Santa Clause 2 - Eine noch schönere Bescherung (VHS) Testbericht

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Erfahrungsbericht von Pusteblume22

Oh, Du fröhliche Weihnachtszeit

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

*~*~*~* Einleitung *~*~*~*

Jetzt ist es nicht mehr lang hin, und wir haben schon wieder Weihnachten. Und das bemerkte wohl auch die Kinobranche und brachte passend zum Fest der Liebe einen weiteren Klassiker in unsere Kinos. Klassiker darum, weil meines Erachtens schon der erste Teil namens „Santa Clause“ ein wirklich unterhaltsamer und schöner Film ist. Damals sahen zwei Millionen Kinobesucher den Film und nun können sich wieder sowohl Kinder, als auch Erwachsene mit dieser Weihnachtsgeschichte die Stunden bis zum heiligen Abend verkürzen.

Wieder dabei, unser Liebling Tim Allen, der den meisten wohl von „Hör mal wer da hämmert“ bekannt sein müsste. Immer noch steckt er in seinem Job als Weihnachtsmann, den er vor acht Jahren zugetragen bekam. Er macht seinen Job wirklich gut, doch eine winzige Zusatzklausel in seinem Vertrag wurde von seinem Elf übersehen. Romantischer geht es wohl nicht: Der Weihnachtsmann muss heiraten.

*~*~*~* Die Geschichte *~*~*~*

Der eigentliche Knackpunkt der Geschichte, wie schon erwähnt, ist, dass der Elf Curtis, gespielt von Spencer Breslin, eine klitzekleine Zusatzklause in Santa Clause Weihnachtsmannvertrag übersehen hat. Diese beinhaltet, dass Santa, so wird Santa Clause (bürgerliche Name Scott Calvin), liebevoll von seinen Mitarbeitern und Freunden gerufen, bis Heiligabend eine Weihnachtsfrau haben muss. Ihm bleiben also noch 28 Tage um eine Frau zu finden, die ihn heiratet. Ein nicht allzu leichtes Unterfangen so kurz vor Weihnachten, was ja Hauptsaison für Santa Clause ist. Curtis und Bernard, der Oberelf, bezweifeln zwar, dass dieses Problem zu lösen sei, machen Santa jedoch Mut, nicht aufzugeben.
Letztendlich hat Curtis die rettende Lösung: Eine Maschine, die Menschen zu lebendigen Spielzeugen kopieren kann. So kann Santa sich sowohl am Nordpol als auch daheim um alles kümmern, da das von ihm kopierte Spielzeug genau so wie er denken und handeln wird. Also gesagt getan. Die Kopie ist zwar mehr als überzeugend und sehr plastisch, doch den dreien bleibt nichts anderes übrig. Der Spielzeug-Santa soll die Pflichten am Nordpol übernehmen, so dass der wahre Santa seine heimatlichen Dinge regeln kann. Denn nicht nur muss er eine Frau zum heiraten finden, sondern sich auch um seinen Sohn Charlie, gespielt von Eric Lloyd, kümmern, der bedrückender Weise dieses Jahr auf Santa Clause Liste für ungezogenen Kinder steht. Nach Charlies letzten Aktion, bei der er die Sporthalle mit einem Graffiti verzierte und erwischt worden war, droht ihm ein Schulverweis. Doch Scott, also Santa, gelingt es, die kalte Schuldirektorin noch einmal zu besänftigen. So kommt Charlie noch einmal mit einem blauen Auge davon und muss lediglich diverse Graffiti in Schule und Umgebung mit gleichgesinnten Jungen entfernen.

Sollte es doch so einfach sein, und Probleme seien so einfach zu lösen? Nein, nein, nein. Da wäre ja noch das andere Problem mit der Weihnachtsfrau. Woher eine heiratswillige Frau nehmen, wenn nicht stehlen? Doch nicht nur auf Erden gestaltet sich das Leben schwierig, denn auch am Nordpol geht einiges drunter und drüber. Der Ersatz-Santa-Clause wird nach und nach zu einem Fanatiker, der das Regelwerk für die Einteilung artiger und unartiger Kinder täglich, stündlich studiert. Er nimmt es so genau, dass es im Grunde nur noch unartige Kinder gibt, für die die Geschenke dieses Jahr ausfallen. Doch Disney wäre nicht Disney, wenn es nicht noch ein Happy End geben würde. Die neue Frau von Santa Clause ist eigentlich gar nicht so weit weg. Die Fechterin für das Recht an der Schule – Carol die Schuldirektorin. Scott schafft es, ihren durchaus sehr harten Kern zu brechen und sie für sich zu gewinnen.

Im späteren Verlauf wird einem irgendwie klar, dass die bestehenden Probleme eigentlich gar keine sind und sich plötzlich in Luft auflösen. Weihnachten, wie wir es alle kennen und lieben.

Nette Details beleben zeitweise noch den Film wie etwa die Märchengestalten von Mutter Natur, im übrigen von einer Farbigen gespielt, bis hin zum Sandmann. Alle leben in gemütlicher Runde voller liebe. Es lebe Disney!

*~*~*~* Fazit *~*~*~*

Im Großen und ganzen ist es kein Film, der von unseren Schauspielern großes abverlangt hat. Eine einfach gestrickte Story mit wenig Humor. An alle Erwachsenen unter Euch Lesern und Leserinnen: Schnappt Eure Kinder, wenn sie unter 12 Jahre alt sind und geht mit ihnen ins Kino, sie werden sicher begeistert sein. Für mich persönlich war es ein sehr schöner Film, allerdings darf man nicht so viel erwarten.

*~*~*~* Details *~*~*~*

Titel: Santa Clause 2: eine noch schönere Bescherung (105 Minuten)
Regie: Michael Lembeck (USA 2002)
Drehbuch: Don Rhymer, Cinco Paul, John J. Strauss, Ed Decter, Ken Daurio
Schnitt: Davin Finfer
Kamera: Adam Greenberg
Musik: George S. Clinton

Darsteller: Tim Allen als: Scott Calvin / Santa Clause
Elizabeth Mitchell als: Carol
David Krumholtz als: Bernhard
Eric Lloyd als: Charlie
Judge Reinhold als: Neil Miller

Janina Bremer
für: Ciao!, Yopi, Dooyoo!
2002

15 Bewertungen