Santa Clause 2 - Eine noch schönere Bescherung (VHS) Testbericht
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Erfahrungsbericht von Hanni64
Santa fliegt mit der Zahnfee!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Gestern war mein letzter Arbeitstag. Es sind nun Weihnachtsferien und für zwei Wochen kehrt bei mir zu Hause endlich Ruhe ein. So langsam kann ich mich endlich auf Weihnachten einstimmen, doch das fällt mir irgendwie jedes Jahr schwerer. Um dem abzuhelfen stellte ich schon meinen Weihnachtsbaum auf, doch das half auch nicht viel. Da dachte ich mir ganz spontan, wir könnten doch als Auftakt für die Weihnachtsferien ins Kino gehen und was lag da näher als uns Santa Clause2 anzusehen. Den ersten Film kannten wir bereits und so schnappte ich mir meinen Sohnemann und fuhr, ohne ihm zu sagen wohin, ins Kino.
Als er ahnte wo es hinging, fragte er welchen Film wir anschauen, doch das wollte ich ihm erst im Kino verraten, denn ich befürchtete, dass sein pupertärer Zustand gegen diesen Film ist. Er dachte wohl wir sehen uns James Bond an und deshalb dackelte er ohne zu meutern mit.
Als er jedoch sah, dass ich Karten für Santa kaufte, verzogen sich seine Augenbrauen und er sah sich um, ob er jemand kennen würde, denn das wäre ihm wohl peinlich gewesen: Mit Mutter in Santa Clause2 – so `nem Babyfilm!
Ob er danach anderer Meinung war verrate ich am Schluss meines Berichtes!
Zum Film:
°°°°°°°°°°°
Ich hatte eigentlich immer die Vorstellung, dass man Weihnachtsmann auf Lebenszeit ist. Es war auch neu für mich, dass Santa stolzer Vater eines pupertierenden Sohnes ist und geschieden ist. Wie er zu der „Stelle“ als Weihnachtsmann kam bleibt mir leider ein Rätsel.
Ist jetzt auch nicht so wichtig!
Die Geschichte beginnt natürlich in Santas Heimat. Viele fleißige Elfen stellen Spielzeug für die braven Kinder her und gerade zu Weihnachten läuft alles auf Hochtouren. Die kleinen Elfen erinnern etwas an Sprösslinge von
Spock. Sie haben alle spitze Ohren.
Einer der Elfen, Curtis, war so etwas wie der persönliche Berater Santas. Es galt, Santa eine üble Nachricht zu vermitteln: Er musste binnen 28 Tagen heiraten, sonst ist er seinen Job los und Weihnachten fällt auch ins Wasser.
Zudem gab es für Santa noch eine Hiobsbotschaft:
Sein Sohn Charly baute in der Schule ständig Mist! Er entdeckte seine Leidenschaft als Graffiti – Sprayer und dachte, das Schulhaus sähe damit etwas netter aus.
Dessen Ansicht war seine Rektorin Carol ( Elizabeth Mitchell) allerdings überhaupt nicht.
Eine Sitzung wurde einberufen, an der die Zahnfee, Gefatter Zeit, Amor, Mutter Natur, der Sandmann und auch der Osterhase teilnahmen. Nach dieser Zusammenkunft galt es einen Plan zu entwickeln wie er, ohne dass die Elfen es mitbekommen, auf die Erde zu Charly kann. Da gab es eine Maschine, die vervielfachen konnte und so wurde ein zweiter Santa produziert.
Scott ritt mit einem Rentier zur Erde und veränderte zusehend sein Aussehen.
Lange Rede - kurzer Sinn. Er bekam von der strengen Rektorin ein anderes Bild, verliebte sich in sie und versuchte durch etwas Magie ihr zu imponieren.
Er kam auch Charly näher, der sehr darunter litt, dass sein Vater der Weihnachtsmann ist. Dies Geheimnis zu hüten war für ihn sehr schwer.
Während Scott versuchte „unten“ alles zu Regeln, nahm der falsche Santa „oben“ fiese Züge an. Er gründete eine Zinnsoldatenarmee und lies Kohlen für die bösen Kinder klopfen. Als Scott davon unterrichtet wurde zögerte er nicht lange und wollte sofort zurück, doch das war nicht so einfach, denn sein Rentier hatte sich mittlerweile so einen dicken Bauch angefressen, dass er nicht einmal mehr stehen konnte. Dafür konnte er um so besser Pupsen! Doch wer konnte fliegen?
Da kamen sie auf die Zahnfee.
Ich denke ich sollte nicht zuviel verraten. Den Schluss kann man sich nach alter Disney – Sitte ja ohnehin schon vorstellen. Auf jeden Fall gibt es noch etwas Spannung und ein Rentier Namens Jet kommt auch noch zum Einsatz!
Mein persönlicher Eindruck:
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Zur Weihnachtszeit sehe ich mir gerne solche Kitsch – Filme an. In diese Rubrik passt dieser Film sehr gut. Da ist einfach alles an den Haaren herbei gezogen. Für 105 Minuten kann man seinen Alltagsstress vergessen und in eine Welt der Phantasie abtauchen. Irgendwie kommen da die eigenen kindlichen Vorstellungen von Weihnachten wieder durch.
Die Machart des Filmes finde ich besonders gut. Die ganze Stadt, sowie die Werkstatt sieht aus, wie man es sich vorstellt. Die Masken und die Hintergründe lassen einen ins Träumen geraten. Die Tatsache, dass Santa so viele menschliche Züge hat, lassen diese Träume dann allerdings schnell wieder verblassen. Da wird einem doch wieder bewusst, dass es Probleme wie Scheidung und Kindern, die darunter leiden.
Am besten jedoch gefielen mir die Rentiere. Die waren eigentlich ein Hauptgrund, warum ich den Film sehen wollte.
Das Eine, ich weiß den Namen nicht mehr, stopfte sich mit Schokolade voll und konnte nicht mal mehr laufen, das andere (Jet) war noch blutiger Fluganfänger und hatte mehr Erfahrung mit Bruchlandungen, als mit Flügen. Ich fand nur Schade, dass es zu wenig Szenen mit Rentieren gab. Davon hätte ich gerne mehr gesehen.
Für alle, die etwas träumerisch Veranlagt sind, kann man den Film durchaus empfehlen. Neben mir im Kino saß eine Mutter mit einem 4jährigen Sohn. Der kam allerdings nicht so ganz mit, weil es einmal „oben“ und dann wieder „unten“ spielte. Er kapierte nicht ganz, dass der Weihnachtsmann heiraten musste und währenddessen eine Kopie von ihm über die Elfen bestimmt. Seine Mutter musste das zwischendurch immer wieder erklären.
Daher denke ich, dass er für Kinder unter 6 Jahren nicht so ganz zu empfehlen ist, weil die Story für Kinder in dem Alter nicht so ganz verständlich rüberkommt.
Ansonsten finde ich den Film schon als gelungen und bereue den Kinobesuch nicht.
Ach ja: Mein Sohnemann war, oh Wunder, auch ganz begeistert. Ihm gefielen auch die Rentiere am Besten und fand Amor, die Zahnfee und Osterhasen ganz putzig!
Warum?
Amor erinnerte ihn an den bayerischen Engel „Aloisius“ und als er ihn sah entkam meinem Junior ein zartes „Hosianna“ im Kino, so dass einigen Kinobesuchern ein Lacher auskam.
Bei der männlichen Zahnfee musste er wegen seiner kleinen Flügelchen lachen. Die waren im Vergleich zum Körper extrem klein.
Beim Osterhasen fand er einen Ausspruch ganz gut. Er konnte Santa so gut wegen der Kindersorgen verstehen. Immerhin hat er ja zig - Tausende und alle wollen etwas anderes zu Weihnachten. So ein Rammler!!!!!!!
Ich wünsche allen, die sich diesen Film noch ansehen möchten viel Spaß.
Einen Stern ziehe ab, weil die Geschichte für Kinder unter 6 Jahren meiner Meinung nach nicht ganz verständlich ist.
*Eure Hanni64*
Als er ahnte wo es hinging, fragte er welchen Film wir anschauen, doch das wollte ich ihm erst im Kino verraten, denn ich befürchtete, dass sein pupertärer Zustand gegen diesen Film ist. Er dachte wohl wir sehen uns James Bond an und deshalb dackelte er ohne zu meutern mit.
Als er jedoch sah, dass ich Karten für Santa kaufte, verzogen sich seine Augenbrauen und er sah sich um, ob er jemand kennen würde, denn das wäre ihm wohl peinlich gewesen: Mit Mutter in Santa Clause2 – so `nem Babyfilm!
Ob er danach anderer Meinung war verrate ich am Schluss meines Berichtes!
Zum Film:
°°°°°°°°°°°
Ich hatte eigentlich immer die Vorstellung, dass man Weihnachtsmann auf Lebenszeit ist. Es war auch neu für mich, dass Santa stolzer Vater eines pupertierenden Sohnes ist und geschieden ist. Wie er zu der „Stelle“ als Weihnachtsmann kam bleibt mir leider ein Rätsel.
Ist jetzt auch nicht so wichtig!
Die Geschichte beginnt natürlich in Santas Heimat. Viele fleißige Elfen stellen Spielzeug für die braven Kinder her und gerade zu Weihnachten läuft alles auf Hochtouren. Die kleinen Elfen erinnern etwas an Sprösslinge von
Spock. Sie haben alle spitze Ohren.
Einer der Elfen, Curtis, war so etwas wie der persönliche Berater Santas. Es galt, Santa eine üble Nachricht zu vermitteln: Er musste binnen 28 Tagen heiraten, sonst ist er seinen Job los und Weihnachten fällt auch ins Wasser.
Zudem gab es für Santa noch eine Hiobsbotschaft:
Sein Sohn Charly baute in der Schule ständig Mist! Er entdeckte seine Leidenschaft als Graffiti – Sprayer und dachte, das Schulhaus sähe damit etwas netter aus.
Dessen Ansicht war seine Rektorin Carol ( Elizabeth Mitchell) allerdings überhaupt nicht.
Eine Sitzung wurde einberufen, an der die Zahnfee, Gefatter Zeit, Amor, Mutter Natur, der Sandmann und auch der Osterhase teilnahmen. Nach dieser Zusammenkunft galt es einen Plan zu entwickeln wie er, ohne dass die Elfen es mitbekommen, auf die Erde zu Charly kann. Da gab es eine Maschine, die vervielfachen konnte und so wurde ein zweiter Santa produziert.
Scott ritt mit einem Rentier zur Erde und veränderte zusehend sein Aussehen.
Lange Rede - kurzer Sinn. Er bekam von der strengen Rektorin ein anderes Bild, verliebte sich in sie und versuchte durch etwas Magie ihr zu imponieren.
Er kam auch Charly näher, der sehr darunter litt, dass sein Vater der Weihnachtsmann ist. Dies Geheimnis zu hüten war für ihn sehr schwer.
Während Scott versuchte „unten“ alles zu Regeln, nahm der falsche Santa „oben“ fiese Züge an. Er gründete eine Zinnsoldatenarmee und lies Kohlen für die bösen Kinder klopfen. Als Scott davon unterrichtet wurde zögerte er nicht lange und wollte sofort zurück, doch das war nicht so einfach, denn sein Rentier hatte sich mittlerweile so einen dicken Bauch angefressen, dass er nicht einmal mehr stehen konnte. Dafür konnte er um so besser Pupsen! Doch wer konnte fliegen?
Da kamen sie auf die Zahnfee.
Ich denke ich sollte nicht zuviel verraten. Den Schluss kann man sich nach alter Disney – Sitte ja ohnehin schon vorstellen. Auf jeden Fall gibt es noch etwas Spannung und ein Rentier Namens Jet kommt auch noch zum Einsatz!
Mein persönlicher Eindruck:
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Zur Weihnachtszeit sehe ich mir gerne solche Kitsch – Filme an. In diese Rubrik passt dieser Film sehr gut. Da ist einfach alles an den Haaren herbei gezogen. Für 105 Minuten kann man seinen Alltagsstress vergessen und in eine Welt der Phantasie abtauchen. Irgendwie kommen da die eigenen kindlichen Vorstellungen von Weihnachten wieder durch.
Die Machart des Filmes finde ich besonders gut. Die ganze Stadt, sowie die Werkstatt sieht aus, wie man es sich vorstellt. Die Masken und die Hintergründe lassen einen ins Träumen geraten. Die Tatsache, dass Santa so viele menschliche Züge hat, lassen diese Träume dann allerdings schnell wieder verblassen. Da wird einem doch wieder bewusst, dass es Probleme wie Scheidung und Kindern, die darunter leiden.
Am besten jedoch gefielen mir die Rentiere. Die waren eigentlich ein Hauptgrund, warum ich den Film sehen wollte.
Das Eine, ich weiß den Namen nicht mehr, stopfte sich mit Schokolade voll und konnte nicht mal mehr laufen, das andere (Jet) war noch blutiger Fluganfänger und hatte mehr Erfahrung mit Bruchlandungen, als mit Flügen. Ich fand nur Schade, dass es zu wenig Szenen mit Rentieren gab. Davon hätte ich gerne mehr gesehen.
Für alle, die etwas träumerisch Veranlagt sind, kann man den Film durchaus empfehlen. Neben mir im Kino saß eine Mutter mit einem 4jährigen Sohn. Der kam allerdings nicht so ganz mit, weil es einmal „oben“ und dann wieder „unten“ spielte. Er kapierte nicht ganz, dass der Weihnachtsmann heiraten musste und währenddessen eine Kopie von ihm über die Elfen bestimmt. Seine Mutter musste das zwischendurch immer wieder erklären.
Daher denke ich, dass er für Kinder unter 6 Jahren nicht so ganz zu empfehlen ist, weil die Story für Kinder in dem Alter nicht so ganz verständlich rüberkommt.
Ansonsten finde ich den Film schon als gelungen und bereue den Kinobesuch nicht.
Ach ja: Mein Sohnemann war, oh Wunder, auch ganz begeistert. Ihm gefielen auch die Rentiere am Besten und fand Amor, die Zahnfee und Osterhasen ganz putzig!
Warum?
Amor erinnerte ihn an den bayerischen Engel „Aloisius“ und als er ihn sah entkam meinem Junior ein zartes „Hosianna“ im Kino, so dass einigen Kinobesuchern ein Lacher auskam.
Bei der männlichen Zahnfee musste er wegen seiner kleinen Flügelchen lachen. Die waren im Vergleich zum Körper extrem klein.
Beim Osterhasen fand er einen Ausspruch ganz gut. Er konnte Santa so gut wegen der Kindersorgen verstehen. Immerhin hat er ja zig - Tausende und alle wollen etwas anderes zu Weihnachten. So ein Rammler!!!!!!!
Ich wünsche allen, die sich diesen Film noch ansehen möchten viel Spaß.
Einen Stern ziehe ab, weil die Geschichte für Kinder unter 6 Jahren meiner Meinung nach nicht ganz verständlich ist.
*Eure Hanni64*
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