man muss ja auch nicht alle Sätze genau verstehen, sodass man sie ganz genau übersetzen könnte, um den Sinn folgen zu können. Es reicht, wenn man weiß, um was es geht, dann macht auch das Lesen mehr Spaß, als wenn man bei jedem unbekannten Wort im Lexikon nachschlagen muss.
Mein Englisch ist jetzt schon gut, aber auch nicht das Beste und ich hatte bei der Lektüre wirklich keine Probleme. Es ist ein einfaches Englisch, in dem auch alles genau erklärt wird.
Die Erklärungen der Vokabeln sind übersichtlich und sind meistens auf Englisch erklärt. So muss man auch noch nachdenken und kann nicht einfach immer alles \"abschauen\". Bei zu schweren Wörtern wird das deutsche Wort angegeben.
Was ich nicht so toll finde, ist, dass manche Wörter, die ich nicht kannte, nicht erklärt wurden und manch andere, die man wirklich schon seit der 5. Klasse kannte, lang und breit erklärt wurden. Da herrscht irgendwie kein so tolles Gleichgewicht.
Das Buch ist in 50 Kapitel unterteilt, was mir das Lesen noch angenehmer gemacht hat, denn ich mag es, wenn ich bis zu einem Kapitel gelesen habe und dann Pause machen kann. Das ist dann schön motivierend und man kommt schneller voran.
Der Text ist auch schön unterteilt in Erzählungen und Schilderungen und den Dialogen der Charaktere. So wird es auch nie langweilig, denn das öde Lesen von Erzählungen mag ich meistens nicht so. Bei Dialogen kann man immer etwas zwischen den Zeilen lesen, sich vorstellen, was die Leute genau in dem Moment denken usw.
\"Holes\" ist ein Buch, das sehr interessant geschrieben, meistens spannend ist und mit dem man parallel noch seine Englischkenntnisse auffrischen kann. Mir hat dieses Buch zwar nicht gleich offensichtlich zu ewig besseren Noten verholfen, aber man lernt immer wieder hilfreiche Vokabeln, die man zu gegebener Zeit anwenden kann.
Deswegen und wegen des Lesespaßes kann ich dieses Englischbuch nur emfpehlen. Wir haben es übrigens in der 11.Klasse gelesen, das war unserem Niveau durchaus angemessen.
-_-_-_ Sonstiges _-_-_-
Herausgegeben von Klett im Dezember 2002
ISBN: 3125781701
Preis: 8,25€
Seitenanzahl: 160
Kapitelanzahl: 50
Der Preis von 8,25€ ist für ein Buch auch ok, man muss bedenken, dass es ja ein Englischbuch ist und hier sehr viel Arbeit drin steckt, die Vokabeln mit abzudrucken, damit man es auch ohne Probleme lesen kann.
-_-_-_ Fazit _-_-_-
Ich kann euch dieses Buch wirklich ans Herz legen, denn es hat wirklich Vorteile, mal Englische Bücher zu lesen. Man bekommt nämlich ein Gefühl für die Sprache und tut sich dann auch etwas leichter, sie zu sprechen.
Man versteht mit der Zeit mehr und es läuft einem auch ab und zu mal eine hilfreiche Redewendung über den Weg, was ich ganz praktisch finde.
Außerdem ist natürlich die Story total super, was ich nicht gedacht hätte, nachdem ich die ersten Seiten gelesen hatte. Es hätte also viel schlimmer werden können ;)
Der einzige Nachteil ist eben die Tatsache, dass die Vokabeln teilweise etwas sinnlos waren und ich lieber andere Vokabeln erklärt bekommen hätte.
Ansonsten solltet ihr euch das Buch einfach mal holen, es lohnt sich sicherlich, auch für solche Leute, die vielleicht schon länger nichts mehr auf Englisch gelesen haben – ihr kommt da sicher bald wieder rein ;))
Viel Spaß beim Schmökern wünscht dani ;)
+++
Das ist immer so.
Auch Stanley muss das. Er soll Sportschuhe von einem bekannten und gefeierten Basketballspieler, die für einem wohltätigen Zweck versteigert werden sollten, geklaut haben.
Blöd ist es nur, wenn man eigentlich wirklich nichts dafür kann und man einfach nur durch einen Zufall in diese dumme Situation gekommen ist. Und so ging es auch Stanley. Denn er hatte diese Schuhe nicht geklaut, sondern bekam sie nur durch einen Zufall in die Hände, wurde damit erwischt und prompt zur Verantwortung gezogen. Nun muss er sich entscheiden, ob er „Buße tun“ will oder ein Weilchen ins Gefängnis gehen will und Stanley entscheidet sich schließlich für ein Camp, das Camp Green Lake.
Er will in kein Gefängnis und hofft auf eine angemessen schöne Zeit dort.
Doch ihn erwartet etwas ganz anderes. Eine trockene und einsame Landschaft, in der er, wie auch alle anderen „Inhaftierten“, Tag für Tag rießen Löcher, deren Durchmesser vorgeschrieben ist, in den Boden graben muss.
Es ist ziemlich anstrengende Arbeit, denn es ist heiß und Stanley ist auch nicht der dünnste und durchtrainierteste Junge in seinem Alter. Noch dazu wird er von seinen neuen Mitbewohnern nicht gerade gleich akzeptiert, was es dem schüchternen Stanley zusätzlich erschwert, die Zeit dort gut über die Bühne zu bringen.
Nach dem ersten Tag will er nur noch seine Ruhe und sehnt sich schon nach Hause zurück.
Obwohl das Ziel des Camps darin besteht, den Jugendlichen zu zeigen, in welche Richtung sie gehen müssen und sie in ihrer Entwicklung zu unterstützen, haben die Campbetreuer anderes vor. Das Motto, den Charakter zu stärken, das im Buch immer wieder betont wird, steht nebenan, denn sie suchen auf dem Gelände einen Schatz, der einer Geschichte nach vor etlichen Jahren hier irgendwo verbuddelt worden sein soll.
Sie geben Anweisung an die Jungs, dass sie alles vorzeigen sollen, was sie finden, es gibt sogar Belohnungen für Funde, nur die Jungs wissen nicht, um was es sich dabei handelt!
Stanley hat währendessen immer weniger Lust auf das Ganze, er versteht den Sinn des Camps nicht und fühlt sich von den Betreuern falsch behandelt. Schließlich ist ein guter Freund, der er im Camp kennen und schätzen gelernt hat, und er verschwunden – sie machen sich auf die Suche nach einem Ausgang aus dem Camp, obwohl die Betreuer von Anfang an meinten, dass sie vorher verdursten würden, wenn sie danach suchen würden.
Eine phantastische und spannende Story beginnt, in der man viel über Freundschaft, Sorge, Zweifel und Hoffnung lesen kann. Den Schluss möchte ich hier nicht verraten.
-_-_-_ _-_-_- -_-_-_ _-_-_-
Meinung
Die Story an sich ist wirklich sehr gut beschrieben und ausgefeilt. Zu Anfang dachte ich, mein Gott, das kann noch toll werden, wenn hier von Löchergraben die Rede sein soll. Aber das ist nur das Äußere um eine total gute Story.
Wenn man mal beim Lesen ist und nicht mehr los lassen kann, dann ist es wirklich sehr spannend, man will immer wissen, was als nächstes passiert. Und weil hier vieles vorfällt, ist es auch nie langweilig.
Manchmal macht man sich um die Charaktere echt Sorgen, wenn sie in der prallen Sonne arbeiten müssen, oder als Stanley und sein Kumpel fast am Verdursten sind. Man hofft und bangt mit ihnen mit, weiß was sie fühlen und man möchte irgendwie helfen.
Eben ein Buch, bei dem man mitfühlen kann, was mir sehr wichtig ist.
Die Tatsache, dass das Buch auf Englisch geschrieben ist, hat mir keine Probleme bereitet. Wenn man mal einige Seiten gelesen hat, kennt man das Vokabular der Thematik. Außerdem sind viele Wörter am Ende jeder Seite abgedruckt, sodass es kein Problem sein sollte, den Sinn zu verstehen.
Man muss ja auch nicht alle Sätze genau verstehen, sodass man sie ganz genau übersetzen könnte, um den Sinn folgen zu können. Es reicht, wenn man weiß, um was es geht, dann macht auch das Lesen mehr Spaß, als wenn man bei jedem unbekannten Wort im Lexikon nachschlagen muss.
Mein Englisch ist jetzt schon gut, aber auch nicht das Beste und ich hatte bei der Lektüre wirklich keine Probleme. Es ist ein einfaches Englisch, in dem auch alles genau erklärt wird.
Die Erklärungen der Vokabeln sind übersichtlich und sind meistens auf Englisch erklärt. So muss man auch noch nachdenken und kann nicht einfach immer alles \"abschauen\". Bei zu schweren Wörtern wird das deutsche Wort angegeben.
Was ich nicht so toll finde, ist, dass manche Wörter, die ich nicht kannte, nicht erklärt wurden und manch andere, die man wirklich schon seit der 5. Klasse kannte, lang und breit erklärt wurden. Da herrscht irgendwie kein so tolles Gleichgewicht.
Das Buch ist in 50 Kapitel unterteilt, was mir das Lesen noch angenehmer gemacht hat, denn ich mag es, wenn ich bis zu einem Kapitel gelesen habe und dann Pause machen kann. Das ist dann schön motivierend und man kommt schneller voran.
Der Text ist auch schön unterteilt in Erzählungen und Schilderungen und den Dialogen der Charaktere. So wird es auch nie langweilig, denn das öde Lesen von Erzählungen mag ich meistens nicht so. Bei Dialogen kann man immer etwas zwischen den Zeilen lesen, sich vorstellen, was die Leute genau in dem Moment denken usw.
\"Holes\" ist ein Buch, das sehr interessant geschrieben, meistens spannend ist und mit dem man parallel noch seine Englischkenntnisse auffrischen kann. Mir hat dieses Buch zwar nicht gleich offensichtlich zu ewig besseren Noten verholfen, aber man lernt immer wieder hilfreiche Vokabeln, die man zu gegebener Zeit anwenden kann.
Deswegen und wegen des Lesespaßes kann ich dieses Englischbuch nur emfpehlen. Wir haben es übrigens in der 11.Klasse gelesen, das war unserem Niveau durchaus angemessen.
-_-_-_ Sonstiges _-_-_-
Herausgegeben von Klett im Dezember 2002
ISBN: 3125781701
Preis: 8,25€
Seitenanzahl: 160
Kapitelanzahl: 50
Der Preis von 8,25€ ist für ein Buch auch ok, man muss bedenken, dass es ja ein Englischbuch ist und hier sehr viel Arbeit drin steckt, die Vokabeln mit abzudrucken, damit man es auch ohne Probleme lesen kann.
-_-_-_ Fazit _-_-_-
Ich kann euch dieses Buch wirklich ans Herz legen, denn es hat wirklich Vorteile, mal Englische Bücher zu lesen. Man bekommt nämlich ein Gefühl für die Sprache und tut sich dann auch etwas leichter, sie zu sprechen.
Man versteht mit der Zeit mehr und es läuft einem auch ab und zu mal eine hilfreiche Redewendung über den Weg, was ich ganz praktisch finde.
Außerdem ist natürlich die Story total super, was ich nicht gedacht hätte, nachdem ich die ersten Seiten gelesen hatte. Es hätte also viel schlimmer werden können ;)
Der einzige Nachteil ist eben die Tatsache, dass die Vokabeln teilweise etwas sinnlos waren und ich lieber andere Vokabeln erklärt bekommen hätte.
Ansonsten solltet ihr euch das Buch einfach mal holen, es lohnt sich sicherlich, auch für solche Leute, die vielleicht schon länger nichts mehr auf Englisch gelesen haben – ihr kommt da sicher bald wieder rein ;))
Viel Spaß beim Schmökern wünscht dani ;)
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53 Bewertungen, 2 Kommentare
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07.05.2006, 13:46 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh :o)
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28.08.2004, 13:27 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichgerne englische bücher liest, dann lies mal "The Celestine Prophecy", das ist zwar mehr als nur ein Roman, weil viel Sinn dahinter steckt, aber es ist super zum lesen. Aber nur wenn man etwas mit Mystik und Dingen anfangen kann, die nicht au
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