Sandwiches Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Arbeits- und Zeitaufwand:  niedrig
  • Kosten:  niedrig

Erfahrungsbericht von togri

Liebe Grüße von den Bienchen

5
  • Arbeits- und Zeitaufwand:  niedrig
  • Kosten:  niedrig
  • Geeignet für:  Alltag

Pro:

einfache Zubereitung, was man braucht gibt\'s bei Discountern->günstig

Kontra:

die Kalorien der Soße

Empfehlung:

Ja

Ich arbeite in einer Bäckerei und da gibt es nicht nur Brot und Kuchen, sondern auch Snacks, u.a. auch Sandwiches. Alle Welt ist begeistert (zumindest hier in der Gegend die Welt *gg*) und als es darum ging, was wir für unsere Radtour zum Essen mitnehmen war schnell klar, dass es Sandwiches sein würden.



~°~ Was braucht man? ~°~
für 6 Sandwiches:

* 9 Scheiben Sandwichtoast

* für die Soße:
1 hartgekochtes Ei
5 EL Remoulade (alternativ geht auch Joghurt, den man vielleicht mit einigen Kräutern würzt oder halt Kräuterquark)
ein guter Schuss Sahne (alternativ geht auch Milch)

* 1/2 Kopf Salat (am besten Eisbergsalat)

* etwas zum Belegen:
-> 2 EL Tunfisch je Sandwich
-> 1 große Scheibe Käse je Sandwich
-> 1 Scheibe Kochschinken je Sandwich
-> 1 große Scheibe Salami je Sandwich
-> Putenbrust (kleine dünne Scheiben: 3 bis 4, größere Scheiben entsprechend weniger)
Beim Belag kommt es natürlich auf den Geschmack an. Man kann z.B. auch Käse-Schinken-Sandwiches machen, dann braucht man jeweils nur eine halbe Scheibe.




~°~ Die Zubereitung ~°~
-> Die Soße:
Als erster muss das hartgekochte Ei in Würfel oder kleine Streifen geschnitten werden. Einfach geht es mit einem Eierschneider in den man das Ei einmal längs und einmal quer einlegt. Aber auch mit einem Messer ist das Ei schnell klein geschnitten.
In eine Schüssel gibt man dann die Remoulade und schüttet vorsichtig etwas Sahne hinzu. Die Mischung verrührt man um zu sehen ob man nicht doch noch etwas Remoulade zum Verdicken oder etwas Sahne zum Verdünnen hinzugeben muss. Die Soße darf nicht zu flüssig sein, aber auch nicht so fest wie die Remoulade. Sie darf aber ruhig vom Löffel tropfen.
Nun mengt man das gewürfelte Ei vorsichtig unter und stellt die Soße erstmal in den Kühlschrank.


-> Der Salat:
Für das Schneiden ist es am einfachsten, wenn man den halben Kopf im Ganzen wäscht, man kann die Blätter aber auch abtrennen und einzeln oder in einer Salatschleuder waschen.
Dann schneidet man den Salat in in etwa 1 cm breite Streifen. Die Länge ist eigentlich egal, aber so ab 5 cm sollte man die Streifen schon nochmal halbieren.


-> Das Brot:
Das Brot legt man einfach erstmal nur hin. Wenn man zwei Sandwiches der selben Sorte (also z.B. zwei Käse-Sandwiches) machen will, dann legt man dafür drei Scheiben hintereinander. Will man nur ein Sandwich einer Sorte machen, dann braucht man nur 1 1/2 Scheiben Toast, die man aber diagonal halbiert!!!


-> Das Belegen:
Jetzt liegen also drei Scheiben Toast in einer Reihe hintereinander, daneben steht der Salat und man hat auch schon die Soße daneben gestellt.

Erstmal bestreicht man jetzt jede Toastscheibe auf einer Seite mit der Soße. Dabei sollte man nicht zu sparsam sein und nicht nur die Mitte bestreichen, sondern auch die Kanten.

Jetzt kommt auf die unterste Toastscheibe Salat. Auch hierbei wieder die Kanten bedecken und nicht nur drei Streifen nehmen, sondern schon eine kleine handvoll.

Darauf kommt jetzt der Belag. Kochschinken und Salami kann man einfach so drauflegen, den Käse sollte man etwa in der Größe des Toasts zuschneiden (besser größer als kleiner), die Putenbrust legt man gut verteilt auf das Toast und den Tunfisch verteilt man auch bis an die Kanten.

Nun legt man die mittlere Toastscheibe mit der Soßenseite nach unten darauf und bestreicht die freie Seite auch mit Soße (wie oben).

Nun verteilt man nochmal Salat auf dem Toast, am besten jetzt noch ein wenig mehr, als eben.

Dann legt man die obere Toastscheibe mit der Soßenseite nach unten darauf und schneidet das Sandwich diagonal durch (am besten nimmt man dafür ein scharfes Messer oder ein Brotmesser, in jedem Fall ein großes Messer, denn man sollte mit einem Schnitt durch sein).

Wer die Sandwiches zu Hause essen möchte, der sollte sie trotzdem in eine Plastikdose packen, wer sie für unterwegs braucht, der nimmt auch eine Plastikdose, im Notfall tut\'s auch eine Butterbrottüte (aus Plastik). Die Sandwiches kommen jetzt in den Kühlschrank, mindestens eine Stunde, am besten aber mindestens sechs Stunden, damit sie richtig gut durchgezogen sind.



~°~ Endlich genießen! ~°~
Je länger man die Sandwiches im Kühlschrank gelassen hat, desto saftiger sind sie. Da sie drei Tage haltbar sind, kann man sie natürlich auch drei Tage drin lassen, aber am besten schmecken sie nach ein bis zwei Tagen. Man kann sie also gut vorbereiten!

Das Brot ist ja nicht getoasted, daher ist es ohnehin ziemlich weich, aber durch die Soße ist es fast schon matschig.
Die Soße ist ziemlich mächtig und schmeckt eigentlich garnicht sonderlich intensiv. Hat man aber Kräuterquark genommen, dann hat man natürlich einen intensiven Kräutergeschmack, der sich natürlich auf das ganze Sandwich überträgt.
Der Salat ist nach zwei Tagen nicht mehr sehr knackig, nach drei Tagen garnicht mehr, aber das stört auch garnicht.
Der Belag nimmt natürlich ggf. ein wenig den Soßengeschmack an, aber hat man die kalorienreichere Soße genommen, dann hat er auch nach drei Tagen noch viel Eigengeschmack.

So ein Sandwich schmeckt, gerade mit Remoulade und Sahne als Soße, sehr cremig, aber verdammt lecker. Die Soße ist der einzige Teil, der im Geschmak ein wenig untergeht, sie spendet quasi nur die Cremigkeit, aber alles andere zusammen schmeckt richtig lecker und auch nach drei Tagen noch ziemlich frisch.

Ein Sandwich ist für mich ein Ersatz für eine komplette Mahlzeit, so sättigend ist es. Wer generell recht viel isst, der braucht schon zwei Sandwiches, aber das ist auch noch nicht wirklich viel.



~°~ Fazit ~°~
Wirklich viel Arbeit sind diese Sandwiches nicht, das Salatschneiden ist nervig und nimmt eigentlich die meiste Zeit der Zubereitung ein. Allerdings müssen die Sandwiches wirklich durchziehen, daher sollte man sie nicht sofort essen. Klar sie schmecken sofort auch schon, aber besser schmecken sie wirklich, wenn sie einen Tag gezogen sind.
Preislich ist nichts einzuwenden. Alle Zutaten bekommt man z.B. bei ALDI oder LIDL und es sind alles Zutaten, die man noch anderweitig verwenden kann.
Die Sandwiches schmecken richtig lecker und mit maximal zwei Sandwiches ist eine komplette Mahlzeit ersetzt.
Das einizge Manko ist die kalorienreiche Soße, aber mit ihr schmecken die Sandwiches am besten und da man sie nicht täglich isst, geht des wohl auch in Ordnung.
Von mir also alle 5 Sternchen!

P.S.: Die Bäckerei in der ich arbeite heißt \"Bienenstich\", wir Verkäuferinnen daher \"Bienchen\"!

24 Bewertungen, 2 Kommentare

  • fuchslein

    25.05.2004, 18:52 Uhr von fuchslein
    Bewertung: sehr hilfreich

    Hi! Klingt echt lecker. Werde ich am Wochende mal ausprobieren.

  • Rebba

    25.05.2004, 17:35 Uhr von Rebba
    Bewertung: sehr hilfreich

    da wäre ich nie draufgekommen, die Sandwiches erst einmal in den Kühlschrank zu geben. Danke für den Tipp. Mfg, Rebba