Sam Raimi the Grudge (Horrorfilm) Testbericht

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Erfahrungsbericht von atrachte

Schocker vom Feinsten

Pro:

sehr gute Schockeffekte dank der guten Einsetzung von Ton und Bild, relativ gute Schauspieler, endlich mal wieder Old Shool Horror,

Kontra:

ein paar Kleinigkeiten,

Empfehlung:

Ja

Vor kurzem war ich wieder mal im Kino und wusste nicht so ganz welchen Film ich mir angucken soll. Da entschloss ich mich in den Film „The Grudge“ reinzugehen von dem ich kurz zuvor eine Preview im Fernsehen gesehen hatte. Wie mir der Film gefallen hat und ob er sich für gestandene Horrorfans lohnen könnte erfahrt ihr in den nächsten Zeilen meines Berichtes.

Story:
Karen, eine Austauschstudentin aus Amerika, ist vor kurzem mit ihrem Freund Doug nach Tokyo gezogen. Während Doug eine Universität besucht arbeitet Karen in einem Pflegezentrum als Pflegerin. Für das gleiche Pflegezentrum arbeitet auch die junge Yoko. Yoko betreut seit kurzem die Mutter von Matthew Williams welche einen Schock, oder ähnliches, erlitten haben muss seit dem sie in Japan mit ihrer Familie wohnt. Eines Tages geht Yoko zu den Williams nach Hause. Diese wohnen in einem alten Japanischen Haus. Allerdings scheint keiner da zu sein außer die alte Frau. Nachdem Yoko die Wohnung ein bisschen aufgeräumt hat hört sie merkwürdige Geräusche vom Obergeschoss. Sie geht nachsehen was oben nicht stimmt und stößt so zu einen Schrank welcher auf den Dachboden führt. Yoko klettert zum Dachboden hoch und trifft auf jemanden den sie besser nie getroffen hätte...

Nachdem Yoko einen Tag nicht zur Arbeit erschienen ist, soll Karen bei den Williams nachschauen und sich um Frau Williams kümmern. Als sie dort ankommt ist das ganze Haus verwüstet und Mrs. Williams liegt, sich krümmend, auf dem Boden. Sie ist noch immer völlig verstört und bekommt kein Wort aus dem Mund. Nach einiger Zeit hört auch Karen merkwürdige Geräusche. Es scheinen Kinderschreie zu sein welche aus einen Schrank kommen. Der Schrank ist aber mit Klebeband zugeklebt sodass die Person die drinne steckt nicht rauskommen kann. Karen reißt die Klebestreifen ab und findet im inneren des Schrankes einen kleinen Jungen. Völlig aufgelöst ruft Karen ihren Chef an damit dieser vorbeikommt. Doch schon bald macht Karen mit noch einer anderen Person die Bekanntschaft...

Meine Meinung zum Film:
Der Grund warum ich in den Film gegangen bin war eigentlich nur Langeweile. Es war ein langweiliger Samstag Abend, nichts kam in der Glotze, auf meine Freunde hatte ich auch mal keine Lust, so entschied ich mich einfach mal alleine ins Kino zu gehen. Eine Woche vorher hatte ich im Fernsehen die Vorschau zu „The Grudge“ gesehen und war nicht abgeneigt vom Film. So fiel meine Wahl also auf diesen Film welcher ein Remake vom Japanischen Film „Ju-On“. Ich hatte das Glück das ich nur eine von vier Personen war welche an diesen Abend im Kino waren. Warum ich es Glück nenne darauf komme ich später noch einmal zu sprechen. Die Story ist im Prinzip relativ simpel gehalten. Amerikanische Familie zieht in ein verfluchtes Haus, wovon aber keiner weiß das es verflucht ist, und schon geschehen Merkwürdige Dinge. Allerdings ist die Story sowohl auch genial da sie eben so einfach ist. Denn man begreift sie eigentlich relativ schnell aber trotzdem bleibt es bis zum Ende spannend und man sieht Wendungen welche teilweise sehr überraschend kommen. Auch gibt es im Film einige Rückblenden die dafür sorgen das man das ganze Geschehnis rund um den Fluch erst richtig versteht. Besonders das Ende hat mir recht gut gefallen. Von der Story ist der Film also Top.

Ebenso Top sind eigentlich die Schauspieler. Der erste Name der sofort ins Auge fällt ist natürlich Sarah Michelle Gellar welche die meisten wohl aus der Serie „Buffy“ kennen sollten. Sie übernimmt im Film die Rolle der Karren. Zwar wirkt sie an manchen Stellen etwas unmotiviert doch, besonders, gegen Ende des Filmes merkt man richtig die Angst und die Verzweiflung ihres Charakters. An sic hat sie mich positiv überrascht denn in Filmen hat sie mir eigentlich nie so gut gefallen. Doug gespielt von Jason Behr macht einen nicht ganz so guten Job. Zwar spielt auch er nicht schlecht aber er hat einfach nicht so viel Freiraum neben Sarah Michelle Gellar besonders dar beide meistens immer zusammen in einer Szene vorkomme. Auch die japanischen Schauspieler haben sich sehr gut präsentiert. Da fällt mir sofort Ryo Ishibashi ein welcher Nakagawa, einen Kommissar, spielt. Bei ihm merkt man in manchen Szenen ziemlich stark die Angst da er offensichtlich weiß was in dem Haus einmal geschehen ist. Regie führte übrigens, wie auch beim Original „Ju-On“, der Japanische Regisseur Takashi Shimizu. Er versteht es gut die Soundkulisse so zu nutze das sie dem Zuschauer Angst einjagt. Zwar sind manche Szenen schon voraussehbar aber trotzdem jagen sie einem doch dank der unheimlichen Musikalischenuntermalung Angst ein. Auch die Bildschnitte, welche ein bisschen an „The Ring“ erinnern, sind ihm sehr gut gelungen. Takashi hat diese zwei Elemente, Bild und Ton, wirklich nahezu perfekt zusammen geführt und schafft es so oft zu schockieren. Schön fand ich auch die japanischen Schauplätze welche aber nicht jeden liegen werden.


Original Filmtitel:
The Grudge (2004)

Länge des Filmes:
Ca. 92 Minuten

Schauspieler:
Sarah Michelle Gellar (Karren)
Jason Behr (Doug)
Ryo Ishibashi (Nakagawa)
William Mapother (Matthew)
Bill Pullman (Peter)

Regisseur:
Takashi Shimizu

FSK:
Ab 16 Jahren

Fazit:
Ich war von „The Grudge“ wirklich sehr überrascht. Besonders das es ein Film noch mal schafft mich zu schockieren. Das liegt aber besonders an den guten Bild und Ton Effekten welche Shimizu im Film benutzt hat. Am besten ist aber das man sich den Film alleine oder in einer kleinen Gruppe anguckt. Wie ich bereits zu Anfang des Berichtes erwähnt habe, hatte ich das Glück das nicht so viele Leute im Kino waren. Denn so weniger Leute im Kinosaal sitzen desto besser fürchtet man sich bei schauen von „The Grudge“. Ich denke mal dieses Gefühl geht verloren sobald der Kinosaal halbvoll ist was eigentlich sehr schade ist. Die Schauspieler sind durchgehend überzeugen, die Story ist simpel und ein wenig kompliziert zugleich und die Schockeffekte sind klasse. Eigentlich ist „The Grudge“ ein richtig guter Horrorfilm auch wenn keine übermäßigen Goreeffekte vorkommen. Wer sich also mal wieder richtig gruseln will sollte sich den Film mal angucken. Am besten, wie gesagt, alleine. Mit hat der Film auf jeden Fall zugesagt wobei ich aber denke das er beim mehreren male angucken langweilig wird. Daher werde ich vielleicht af die DVD verzichten auch wenn „The Grudge“ ein mehr als guter Schockfilm ist.

Die Homepage von The Grudge:
http://www.sonypictures.com/homevideo/thegrudge/index.html

41 Bewertungen, 2 Kommentare

  • hjid55

    18.03.2007, 13:54 Uhr von hjid55
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sh & lg Sarah

  • lizbiz

    11.04.2005, 12:24 Uhr von lizbiz
    Bewertung: sehr hilfreich

    hab den film auch gesehen und musste mich die ganze zeit an meinem freund festkrallen, weil ich so nen schiß hatte:) ich dachte immer ich hätte schon viel gesehen, aber dieser film hat mich echt überrascht! superschocker!