Salbei Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2003
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Erfahrungsbericht von Anonym126
Aus der Natur: Salbei
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Über Jahrtausende hinweg konnten sich die Menschen nur mit Pflanzen und Kräutern aus der Natur heilen. Für uns ist es kaum vorstellbar, dass es wirklich Zeiten ohne Penicillin und Ratiopharm gegeben hat. Für alles und jedes gibt es heutzutage ein Medikament und leider sind viele von uns oft etwas zu voreilig und gedankenlos im Umgang mit solchen Mitteln. Zum Glück haben sich bereits viele Allgemeinmediziner mit Heilpraktikern an einen Tisch gesetzt und versucht, beide Arten der Heilung miteinander zu verbinden. Das begrüße ich sehr.
Ein Allheilmittel der damaligen Zeit war Salbei. In Arabien lautete ein Sprichwort: Wie kann jemand sterben, der Salbei im Garten hat. Der lateinische Name der Pflanze ist Salvia officinalis, was so viel heißt wie heilen oder gesund sein. Durch seine ätherischen Öle enthält Salbei viele Heilsubstanzen und kann auch vielfach zur Gesundung angewendet werden.
Aussehen, Standort, Pflege:
_______________________________
Salbei gehört zu der Familie der Lippenblütler und es gibt über 600 verschiedene Arten. Salbei wächst buschig und hat viele ovale Blätter, die grau-grün schimmern.Ihre zahlreichen Blüten sind hellblau bis lilafarben. Die Pflanze ist nurbedingt winterhart. Wenn es draußen sehr eisig wird, übersteht sie den Winter nicht. Es sei denn, man schützt sie gegen starken Frost.
Salbei ist ein immergrüner Zierstrauch und auf dem richtigen Standort wird sie 60-75cm hoch. Ihre Blütezeit beginnt ab Ende Juni.Salbei wächst am besten auf etwas trockenem, durchlässigen Boden, der auch kalkhaltig sein kann. Auf jeden Fall sollte der Platz sonnig sein, denn es ist eine sonnenhungrige Pflanze.
Salbeisamen kann schon sehr zeitig im Frühbeet ausgesät und wenn die Pflanze etwas kräftiger geworden ist, in Töpfe umgepflanzt werden. Erst wenn sich das Wurzelwerk stark genug entwickelt hat, kann die Pflanze ins Freiland gesetzt werden. Für den Klein-oder Hobbygärtner ist das aber oft zu aufwendig. So kaufte ich mir zwei Salbeipflanzen in der Gärtnerei und setzte sie im Frühjahr auf ein sonniges Fleckchen in meinen Vorgarten. Der Busch, der sich daraufhin entwickelte, reichte mir völlig aus.
Damit aus den kleinen Pflanzen ein Busch wird ist es nötig, die Pflanzen nach der Blüte zurück zu schneiden. Nur die verholzten Triebe des Vorjahres sollten stehen bleiben, damit es auch klappt. Die Pflanzen können mehrere Jahre auf einer Stelle stehen. So etwa nach 4 oder fünf Jahren ist es ratsam, neue Salbeistecklinge zu setzen oder eben neue Pflanzen zu kaufen.Aber man kann Salbei durchaus auch auf der Küchenfensterbank ziehen. Die Pflanze sollte voll im Licht stehen, genau wie im Freien,sonst wachsen sie nicht. Das ist aber auch schon das Wesentliche. Mit viel Licht und ausreichend Wasser ist das Ziehen von Salbei drinnen kein Problem.
Vor allem die Blätter des Salbeis finden vielseitige Verwendung. Es reicht ein Teelöffel Salbeiblätter, frisch oder getrocknet, um eine Tasse Tee aufzubrühen. Das Wasser darf nicht kochen, doch der Tee muss 10Minuten ziehen. Dann wird er abgeseiht und kann getrunken werden. So wirkt er gegen Halsentzündungen und Erkrankungen der Atemwege. Ist der Tee erkaltet, kann er noch zum Gurgeln oder als Tinktur für Zahnfleischentzündungen verwendet werden.
Salbei hilft sogar bei Verdauungsstörungen. Die ätherischen Öle haben einen positiven Einfluss auf den Verdauungstrakt. Sie beruhigen den Magen und sind ein Mittel gegen Blähungen und Übelkeit. Fettige Speisen werden so besser verdaut. Aus dieser Erkenntnis heraus verwendet man auch heute Salbei in der Küche. Mit diesem Kraut können Fleischgerichte gewürzt werden oder man kann einige frische Salbeiblätter unter frisch gekochte Spaghetti geben. Vorher werden sie aber noch in warmer Butter geschwenkt. Es existiert sogar ein Rezept von Salbeibrot. Die Salbeiblätter sind hocharomatisch und passen ausgezeichnet zu Gans, Ente und Wild.
Der Salbei in meinem Vorgarten gedeiht sehr gut. Der starke und kräftige Duft, der von der Pflanze ausgeht ist sicher nicht jedermanns Sache. Es riecht herb, bitter und würzig. Ich mag diesen Duft sehr gern. Die Blätter können das ganze Jahr über verwendet werden. Ich mache es genauso wie mit meinen anderen Gewürzen. Mit einer Schere schneide ich kleine Zweige für den Bedarf ab oder zupfe auch schon mal nur eine Handvoll Blätter ab, für eine Kanne Tee zum Beispiel. Einen Vorrat mit getrockneten Blättern habe ich mir noch nicht angelegt obwohl ich weiß dass das nicht schwer ist. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.
Aufpassen müssen allerdings sehr empfindliche Personen. So können die im Salbei enthaltenen ätherischen Öle eventuell allergische Reaktionen auslösen. Auch während der Schwangerschaft sollte mit Salbei vorsichtig umgegangen werden. Doch das sind wirklich die einzigen negativen Aspekte. Ansonsten ist Salbei ein Kraut, das als Heilpflanze einzusetzen ist und darüber hinaus mit seinem kräftigen Aroma viele Gerichte in unserer Küche bereichert.
Liebe Grüße
Catty
Ein Allheilmittel der damaligen Zeit war Salbei. In Arabien lautete ein Sprichwort: Wie kann jemand sterben, der Salbei im Garten hat. Der lateinische Name der Pflanze ist Salvia officinalis, was so viel heißt wie heilen oder gesund sein. Durch seine ätherischen Öle enthält Salbei viele Heilsubstanzen und kann auch vielfach zur Gesundung angewendet werden.
Aussehen, Standort, Pflege:
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Salbei gehört zu der Familie der Lippenblütler und es gibt über 600 verschiedene Arten. Salbei wächst buschig und hat viele ovale Blätter, die grau-grün schimmern.Ihre zahlreichen Blüten sind hellblau bis lilafarben. Die Pflanze ist nurbedingt winterhart. Wenn es draußen sehr eisig wird, übersteht sie den Winter nicht. Es sei denn, man schützt sie gegen starken Frost.
Salbei ist ein immergrüner Zierstrauch und auf dem richtigen Standort wird sie 60-75cm hoch. Ihre Blütezeit beginnt ab Ende Juni.Salbei wächst am besten auf etwas trockenem, durchlässigen Boden, der auch kalkhaltig sein kann. Auf jeden Fall sollte der Platz sonnig sein, denn es ist eine sonnenhungrige Pflanze.
Salbeisamen kann schon sehr zeitig im Frühbeet ausgesät und wenn die Pflanze etwas kräftiger geworden ist, in Töpfe umgepflanzt werden. Erst wenn sich das Wurzelwerk stark genug entwickelt hat, kann die Pflanze ins Freiland gesetzt werden. Für den Klein-oder Hobbygärtner ist das aber oft zu aufwendig. So kaufte ich mir zwei Salbeipflanzen in der Gärtnerei und setzte sie im Frühjahr auf ein sonniges Fleckchen in meinen Vorgarten. Der Busch, der sich daraufhin entwickelte, reichte mir völlig aus.
Damit aus den kleinen Pflanzen ein Busch wird ist es nötig, die Pflanzen nach der Blüte zurück zu schneiden. Nur die verholzten Triebe des Vorjahres sollten stehen bleiben, damit es auch klappt. Die Pflanzen können mehrere Jahre auf einer Stelle stehen. So etwa nach 4 oder fünf Jahren ist es ratsam, neue Salbeistecklinge zu setzen oder eben neue Pflanzen zu kaufen.Aber man kann Salbei durchaus auch auf der Küchenfensterbank ziehen. Die Pflanze sollte voll im Licht stehen, genau wie im Freien,sonst wachsen sie nicht. Das ist aber auch schon das Wesentliche. Mit viel Licht und ausreichend Wasser ist das Ziehen von Salbei drinnen kein Problem.
Vor allem die Blätter des Salbeis finden vielseitige Verwendung. Es reicht ein Teelöffel Salbeiblätter, frisch oder getrocknet, um eine Tasse Tee aufzubrühen. Das Wasser darf nicht kochen, doch der Tee muss 10Minuten ziehen. Dann wird er abgeseiht und kann getrunken werden. So wirkt er gegen Halsentzündungen und Erkrankungen der Atemwege. Ist der Tee erkaltet, kann er noch zum Gurgeln oder als Tinktur für Zahnfleischentzündungen verwendet werden.
Salbei hilft sogar bei Verdauungsstörungen. Die ätherischen Öle haben einen positiven Einfluss auf den Verdauungstrakt. Sie beruhigen den Magen und sind ein Mittel gegen Blähungen und Übelkeit. Fettige Speisen werden so besser verdaut. Aus dieser Erkenntnis heraus verwendet man auch heute Salbei in der Küche. Mit diesem Kraut können Fleischgerichte gewürzt werden oder man kann einige frische Salbeiblätter unter frisch gekochte Spaghetti geben. Vorher werden sie aber noch in warmer Butter geschwenkt. Es existiert sogar ein Rezept von Salbeibrot. Die Salbeiblätter sind hocharomatisch und passen ausgezeichnet zu Gans, Ente und Wild.
Der Salbei in meinem Vorgarten gedeiht sehr gut. Der starke und kräftige Duft, der von der Pflanze ausgeht ist sicher nicht jedermanns Sache. Es riecht herb, bitter und würzig. Ich mag diesen Duft sehr gern. Die Blätter können das ganze Jahr über verwendet werden. Ich mache es genauso wie mit meinen anderen Gewürzen. Mit einer Schere schneide ich kleine Zweige für den Bedarf ab oder zupfe auch schon mal nur eine Handvoll Blätter ab, für eine Kanne Tee zum Beispiel. Einen Vorrat mit getrockneten Blättern habe ich mir noch nicht angelegt obwohl ich weiß dass das nicht schwer ist. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.
Aufpassen müssen allerdings sehr empfindliche Personen. So können die im Salbei enthaltenen ätherischen Öle eventuell allergische Reaktionen auslösen. Auch während der Schwangerschaft sollte mit Salbei vorsichtig umgegangen werden. Doch das sind wirklich die einzigen negativen Aspekte. Ansonsten ist Salbei ein Kraut, das als Heilpflanze einzusetzen ist und darüber hinaus mit seinem kräftigen Aroma viele Gerichte in unserer Küche bereichert.
Liebe Grüße
Catty
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