Salbei Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2003
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Erfahrungsbericht von Mercure
Mein Kräuterbeet (1), Salbei
Pro:
gesundheitsfördernd, heilend
Kontra:
keins
Empfehlung:
Ja
Jetzt ist es schon wieder soweit, die Sonne lacht, (mal mehr oder weniger gg) und im Garten hat man jetzt allerhand zu tun. So machte ich mich gestern daran mir ein neues Kräuterbeet zuzulegen. Ich werde euch hier nacheinander alle Kräuter vorstellen, die in meinem Garten wachsen und die wir sehr gerne auch benutzen, sei es zum Kochen, zum Baden oder zur Herstellung von Tee.
Anfangen will ich mit Salbei, den ich gestern neu einpflanzte, nachdem mein alter Salbeistrauch, warum auch immer nicht mehr mitmachte. Die schmalen blassgrünen Blätter können ebenso wie die blauen Blüten genutzt werden, außerdem entwickelt sich Salbei mit den Jahren zu einem sehr dekorativen Busch im Garten.
Der lateinische Namen lautet Salvia officinalis, was soviel bedeutet wie Heil oder Rettung.In der Antike glaubte man, dass diejenigen unsterblich werden, die Salbei in ihrem Garten ziehen. Die Pflanze stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und galt viele Jahrhunderte als Wunderarznei und sollte gegen die Pest ebenso helfen wie gegen Unfruchtbarkeit.
Inhaltsstoffe:
Salbei hat einen hohen Gehalt an keimtötenden ätherischen Ölen. Deren Hauptkomponenten sind Thujon, ein sehr starkes Antiseptikum, sowie Zineal, Bonerol und Sesquiterpen. Gerbstoffe mit zusammenziehenden Eigenschaften machen sich beim Genuss deutlich bemerkbar, sie wirken reizlindernd. Bitterstoffe regen den Appetit an Phenolsäuren hemmen das Bakterienwachstum. Salbei enthält auch östrogenähnliche Substanzen.
Die Heilwirkung:
Salbei wirkt desinfizierend, fiebersenkend, beruhigend, zusammenziehend und auswurffördernd. Dadurch hilft das Kraut gegen grippale Infekte, Entzündungen im Mund und Rachenraum und lindert Husten und Heiserkeit. Es regt die Fettverbrennung an und hilft sehr gut gegen Beschwerden im Magen Darmbereich. Außerdem ist Salbei stark schweißhemmend.
Diese Infos habe ich meiner Sammlung des Meisterverlages in München entnommen.
Meine Erfahrungen mit Salbei:
Am häufigsten, ja man kann schon sagen regelmäßig, trinke ich Salbeitee, der ja wie oben erwähnt auch Östrogene enthält, gegen meine inzwischen stärker werdenden Beschwerden der Wechseljahre. Ich werde ja diesen Sommer 50 !!! Da kommt es immer häufiger zu unliebsamen Hitzewallungen, die aber Dank der schweißhemmenden Eigenschaften des Salbei mit starkem Tee gut in den Griff zu bekommen sind. Ich trinke fast täglich einen Liter von dem Tee! Diesen stelle ich im Moment mit getrockneten Blüten und Blättern vom Vorjahr her. Sobald ich wieder im Garten frischen Salbei habe, verwende ich diesen.
Dazu nehme ich für einen Liter Tee 3 Hände voll frische Blätter und Blüten, je nachdem, benutzt man getrocknete Blätter nimmt man höchstens eine halbe Handvoll. Diese überbrühe ich mit abgekochten, etwas abgekühlten Wasser und lasse den Sud ungefähr 10 Minuten ziehen.
Der Sud eignet sich auch hervorragend zum Gurgeln oder Zahnfleisch spülen, da er eine entzündungshemmende Wirkung besitzt.
Der Tee hat einen leicht herben Geschmack, lässt sich aber mit Zucker oder Honig gesüßt gut trinken.
Beim Kochen verwende ich Salbei für manchmal für Suppen Gemüse und Fleischgerichte immer dann, wenn ich dem Essen eine mediterrane Geschmacksrichtung geben will. Hier verwende ich ihn aber nur sehr sparsam, weil der herbe Salbeigeschmack sonst zu sehr hervorsticht.
Fazit:
Ich kann Salbei wirklich allen empfehlen, die stark zum Schwitzen neigen, aus welchen Gründen auch immer und die nicht gleich zu chemischen Keulen greifen wollen. Ich vergebe daher 5 Sterne für Salbei!
11.04.04
Wallild/Ciao - Mercure/Yopi
Anfangen will ich mit Salbei, den ich gestern neu einpflanzte, nachdem mein alter Salbeistrauch, warum auch immer nicht mehr mitmachte. Die schmalen blassgrünen Blätter können ebenso wie die blauen Blüten genutzt werden, außerdem entwickelt sich Salbei mit den Jahren zu einem sehr dekorativen Busch im Garten.
Der lateinische Namen lautet Salvia officinalis, was soviel bedeutet wie Heil oder Rettung.In der Antike glaubte man, dass diejenigen unsterblich werden, die Salbei in ihrem Garten ziehen. Die Pflanze stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und galt viele Jahrhunderte als Wunderarznei und sollte gegen die Pest ebenso helfen wie gegen Unfruchtbarkeit.
Inhaltsstoffe:
Salbei hat einen hohen Gehalt an keimtötenden ätherischen Ölen. Deren Hauptkomponenten sind Thujon, ein sehr starkes Antiseptikum, sowie Zineal, Bonerol und Sesquiterpen. Gerbstoffe mit zusammenziehenden Eigenschaften machen sich beim Genuss deutlich bemerkbar, sie wirken reizlindernd. Bitterstoffe regen den Appetit an Phenolsäuren hemmen das Bakterienwachstum. Salbei enthält auch östrogenähnliche Substanzen.
Die Heilwirkung:
Salbei wirkt desinfizierend, fiebersenkend, beruhigend, zusammenziehend und auswurffördernd. Dadurch hilft das Kraut gegen grippale Infekte, Entzündungen im Mund und Rachenraum und lindert Husten und Heiserkeit. Es regt die Fettverbrennung an und hilft sehr gut gegen Beschwerden im Magen Darmbereich. Außerdem ist Salbei stark schweißhemmend.
Diese Infos habe ich meiner Sammlung des Meisterverlages in München entnommen.
Meine Erfahrungen mit Salbei:
Am häufigsten, ja man kann schon sagen regelmäßig, trinke ich Salbeitee, der ja wie oben erwähnt auch Östrogene enthält, gegen meine inzwischen stärker werdenden Beschwerden der Wechseljahre. Ich werde ja diesen Sommer 50 !!! Da kommt es immer häufiger zu unliebsamen Hitzewallungen, die aber Dank der schweißhemmenden Eigenschaften des Salbei mit starkem Tee gut in den Griff zu bekommen sind. Ich trinke fast täglich einen Liter von dem Tee! Diesen stelle ich im Moment mit getrockneten Blüten und Blättern vom Vorjahr her. Sobald ich wieder im Garten frischen Salbei habe, verwende ich diesen.
Dazu nehme ich für einen Liter Tee 3 Hände voll frische Blätter und Blüten, je nachdem, benutzt man getrocknete Blätter nimmt man höchstens eine halbe Handvoll. Diese überbrühe ich mit abgekochten, etwas abgekühlten Wasser und lasse den Sud ungefähr 10 Minuten ziehen.
Der Sud eignet sich auch hervorragend zum Gurgeln oder Zahnfleisch spülen, da er eine entzündungshemmende Wirkung besitzt.
Der Tee hat einen leicht herben Geschmack, lässt sich aber mit Zucker oder Honig gesüßt gut trinken.
Beim Kochen verwende ich Salbei für manchmal für Suppen Gemüse und Fleischgerichte immer dann, wenn ich dem Essen eine mediterrane Geschmacksrichtung geben will. Hier verwende ich ihn aber nur sehr sparsam, weil der herbe Salbeigeschmack sonst zu sehr hervorsticht.
Fazit:
Ich kann Salbei wirklich allen empfehlen, die stark zum Schwitzen neigen, aus welchen Gründen auch immer und die nicht gleich zu chemischen Keulen greifen wollen. Ich vergebe daher 5 Sterne für Salbei!
11.04.04
Wallild/Ciao - Mercure/Yopi
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