Santa Clause 2 - Eine noch schönere Bescherung (VHS) Testbericht

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Erfahrungsbericht von SpaceCow

Adventszeit - Märchenzeit

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Zeit für den Weihnachtsmann. In Amerika bescherte Santa Claus den Kinos volle Kassen und dem Fernseh-Star Tim Allen eine Karriere vom \"Dünnbrettbohrer\" zum \"Santa Clause\".

Außer den Initialien haben Scott Calvin und Santa Claus nichts gemeinsam. Der eine pflegt seinen durchtrainierten Körper ebenso wie sein Konto, der andere seine Elfen ebenso wie seine Elche. Weihnachten, das ist für Scott Calvin ein Tag, an dem der Truthahn verbrennt und der Sohn nervt. Zumindest solange, bis der wahrhaftige Nikolaus vom Dach stürzt und eine heilige Klausel aus dem gefühllosen Geschäftsmann einen heiligen Klaus macht.

Für Hollywood war Weihnachten jedoch schon immer die schönste Zeit zum Träumen. Ob in Frank Capras Klassiker \"Ist das Leben nicht schön?\" (1947) ein Engel James Stewart vor dem Selbstmord bewahrt oder Dudley Moore in \"Santa Claus\" (1985) dem Weihnachtsmann begegnet - die Filme erzählen von Welten, in denen Familie mehr bedeutet als denselben Namen zu tragen, und der Nikolaus mehr ist als eine Erfindung geschäftstüchtiger Menschen.

Auch Regisseur John Pasquin beweist in \"Santa Clause - Eine schöne Bescherung\", daß es den Mann mit dem Rauschebart eben doch gibt. Und zwar nicht nur in dutzendfacher Ausführung alle Jahre wieder in den Einkaufspassagen. \"In jedem von uns steckt ein wenig vom Weihnachtsmann\", sagt Hauptdarsteller Tim Allen. Um den Nikolaus in ihm zu beleben, brauchte er allerdings etwas Geduld. Fünf Stunden vor Drehbeginn hieß es für ihn, ab in die Maske und Prothesen anlegen. Schließlich wird sein Bauch immer feister, und sein Bart immer länger. Femsehstar Tim Allen (\"Guck mal wer da hämmert\") nahm es jedoch mit Humor. Immerhin haben ihm die Trickspezialisten nicht nur den Wanst, sondern die Drehbuchautoren auch die Rolle maßgeschneidert: Sein Santa Claus fährt einen Schlitten der James-Bond-Klasse. Aber mehr als sein Gefährt, gefiel Tim Allen die Idee, \" daß der Film von einem Mann handelt, der zwischen seiner Familie und seiner Karriere hin- und hergerissen ist und durch ein Ereignis motiviert wird, sein Leben zu verändern und seinem Sohn ein guter Vater zu sein.\" Doch nicht nur Tim Allens Filmsohn Charly erlebt eine schöne Bescherung: Allein in den USA spielte die Disney-Komödie 142 Millionen Dollar ein.

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